Der Podcast für die neue Arbeitswelt
00:00:00: Willkommen zum New York Chat Podcast von
00:00:03: meinem Vater.
00:00:04: Heute mit Chris und Caroline von Gladworks,
00:00:08: viel Spaß!
00:00:13: Wir haben erst mal typisch angefangen und dachten, okay hier gibt es ja eine IHK-Vorlage und die haben uns dann irgendwie durchgelesen.
00:00:19: und dann dachten wir naah da kriegen wir unsere ganzen Ideen gar nicht rein.
00:00:24: Wir wollten zum Beispiel unbegrenzten Urlaub gewähren, wir wollten ne Vier Tagewoche etabliern Wir wollten auch schon eine Art Gewinnbeteiligung mit festschreiben, damit irgendwie auch klar ist das es hier nicht nur unseres was wir hier aufbauen sondern wir wollen zusammen etwas aufbauten.
00:00:40: Das gab es irgendwie alles nicht her in der IHK-Vorlage und dann haben wir es nachher wirklich einfach komplett weggeworfen und Chris hat seine Design Skills rausgeholt!
00:00:52: Und einen einseitigen und auch eher spielerisch anmutenden Arbeitsbeitrag
00:00:57: getötet.
00:00:59: immer alles anders sein, aber ich muss auch nicht alles hinnehmen was schon mal gedacht worden ist.
00:01:04: Also selber nochmal kurz den Check zu machen und auch zu fragen okay warum ist das eigentlich so?
00:01:09: Und wollen wir das auch?
00:01:10: so war eigentlich bis dato immer total hilfreich.
00:01:14: Und indem wir hier ein gutes miteinander haben auch einen psychologisch sicheren Raum haben mit dem wir diskutieren können entsteht Performance ja in einem Team.
00:01:27: Und damit moin und willkommen zu meinem Podcast New Workjet.
00:01:30: Ich freue mich, dass Caro und Chris heute da sind.
00:01:33: Schöne Grüße aus der Hansa- und Universitätsstadt Rostock!
00:01:36: Boah das ist gemeint.
00:01:37: Jetzt startet er natürlich damit, dass er jetzt in einer Hansa statt sitzt... ...und wir hier in Kiel gerade nicht.
00:01:43: Aber ja Moin!
00:01:45: Was ist denn so eine Größe aus Kiel?
00:01:47: Ja schön, damit kriegt er mir jetzt hier gleich schon am Anfang.
00:01:51: Besonders du hast ja eine Beziehung zur Rostdock wie wir nachher noch nachvollziehen werden, aber wir sind alle im Norden und das ist doch auch mal schön ein nordisch bei Nature Podcast.
00:02:02: Auf jeden Fall, da freuen wir uns schon sehr!
00:02:04: Ja, wir sind heute am Freitag-Nachmittag.
00:02:07: Ist es auch so eine Zeit zu der ihr noch arbeitet oder seid ihr normalerweise schon im Wochenende?
00:02:13: Wie ist das bei euch Karo?
00:02:15: Ich wünschte ich wäre schon im Woche in der einen überhaupt nicht... Es ist schon so, dass wir uns eigentlich auch die Fahnen geschrieben haben sogar nur eine vier Tage Woche zu machen.
00:02:24: Das heißt eigentlich wäre der Freitag immer frei.
00:02:29: Das haben wir glaube ich aber im letzten Jahr seit unserer Gründung vielleicht dreimal geschafft wenn wir jetzt Urlaub nach rausnehmen.
00:02:36: von daher freitag zu arbeiten und auch freitagnachmittag ist nicht ganz unnormal.
00:02:42: Und wer dir Chris?
00:02:43: Freitags um eins macht jeder seins.
00:02:45: das... War doch so, oder?
00:02:49: Das war vielleicht so.
00:02:50: Aber richtig war das noch nie so.
00:02:53: Bei uns ist Freitag ein bisschen auch da aufräumt Tag also da muss es dann auch irgendwie reichen wenn man die Aufgaben erledigt die ganze Woche hinten übergefallen sind, wenn man Backoffice-Fragstellung hat oder keine Ahnung was und wo wir vielleicht auch nochmal konzentriert dass eine oder andere strategisch angehen Montag bis Sonnestag doch irgendwie auch operativer ist, dann ist der Freitag meist mit viel Konzentration versehen auf bestimmte Themen zu denen man vielleicht in einer Woche nicht gekommen ist.
00:03:22: Was er auch schön ist!
00:03:23: Also muss man auch mal andersherum formulieren kann auch gut sein.
00:03:27: Einige machen freitag meetingsfrei.
00:03:29: Gab es nicht mal den Fall, dass Volkswagen e-mailfrei hatte am Freitag?
00:03:34: Ich erinnere mich da irgendwie an eine Geschichte.
00:03:35: Dass die E-Mails dann abgestellt wurden in Thailand wahrscheinlich nicht im Kessner.
00:03:41: Die kann ja leider Samstag früh oder was?
00:03:44: Geballert und geballert kamen die dann wahrscheinlich am Montag um sechs alle ausgeschüttet.
00:03:51: Ja wir starten hier mal gerne mit unserer schönen Einstiegsfrage bei der mittlere Tochter Matilda, die spielt ja hiermit und sprich das Intro ein.
00:03:59: Und es ist dreizehn Jahre, ich würde euch beide mal bitten ihr zu erklären was ihr eigentlich so macht.
00:04:04: Kau vielleicht magst du mal starten?
00:04:07: Ja wir arbeiten mit anderen Firmen zusammen und mit Reizung glaube ich muss ja jetzt auch nicht mehr ganz so krass beeinfacht werden und es ist so dass wir entweder mit den Menschen arbeiten die irgendwie eine Leitungsrolle haben, also so ähnlich wie Klassensprecher oder vielleicht auch mal ein Lehrer.
00:04:29: Eine Lehrerin wenn man sich das so vorstellen möchte helfen denen gut zu arbeiten, sich selbst gut kennenzulernen und irgendwie auch klar zu kommunizieren einerseits.
00:04:40: andererseits gucken wir uns aber auch Teams an, helfen auch den in ihrer Gruppe gut zusammenzuwachsen, schöne Sachen zusammen zu machen.
00:04:50: Also irgendwie auch sich Ziele zu setzen... Das ist im Groben so unsere Arbeit!
00:04:55: Und Chris was würdest du denn Matilda sagen?
00:04:57: Was ist das Coolste an eurem Job?
00:04:59: Ich glaube ich würde Matilda vorschlagen dass sie erst mal ein bisschen Schule noch macht und dann, ich weiß nicht wann es bei ihr vielleicht der Fall ist, dass ihm Praktikum bei uns macht.
00:05:08: Dann kann sie das nämlich hautnah und direkt erleben.
00:05:12: Meine Tochter beispielsweise hat danach schon gefragt, ob sie dann bei uns auch mal mitmachen dürfen.
00:05:16: Wenn es denn so weit ist, solange dauert's nicht mehr, könnte ja auch ganz spannend sein das Mal zu tun und mal reinzuschnuppern was Papa oder jeweils auch die Podcast-Gäste von Papa so tun.
00:05:26: wenn es um deine Tochter geht, kann man das schon richtig ausgeführt.
00:05:30: also es geht irgendwie um ein Miteinander.
00:05:33: wir schauen vor allen Dingen Unternehmen.
00:05:35: wie ist die Kultur?
00:05:35: Wie ist das mitteinander?
00:05:36: Was können wir da irgendwie tun?
00:05:38: Es geht nicht darum immer gleich alles auf links zu drehen sondern Darum in so einer Klassenverband, um es ihr vielleicht auch ein bisschen besser zu erklären.
00:05:46: Eine bessere Stimmung herzustellen, sodass alle auch Lust haben irgendwie zu lernen im Fall oder zur Arbeit und dann Arbeitskontext, wobei auch das Lernen bei Arbeitskondext natürlich stattfinden darf – und auch soll!
00:05:58: Das ist ja auch das, womit wir uns konkret befassen.
00:06:02: Ja, und vielleicht gibt dir uns auch noch mal einen Einblick in eure Geschichte wie ihr zueinander gefunden habt und wo ihr eigentlich hierher kommt?
00:06:11: Das hat ja in deinem Fall, Chris auch tatsächlich mit Rostock zu tun.
00:06:15: Das halt mit Rastock zu tun?
00:06:17: Jetzt würde ich ganz, ganz weit ausholen, war ich lieber nicht so viel sei gesagt!
00:06:21: Ich bin gebürtiger Rostdocker und bin dann zum Zivildienst hier nach Kiel gekommen und habe dann hier auch ein Kiel... meiner Tochter hab' ich damals malen und basteln studiert also hab im Design gearbeitet aber eben auch studiert Erst im Industriedesign, dann im Interface-Design.
00:06:40: Also so digitale Produkte zu entwickeln das war eigentlich schon immer mein Steckenpferd und schon zur Schulzeit habe ich irgendwie Webseiten entwickelt alles Mögliche gemacht.
00:06:50: Nach dem Studium man ist ja einfach mal fertig und nach viel Arbeit auch an der Hochschule wollte ich dann unbedingt in die Wirtschaft ganz schnell auch echte Projekte machen also nicht so konzeptionelle Segelflieger wie man sie vielleicht auch in einer Kunsthochschule manchmal tut sondern eben auch ganz konkret mit Kundinnen zusammen Dinge entwickeln.
00:07:10: Und da bin ich in einem Dienstleistungsunternehmen gelandet und habe genau das getan, dort haben wir uns dann später kennengelernt und aus den unterschiedlichen Perspektiven oder vielmehr Disziplinen die Zusammenarbeit gelernt.
00:07:27: In meinem Werdegang ist es so gewesen, dass ich relativ schnell gemerkt habe, okay, der Design alleine reicht mir eigentlich gar nicht bzw.
00:07:34: das bin ich gar nicht so sehr... was mich tatsächlich interessiert, ist eigentlich die Zusammenarbeit mit Menschen.
00:07:40: Und ich habe dann erste Projektleitung übernommen und mich vor allen Dingen auch darum gekümmert dass es sowohl dem Kunden als einem Team an vielen Stellen gut geht aber natürlich auch unseren Teams die dann jeweils für unsere Kunden auch gearbeitet haben.
00:07:54: Ich durfte dann relativ schnell mehr Verantwortung übernehmen hatte dann erst unseren Designbereich in dem damaligen Unternehmen sozusagen unter meinen Fittichen oder durfte mir überlegen, wie wir uns denn dort ausstellen für die Zukunft.
00:08:08: Und ganz am Ende war ich dann Teil der Geschäftsleitung und der Geschäftspführung.
00:08:14: Genau!
00:08:15: Vielleicht machen wir an dieser Stelle kurz einen Stopp.
00:08:17: Karo erzählt, wie sie sozusagen ihren Werdegang erlebt hat... ...und dann mürtsten wir das gleich einmal zusammen was dann passiert ist?
00:08:25: Ich mach's mal ein bisschen kürzer!
00:08:29: Er hat gesagt, ich soll erzählen.
00:08:31: Männer reden Frauen machen.
00:08:34: Genau so!
00:08:35: Ich komme also sehr klassisch aus der ganz anderen Richtung als Christoph Christus eben aus dem Design.
00:08:43: Ich habe Softwareentwicklung studiert, informatisch studiert war dann lange Softwareentwecklerin in unterschiedlichen Firmen.
00:08:51: Ich hab quasi einmal mir alles angeschaut.
00:08:54: Ich bin ein Start-up und dann war ich an einem Konzern, dann war Und dann haben wir zusammen gegründet, also ich habe jetzt glaube ich überall den Checkhaken.
00:09:06: Ja und genau so ist es gekommen das wir uns kennengelernt haben in meiner letzten angestellten Situation, in der ich dann auch primär Projekte geleitet habe und dann auch mit Chris zusammen Geschäftsleitungstätigkeiten gemacht habe.
00:09:22: Und irgendwann kamen der Punkt wo wir dachten Wollen wir noch mal selber ran jetzt wollen wir irgendwie unsere werte auch nochmal neu reinbringen eine eigene firma in einer eigenen idee.
00:09:37: Und deswegen haben wir vor einem jahr glattbox gegründet ja die eben das machen was mir vorhin matilde erzählt.
00:09:48: Was hatte dir euch vorgenommen?
00:09:50: wir schauen gleich mal was dann passiert ist.
00:09:52: ich glaube wenn man unternehmen gründet dann, ist es ganz normal, dass sich Dinge entwickeln.
00:09:56: Aber was hatte die euch vorgenommen?
00:09:57: Was wolltet ihr anders
00:09:58: machen?".
00:09:59: Also und zwar glaube ich vor allen Dingen auch wichtig, dass wir das, was wir nach außen weitergeben wollen als good practice für gute Arbeit, dass wer das auch noch in dem Leben... Deswegen haben wir ja auch in der Gründung schon uns überlegt wie wollen wir eigentlich später mit MitarbeiterInnen umgehen?
00:10:19: also wie könnten da Arbeitsverträge aussehen Wie sollen auch unsere eigenen Arbeitsverträge aussehen, sodass das nicht riesengroß voneinander abweicht?
00:10:29: Sondern alle eben auch gleich behandelt werden.
00:10:32: Also dann glaube ich wirklich viel versucht diese Mitarbeiter in Brille aufzusetzen und eben nicht als klassisches Gründungsteam irgendwie nur an uns gedacht.
00:10:44: Man kennt ja diese Arbeitsverträge, die dann so dreißig Seiten haben.
00:10:48: Ja genau.
00:10:50: Das
00:10:51: wollte du dir etwas kürzer darstellen?
00:10:54: Ja genauso ist es auch passiert.
00:10:56: also wir haben erstmal typisch angefangen und dachten okay hier gibt's eine IHK-Vorlage und die haben uns irgendwie durchgelesen.
00:11:02: und dann dachten wir na da kriegen mir unsere ganzen Ideen gar nicht rein.
00:11:07: Wir wollten zum Beispiel unbegrenzten Urlaub gewähren, wir wollten ne Vier Tagewoche etablieren Wir wollten auch schon eine Art Gewinnbeteiligung mit festschreiben, damit irgendwie auch klar ist das es hier nicht nur unseres was wir ja aufbauen sondern wir wollen zusammen etwas aufbauten.
00:11:25: Das gab es irgendwie alles nicht her in der IHK-Vorlage und dann haben wir es nachher wirklich einfach komplett weggeworfen und Chris hat seine Design Skills rausgeholt!
00:11:36: Und einen einseitigen und auch eher spielerisch anmutenden Arbeitbeitrag
00:11:41: debiert.
00:11:44: Aus Arbeitnehmer Sicht ist das toll, natürlich müssen Dinge geregelt werden.
00:11:49: Das ist die Frage ob das dann alles dort stehen muss.
00:11:52: aber schön wenn man Dinge vereinfachen kann.
00:11:55: Aber ich habe gelernt macht die Dinger einfach aber nicht noch einfacher.
00:11:58: also irgendwas muss man schon aufschreiben
00:12:01: Auf jeden Fall.
00:12:01: Also das war schon auch die Prämisse, dass das was wir denn da schaffen also nicht nur irgendwie vielleicht anders ist weil uns das alte nicht so gut gefallen hat sondern es muss natürlich auch funktionieren und es muss ja auch irgendwie juristisch funktionieren.
00:12:14: ganz klar man kann nicht ein weißes Blatt hinlegen und sagen okay der Rest regelt sich von selber.
00:12:20: es gibt einfach Dinge die festgehalten werden müssen.
00:12:22: aber es gibt eben auch vieles was glaube ich einfach nur historisch gewachsen ist und wahrscheinlich die wenigsten wirklich hinterfragen.
00:12:29: Und diese Angepasstheit haben wir eigentlich versucht, Initialloch abzulegen.
00:12:36: Also es muss nicht immer alles anders sein aber ich muss auch nicht alles hinnehmen was schon mal erdacht worden ist.
00:12:42: also sehr noch einmal kurz den Check zu machen und auch zu fragen okay warum ist das eigentlich so?
00:12:47: Und wollen wir das auch?
00:12:47: so war eigentlich bis dato immer total hilfreich und ganz klar auch mal zu sagen ok wir haben keine Ahnung Wir haben nur eine Idee oder ein Bauchgefühl, wie es vielleicht sein könnte und dann holen wir uns vielleicht auch noch mal Unterstützung bei der einen oder anderen Sache.
00:13:02: Und gerade bei diesem Thema Arbeitsvertrag ist ja auch nur eines von vielen da hatten wir schon auch lustige Situationen und am Ende irgendwie auch Learnings.
00:13:10: Also wir hatten unseren ersten Entwurf und Kao sagte gerade das Beispiel mit dem unbegrenzten Urlaub.
00:13:17: Wir wollten das natürlich möglichst richtig formulieren also auch juristisch quasi auch richtig formulierend zu einem Arbeitsrecht gegangen und haben eigentlich nur gefragt, ob man das so machen kann wie wir es beschrieben haben.
00:13:32: Und seine Antwort war im Grunde ne macht das besser nicht und vor allen Dingen werdet niemals größer als zehn Personen weil dann hat man ja irgendwie noch Problematiken in Sachen Kündigungsschutz und allmöglichen.
00:13:42: also Wir sind da erst mal voll gegen die Wand gelaufen oder gar nicht verstanden.
00:13:45: was wir tatsächlich auch mit diesem OnePager vor hatten War ein bisschen frustrierend und auch so ein bisschen Kulturschock, weil wir schon auch dachten hey aber wir wollen noch gerne irgendwie was besser machen.
00:13:57: Auch beim zweiten Anlauf haben wir dann tatsächlich auch einen Arbeitsrecht gefunden der total auf unserer Welle war und es auch komplett verstanden hat was da eigentlich jetzt konkret unser Ziel ist und der das ganz wunderbar begleitet hat.
00:14:11: Gibt's denn noch Unternehmen die ihr kennt?
00:14:13: Die auch unbegrenzten Urlaub anbieten in Deutschland.
00:14:17: Also tatsächlich habe ich dazu vorher auch ein bisschen gelesen und interessanterweise ist es so, dass am häufigsten Probleme entstehen in dem Menschen dann zu wenig Urlaub nehmen.
00:14:29: Und gar nicht zu viel.
00:14:31: Da scheint ja der Effekt zu sein ne?
00:14:33: Das hatte ich mal im Buch über die Kultur von Netflix gelesen.
00:14:38: keine Regeln und da war's glaube ich auch so das sie damit gestartet sind.
00:14:43: und dann festgestellt haben die Leute neben weniger
00:14:45: Genau, das war auf jeden Fall auch das was ich gelesen habe weswegen in unserem Arbeitsvertrag auch drin steht.
00:14:52: Du sollst mindestens die sechs Wochen im Jahr Urlaub nehmen kannst aber auch mehr nehmen also dass eben auch klar ist sechs wochen Erholung im jahr das ist schon noch das was wir fördern wollen was wir uns vorstellen damit alle ja auch genug erholung haben um eben auch so ein ich sage mein startup leben dann auch mitzugehen und auch genug power zu haben Weil braucht das eben auch Erholungszeiten.
00:15:17: Die Frage ist nur, was passiert wenn dann jemand tatsächlich gerne zehn Wochen Urlaub machen möchte?
00:15:26: Ich meine am Ende muss der Laden laufen und das ist glaube ich wichtig zu regeln dass wir auch immer die Projekte dann gestaltet sind, dass sie da nicht brach liegen.
00:15:35: ja also Arbeitszeit als solche sichert ja auch noch lange nicht Arbeitsergebnis, ne?
00:15:40: Also wenn das so wäre ja prima dann könnte ich ja sagen okay, vierzig Stunden perfekt und dann habe ich vierzig Stunden Material erzeugt.
00:15:48: Was auch immer!
00:15:48: Nee nee, so ist es gar nicht sondern... gerade auch bei dem Ansatz der Viertagewoche, merken wir ja auch okay.
00:15:54: Wir können tatsächlich als Team in dieser Zeitraum der Vier Tage total effektiv sein und entsprechend sozusagen Energie geladen unsere Arbeit machen und entsprechend die Aufgaben, die wir gemeinsam definiert haben oder die vor uns liegen, viel besser bedienen und bearbeiten.
00:16:11: Und Arbeitszeit als solches garantiert das erst mal noch nicht.
00:16:15: Ja und dennoch ich glaube Erst mal gibt es ja auch so eine Art soziales Miteinander und wenn jetzt jemand sehr viel mehr Urlaub nehmen würde als alle anderen, dann hätten wir hier schon einen Raum um darüber zu sprechen.
00:16:31: Am Ende ist quasi der Use Case für den das gedacht ist aber ein anderer.
00:16:36: also ich gehe davon aus, wir nehmen alle bummelig unsere sechs Wochen und dann reden wir so über plus minus vier, fünf Tage vielleicht und das sind ja dann klassische Situationen wie meine Tochter hat Einschulung oder ich weiß nicht.
00:16:53: Ich muss nochmal den einen Tag zu einem Umzug und da helfen und in klassischen Firmen passiert dann typischerweise folgendes Menschen fangen also an im Vorhinein eine Stunde länger zu arbeiten mich weil sie genug arbeitet weil sie unbedingt viel arbeiten müssen, weil die Aufgaben das hergeben.
00:17:13: Sondern weil sie sich acht Stunden auf ihrem Zeitkonto erarbeiten wollen, die Sie dann nehmen können.
00:17:19: und das finde ich persönlich total widersinnig.
00:17:22: da hat ja im Grunde genommen niemand was von.
00:17:24: also man quält sich das irgendwie ab Man gibt auch dann viel Energie rein, die man im Zweifel vielleicht gar nicht hat.
00:17:32: Und um dann diesen einen Tag Einschulung zu begleiten ist eben der Ansatz ein anderer.
00:17:39: Wir sagen ja klar kannst du zur Einschulung gehen und ich glaube, du hast deine Aufgaben im Blick und du hast seine Aufgaben auch im Griff.
00:17:48: das haut schon hin.
00:17:50: Also es geht um Vertrauen und um Freiheit gewissermaßen Werte die für eure Kultur wichtig sind.
00:17:57: Ihr habt auch schon gesagt dass ihr auch Unternehmen dabei begleitet ihre Kultur zu gestalten und weiterzuentwickeln.
00:18:03: was begegnet euch denn in der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, wie viel Bereitschaft es ist überhaupt da sich mit der Kultur zu beschäftigen und Zeit zu investieren.
00:18:15: Denn das muss man ja wenn man sich da wirklich ernsthaft mal ranwagt
00:18:19: was begegnet uns?
00:18:20: dieses klassische Poster im Flur begegnete uns definitiv.
00:18:24: also wo dann große Werte versprechen oder große Leitsätze formuliert sind.
00:18:28: ich weiß dass ist schon irgendwie auch eine Anekdote die viele erzählen oder die man oft hört Aber das gibt es tatsächlich, also das begegnet uns definitiv.
00:18:38: Und dass nichts davon wirklich gelebt wird oder nicht so richtig auch verstanden wird oder auch mal gemeinsam diskutiert wird – das ist häufig wirklich auch die Ausgangssituation.
00:18:49: Ich weiß nicht ob man's so formulieren kann und ich glaube es gilt schon auch für die deutsche Wirtschaft, dass wir eher in schweren Zeiten unterwegs sind vielleicht sogar auch in Krisenzeiten gerade im deutschen Mittelstand Und man spürt vor allen Dingen teamseitig schon auch den Wunsch, dass man darüber spricht bzw.
00:19:06: dass man vielleicht auch dort ansetzt in der Zeit, indem es einem nicht gut geht.
00:19:11: Klar dann könnte auch der schnelle Schwenk sein das man sagt okay prima wir ersetzen jetzt ja alles mit KI.
00:19:16: Das ist vielleicht nochmal ein anderes Thema aber dennoch gibt es schon eine große Bereitschaft so aus der Teamperspektive neu ansetzen zu wollen und auch wieder zusammenwachsen zu wollen.
00:19:27: Und das ist eigentlich eine Ausgangssituation, die sehr schön ist wenn es eben auch gewollt ist dass man das gemeinschaftlich so tun kann.
00:19:34: Es gibt aber auch ganz klassische Probleme mit den Unternehmer auf uns zukommen, die man so auch beantworten kann.
00:19:42: also wenn das Unternehmen oder vielleicht auch Kollegen aus dem HA-Bereich zu uns kommt und sagt, ich hab hier die Teams.
00:19:52: Die reden alle gar nicht miteinander.
00:19:54: Und ich habe irgendwie auch das Gefühl innerhalb des Teams, da knirscht es so ... Da brauche ich irgendwie mal Hilfe.
00:20:02: Dann ist das ja auch eine Situation, wo dir als Unternehmen wirklich Performance abhanden kommen.
00:20:08: Weil ich in diesen Konflikten oder eben in schlechter Kommunikation ganz viel Energie verliere.
00:20:16: Und das kann ich auch beantworten, indem ich noch mal auf Kultur insgesamt schaue.
00:20:22: Wenn ich dann dazu bereit bin also da gebe ich dir schon recht natürlich brauche ich dafür eine Bereitschaft die über dieses kleine Team hinausgeht damit es dann auch funktioniert.
00:20:33: und Ich finde die Krisenzeit ist eigentlich eine große Chance für einen Zusammenrücken weil man schafft es nur gemeinsam.
00:20:40: wieder raus.
00:20:41: in Anführungszeichen Ich meine, wir erinnern uns auch an die Corona-Zeit.
00:20:44: Das war auch eine Krise und das hat irgendwie auch was mit Leuten gemacht.
00:20:49: auf der einen Seite sind sie vielleicht auseinander gerückt weil jeder mit einmal im Homeoffice saß.
00:20:52: Auf der anderen Seite hat es auch Leute verbunden und neu zusammengebracht, die dann digitalen Wein getrunken haben und was nicht alles gab.
00:21:00: also manchmal liegt da drin ja auch irgendwie ne Gelegenheit denke ich mir wenn man sich neu überlegen muss wie man neue Wege findet.
00:21:08: nur muss man sich damit beschäftigen wollen Man muss auch bereit sein, sich zu verändern.
00:21:13: Das ist ja auch ein wichtiges Thema nach wie vor.
00:21:17: Absolut!
00:21:18: Und man kann ja das Gegenbild aufzeigen, ne?
00:21:21: Wenn ich in der Krise anfange mich dann noch nicht um meine Leute zu kümmern oder uns als Team... Dann erwächst daraus garantiert keine Chance.
00:21:32: Wenn wir dann das Hauen und Stechen anfangen und irgendwie Fehler suchen versuchen irgendwie Krise zu erklären, dann wird daraus nichts muss
00:21:46: erwachsen.
00:21:48: Aber andersrum wenn man das eben versteht als Chance und sagt okay wir rücken jetzt zusammen, wir denken nochmal ganz neu was können wir eigentlich noch mal ganz anders machen?
00:21:57: Wir können ja auch anders miteinander sein so dass hier Innovationen und Vortreben entsteht.
00:22:03: Ja Dann kann das auch passieren
00:22:07: Und das ist dann ja eure Rolle oder Christ, dass ihr dann dazukommt und wahrscheinlich auch mit den Führungskräften diese Fragen stellt.
00:22:15: Was machen wir denn vielleicht mal anders?
00:22:17: Woran haben wir noch nie gedacht?
00:22:18: also diese teilweise unbequemen Fragen zu stellen?
00:22:23: Unbequeme Fragen sind es auf jeden Fall weil irgendwie ist man in dieser Situation gekommen.
00:22:28: aber ich glaube... reicht nicht.
00:22:31: Also es reicht nicht nur um bequeme Fragen zu stellen, das meint eben auch erst mal auch das alte Wertzuschätzen also dass was bis dato passiert ist.
00:22:38: Du kannst dich in ein Unternehmen reingehen und sagen was habt ihr denn hier fabriziert oder verbraucht?
00:22:44: Dann kann so eigentlich mit der Drehtür auch gleich wieder rauslaufen.
00:22:48: So viele Kunden kann man vorne gar nicht generieren, die man dann über diesen Weg dann auch gleich widersprechend verliert.
00:22:56: Das kann es nicht sein.
00:22:59: Für eine Anamnese oder für ein Verständnis von Status quo ist es gut, Fragen zu stellen.
00:23:05: Ob die dann immer unbequem sein müssen?
00:23:07: Das weiß ich nicht so richtig!
00:23:08: Bei Wertschätzung der Vergangenheit gegenüber bin ich schon auch dabei und eben auch das herausfinden von wie geht es den Menschen also nicht nur wo steht jetzt das Unternehmen für dass man dann sehr wahrscheinlich arbeitet oder die Organisationen wo stehen wir wirtschaftlich oder sind wir effektiv in dem was wir tun?
00:23:25: Wie geht es dem Produkt was vielleicht auch entwickelt wird, sondern ganz klar zu gucken.
00:23:33: Wie steht es um die Produktionskapazitäten?
00:23:35: Also wie steht das am Ende auch um die Menschen, die dort arbeiten?
00:23:40: Wir
00:23:40: wissen ja auch meistens selbst schon, was ihnen fehlt oder was sie wollen und brauchen.
00:23:45: also der Skill den ich nicht beibringen Führungskräften beibringe ist eben eher das Zuhören.
00:23:52: Es geht nicht darum Fragen zu stellen.
00:23:54: Jetzt mach doch erstmal den Raum auf und hört mal eurem Team zu.
00:23:58: Die haben schon Ideen, die wissen auch schon wo es klemmt was gerade nicht gut läuft.
00:24:03: dann müssen wir jetzt nicht viel mit reingeben außer eben mal die Aufmerksamkeit dahin zu richten.
00:24:10: Und da drin steckt dann auch relativ viel Energiequelle wenn man so möchte.
00:24:16: das ist ein Startpunkt der als Team entstehen kann auch eine Art Verbundenheit im Miteinander generiert bekommen und wo ich dann auch eine Lust bekomme an dem neuen vielleicht auch teilzuhaben.
00:24:27: Und diese Teilhabe, also ich höre auch dem anderen zu und ich bringe meine Idee mit eines etwas was in Konflikten oder Krisenzeiten oftmals vergessen wird.
00:24:37: Dann werden da einfach nur die Rollinen irgendwie hoch gefahren oder runtergefahren, dann werden irgendwie die Mauern entsprechend gebildet oder so ein bisschen auch die Lager gebildete und dann schauen wir mal, wo wir denn da landen.
00:24:48: Und die versuchen eigentlich genau den anderen Ansatz zu fahren und eher zusammenzubringen.
00:24:52: So wie du es ja selber gerade beschrieben hast also gemeinsam diese Zeit zu nutzen um etwas Neues entstehen zu lassen.
00:25:00: Vor ein paar Jahren haben wir das noch unter der Überschrift New Work diskutiert.
00:25:05: Mittlerweile ist das keine Vokabel mehr, die so häufig genutzt wird.
00:25:09: Es kommt für mich nicht drauf an auf dieses Wort.
00:25:12: Am Ende geht es ja darum, wie organisieren wir uns?
00:25:15: Wie sorgen wir dafür, dass die Menschen gern zur Arbeit kommen und ihre Potenziale ausschöpfen können?
00:25:22: Könnt ihr uns mal so in einen Fall mit reinnehmen, wo Ihr auch ein Unternehmen begleitet habt, die mit und dank Euch eine gute Veränderung hinbekommen haben?
00:25:33: Ja total gerne!
00:25:34: Das Beispiel oder das Unternehmen für das wir gearbeitet haben findet sich im Grunde der deutschen Mittelstand wieder.
00:25:40: Allerdings, und das ist so ein bisschen auch das was ich eben mit Wertschätzung meinte muss man ein bisschen zurückgucken.
00:25:46: Was ist eigentlich passiert bis an dem Punkt wo wir dann eingesetzt haben?
00:25:51: Im Grunde ist das Unternehmen was wir vorgefunden haben oder die Menschen oder die Organisation die wir vor gefunden haben eigentlich schon mal zusammengewachsen.
00:25:58: also sie bahnen mal zwei Unternehmen an zwei ganz anderen Standorten mit vielleicht auch zwei unterschiedlichen Mentalitäten oder Kulturen auch unter unterschiedlicher Führung die dann zusammengeführt wurden zu einem Unternehmen.
00:26:13: Und sie sollten dann von jetzt auf gleich auch miteinander arbeiten können, also gemeinsam an eine Produkt-, an einer Marke arbeiten können.
00:26:23: und was wir vorgefunden haben war erst mal sehr viel Verunsicherung und eine sehr unglückliche Situation für das Team insofern dass Sie sich jeweils als Team begriffen haben aber ja in so einer Art Zwangsverheiratung steckten Und auch erstmal lernen mussten, was wir dann gemeinsam angegangen sind.
00:26:43: Ja miteinander zu kommunizieren und auch abzugleichen, was ist uns jeweils wichtig also den jeweiligen Teams?
00:26:49: Und was ist es uns auch gemeinsam vielleicht in Zukunft als Team wichtig?
00:26:53: Und wer sind wir eigentlich?
00:26:55: Also das ist schon fast eine Identitätsfrage, die da zum Antworten galt.
00:27:02: Das haben wir tatsächlich über viel Ruhe und Zeit versucht, also der Ansatz war erst einmal sich auch kennenzulernen.
00:27:09: Und auch verstehen zu lernen.
00:27:12: Ja ganz klar!
00:27:13: Also nicht von jetzt auf gleich so sagen okay Prima jetzt funktioniert ja alles und los gehts sondern wirklich auch den Raum und die Zeit zu haben zum Merken wo vielleicht eine Chance stecken kann ein größeres Team darzustellen
00:27:27: Und eben auch ein Verständnis für einen National zu entwickeln.
00:27:30: Also ich finde in dieser Situation ist dann immer das Schlimmste, was man machen kann einfach alles in die Tonne zu drücken.
00:27:38: und so sagen wir fangen jetzt von vorne an Wir machen alles neu und anders.
00:27:43: Die Aufgabe war viel mehr, erst einmal auch gemeinsam zurückzuschauen und noch mal anzuerkennen.
00:27:50: Was ist jetzt eigentlich passiert?
00:27:51: Was ist in beiden Teams passiert bis zu diesem Punkt?
00:27:55: Wie habt ihr dann dieses Zusammenwachsen wahrgenommen?
00:27:58: Wie war es aus der jeweiligen Perspektive?
00:28:01: um ja auch erstmal irgendwie klar zu machen hier sind wir alle nur Menschen.
00:28:06: Wir haben alle versucht das im Westen wirklich hinzukriegen.
00:28:09: Es ist uns aber nicht immer gelungen Um dann aber eben gemeinsam in einen, okay wie wollen wir es denn jetzt zukünftig miteinander gestalten zu kommen?
00:28:19: Und das braucht er tatsächlich auch viel Zeit und Ruhe.
00:28:23: Wie Chris gerade schon sagte... Also man darf da nicht so ungeduldig werden!
00:28:29: Das ist ja eine schwierige Situation für beide Teams zu einem zu werden.
00:28:35: Ich finde es so wichtig, dass überhaupt mal besprechbar zu machen Alle auf einem Stand sind und sich auch vielleicht auf eine Richtung einigen, in die es dann weitergeht.
00:28:44: Denn alle reden ja in der Organisation über diese Themen, die in dem Meeting, die dem Kreis, die über die... Und so redet man
00:28:53: mit einer anderen.
00:28:53: Dann noch mal eine Kaffeemaschine?
00:28:54: Genau!
00:28:55: Ja genau und das ist ja die Grundlage damit man dann weiter geht dass man erstmal schaut wo kommen wir her, wo sind wir gerade?
00:29:02: Aber dann zu schauen wie gehen wir in eine Zukunft so unsicher ist wie heute, ist natürlich auch eine große Aufgabe.
00:29:09: Christoph hat schon künstliche Intelligenz angesprochen und ich glaube da gibt es auch gerade viele Fragen bei Unternehmen, wie man jetzt überhaupt eine Strategie aufbaut weil man ja einfach gar nicht weiß, wie sich das Ganze entwickelt.
00:29:20: Da sind wir noch nicht mal bei Geopolitik aber diese Unsicherheit macht schon vielen Unternehmen sehr zu schaffen.
00:29:25: Wie erlebt ihr das?
00:29:26: Definitiv genau so wie du es gerade beschreibst Auch gar nicht groß anders.
00:29:30: Resilienzen sicherlich die... Unternehmen, die bereits Lernen für sich irgendwie verankert haben.
00:29:36: Also wo es auch Teil des Prozesses ist dass jeder einzelne, jede einzelne etwas Neues lernen kann und darf.
00:29:42: also wo auch klar ist das alles sich weiterentwickelt?
00:29:46: Die Menschen sich idealerweise auch weiter entwickeln.
00:29:48: Sie haben natürlich schon eine gute Situation für sich geschaffen wenn sie in der Lage sind das so zu können.
00:29:55: Wo auch dann Raum genau dafür da ist sich als Gesamtorganismus wenn man das so sagen darf, als Organisation auch weiterzuentwickeln.
00:30:04: Die die natürlich immer nur bewahren beziehungsweise grundsätzlich auch wirklich nur darauf schauen was sie gerade jetzt tun und das versuchen auch nur weiterhin zu tun.
00:30:14: Die werden es schon schwer haben sich vielleicht auch mit neuen Technologien und es muss ja nicht nur KI sein und auch dass ist ja auch ein breites Feld sich zu befassen.
00:30:25: ganz klar
00:30:27: wie sagt ihr denn dafür?
00:30:28: Dass ihr euch GladWorks weiterentwickelt.
00:30:31: Habt ihr auch Formate, die euch helfen bestimmt?
00:30:35: Tatsächlich werden wir nächsten Monat auf die Work Awesome gehen und uns da wirklich auch nochmal ganz viel Input holen bezogen auf das große Themenfeld Neues arbeiten.
00:30:47: Das machen wir als Team also das ist nichts was wir uns irgendwie nur um es von behalten.
00:30:53: Wir nutzen das also auch als Teambuilding event-sicherlich, aber auch um ganz viel Input aufzusorben.
00:31:01: Und ansonsten hat das hier aber glaube ich vielschichtige Formate.
00:31:05: wir haben ja auch ein ganz gut gefülltes Bücherregal dass auch immer von allen Regeln genutzt und bespielt wird haben diverse Abos von Magazinen recherchieren wenn wir irgendwas noch nicht können.
00:31:20: Also ich glaube es wohnt uns insgesamt sehr stark in das gehört, auch tatsächlich mit zu unseren Werten.
00:31:27: Also wir haben uns das einfach auf die Fahne geschrieben zu sagen Wir wollen auch dazu lernen und es ist total okay wenn mir irgendetwas jetzt noch nicht perfekt gelingt Wenn es eben Teil eines Lernprozesses ist Und ich einfach jetzt sage Ich möchte das jetzt lernen und ich probiere das jetzt aus und dann ist die Lösung eben noch nicht Perfekt.
00:31:48: Dieses Bewusstsein ist für unsere jeden Fall sehr stark verankert In unserem Werten, den wir uns auch vorgenommen haben.
00:31:55: Und ihr habt einen Raum?
00:31:56: Man sieht auch ein bisschen was von dem Raum...
00:31:59: Wir nennen es Büro!
00:32:02: Der Ausschnitt sieht schon mal sehr gut aus.
00:32:04: Wie wichtig ist denn für euch so ein Begegnungsort?
00:32:07: So ein Kulturort?
00:32:09: Richtig!
00:32:09: Sorry, ich habe es jetzt rausgehauen.
00:32:13: Richtig wichtig hat sich gesagt.
00:32:15: Ich glaube wir sind auch Büro-Menschen, wir sind Kao und ich sind auch Menschen die andere Menschen begegnen wollen.
00:32:22: also ansonsten wird wahrscheinlich auch ein Job verfehlt.
00:32:25: Wir kommen ja aus der Situation beim vorherigen Arbeitgeber dass wir wirklich ein sehr großes Team hatten an vier Standorten auch europäisch.
00:32:34: Also viel Austausch.
00:32:35: unsere Kunden waren weltweit unterwegs.
00:32:38: das heißt du hast viel Kontakt Und dann sind wir ja quasi von jetzt auf gleich erstmal in die Situation gerutscht, dass es erst mal nur uns beide gab.
00:32:46: Wir saßen dann irgendwie im Homeoffice und haben uns Gedanken darüber gemacht okay wie sieht GledWorks quasi aus?
00:32:51: Wie sehen entsprechend unsere Weiterbildungsprogramme aus, die wir dann entwickeln wollten?
00:32:57: Und wir haben fast ein ganzes Jahr, ein bisschen weniger aber annähernd ein ganzer Jahr wirklich auch in diesem Homeoffice verbracht und das ist so ein bisschen, als würde man seine Pflanze nicht gießen oder vielleicht auch selten mal Sonne zuführen.
00:33:11: Also wir sind schon ein bisschen eingegangen und waren dann einfach unfassbar happy dass wir diese Räumlichkeiten hier gefunden haben und dass wir dann ja auch schnell als Team gewachsen sind.
00:33:20: Und es war wirklich einen Aufatmen und die Sonneschienen und wir konnten uns hier wirklich ausleben und ausbreiten Die Wände so bespielen und dieses Arbeitsumfeld so schaffen wie wir's tatsächlich auch alle hier für gut fanden.
00:33:35: Und es hört nicht auf, also eine Daueraufgabe sich auch darüber Gedanken zu machen wie man eigentlich gemeinsam in einem Raum arbeiten möchte.
00:33:43: ganz
00:33:43: klar und ihr habt ja noch ein Kieler Hafen, ihr habt auch noch ein schönes Ambiente.
00:33:48: das ist ja auch ein Standortvorteil.
00:33:51: Das ist auf jeden Fall schon nett.
00:33:53: wir sind hier sehr zentral unterwegs und können entsprechend die Mittagspause in aller Richtung gut nutzen.
00:33:58: Hier ist ein Park da ist direkt die Förder.
00:34:03: Es ist auf jeden Fall so...
00:34:04: Nehmt ihr noch Bewerbungen an, ja?
00:34:09: Du bist in der Hansestadt.
00:34:10: Wir hier nicht!
00:34:13: Ja, genau so ist es.
00:34:17: Also uns ist Büro auf jeden fall wichtig.
00:34:19: Ich würde gerne noch kurz dazu sagen, es gibt aber keine Officepflicht.
00:34:25: also das ist schon absolut freiwillig.
00:34:27: wenn Menschen auch von uns Viren sagen heute mal nicht dann ist das total okay.
00:34:34: Aber wir treffen uns schon zu einem sehr, sehr hohen Prozentsatz.
00:34:37: Gerle alle hier!
00:34:39: Weil es einen Zusammenarbeiten doch sehr schön und angenehm macht wenn es eben analog stattfindet.
00:34:44: Man sieht mal ganz kurz was zurufen kann.
00:34:46: Das macht das richtig gut.
00:34:48: Ja legt der großen Wert auf Freiheiten.
00:34:50: also schau wie viel Urlaub du brauchst, schau wo du arbeitest, schaue wie du's machst... Wie sorgt dir dafür dass ihr sehr performant seid?
00:35:01: Dass ihr viel leistet?
00:35:03: Dann am Ende des Tages wollt ihr das ja auch mit all den Freiheiten.
00:35:07: Wie klickt ihr das als Team hin?
00:35:08: Wie funktioniert der gut als Team und bringt richtig viel PS auf die Straße?
00:35:14: Ich glaube, dass wir dazu gar nicht aktiv viel tun oder andersrum.
00:35:18: All das was du gerade aufgezählt hast, tun wir genau dafür... eine gute Stimmung hier miteinander haben, dass wir auch wissen, wofür wir das ja eigentlich gerade tun.
00:35:32: Was sind unsere Meilensteine vielleicht, die wir erreichen wollen?
00:35:36: Und daraus entsteht in meiner Wahrnehmung eine intrinsische Motivation einfach viele Ideen mit einzubringen.
00:35:44: Also es ist glaube ich eher so ne Andersrum-Situation, indem wir jetzt hier Freihalten ausleben
00:35:52: können
00:35:53: Und indem wir hier ein gutes Miteinander haben, auch einen psychologisch sicheren Raum haben mit dem wir diskutieren können, entsteht Performance in einem Team.
00:36:07: Das ist die halbe Seite oder eine Hälfte der Medaille?
00:36:12: Ich glaube, die andere Hälfe ist dass wir gemeinsam planen.
00:36:17: also Wir sind schon sehr Sprint, disziplinierte Gau und Ichche.
00:36:22: Wenn es um Arbeitsergebnisse geht so uns ist bewusst wenn wir uns Aufgaben vorgenommen haben dann ziehen wir die meist auch durch.
00:36:29: also das weiß ich bis zum Ende der Woche muss XY fertig werden.
00:36:32: da machen wir das auch und sind auch sehr stringent hinterher.
00:36:38: aber alleine dass wir uns auch die Zeit nehmen gemeinsam montags zusammenzusetzen zu frühstücken und wirklich auch zu planen was diese woche anliegt und was wir auch gemeinsam erreichen wollen hilft schon ungemein.
00:36:49: Das kann man natürlich hier in so einem kleinen Team gut machen, aber im Prinzip dieser Ansatz lässt sich auch skalieren auf größere Teams oder auf sozusagen unterschiedliche Teams die jeweils ja auch ihre Themen haben.
00:37:01: das Thema motiviert schon und fassbar da gehe ich schon mit.
00:37:04: Aber die Art und Weise wie wir dann tatsächlich auch die Themen bearbeiten oder die Aufgaben auch angehen?
00:37:10: Das ist für mich so ein bisschen die zweite Seite.
00:37:13: Was habt ihr noch vor?
00:37:14: wo Wollt ihr noch hin?
00:37:18: Nehmt uns mal ein bisschen mit in die Richtung, die für eure kommt wenn sie jetzt so ausgelotet wurde.
00:37:23: Also
00:37:23: an Ideen mangelt es uns nicht.
00:37:25: Ja, Wachstum kann man ja auch verschieden beantworten und das muss ja auch nicht immer der personelle Wachstrom sein.
00:37:31: Das wollen wir glaube ich gar nicht mehr alle heutzutage.
00:37:34: aber was ist eure wünschenswerte Zukunft?
00:37:38: Also wir würden schon gerne eskalieren, was dann wirklich das Programm anbelangt.
00:37:44: Einfach weil da ja die Chance drin liegt in sehr vielen Firmen wirksam zu sein.
00:37:49: also wenn ich jetzt ganz viele Menschen durch zum Beispiel unser Leadership-Programm oder Kursprogramm bringe dann ist jetzt meine romantische Vorstellung dass eben in ganz ganz ganz vielen Firme in Deutschland Ja, so ein neuer Keim von also geht arbeiten auch.
00:38:07: Ah, so könnte es sein und ich spread the word irgendwie das machen wir jetzt hier bei uns.
00:38:12: Wir denken mal um.
00:38:14: Das ist jetzt erstmal die Vision Und dafür genau müssen wir nicht Mitarbeiter in Zahl groß wachsen.
00:38:22: Es ist auch gar nicht unbedingt das Ziel eine riesen Company zu werden.
00:38:28: Wir haben viel mehr Bock auf Impact Also Impact In der Arbeitswelt insgesamt.
00:38:35: Möchtest du was ergänzen?
00:38:37: Auf jeden Fall.
00:38:38: Die Frage ist, ob das politisch korrekt ist.
00:38:41: Versuch mal!
00:38:43: Na ja also jetzt mal egoistisch gesprochen oder auch ein bisschen darauf geguckt, was ich mir vorstellen könnte.
00:38:50: Ich möchte schon dass wir als Firma auch Gladworks so als Marke und damit wir auch als Personen oder als Team für gutes Arbeiten stehen.
00:38:59: Also dieses Ideal wird von nicht gehen.
00:39:01: einen Raum in dem viele Menschen sind Und da sind auch ein paar Menschen, die uns erkennen und sagen oh ich weiß schon für welches Thema die brennen.
00:39:10: Eigentlich will ich mich sogar mit denen unterhalten weil sie haben einen Plan davon wie man das vielleicht auch hinkriegt oder wir bei uns dann im Unternehmen vielleicht auch hin kriegen können dass es so ein bisschen das wofür wir glaube ich morgens aufstehen Es gibt nicht darum dass wir jetzt unendlich großkalieren.
00:39:26: also dafür sind wir noch viel zu jung müssen auch erstmal beweisen, dass unser Ansatz der vielen Stellen doch auch schon anders ist.
00:39:34: Auch gut funktioniert!
00:39:37: Da glauben wir dran.
00:39:38: aber ja es gibt auch weitere Gedanken.
00:39:41: also Ja Wir haben im Moment einen Kursprogramm und wir beraten ja auch direkt Unternehmen oder begleiten auch Unternehmen und Teams.
00:39:48: Aber in meiner romantischen Vorstellung gibt es dann auch wirklich Orte an denen wir gemeinsam mit unseren Kundinnen arbeiten können die wir geschaffen haben.
00:39:57: Also in meinem Profi gibt es eine Tiny-House-Siedlung, wo man gemeinsam auch mal im B-Workshops machen kann und auch ein bisschen Offside mit Teams arbeiten kann.
00:40:07: Aber das klärt Offices?
00:40:09: Ja genau!
00:40:11: Ich sehe, du wustest dich schon ein... Ja,
00:40:15: ich seh das schon.
00:40:16: Das ist tatsächlich auch ein Thema was wir natürlich aus unserer Vergangenheit kennen.
00:40:21: also irgendwie eine Klausurtagung zu veranstalten und dann irgendwie den richtigen Ort dafür zu finden wo man wirklich einmal konzentriert abschalten kann damit man fokussiert ist aber sich auch als Team mal wirklich auch begreifend und auch spüren darf das ist auch ein thema von uns.
00:40:38: aber da haben wir noch ganz ganz viele ideen.
00:40:41: ich glaube daran wird es nichtmals mangeln.
00:40:44: Auf dem Schiff wäre doch mal nicht schlecht.
00:40:45: Ja, im Hafen und dann so ein bisschen rausschippern?
00:40:48: Ja in Rostock gab es ja mal so einen Plaza.
00:40:51: also das was jetzt wahrscheinlich so lewe meint da konnte ich einen Kaufhaus auf einem Schiff besuchen.
00:40:57: Also meine Kindheit war manchmal auch manchmal auf einem schiff einkaufen unfassbar.
00:41:02: vielleicht kennen sie auch noch Vielleicht müssten wir in Zukunft getwerks auch auf soem riesen Kahn denken.
00:41:08: Ein Hausboot wäre auch schön.
00:41:12: Da hab ich meine ersten CDs gekauft damals, da gab's so ein Musikladen auf diesem schwimmenden Kaufhaus.
00:41:19: Was war deine erste CD?
00:41:22: Oh das ist eine gute Frage!
00:41:23: Das war, ähm... Ich glaube K-Seven, das war so ne Rapgruppe Und der größte Hit war come baby, komm und den gab's leider nicht.
00:41:36: Ich war glaube ich in dem Musikraten um diese Single zu kaufen.
00:41:40: die gab es nicht.
00:41:41: Und ich hab da glaube ich die zweite die sie gerade auszukoppelt gekauft und die war nicht so gut.
00:41:47: Ja schon.
00:41:48: Okay haben wir das jetzt auch geklärt?
00:41:51: Ja!
00:41:51: Und eure?
00:41:52: Eure erste CD?
00:41:53: Ja, witzig.
00:41:53: Bei mir ist es ... ich weiß auch nicht so genau.
00:41:56: Es ist irgendwie komplett weggeglitscht.
00:41:58: Es war der Flappart.
00:42:00: Ich weiß nicht ob ihr den kennt?
00:42:01: Was ist das so ein... Der
00:42:02: Flapperd.
00:42:03: So Rock bis Hardrock.
00:42:07: Danach kam dann aber Tic-Tac-Toe oder so.
00:42:09: Ich glaub, da ist ja viel Zeit.
00:42:11: Also ich war noch nicht so ganz gefestigt in meiner musikalischen Meinung.
00:42:16: Dann müsst ihr gleich mal hier auf Spotify gucken, was in unserer Kindheit so lief.
00:42:20: Genau!
00:42:21: Cool Sehr schön.
00:42:23: Dann sind wir mal gespannt, was bei euch noch so weiter entsteht?
00:42:26: Haltet uns da gern auf dem Laufenden!
00:42:28: Wir tun alles hier in die Show Notes und natürlich seid ihr auch auf LinkedIn aktiv.
00:42:33: also wer da mal connectet gerne mit euch und schreibt euch mal an.
00:42:39: Schön dass ihr da wart.
00:42:40: Schönen Grüße nach Kiel aus Rostock und wenn ihr mal in der Nähe seid kommt vorbei.
00:42:45: dann trinken wir eine Tasse Kaffee und gucken wir mal Wo es hingeht, ja?
00:42:51: Also bis bald.
00:42:53: Vielen
00:42:55: Dank!