Der Podcast für die neue Arbeitswelt
00:00:00: Willkommen zum New
00:00:01: York State Podcast von meinem Vater.
00:00:04: Heute mit Laura und Fabian Kienbaum,
00:00:07: viel Spaß!
00:00:11: Unser Großvater hat sich als sechsundzwanzigjähriger Ingenieur selbstständig gemacht mit der Idee weil er schon wusste dass er also A-Fünftwürzig vor der Gründung der Bundesrepublik.
00:00:22: alles war zerstört aber er hatte irgendwie das Gefühl schon für sich gefunden ihr möchte selbstständigt sein.
00:00:28: Er hat dann eine Gesellschaft gegründet im Oktober fünfundvierzig die im Nachhinein als erstes Beratungshaus verstanden werden kann.
00:00:35: Diese Dualität zwischen Personal und Organisations- oder Unternehmensberatung, das bildet noch heute das Portfolio von Kimom – wenn wir darüber sprechen, dass wir sagen Wir verstehen uns als Fortschrittsunternehmen und wir begleiten Transformationen dann sind das die wesentliche Enhebel, die wir bedienen.
00:00:52: Ich glaube am Ende des Tages Beratungen als Geschäftsmodell hat sich weniger verändert weil also ganz einfach formuliert Das war, glaube ich auch so der Leitspruch unseres Großvaters.
00:01:02: Er hat gesagt Kimom hilft Probleme lösen und am Ende Berater werden ja hinzugezogen wenn das Themen zu Lösen gilt.
00:01:09: Das ist heute auch noch so.
00:01:10: Also unsere Eltern waren beide viel unterwegs.
00:01:13: wir haben dementsprechend auch nachmittags viel Zeit mit Sport und unseren Hobbys
00:01:19: verbracht.
00:01:21: mich inzwischen ausgegründet mit vier ehemaligen Kollegen und so gibt es jetzt mein eigenes Unternehmen.
00:01:29: Wir nennen uns Studio für Immobilien, Beratung und Placemaking.
00:01:35: Oder beschäftigen wir uns immer noch zu einem großen Teil mit dieser Frage wie Arbeitswelten in der Zukunft aussehen können?
00:01:43: Ich würde behaupten das macht gute Berater aus egal ob ich jetzt Immobilierberatung, Arbeitsweltonberatungen oder HR-Themen behandle dass man also nicht der allwissende sein muss die Lösung direkt aus dem Ärmel schüttelt sondern natürlich irgendwie weiß wo die richtigen
00:02:00: Fragen zu stellen.
00:02:01: Gute
00:02:02: Frage, ne?
00:02:02: Wie im Podcast!
00:02:07: Und damit wir kommen zurück zum New Work Chat, dem Podcast für die neue Arbeitswelt.
00:02:13: Heute am XXIII.
00:02:15: Oktober, twenty-sixundzwanzig!
00:02:17: Mein Name ist Gabriel Rath und ich mache das hier seit zwei Tausend Achtzehn.
00:02:22: Ich hoste diesen Podcast und darf mit Menschen sprechen, die nicht nur sehr gerne arbeiten sondern auch unsere Arbeitswelt nach vorne bringen.
00:02:31: Es geht für mich als Dreifacher Vater um die Frage, wie wir eine menschenfreundlichere Arbeitswelt gestalten.
00:02:38: Und tatsächlich ist das Familienthema heute auch ein zentrales in der Folge, die ich aufgenommen habe.
00:02:45: In fourhundert sieben und vierzig und da sind wir tatsächlich mittlerweile schon geht es heute um ein ganz besonderes Familienunternehmen nämlich Kienbaum.
00:02:54: Kinbaum ist die älteste Unternehmensberatung Deutschlands.
00:02:58: Sie wurde kurz nach dem Krieg gegründet, tatsächlich schon nineteenhundertundvierzig von Gerhard Kinbaum.
00:03:04: Mittlerweile wird sie geleitet von Fabian Kinbaum mit dem ich mich in Berlin getroffen habe und er hat seine Schwester mitgebracht.
00:03:13: Laura Kinbaum – sie ist auch tätig im Kontext Arbeitswelt.
00:03:19: Creating Places, der Studio für Immobilienberatung und Placemaking.
00:03:24: Und wir haben also gesprochen über die Story von Keenbaum selbst?
00:03:28: Wie hat sich diese Firma eigentlich entwickelt?
00:03:30: mittlerweile ist man international unterwegs aktiv und auch sehr erfolgreich.
00:03:35: wie haben die beiden das als Geschwister eigentlich erlebt?
00:03:38: wie sind sie aufgewachsen in dieser besonderen Unternehmung und wir haben sie dann auch ihre eigenen Storys gestrickt.
00:03:46: Und sich entwickelt, wo sind Sie heute tätig?
00:03:49: Wir haben sie auch den Wandel der Arbeitswelt in Deutschland erlebt.
00:03:52: alles was unter der Überschrift New Work verhandelt wurde das schauen wir uns heute an natürlich auch mit einem Fokus auf die Frage wie wir zukunftsfähige Räume gestalten.
00:04:02: ich war ja zu Gast in den Räumen in Berlin bei Kienbaum und Loob.
00:04:07: die sitzen also beieinander sozusagen in einem Haus.
00:04:11: Und genau darüber haben wir auch gesprochen, denn ... In der nächsten Woche findet ja die große Orgatech-Messe in Köln statt und da ist auch die Laura übrigens zu Gast.
00:04:22: das tun wir auch in den Shownotes, die könnt ihr dort erleben.
00:04:25: Ich bin dort auf einem Panel und zwar am achtundzwanzigsten Oktober.
00:04:28: dann Das findet ihr alles noch mal detailliert in den shownotes.
00:04:32: ich sitze dort auf einen panel gemeinsam mit lieben Kolleginnen von Deloitte und von Drehs im Sommer.
00:04:40: Viele, viele Gründe nach Köln zu kommen in der nächsten Woche.
00:04:43: Dort ist übrigens auch das Headquarter von Keenbaum.
00:04:45: so schließt sich der Kreis.
00:04:48: Danke dass ihr heute wieder dabei seid.
00:04:49: wenn ihr mögt dann klickt auf abonnieren in eurer Podcast App So verpasst ihr keine Episode mehr.
00:04:57: wir gehen mit großen Schritten auch schon auf die vierhundertfünfzig zu und jetzt springen wir rein in den podcast mit Laura und Fabian Keen Baum.
00:05:05: viel Spaß Und damit moin.
00:05:11: und willkommen zu meinem Podcast New Work Chat.
00:05:14: Ich freue mich sehr, dass ich heute in Berlin bin bei Laura und Fabian.
00:05:17: Moin!
00:05:18: Hallo!
00:05:18: Moin.
00:05:19: Schön, dass sich heute bei euch sein kann.
00:05:21: Wir sind in den Räumlichkeiten von Kinbaum & Loop Das kann man so sagen?
00:05:26: Ja das passt.
00:05:27: Wir sitzen an einem sehr schönen lichtdurchfluteten Raum und ich freue mich, dass ihr euch die Zeit nehmt.
00:05:32: wir wollen heute über Workspace sprechen, über Unternehmenskultur und einige Themen, die damit noch verbunden sind.
00:05:40: Ich hab ja hier eine Besonderheit in diesem Podcast.
00:05:43: Meine mittlere Tochter ... ich habe drei, die spricht hier das Intro ein.
00:05:47: Und das macht sie schon seit einer ganzen Weile.
00:05:49: Das ist auch der Signature-Move dieses Podcasts.
00:05:54: Die hat euch jetzt schon angekündigt, euch beide.
00:05:57: Im Gegenzug würde ich euch mal bitten, der Matilda, dreizehn Jahre alt zu erklären was ihr so macht.
00:06:03: Laura vielleicht magst du mal starten?
00:06:05: Ja gerne!
00:06:06: Das ist eine schöne Idee.
00:06:11: Was machen wir?
00:06:13: Ich bin dabei und es ist mir ein Anliegen, gute Orte zu schaffen!
00:06:19: Ich will Orte aktivieren und ich bin als Architektin und Beraterin tätig um das zu schaffen.
00:06:27: Was bedeutet das?
00:06:27: Da gehen wir sicher später noch drauf ein.
00:06:29: Das hat häufig was mit Gestaltung zu tun, aber auch ganz viel mit funktionalen Fragen und vor allen Dingen mit der Frage für wen macht man eigentlich so einen Ort und für wen gestaltet man einen Raum und was sind die jeweiligen Bedarfe letztlich einer Zielgruppe?
00:06:47: Es ist natürlich etwas anderes, ob ich ihn dann ... Arbeitsraum oder ein Wohnraum gestalten.
00:06:51: Und dann ist es was anderes, wenn ich einen Arbeitsraum gestalte, ob das für ein Start-up ist oder ein Konzern und dann wiederum für welche Abteilung das darin sozusagen ist.
00:07:01: Damit beschäftige ich mich.
00:07:03: Fabian, was würdest du Matilda sagen?
00:07:05: Also mein Lieblingsbeispiel für Matilda ist wir beschäftigen uns hier am Ende mit Fragen des Fortschritts also wie gelangen wir in eine bessere Zukunft, durch Veränderung.
00:07:18: Durch Transformationen.
00:07:20: und wenn Mathilda sich vorstellt sie betritt ihre Schule und sie erlebt ihre Lehrer.
00:07:25: Wenn wir das einmal nehmen dann können Sie sich ungefähr vorstellen da gibt es wahrscheinlich einige Lehrer.
00:07:29: die sind sehr gut und andere sind vielleicht weniger gut Und die bewegen sich in irgendwie einer Struktur an einem System und die Arbeit die wir erledigen ist beispielsweise diese Beurteilungen überpfort zu nehmen.
00:07:42: entlang welcher Kriterien Darf kann man überhaupt sagen, ob eine Lehrkraft gut ist oder nicht.
00:07:47: Und wie wirken die zusammen?
00:07:48: Wie sehen Zusammenarbeitsformen aus und was verdient ihr am Ende für Geld?
00:07:52: Verdienen eigentlich genug Geld oder ist das zu wenig?
00:07:56: Wer sitzt an der Spitze von so einer Schule, der Direktorin leistet gute Arbeit, hat die Schule für eine Reputation, kann sich die Schule nicht vor retten, dass Menschen unbedingt kommen wollen, Kinder.
00:08:07: Das ist eine Arbeit, die wir leisten.
00:08:11: Das Beispiel kann man letztendlich auf alle Organisationsformen übertragen.
00:08:14: Eigentlich könnt ihr das auch mal für Schulen machen, die bräuchten das
00:08:17: manchmal?
00:08:19: Es gab früher ... Laura ändert sich aus.
00:08:21: Wir sind ja im öffentlichen Dienst tätig, es gab früher sogenannte Kimom-Studien, die haben aber nicht so gute Haare an den Lehrern gelassen, deshalb waren sie nicht so beliebt und wir glaub ich auch nicht.
00:08:31: Irgendwann wurden mal daraufhin Klassenfahrten gestrichen, da haben die Lehrendinnen gestreikt und gesagt, mit den Schülern erklassen werden.
00:08:40: Und das wurde uns dann doch auch von unseren Mitschülern angekreidet.
00:08:46: Ich kenne es ja als dreifacher Vater des Themas Schule und Schulentwicklung interessiert mich auch sehr, aber ich erlebe das eigentlich selten dass Schulen beraten werden.
00:08:55: Das gibt's aber.
00:08:57: Also sowohl in der Organisation und Kulturfragen, aber vor allen Dingen kenne ich das aus der räumlichen Perspektive auch wenn es darum geht neue Räume zu konzipieren dass dann auch pädagogische Konzepte natürlich relevant sind bei der Frage wie so eine Schule denn dann eigentlich organisiert sein soll in tatsächlich einer baulichen Form auch was für Räumen brauchst?
00:09:18: Und wie müssen die zueinander organisiert.
00:09:21: Da mag ich ja immer das Beispiel der Allemannenschule in Wut-Öschingen.
00:09:25: Ich weiß nicht, ob ihr von denen schon mal gehört habt?
00:09:27: Der Schulleiter oder jetzt nicht mehr... Jetzt ist er im Rohrstand!
00:09:30: Stefan Rupana, der war hier auch im Podcast.
00:09:32: Er hat ein Spiel gebesserler geschrieben darüber wie sie diese Schule transformiert haben und Sie haben gesagt Unterricht ist ja Anfang allen Übelst.
00:09:40: das ist so seine Punchline.
00:09:42: Und Sie haben dementsprechend nicht nur die Kultur weiter gedacht sondern auch den Raum und haben also dieses Setting dass einer vorne steht und alle anderen Höhlen zu komplett verändert und haben Sollenateliers gebaut.
00:09:53: Das sieht aus wie ganz viele Baumhäuser in dem Raum, indem die dann in Gruppen arbeiten und lernen.
00:09:59: Also schon auch interessant.
00:10:00: aber wir bleiben heute mal in euren Themen und wir würden natürlich erstmal verstehen, wie ihr zu euren Leidenschaften und Euren Jobs am Ende des Tages gekommen seid.
00:10:10: Ihr seid ja auch zusammen aufgewachsen.
00:10:11: das haben wir hier glaube ich im Podcast selten gehabt.
00:10:14: Einmal hatte ich einen Architekten Zwillingspaar aus Stuttgart.
00:10:17: Die sind dann natürlich auch zusammenaufgewachsen Aber sonst ist es sehr selten und von daher sehr interessant.
00:10:22: Vielleicht mögt ihr mal berichten, wie sah denn eure Welt aus als ihr dreizehn wart?
00:10:28: Laura.
00:10:29: Zwischen uns beiden gab es dadurch aus konfrontative Auseinandersetzung.
00:10:34: Ich erinnere mich an Flur-Ball-Sessions.
00:10:36: So hieß das bei uns, wo Fabian mit seinen Freunden Fußball oder Handball bei uns innerhalb des Hauses im Flur spielte und meine Zimmertür eins der Tore war.
00:10:46: Da macht ich mäßig gutwand!
00:10:49: Und so ist ... Das ist natürlich auch irgendwie das eine oder andere ... an Auseinandersetzung hat da stattgefunden.
00:10:59: Dann hab ich laut Musik angemacht, und Fabian hat mir den Strom ausgestellt und solche Geschichten.
00:11:03: Also das war die Zeit der Dreizehn.
00:11:05: Ich bin ja ein bisschen älter als Fabian.
00:11:08: War dann natürlich auch früher ein bisschen cooler, wenn er ausgegangen und laut Musik gehört.
00:11:15: Die Älteren zu hören erinnern sich vielleicht, es war so die Zeit, was hätte man für Musik?
00:11:19: Das sind immer gute Anhaltspunkte.
00:11:20: also... Ich erinnere
00:11:29: mich auch.
00:11:30: Dann gab es bei mir so Smashing Pumpkins und so, aber das hast du, glaub ich immer verabschuldet
00:11:35: und wir
00:11:35: den Strom dann ausgestellt
00:11:36: haben.
00:11:36: Kuschelrock?
00:11:37: Hast du aber auch gehört!
00:11:41: Ne ansonsten ja wie war das bei uns?
00:11:43: also unsere Eltern waren beide viel unterwegs Dementsprechend auch Nachmittagsvielzeit mit Sport und das in unseren Hobbys verbracht.
00:11:55: Da hatten wir unterschiedliche Hobbies und Interessen, würde ich sagen ... Und es
00:12:01: ist in Gummersbach, muss man dazu sagen?
00:12:03: In Kleinstadt Gummersbach,
00:12:04: genau!
00:12:05: Wir hatten aber das Glück, dass wir mitten in der Stadt gewohnt haben und von daher irgendwie uns da relativ frei bewegen konnten und nicht immer mit Taxi-Eltern durch die Gegend gegurkt werden mussten.
00:12:15: Dadurch auch so eine ... gewisse Eigenständigkeit hatten und auch viele Freiheiten von unseren Eltern, dass wir uns da eigentlich so ein Zett abbauen könnten.
00:12:24: Was uns dann doch ganz gut gefallen hat würde ich sagen.
00:12:27: Ausklappbauch!
00:12:28: Wir hatten das Glück, wir sind eher in einem unternehmerischer Haushalt wenn du willst groß geworden, eher liberal.
00:12:36: Wir hatten hohe Freiheitsgrade.
00:12:37: wie durften unsere Interessen aussuchen.
00:12:40: Wir wurden da wenig gelenkt und da werden wir den Sprung nach heute machen war es auch immer so... Das, was wir später studiert haben.
00:12:48: Da sind wir einfach zu unseren Leidenschaften und Interessen gefolgt.
00:12:52: Und auch das, was sie heute machen dürfen hat sich dann im Laufe der Zeit so ergeben ohne dass es vorgefertigt war.
00:12:58: Wir haben da auch mal gemeinsam drüber nachgedacht noch im Rahmen der Nachfolge wo wir jetzt als dritte Generation tätig sind in unterschiedlichen Rollen, dass wir das schon auch als eine Stärke verstehen rückblickend.
00:13:09: Es ist immer die Frage was bekommt man somit aus seinem Elternhaushalt?
00:13:15: Wir finden schon, wenn wir auch auf uns gucken und was wir heute machen.
00:13:19: Dass uns wahrscheinlich diese frühe Selbstständigkeit mit dazu gebracht hat, dass wir diese Wege eingeschlagen sind.
00:13:25: Und auch ganz schön ist eigentlich ... Wir haben dann zumindest eine gewisse Zeit lang in einem Haus gewohnt direkt am Hang unterhalb des Hauses unserer Großeltern.
00:13:36: Dadurch war da natürlich auch ne gewisse räumliche Nähe, wenngleich in dem Alter als wir schon so bewusster mit dem Thema Unternehmen umgegangen sind unser Großvater schon nicht mehr gelebt hat, aber trotzdem gab es da eine gewisse Nähe und auch dadurch so einen Bewusstsein darüber wie unterschiedlich das ist.
00:13:53: Also ich meine unser Vater hatte auch Freiheiten und er hat ja dann eigentlich seinen eigenen beruflichen Weg erst mal begonnen damit dass er ein anderes Tätigkeitsfeld gesucht hatte.
00:14:05: Ach der wollte er gar nicht ins Familienunternehmen?
00:14:07: Und das kann ich gar nicht so sagen, der hat eine Bankausbildung gemacht und dann war er in Berlin.
00:14:13: Weil es ja schon beratend tätig gewesen hat, aber dann selbst gegründet und das Thema Personalsuche vor allen Dingen großgemacht, aber da gab's immer die Nähe.
00:14:25: Wir legen uns das ein bisschen zu Recht.
00:14:26: Unser Großvater war eher patriarchischer Typus.
00:14:29: Ich glaube, dass das einfach eine andere Ansage war im Sinne ... Du bist herzlich willkommen, aber du musst erst mal beweisen, dass die Fähigkeiten mitbringen sind.
00:14:37: Dass das auch verbunden mit dem Interesse darüber entstanden ist und später hat er dann die Gesellschaft eingebracht in die Gruppe.
00:14:44: Ich glaube es ging so Hand in Hand.
00:14:46: So gesehen glauben wir auch, dass wir davon profitiert haben welche Behandlung unser Vater erfahren hat durch seinen Vater weil er's mit uns anders gehandhabt hat.
00:14:55: Ja und ihr macht's wahrscheinlich nochmal anders?
00:14:57: So entwickelt sich das weiter.
00:14:58: Mut
00:14:58: maßlich ja.
00:15:02: Dazu kommen wir natürlich jetzt auch.
00:15:03: Kinbaum, nixundviertzig gegründet, älteste deutsche Unternehmensberatung.
00:15:10: Das Klischee ist ja ... das sind Menschen, also die dort arbeiten, die machen nichts anderes.
00:15:14: Die arbeiten rund um die Uhr!
00:15:16: Das hat sich, glaub ich, verändert.
00:15:18: Das könnt ihr gleich noch mal sehen wie es heute sich darstellt.
00:15:20: aber in der Zeit, in der ihr groß wurde war's vermutlich schon noch anders als heute.
00:15:26: was ihr so erlebt habt?
00:15:27: Ja würde ich auch denken... Also Erst mal ganz oberflächlich als Kind, was mir aufgefallen ist.
00:15:32: Wenn ich mit ins Büro gefahren bin ... Dass natürlich alle Anzüge anhatten, ganz schick gekleidet waren und das sehr viel gearbeitet wird.
00:15:41: Das war doch sehr Männerdominiert in dieser Zeit.
00:15:45: Und dann war es auch ein bestimmter Habitus oder so ein bestimmster Typus vielleicht von Beraterpersönlichkeit, an die ich mich so erinnere damals.
00:15:56: Das War so das Erleben im Büro Vielleicht noch mal eine andere Ebene dann zu Hause, aber da kommen vielleicht auch später nochmal drauf.
00:16:03: Also ich glaub am Ende des Tages Beratung als Geschäftsmodell hat sich weniger verändert.
00:16:09: weil also ganz einfach formuliert das war glaube ich auch so der Leitspruch unseres Großvaters.
00:16:14: er hat gesagt Kimmum hilft Probleme lösen und am Ende Berater werden ja hinzugezogen wenn es Themen zu Lösen gilt.
00:16:20: Das ist heute auch noch so.
00:16:23: Die Art und Weise hat sich auf dem Weg verändert Aber weil du darauf anspieltest, was Arbeitsansatz anbelangt.
00:16:32: Heute natürlich hat Technologie noch mal eine ganz andere Bedeutung als vielleicht damals.
00:16:37: Dann ist Beratung aber ein extrem breites Feld.
00:16:39: Es gibt ja unzählige Beratungsformen und Arten.
00:16:43: Das will sagen im Laufe der Zeit es ist ne sehr robuste Branche die sich auch trotz aller Krisen immer behauptet hat teilweise in Krisen je nach Thema von Krisen profitiert hat, wenn du so willst.
00:16:58: Und im Betätigungsfeld was aber viel Freude macht weil es von der Abwechslung lebt und dem Privileg ja an vielen Stellen anderen Organisationen unterstützen zu dürfen.
00:17:09: Wann kam das auf dass ihr dann irgendwann ja da auch einsteigt?
00:17:13: War das eigentlich immer klar?
00:17:14: oder gab's irgendwann so einen Moment wo gesagt wurde als wir schon schön wenn die euch langsam mal drauf vorbereitet oder man Praktikum macht Oder wie kann man sich das so vorstellen?
00:17:23: Ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ein Familienunternehmen dann so weitergeführt wird.
00:17:28: Wie sah das aus?
00:17:29: Die Fabianheit ist ja eben schon ein bisschen angedeutet auch.
00:17:31: Eine Selbstverständlichkeit oder eine klare Erwartungshaltung haben wir nie gespürt.
00:17:36: Ich glaube, es war so, dass wir aus dem selbst herausgespielt haben, dass da unterschiedliche Interessenslagen da sind.
00:17:42: Ich ... glaube zu wissen und gemerkt zu haben, Das hat ganz unterschiedliche Gründe gehabt.
00:17:53: Und unser Vater hat da aber nicht aktiv darauf eingewirkt und auch nicht gesagt, bis dann und dann müsst ihr das entschieden haben.
00:17:59: Es standen immer die Türen offen, auch Praktika oder ähnliches zu machen, haben auch einige von uns gemacht.
00:18:05: Auch der erweiterten Kernfamilie sozusagen ... So konnte jeder sich so sein eigenes Bild machen und sich da ranrollen.
00:18:15: Ich hab klassisch Architektur studiert mich klassisch orientiert im Sinne von den Tätigkeitsfeldern, die es dazu gibt auch in klassischen Architekturbüros gearbeitet.
00:18:29: Was
00:18:29: hatte dich dazu inspiriert diese Richtung wenn zu schlagen?
00:18:32: Ja ich hatte immer das Gefühl dass sich schon irgendwie gestalten will.
00:18:38: man kann natürlich auf ganz unterschiedlichen Ebenen gestalten.
00:18:40: Ich habe den Hang tatsächlich auch Dinge zu gestalten die man auch räumlich erleben kann und das Ergebnis sehen kann Und dann war das relativ naheliegend.
00:18:50: Ich hatte noch mal einen Exkurs gemacht auch in so eine Richtung, auch so Kommunikationsbranche und so Agentur-Branche und sowas.
00:18:56: aber da habe ich dann gemerkt, nee, ich möchte eigentlich gerne ein bisschen was handfesteres, das man auch anfassen und auch räumlich erleben kann und was dann vielleicht darüber hinaus auch noch etwas gesellschaftliche Rolle spielen kann also diese Frage inwiefern Räume Menschen und Gesellschaften eben unterstützen können und was es eigentlich für einen Impact hat auf uns als Menschen, das war mir dann wichtiger als irgendwie eine Werbekampagne oder so.
00:19:25: Und warst du da schon bei Arbeitswelten?
00:19:28: Nee überhaupt nicht!
00:19:29: Das kam viel später, kann ich auch später noch mal erzählen.
00:19:32: Ich habe vor allen Dingen auch gemerkt dass dass ich irgendwann diesen Wechsel verstanden habe, auch vielleicht viel durch das Universitäre arbeiten gar nicht mit Antworten zu kommen und Lösungen.
00:19:44: Das machen Architekten ja eigentlich auch Lösungen entwickeln, sondern erst mal zu verstehen was ist wirklich das Problem?
00:19:49: Und was ist die Aufgabe, die dahinter steht und ganz viele Fragen zu stellen?
00:19:53: Ich glaube, das ist schon etwas, Beratungsbranche so ein bisschen verändert hat oder ich würde behaupten, das macht gute Berater aus.
00:20:01: Egal ob es jetzt Immobilienberatung Arbeitsweltenberatungen oder HR-Themen oder so behandelt, dass man also nicht der Allwissende sein muss, der immer die Lösung direkt aus dem Ärmel schüttelt sondern natürlich irgendwie weiß wo die richtigen Fragen zu stellen
00:20:19: wird.
00:20:21: oder die Fragen zu hinterfragen.
00:20:23: Manchmal kommt ja auch der Grund und sagt, ich hätte gerne eine schöne Einrichtung in meinem Eckbüro und dann fragt ihr braucht es eigentlich noch ein Eckbühro?
00:20:31: Ja genau also die Lösungsansätze.
00:20:33: schon mal zur Hinterfrage und wirklich auf den Punkt zu kommen wo ist das Problem eigentlich wirklich?
00:20:39: Also oft ist ja auch die Idee wir haben ein Problem und zwar dieses und jenes und wenn man dann fünfmal nachfragt, denn eigentlich hatten wir ein ganz anderes Problem
00:20:45: Aber lass uns gerne noch bei dir bleiben.
00:20:47: Vielleicht magst du noch mal erzählen, wie dein Weg dann weitergingen und dann gucken wir nochmal Richtung Farmian.
00:20:51: Ja gerne!
00:20:52: Er bringt ja auch noch mal eine interessante Geschichte mit.
00:20:54: Also wie gesagt Architektur studiert wahnsinnig gerne.
00:20:59: Fantastisches Studium sehr sehr projektbezogen und dann habe ich... viel in Wettbewerbsabteilung gearbeitet und klassisch einen Wurf gemacht.
00:21:08: Und habe aber auch während des Studiums gemerkt, dass ich wahnsinnig gerne nicht nur so wie Fragen stelle, wie kann ich das jetzt lösen?
00:21:17: Und baulich und entwerferisch irgendwie da den richtigen Weg finden sondern auch so warum fragen also da wo wir eben schon waren.
00:21:23: Warum mache ich das Ganze eigentlich und hab dann am Lehrstuhl für Architektur Theorie gearbeitet gelehrt geforscht auch promoviert dazu eben genau solchen Fragen dem Weiterführenden dann auch ... Warum mache ich etwas?
00:21:40: Und wie kann ich entwerferisch und mit der Mediumarchitektur eigentlich da drauf einzahlen.
00:21:46: Ich hab diesen Elfen bei einem Turmuni noch mal verlassen, bin ans Museum gegangen, ans Architekturmuseum, wo es ganz viel um so eine Arbeit mit Laien geht, mit einem öffentlich interessierten Publikum da auch noch mal versucht für mich rauszufinden Wie kann man eigentlich dann auch Lösungen entwickeln und die auch kommunizieren?
00:22:07: Und durchbekommen sozusagen.
00:22:11: Darüber muss ich verstehen, wie ihr eigentlich auch jemand außerhalb des Kosmoses-Architektur darüber nachdenkt.
00:22:17: In dieser ganzen Zeit gab es dann immer mal wieder Anrufe von zuerst meinem Vater später dann auch Fabian mit verschiedenen Ideen zu den Kienbaumbüros.
00:22:27: Einmal gab es damals ein großes Projekt in Düsseldorf, wo ein Umzug anstand und in einen Neubau der Flächen angemietet haben.
00:22:35: Und da die Frage war ob ich mich damit gestalterisch entwerfend planend auseinandersetzen kann was ich gerne gemacht habe und dann später das war eigentlich dann der spannende Punkt als Fabian auch dann im Unternehmen war der Umzug von Gummersbach nach Köln und damit verschiedene Themen die Fabian noch eingebracht hat nämlich Weg von, wir wollen keinen Büro mit einer starren Zellenstruktur langen Fluren dem Eckzimmer für die Führungskräfte
00:23:02: und
00:23:03: so weiter.
00:23:04: Genau, sondern alles offen!
00:23:06: Und Fabian kam da mal rein auch jung und voller Energie und gesagt Wir wollen ein Büro ganz ohne Wende und Laura kannst du uns das mal bauen und Du bist doch Architekt.
00:23:17: Ja, dann sind wir doch relativ schnell an den Punkt gekommen.
00:23:19: Dass da vielleicht irgendwie so diese Vision von es müsste offener und transparenter mit wer arbeitet und eigentlich im Unternehmen und wie arbeiten die?
00:23:27: Eigentlich dass das vielleicht doch im Moment noch relativ weit auseinander ist und dass wir mal gucken müssen, wie der richtige Weg damit.
00:23:34: irgendwann hatte ich damals einen Beratungshaus mit ins Boot geholt, die sich darauf spezialisiert hat eine Arbeitswelten zu beraten Und mit denen haben wir das dann gemeinsam gemacht Und bei denen habe ich dann auch später eben gearbeitet, einige Jahre und mit denen ein Designstudio zusammen oder mit meinen Kollegen gegründet.
00:23:54: Die als Tochterunternehmens- oder dann ging alles wieder so zusammen und daraus bin mich inzwischen ausgegründete mit vier ehemaligen Kollegen.
00:24:03: So gibt es jetzt mein eigenes Unternehmen die Firma Loop – ein Studio.
00:24:08: wir nennen uns Studio für Immobilien Beratung und Placemaking und beschäftigen uns aber immer noch zu einem großen Teil mit dieser Frage, wie Arbeitswelten in der Zukunft aussehen können.
00:24:21: Und ich finde das ganz witzig.
00:24:22: die Geschichte, du hast ja am Anfang auch gesagt irgendwie es geht darum Geschichten zu erzählen, dass irgendwie so ein... Wie der Loup
00:24:27: ist!
00:24:27: ...wie so
00:24:27: ein Loup tatsächlich geworden, dass ich jetzt doch Beraterin geworden bin und vor allen Dingen wie jetzt auch die Klammer schließt.
00:24:33: zu den Themen, die wir bei Kimo beraten sagen da immer Mensch und Organisation.
00:24:38: Und wenn ich jetzt die Komponente Raum noch dazugebe, ist es eigentlich so ein Dreiklang aus Mensch-Organisationen und Raum.
00:24:45: Das hängt unmittelbar zusammen.
00:24:47: Wie kamt ihr als Namen?
00:24:50: Loob.
00:24:50: Ach das war ein langes Prozedere wie wir darauf gekommen sind.
00:24:55: Wir haben auch unterschiedliche Geschichten, die wir dazu zählen können.
00:24:59: Ein Punkt war, das wir gesagt haben.
00:25:01: Es sollte kurz und knackig sein.
00:25:03: Das ist was ganz Pragmatisches.
00:25:05: und das andere.
00:25:06: Das war eine Geschichte im Hintergrund, dass wir alle vier, die wir gegründet haben, viel Erfahrung mitgebracht haben in Immobilien-Prozessen oder Planungsprozessen, es aber doch viele Loopings zu fliegen gilt.
00:25:19: Also viele Extrarunden, Entscheidungen, Lösungsvarianten, und man dabei begleiten muss.
00:25:25: Und wie gesagt, looping Fliegen können nur erfahrene Piloten ... Und wir sind alle vier erfahrene Piloten, die wir gegründet haben
00:25:32: und dann passt das.
00:25:34: Jetzt geht's aber los!
00:25:34: Wow ...
00:25:35: Ich hab doch
00:25:36: gar nicht gehört, die Geschichte.
00:25:37: Das freut mich, dass hier noch mal neue Sachen ausgepackt werden.
00:25:40: Und Fabian, wir haben ja schon gehört oder einigern vielleicht schon gehört, dass du ja Handball gespielt hast, der leidenschaftlich.
00:25:50: Das war schon lange der Plan, das zu machen?
00:25:53: Ja, die Geschichte ist da.
00:25:54: hingehen schnell erzählt.
00:25:55: mein Leben ist zweigeteilt.
00:25:56: also Ich bin jetzt Anfang vierzig und die ersten zwanzig Jahre waren vom Handball geprägt.
00:26:01: Und dann kam das, was ich danach gemacht habe.
00:26:04: Ja... Das war einkommastbar.
00:26:06: aber so entweder man handhand Handball gespielt oder eben nicht.
00:26:10: Also von Mannschaftssportsarten.
00:26:12: natürlich gab auch Fußball in Sohn vielleicht ein bisschen Basketball Aber viele in der Klasse haben Handballgespielt.
00:26:16: Dann bin ich früh zum Handball gekommen und Wahrscheinlich war es die beste Ausbildung für dass wir sich später mal machen können.
00:26:21: Was hast
00:26:21: du im Handball gelernt?
00:26:22: Was dir heute hilft?
00:26:24: Ja also Handball am Ende Wenn man eine Führungsposition bekleiden darf, geht's ja immer wieder um die Frage ... wie entsteht Orientierung?
00:26:38: Also, wonach richtet man sich aus.
00:26:40: Wie funktionieren die Menschen, die dort zusammen sind eigentlich miteinander wohnt und wie entstehen Motivationen?
00:26:48: Was gibt es so wenn man von der berühmten Chemie spricht?
00:26:51: Wer passt da rein, wer nicht?
00:26:53: Teambilding
00:26:53: ist
00:26:54: ein Ding.
00:26:54: Und natürlich auch Disziplin und Einsatzbereitschaft Ausdauer und heute spricht man von Resilienz.
00:27:01: Da ist natürlich vieles, was damit einhergeht.
00:27:04: Dann geht das schon durch dick und dünn.
00:27:06: Man verhält Misserfolge, man verhält Erfolge.
00:27:08: Es gehört ja zum Arbeitsleben auch dazu.
00:27:10: Manchmal läuft besser, manchmal läuft es weniger gut.
00:27:13: Und dahingehend war das eine tolle Schule.
00:27:17: Und natürlich auch besondere Beziehungen und Freundschaften bis heute.
00:27:19: Ich finde, man lernt auch Ambition sehr gut im Sport.
00:27:22: Weil man setzt sich ja immer Ziele wo man am Ende der Saison landen will oder in welchem Sport auch immer wo man hin will.
00:27:29: Und dann guckt man, was man tun kann um dahin zu kommen.
00:27:31: also diese Ehrgeiz entwickelt sich relativ organisch daraus.
00:27:35: und das Thema Ambitionen vermisse ich oft.
00:27:37: wenn wir so in die Wirtschaft gucken da wartet man ab, da guckt mal auch was Büros angeht, da kommt man nachher nochmal drauf.
00:27:43: Wir wissen nicht manchmal fehlt so eine Ambition oder auch ein Mut einfach mal loszulegen und zu machen und im Sport geht es gar nicht anders.
00:27:49: Ja,
00:27:49: ist ja jetzt gesellschaftlich genau das Gleiche.
00:27:52: Wir wissen als lang nicht so wirklich wo wir hingehören und was wir wollen und was das Ambitionsniveau wirst.
00:27:57: oder vielleicht eine Vision oder ein Narrativ oder... Ich glaube es würde mehr, es würde Politik auch erklärbarer machen lassen gerade wenn's irgendwie Transformationen und erwartbaren Veränderungen und Zumutung zu tun hat.
00:28:09: Also das war ne gute Zeit!
00:28:11: Und dann hatte Laura schon gesagt ich wär immer Wirtschafts- Politik und Geschicht interessiert, dann hab ich mich für das geistreiche Studium der BWL entschieden.
00:28:22: Du
00:28:23: musst schon mal erklären, Fabian, was ... Der Punkt war, wo du den Handball an die Nage gehängt hast?
00:28:30: Das war ja bestimmt nicht leicht.
00:28:32: Ich glaub nicht, dass es leicht war.
00:28:34: Ja, ich war ganz einfach gesagt am Ende war ich nicht gut genug.
00:28:38: Ich war im Bundesliga Kader und hab mich da auch ausprobiert in anderen Konstellationen reichen können, dass ich da reingerutscht wäre oder länger gespielt hätte.
00:28:48: Dann habe ich drei Jahre gemacht und hab in der Zeit im Umland auch von Gummersbach und Köln gespielt in der dritten Liga und war so auf dem Sprung und vielleicht jetzt mutmaßlich für die zweite Liga oder so gereicht.
00:28:59: Und dann habe ich aber parallel angefangen zu studieren.
00:29:01: und dann war irgendwann der Punkt, als ich gesagt habe ...
00:29:03: Es geht nicht zusammen?
00:29:04: Nein!
00:29:04: Weil ich hatte dann auch die Möglichkeit ins Aussand zu gehen, auch fürs Studium hab ich da noch mal gespielt in Frankreich.
00:29:11: Das war toll und das war für mich dann ein sehr runder Abschluss.
00:29:16: Ja, manchmal ... Ich sag das immer so ein bisschen Spaßeshalber wenn man irgendwie so viertig wird.
00:29:21: Dann fragen wir alle, wie fühlst du dich?
00:29:23: Und so ja, Blut jung!
00:29:25: Aber wenn mir klar wird, dass eben diese Zeit schon zwanzig, fünfzehn-zwanzig Jahre her ist, dann wird auch alles relativ.
00:29:33: Aber war toll, war eine tolle Zeit.
00:29:34: Ich
00:29:34: finde aber interessant die Frage Woher weiß man, ob man noch pushen muss um erfolgreicher zu werden oder ob man den Kurs ändern muss weil ein anderer eine andere Richtung besser wäre.
00:29:45: Also das was ich gelernt habe und dass es auf wirklich glaube ich alle Lebensbereiche übertragbar ist wenn du erfolgreich sein willst musst du mehr machen als andere.
00:29:55: mehr kann ja auch sagen du gehst intelligenter smarter klüger an Aufgabenstellung heran.
00:30:01: Aber du musst diese Einsatzbereitschaft mitbringen, weil dir wird eh nichts geschenkt.
00:30:05: Und das ist was du sagst, es ist ja im Sport auch so.
00:30:08: Also wenn du irgendwie eine wurschtige Vorbereitung machst und glaubst dann jetzt steigst du auf oder spielst oben mit eher nein?
00:30:15: Und so ist es im Leben glaube ich auch.
00:30:18: Das ist einfach allgemein gültig.
00:30:20: Deshalb dieser Leistungsgedanke über den wir auch an einer Stelle uns so sprechen, dass schon relevant dafür.
00:30:24: Wenn du erfolgreich sein willst, machst du ihm mehr!
00:30:27: Und wenn du mehr Klienten gewinnen willst, musst du eben auch mehr einsetzen.
00:30:30: Musst du überlegen, wie erreichst du dich?
00:30:32: Aber dieses Thema Leistung ... Ich weiß gar nicht warum das so eine Diskussion ist oder wie es dazu eigentlich kam.
00:30:40: Weil es ist ja eigentlich könnte man meine Selbstverständlichkeit, dass was du auch sagst wer was erreichen will, wer ein Ziel erreichen will Wer erfolgreich sein will der muss reinhauen.
00:30:48: Das ist ja nichts Neues.
00:30:49: und trotzdem diskutieren wir viel über Leistungen.
00:30:51: Vielleicht hat das mit gewissen Klischees und Missverständnissen zu tun die wir bei New Work diskutiert haben wo wir bis wie gesprochen haben Und über Pellebeter und alles was du dazugehörst.
00:31:02: Also glaubt ihr, dass wir uns da einfach ein bisschen zu sehr zurückgelehnt haben in einigen Jahren in denen es gut ging?
00:31:09: Und dann irgendwann gemerkt haben wir müssen jetzt doch wieder mehr oder wie kommt diese Leistungsdiskussion eigentlich zustande?
00:31:17: Ähm also das ist eine glaube ich umfangreiche Debatte.
00:31:21: aber ja wenn wir auch auf das Thema New Work mal gehen, glaube ich ist es fair zu sagen als das aufkam und sich mehr Unternehmen damit beschäftigt haben, war der Zeitgeist ein anderer.
00:31:32: Total!
00:31:32: Das auf jeden Fall.
00:31:34: Und darüber gab es einfach andere Schwerpunktsetzung und glaube vieles was man vielleicht wie du's gerade ausgeführt hast als gegeben oder allgemeingültig angesehen hatte das schwang mit.
00:31:47: aber das war nicht im Fokus und auch nicht die Priorität.
00:31:53: Und deshalb ist es heute nicht schwarz war es einfach anders herum.
00:31:56: Die Dinge haben auch Relevanz.
00:31:58: Aber der Fokus hat sich verändert und damit auch die Prioritäten, ne?
00:32:02: Ich meine, schau auf das Thema Diversity.
00:32:05: reden heute darüber als vor zwei oder drei Jahren ... Oder auch Purpose, ne!
00:32:10: Es gab immer mal wieder so zeitgeistigere Themen.
00:32:12: Ja.
00:32:13: Die ploppen auf und dann verschwinden sie wieder.
00:32:16: Nachhaltigkeit.
00:32:17: Das leite
00:32:18: grad auch ein bisschen weiter zurückgerutscht.
00:32:21: Alles hat Berechtigung.
00:32:22: Und ich glaube es gilt... Differenziertheit und Ausgewogenheit.
00:32:25: Und dann ist es auch immer kontextabhängig natürlich für jeweilige Situationen in Organisation, egal ob jetzt öffentliche Hand oder im privaten Sektor?
00:32:35: Ich glaube das was da auch mit Rennschild ist tatsächlich, dass er eben schon mal benutzt ist in dem Begriff der Ambition.
00:32:41: Also erst mal muss ja auch klar sein, was ist denn überhaupt die Ambition?
00:32:45: Wollen wir aber die Besten sein?
00:32:46: Und jetzt aktuell erleben wir irgendwie müssen halt besser werden weil vieles sonst so nicht mehr weitergeht.
00:32:53: Aber auch jetzt auf uns persönlich und auch Gedanken, die wir vielleicht auch in unsere Beratungen reinbringen.
00:32:59: Ist das natürlich ja schon eine Frage, das erstmal klarzukriegen für sich?
00:33:02: Wollen wir eigentlich die besten
00:33:03: sein... Wer wollt ihr sein?
00:33:04: ne?
00:33:04: Wenn wir da nochmal auf unsere Kindheit zurückkommen, dass ist mir zum Beispiel so hängen geblieben was unser Vater uns immer mitgegeben hat ... Das war wirklich gesetzt und selbstverständlich.
00:33:14: Natürlich sind wir die Besten in all dem, jeweils wir Kinder oder wir können es zumindest sein, wenn wir's wollen.
00:33:21: Der hatte keine Erwartungshaltung im Sinne von Noten.
00:33:23: Wir müssen jetzt immer nur Einsen mitbringen und in jedem Spiel so viel Tore geworfen haben ... Oder ich bin sehr gerne Skifahren, da muss sich nicht immer irgendwie die Bukale nach Hause bringen oder so.
00:33:34: Aber grundsätzlich dieses ... Wenn wir das wollen, jeweilig dann ... werden wir irgendwie da sehr, können wir sehr erfolgreich sein und die besten waren in allem.
00:33:44: Und das prägt uns glaube ich schon sehr, dass diese Ambitionen uns drinsteckt, dass wir das sein wollen.
00:33:50: Ich erlebe das manchmal in Beratungskontexten schon, dass mich das sehr, sehr wundert, dass dabei vielen diese Grundambitionen schon überhaupt fehlt, indem was wird da gerade machen?
00:34:00: Die beste Lösung zu finden um die besten Leistungen hinterzubringen...
00:34:06: Was glaubst du, warum ist das so?
00:34:07: Warum fehlt es oft?
00:34:09: Bequemlichkeit, Wohlstand.
00:34:15: Leidensdruck nicht groß genug?
00:34:16: Es ist natürlich supertricky und auch lebensfasend abhängig.
00:34:21: Das ist schon eine Perspektive, die man gewinnt, wenn man älter wird ... Die Gesellschaft ist auch eine ganz andere Heutzutage.
00:34:28: Wenn du früher so ein klassisches Bild hattest, du gehst irgendwie arbeiten und dann schaffst du ihm Vermögen an?
00:34:33: Und wenn jetzt vielleicht bist du in der glücklichen Situation oder hast einen Erdbeut oder hast keins aber... Früher war es, gab's ja ein anderes Aufstiegsversprechen!
00:34:39: Heute, wenn wir beispielsweise darüber sprechen wieviel Prozent soll ich jetzt arbeiten?
00:34:44: Dann werden Leute verunglückt weil sie sich vielleicht in ihrem Lebensmodell sagen für mich passen achtzig Prozent aus den Gründen.
00:34:49: das mag auch damit zu tun haben.
00:34:51: im übrigen Ich kann mir sowieso, selbst wenn ich nicht mehr Vermögen aufbaute.
00:34:58: Da kommt wirklich ganz viel zusammen und auf dem Land wiederum gibt es dann eine ganz andere Perspektive.
00:35:03: Denken wir an Mobilität?
00:35:05: Und was wird eigentlich gebraucht in welcher Form?
00:35:08: Deshalb dürfen wir uns trotzdem da nicht drin verlieren zu sagen alles ist so komplex Wir finden keine Antworten mehr.
00:35:15: Es gibt schon Antworten.
00:35:17: Man muss nur die Differenziertheit mitdenken.
00:35:19: Ich glaube, das hat auch mit dem Thema zu tun, dass wir beleuchten, wenn wir über New Work oder Arbeitsweltengestaltung sprechen und dann ... hat es schon mit Ambitionen zu tun und der Frage von der eigenen Identität.
00:35:32: Wer kann möchte man sein?
00:35:33: Und wofür und welches Angebot schafft man in Organisation außerhalb von Organisation für Klienten für verschiedene Stakeholdergruppe?
00:35:40: Deswegen ist ja New Work in Deutschland als Bewegung, wenn man so will.
00:35:44: So groß geworden weil das irgendwie auf ein Bedürfnis traf aus meiner Sicht Antworten zu finden auf die Frage wer sind wir wie wollen wir arbeiten was ist unser Sinn den wir mit der Arbeit verbinden?
00:35:56: Das war vielleicht auch ein gewisses Wachraum was es vorher gab und jetzt hat man in dieser new working Zeit so ab Zwei, vierzehn, fünfzehnt, sechzehn ging es ja los.
00:36:06: Versuch da mal Antworten zu finden und hat sich vielleicht zu lange auch dann mit dieser Frage beschäftigt und ist nicht wieder dazu gekommen, zu sagen worauf soll das eigentlich einzahlen?
00:36:16: Also ich finde wenn man das jetzt zurückblickend betrachtet ... Ich weiß nicht wie du das siehst oder wie Du das sieest.
00:36:21: Schau jetzt mal links und rechts.
00:36:23: Es war New Workig Und New Workish hatte am Anfang zum Teil Schwerpunktsetzungen, die hinten raus nicht aufgegangen sind.
00:36:32: Das hatte dann so was ... Es hatte viel mit Gefühl zu tun an verschiedenen Stellen und das war ein Vakuum, glaub ich, ne?
00:36:39: Weil so die klassische Art und Weise der Arbeit und hierarchisch dominiert und Führung wollen wir auch noch mal verständen ist.
00:36:46: Wegen von
00:36:47: viel
00:36:47: mehr als hinzu, das war unklar aber man ließ sich halt inspirieren von Googlebüro's und von dies und jenem.
00:36:53: Das
00:36:54: war so die Raumdimension, aber dann gab's natürlich immer auch diese Führungsthemen.
00:36:57: Die wurden ja sehr schnell auch dominant und dann gab es so Grassroot-Bewegungen, Working Out Loud zum Beispiel.
00:37:01: Es gab viel so ... Aber auf was, wie du sagst?
00:37:06: Wo führte das hin?
00:37:07: Und was ist heute noch da ehrlicherweise?
00:37:09: Welche Rolle spielt da ein Raum?
00:37:11: Wie werden die Dinge insgesamt betrachtet und nicht nur singulär?
00:37:15: Ich meine, die klassischen Beispiele, es wird dann mal lustig gesagt der Kicker und so.
00:37:20: Das war ja am Anfang so!
00:37:22: Die Klischees
00:37:23: kommen irgendwo her.
00:37:23: Und es wurde aber nicht benutzt.
00:37:25: und dann wurde so gefragt, warum eigentlich nicht?
00:37:27: Vielleicht hat das mit der Kultur zu tun.
00:37:28: Was ist denn jetzt Kultur?
00:37:31: Dann wurden es, glaube ich, umfangreichernd differenzierter betrachtet ... Aber dann fang's auch viel Energie vergoldet gewesen.
00:37:37: Hat dann auch zur Frustration und vielleicht am Ende auch etwas Zynismus geführt muss man sagen.
00:37:42: Und glitt ja dann in die Corona-Phase.
00:37:44: Das hat es auch noch mal, glaub ich, für ganz andere Fragestellungen gestellt.
00:37:48: Da kommen wir gleich noch mal dazu.
00:37:49: Wir wollen aber noch einmal verstehen, wie du dann auch zu Kinbaum kamst?
00:37:53: Du warst grad noch im Studium.
00:37:56: Wann war für dich der Moment wo du gesagt hast also soll eigentlich schon wieder Richtung Back to the Roots gehen zum Familienunternehmen?
00:38:04: Ich hab nach dem Studium in einer anderen Beratung gearbeitet und war da ein paar Jahre tätig.
00:38:09: Und dann ist immer so eine Beratungen durchläuft dir klassische Fahne Dann stehst ja man zur Weichenstellung mache ich weiter oder was könnte als nächstes folgen?
00:38:18: Und dann, da hatte ich das Gefühl entwickelt.
00:38:21: Unser Vater war damals so Mitte-Sechzig.
00:38:25: Dadurch dass ich für mich in Erfahrung gebracht habe, dass es mir Spaß macht eine Beratung zu arbeiten... ...dass meine Energie womöglich bei uns Zuhause besser aufgehoben ist als in einem anderen Unternehmen.
00:38:35: Man kam also der Einstieg und mit in der Phase auch mit Laura und unseren Geschwistern Kursin bis hin zur Acht.
00:38:41: in der nächsten Generation haben wir dann auch relativ zeitnah Gesamthafen-Prozessbemüde, Nachfolge.
00:38:51: Auf der einen Seite nimmt ja Bezug auf operative Themen aber es ging auch um den von der zweiten auf die dritte Generation gemeinsam zu gehen wie man das gestalten kann und deshalb hatte ich dadurch erstes Gefühl gewonnen.
00:39:01: Ich war interessiert, ich hatte schon mal in so einem Kontext gearbeitet.
00:39:04: konnte ich mir das gut vorstellen?
00:39:06: dann haben wir uns mein Vater und ich haben dann gesagt okay lass uns das Mal auf fünf Jahre vertesten wenn du so willst weil man weiß das ja ehrlicherweise nie weil arbeitet man mit seinen Eltern zusammen Meistens ja nicht.
00:39:18: Das ist natürlich auch besonders, ne?
00:39:19: Gibt doch
00:39:20: Spannungsfelder, ne!
00:39:21: Ja, natürlich sehen wir jetzt hier auch... Also Familienunternehmen kann super funktionieren aber Familienunternehmern sind immer komplex und dynamisch weil da viele Dimensionen zusammenkommen Liebe, Gerechtigkeit.
00:39:35: Wie macht man es überhaupt wenn wir bei dem Thema sind wo trennt man Familie und Business und wo trennen wir uns bewusst nicht?
00:39:45: Es gibt Rahmen.
00:39:46: also man kann sich entlang von so Berater, so Frameworks kann man sich orientieren.
00:39:52: Es gibt natürlich sensible Fragestellungen und beispielsweise die Arbeit, die wir damals begonnen haben das machen viele Familien.
00:39:57: Das empfiehlt sich eben auch.
00:39:58: die sind dann in einer sogenannten Verfassung gemündet wo wir uns miteinander die Karten gelegt haben auch ja wollen.
00:40:05: wird es überhaupt weitermachen?
00:40:06: Ja okay wie könnte das aussehen?
00:40:09: wer kann darf soll überhaupt Gesellschafta werden.
00:40:11: Was passiert, wenn jemand vielleicht nicht mehr gesellschafta werden möchte?
00:40:13: Also man kann ja viele Szenarien durchdenken und kann sich so einen Rahmen setzen und der gibt eine ganz gute Orientierung für das was auf einen zukommt weil man ja auch noch gar nicht weiß wie es überhaupt anfühlt wenn man in so eine Rolle hineingeht und dass ist dienlich und sich natürlich von extern begleiten zu lassen.
00:40:30: Es gibt Leute die sind darauf spezialisiert oder mit Mentoren zusammenzuarbeiten.
00:40:35: wir sagen man kann sich schon Hilfe holen.
00:40:37: das ist auch ratsam weil die Themen manchmal sensibler sind
00:40:41: und ...
00:40:42: Die Grenzen fließen.
00:40:43: Gleichzeitig versucht man sich professionell zu bewegen, wenn man im Unternehmen unterwegs ist.
00:40:49: Aber Familie schwingt immer mit.
00:40:51: Ist es so, dass ihr außerhalb der Firma viel über die Firma gesprochen habt?
00:40:54: Das würde ja naheliegen.
00:40:56: Andererseits ist es wahrscheinlich auch verführerisch.
00:40:59: Wie ist
00:41:00: das?
00:41:00: Es war unterschiedlich in den Generationen wieder.
00:41:03: Ich erinnere, wenn mein Großvater früher bei uns zur Suche war haben mein Vater und mein Großvater sich ausschließlich über die Firma unterhalten.
00:41:12: Vielleicht noch ein bisschen Politik, aber ansonsten war das das einzige Gesprächsthema.
00:41:16: Und bei uns in unserer Kindheit war es aber anders.
00:41:21: Da gab's auch Ab- und Angespräche, aber eigentlich hat mein Vater vieles dann im Büro gelassen und nicht so sehr nach Hause gebracht.
00:41:29: In diesem Prozess ... Aber wie macht man's denn jetzt für die Zukunft?
00:41:33: Vor allen Dingen wenn mehrere Menschen involviert sind hat mir zum Beispiel geholfen in diesem Prozess auch tatsächlich noch mal das Verstehen von unterschiedlichen Rollen.
00:41:43: Und diesen Zusammenspiel von Familie und Familienunternehmen, bestimmte Entscheidungen, die durch Gremien einzelne Personen getroffen werden müssen.
00:41:52: Wenn wir jetzt über solche Themen reden in der Familie, stelle ich mir wirklich sinnbildlich vor, welchen Hutfarbe er dann z.B.
00:42:00: gerade aufhat.
00:42:04: Insbesondere wenn man inhaltlich ... weiter weg ist von der Company.
00:42:08: Da haben wir auch in unserem Gesellschafterkreis unterschiedliche Nähen sozusagen zum Unternehmen, ist das, glaub ich, total hilfreich.
00:42:17: und dann kann man gar nicht sagen, dieses Thema muss man im Büro lassen sondern vielleicht eher da immer wieder darauf schauen welchen Hut für jeweils gerade aufhaben.
00:42:31: Dann hilft das finde ich ganz
00:42:32: gut.
00:42:32: Ich glaube es ist auch ganz wichtig wie man mit Spannungen umgeht die ja immer beim Arbeiten entstehen und die irgendwie gelöst werden müssen.
00:42:42: Also diese spannungsbasiertes Arbeit nennt man das hier heute auch.
00:42:45: Ich glaube, dass es vielleicht ein Familienunternehmen nochmal anders ist weil man natürlich auch außerhalb der Arbeit miteinander zu tun hat einfach.
00:42:53: Ja wir haben ... innerhalb der Arbeit eigentlich weniger miteinander zu tun.
00:42:57: Also ich jetzt manchmal, wir haben ein paar Schnittstellen aber ansonsten haben wir in der Familie miteinander zu TUN als Gesellschaft, aber es gibt ja nicht mehrere Menschen aus der Familie die im Unternehmen operativ tätig sind und ...
00:43:12: Es gibt darauf auch keine Antwort.
00:43:14: das... Weißt du, weint ihr den Tuts gut?
00:43:18: Egal in welcher Konstellation ob das jetzt Mutter, Tochter, Vater, Sohn, Onkel, Cousin auch immer ist.
00:43:23: Den tut es dann vielleicht gut wenn sie außerhalb der Büro Räume im wahrsten Sinne gemeinsam spazieren gehen und da nochmal Fragestellungen anders beleuchten können.
00:43:30: Wir bewegen sich ja quasi privat.
00:43:33: Und andere sind glaube ich auch happy dann wiederum in der Rolle sein zu können Eltern-Kind oder in anderen Familienkonstellationen eben nicht darüber zu sprechen, da gibt's unterschiedliche Ansatzpunkte.
00:43:48: Wir versuchen das dahingehend so aufzusetzen, dass wir natürlich insizionalisiert treffen haben wie Gesellschaftaversammlung wo wir dann über solche Fragestellungen reden die relevant sind mit dem Hut Gesellschafter.
00:44:01: wenn wir uns jetzt hier heute sehen werden wir wahrscheinlich andere Themen anschneiden und weniger über die Firma reden.
00:44:09: Du bist an den Kienbaum geworden?
00:44:13: Vielleicht
00:44:16: kannst du uns und dann im Jahrzehnteinzehn CEO vielleicht kannst du auch noch mal einen Überblick über die Company geben.
00:44:21: Die ist ja seit fünfundvierzig unfassbar gewachsen, das ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte aber vielleicht kannst Du uns mal so ein Überblick geben wie groß Kinbom heute ist und was so die wichtigsten Felder sind?
00:44:35: Unser Großvater hat sich als sechsundzwanzigjähriger Ingenieur selbstständig gemacht mit der Idee Weil er schon wusste, dass er, also A, vor der Gründung der Bundesrepublik, alles war zerstört.
00:44:47: Aber er hatte irgendwie das Gefühl für sich gefunden ... Er möchte selbstständig sein und er hat dann eine Gesellschaft gegründet im Oktober, die im Nachhinein als erstes Beratungshaus verstanden werden kann, die aber natürlich zu dem damaligen Zeitpunkt weniger mit dem zu tun hatte was da folgen sollte.
00:45:07: Es ging um Wiederaufbau, er hat tatsächlich geräufelt, sich aufs Fahrrad geschwungen bei Biederaufbau-Fragestellungen geholfen.
00:45:15: Und zu Beginn waren aber auch natürlich einfach Handelsthemen, also Unternehmen A besitz folgendes, Unternehmen B das – wie kann man das irgendwie damit?
00:45:24: Also so ein Intermediär oder auch bei Übersetzungen gehäufen, das war der Anfang.
00:45:30: Der Haus ist eben entstanden, dass im Prinzip so das Thema Unternehmensberatung mit dem Fokus was man heute als Supply Chain betrachtet, also Materialflussthemen.
00:45:41: darauf hat er sich konzentriert und jetzt mal vereinfacht formuliert, so ein paar Jahre und Jahrzehnte nach vorne gesprungen.
00:45:48: Er hat sich also gekümmert um das Thema Governance, Struktur- und Prozessesysteme und dann kann man mehr und mehr die Frage danach wer kann und soll das eigentlich machen?
00:45:56: Und wie?
00:45:56: Dann drückte der Mensch die Menschen in den Fokus und er hatte damals auch schon glaube ich erste Gehversuche in die Richtung unternommen was man später als Personalberatung bezeichnete Und unser Vater hat das aufgenommen und dann richtig mit Leben gefüllt.
00:46:12: Die haben damals die Truppe um unseren Großvater, die haben so einen Beratungsast gegründet, den nannten sie zurückhaltend Chefberatung.
00:46:21: Da sprach der Chef mit dem anderen Chef über die Mitarbeitenden ... So fing es an Ende der Sechziger und Anfang der Siebziger.
00:46:32: Das fühlte sich mehr und mehr damit.
00:46:34: Diese Dualität zwischen Personal Organisations- oder Unternehmensberatung.
00:46:39: Das bildet noch heute das Portfolio von Keemum.
00:46:42: und wenn wir darüber sprechen, dass wir sagen Wir verstehen uns als Fortschrittsunternehmen und wir begleiten Transformationen dann sind das die wesentliche Enhebeln, die wir bedienen Die passenden Menschen in den richtigen Rollen aber auch die dazugehörigen Strukturen Und die passenden Vergütungssysteme.
00:46:59: Da sind so Fragestellendes der Sweetspotten und
00:47:01: das
00:47:01: verschreiben wir mit People and Organization.
00:47:05: Darin bewegen wir uns bis heute.
00:47:08: Und der Vorteil letzten Endes, wenn man das so betrachtet über die verschiedenen Jahrzehnte ist.
00:47:14: Die Themen sind auch zusammenhängender geworden.
00:47:17: also natürlich hast du beispielsweise vielleicht den Bedarf.
00:47:20: wir glauben dass wir eine Besetzung vornehmen müssen oder da ist ne Nachfolgebesetzung.
00:47:24: aber was wir eingangs schon sagen und was Laura auch ausgeführt hat spannender wird es ja eigentlich wenn man diese Impulse der Klienten aufnehmen kann und dann eigentlich gemeinsam identifiziert.
00:47:32: Vielleicht sind die Fragestellungen ganz anderen mit dem uns auseinandersetzen müssen.
00:47:36: Das ist der Kosmos in dem wir uns bewegen.
00:47:38: Du hast gesagt, Keenbaum soll eine Marke bleiben die weiterhin für Zukunftsfähigkeit steht und für den Pioniergeist der uns seit jeher prägt.
00:47:46: Das würde mich mal interessieren wie sich dieser Pioniereist äußert.
00:47:50: was scheint ja was kulturell Wichtiges vor euch zu sein?
00:47:55: Also unser Großvater war ja der Pionir auf dem Feld Und mit Pionierung verstehen wir die Fähigkeit sich natürlich immer wieder neu zu erfinden und auch zu schauen, wie stellen wir den Zukunftsfähigkeit für unsere Klienten her?
00:48:15: Und um das überhaupt leisten zu können müssen wir natürlich auch selbst diese Zukunftspfähigkeit transportieren.
00:48:21: Das nimmt beispielsweise auch viele Fragestellungen auf die wir jetzt immer so am Rande bemüht haben.
00:48:25: Wie werden wir erlebbar?
00:48:28: oder dass war eine Frage, die wir besprochen haben miteinander als Familie sind uns folgende Werte und folgende Kultur ist uns wichtig Wie wird die denn erlebbar?
00:48:36: Und durch welche Handel und Akteure wird sie eigentlich erlebber.
00:48:40: Als Dienstleistungsunternehmen ist es das natürlich das Relevanteste, was wir anbieten können – die Menschen, die mit der Marke wahrnehmbar werden.
00:48:50: Darüber ist eben unsere Aufgabe auch immer wieder zu kitzeln diesen Pioniergeist in Teilen auf freizulegen beim vor einigen Jahr noch uns mit dem Thema Purpose auseinandergesetzt.
00:49:00: Da spürte man eigentlich so dieser Gründermütus Wenn man dieses Freiheitsbewusste, das Freiheitsliebende den Unternehmergeist in allen ... den Aufrecht zu erhalten.
00:49:12: Um darüber eben auch immer wieder uns weiterzuentwickeln und natürlich passende Antworten die Zeit erfordert liefern zu können.
00:49:21: Das verstehen wir damit.
00:49:22: Und das ist am Ende Skulpturbildend für das was wir machen.
00:49:26: Du hast gesagt es ist wichtig sich immer wieder neu zu erfinden als du als CEO dazukamst.
00:49:33: Was hast du dir vorgenommen, was du verändern willst und wie ist es dann gekommen?
00:49:41: Also ich habe eine relevante Dimension die man betrachten kann bei Organisationen sagen wir mal Strategiestruktur, Prozesse, Systeme und v.a.
00:49:50: den Kultur als Fundament.
00:49:51: das ist etwas worauf wir damals auch als Familie den Schwerpunkt gelegt haben und wo wir dann letzten Endes uns bewusst wurden dass wir da eine Reise anzutreten haben vielleicht auch mit einer teilweise irgendwie so Jugendlichkeit und einer gewissen Blauäugigkeit oder Naivität nach dem Motto, okay wir haben sehr viel zu verändern.
00:50:13: Weil wir als Haus die Wahrnehmung teilt mir glaube ich alle einfach ein bisschen in die Jahre gekommen waren.
00:50:20: das ist ja ein sehr übliches passiert da vielen Organisationen Und dann ging es also darum einmal wirklich durchzulüften.
00:50:31: Eine Facette war beispielsweise, dass die Art und Weise wie wir zusammenarbeiteten sehr davon geprägt war.
00:50:36: Dass das eher ... ja... Die Leute einzeln gearbeitet haben vielleicht stärker in der Personalberatung Und in der Managementberatungen waren es vielleicht eher die Teams.
00:50:46: Aber so dieses Zusammenhänge Das funktionierte nicht gut genug.
00:50:51: Darüber haben wir Potenziale liegen gelassen Und über diese Analyse haben wir dann eben gesagt, dem wollen wir uns wirklich widmen und haben dann so eine mehrjährige Transformationsreise angetreten.
00:51:02: Wo wir eigentlich alles angefasst haben was man anfassen kann.
00:51:05: also das mündete dann auch darin dass wir gesagt haben okay zukunftsfähigkeit übersetzt sich wahrscheinlich auch mit der Frage wo ist denn eigentlich unser Headquarter?
00:51:14: Ist das in Gummersbach oder ist es in Köln?
00:51:17: Oder wie verändern wir auch für Gütungssysteme um das was wir uns vorstellen zu können intelligente anzureizen?
00:51:22: Und an vielen Stellen hatten wir die Medizin ja im eigenen Schrank stehen.
00:51:27: Nur das ist, glaube ich auch sehr typisch für so ein Dienstleistungsunternehmen oder Beratungshaus dann die Eigentherapie anzutreten?
00:51:33: Das schon noch mal ein bisschen herausforderner oder sich darauf einzulassen, sich zu begleiten lassen?
00:51:38: Das hat irgendwie mehr Zeit und auch Kraft gekostet.
00:51:41: aber so sind wir dann da rangegangen und haben das eigentlich alles versucht nochmal neu zu beantworten, haben darüber auch die Kultur verändert um prägend es natürlich immer... Es gibt zwei Leitfragen also wie sieht der Klient der Zukunft aus?
00:51:55: Wen wollen wir eigentlich gewinnen, ansprechen?
00:51:57: Wie wollen wir wahrnehmbar sein und wie sehen die Mitarbeitenden in der Zukunft aus.
00:52:02: Für wen wollen wir halt eigentlich attraktiv sein und wir wollen wir gewinnen?
00:52:05: und dadurch dass das so eng beisammen ist war klar, dass wir da Veränderungen erzeugen müssen.
00:52:12: Und wie hast du das von außen erlebt, Laura diesen Veränderungsprozess
00:52:19: Also auch letztlich sehr umfangreich und damit auch herausfordernd Aber total spannend, ich glaube wir waren alle absolut dahinterstehend und überzeugt davon dass das ein guter Schritt ist.
00:52:31: Und wenn man den Prozess dann so startet oder du den dann gestartet hast weiß mal natürlich nicht ganz genau wie schnell ist es dann auch wieder abgeschlossen?
00:52:45: Was trägt Früchte und was nicht?
00:52:50: Persönlich war ich natürlich dichter dran an den Themen, die dann auch tatsächlich mit solchen Veränderungen wie dem Standort zu tun hatten oder auch der Frage, wie so etwas wie Kultur und Führung und Strukturen sich in räumlicher oder physisch erlebarem Widerspiegeln können.
00:53:15: Und das war was, auch begleiten konnte und begleitet habe.
00:53:19: Das war spannend, dadurch habe ich natürlich ganz viele Einblicke wieder ins Unternehmen und auch die agierenden und handelnden Menschen dann gewinnen können.
00:53:28: Und das war für mich zum Beispiel total schön, dass es auch die Menschen nicht immer so abstrakt bleiben, wer da irgendwelche Geschäftsbereiche führt
00:53:35: usw.,
00:53:36: sondern dann auch näher ranzurücken um zu verstehen wie sie eigentlich wirklich arbeiten.
00:53:42: Auch da aber wieder zu merken, auf der einen Seite haben wir so strategische Überlegungen und eine Vision.
00:53:48: Und auf der anderen Seite braucht es dann irgendwie auch die Ebene wie das dann operativ tatsächlich funktioniert.
00:53:55: Das ist ja sowohl bei den Themen, die wir mit Kimbom beraten und die wir dann da auch bei uns selber angegangen sind oft schwierig das dann auch wieder zusammenzukriegen oder dass ... auf einen Weg zu bringen von der Strategie ins operative, was dann auch irgendwie trägt und auch gut wird.
00:54:15: Und im Hinblick auf Raum ist das natürlich genauso, dass man dann so mit sich ... Ich hatte es eben schon eingangs kurz erzählt als Fabian und dann mit der Vision kamen.
00:54:26: Als wir entschieden haben, wir ziehen um
00:54:27: nach Köln,
00:54:28: soll dieses neue Büro keine einzige Wand mehr haben, sondern alles offen, weil wir Crossfunktionaler miteinander arbeiten könnten?
00:54:36: Das ist natürlich jetzt dann am Ende dann doch auch Abstufungen davon gab.
00:54:40: Aber manche Sachen haben wir dann auch wirklich ausprobiert und gesagt, ja wenn man das noch gar nicht weiß wie es sein könnte, dann ist es natürlich auch leicht zu sagen, dass funktioniert alles nicht, lasst doch bestimmte Dinge mal ausprobieren.
00:54:54: Spannend und mutig auch erlebt in dieser Zeit.
00:54:57: Und du hast jetzt gesagt, vielleicht war das manchmal so ein bisschen blauäugig jung naiv?
00:55:01: Aber auf der anderen Seite kann man es ja überschreiben mit Mutig!
00:55:04: Wir machen einfach mal, könnte man auch sagen.
00:55:06: Mich interessiert doch immer die Frage wie macht man dann auch Appetit auf Neues bei den Mitarbeitenden oder manchmal auch bei den Kunden und Kundinnen?
00:55:14: denn nicht jeder ist ja gleich Fan von der Idee vom Gumbach nach Köln zu gehen zum Beispiel Ja oder in der Beratung wenn man da was umstellt.
00:55:21: Das muss man erklären Da muss man Man sagt immer so platt, die Leute mitnehmen.
00:55:26: Aber ich finde, die Frage sollte sein wie machen wir Appetit auf Veränderung und auf Neues?
00:55:30: Was könnt ihr da teilen?
00:55:31: was hilft
00:55:33: also noch mal konkret zu machen im Kontext das Laura gerade sagte damals war es ebenso Wir hatten eine andere Vorstellung davon wie wir Kultur erlebbar haben möchten aber der Anspruch an Kultur war Durchlässiger Zusammenhänger Und das haben wir dann übersetzt auf den Raum.
00:55:56: Also ... Das kann ja am Ende irgendwie nicht im Büro sein, was geprägt ist von Waben oder von einzelnen Zimmerchen oder so, ne?
00:56:06: Was er vielleicht ein bisschen so einen Amtscharakter hat.
00:56:08: und darüber war eigentlich klar es muss heller werden, es braucht eine andere Transparenz.
00:56:14: Transparens war auch ein Riesenstichwort um diese Erlebbarkeit nach innen zu erzeugen.
00:56:19: Und dann wiederum, weil du fragst, wie macht man Lust auf mehr und Zukunft?
00:56:23: War es natürlich am Anfang auch so ... Das war unser eigenes Realabor.
00:56:27: Das war halt cool.
00:56:28: Wir haben dabei gelernt, aber wir haben viele Klienten hinzugezogen.
00:56:32: Darüber wurden wir noch mal anders spürbar.
00:56:34: Aber wir hatten wirklich was vorzuweisen.
00:56:36: Wir sind darüber mitgewachsen.
00:56:38: Wenn man die letzten zehn Jahre betrachtet, sind wir eigentlich... Wir waren ja schon häufig in Großstädten.
00:56:43: Es war jetzt nicht so das Allingummersbachshaus.
00:56:45: Es gab nur am Ende so ein bisschen zwei Klassen.
00:56:48: Daher gehen, dass die Beratungsteams waren in den Metropolen und die Verwaltung oder Backoffice.
00:56:53: Am Ende saß da noch in Gummersbach und wir sind damit noch den letzten konsequenten Schritt gegangen der relevant und wichtig war.
00:57:00: Und von Köln als Nucleus ausstaaten haben wir uns dann eigentlich im deutschsprachigen Raum nach und nach wann immer es möglich war allen anderen Offices auch gewidmet.
00:57:13: und jetzt haben wir diese Runde einmal gedreht Und jetzt geht's wieder von vorne los, weil die Zeit und die Erfahrungswerte uns natürlich auch noch mal wieder was Neues gelehrt haben.
00:57:22: So passierte das!
00:57:24: Ich glaube wir waren mutig.
00:57:26: aber was ich damit sagen wollte ist so ein bisschen immer... Von der Theorien in Praxis gibt es ja einen Gap.
00:57:33: Da ist immer so die Frage wie kann man den irgendwie klug bespielen?
00:57:37: Dann hat sie immer mit Timing und Dosierung zu tun.
00:57:39: Was ist zu welchem Zeitpunkt eigentlich verkraftbar?
00:57:41: Weil wir bewegen uns nicht im isolierten Raum.
00:57:44: Das Thema, das wir jetzt hier beleuchten ist ja nur eins von ganz vielen.
00:57:48: Dann kommt es immer darauf an was genießt eigentlich zu welchem Zeitpunkt Priorität und welchen berühmten Kampf wenn man so will weil es immer mit einer Anstrengung verbunden ist will man eigentlich zur welchem zeitpunkt kämpfen.
00:58:01: Und ja es waren nicht alle begeistert aber es war noch viele begeisterte und diejenigen die begeisterт waren dann haben natürlich versucht verstärkt zu ambassadoren zu machen damit sie diejenigen vielleicht weniger begeistered waren infizieren konnten Und das hat darunter im Strich gut geklappt.
00:58:17: Zur Wahrheit gehört auch, ich glaube es ist in jedem Veränderungsprozess so.
00:58:20: Der Letzten Ende ist eine Einladung und viele haben für sich die Entscheidung getroffen, dass sie den Weg nicht mitgehen wollen.
00:58:25: Ich glaube das war schon eine Kraftanstrengung für uns weil wir da reinkamen.
00:58:29: Das sind dann auch nur mit einer Sensibilität verbundenes von jemandem.
00:58:31: Es ist ein Privileg was wir machen dürfen, das was unser Vater mit geschaffen hat, auch einen Veränderungen zu bringen, Veränderung zu erzeugen.
00:58:39: Hat ja immer etwas damit zu tun, Dinge für die Erstand die er mit kreiert hat wiederum zu verändern und das ist, habe ich insgesamt gut gelungen im Zusammenspiel.
00:58:49: Und es natürlich auch immer eine Frage der Kommunikation glaube ich, welche Story erzählt man?
00:58:53: Wo will man hin?
00:58:54: wie macht man Appetit dass die Leute Teil dieser Story werden?
00:58:58: gerade wenn es auch um Büros geht, das ist ja sehr emotional.
00:59:01: Da habe ich mein Platz bisher gehabt.
00:59:03: da stand mein Kaktus und mein Familienfoto Und das war mein Ausblick und das war meinen Weg von der Kaffeemaschine zum Platz und jetzt ändert sich das mit einmal.
00:59:12: Jetzt hab' ich vielleicht keinen festen Platz mehr.
00:59:14: Das heißt dass ihr ein Change Thema auch was man gut erklären und begleiten muss.
00:59:20: Wie hast du diese Entwicklung des Büros auch erlebt oder natürlich mitgestaltet?
00:59:26: Es ist ja ein ständiger Wandel von Büro- und Arbeitswelten.
00:59:31: Und da erleben wir ja gerade auch eine große Unsicherheit nach meiner Empfindung, was glaubst du?
00:59:36: Vielleicht kannst du mal so ein bisschen aus eurer Arbeit auch einfach erzählen wie ihr Unternehmen auch einfach dabei hilft einen guten Workspace für sich zu entwickeln der hilft immer auch zukunftsfähig zu sein.
00:59:47: am Ende
00:59:48: Ja, ja klar.
00:59:49: Also eine Welle die du gerade beschreibst war dieser quasi der Weg weg vom eigenen Arbeitsplatz in irgendwelche Desk Sharing Modelle oder Open Space Typologien sozusagen wo natürlich wahnsinnig viel passiert ist.
01:00:04: ich hab den Ahnung das gibt sehr viele Unternehmen die diesen Schritt jetzt zumindest einmal schon mal gegangen sind.
01:00:11: Es gibt aber auch noch viele Unternehmen, das finde ich immer wieder überraschend.
01:00:14: Wenn man das so sieht und erlebt die tatsächlich in sehr klassischen Büroformen immer noch arbeiten was ja auch total legitim ist und manchmal genau das Richtige für die jeweiligen Unternehmer ist.
01:00:28: Ich glaube wenn es jetzt darum geht welcher Weg ist der richtige muss man schon mal da hinschauen wo befindet sich dann eigentlich die Organisation quasi auf der Skala von Wie viele individuellen Arbeitsplatz habe ich fest zu geordnet?
01:00:45: Wie viel zentellen Struktur, wie viel Open Space habe ich?
01:00:48: und so um da zu überlegen.
01:00:52: Wie binde ich die ein und wie weit wollen wir eigentlich springen?
01:00:55: tatsächlich in der Fragestellung loszumachen oder mitzunehmen ist meine Erfahrung das es total wichtig ist dass selber klar zu haben als Organisation auf der Vorstandsebene oder Geschäftsführungsebene, welcher Struktur auch immer wir uns befinden.
01:01:14: Was eigentlich die Strategie und Division ist?
01:01:17: Warum wir irgendwas am Büro verändern wollen?
01:01:20: Und warum das gut für uns ist?
01:01:22: Wenn das nicht klar und ganz deutlich beantwortbar ist dann wird alles schwer nach hinten raus.
01:01:27: jede Veränderung und jede Entscheidung wird dann schwer zu begründen.
01:01:32: Ich finde immer, wenn man davon redet eine Geschichte zu erzählen.
01:01:35: Sondern als würde man sowas erfinden und so ein bisschen poetisch rumdichten.
01:01:38: aber wenn es einen wirklichen sauberen Kern hat dann find ich das total glaubhaft und das trägt auch eigentlich alles.
01:01:45: Und die nächste Frage ist ja wie viel Mitbestimmung mit Gestaltungsmöglichkeiten bietet?
01:01:52: Wie viele Informationen gibt man auf einer Reisepreis zu welchen Stellen?
01:02:00: ist eigentlich auch nicht machbar, das pauschal zu beantworten.
01:02:03: Weil es einfach in jedem Unternehmen und in jedem Prozess total unterschiedlich ist.
01:02:08: Auch die Frage verändern wir einen Standort oder bauen wir nur um sozusagen?
01:02:12: Bauen wir überhaupt um oder möblieren wir nur neu?
01:02:16: Oder bauen wir neu?
01:02:16: Wir haben eine Organisation aus ganz vielen unterschiedlichen Einheiten, die auch noch unterschiedlich arbeiten.
01:02:22: Haben wir so etwas zu tun?
01:02:27: Beispiel jetzt Anwaltskanzlei, wo eigentlich die Art zu arbeiten eher homogen ist vielleicht in weiten Teilen.
01:02:34: Das macht natürlich Riesenunterschiede aus wie man dann daran gehen würde.
01:02:38: aber das machen wir von bis.
01:02:39: also bei Kienbaum sind wir jetzt würde ich denken zu der zu dem Weg gekommen dass es auch da vollkommen klar ist die grundsätzlichen den Grundsätzchen Weg auf Führungsebene strategisch zu entscheiden und das auch klar vorzugeben.
01:02:55: Und wir haben jetzt so viele Erfahrungen gesammelt über die Bürogestaltung der letzten Jahre, dass wir da irgendwie genau wissen, an welchen Stellen müssen wir mal wehend bei wem nachfragen.
01:03:05: Das ist kein basisdemokratischer Prozess, wo jeder Mitarbeiter einbezogen wird.
01:03:09: Muss es aber auch einfach nicht sein an dieser Stelle?
01:03:11: Weil machen wir's jetzt rot oder lila und solche Geschmacksfragen ... das hat einfach, glaub ich, an so einer Stelle da auch ehrlicherweise nichts verloren.
01:03:21: Da kommt man halt nie zu einem Konsens!
01:03:24: Und den anderen Organisationen haben wir aber auch Prozesse, wo wir wirklich über Jahre ganz eng mit unterschiedlichen Abteilungen zusammenarbeiten.
01:03:33: Dann Strategien entwickeln, ob wir einzelne Etagen in Gebäuden unterschiedlich strukturieren oder ob es eine einheitliche Raumstruktur gibt, die man dann aber unterschiedlich mübliert.
01:03:43: Weil die einen brauchen mehr Besprechung und die anderen brauchen mehr Einzelbüros oder so.
01:03:48: Da reden wir dann eher nur über Raumgrößen, die wir festlegen.
01:03:51: Dann ist ja die Frage wie dynamisch das Unternehmen bleibt?
01:03:54: Die Abteilungen X sowieso – die nächsten zwanzig Jahre gleich groß und in der gleichen Etage.
01:03:58: In der heutigen Zeit eher nicht!
01:04:01: Deswegen muss man da natürlich auch Antworten für finden so mit einbinden, dass tatsächlich dann hinterher das Funktional passt.
01:04:14: Das ist glaube ich schon mal sowieso das A und O ne?
01:04:17: Und
01:04:17: die nächste Frage ist natürlich hinterher nochmal wie sieht es aus?
01:04:19: Also auch so eine Komponente inwiefern können sich sollen sich dürfen sich Mitarbeiter auch da einbringen?
01:04:25: oft machen wir so Workshops wo wir auch am Anfang zu all diesen weicheren Themen was ist eigentlich die Identität Was ist das Narrativ Wie kann sich das eigentlich dann wirklich
01:04:38: Farbenmaterialien
01:04:39: und ähnlichem irgendwie darstellen.
01:04:42: Und da gibt es Ansätze, wo wir die Mitarbeiter einen stark mit einbinden und andere, wo das eher in Projekt-Kernteams erarbeitet wird oder
01:04:52: auch
01:04:53: vorgegeben wird.
01:04:55: Das kann alles sehr gut funktionieren!
01:04:58: Es ist jetzt noch ein interessantes Buch erschienen – Best Workspaces.
01:05:03: Fabian hat das Vorwort geschrieben Und da interessiert mich dann auch noch mal, wie euer perfekter Workspace eigentlich aussieht.
01:05:10: Fabian was brauchst du für ein Ambiente um gut zu arbeiten?
01:05:14: Ein persönlicher also.
01:05:19: im Grundsatz finde ich auch für Unternehmen verstehe das als ein Angebot und über das Angebot muss irgendwie eine Relevanz entstehen und das ist glaube ich ganz wichtiger Punkt.
01:05:30: Ich persönlich mag es zum Beispiel sehr gerne hat immer mit der Tätigkeit zu tun aber wir haben bei uns in Köln haben wir so einen Bistro.
01:05:36: Das ist ein offener Raum Und ich bin gerne dort, selbst wenn ich einen Call sitze oder nicht.
01:05:41: Weil ich mich mit Menschen unterhalten kann aber nicht muss und gleichzeitig auch was mitbekomme.
01:05:48: Ich mag die Lebendigkeit, ich sitze gern im Café und arbeite dort.
01:05:53: Das geht jetzt aber nicht für alle Themen, ist klar ne?
01:05:55: Aber wenn man zum Beispiel Nachrichten beantwortet oder so ... Mails macht was auch immer oder vielleicht ein bisschen konzentrierte Arbeit mitkann ich das ganz gut.
01:06:03: Die Geräuschkulisse stirbt mich nicht!
01:06:05: Wir haben aber auch gemerkt, an dem Punkt stehen wir jetzt ja auch.
01:06:09: Laura beschäftigt das noch viel mehr in ihrer Arbeit.
01:06:10: Das ist natürlich der Punkt über die Erfahrungswerte nach Corona.
01:06:16: Welche Rolle nimmt der physische Raum als Office per See ein?
01:06:19: Und das ist nicht trivial und ich glaube da gibt es sehr individuelle Beantwortung.
01:06:25: Und wir sind eben gerade auf dem Fahrt, dass wir sagen, das muss eher Puls sein als Push!
01:06:33: Wir fühlen uns wohler mit der Vorstellung, dass wir dieses Angebot haben und das erkennbar wird.
01:06:38: Warum sich das lohnt?
01:06:39: Und auszahlt hat jetzt nicht nur mit den Begebenheiten zu tun aber auch.
01:06:44: Also muss irgendwie eine Funktionalität beantworten.
01:06:47: Aber natürlich auch eben mit der Gestaltung und der Belebung vor Ort.
01:06:49: Das wäre diese Frage wie kuratiert man das denn dann wenn man zusammenkommt?
01:06:54: Versus du wirst ins Office zitiert und am Ende stellen wir fest, wir haben ja alle doch den ganzen Tag nur Calls.
01:07:01: Jetzt sind wir zwar physisch hier Aber wir hatten gar keinen Austausch.
01:07:06: Da bewegen wir uns ja gerade drin, ich glaube da sind viele immer noch auf der Suche wie man das macht.
01:07:10: aber ich finde auch dahingehend was ich sagte Mitarbeiter in der Zukunft, Klienten der Zukunft Erlebbarkeit und da sind wir gerade auch, wir stellen uns vor eigentlich bei der Gestaltung auf so personermäßig.
01:07:21: Was ist treiben für das was wir kreieren wollen?
01:07:24: Und Ich fühl mich damit wohl andere weniger Teams, die noch mal anders aufeinander angewiesen sind auch.
01:07:31: Jetzt liest man ... Ich weiß nicht, ob ich das vernommen hab.
01:07:34: Beratungshäuser zitieren insbesondere jüngere Kollegen wieder ins Büro weil sie dort die menschlichen Fähigkeiten der Zusammenarbeit anders erlernen können und sollen Weil ihr jetzt ja alle nur noch mit KI romantieren Und vielleicht sein Zuhause rum sitzen und selbst Projekte ja nicht immer zwangsläufig beim Klienten stattfinden müssen.
01:07:58: Also es sind spannende Zeiten.
01:07:59: Das
01:07:59: habe ich auch gelesen, dass jemand ein KI-Experte natürlich meinte alles was im Homeoffice passiert wird es irgendwann nicht mehr geben weil das über die KI abgebildet wird.
01:08:07: und was im Büro oder in einem Ort stattfindet ist zukunftsweisend weil da begegneten wir uns und da können wir an Themen arbeiten die wir human to human quasi erarbeiten wollen.
01:08:19: Was uns auch nochmal zu deinem Workspace bringt wie der aussieht und vielleicht auch deine Perspektive auf die Entwicklung,
01:08:29: Mein liebster Workspace ist tatsächlich auch mittendrin zu sein.
01:08:33: Wir haben ja hier in Berlin, in unserem Büro eine offene Fläche.
01:08:39: Die ist vielleicht so eine Mischung aus einer Fläche die es in Beratungshäusern geben könnte und der diese an einem Architekturbüro geben könnte.
01:08:47: also das ist ein bisschen die Mischungen aus dem Open Space Materiallager und das finde ich herrlich.
01:08:55: Und Werkstatt, genau!
01:08:56: Wir haben aber auch eine Besprechungs-Situationen-Rückzugsraum.
01:08:58: also das passt für uns ganz wunderbar so wie es ist und für mich da bin ich wirklich sehr gerne im Büro.
01:09:05: Was war deine Anrufe?
01:09:06: Du glaubst
01:09:06: vorhin die Reise geht...
01:09:09: Ja das ist natürlich also die ganze Frage stellen Grund um KI und welche Tätigkeiten vielleicht es immer nicht mehr geben wird.
01:09:14: Die ist natürlich auf einer Zeitschiene schwer zu beziffern im Moment, wie schnell und wie langsam geht das?
01:09:21: Und in welchen Schritten geht es voran.
01:09:24: Was brauchen wir dann auf dem Weg dahin?
01:09:26: Das wird einen Einfluss haben auf ganz vielen Ebenen.
01:09:29: erstens weil Tätigkeiten wegfallen zweitens aber auch weil bestimmte Tätigkeit anders sein werden.
01:09:33: also alles was wir jetzt irgendwie da rein tippern ständig in unseren Computer macht man vielleicht dann irgendwie mehr ein Sprache und dann brauche ich wieder einen anderen Raum weil sonst stört man sich gegenseitig uns.
01:09:42: weiter wissen wir alle noch nicht so ganz genau.
01:09:46: Bei der Frage, wie gehe ich das jetzt konkret an?
01:09:54: Will ich eigentlich, dass die Menschen ins Büro kommen oder nicht.
01:09:58: Kommen wir wieder zu dem Punkt zurück, den ich eben schon mal gesagt hatte.
01:10:01: Man muss erst wissen, warum überhaupt.
01:10:03: Warum möchte ich, dass Menschen im Büro sind und auch das ist von Unternehmen zu Unternehmen so unterschiedlich sein.
01:10:09: Das Ausbilden der jungen Leute, sei es Agilität- und Zusammenarbeit-, Innovationsgedanke ... Aktuell gibt es aber auch noch Tätigkeiten, die mit all dem nicht so viel zu tun haben.
01:10:20: Die einfach tätig sind und vielleicht wegfallen irgendwann mit der KI oder schneller als wir denken.
01:10:25: Aber aktuell gibt's sie noch.
01:10:26: Und wenn ein Unternehmen jetzt gerade vor der Herausforderung steht ... Mein Mietvertrag läuft aus?
01:10:31: Was mach ich denn eigentlich jetzt?
01:10:33: Es geht irgendwie nicht um tausend Quadratmeter, sondern sechzehntausend.
01:10:37: Dann sind das natürlich schwierige Fragen.
01:10:43: Die muss man dann differenziert auseinanderklamüsern, wie man diese unterschiedlichen Komponenten miteinander in Verbindung bringt.
01:10:55: Es wird sich auch auf dem Mietmarkt und Immobilienmarkt dadurch was verändern.
01:10:59: noch mal.
01:10:59: Auch da ist es aktuell das Träge der Immobilie-Markt.
01:11:02: Das sind wahnsinnig viele Vermieter daran, dass sie eigentlich zehn Jahresverträge abschließen wollen, weil klar die bauen dann individuelle ums.
01:11:09: Das kostet alles viel Geld, das muss man umrechnen auf die Miete Und ein Unternehmen, was nicht so genau weiß wie sich das entwickeln wird.
01:11:17: Sowohl mit den Mitarbeiterzahlen als auch den Tätigkeiten möchte natürlich ungern für zehn Jahre binden und da wird auch wieder Bewegung reinkommen.
01:11:25: an der Stelle bin ich von überzeugt.
01:11:29: Spannend!
01:11:30: Wir kommen zur letzten Frage die ich euch gerne stellen möchte.
01:11:34: Ich glaube was ganz wichtig ist für die Zukunft der Arbeit auf der individuellen Ebene ist Wie wir lernen also wie wir uns weiterentwickeln Und das interessiert mich nur mal zum Schluss.
01:11:45: Wie lernt ihr?
01:11:46: Was hilft euch, wie holt ihr euch Updates?
01:11:49: Welche Formate habt ihr ... was lest ihr und was zieht ihr euch rein?
01:11:54: Vielleicht magst du mal starten, Fabian!
01:11:56: Also ich habe riesige Bücherstapel von ganz vielen Lektüren die ich gerne lesen würde oder schon gelesen hätte.
01:12:03: Das passiert weniger aber ich bin der erste, der sich irgendwie ein Buch ordert und dann ist es wieder dabei.
01:12:09: also lesen klappt weniger gut.
01:12:11: Ich höre aber viel Podcast.
01:12:12: Und jetzt praktisch gesprochen auch, dadurch dass das KI-Thema so an Relevanz gewinnt bin ich in verschiedenen Angeboten die wir jetzt auch in Organisationen ausgerollt haben weil mir das Freude bereitet.
01:12:24: Weil es natürlich mit meiner Arbeit prägt und da versuche ich mich entsprechend zu disziplinieren das wahrzunehmen weil es häufig leider zu kurz kommt aber ich glaube gerade über die Möglichkeit zwischen Terminen oder auch beim Sport, da so auf der Höhe der Zeit zu sein.
01:12:46: Das genieße ich sehr.
01:12:48: und dann gibt es irgendwie immer auch mal wieder ... vielleicht so halbjährlich besuche ich Veranstaltungen wo es irgendwie explizit um irgendwelche Themen geht die relevant sind für unsere Arbeit hier.
01:13:01: Konkretse oder kleinere Formate usw.
01:13:05: Wie ist bei dir?
01:13:07: Ich habe jahrelang an der Uni gearbeitet und geforscht.
01:13:09: So wahnsinnig viele Bücher gelesen, dass ich merke, dass inzwischen viel, viel lieber und mehr lerne durch andere Menschen und ausprobieren.
01:13:22: Ich bin ein totaler Trial-and-Arrow-Typ, wenn ich Konzepte entwickeln muss, Strategie entwickeln musste, dann renn' ich manchmal auch etwas unbedarflos und probiere aus, dann geh ich wieder vier Schritte zurück, fünfmal neu ... Dann gibt's immer wieder Punkte wo ich in unserem Team mit unterschiedlichen Menschen diese unterschiedlichen Routen und Fragestellungen diskutiere.
01:13:43: Und das hilft mir total, unterschiedliche Blickwinkel.
01:13:47: Wir sind auch sehr divers bei uns im Team von unseren Backgrounds da dann das zu diskutieren und darüber weiterzukommen.
01:13:57: Das finde im Moment sowas, was mich am schnellsten voranbringt und was mir auch Spaß macht dabei.
01:14:04: Also wo man lernen so richtig viel Spaß macht.
01:14:07: Vielen Dank schön dass ihr da wart war sehr interessant und hat auch Appetit gemacht.
01:14:11: wiederum auf mehr.
01:14:12: wir tun alles in die shownotes also schaut euch das mal an zur lube und zu kinbaum und kontaktiert die beiden.
01:14:18: ihr seid ja auch auf linken unterwegs und
01:14:20: danke für dein besuch.
01:14:21: genau bis zum nächsten mal.
01:14:22: vielen dank und damit sind wir schon am ende der heutigen Folge.
01:14:31: alle Links wie immer in den Show-Notes, also Laura Fabian.
01:14:35: Linkt in die Websites ist lohnt sich auf jeden Fall da mal Kontakt aufzunehmen und ihn beiden auch zu folgen.
01:14:41: Wie gesagt nächste Woche dann die Möglichkeit auch in Köln auf der Orga Tech Messe Die laura zu treffen mich zu treffen und auch viele andere spannende Köpfe die gerade das Thema Arbeitswelt weiterentwickeln und neu denken wollen.
01:14:54: Ich würde mich auch freuen, wenn ihr diesen Podcast wie gesagt abonniert!
01:14:58: Ihr könnt mich auch unterstützen indem ihr dem Podcast
01:15:02: in eurer
01:15:02: Podcast App bewertet mit fünf Sternen.
01:15:05: Das könnt ihr auf Spotify tun und auch auf Apple-Podcasts, und ihr könnt dort eine Rezension schreiben.
01:15:11: also eine kleine Empfehlung das hilft wirklich sehr denn wir lesen dann andere und das lesen auch die Algorithmen natürlich.
01:15:18: es hilft alles wirklich sehr um noch mehr Relevanz aufzubauen noch mehr Bekanntheit und wir wollen ja tatsächlich auch mit dem New Workshop Podcast größer werden.
01:15:28: Ich danke euch fürs Zuhören und wenn ihr sagt das ist ein gutes Format, das macht der Rat ganz gut dann könnt ihr mich auch ganz praktisch supporten und mir etwas in die digitale Kaffekasse hauen denn hier sind natürlich viele Kosten verbunden mit diesem Format.
01:15:45: Ihr könnt es kostenlos konsumieren und hören aber ich stecke auch Geld rein tatsächlich für die Reisen die ich mache Equipment, was ich kaufe für die Tools, die ich monatlich bezahle.
01:15:56: Das kennt ihr auch, die KI-Tools.
01:15:58: Da kommt ganz schön was zusammen und da könnt ihr mich gerne unterstützen indem ihr mir wie gesagt etwas in die digitale Kaffeekasse auf PayPal haut.
01:16:05: Auch diesen Link findet ihr in den Show Notes.
01:16:07: da bin ich euch sehr dankbar wenn ihr das unterstützt.
01:16:11: Und Last but not least darf ich euch auf meinen Newsletter Aufmerksam machen der Storytelling newsletter.
01:16:17: Da gibt es also behind the scenes Content zum New Work Chat Podcast.
01:16:21: Es gibt aber auch noch Ein paar praktische Tipps, wie ihr eure Story erzählen könnt.
01:16:26: Wir hören ja hier Woche für Woche spannende Stories aber das ist auch etwas was man lernen kann und auch lernen sollte, wie ich finde.
01:16:34: Und in meinem Newsletter gebe ich also auch Tipps denn ich mache das schon seit einiger Zeit!
01:16:40: Wenn dir möglich, kann ich euch auch im One on one dabei unterstützen eurer Story neu aufzustellen und auch zu erzählen.
01:16:47: Das geht los bei der Strategie, wie seid ihr positioniert?
01:16:50: Welche Themen wollt ihr besetzen?
01:16:52: Wofür steht ihr?
01:16:53: Wen wollt ihr erreichen mit welchen Kernaussagen?
01:16:56: dabei kann ich euch gerne begleiten.
01:16:58: es gibt also ein Storytelling Spargingsprogramm.
01:17:01: Ich begleite Gründer Unternehmer und Führungskräfte.
01:17:04: das ist online sehr gut möglich und wenn ihr mögt kann ich euch das gerne mal bei einem Coffee-Call vorstellen.
01:17:12: Dann gibt's natürlich auch noch die Möglichkeit, mich als Kinotspeaker zu buchen!
01:17:17: Ich erzähle die besten Geschichten aus dem New Workshop Podcast in meinen Vorträgen, Impulsvorträge sind möglich, längere Kino sind möglich und ja...ich war dieses Jahr schon einige Male unterwegs unter anderem ja auf der Zukunft Personal Und freu mich auch langsam Richtung, um die neue Termine planen zu können.
01:17:37: Also wenn ihr mögt dann lasst uns gerne mal sprechen was ihr da so vor habt mit euren Veranstaltungen.
01:17:43: Vielen vielen Dank fürs Zuhören.
01:17:44: das soll es gewesen sein für heute Mit Laura und Fabian Kinbaum.
01:17:49: Wir hören uns dann wieder in der nächsten Woche.
01:17:53: bis dahin bleibt gesund und bleibt connected.