New Work Chat

New Work Chat

Der Podcast für die neue Arbeitswelt

Transkript

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00:00:00: Willkommen zum New York Chat Podcast von meinem Vater.

00:00:04: Heute mit Max Tingos, Folge vierhundertvierundvierzig!

00:00:10: Viel Spaß!

00:00:15: Hör bitte auf Konzepte zu machen – das Leben weiß viel mehr als du.

00:00:20: Hab klare Werte?

00:00:22: Hab ne Vision und dann lass dir vom Leben Möglichkeiten zeigen wie du das was du wirklich willst verstärken kannst.

00:00:31: Wir haben alle Möglichkeiten und das ist das Schöne daran.

00:00:34: Wer können diese Möglichkeiten nutzen?

00:00:35: Wir können morgens aufstehen, weil Möglichkeiten sind nicht an etwas bestehende Verbunden.

00:00:39: Wir reden sonst über Herausforderungen, Überlösungen oder Chancen.

00:00:43: Dazu habe ich immer ein System.

00:00:44: eine Herausforderung hätte ich nicht ohne ein bestehendes System.

00:00:47: Ich darf also nur reagieren.

00:00:49: Eine Möglichkeit kann ich mir selber ausdenken, kann mir selbst überlegen wie ich die umsetzen will und kann dann auf den richtigen Zeitpunkt warten.

00:00:56: Eine Möglichkeit kann ich immer aus mir heraus oder dem Möglichkeiten, die andere um mich herum haben.

00:01:01: Und dadurch etwas gestalten und das ist eigentlich das wie wir zukünftig ja komplett anders denken

00:01:06: dürfen.".

00:01:30: Spannsten Themen sprechen, denn von der Arbeit gehen sie irgendwie alle aus.

00:01:35: Habe ich festgestellt in den letzten Jahren.

00:01:36: es geht um die Frage wie wir wirksam werden können?

00:01:39: Es geht um Die frage wie wir herausfinden was wir wirklich wirklich wollen und es geht auch um die frage Wie wird diese welt ein stückchen besser machen

00:01:47: können?

00:01:47: heute sind wir in folge fourhundert vierundvierzig.

00:01:51: am freitag den sechzehnten oktober zwei tausend sechsundzwanzig.

00:01:56: Ich erinnere mich noch gut als ich Angefangen habe im November, aber dass es mal zu Folge vierhundertvierzig kommen würde hätte ich auch nie gedacht.

00:02:06: von daher vielen Dank euch fürs Zuhören.

00:02:09: Heute gibt's einen ganz besonderen Gast.

00:02:11: Ich freue mich das MaxTNews Bei mir ist er, gilt nicht nur als einer der profiliertesten Futurologen.

00:02:17: Er ist tatsächlich der einzige richtige Futurologe Europas und als solcher versucht er nicht Zukunft anhand von Tremz vorher zu sagen wie Zukunftsforscher das tun wollen sondern mit Menschen, Organisationen und Regionen die aktuellen Möglichkeiten zu erkennen mit denen sie eine Zukunft positiv gestalten können.

00:02:38: Wir haben uns natürlich mit seiner Story beschäftigt sowie dass hier immer so der Fall ist.

00:02:43: Es geht ja auch um Storytelling, er ist aufgewachsen im Ruhrgebiet wollte Jazz pianist werden, ist dann Ende der achtziger Jahre mit sixty fünf Pfund in den Taschen nach London gegangen und lernte dort die Gründerin von The Body Shop kennen und daraus entwickelte sie eine wirklich sehr interessante Geschichte, die ihr im Podcast erzählt.

00:03:05: Er war dann in Hamburg bei der legendären Werbei-Agentur Springer und Jakobi, bei der unter anderem auch Michael Trautmann mal gearbeitet hat oder Amir Kassai als auch Leute die hier schon im New York Chat Podcast zu Gast waren.

00:03:17: Und er hat dann in eine Verlagsbrockenste gearbeitet, Medienkonzepte mitentwickelt lederunzehn Jahre an einer Hochschule.

00:03:25: Er beschäftigte sich mit nachhaltigen Geldanlagen und wirkte am Aufbau eines nachhaltige Investment Houses sowie eine Rating-Agentur für nachhaltiger Finanzprodukte mit, mittlerweile ist er auch mehrfache Autor und wir sprechen auch über sein neues Buch möglich.

00:03:41: also es geht um die Frage welche Möglichkeiten wir denn jetzt haben?

00:03:45: Und wie wir diese gestalten in der Zeit KI immer wichtiger wird, aber in der es eben auch wichtig ist zu schauen was möglich ist und was wir jetzt auch gestalten wollen.

00:03:56: Und auch sollen.

00:03:57: ein Tief ist ein tiefgehendes Gespräch.

00:04:00: Wir haben uns wirklich Zeit genommen, war für mich eine große Ehre denn Max spricht sonst vor tausenden von Leuten und dass er sich die Zeiten nimmt.

00:04:07: für mich und auch für uns hier.

00:04:09: das war was ganz besonderes.

00:04:11: ich wünsche euch gut unterhaltung viel inspiration und wenn ihr mögt könnt ihr euch dieses interview auf youtube anschauen.

00:04:19: es gibt einen video dazu.

00:04:20: das verlinke ich euch in den show notes und Ich würde mich freuen wenn ihr diesen podcast abonniert.

00:04:26: Gebt hier Gas Woche für Woche seit fast acht Jahren schon und würde das auch gerne weiter tun.

00:04:32: Dazu brauchen wir aber euch und eure Votes für diesen Podcast, um es auch den Algorithmen zu zeigen denn dann wird der Podcast auch anderen Leuten empfohlen!

00:04:43: Und jetzt springen wir rein in den Podcast New Work Chat mit Max Tinius.

00:04:52: Und damit moin und willkommen zu meinem Podcast New Workjet.

00:04:55: Ich freue mich sehr, dass Max heute da ist.

00:04:57: Schöne Grüße aus Rostock City!

00:05:00: Ja und schöne Grüße Aus Berlin nach Rostok.

00:05:04: Leider im Moment nicht mehr in Dänemark aber wir arbeiten dran.

00:05:08: Wir hatten uns ja letztes Mal schon unterhalten.

00:05:10: Da warst du gerade in Dänemark und ich fahre auch schon in Dädemark im Sommer.

00:05:14: Das ist schon mal eine Sache die uns verbindet.

00:05:17: Ja, das ist hoffentlich nicht die einzige.

00:05:18: Aber Dänemark... Das ist tatsächlich so ein bisschen... Ich frage mich immer wie das geht?

00:05:22: Weil es zu so nah nebeneinander und doch so eine andere Kultur wie Arbeiten, wie Leben, wie das täglich miteinander funktioniert.

00:05:32: Es haut mich jedes Mal wieder um!

00:05:33: Hast du schon eine Sache von den denen übernommen für dein Leben?

00:05:37: Auf jeden Fall bei uns im Büro wird jetzt morgens immer eine halbe Stunde Kaffee getrunken.

00:05:43: Das macht man in Dänemark auch dort, in allen Büros.

00:05:46: Und das führt dazu dass die Menschen morgens... Die Menschen finden mit denen sie sich austauschen wollen.

00:05:52: und In Dänemark ist es ja verpönt über den Tag interne Meetings zu machen.

00:05:57: Und die treffen sich morgens und nachmittags jeweils zu Kaffee Nachmittags auch mit Kuchen muss man immer ein bisschen aufpassen Und morgens hast du dann mehr die tagesaktuellen Themen und nachmittags dann mehr so die langfristigen strategischen.

00:06:11: Also nicht, dass das einer irgendwie vorgeben würde – das passiert einfach so!

00:06:15: Das ist das Schöne daran.

00:06:17: Hier wird dann diskutiert ob die Leute eingestempelt sind oder nicht?

00:06:21: Ja gut, beim Kaffee siehst du sehr alle ne?

00:06:25: Ja,

00:06:26: sehr gut.

00:06:31: Dieser Podcast wird präsentiert von der Orgatech, der internationalen Leitmesse für Workspace und Contract Solutions.

00:06:39: Wenn ihr euch mit Newark hybriden Arbeitswelten digitalisieren oder nachhaltiger Bürogestaltung beschäftigt Dann solltet ihr euch den siebenundzwanzigsten bis dreißigsten Oktober, zweitausendsechsundzwantzig jetzt schon im Kalender markieren.

00:06:53: Vier Tage lang wird Köln zum Treffpunkt für alle die Arbeitswelten von morgen gestalten – von Architekten und Workplaceplanern über HR-verantwortliche und Facility Manager bis hin zu Investoren und Büroeinrichtern.

00:07:08: Unter dem Leitthema From Rooms to Relationships steht der Mensch im Mittelpunkt moderner Arbeitswelten.

00:07:14: Es wird darum gehen, wie Räume Zusammenarbeit fördern, Beziehungen stärken und Arbeit besser machen!

00:07:21: Auf der Orgotec erwarten euch internationale Aussteller mit innovativen Lösungen für Büros, Hospitality, Bildungseinrichtungen und öffentliche Räumen.

00:07:30: Ergänzt wird das Ganze durch ein spannendes Programm mit Keynotes, Panels & Best Practices auf dem Wherever Whenever Work Culture Festival.

00:07:39: Die Orgateck findet vom siebenundzwanzigsten bis dreißigsten Zehnten, sechsundzwantig

00:07:44: in

00:07:44: Köln auf dem Gelände der Kölner Messe Stadt täglich von neun bis achtzehn Uhr.

00:07:49: Wenn ihr die Zukunft der Arbeit aktiv mitgestalten wollt dann solltet ihr euch diese Veranstaltung nicht entgehen lassen.

00:07:55: ich werde auf jeden Fall dabei sein.

00:07:57: seid doch hier am Start ob als Aussteller oder als Besucher.

00:08:02: alle Informationen gibt es auf www.orgateck.de.

00:08:06: Ihr findet den Link auch in den Schoen.

00:08:08: uns

00:08:09: Werbung Ende.

00:08:12: Schön, dass du da bist!

00:08:14: Wir starten mal ganz klassisch mit der Einstiegsfrage, die es hier im Podcast gibt.

00:08:18: Meine mittlere Tochter, die Matilda hat die ist gerade dreizehn Jahre alt geworden und die spricht hier seit einigen Jahren das Intro ein und im Gegenzug dürft meine Gäste ihr erklären was sie so machen?

00:08:28: Was würdest du ihr dann sagen?

00:08:31: Oh ich bin eine ganz einfache Futterologe.

00:08:33: Das heißt ich beschäftige mich nicht wie Zukunftsforscher damit... Könnte alles passieren?

00:08:39: worauf muss ich mich einstellen?

00:08:41: was kann ich?

00:08:42: noch?

00:08:42: nicht um die zukunft zu überleben sondern Ich beschäftige mich damit dass ich fest daran glaube das jeder mensch Möglichkeiten hat die er jetzt umsetzen kann um die Zukunft so zu gestalten wie er sich das vorstellt also Seine werte und das was ihm wichtig ist zu verstärken.

00:09:02: Ja, das mache ich.

00:09:03: Ich gebe den Menschen hoffentlich damit Ein bisschen mehr Zuversicht und Kontrolle die Zukunft nicht etwas fremdestimmtes zu sehen, sondern so dass man selber Lust darauf hat.

00:09:16: Du sagst auch die Zukunft kommt nicht, sondern die gestalten wir ja.

00:09:19: das Unterschied in der Sichtweise?

00:09:22: Absolut Ja.

00:09:23: weil also es gibt ein paar Kollegen von mir im Zukunft Forscherbereich.

00:09:29: Da gibt's dann auch so diejenigen, die sagen immer ich war jetzt oder seit Jahren fahre ich immer nach Silicon Valley unterhalten mich damit den CEOs.

00:09:36: Ich kann ihnen genau sagen was kommen wird.

00:09:41: Ja also ich stöme das immer so vor Sam Altman sitzt an seinem Schreibtisch und überlege sich ja also dass wir zu die Zukunft der Arbeit werden.

00:09:50: so könnten wir das Leben gestalten und dafür entwickeln wir jetzt mal ein Tool was uns alle weiterbringt.

00:10:00: Ja, das habe ich auch schon oft gehört.

00:10:02: Man sollte einfach den Leuten zuhören die viel Geld haben und investieren und dann könnte das ja wahrscheinlich so sein.

00:10:08: aber Ich meine was ist überhaupt zum Thema Wahrscheinlichkeit und Zukunft zu sagen?

00:10:12: Also wie wahrscheinlich kann zukunft überhaupt sein oder unwahrscheinlich?

00:10:16: Oder gibt sehr genaue Studien dazu?

00:10:18: und zwar ist es ähnlich wie mit dem Wetterbericht.

00:10:20: also die zukunft morgen ist ungefähr genauso wie die von heute.

00:10:22: Es gibt eine fünfzig prozent mögliche abweichung Und dass ist tatsächlich Das war eigentlich noch ein bisschen erspannender.

00:10:30: Wir glauben, dass die Leute die Geld haben können unsere Zukunft beeinflussen und das ist ja auch so, dass wir ja auch sagen Deutschland ist hinten verglichen mit den USA weil die USA ja die höheren Börsenkurse haben auch die wertvolleren Unternehmen.

00:10:48: was wir komischerweise nicht in dieser Studie oder diese Überlegung berücksichtigen ist dass wir seit nineteenhundertdreiundfünfzig durchgängig die höhere Lebensqualität hier haben für alle Menschen gemeinsam und diese in den letzten vierzehn Jahren hier im Unterschied zu den USA gestiegen.

00:11:07: Und dann denke ich immer wo genau sind wir jetzt hinten?

00:11:11: Wir sind hinten darin, das wir Technologie nicht übernommen haben von denen uns einzelne Leute erzählen was sie wahnsinnig wichtig sind.

00:11:20: Also nicht, dass wir uns falsch verstehen.

00:11:21: Ich halte KI für ein wichtiges Tool und ich halte nur die Art und Weise wie wir gezwungen werden, uns damit auseinanderzusetzen von verschiedenen Institutionen für stark

00:11:31: übertrieben.".

00:11:32: Und das ganze Narrativ?

00:11:34: Wir sind am Arsch in Deutschland!

00:11:39: Richtig, wir werden es nie wieder schaffen.

00:11:41: und wenn wir nicht und überhaupt.

00:11:43: Wenn wir nicht die Beschränkungen und dieses in europa-dusselige verhindern von technologie endlich mal abstellen.

00:11:51: Das sind alles so narrative.

00:11:52: das beschäftigt mich tatsächlich irrsinnig.

00:11:54: also es gibt ja so dieses narrativ.

00:11:56: Technologie ist ein mark funktioniert dann am besten wenn er keine regeln hat stimmt nicht.

00:12:02: Also, die erfolgreichsten Märkte sind immer die, die relativ klare Regeln hatten.

00:12:06: Weil dann alle wussten, warum sie sich irgendwie überhaupt scheren konnten?

00:12:10: Wenn du Technologie einschränkst, wird sie sich nicht weiterentwickeln.

00:12:14: Stimmt auch nicht!

00:12:15: Das heißt überall dort wo wir Technologie einen Rahmen gegeben haben hat sie sich gerade weil sie sich spezialisieren konnte in einem sehr großen Bereich sehr viel weiterentwickelt.

00:12:24: Und was richtig ist, wenn wir Technologie einschränken und sie mit einem gesellschaftlichen Modus versehen also dann nicht mehr dass die nur demjenigen der sich ins Leben bringt einen Sinn bringt.

00:12:38: Dann kann es sein das der Schauholder value kurzfristig darunter leidet.

00:12:41: allerdings langfristig finde die Gesellschaft davon profitiert.

00:12:44: Das haben in allen Innovationssprünen gemerkt Profitiert auch wieder der Shareholder davon, weil diese Technologie sich letztendlich auf einer viel breiteren Ebene viel breite durchsetzt.

00:12:54: Ich meine was nützt uns KI wenn zehn Prozent der Weltbevölkerung damit umgehen können.

00:12:59: Viel spannender ist es doch wenn irgendwie achtzig neunzig Prozent damit um gehen können und davon etwas haben.

00:13:05: Das sind immer so.

00:13:06: dieses sehr kurzfristige Denken das mich immer beschäftigt in dieses.

00:13:11: ich habe das nie verstanden.

00:13:13: Ich kann bis heute nicht nachvollziehen, wie man in Quartalen denken kann.

00:13:18: Das ist so ein Irrsinn für mich!

00:13:19: Also das ist so wie... als würde ich mein Leben und meine Arbeit planen nur für die nächsten drei Monate.

00:13:30: Und danach wäre mir egal, dann sagen sie dir auf der anderen Seite mal du musst die Rentenvorsorge aber dreißig Jahre voraus machen oder so weiter.

00:13:36: Ja also anfangen.

00:13:37: Man denkt ja so wer erzählt mir an welcher Stelle hier wie viel Scheiß?

00:13:41: Das Leben ist durchgetaktet In Deutschland schon sowieso.

00:13:45: Ja, auch da sind andere nicht viel besser die haben andere Narrative.

00:13:48: ja.

00:13:48: also das kann man muss man jetzt nicht nur so auf Deutschland beziehen.

00:13:52: aber ich habe ein bisschen das Gefühl wir haben also Industrialisierung war für mich im der Historie auch wirklich ein Segen.

00:14:01: Wir haben dadurch sehr viel mehr Qualität bekommen in Produkten wir haben sehr viele Möglichkeiten von Menschen bekommen bis zu einem gewissen Punkt wo wir aufgehört haben Wachstum durch Ähm, Addition von Neuem zu generieren.

00:14:15: Sondern ich hab inzwischen das Gefühl dass wir In einer Zeitrecht und der Subtraktion leben.

00:14:25: Das heißt wir ziehen immer mehr ab ein bisschen Qualität, ein bisschen mehr.

00:14:28: äh äh Materialdicke äh Ein bisschen Service geht noch runter Und das noch und irgendwann bleibt halt nichts mehr übrig.

00:14:37: und je weniger du hast an dem Du dich irgendwie abarbeiten kannst desto Irgendwann macht's ja noch gar keinen Sinn mehr, dann ist es halt weg.

00:14:45: Wir müssen wieder dazu kommen dass wir zu einer Wachstum aus Multiplikation kommen.

00:14:50: also das wir sagen wir bringen zwei Sachen zusammen.

00:14:52: daraus ergeben sich viele neue Geschäftsmodelle viele neue Möglichkeiten und... tun wir aber nicht.

00:14:59: und das is auch so in allem was wir wie unser Leben gestalten.

00:15:04: wir reden heute von Work-Live Balance.

00:15:07: Das ist für mich so eine der Begriffe wo ich immer denke Ja, das heißt also dass eine darf ich genießen.

00:15:13: Das andere nicht.

00:15:14: oder was ist jetzt hier die Idee?

00:15:16: und warum darf ich nicht an beiden Spaß haben?

00:15:19: Dass das wäre doch viel sinnvoller.

00:15:21: Ich meine wir haben bis nineteen hundert werden das gemessen zur studien dazu.

00:15:26: Ninzehneinhalb sechsten achtzig war glaube ich die letzte Die ich jetzt zitiere von achten siebzig.

00:15:31: da hatten die menschen die möglichkeit so etwas über Sechzig auf seventy prozent ihrer fähigkeiten im job einbringen zu können Und heute sind es so um die dreißig prozent.

00:15:45: Wenn du Glück hast,

00:15:46: dass ich sehr verwunderlich finde eigentlich

00:15:49: Ja ist leider nur kannst exel dann bist du sehr viel höher und das ist ein bisschen.

00:15:54: das problem ist Die früher warst Du halt ingenieur.

00:15:58: ich hab das.

00:15:59: wir haben eine umfrage gemacht.

00:16:00: Wir hatten mal versucht diese studien nachzustellen und das war jetzt gar nicht so einfach.

00:16:04: aber wir Haben da so ein paar leute gefunden.

00:16:05: ich habe noch mit sehr älteren Ingenieuren gesprochen die bei großen deutschen Technologieunternehmen gearbeitet haben.

00:16:11: die haben ja dann das verkürzt so gesagt, Max früher da haben wir ein Produkt gemacht und da waren wir stolz drauf.

00:16:19: Da haben wir gesagt dass Produkt das haben wir gemacht.

00:16:24: Und heute würde ich sagen das Produkt Das mussten wir machen weil wir so viele Restriktionen von außen bekommen.

00:16:33: also das war früher wir hatten so dass das das beste das zweitbeste das drittbeste produkt weil der schlimmste was denkbar war was uns ein viel was durch ging.

00:16:44: Und heute fangen wir so beim fünftigst bis siebzigsten an überhaupt nachzudenken weil irgendwie, uns schon fünfzig leute gesagt haben was garantiert alles nicht geht.

00:16:54: Das schiener sowieso viel billiger ist und dass wir die preise von china vor allen Dingen jetzt auch mal dem kopf haben müssen und Nehmt doch mal was, was wir schon

00:17:02: haben.

00:17:04: Also das sind so verkürzt die Denkweisen, die wir heute haben und daraus, dass man natürlich hier und das ist geopolitisch eine ganz andere Sache, da China über Jahre eine ganz anderes Strategie verfolgt hat.

00:17:16: Dass sie die wertvollen Materialien haben, die Wir Heute brauchen.

00:17:21: Wenn du in China ein Auto verkaufen musst, musst du zunehmen dort produzieren.

00:17:26: Du musst dort die Lieferanten nehmen Hier hast du halt alles einführen.

00:17:33: In China nichts mehr, durfte man zu anfangen.

00:17:36: jetzt musst du alles dort herstellen mit deren Kapazitäten und... Dadurch kriegen die natürlich auch das so hau weil du das natürlich dann quasi auch übergibst und andersrum geht es nicht so einfach.

00:17:48: wir könnten jetzt nicht was für china gemacht hat.

00:17:49: fünfundzwanzig prozent zölle wie damals auf die automobile können wir jetzt hier nicht nehmen weil wir dann zum beispiel würden sie sagen ja dann kriegt ihr jetzt aber keine seltenen erden mehr.

00:18:00: Also wir sind ja schon so ein bisschen in die Zwickmühle gekommen und haben da so'n paar Dinge komplett durcheinander gebracht, uns auch geschwächt.

00:18:08: Und auch gesagt wie in Deutschland können das alles regeln?

00:18:13: Wir haben nicht mit Europa gearbeitet!

00:18:17: Das ist für mich dieses Zeitalter... Wir sind hier in einer Subtraktionsphase wo wir alles runter rechnen.

00:18:24: Mein positiver Gedanke dazu ist wenn dann alles weg ist, haben wir quasi so Null-Level erreicht und dann können wir immer wieder anfangen dort zu denken.

00:18:30: Anfang ist ein gutes Stichwort.

00:18:32: Ich würde auch gerne mal mit deiner Story anfangen, um mal zu verstehen wo du herkommst und wie du... ...auch zu deinem heutigen Wirken eigentlich gekommen bist.

00:18:41: Magst du uns mal so einen Background geben?

00:18:43: Wo bist du groß geworden und wie?

00:18:46: Oh ich bin im Ruhrgebiet großgeworden und ähm... ...ich wollte Jazz Pianist werden.

00:18:52: Und dann bin da in dem Jahr neunzehnhundert, naja egal, jedenfalls Ende der achtziger Jahre.

00:18:57: Bin ich ähm.. Nach London gegangen, weil ich wusste in London kann nicht groß rauskommen.

00:19:03: Also Jazz Pianist im Ruhrgebiet kann man machen aber London San Francisco New York oder so weiter.

00:19:11: Amerika war mir zu weit.

00:19:12: das war irgendwie auch und Ich wusste vor allen Dingen damals in London hatte ich die Sicherheit es gab an der Victoria Station Damals schon Piano stehen wo du dich dran setzen konntest.

00:19:23: Und das heißt ich hatte also genau Braucht auch nicht mehr.

00:19:29: Weil ich gehe dann dahin, setz mich dahin spielen ein bisschen und dann hab' ich bestimmt noch mal fünfzig in der Tasche und da kann ich immer schon mein Zimmer

00:19:35: leisten.".

00:19:36: Das heißt du bist erst einmal hin?

00:19:39: Damals mit dem Schiff und mit einem Zuch und bin dann hin und habe ich das da... Dank gesundem

00:19:43: Krise naivität!

00:19:45: Nee, ich war ja am Beginn des Weges Deutschlands bekanntester Jazz-Pianist zu werden.

00:19:51: Also ganz am Beginn, ja also nein natürlich Das war so meine sehr, sehr einfache Vorstellung.

00:20:00: Nee ich bin dann tatsächlich so sehr naiv dahin und hab gedacht ja spielt's ja Victoria Station irgendwelche Bars?

00:20:08: Und dann wird das schon.

00:20:09: Ja also mein ging im Ruhrgebiet.

00:20:11: auch da habe ich echt ganz gut Geld damit verdient.

00:20:15: Ich

00:20:16: hätte vielleicht merken können dass sich noch mehr Geld damit Verdient hatte damals Band zu vermitteln statt selber zu spielen.

00:20:23: aber anderes Thema.

00:20:25: Aber zu dem Punkt Was mir schon oft hier im Podcast begegnet ist, ist Naivität als etwas sehr Nützliches.

00:20:34: Man könnte fast sagen als etwas Wertvolles weil das eigentlich in Deutschland der negativ geframed wird.

00:20:40: Wie kannst du nur hast du nicht bedacht dass das passieren könnte?

00:20:43: Wir sind ja schnell bei den Ängsten und naivität ist ja etwas Angstfreies was uns dann manchmal zwar woanders hinführt als wir geplant haben aber es bringt uns erst mal weiter.

00:20:53: Ich sag ja nicht naivität dazu so gerne, sondern ich sage lieber Möglichkeiten.

00:20:57: Ja genau, wir kommen ja da noch dazu.

00:20:59: Also die Möglichkeit bestand und die habe ich dann mal ausprobiert und in dem Fall war sie... ich sag mal so, ich stand dann so Victoria Station und hab dann geguckt.

00:21:09: der hatte nix im Hut, aber das war eine relativ schnelle Erkenntnis.

00:21:13: Ich glaube die schnellste Erkenntnisse in meinem Leben, der war zehn tausendmal besser als ich jemals werden könnte.

00:21:19: Da habe ich gedacht okay das knicken wir glaub ich an dieser Stelle.

00:21:23: Und dann traf ich damals einen jungen Mann, der war ein bisschen älter als ich aus Spangladisch, Zati.

00:21:32: Und Zati wohnte in Elisabeths'n Guest House und hat gesagt die haben Betten im Bett kostet fünfzig Pfund die Woche.

00:21:40: Habe ich gedacht super mit fünfzechzig Pfunden da komme ich ja erst mal klar.

00:21:44: Also bin ich dann dahin und habe mir also so in einem Vierbetz-Zimmer ein Bett genommen Und unten im Empfang.

00:21:50: das war total toll, da war es tatsächlich Elisabeth.

00:21:54: Und Elisabet war sechzig-siebzig oder achtnachtzig so genau weiß ich das nicht aber sie saß immer da egal zu welcher Tages und Nachtzeit du kamst.

00:22:03: Elisabeth saß hinter diesem Sonnton in der Tür sonnton einschnitt und Du konntest auch nicht raus wenn du dir den Pullover von deinem Bett Nachbarn geliehen hast.

00:22:15: die wusste genau wem was gehört.

00:22:18: Du musstest, also er musste da mitkommen und dann sagen ja ist okay kann raus.

00:22:22: Das war so Lisa Bessen Guest House und da habe ich dann auch eine andere Freundin kennengelernt einer inneren Gudi.

00:22:30: wie ausgestiegenen Namen heißt weiß ich nicht mehr genannten sie alle Gudi und Gudi hatte mir dann von der Bodyshop erzählt und ich hatte das schon mal irgendwo ganz am Hintergrund gehört.

00:22:42: Naja, ich hab gedacht irgendwie klasse.

00:22:44: Weil alle meine Kollegen damals von der Schule ... Ich bin ja nach London und die sind alle nach Dortmund.

00:22:48: Ich kam aus Essen, die sind aller nach Dortmund und haben dann mit so einem Samsonite-Koffer in Dahent BWL studiert.

00:22:53: Das kann man ja immer gefunden.

00:22:55: Und dann habe ich diese ... Damals Telefonzelle, Telefonbuch, hab ich sieben Bodyshop-Filialen in der Umgebung gefunden, hab gedacht, guck mal super!

00:23:05: Es gibt sogar sieb Filialen, muss ja was größeres sein?

00:23:08: Und dann habe ich mich vor die größte gestellt, die mir dann da kam und gesagt muss sie ja vorbeikommen.

00:23:13: Dass die damals schon ein Londoner Börsen Liebling waren, dass sie über dreihundertdreißig Filialen weltweit später über dreieinhalb Tausend dann hatten, war haben wir natürlich völlig unbewusst gehabt.

00:23:24: für kein Internet.

00:23:25: Und du wolltest dir die Gründerin kennenlernen?

00:23:28: Ich wollte die Gründen kennenlern!

00:23:29: Ich dachte bei sieben Filialn muss ihr irgendwann mal davor beikommen, Anita.

00:23:32: Um dann

00:23:32: für Sie zu arbeiten?

00:23:34: Um dann fürs Sie zu Arbeiten genau... Und da habe ich mich dann also hingestellt und dann... Ich hab dann auch jeden Tag geholfen, das Geschäft ein- und auszuräumen.

00:23:42: Die Post habe ich weggebracht.

00:23:45: Dann habe ich mit denen auch Mittag gemacht.

00:23:47: Ich hatte noch immer was Leckeres dabei.

00:23:49: ab und zu haben sie mir nochmal ein paar Euro quatsche Pfund waren das

00:23:52: ja.

00:23:52: So eine Art Pfundpraktikum unangemeldetes?

00:23:55: Es

00:23:56: war so ne Art

00:23:58: Praktikum!

00:24:01: Das war so eine Mischung aus Schmarotzatum.

00:24:06: Ein bisschen mitgestalten so heute würde man wahrscheinlich weggeschäucht oder verhaftet ich habe keine ahnung.

00:24:10: also damals ging das alles.

00:24:12: Damals war auch keiner in stresse alle hatten auch irgendwie zeit.

00:24:15: also wenn du dich heute mit einem personal in so ein geschäft, Ich nehme an die haben ja irgendwie son son son eine sekundentaktung für dass wir sie machen müssen am bestimmten Momenten oder freizeit ist und ich hatte das halt nie musste halt da immer mit den leuten reden naja und dann kam nach zwei Wochen dann auch Anita, also irgendjemand muss sie dann rückwirkend betrachtet angerufen haben und dann haben wir halt uns hingesetzt.

00:24:40: The

00:24:40: German guy is not leaving!

00:24:42: Ja der Spinner haut nicht ab ne?

00:24:46: Aber eben nicht Spinner sondern das war tatsächlich so.

00:24:48: da ist einer der interessiert sich wahnsinnig dafür.

00:24:51: er will dich irgendwie kennen und wahrscheinlich weiß ich hab das Gefühl dass war.

00:24:55: damals ging man noch anders miteinander um.

00:24:58: da hat man Hat man dann gesagt, also wenn da so einer ist.

00:25:02: Also ich bin zumindest mal neugierig ja und dann kam er einfach war auch gleich.

00:25:06: irgendwie kamen wir gegen einen Kaffee trinken haben zweieinhalb Minuten

00:25:08: gesehen.

00:25:08: Wie war das denn als du gehört hast die nimmt sich jetzt wirklich Zeit?

00:25:12: Ich habe das hier nicht gehört!

00:25:13: Die stand da.

00:25:13: sie kamen und hat gesagt hey lass uns ein Kaffeedrinken gehen.

00:25:16: Also das ist einfach so... Ich stand da wie immer bei grad dabei was weiß ich keine Ahnung was ich gemacht hab irgendwie an so einem Regal glaube ich irgendwas sortiert usw.

00:25:23: Da kam er nie da, hey einmal nie da lass uns den Kaffe trinken gehen und fertig.

00:25:28: Und du hast dich total überrascht.

00:25:30: oder hattest du die ganze Zeit darauf gewartet und auch gedacht, irgendwann passiert es?

00:25:34: Ich habe überhaupt keine Gedanken gemacht.

00:25:37: Ich hab einfach so dieses feste Vertrauen daran gehabt – das wird schon irgendwie!

00:25:43: Weil ich hab ja auch mit den Leuten da gesprochen und die haben gesagt, ja mal gucken irgendwann und vielleicht kriegen wir das ja hin oder sowas.

00:25:51: Ich war glücklich, ich war jeden Morgen im Elizabethen Guest House.

00:25:55: Wir hatten unten in der Küche, da war so ein Blackboard hat immer jemand dran geschrieben, da waren bestimmt zwanzig Nationen.

00:26:04: Was er kochen will und dann konnte man sich darunter eintragen und dann waren sechs oder sieben Herde und dann abends zusammen gegessen und der, der das dann angeschrieben hatte, dann eben das Geld und dann haben wir es alle geteilt.

00:26:17: Ich bin also daraus... Das war Gloucester Road.

00:26:21: Das war Neld Notting Hill.

00:26:24: Da war damals so ein Stadtteil, da wollte ja keiner hin.

00:26:27: Das ging gerade mal los!

00:26:29: Und dann bin ich da raus und bin dann darüber geschlendert, ein paar Straßenzüge weiter Richtung Kensington zu so einem Body Shop.

00:26:39: Das war einfach gut!

00:26:42: Ich war in so einem totalen Glücksgefühl.

00:26:44: Womit hast du dein Lebensunterhalt verdient?

00:26:46: Hast du ein bisschen was bekommen vom Body Shop?

00:26:49: Naja, ich habe ja vorher schon immer so ein paar Fund zugesteckt bekommen weil die hatten natürlich Sorge dass sich irgendwie verhungern.

00:26:56: Ich hatte dann auch, bin ich auch mal ab und zu so ein bisschen mit Leuten in den Pub gegangen.

00:27:02: Hab dann da ein bisschen gespielt, da gab's dann auch ein bisschen was.

00:27:05: Irgendwann wusste ich dann hey!

00:27:06: Ich hab jetzt genug Geld für die zweite Woche immer diesen besten Guest House.

00:27:08: Konnte mir also nochmal für fünfzig Fund im Voraus.

00:27:10: Ich war total stolz.

00:27:12: Noch eine weitere Bettwoche dort gönnen... Und ja, dann habe ich halt hinterher nachdem ich mit Anita gesprochen hatte, war es dann so dass ich für sie und alle mögliche Freunde von ihr immer irgendwelche skurrilen Aufgaben gemacht habe.

00:27:28: Was hast du denn gesagt?

00:27:30: Ne, ich möchte hier anfangen!

00:27:33: Ich möchte hier arbeiten und das ist das Einzige was ich verstehe weil ihr setzt euch irgendwie für Menschenrechte, Frauenrechte gegen die Abholzung des Regenwaldes oder gegen das Abrennen bei ja damals noch sehr in Mode.

00:27:47: Des Regenwaldes gegen Tierversuche für natürliche Zutaten ein usw.

00:27:52: Ihr verdient offensichtlich Geld damit und es fühlt gut.

00:27:56: Ich kannte das so bei mir aus Essen, so tüssen Krupp.

00:27:58: Und da hab ich gedacht, nee irgendwie nicht so.

00:28:00: meine Welt und Die waren auch irgendwie sehr viel entspannter.

00:28:03: die hatten eine idee und ich habe gemerkt sie haben für etwas gebrannt was Was nicht?

00:28:10: Das kannst du nicht.

00:28:11: in menschen So wie so wie heute ist es einfacher dann da kriegst du so ne Kultur so Freunde.

00:28:17: das ist unsere kultur.

00:28:18: danach leben wir jetzt Genau, das sind unsere sechs Werte.

00:28:23: Das sind überall die gleichen oder ähnliche... Mut?

00:28:29: Ja genau so.

00:28:31: und dann versuche ich danach zu leben.

00:28:33: Und da merkte ich damals, dass war da anders.

00:28:35: Die hatten irgendwie eine Idee vom Leben, die war anders als alles was ich bis dahin kannte.

00:28:40: Nachhaltigkeit, das Wort gab es ja noch nicht also das war ja noch gar nicht.

00:28:42: Interessant

00:28:43: ist auf das Unternehmen, die nicht so viel über Unternehmenskultur reden ein besonderes Verständnis davon haben So meine Beobachtung.

00:28:50: Die viel darüber reden, die versuchen es irgendwie hinzukriegen weil's nicht organisch von alleine passiert.

00:28:56: Was mir damals nicht bewusst war und das hatte natürlich einen Effekt dass Sanita so eine Art Heilige war ja also die bar weit über die Grenzen die ich dachte hinaus bekannt.

00:29:07: Ich dachte das wäre so wie du und ich irgendwie so jemand.

00:29:10: Ja klar wenn sie sieben Filialen hatten muss ich schon irgendwie ein bisschen was geleistet haben aber jetzt auch nicht der mega börner ist.

00:29:17: ich hatte ja nichts es gab keine presse es gab hier in deutschland keine berichterstattung über bodyshop oder sowas.

00:29:22: jemals zuvor.

00:29:23: ja ich kam nach england habe davon gehört fand das gut bin dahin fertig

00:29:28: und sie

00:29:28: hat einen wichtigen satz mir damals gesagt und dass war eigentlich das wichtigste was sich überhaupt in meinem leben gelernt habe.

00:29:35: Und weil ich hab dann so wie ich so mein komm aus dem werberhaushalt und dann habe ich natürlich so irgendwann so angegeben so hey ich habe ein konzept für mein leben gemacht usw.

00:29:43: Die man so ist somit achtzehn, ein bisschen große Klappe und Anita dann meinte Max hör bitte auf Konzepte zu machen.

00:29:53: Das Leben weiß viel mehr als du.

00:29:56: Hab klare Werte, hab ne Vision und dann lass dir vom Leben Möglichkeiten zeigen wie du das was du wirklich willst verstärken kannst.

00:30:06: Und das funktioniert bis heute und da bin ich ihr sehr dankbar.

00:30:09: Seid ihr noch im Kontakt?

00:30:10: Oder wart ihr nochmal am Kontakt?

00:30:11: Nee

00:30:11: sie ist ja verstorben.

00:30:12: zwei tausend sieben

00:30:13: Ah, okay.

00:30:14: Sie hatte bei der Blutransfusion die sie bei der Geburt ihrer dritten Tochter brauchte sich Hepatitis C Viren eingefangen und ist daran dann leider irgendwann also schon früher Und dann irgendwann wusste sie irgendwann ist vorbei deswegen hat nur deswegen hat es sich auch hinteran Loreal verkauft Die Anteile und Ist dann quasi ausgestiegen und dann leider verstorben.

00:30:39: aber wir hatten bis ich würde mal sagen zwei tausend Zwei, zwei tausend drei vier irgendwie sowas immer noch mal so einmal im jahr dass man sich oder zweimal im Jahr das man sich irgendwie so ein Briefe geschrieben hat.

00:30:52: Und so mal so beschrieben wie es so geht.

00:30:55: von ihr kam jetzt ehrlicherweise nicht wirklich lange briefe das war mehr so eine Art Geburtstag dabei nachts.

00:31:03: Aber

00:31:04: immer in Briefen

00:31:06: irgendwas ja ja das schon ich habe auch noch einige davon auf dem dachboden hier und das ist Das war schon irgendwie schön.

00:31:14: Es ist ja was ganz Besonderes in einer Zeit, in der alles sehr oberflächlich und schnelllebig und messangerartig ist?

00:31:21: Das muss ich bis heute nach hinein wirklich feststellen.

00:31:24: Oberflächlich war da nie irgendwas!

00:31:28: Also das war immer... Wenn sich einer mit dir unterhalten hat, dann meinte er dich und nicht deine Funktion.

00:31:37: Und das war für mich so, also ich hab danach ja auch mit anderen Unternehmen zu tun gehabt oder kannte meine ganzen BWL-Freunde damals und so weiter.

00:31:45: Die waren eigentlich immer die Funktionen in dem Unternehmens.

00:31:49: Also was im Arbeitsvertrag stand.

00:31:51: Ich hatte ja auch damals... Die Rolle ne?

00:31:52: Genau!

00:31:52: Ich hat ja damals in London auch nie einen Arbeitsvertrage.

00:31:54: Ich war ja da, ich habe immer irgendwo von irgendjemandem dann Geld gekriegt.

00:31:57: Ich weiß gar nicht woher das auch immer kam.

00:31:59: War mir auch egal.

00:32:01: Es waren auch so skurrile Tätigkeiten, die ich da hatte.

00:32:05: Und das zweite was ich von, ich weiß gar nicht mehr ob sie das gesagt hat oder einer ihrer Freunde.

00:32:11: aber es war auch aus einem wichtiger Satz und der war Spende niemals Geld an Menschen.

00:32:17: damit reduzierst du sie und nimmst ihnen ihre Möglichkeiten sich selbst zu helfen.

00:32:22: Ähm, und das also außer in absoluten Notlagen natürlich.

00:32:25: Das was anderes aber ansonsten so dass was heute auch über Beratungen funktioniert so wo man von außen kommt und den Leuten was gibt so nach dem Motto hey ich halte dich ihr für blöd nimm das ja?

00:32:36: Und das war damals schon mir da sehr klar geworden dass es darum geht sich mit jemandem hinzusetzen von ihm zu lernen und während ich von ihm lerne, ihn von mir lernen zu lassen um dann beiden hinterher mehr Möglichkeiten zu verschaffen dass sie etwas gestalten können.

00:32:54: Und das schien mir damals wahnsinnig logisch und scheint mir heute noch wahnsinnigslogisch und ich verstehe bis heute nicht warum das heute noch kaum einer macht weil es so einfach ist.

00:33:05: Ja und heute glaubst du immer also immer wenn ich mit Menschen zusammen treffe dann meinen die immer sie wissen genau wie's geht.

00:33:12: Woher?

00:33:13: Also, ich meine...

00:33:14: Wir machen das doch eigentlich alle zum ersten Mal hier.

00:33:16: Ja!

00:33:17: Und wie viele Jahrtausende haben wir geglaubt?

00:33:20: Die Erde ist eine Scheibe und da kann man sich ja mal vertun.

00:33:23: also es ist auch immer schön man hört mal jemand anderen vielleicht kommt er auf eine gute Idee oder hat ne andere Sichtweise.

00:33:29: und ich hab mich auch.

00:33:30: letztens zwar ganz böse habe ich auf LinkedIn jemandem den ich eigentlich sehr schätze geschrieben.

00:33:38: Ich bin zwar nicht Immer deiner Meinung, aber dieses mal muss ich sagen hast du es wirklich auf den Punkt getroffen.

00:33:44: Da kam ein Shitstong ja so von wegen.

00:33:48: wie kannst Du denn nicht seiner Meinung sein?

00:33:50: und da ist doch ein super Typ und so weiter?

00:33:54: Muss man?

00:33:57: Ich schätze ihn doch sehr gerade weil er eine andere Meinung hat Und weil er nicht das gleiche erzählt wie ich Weil ich ja von ihm immer mal wieder was lerne.

00:34:06: Was wenn der die gleiche Meinung hätte wie ich?

00:34:08: nicht der Fall wäre So?

00:34:10: und das heißt aber ja nicht, dass sich alles das was er tut gut finden muss.

00:34:16: Und da muss ich wirklich sagen entweder hat sich das geändert oder weil ich habe das anders wahrgenommen?

00:34:22: Das ist übrigens auch eine schöne Beschreibung dieses Podcast-Formats.

00:34:27: also du gehst in Gespräche mit Menschen die mich auch wirklich interessieren.

00:34:32: natürlich interessiert mich oft auch die Rolle und der Job und all das aber mich interessierte Mensch und das verändert einen Mehr mal weniger.

00:34:41: Manchmal merkt man sofort, manchmal vielleicht Jahre später ne?

00:34:44: Man kriegt Dinge mit, man kriegt Perspektiven mit und kriegt Widersprüche mit!

00:34:49: Und das ist unheimlich wertvoll für mich.

00:34:52: Wie gesagt der Grund warum ich bei dir im Podcast bin weil ich von Anfang an ein ähnliches Gefühl hatte dass du dich für den Menschen interessierst Und eben nicht nur mit mir redest, weil ich weiß, was ich wat wer bin.

00:35:06: Weil... Ich finde auch immer diese ganze Titellage die wir uns heute so um die Ohren hauen.

00:35:17: Entdebt das zunehmend!

00:35:19: Dass Menschen sich nur noch mit Menschen treffen, weil sie denken der bringt mich weiter.

00:35:24: Sich einfach nur noch zu treffen, weil es Spaß macht Das ist sooo wenig geworden.

00:35:30: Es muss effizient sein.

00:35:31: Oh ja!

00:35:32: Strategisches

00:35:33: Netzwerk,

00:35:34: bitte!

00:35:34: Ja genau und dann auch immer... Ja da kommt mir die Warnung nicht?

00:35:39: Ich kriege von Link immer eine Warnungen jetzt.

00:35:43: Sie sollten sich mit diesen vier Leuten noch vernetzen denn sie wissen ja die sieben Leute mit denen sie am meisten zu tun haben prägen ihr Umfeld am meisten.

00:35:51: Der Algorithmus

00:35:52: und so weiter.

00:35:53: Hey Freunde

00:35:53: was wollt ihr von

00:35:54: mir?!

00:35:57: Und dann kommt wahrscheinlich bei LinkedIn heraus, bitte rede nie wieder mit deiner Frau.

00:36:01: Weil die ist Floristin!

00:36:03: Eine Floristinn bringt dich nicht weiter.

00:36:06: Meine Frau bringt mich übrigens irgendwie sehr weiter weil sie mich immer mal wieder runter holt ja?

00:36:12: Ah kenne ich.

00:36:13: Betriebsbedingt... Ist natürlich wenn du den ganzen Tag über darüber nachdenkst wie könnte man etwas gestalten?

00:36:19: Hebst du natürlich irgendwann auch auf so einem Level irgendwann mal zwischendurch ab und da kommt sie eben... Wenn eine

00:36:25: Frau sagt hier Max bring mal Müll raus bitte.

00:36:27: Äh,

00:36:27: sie macht das etwas charmanter.

00:36:29: Sie sagt lass uns mal gemeinsam was kochen und das ist immer so.

00:36:34: der Geheimkot wenn ich soweit oder lasst uns mal spazieren gehen.

00:36:38: Wo ich da sind muss der Geheimkot wo ich merke glaubt wir müssen mal reden.

00:36:44: Naja dann hat sich sowieso also früher benötigt er noch mal einander geraten.

00:36:47: inzwischen macht die das sehr viel cleverer so.

00:36:50: auch ich bin etwas clever geworden.

00:36:52: sie merkt dann auch ich merken worum es geht?

00:36:54: Und dann ähm... Was ich bei meiner frau wirklich bewundere das ist zum beispiel etwas was ich nicht so als gehen habe.

00:37:03: Für sie kommt nur in frage dass zu tun wo sie wirklich hundert prozent mit dem herzen hinter steht.

00:37:11: Das heißt wenn da irgendeine vielversprechende geld anlage ist, wo jetzt alle rein investieren Sagt sie aber das interessiert mich nicht warum soll ich das machen?

00:37:21: Also bist du irre Du musst doch da.

00:37:23: und das ist jetzt genau der punkt wo.

00:37:25: und wenn du das nicht tust du wirst es bereuen Ja, aber wenn es nicht ich ist warum soll ich's dann bereuen?

00:37:33: Finde ich sehr toll.

00:37:34: Wenn Menschen so leben

00:37:35: also so völlig in sich dann und das ist Ich bewundere dass weil ich natürlich dadurch gerade weil man sich ja andauernd austauscht bekommt Man ja immer neue Impulse und dann hat man Natürlich kann ja so stabil sein wie man will.

00:37:47: ich lerne auch von dir ich lernte dann auch von anderen Dann denkt man schon mal könnte da vielleicht was dran sein?

00:37:53: Ist das vielleicht etwas was man irgendwie berücksichtigen sollte und bei ihr nicht Business, nicht meine Welt.

00:38:00: Das hilft mir dann auch immer mal wieder so zurückzukommen zu mir und zu überlegen okay was ist eigentlich das was ich wirklich will vom Leben?

00:38:06: Was ist eigentlich deine Welt?

00:38:07: ne?

00:38:07: Genau.

00:38:08: und dann

00:38:08: lass uns doch mal gucken wie du diese Welt aufgebaut hast die auch sehr interessant ist also was sich heute alles darstellt in deinem Wirken Wie gegen deine Story weiter.

00:38:18: Du hast uns schon mitgenommen in die Body Shop Zeit.

00:38:22: Was hat das denn dir ausgelöst um dich dann weiterzuentwickeln?

00:38:27: Es hatte mir ausgelöst, dass alles was man möglich machen will, weil es auf Werben beruht.

00:38:35: Die andere Menschen auch haben also der Grundwert des, du möchtest ja etwas Positives für etwas tun?

00:38:41: Also nicht jetzt die Welt retten und dieses ganze Gutmenschen tun heute das meine ich nicht sondern einfach normal vernünftig irgendetwas in die richtige Richtung bewegen.

00:38:50: da gibt's immer Möglichkeiten dass Menschen dich dabei unterstützen.

00:38:53: das habe ich nie anders erlebt.

00:38:54: seitdem Und da bin ich wahnsinnig glücklich und ich habe danach dann noch, weil meine Eltern waren natürlich so gerade meine liebe Mama die meinte dann du musst doch was studieren kind Doktortitel wäre auch schön.

00:39:11: Und ich dann so sehr gut.

00:39:15: und dann wusste ich damals da gab es eine Werbeagentur Springer und Jacoby hieß sie

00:39:20: Ja

00:39:20: und ja du kennst sie

00:39:24: Ich war nicht da, aber es war hier schon öfter Thema im Podcast.

00:39:27: Ja gut!

00:39:28: Weil ich hatte ja auch eine Agenturzeit und da war das natürlich immer so ne legendäre Agency.

00:39:33: Sehr

00:39:33: gut die Jungs hängen halt immer noch irgendwo ab also noch sind sie nicht alle ausgerottet offensichtlich.

00:39:37: Und da war's dann so...ich wusste sie bilden nicht aus und es ist total...sit sie sowieso völlig illusorisch dass du da einen Job bekommen könntest.

00:39:47: und deswegen habe ich dann meiner Mama gesagt was mach auf?

00:39:49: Ich bewerbe mich da und wenn die mich nehmen sollten Dann mache ich eine Ausbildung, sonst gehe ich zurück nach London.

00:39:57: Und naja dann hatte ich relativ schnell diesen Job bei Springer und Jacobi mit der Ausbildung weil Reinhard Springer nun leider Gottes ein Fan von Anita Roddick war.

00:40:10: Ja damit konnte man natürlich nicht rechnen und da wurde mir dann auch so langsam bewusst wie bekannt die Frau eigentlich war bis dahin.

00:40:16: Ich hatte null Ahnung auch nach drei Jahren mit ihr zusammen zu arbeiten.

00:40:20: Es gab nie diesen Moment, wo ich dachte, die ist jetzt wahnsinnig berühmt oder so weiter.

00:40:25: Alle waren immer völlig normal... Da haben

00:40:26: Sie auf einer menschlichen Ebene einfach kennengelernt?

00:40:29: Ja aber alle haben sie auf ner menschlichem Ebene kennengelernen!

00:40:31: Da war niemand der mit dir das Gefühl hatte da kommt jetzt der Boss oder da kommt die Göttin und so weiter sondern es ging immer darum wie können wir auf dieser Welt etwas besser machen und uns dabei den Arsch voll Geld verdienen.

00:40:43: Das war irgendwie... Wobei über Geld auch keiner wirklich geredet hat.

00:40:47: Wann warst du dazu welche Zeit?

00:40:49: Das war in den Dreh.

00:40:56: Das war auch noch eine schöne Anekdote, es war dann.

00:40:58: abends bin ich da mit dem Team irgendwann zum Pub gegangen und dann habe ich gespielt und dann gab einer genau einen Lokalrunden Newcastle Und das war Mark Knopfler der damals gerade Pause von den Diastrates machte und irgendwie mit den Notting Hill Belies eine Band gründete und in dem Pub nachdem ich fünf Minuten Klavier gespielt hatte, dann auch mit seiner Truppe da auftrat.

00:41:23: Das waren gigantische Momente so die waren aber damals und das fand ich so schön daran alle waren völlig noch mal miteinander.

00:41:32: Da war auch keiner in diesem Londoner Pub da der dann irgendwie sagt ey Mark und so weiter und Nobzler und auf diese Fan-Historie es war Der hätte auch bei den ich Peter Frankenfeld oder das jetzt wird doch ein bekannter Mann, also irgendwie Gabrielaat heißen können.

00:41:50: Ja dann wäre auch nichts passiert.

00:41:52: Es hätte einfach jeder gesagt hey du bist in Ordnung durfte dass du hier bist und lass uns was machen.

00:41:57: Aber wahrscheinlich hat der Marx sich ja auch normal benommen?

00:42:00: Und nicht mit irgendwelchen Alleyern da reingestuft wird.

00:42:02: Das war einfach jemand...das war ja diesen Notting Hillbillies, die waren ja gerade so ein bisschen ergründet.

00:42:08: Das ist eine Art Feierabend-Kombo.

00:42:13: Ich würde mal sagen, damals ist ihm glaube ich dieses Diastrak ein bisschen über den Kopf gewachsen und dann hat er die auch aufgelöst.

00:42:21: Damals sind ja später wieder gegründet worden.

00:42:24: Und hat da nun glaube ich also während meiner Vermutung einfach so für sich gesagt, ich will einfach mal wieder das machen wozu ich Lust habe.

00:42:31: Einfach mit ein paar Freunden irgendwie so'n bisschen rum jammen usw.

00:42:35: Das war aber auch mein ganzes Leben dort in London.

00:42:38: es war so ein bisschen so rum jamming Und das hatte ich dann auch relativ schnell bei Springer und Jacobi wieder, weil... Ich bin da so ein bisschen aus dieser Art geschlagen von dem was da sonst alle machen.

00:42:52: Ich hab da meine Ausbildung angefangen und war erstmal im Art in Hamburg.

00:42:56: Genau!

00:42:57: Bin dann erst mal ins Artbein gekommen wo dann alle schon so gesagt haben, bisschen im Artbeing gelandet, Lusa und irgendwie... Ich hatte Spaß da, da waren... Nette Mädels.

00:43:08: wir haben dann irgendwie sowas ausgesucht und ich hatte am Ende des Tages Kontakt mit allen Kreativen in der ganzen Agentur.

00:43:15: Die Bilder gesucht hatten weil du musstest damals ja noch bei den Bildagenturen anrufen und beschreiben was die wollten.

00:43:20: damit kannst du dir es geschickt hat dich dann voraus gewählt um den gegeben, das klappte irgendwie immer besser.

00:43:27: Und irgendwann kam einer auf die Idee wir haben damals ja Strichpapier ab fotografiert mit der Leica in der Dunkelkammer um dann hinterher ins koda karussell die dias zu hauen.

00:43:38: und dann kam einer auf die idee kannst du das nicht machen?

00:43:41: Und dann auch alle so ey, dass ist der letzte loser job und ich habe gedacht warum nicht.

00:43:45: Ich hab gerne fotografiert leica war auch so ein ding wo ich gedacht habe.

00:43:50: Dann habe ich gesagt ja dann habe ich gedacht er scheiße das war ja diese diese repo leica ohne suche und so weiter.

00:43:55: also doch ein bisschen für einen arsch eiger.

00:43:57: ich hatte dann zugesagt stand dann also da Ob mein Vorteil war und das habe ich erst hinterher gemerkt, also viele Jahre später.

00:44:04: Dass sich dadurch natürlich... weil es war dann viel auch für Raini und Konstantin die Präsentationen, die sie gemacht haben.

00:44:11: Dass ich dadurch natürlich die Präsentation alle sehr aufmerksam lesen musste und die Strategien lesen musste und auch dann die Bilder raussuchen sollte.

00:44:19: Also nicht die Kreation sondern das was du die Idee noch unterstützt.

00:44:23: Die hab' ich dann immer um die Ohren gekriegt und dann habe ich ihn noch dreimal ausgesucht und da war irgendwann gut Und dadurch habe ich wahnsinnig viel strategisches Arbeiten gelernt, auch weil ich damals ein paar Kundenveranstaltungen auch mal dabei war und da war es dann einfach.

00:44:36: Das war so im Nachhinein für mich wie andere Leute glaube ich an der Uni sind nur eben ohne dass sie jetzt ein langweiliges Buch hatten sondern ziemlich viel Verrückte um sich rum und das hat einfach irrsinnigen Spaß gemacht.

00:44:52: Und Springer und Diakobi war ja auch dafür bekannt, dass man da nicht wenig arbeitete?

00:44:58: Wir haben auch wahnsinnigt viel Party gemacht Wobei ich immer so ein bisschen ... Ich war nie in dieser internen Szene bei denen drin.

00:45:07: Ich war dabei, also man hat mich dann da auch so geachtet und so weiter.

00:45:12: aber ich war schon der Sonderling weil ich war nicht so der wirklich immer mit allen

00:45:18: usw.,

00:45:19: das war ich nie.

00:45:21: Ich wohnte ja damals auch in der Verlängerung der Herbertstraße, in der Hopfenstraße.

00:45:25: Also ich konnte darüber gucken aus dem Fenster Das war so auf der Repa-Bahn und ich hatte dann damals, hatte ich Glenn kennengelernt.

00:45:35: Glenn Flaville.

00:45:36: Und Glenn war glaube ich ein bisschen mich verliebt, das war jetzt schade da konnte ich ihm nicht wirklich helfen.

00:45:45: aber wir hatten dann mitgekriegt dass da so ein paar Leute bei diesem Musikhaus, nicht Musikhause, Katz Schauspielhaus waren, da hat er dann auch gearbeitet als Sänger damals.

00:46:01: Die hatten keine Lust auf Schauspielunterricht und da bin ich unter einem Namen habe ich dann immer am Schauspielenunterricht dort teilgenommen und den dann quasi ersetzt und es war eine Schauspielehrerin aus Russland.

00:46:11: das war einmal abends so ein zwanzig bis nur uhr oder so und danach dann war dann der Kneipe gegangen.

00:46:17: Da hab' ich wahnsinnig viel gelernt nämlich Schausspiel und das hat dann hinterher dazu geführt dass sich auf einmal irrsinnig gut präsentieren konnte Weil ich eben nicht da stand und ... Jetzt bringen wir mal die Rubi, musst du es ja damals die Dinger ablesen.

00:46:35: Und das konnte sie dann aber eben vortragen weil ich eben dann gelernt habe was der Unterschied zwischen vorlesen und vortragend ist.

00:46:43: Das war für mich dann ein Performance,

00:46:44: ja?

00:46:45: Performance genau!

00:46:46: Und das ist auch etwas später hab' ich dann in meinem Leben auch viel für Agenturen gearbeitet, die mich nur fast für die Präsentation gebucht haben und gesagt haben ey macht die bei den Wustn Wenn der die Präsentation macht, dann ist eigentlich egal was wir an Bildern zeigen.

00:47:02: Das war dann auch so eine Erkenntnis wo ich gedacht habe Wow!

00:47:05: Was du mit Ausdruck eigentlich alles machen kannst.

00:47:08: Kennst du zufällig Markus John Henry Brown?

00:47:11: Jetzt nicht vom Kaffee.

00:47:15: Hätte sein können.

00:47:15: Der hat auch lange lange Zeit in Agenturen gearbeitet und auch das getan.

00:47:20: Deswegen komme ich gerade drauf auch Präsension erstellt.

00:47:23: Dann hat er irgendwann gesagt, eigentlich geht's mir gar nicht um Agenturen.

00:47:27: Eigentlich geht es mehr um dieses Kreative und um das Präsentieren.

00:47:30: Und dann hat der irgendwann in München die Speakerie gegründet und mit der Speakerie einem Studio was er auch dazu entworfen hat hilft er mittlerweile Menschen zu präsentieren, um eine Story zu entwickeln und dir auf die Bühne zu bringen.

00:47:44: Und

00:47:45: gab es gerade so ein paar tolle Parallelen zu dem was du gesagt hast, lohnt sich auf jeden Fall da auch nochmal reinzuhören in diese zwei Jahre bestimmt zurückliegt.

00:47:53: Das muss ich mir gleich mal unbedingt...

00:47:55: Und er kommt aus England!

00:47:56: Das ist das besondere an Markus.

00:47:57: Er kommt aus England und hat natürlich auch diesen besonderen englischen Akzenten noch obwohl er mittlerweile auch schon deutscher Staatsbürger ist.

00:48:04: aber backto you Max.

00:48:07: Ich musste natürlich nochmal an Madman denken, das ist ja eine meiner Lieblingstv-Serien.

00:48:11: Da wird ja diese New York-Aventur in den Fünfzigern und Sechzigern beschrieben.

00:48:18: Don Draper... Welche Werbeklischee sind die in deiner Zeit so begegnet?

00:48:24: Alle!

00:48:25: Über die man vielleicht heute schmunzelt.

00:48:27: Alle alle.

00:48:28: ich habe es erlebt dass Palettenweise Alkohol von irgendeinem Kunden angeliefert wurde Und dann hat man sich das hinter die Binde gezogen.

00:48:36: Zu Weihnachten wusstest du gar nicht, wie du aus der Tür rauskommen solltest vor Champagnerflaschen?

00:48:41: Das haben

00:48:42: wir übrigens auch gehabt.

00:48:43: Ich hatte ja mein Voluntariat bei Stein Promotions.

00:48:46: Da ging es um Sales Promotion in Hamburg und da hatten wir Jim Beam als Kunden.

00:48:51: Dann hatten wir einmal eine legendäre Aktion.

00:48:54: Irgendwer hatte dem Kunden verkauft, dass wir als Agentur ja bestens Bescheid wissen müssten, wie Jim Beam mit welcher Cola schmeckt.

00:49:03: Es ist losgefahren und hat dreißig Sorten Cola gekauft, die es irgendwie auf dem Markt gibt.

00:49:08: Und dann hatten wir also dieses Event und durften alles durchtesten und bewerten was natürlich in einem sehr feuchtfröhlichen Abendendete legendär.

00:49:16: Grandios ja!

00:49:17: Ja so etwas gab's dann halt wirklich früher.

00:49:19: Es gab auch fliegende Kugelkopf-Schreibmaschinen im Büros von Springer und Jacoby und es gab auch extrem laute Wortwechsel und irgendwann Da war ich noch in der Ausbildung, da kam ... Ich glaube Konstantin.

00:49:40: Er hatte irgendwie so lief durch die Gänge und dann fragte er mich was ich denn jetzt hier tue?

00:49:49: Wie man dann so ist arbeiten und das ist natürlich ein bisschen nervös und so weiter.

00:49:55: Und er sagt du bist eine Auszubildende!

00:49:58: Und ich sag ja hast du keine Verantwortung?

00:50:02: Wo von redet der

00:50:03: Mann?!

00:50:03: Und da hat er mich echt angeflaumt, dass ich nicht dafür sorge, das sich als auszubildender Pünktlich aus der Agentur komme.

00:50:09: Weil er der festen Meinung war, dass wenn Menschen zu lange arbeiten und gerade wenn sie so jung sind in der Ausbildung wird dann von irgendjemandem aus genutzt, der hier ein verdammt gutes Gehalt kriegt und das wäre nicht fair.

00:50:22: Dann hatte er mich halt rausgeschmissen... Das

00:50:25: ist ja eine schöne Geschichte!

00:50:27: Ja, da gab

00:50:27: es nur ungewöhnliche.

00:50:28: Und

00:50:28: das war das Schöne eigentlich damals an Springer und Jakobi.

00:50:32: Natürlich hat man da viel gearbeitet, aber es hatte auch immer etwas Menschliches.

00:50:38: also ich habe es gab auch unmenschliche Sachen sicherlich wie in allen Organisationen

00:50:43: usw.,

00:50:43: Aber im Wesentlichen habe ich das als sehr menschlich wahrgenommen.

00:50:48: Es gab so zwei drei Leute.

00:50:49: mit denen konnte ich gar nicht, aber ist gab so sechzig-siebzig-achtzig Prozent.

00:50:53: mit den Leuten konnte ich unheimlich gut.

00:50:55: Und wenn man sich heute noch mal sieht oder hört, dann denkt man wie so hey, klassisch schön dass du da bist und wie du dich entwickelt hast usw.

00:51:02: Mit dem paar anderen, da redet man tatsächlich kein Wort mehr.

00:51:04: aber das waren dann so, so gab es ein paar Überflieger die... Die waren eigentlich nicht Springer- und Jakobi.

00:51:13: Die waren wirklich nur Überfliger.

00:51:15: Die war einfach Karrieregeil oder waren irgendwie so da drin und jetzt haben sie die auch nicht wirklich aussortiert weil's natürlich auch nicht unbedingt nachteilig war für den Laden.

00:51:24: Aber die beiden selber waren bei aller Härte und Präzision, die sie hatten nie so dass Sie Unmenschlich waren also das überhaupt nicht.

00:51:35: Also auch wenn es Kritik gab Dann war das immer fair dann war Das immer so sehr sachlich und das und das ist das Problem was wir jetzt gerade haben oder wo du einfach besser werden musst und So Und dann auch immer eine faire Chance das zu schaffen.

00:51:51: aber auch immer mit der Frage willst Du das überhaupt?

00:51:55: Ja, weil wenn du das nicht willst gibt es andere Möglichkeiten.

00:51:59: Also auch Überwartungen mal zu sprechen?

00:52:00: Genau

00:52:02: zum Beispiel ich habe das auch von einem ganz berühmten Artdirektor.

00:52:06: der ist dann irgendwie Kreativdirektor geworden und nach zwei Jahren ist er wieder Artdirektor geworden Weil er einfach dieses Arbeiten als kreativ Direktor wo Du alles so koordinieren musst und weniger selber machst hat ja gehasst Und das war dann eben auch möglich und da hat man halt mit ihm geredet gesagt also deine Leistung als Kreativdirektor sind irgendwie für ein Arsch ja.

00:52:30: Willst du das überhaupt?

00:52:31: Und dann hat er gesagt, nee eigentlich hast du recht und ich will eigentlich dass machen.

00:52:35: Es gab übrigens noch zwei Podcast Gäste die bei Springer und der Kobe gearbeitet haben.

00:52:41: aber nach dir nehme ich an.

00:52:43: Amir Kasai war mal hier und Michael Trautmann.

00:52:46: Was ist da für dich?

00:52:47: Michael Trauttmann der war bei mir auch noch da Der war ja sehr, sehr lange.

00:52:52: Der ist sehr früh da.

00:52:54: Einer der Menschen ... In meiner Wahrnehmung überhaupt nicht wie Raini oder wie Konstantin.

00:53:02: Er war komplett jemand anderes.

00:53:05: Hat aber auch sehr viel sein eigenes Ding und auch sehr fair und vernünftig gemacht.

00:53:10: Und Amir wahrscheinlich auch, aber den habe ich nicht mitgekriegt.

00:53:17: Ich hatte damals das Glück noch, als ich anfing.

00:53:19: Da war gerade noch Jean-Remy da und es war immer so... Das war so faszinierend!

00:53:24: Immer wenn Jean Remy durch die Tür kamen alle Frauen im Raum... Ja?

00:53:28: Also wirklich, es war völlig... Es war total behemmert damals.

00:53:36: Er war aber auch ein wirklich cooler Typ.

00:53:37: Und

00:53:39: übrigens auch ein schönes Buch, was er letztes Jahr rausgebracht hat.

00:53:42: Was ja von vorne bis hinten immer schlechter wird.

00:53:45: Das erste Buch das von vorn bis hinten schlechter wört steht vorne drauf bei dem Buch von Jeremy Format weil er hat die Episoden geschrieben, die so ein bisschen zu seinem Arbeitsleben gehören und zu kreativen Käses, die bewegt wurden Und die hat da einen gewissen Jury, der ausgewählt hat bewerten lassen.

00:54:06: Die bestbewerteten Episoden sind natürlich vorne und dann wird's nach hinten immer schlechter.

00:54:12: Ja aber das spricht so für diesen ... Das hab ich damals auch sehr genossen von den Kollegen.

00:54:19: zu diesem leichten Humor Bei Amir weiß ich es nicht, den habe ich nicht miterlebt.

00:54:23: Ich hab ihn immer eher als so eine harte Nuss oder sowas von Ferne kennengelernt.

00:54:31: Angriffslustig wahrscheinlich.

00:54:32: Ja

00:54:32: irgendwie das war so ne ganz neue andere Kultur.

00:54:35: also das war definitiv wenn man mit ihm persönlich ist vielleicht anders aus der Ferne.

00:54:43: über die Medien war's jetzt nicht so da wo ich gesagt habe dafür muss sich da anfangen oder so.

00:54:48: Aber da

00:54:50: sind jedenfalls viele legendäre Leute rausgedankt.

00:54:52: Es sind tolle Leute aus dieser Zeit, ne?

00:54:55: Und auch Amir muss sich ja sagen also auch was er nachher gemacht hat das habe ich dann schon irgendwie wieder sehr bewundert übrigens.

00:54:59: Ja wo ich dann gedacht hab ach guck mal geht auch anders und da habe ich aber auch wieder gemerkt dass Menschen in bestimmten Kontexten so sind wie sie sind.

00:55:08: Also das heißt wenn dich der Kontext ändert das umfällt hast du auf einmal einen anderen Menschen vor dir für mich oft festgestellt, dass in dem wie ich arbeite oder mit wem ich arbeitte der Kontext und die Art entscheidend ist dafür das was ich tue auch wirklich Erfolg haben kann und auf beiden Seiten Spaß macht.

00:55:34: Und es ist nicht schlimm wenn's mal nicht passt.

00:55:36: also das ist dann auch etwas wo ich dann festgestellt habe Es gibt einfach eine Welt Das ist so wie auf LinkedIn nur da war von anderen Portalen.

00:55:43: du bist halt in so einer gewissen Blase und da funktioniert das alle Und da gibt es daneben noch ein paar andere, die ticken halt anders und das ist völlig in Ordnung.

00:55:54: Aber das finde ich interessant was du sagst dass wir In der Beziehung mit einem Menschen oder in der Konstellation Mit einem Menschen auch vielleicht sogar eine gewisse Seite von uns aus leben.

00:56:06: Wir hatten kürzlich einen Todesfall in der Familie und deswegen habe Ich mich gerade viel mit Trauer beschäftigt was ich vorher noch nie in meinem Leben gemacht habe.

00:56:15: Ich wusste nicht mal wie man trauert Und da gab's so einen guten Spruch, also es gibt ja wirklich auch Trauer Begleiter und Begleiterein.

00:56:22: Und Menschen die da helfen und begleiten... Da meinte sie dann, dass du wenn du jemanden verloren hast, auch ein Stück von dir verloren hast weil du auch ein gewisser Mensch warst in der Beziehung mit dem anderen Menschen.

00:56:38: Jetzt musst du dich erst mal wieder neu auf eine Art entdecken.

00:56:42: Wer bin ich ohne ihn oder ohne sie?

00:56:44: Das fand ich sehr interessant.

00:56:45: das hatte ich auch so ein bisschen zum Nachdenken gebracht Weil ich unterhalte mich mit dir über ganz andere Dinge, als ich es mit meiner Frau wahrscheinlich tue oder überhaupt jemand anders.

00:56:53: Ich würde wahrscheinlich mit niemand anderen darüber reden...

00:56:55: Oder mit der Börsen Aufsichtsbehörde!

00:56:57: Du wärst ein ganz anderer Mensch.

00:56:59: Und das finde ich interessant und man spiegelt sich auch ein bisschen dann.

00:57:02: Das

00:57:02: ist tatsächlich so.

00:57:03: ja wir hatten auch übrigens, dass meine ganze, meine halbe Familie hat beschlossen sich auszuräuten letztes Jahr.

00:57:09: Da waren dann so drei Trauerfälle auch relativ kurz aufeinander in drei Monaten.

00:57:14: Ich hatte allerdings ein anderes Gefühl, ich hatte nicht das Gefühl dass mich jemand verlässt.

00:57:18: Ich habe eher das Gefühl gehabt Prima jetzt guckst du mal von Außen drauf wie diese Person das Leben eigentlich gesehen hat Und das war bei mir eher so die Art, wie ich dann auch mit der Trauer umgegangen bin.

00:57:32: Also ich habe das weniger in mich rein als ich bin da mehr in eine dritte Person von mir gegangen und hab dann so geguckt, guck mal, da unten steht der Max!

00:57:40: Da steht halt Person X Y und dann gucken wir mal, wie würden die denn jetzt gemeinsam irgendwie das Leben?

00:57:47: Wie würde sie das machen?

00:57:50: Der Max, der da steht, das machen oder reagieren bei ihr?

00:57:54: Und wie könnte er aber noch reagieren bei anderen Menschen?

00:57:57: Und nachdem es dann drei waren, die weg waren habe ich gesagt okay, jetzt nehmen wir den nächsten und gucken mal da.

00:58:01: Das war dann so meine Art wo ich dann auch gelernt habe für mich nicht nur... Es gibt externen Menschen die uns beeinflussen sondern es gibt auch internen Menschen, die uns Beeinflussen.

00:58:15: Denn ich war jedes Mal wenn ich mich beobachtet hatte im Zusammenhang mit dem Anderen ein anderer Mensch.

00:58:21: Ich hab mich an das Verhalten wirklich gedacht.

00:58:23: ach guck mal.

00:58:24: Wir scheinen also auch interne ganze Menge verschiedener Menschen zu sein.

00:58:27: Und wahrscheinlich setzen die sich dann irgendwie alle, wenn wir so Entscheidungen treffen immer mal an so ein Konferenztisch und sagen dann hey übrigens ich bin jetzt heute mal der, der hier die Leitung übernimmt und da sagen die anderen zwei ne bist du nicht?

00:58:38: Wir sind das!

00:58:39: Dann streitet man sich ein bisschen und dann findet man irgendwann denjenigen nachdem er sich hinterher selber richtet mit dem was man eigentlich tut.

00:58:50: Seit zwei tausend

00:58:53: achtzehn darf ich hier die interessantesten Stories von Menschen hören und kuratiere sie gewissermaßen, denn ich lade Sie ja in diesem Podcast ein.

00:59:04: Die uns alle zum Nachdenken bringen und inspirieren.

00:59:08: umso wichtiger ist es auch dass diese Geschichten gut erzählt sind Wenn auch ihr eure Story jetzt gut entwickeln wollt, vielleicht noch mal hinterfragen wollt.

00:59:17: Wofür steht ihr?

00:59:19: Wie wollt ihr ankommen?

00:59:20: Wen wollt ihr erreichen?

00:59:21: Was sind eure Key-Messages?

00:59:23: Dann helfe ich euch gerne dabei!

00:59:24: Denn ich hab all meine Erfahrungen aus den letzten Jahren – aus diesem Podcast aber auch aus meiner Arbeit in der Kommunikation genommen und habe daraus einen Storytelling-Sparingsprogramm gebaut.

00:59:36: seit Gut einem Jahr bin ich damit jetzt unterwegs und durfte schon Gründer, Unternehmer- und Führungskräfte begleiten.

00:59:43: Es gibt also ein Programm bestehend aus sieben Sessions.

00:59:47: Und wenn euch das interessiert mit mir zu arbeiten ganz persönlich an eurem Storytelling, an eurer narrativen Strategie dann lasst uns gerne mal einen Kaffee trinken!

00:59:57: Das Ganze findet ihr auf meiner Webseite www.gabriarat.com.

01:00:01: In den Show Notes gibts dann auch mehr zum Storyteling Sparringsprogramm.

01:00:18: Wir sind nicht nur glücklich auseinandergegangen damals, weil ich dann halt auch auf ein paar Leute getroffen bin.

01:00:23: Wir verstanden uns eben nicht alle gut und dann hat sich dann irgendwann auch gesagt, nee da hab' ich jetzt keine Lust mehr zu werbe.

01:00:29: branche war jetzt auch nicht wirklich das was ich machen wollte Verlagsbranche gegangen und hab dann irgendwie so eine Zeitung mit konzipiert Blums hieß, die ich hatte damals meine Frau kennengelernt Floristin.

01:00:42: Also hatten gedacht machen wir ne Zeitung dazu eben nicht.

01:00:45: es gab damals so blöde Blumzeitungen auch so.

01:00:49: also das war alles so wo du dachtest kann man auch schön machen.

01:00:53: Und das gab es dann zusammen mit dem Verlag und er hat das dann auch hinterher übernommen.

01:00:56: Davon bin ich jetzt ehrlicherweise nicht reich geworden, aber das Angebot einer Hochschule bekommen damals ist IMK-Institut dort als Dozent tätig zu werden.

01:01:08: Dann hatte man mir noch kurz seine Juniorprofessur angeboten und dann war's aber so dass man hinterher feststellte... das darfst du gar nicht machen, weil du warst ja nie an einer Uni.

01:01:19: Du hast ja nie etwas ... du hast ja keinen Abschluss so zu sagen.

01:01:25: Habe ich mir vorher natürlich keine Gedanken gemacht und die ging einfach davon aus, ich hätte sowas!

01:01:30: Und ich hatte nur das Problem.

01:01:32: nachdem ich bei Anita war, hatte ich es bei verschiedenen Universitäten probiert und die haben wir dann immer sehr genau erklärt Das ist das, womit wir uns beschäftigen also so ganz schmaler Streifen.

01:01:42: Ich habe gesagt ja aber das Leben ist doch so breit warum beschäftigen wir uns nicht auch mit dem Rest hier.

01:01:47: dazu gibt es keine Literatur.

01:01:50: Ja so wenn ich dann so ja moment.

01:01:51: Aber wenn es dass du noch schon literatur gibt Dann lass uns doch das andere machen ist doch irgendwie viel besser.

01:01:55: nein da sind wir aber nicht sicher das stimmt.

01:01:59: Ich sage ich kann da hingucken und sehe das.

01:02:02: Also das war so für mich so eine herangehensweise.

01:02:05: die hab ich damals Nicht verstanden und bin deshalb dann auch habe ich also mit Uni ist das hat mir geklappt.

01:02:10: Bin dann aber eben selber dozent geworden für Praktisches umsetzen, weil ich ja auch Ich hatte nicht nur damals in hamburg Dann auch schauspielunterricht genommen mich hatte dann noch mit dem sehr beliebten und berühmten gunter hanke In berlin noch fünf weitere jahre schauspieltraining gemacht Weil mich das einfach interessiert hatte.

01:02:29: ich hatte damals gar nicht begriffen wofür.

01:02:33: Er hatte dann aber Spaß daran, da wollte ich auch mal Radiomoderation machen und so weiter.

01:02:38: Aber das hat dann aus verschiedenen Gründen nicht so geklappt wie ich mir das vorgestellt habe.

01:02:42: Das war ein bisschen wie bei dem Pianosplayer.

01:02:44: also du merkst Du kannst sprechen, du merkest du kannst das alles?

01:02:47: Aber Radio ist echt nicht dein Ding!

01:02:50: Also das war dann irgendwie so einen so Medium wo ich dann doch nicht so klar kam.

01:02:56: Aber dass schon viel immer ausprobiert ja?

01:02:58: Das würde ich so nicht nennen Sondern es ergaben sich Möglichkeiten, dass ich etwas ausprobieren konnte.

01:03:04: Und dann habe ich mir gedacht, warum nicht?

01:03:07: Es ist jetzt nicht so das ich morgens aufstehe und überlege, oh, da muss ich jetzt unbedingt mal machen!

01:03:12: Das war eher so genauso wie... Diese Hochschule kam halt auf mich zu und die meinten Würdest du nicht gerne.

01:03:20: Und ich dachte ja, warum halt nicht?

01:03:24: Meine Frau ist in Berlin, die Hochschul ist in berlin und den Wiesbaden und dem London.

01:03:28: damals Machen wir und dann habe ich das zehn jahrelang gemacht.

01:03:31: Also

01:03:32: kam die Zukunft doch auf dich zu?

01:03:35: Weiß nicht, ob es Zukunft war Es war immer mehr Gegenwart weil das war tatsächlich auch so ein bisschen damals mein Thema.

01:03:44: Ich hab damals schon mit den Studentinnen und Studenten Immer eher außergewöhnliche Sachen gemacht.

01:03:52: Das war jetzt aber auch die Schuld von dem was ich in London gelernt hatte durch die ganzen Menschen dort.

01:03:59: Wir haben damals schon zum Beispiel Konzepte gemacht, wie man Polaroid reaktivieren konnte.

01:04:04: Also Mitte der Neunzig aber Polaroids gerade ganz tot.

01:04:06: also da hat überhaupt sich keiner mehr darum kümmert oder so um zwei tausend rum.

01:04:11: und dann war es hinterher.

01:04:13: aber so dass später kam's ja wieder.

01:04:15: wir hatten uns an damals schon Gedanken gemacht den Kontakt aufgenommen werden damals mit Swiss gearbeitet Wie eine Airline sich neu definieren kann und das Thema Nachhaltigkeit kam langsam auf.

01:04:27: Wir wollten aber eben nicht dieses typische Geschwätz von weniger Treibstoffverbrauch oder so, sondern wir hatten eine größere Idee.

01:04:33: wie bringen wir Menschen zusammen und schaffen dadurch mehr sozialen Austausch unter den Völkern können dadurch Verständnis bringen

01:04:41: usw.,

01:04:41: also die Geschichten ganz anders und größer erzählt.

01:04:44: Das war für mich tatsächlich mehr so, dass was mich bewegt hat Und das war mit den Studentinnen und Studenten damals toll, weil wir hatten jede Woche Freitag eine Freitagspräsentation.

01:04:57: Da haben wir immer einen Kunden gesucht und da haben die dann jede Woche so ne kleine Idee präsentiert.

01:05:03: Immer so zwei drei haben da vorgestellt und das war ziemlich geil.

01:05:06: Um Montags hatten wir immer die Monday Night, Monday Speakers Night, da haben wir uns immer jemandem eingeladen Autor aus der Werbebranche, Bäcker, Krankenschwester

01:05:17: usw.,

01:05:18: die halt darüber erzählt hat.

01:05:20: Wie sie das Leben sieht und so weiter.

01:05:22: Und das war damals so Sachen, die haben dann da auch Spaß gemacht.

01:05:27: Es gibt heute noch ... Damals, es hat mich auch sehr inspiriert, dass war der Ophel-Beg von der Chaospilotärne aus Aarhus.

01:05:34: Ich weiß nicht, ob du von der mal gehört hast?

01:05:37: Und die Chaospilotärne, das war damal ... Die wurde so groß, zu der Zeit als auch das Lola-Prinzip von René Eglier auf dem Markt kam.

01:05:46: Das war damals so das erste in den Neunzigern bedeutende Prinzip wo sich jemand nicht nur über das Business Gedanken gemacht hat sondern deswegen sind wir eigentlich hier und was können wir eigentlich machen?

01:06:00: Aber ich habe sehr viel gelernt damals!

01:06:03: Und das kam dann damals alles zusammen Ja, so eine Art Leinwand gebildet auf der ich dann so rumtouren konnte Möglichkeiten sah und dann hat sich alles mögliche entwickelt da draus.

01:06:19: Hast du zwischendurch mal reflektiert was du machen willst oder hast es immer auf dich zukommen lassen?

01:06:27: Es passierte ja immer etwas.

01:06:29: daneben habe ich dann eine Agentur mitgegründet und aufgebaut die eben nicht klassische Werbung sondern das was ich aus London kannte Bilose Line auch hatte also diesen Promotion Bereich, deshalb waren wir keine Konkurrenten.

01:06:44: Ihr wart damals mehr so auf dem, dass ihr wirklich die Leute für die Event stellt und wir waren mehr so.

01:06:49: die Marke versucht haben auf die Events zu bringen

01:06:53: usw.,

01:06:54: hat ziemlich viel Spaß gemacht.

01:06:55: Und dann kam ich aber eben immermehr auch durch Anita mit dem Thema Strategienachhaltigkeit und Andersdenken zusammen.

01:07:10: Daraus sind dann immer so erste Versuche entstanden.

01:07:14: Wir hatten damals das Institut für Strategiebewertung und da hatten wir uns damals zur Aufgabe gemacht, das habe ich mit dem Dieter Bickenbach zusammen gegründet – auch ein genialer Mentor.

01:07:30: Das hieß dann der Institut for Strategiebewertung DBMT Dieter Bickenbach und Max Tinius.

01:07:37: DBMT hat nie einer entschlüsseln können, aber es sah total wichtig aus.

01:07:42: Da sind wir dann zur Unternehmen und die haben uns ihre Strategie präsentiert und wir haben ja mit denen darüber geredet wie die Strategie eigentlich in Bezug auf was sie wirklich wollen so auslöst und was ihr vielleicht optimieren könnt.

01:07:58: das war eigentlich auch ganz schön.

01:07:59: und dann bin ich aber

01:08:00: woran erkennt man eine gute strategie?

01:08:04: Das lässt sich jetzt nicht allgemein sagen.

01:08:08: Am allgemeinsten vielleicht so, dass sie zu den Menschen passen die sie umsetzen wollen.

01:08:13: Weil es ihre Strategie dann ist.

01:08:15: und was ich damals das war also so, wann war das so?

01:08:19: Ende der neunziger Anfang der zweitausender Jahre da hatten wir das und Da waren es tatsächlich noch so, Dass Leute eine eigene Strategie hatten Und irgendwann war's ja dann hinterher nur noch Die Linemanagement oder die Sigma-Strategie oder irgendwie sowas und dann War das immer ein bisschen angepasst.

01:08:39: Aber es war dann irgendwie, es wurde immer mehr Einheitsbrei und zunehmend so in den in den zwanzig zehner Jahren.

01:08:47: da habe ich dann irgendwie das Gefühl gehabt.

01:08:49: Es gibt nur noch eine Strategie.

01:08:51: Und die wird immer ein bisschen anders beschrieben und es gibt auch immer eine Vision, eine Mission und das war immer irgendwie so.

01:08:59: Und am Ende des Tages geht's natürlich darum wir wollen ja schon Geld verdienen und dass ist für wollen ja Schon Geld verdient.

01:09:05: Das wird immer lauter.

01:09:07: Früher hatte man immer mehr so dieses, wir wollen Menschen das und das ermöglichen.

01:09:12: Dass sie das können, dass sie hier ein Produkt haben was usw.

01:09:15: Das ging immer weiter zurück und das andere kam immer weiter in den Vordergrund.

01:09:19: Ich habe mich dann schon immer mehr gefragt bin ich eigentlich bekloppt?

01:09:24: Und dann passierte etwas ganz Lustiges.

01:09:26: Dann bekam ich einen Anruf.

01:09:27: es war glaube ich Und das war eine Organisation, die wollten den ersten nachhaltigen Technologiefonds in Deutschland aufsetzen.

01:09:44: Die hatten einen Namen SUSOL Sustainable Solutions und ich hab dann nur so im meinem... Also die haben mich angerufen ob ich bei denen mitarbeiten will.

01:09:57: Ich habe gesagt okay mein Bewerbungsgespräch war relativ kurz weil ich hab gedacht könnt ihr eigentlich französisch?

01:10:06: Die so ja wieso zu soll also unterirdisch, ja?

01:10:10: Also wenn man das schnell französisch spricht könnte schwierig sein und was hast du denn für einen Namen.

01:10:19: Und dann hatten wir kurz überlegt und dann viel mehr einlassen uns das ding mama nennen also wie die mama die auf die startups aufpasst die dann auch Dafür sorgt, dass sie das Richtige tun.

01:10:37: Sie auch mal korrigiert aber grundsätzlich halt für sie da ist und fördert also wie eine Mama eben ja aber eben nicht nur so dieses Geld verdient sondern wie eine mama mit dem ganzen Herzen zu weiter Hintergrund war ich hatte vorher in dem Gespräch erfahren wie die frau und die tochter des Partnersies der mich interviewt hatte und dann fing die beide mit M.A.

01:11:00: ein und dann habe ich das auf reibte notierten Mama, weil Mama ist geil.

01:11:04: Mama ist auch die Mama und Mama findet er sowieso gut, weil es natürlich dann auch unterhalb.

01:11:09: Dann war's die Mama AG und wir haben wieder hinter sehr groß aufgezogen hatten dann aus der Toller Anker Investoren Die dann hinterher die nach fünf Jahren also es war dann in Luxemburg aufgelistet, tatsächlich der erste nachhaltige Technologiefonds.

01:11:25: später kam es dann mit Project A und so weiter.

01:11:28: Da kamen noch andere auf dem Markt, die auch das Thema Nachhaltigkeitsserien im Fokus berückt hatten.

01:11:34: Wir wurden da nur hinterher von einem der Enker Investoren drei M., die das Ganze mitaufgebaut haben.

01:11:41: Die haben das ganze Ding dahinter eingesagt und für sich übernommen weil sie festgestellt haben dass das was wir vorhatten für Sie eigentlich uninteressant ist.

01:11:49: also diese Investment so von zweihundertfünfzig fünfhunderttausend mal eine Million Da hast du einen Ausfallrisiko.

01:11:57: Und wenn man gleich so hundert, zweieinhalb Millionen investiert dann kannst du im Prinzip den Markt kaufen und kannst das vorher mit den Gründen... Also da hast du kein Risiko, kannst trotzdem nachhaltig und das hat man dann da gelernt.

01:12:09: und dann war das vorbei.

01:12:12: was dann aber damals ganz lustig war ist mich hatte es damals dann nach Liechtenstein auch gezogen Weil dort gab es damals einen kleinen Steuerskandal.

01:12:21: und dann hatte man sich überlegt, was machen wir denn jetzt?

01:12:24: Und da hatten wir dann damals die Carlo Foundation gegründet.

01:12:28: Das ist von Carlo Witz der Begründe der Nachhaltigkeit.

01:12:32: Das war so der Name, deshalb Carlo Foundation.

01:12:36: Da ging es darum, Investmentanlagen auf Nachhaltigkeits zu bewerten in dieser Stiftung.

01:12:42: Und das war das erste Mal, dass man das hatte.

01:12:44: Das haben wir dann aufgegeben, sind aber auch zehn Jahre Sprecher von.

01:12:48: Und so kam dann diese Möglichkeit über Mama, kam es dann dazu und das war keine Vollzeitstelle.

01:12:56: Ich war auch nach wie vor viel in Deutschland und habe hier gearbeitet.

01:12:59: Dann kam ich halt irgendwann zur deutschen Post.

01:13:01: Wann sind wir schon erlebt hast?

01:13:03: Es hat ja nun jeder in deinem Leben.

01:13:06: Ja, aber ich höre viele Geschichten und da steckt schon sehr viel drin muss ich sagen.

01:13:16: Ob dir das auch so gefallen hat diese Vielseitigkeit der Kapitel und Episoden in deinem Leben,

01:13:21: sagen wir mal.

01:13:22: So ist

01:13:22: es auch sehr entgegen kamen deiner Persönlichkeitstyp dieses neugierige dass ja auch mit Sicherheit in dir steckt

01:13:29: damals nicht im nachhinein Jahr Damals als ich drinsteckte dabei her ins klassischen narrativ gefangen Dieses du musst eine bestimmte ausbildung haben Du musst einen bestimmten posten haben.

01:13:41: das haben die alle gesagt.

01:13:43: Ich hatte schon bei ihr springer und ja kori gemerkt ich bin nicht so der typ für diese ganz normale sache und so weiter.

01:13:49: das war genau mein ding.

01:13:50: dieses Irgendwas passiert.

01:13:53: Das kommt auf mich zu super machen wir was draus, so dass ist etwas was sich inzwischen festgestellt hat was vielen menschen überhaupt nicht liebt Und die haben es halt lieber etwas sortiert.

01:14:03: er und ich konnte mit diesem vorgefertigten schon in der schule nichts anfangen.

01:14:08: ich habe das immer infrage gestellt.

01:14:11: Aber wenn wir das jetzt hier lernen, warum lernen wir das nicht mit dem zusammen aus dem Fach?

01:14:14: Das ergibt überhaupt keinen Sinn so und das habe ich nie akzeptiert.

01:14:19: Und das hat mich bis heute getragen und ich hab eigentlich Sachen immer anders gemacht als andere.

01:14:24: Genauso wie ich eben dann auch zehn Jahre dozent war ohne selber mal irgendwann an der Uni gewesen zu sein.

01:14:29: aber ich hab dann halt... Ich hab auch nichts... Das mach' ich auch heute noch nicht wo alle sagen ja hast du nicht das Buch von dem oder dem Kollegen von dir gelesen?

01:14:35: Ich sag nein interessiert mich nicht!

01:14:37: Ich habe einfach ein ganz anderes Buch aus einem ganz anderen Bereich gelesen, zum Beispiel lese ich gerade eins darüber wie die Knappschaftskliniken sich selber erfunden haben und neu aufgebaut haben.

01:14:46: Weil das für mich viel mehr bedeutet wenn da so erst der Historie heraus wirklich etwas erwachsen ist wo Leute mit Herz dahinter waren als irgendwelche... ich meine ich schrecke ja selber Büchern und es ist nicht so dass ich sagen würde die muss jeder lesen.

01:14:59: in meinem neuen Buch steht sogar drin vorne was jetzt gerade fertig wird steht sogar drin.

01:15:04: sie brauchen dieses buch nicht die haben alles.

01:15:06: sie können alles wissen auch genau wie das leben geht.

01:15:09: vielleicht möchten sie es trotzdem noch mal lesen.

01:15:11: aber das wäre auch der einzige grund hier weiter zu machen so.

01:15:15: und dass ist auch etwas weil ich auch Ich kann dieses behaupten von hey, das ist jetzt der weg und so wirst du glücklich.

01:15:24: Und das ist dieses.

01:15:26: ich habe immer gemerkt Ich werde auf meine Art und Weise glücklich.

01:15:30: Ich werde nicht glücklich, wenn ich jetzt auf die Art und Weise von anderen versuche.

01:15:34: Und ich stelle fest dass viele Menschen das ähnlich haben aber stärker als ich in diesen Narrativen hängen oder sich dann nicht raustrauen.

01:15:42: Und dass sie schon fühlen was für Sie eigentlich richtiger wäre.

01:15:45: Aber da sagen sie ja aber dann habe ich ja nicht mehr diese Stelle und dann... Das ist so etwas wir zu Anfang hatten.

01:15:51: So wenn du so einen Samsonite-Koffer in die Dortmunder Uni getragen hast um BWL zu studieren Ja?

01:15:58: Ja.

01:15:58: Auf der Visitenkarte nicht irgendetwas Wichtiges steht, dann warst du ja einer wie alle und ich war nie für viele interessant weil ich eben immer sehr speziell war.

01:16:12: aber dann eben für die...

01:16:14: Du hast denn keine Schublade gepasst?

01:16:18: Das hängt auch ein bisschen mit meiner Art zu denken das habe ich erst letztens kennengelernt.

01:16:25: dass es zwei Arten von Muskeln gibt.

01:16:27: Es gibt Muskeln, die sind eher auf schnelle Energieausbrüche ausgelegt und das gibt sie, die auf Langfristigkeit ausgelegt sind.

01:16:37: Und ich war da war ich sechzehn In der Schule und das hätte mir auffallen können.

01:16:44: Nachhinein so ist mein Sportarzt auch drauf gekommen Da bin ich zehn neun auf hundert Kilometer gelaufen Und zehn, neun war damals eine echt gute Zeit.

01:16:54: Ich glaube das war sogar Jugendrekord in Deutschland und ich habe also die meisten Menschen haben diese Muskulatur so fifty-fifty.

01:17:02: ich hab ungefähr Achtzig oder Neunzig zu zehn oder zwanzig Das heißt ich habe eine sehr impulsive Muskulaturen das heißt ich arbeite nicht sowie andere So die setzen sich morgens an den schreibtisch arbeiten dann durch sondern ich habe immer so Phasen wo ich Arbeiten ab wo ich sehr viel Ruhe habe Und dann ist impulsiv, dann geht das auch so in einem Weg.

01:17:24: Dann ist es auch passiert und ich habe überhaupt keine Schubladen sondern zum Beispiel auch wenn ich einen Vortrag halte.

01:17:31: Ich mache sehr viele Vorträge heute.

01:17:35: Da sind nicht so irgendwas um die Achtzig bis Hundert im Jahr meistens.

01:17:42: Das glauben die mir alle immer nicht.

01:17:43: Bevor ich auf die Bühne gehe tatsächlich nicht was ich gleich erzähle.

01:17:46: Wenn aber der Impuls durch das Publikum kommt weil ich das Publikum sehe Oder ich habe vorher noch mit jemandem gesprochen und hab dann eine Frage.

01:17:54: Dann ist das... Also, ich kann nicht so das Wissen sortiert aus einer Schublade nehmen, macht mir da ne Struktur und dann gehe ich die durch.

01:18:00: Sondern ich hab jemand wirft wie ein Stein in so einen See ... Und dann verbindet sich alles was du brauchst zu einer absolut... Die Sachen stimmen ja alle!

01:18:10: Sie sind ja alle in dem See drin nur diese Verbindung.

01:18:14: Das passiert bei mir dann eben immer auch so wie ich das Publikum wahrnehme.

01:18:18: Ich hab zum Beispiel Spüre, auch durch die Schauspiel-Ausbildung, glaube ich hängt das mit zusammen.

01:18:26: Wie das Publikum den Anfang braucht.

01:18:28: Braucht es einen langsamen?

01:18:30: Brauche es was wo's erst mal wach wird?

01:18:32: Das Hängt vom Wetter ab wie die drauf sind, was die vorher für Vorträge hatten oder was auch immer oder in was für einer Situation.

01:18:39: gewissermaßen

01:18:40: empathisch

01:18:42: Das war ich wahrscheinlich immer schon oder bin ich immer schon.

01:18:44: Das hängt auch tatsächlich mit leider Gottes seiner etwas unschönen Geschichte zusammen, dass sich in meinem Leben sehr früh ein Menschen hatte der leider sehr nazistisch krankhaft war wodurch ich eine glaube ich sehr hohe Empathieleistung sehr schnell aufgebaut habe um eben immer rechtzeitig empfiede aus dem Weg zu gehen und da richtig reagieren zu können.

01:19:08: und da drüber hat sich das glaube ich bei mir gefestigt.

01:19:13: Und dann lässt du dich auch gewissermaßen inspirieren, wenn also Menschen dir etwas zuwerfen hier lacht jemand da unterhalten sich Menschen du nimmst es auf und dein Vortrag entsteht ein Stück weit?

01:19:29: Ich nenne dass nicht so Inspiration weil das wäre etwas was in mir stattfindet.

01:19:37: Ich nenne das hier auch wieder Möglichkeiten nutzen, weil die zwischen den Menschen unten mir gemeinsam stattfinden.

01:19:44: Das heißt er bietet mir etwas, worauf ich eingehen kann oder womit ich etwas machen kann.

01:19:49: Da kann ich auch darauf zurückkommen.

01:19:51: später nochmal und das ist etwas was mich in meinem Alltag also nicht mal auf der Bühne sondern in allen möglichen Situationen immer wieder begleitet.

01:20:01: Kennst du Men In Black?

01:20:03: Ja ja sicher!

01:20:05: Ich weiß nicht mehr, in welchem Teil.

01:20:06: Ich glaube im zweiten gab es drei Teile.

01:20:09: ich bin mir gar nicht so ganz sicher aber im zweiten Teil glaube ich gab es einen eine Figur ein Charakter.

01:20:15: der hat dann immer so verschiedene Zukunftszenarien gesehen.

01:20:19: Ich kann daran erinnern kannst der ist denn immer so kurz inne gehalten und hat dann mal gesehen okay wenn ich das jetzt mache dann geht das schief.

01:20:26: wenn ich dass jetzt machen passiert das lief dann irgendwie alles immer vor seinem inneren Auge ab und dann hatte sich irgendwie entschieden für einem der vielen Möglichkeiten und hat dann das irgendwie gemacht.

01:20:36: Und wenn wir das im heutigen Kontext dieses Gesprächs sehen, muss man ja feststellen, dass wir die Möglichkeiten, die wir haben, ja nicht mal ansatzweise abwägen.

01:20:47: oft oder?

01:20:47: Wir handeln instinktiv unbewusst wahrscheinlich...

01:20:51: Ja!

01:20:53: Wir handelen immer willkürlich.

01:20:55: Das heißt also wir versuchen immer das was wir wollen oder was wir glauben, dass ein Narrativ den wir gerade folgen zur Gute kommt umzusetzen.

01:21:06: Das ist das was wir auch gelernt haben, was industriell auch wichtig war.

01:21:09: und diese Narrative sind noch gesellschaftlich wichtig weil sie Gesellschaft überhaupt die Möglichkeit geben zu existieren.

01:21:15: Wenn wir diese Narratives nicht hätten müssten wir jeden Tag wieder erklären welche Gesetze es gibt oder welche Umgangsformen wir miteinander hätten oder eine Zehen auf einem Geldschein auch zehn Euro bedeuten.

01:21:27: Diese Narrative schon richtig!

01:21:29: Auch das Narrativ dass wir alle an einem Strang in eine Richtung arbeiten.

01:21:34: das war für die industrialisierung wahnsinnig wichtig weil es ja ein großes komplexes system gab.

01:21:40: wo du nicht einfach rausgehen kommt ist.

01:21:43: Wir haben jetzt im moment das problem oder die fröhliche situation sag ich mal dass wir technologie haben die auf einmal nicht mehr uns zu reaktion zwingt sondern zur aktion.

01:21:55: das heißt wenn ich Ein Auto habe als Technologie oder Software dann kann ich mit dem Auto das machen was das auto kann macht mich schneller.

01:22:03: die software macht nicht schneller.

01:22:04: ich kann damit schneller Datenbanken erstellen wenn es eine Datenbanksoftware ist und dann ist aber auch Ende.

01:22:10: Jetzt hab ich auf einmal die Situation dass ich technologie vor mir habe.

01:22:13: die kann alles verstärken was ich mir ausdenke, und das verschiebt massiv wie überhaupt gesellschaft sich aufbauen wird.

01:22:22: wie reichen entstehen die geschäftsmodelle zukünftig da sind?

01:22:27: dann rede ich heute immer mit Unternehmen und die wollen immer, dass sich ihnen erkläre wie sie über KI noch mehr Effizienz erzielen.

01:22:33: Also Personal entlassen und Prozesse verkürzen.

01:22:37: Ja richtig das ist das was wir industriell aufgebaut haben.

01:22:40: aber denk doch mal darüber hinaus was wir mit KI können wenn wir davon mit den Leuten die wir haben also wenn wir sie nicht entlassen was wir da alles aufbauen können.

01:22:48: was darüber hinaus stattfindet ja aber niemand wird doch wieder Leute brauchen.

01:22:54: Irgendwann sind jedoch alle weg.

01:22:57: Das glaube ich jetzt nicht.

01:22:58: Ich glaube nur, sie kriegen komplett andere Aufgaben genauso wie wir uns in der Agrarwirtschaft nicht vorstellen könnten dass wir mit dem Wissen über Historie und einem Historiker irgendwann irgendeine sinnvolle Tätigkeit in der Gesellschaft übernehmen.

01:23:12: also das wir studieren ist vollkommen schwachsinnfähig jemanden der Agrarbetschaft aufgewachsen ist.

01:23:16: und so haben wir im Moment die Situation dass wir versuchen das hier zu machen.

01:23:21: und dann stoßen wir auch unternehmen wie Toyota die sagen Wenn ich jetzt weiter Automobilhersteller bleibe, dann kann ich vielleicht noch zwanzig Prozent besser werden.

01:23:30: Wenn ich aber Infrastruktur-Entwickler werde, dann habe ich fünfhundert Prozent Wachstumsmöglichkeit.

01:23:36: Also werde ich Infrastrukturentwickler und entwickeln nicht mehr nur die Mobilität im klassischen Sinne von Auto sondern auch mach mir Gedanken zur Mobilität von Daten vom Bedürfnissen von Tokens von wie kommt was miteinander?

01:23:49: Und wie entstehen daraus völlig neue Zusammenstellungen der Gesellschaft?

01:23:53: entwickle das auf meinem alten Firmareal.

01:23:56: macht, dass mit staatlicher Unterstützung und japan lernt dann davon wie sie das zunehmend in alle städte überführen können Könnte meine deutschland mit den deutschen automobil herstellern relativ einfach auch machen weil wir die gesamten ressourcen Die Toyota dafür da nutzt auch hier in Deutschland hätten.

01:24:11: sogar noch mehr davon.

01:24:12: viel mehr Machen wir aber nicht.

01:24:18: Herr teenius Sie müssen sich das so vorherstellen.

01:24:20: Wir sind mit Herzen Automobil hersteller.

01:24:23: was sollen wir jetzt mit infrastruktur?

01:24:25: Original Zitat.

01:24:29: Ja, was sollste da sagen?

01:24:30: Das ist ja toll!

01:24:31: Ich finde auch Autos geil also ein paar... Aber ich erkenne doch auch dass wir vielleicht in Zukunft nicht mehr Autos so brauchen wie wir das bisher hatten.

01:24:42: Ich meine Fort Capri also nicht den neuen elektrischen sondern diesen alten ja damals auf die Straße zu bringen.

01:24:49: das war Freiheit das war das Gefühl Wir können die Welt doch verändern.

01:24:54: wenn du das heute machst dann bist Du halt einfach nur einen Arschloch dessen Spritschleuder auf dem Markt bringt und das.

01:25:01: Muss man doch auch mal antizipieren und verstehen und sagen, vielleicht ist es heute viel geiler für so ein Autohersteller der zum infrastruktur hersteller wird.

01:25:11: wenn ich sinnvoll Daten für Menschen von einem zum anderen Ort bringe?

01:25:16: Vielleicht sogar so dass Google Meter und die ganzen anderen Fraggles nix davon mitbekommen Ich regionale Dateninfrastrukturen schaffe wäre technologisch alles möglich sodass Das Bruttoinlandsprodukt, also die Daten, die du ich, die alle wir hier in diesem Land erzeugen nicht den Amerika ausgewertet und zu Gewinnüberwerbung gemacht werden.

01:25:38: Sondern hier vor Ort ausgewärtet und dazu genutzt werden dass wir in den Geschäften im kleineren Orten oder in Stadtteilen die Produkte haben, die wir vor Ort auch brauchen.

01:25:47: Es könnte man errechnen wäre machbar.

01:25:52: Machen wir aber nicht weil wir industriell gelernt haben.

01:25:54: ein großer zentraler Bauchstein.

01:25:56: Und wir wollen aber Brauchen in der zukunft eher diese kleinen möglichkeiten, die wir erkennen und nutzen können.

01:26:05: Und dann müssen wir auch noch feststellen das was ich gerade erzählt hat markt vielleicht für eine bestimmte region gelten für einen andere aber nicht.

01:26:12: Auch wieder ein unterschied Wir sind eben nicht mehr diese standardtypen wie in der industrialisierung.

01:26:17: da war es notwendig jetzt müssen wir eben wieder zurück.

01:26:20: Das heißt wir brauchen auch ein paar andere kompetenzen und all solche.

01:26:23: also dass sind alles sachen die sich gerade ändern.

01:26:27: und wir Reden dann über New York oft, das ist ja so einer dieser Lieblingsbegriffe die irgendwo überall genutzt werden.

01:26:36: Und so vor fünf Jahren da habe ich dann noch hingehört wenn den einer gesagt hat weil ich gedacht hab mal gucken heute habe ich irgendwie so das Gefühl der wird nur noch new work gesagt und dann wird genauso weitergearbeitet wie bisher.

01:26:50: Der endet keiner irgendwas außer dass sie Leute gesagt kriegen transformiere ich du Arsch war.

01:26:55: wenn du das nicht tust dann fliegst du raus.

01:26:57: ja dann macht die KI das besser als du.

01:26:59: Ach so, ja für den Stress okay Christenresilienzkurs.

01:27:02: Dann ist irgendwie New Work aber auch zu Ende und die reden alle nur hierüber über dieses Optimieren von der KI was wir bisher hatten und keiner macht sich Gedanken darüber Was kann ich damit überhaupt an wirklich völlig neuartigen Gestaltungen überhaupt für Gesellschaft und Wohlergehen machen?

01:27:21: inklusive des Risikos, was wir heute alle haben.

01:27:23: Dass wir alle irgendwelche sogenannten Frontiermodelle aus den USA und das ist so ein bisschen wie das Oracle von Delphi, kennst du das noch?

01:27:31: Ja also wo früher alle auf dem Berg hin haben ihre Frage, haben sie eine Antwort gekriegt und der Chef halt der Leiter von Griechenland da damals, der wusste halt alles!

01:27:41: Ja und du wusstest halt immer nur deine Antwort.

01:27:44: Und genauso gehen wir heute ja mit KI um.

01:27:46: natürlich ist das toll ich kriege meine antwort aber einer da oben kriegt alle antworten.

01:27:52: Das ist natürlich ein macht unverhältnis was gigantisch ist und was natürlich wie ihr einfach so hinnehmen und sagen oder geben wir jetzt mal unsere daten weiter rein und ich hab ja pro account, da lesen die ja nicht mit.

01:28:07: Und irgendwie so eine scheiße die wir uns dann erzählen Und in China sind sie das schon Schritt weiter, da haben die dann irgendwann überlegt.

01:28:13: Die großen Frontiermodelle erstens haben wir die Chips im Moment nicht.

01:28:16: In ein paar Jahren haben Sie die auch.

01:28:18: und zweitens aber machen wird doch lieber irgendwelche lokalen Modelle, die auf dem Laptop oder auf den Smartphone laufen.

01:28:24: Die reichen sowieso für das was die Leute wollen und für die drei mal im Jahr wo die dann wirklich darüber hinaus eine Frage haben mein Gott dann geht das Ding halt online ansonsten läuft es halt lokal.

01:28:33: dadurch schaffen dir einer Infrastruktur die hunderttausendmal Je nachdem welcher Studie du gerade Glauben schenkst zwischen zehntausend und hunderttausend mal günstiger ist als das was die Frontiermodelle kriegen.

01:28:44: Du brauchst keine Rechenzentren, weil alles auf dem Smartphone oder Laptop läuft oder vieles.

01:28:49: Und dann erzählen sie dir hier immer naja das geht aber nicht.

01:28:53: Wenn ich so mal guck doch nach China da is es doch!

01:28:57: Es geht aber nich... Ich sag ja... Apple macht ihr jetzt auch.

01:29:03: Die machen jetzt genau dass, dass sie halt die KI auf dem smartphone laufen lassen.

01:29:07: Jetzt kann man natürlich sagen, ja Apple hat's mit der KI nicht bestanden und sind viel zu spät.

01:29:10: Aber nein!

01:29:12: Du hast so künftig... wir gucken wie es funktioniert.

01:29:14: aber die Idee ist auch dass du alles was du mit deinem persönlichen Daten machst nur auf deinem Smartphone die KI nutzt.

01:29:20: Wenn ihr darüber hinaus eine Frage hast kannst du das machen?

01:29:24: Du brauchst aber nicht permanent token Weil das vergessen die Leute natürlich.

01:29:27: inzwischen hat selbst Microsoft den eigenen Mitarbeitern verboten alles über die Rechenzentren laufen zu lassen weil sie sagen Das können wir selber nicht bezahlen.

01:29:33: Ja also macht er schön Kleineren Version der KI bei dir auf dem Laptop weil du damit irgendwie die meisten Fragen überantworten kannst.

01:29:40: Das sind so Szenarien wo wir noch so völlig ins blaue hinein, agieren im Moment und dann immer so Konzepte entwickeln.

01:29:53: Alita hat mir schon gesagt macht kein Konzept aber wir entwickeln dann immer solche Konzepten für New Work.

01:29:59: Wo wir gar nicht wissen wofür wird das eigentlich entwickeln?

01:30:03: Weil wir uns nur mit der Infrastruktur beschäftigen, die wir gerade haben und versuchen da noch irgendwie so fünf Prozent rauszuholen damit wir nicht nächstes Jahr gleich pleite sind.

01:30:12: Und das finde ich ein bisschen schade!

01:30:14: Seit wann nennst du dich eigentlich Fotolog?

01:30:17: Seit ich drauf gekommen bin...

01:30:20: ...und was bedeutet es genau für dich?

01:30:22: Das fing irgendwann beim Mama an weil immer mehr Leute gesagt haben Du beschäftigst sich irgendwie anders damit wie wir Zukunft gestalten als alle anderen.

01:30:34: Also ich würde jetzt mal so als Startdatum, also ich mach das ja schon eigentlich seit den Achtziger Jahren.

01:30:39: Dass sich so denke bei der Begriff Huterologe, der kann glaube ich so zwei tausend Neuen dazu.

01:30:44: mit der Nummer bin ich dann auch hinterher zur deutschen Post.

01:30:46: da war noch kurz stehen geblieben gekommen.

01:30:48: Wir hatten damals all you need.

01:30:50: Das war ein online Supermarkt.

01:30:51: wir waren dann auch dahinter die Nr.

01:30:53: Zwei Hinterrewe im Markt tatsächlich für eine Zeit bis wir festgestellt haben Deutsche Post halt Staatsunternehmen Monopol darf intern natürlich keine Rabatte geben.

01:31:05: Das heißt, wir mussten intern die vollen Liefergebühren zahlen für das was wir ausliefert und das waren achtzehn Euro siebzig.

01:31:12: Und Kollegen wie Amazon wenn die über die deutsche Post verschickt hatten hatten drei Euro zwanzig.

01:31:18: Weil die durften ja verhandeln und dass war dann leider unsere Spanne kann es nichts machen.

01:31:23: aber die Idee war gut und das Futurologenthema das kam so zu mir und ich hatte das dann ein bisschen gespielt und erwähnt und auf einmal verstanden die leute was ich tue.

01:31:36: sie konnten es dann auch abgrenzen.

01:31:38: Und ich bin da natürlich auch mal recherchiert.

01:31:40: das gibt tatsächlich wenn futurologen dann eher im afrikanischen oder indischen raum, die sich so nennen Die auch er mit möglichkeiten agieren was zusammenhängt damit dass sie quasi diese industrialisierung in der form wie wir sie kennen gelernt hatten selten hat.

01:31:59: Die mussten viel mehr mit dem, was jetzt gerade möglich ist, agieren statt mit langfristigen... Da könnte ein Trend auf uns zukommen.

01:32:06: Ja auch so einen Trends.

01:32:07: Früher hatten wir natürlich Trends weil wir immer erkannt haben, was entwickelt sich da?

01:32:11: Da kommt das nächste große Ding und darauf muss ich mich einstellen!

01:32:14: Jetzt durch KI kannst du nen Trend überhaupt nicht mehr bestimmen, weil da kann morgen ein Produkt auf den Markt kommen dass es so neu, so anders, dass du das gar nicht sehen konntest.

01:32:23: Also werden Trends auch immer unwichtiger.

01:32:26: beziehungsweise das was wir selber an Werten haben, können wir zu unserem Trend machen wie wir etwas entwickeln wollen und dann suchen wir uns immer das Beste dafür aus was das nach vorne bringt.

01:32:36: Das ist aber eine Umkehr der Macht dass wir eigentlich mehr Macht bekommen obwohl wir gerade alle glauben die KI nimmt uns die Macht und solange wird das Ding auch nur mit unseren Daten füttern und versuchen da das bisher war zu optimieren sind wir auch in der Position wenn wir mal anfangen würden zu gucken was kann ich damit wirklich anfangen?

01:32:54: Wie kann ich vielleicht noch selbst rein entwickeln?

01:32:57: Brauche ich immer das größte Modell, sicherlich nicht um meine Powerpoint-Präsentation zu optimieren.

01:33:03: Das sind so Überlegungen.

01:33:05: da sind wir heute so langsam am Anfang.

01:33:10: aber dann schloss ich eben immer wieder auf die Kollegen, die sich Zukunftsforschern nennen, denen sagen ja Max es ist egal!

01:33:16: Wir sind eh hinten... Es hat sich erledigt und da denke ich immer Nö, ist nicht.

01:33:23: Wir haben alle Möglichkeiten und das ist das Schöne daran.

01:33:26: Wir können diese Möglichkeiten nutzen, wir können morgens aufstehen weil Möglichkeiten sind nicht dann etwas bestehende verbunden.

01:33:32: Wir reden sonst über Herausforderungen oder Lösungen.

01:33:34: über Chancen dazu habe ich immer ein System.

01:33:37: eine Herausforderung hätte ich nicht ohne ein bestehendes System.

01:33:40: Eine Lösung kann nur für ein bestähnendes System existieren.

01:33:43: eine Chance kann auch nur zufällig dann existieren wenn das System sie her gibt.

01:33:47: Ich darf also nur reagieren.

01:33:49: Eine Möglichkeit kann ich mir selber ausdenken, kann mir selbst überlegen wie ich die umsetzen will und kann dann auf den richtigen Zeitpunkt warten.

01:33:56: Eine Chance okay?

01:33:57: Ich vernetze sie mit einem bestehenden System für Ähner.

01:34:00: Aber eine Möglichkeit kann nicht immer aus mir heraus oder dem Möglichkeiten die andere mich herum haben heraus entwickeln und dadurch etwas gestalten.

01:34:06: Und das ist eigentlich das wie wir zukünftig ja komplett anders denken dürfen.

01:34:12: also eine Möglichkeit is ein Szenario dass sich mir vorstellen kann

01:34:16: es mehr.

01:34:16: Es ist nicht nur ein Szenario, was ich mir vorstellen kann.

01:34:19: Es ist auch eins, das ich gleichzeitig umsetzen kann.

01:34:22: Das heißt also es besteht die Möglichkeit dass es auch wahr werden kann.

01:34:27: Selbstwirksamkeit kommt dazu?

01:34:29: Es ist selbst Wirksamkeit...es ist nicht ohne Arbeit!

01:34:34: Also es ist nicht so, dass ich habe eine Möglichkeit und dann wie so in manchen von diesen da gibt's ja hier so diese Typen, die dir alles versprechen.

01:34:42: du musst dich nur fokussieren deine Gedanken wann wird es wahr?

01:34:47: Du musst schon etwas tun.

01:34:48: Ja, aber wir sind ja... Wir leben in dieser Gesellschaft und das verändert das Denken.

01:34:54: Wir leben immer in sogenannten Problem-Trancen.

01:34:57: Wir gehen morgens ins Büro und dann kriegen wir als Erstes zu hören die Zahlenstimmen nicht und der Facharbeitermangel wird immer drastischer oder irgendetwas für uns erzählen.

01:35:06: Je mehr wir das erzählen desto weniger entsteht eine Lösung.

01:35:09: Wir verstärken eigentlich nur diese Trans bei den Menschen.

01:35:12: Und auch dieses Jahr China ist sowieso vorne, wir müssen die Produkte billiger machen.

01:35:18: Dann machen alle das und kommen immer weiter in diese Trance rein, weil du natürlich denkst oh scheiß es reicht noch nicht ich muss noch tiefer.

01:35:24: Ich muss noch mehr schaffen ich muss doch effizienter werden.

01:35:27: eine lösungs trance sieht anders aus ist ein bisschen.

01:35:30: wir sprachen vorhin bei trauer drüber ja du gehst einfach mal raus und guckst dir da an machen die da eigentlich alle.

01:35:38: also der denkt wir müssen.

01:35:40: aber das ergibt vielleicht gar keinen sinn.

01:35:42: vielleicht könnten wir noch etwas anderes machen.

01:35:45: vielleicht wäre es ja gar nicht so sinnvoll weiter Effizienz zu sein.

01:35:48: Vielleicht müssen wir einfach mal in etwas Neues investieren und können diesen Prozess, weil er rechnet sich in zwei Jahren sowieso nicht mehr dann abflauen lassen und machen einen anderen Prozess.

01:35:59: Das erkennst du denn wenn Du nach draußen trittest?

01:36:01: Da redest

01:36:01: Du also erstmal die Pausetaste!

01:36:04: Das ist etwas was wir heute nicht mehr haben.

01:36:06: Wir hatten früher ich erzählte das ganz zu Anfang bei Body Shop war so, ja Body Shop ist Berligungsinstitut.

01:36:19: Das

01:36:20: hat man damals auch nicht verstanden.

01:36:21: wie sie zu dem Namen gab aber Body Shop sie kam von der Körperpflege hatte überhaupt nichts drüber nachgedacht.

01:36:26: aber Body shop ist tatsächlich das englische Wort für Berligumsinstitutt.

01:36:30: und deshalb Body Shop sagen da hatten alle Menschen Zeit.

01:36:36: Ja wenn ich heute Es ist ja so, wenn du heute versuchst jemanden der irgendwo arbeitet anzurufen, dann kannst du das gar nicht mehr machen.

01:36:42: Weil er ist eh in einer Videokonferenz, wie wir beide gerade.

01:36:46: Die sind am ganzen Tag von morgens bis abends in einer Videokonferenz.

01:36:49: Mich kann jeder Mensch, jeder Kunde, jeder Freund, jede Freundin für mich können mich immer anrufen und ich gehe dann einfach ans Telefon ohne dass ich vorher per WhatsApp einen Termin gemacht habe.

01:37:00: Alle mal völlig irritiert!

01:37:01: Du musst doch wahnsinnig viel zu tun

01:37:03: haben.".

01:37:05: Ich sag ja, aber ich bin eigentlich so bescheuert und hauen wir den ganzen Tag mit festen Terminen vor.

01:37:08: Wann soll ich denn dann noch denken?

01:37:10: Ja und bei vielen von denen die heute in Unternehmen im New Work arbeiten, die erzählen mir dann auch naja wir haben den ganzen tag Videokonferenzen und arbeiten kann ich dann eigentlich erst zur ab sieben.

01:37:22: Wie gesagt das ist dann vor oder nach dem Abendessen?

01:37:24: Da sind wir inzwischen weiter.

01:37:26: es ist dann nach dem Abendessen.

01:37:27: Sie sind also zwischenzeitlich mal kurz zu Hause gewesen haben Kinder ins Bett geboren Und das kann ja nun nicht sein und das ist etwas, was wir heute nicht mehr haben.

01:37:36: Wir sind in dieser Effizienz... Wir haben ja industriell gelernt, wir sind eine Produktivkraft, ja human resources.

01:37:44: also wir sind so ein angelutschtes Stück Braunkohle, ja?

01:37:48: Das verbrennt irgendwann aber wenn es dann ausgebrannt ist wird's ersetzt.

01:37:51: Dann kommt der nächste.

01:37:52: Und Produktiv Kraft heißt auch dass wir immer glauben wir müssten produktiv sein.

01:37:57: deswegen Fühlen sich auch viele Menschen schlecht, wenn sie von morgens bis abends am Schreibtisch schützen und nicht durchgehend etwas zu tun haben.

01:38:05: Das Problem ist nur Neues-und Wachstum.

01:38:10: also Nicht Subtraktion sondern Addition oder Multiplikation von etwas entsteht nur dann wenn die menschen Zeit haben über was nachzudenken Was nicht in ihrem Alltag sowieso schon stattfindet.

01:38:21: Wenn Sie diese zeit nicht haben können Sie das nicht tun.

01:38:25: Und früher war das zum Beispiel so da hatte man dass okay Der Arbeiter oder die Arbeiterin hat eine bestimmte Aufgabe abzufüllen, dass es Produktivkraft.

01:38:35: Darüber hinaus gibt's dann das Manage.

01:38:37: Früher hat man gesagt die leitenden Angestellten.

01:38:42: Die haben sich da mal so ein paar Gedanken gemacht wie dir das was die tun verbessern können und was wir überhaupt noch anders tun müssten damit etwas besser wird.

01:38:52: in Japan gab es gibt heute noch Die haben in der Regel Fünferteams, wovon vier an der Aufgabe arbeiten immer alternierend.

01:39:01: Und einer oder eine Nehe sich immer Gedanken darüber macht wie das Team besser arbeiten könnte und die Arbeiten nicht mit.

01:39:09: Ja.

01:39:10: Der würde den Deutschland sofort entlassen weil du dann sagst ja das ist aber nicht effektiv.

01:39:16: Das ist etwas womit wir uns alle Chancen komplett kaputt machen.

01:39:22: Es erinnert mich ein bisschen an die zwanzig Prozent Zeit, die man bei Google früher bekam.

01:39:27: Also kürzlich war der Axel Toiberth hier, hat auf Startups bei Google in Deutschland, der auch erzählte was alles entstand in dieser Zwanzig-Prozentzeit unter anderem Gmail.

01:39:39: einfach Dinge, die entstanden weil Leute mal rauskamen aus dem Daily Business, aus dem Produktiv und Effizient sein und einfach mal spinnen träumen Was aufmalen, was wäre wenn denken?

01:39:54: Auch mal die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen.

01:39:58: Wir haben das mal mit einem großen deutschen Kommunikationsunternehmen gemacht und da haben wir mal geguckt, was passiert, wenn die Leute fünf Stunden freie Dienstzeit die Woche bekommen.

01:40:10: Also was ist Freie Dienst-Zeit?

01:40:11: Das heißt du darfst machen, was du willst.

01:40:12: Deutsch aber bitte über dein Produkt ein bisschen nachdenken.

01:40:15: also geh ruhig an den Spielplatz, spiel mit deinen Kindern oder mach irgendwas anderes schönes, geh ins Theater, ins Museum.

01:40:21: Aber denkt darüber nach, was kann deinem Produkt oder sollte es eigentlich wirklich können?

01:40:26: Es ging um kommunale Kommunikationsdienstleistungen.

01:40:31: Das haben die Menschen gemacht und man hat dann festgestellt, den marketingkosten können weitgehend reduziert werden weil auf einmal sind das die Produkte so gut und so oft abgestimmt was wir da machen also nach einem halben Jahr oder drei vier Jahre dass wir sie gar nicht mehr so vermarkten müssen wie bisher.

01:40:47: Die verkaufen sich viel mehr von selbst.

01:40:50: Außerdem sind wir viel effizienter geworden, obwohl wir ineffizient arbeiten.

01:40:55: Dafür sind die Produkte aber qualitativ besser geworden.

01:40:57: Das heißt sie fallen nicht mehr soviel aus!

01:41:00: Wir haben auch viele Funktionen, die irritierend waren, weggenommen.

01:41:03: weil da haben wir festgestellt, ich brauche eh keinen Mensch.

01:41:05: Alles Sachen über die man sich wenn du drin hängst den ganzen Tag keine Gedanken macht.

01:41:09: Weil dann fasst du sowas nicht an, weil du dir dann denkst mein Gott dann muss ich mich darum auch noch kümmern.

01:41:14: Noch ein Videokonferenz Und du reagierst

01:41:18: eigentlich nur.

01:41:20: Du reagierest auf die Dinge, die dir in den Kalender gestellt werden.

01:41:24: Du regierst auf die Mails, auf die Messages, auf Social Media und wir müssen eigentlich mehr in den Aktionsmodus wiederkommen und dazu müssen wir uns rausnehmen bewusst.

01:41:34: Wir müssen unternehmerisch denken lernen was ja immer.

01:41:38: das ist ja noch so eine andere Idiotie wo den Leuten wird er dann immer mehr abverlangt Arbeiter halt ein bisschen mehr davon haben sie aber gar keinen Nutzen.

01:41:47: Also außer dass der Job vielleicht erhalten bleibt.

01:41:50: Aber das Kapital geht ja an die Shareholder, an die Eigner... Das hat mit deinem Gehalt selten was zu tun bis hier manchmal.

01:42:00: aber das ist auch etwas.

01:42:03: ich meine seit neunzehntundertsechsten siebzig gibt es ja diese eine große Studie hier globale Untersuchung kann man sagen für die westliche Welt hat sich ... Ich habe die Studie jetzt vergessen müsste ich den nacheinander mal raussuchen Aber ungefähr so, siebzig hat man es glaube ich gemessen bis zwei tausend vierzehn oder sechzehn.

01:42:22: Hat sich das durchschnittliche Gehalt eines Angestellten auch ein mittleren Management ungefähr inflationsbereinigt um elf Prozent gesteigert und Bei den Kapitalgebern oder bei den Anteilseignern oder topmanagement waren es halt sechshundert prozent.

01:42:40: und Das macht auch was mit Menschen.

01:42:44: Also das ist ja jetzt nicht so, dass du da so sitzt und denkst, ich finde das alles total fair hier.

01:42:50: Ja also ich meine klar gibt's Leute die haben Risiko und das kommt aber dann auch so durch.

01:42:54: so Unternehmen, die haben uns zur War of Talents eingeredet und die haben wir gesagt wenn Du nicht die besten leute mit dem höchsten möglichen gehalten wird es dich bald nicht mehr geben.

01:43:03: Das ist genau so eine scheiße die mit KI.

01:43:05: wenn Du Nicht-Achten-Fürzig-KI-Agenten hast dann wirst Du morgen nicht mehr überstehen.

01:43:10: Denke ich man so ein Dachdecker betrieb und überlege mir, was macht er jetzt mit so vielen Kaliagenten?

01:43:15: Egal.

01:43:16: Und dann ist es halt so wie wir reflektieren gar nicht mehr.

01:43:22: Ja!

01:43:22: Und du hattest mich vorhin gefragt ob ich reflektiere... Es is meistens so dass ich nicht reflektere ja doch ich reflekte schon jetzt schauen wir das an.

01:43:36: Ich nehme Zeit das auch zu gutieren Und ich meditiere dann auch manchmal darüber.

01:43:44: Das ist dann auch sowas, wo die Leute mal so sagen ... Aha!

01:43:48: Du meditierst da drüber?

01:43:49: Nee schon klar.

01:43:51: Nenn es wie du willst.

01:43:52: Andere Leute haben sich früher einfach mal hingesetzt und einfach mal dumm rumgedacht oder die Gedanken fliegen lassen.

01:43:58: Manchmal ist es auch so, ich gehe dann einfach spazieren eine Stunde, guck mir irgendwie das an und denke an nichts.

01:44:05: Natürlich denke ich nicht an nichts sondern irgendwas arbeitet ja in meinem Kopf.

01:44:11: Das könnte eine Lösung sein.

01:44:12: Und dann habe ich ja immer so ein Buch dabei, nicht?

01:44:15: So eins aus Leder wo ich dann immer den reinschreibe.

01:44:20: Dann sagen wir alle warum du schreibst es denn nicht in dein Telefon!

01:44:22: Du bist doch ein Zukunftsforscher!

01:44:24: Du ist doch digital!

01:44:26: Ich sag Ja... Aber da kann ich schöner drin rummalen.

01:44:31: Du kannst auch einen Stift nehmen auf dem Telefon nicht.

01:44:34: dazu müsste ich jetzt ein iPad Mini mitnehmen oder so und dann könnte ich das machen.

01:44:37: Ja aber Es ist etwas anderes für mich.

01:44:41: Jemand anders mag das anders sehen, ist mir vollkommen wurscht.

01:44:44: und wenn einer das alles digital macht.

01:44:46: Wenn einer das auf seine Briefumschläge von gestern schreibt es ist doch vollkommen egal.

01:44:52: Hauptsache derjenige hat damit ein gutes Gefühl und kommt damit weiter.

01:44:57: Und das ist doch das was wichtig ist und nicht dass wir es so machen wie man es heute machen sollte oder Wie man gemeinhin denkt dass man es machen sollte.

01:45:05: ja dann sagen die Leute auch mehr umhasten du kein aktuelles smartphone.

01:45:09: ich sag Ich habe eine alte Kamera.

01:45:13: Warum soll ich ein aktuelles Smartphone haben?

01:45:15: Die alte Kamera macht bessere Bilder als das aktuelle Smartphone.

01:45:18: Ach, das stimmt doch gar nicht!

01:45:19: Die machen noch heute so gute Bilder und dann durch Jahr... Machen schon bessere Bildern aber guck sie die an.

01:45:28: Das ist ja gar nicht so scharf.

01:45:30: Scharf geht es nicht.

01:45:31: Es geht darum welches hat die Atmosphäre oder welches ein Gefühl.

01:45:36: Ja da stimmt, da ist schon mehr Gefühl drin Aber das ist doch viel schärfer.

01:45:41: Das ist doch besser.

01:45:43: Ich sag ja, nicht immer ist Schärfer besser.

01:45:45: Manchmal ist es auch einfach schön wenn du eine schöne Unschärfe hast und so weiter.

01:45:49: Es sind so viele Sachen die wir auch völlig verlernt haben aus dem... Manchmal frage ich mich ob wir sie Leben verlernten haben.

01:45:56: So dieses normale Denken, diese Menschen mit Würde zu behandeln?

01:46:04: Wenn ich zum Beispiel früher noch so bis neunzehnundsechzig bei Post angestellten, die hatten die Aufgabe zu gucken, ob in ihrem Stadtteil alles gut ist.

01:46:13: Ob es da Menschen gibt, die Probleme haben, wenn sie Posts zu stellen oder ob's da Dreck gibt, ob die das mal bitte dann notieren ... Das

01:46:20: haben die Intern dann gemeldet?

01:46:22: Man hat ja hinterher sogar der Post vorgeworfen.

01:46:25: Sie hat eines der größten Datenbasen aufgebaut, ob was sie gar nicht durfte weil die haben alle Klingelschilder fotografiert und die Häusereingänge fotografiert usw.

01:46:36: Aber sie haben sich auch darum gekümmert.

01:46:38: das wäre etwas nicht in Ordnung.

01:46:39: ist dass sie sein gesagt haben Ja!

01:46:41: Die Briefkästen sind nicht mehr sauber da funktionieren die Klappen nicht.

01:46:44: dann müssen wir was machen sonst haben wir ein Problem.

01:46:47: Ist für einen menschen der zustellt und der dann auch dahin geht und auf den brief abgibt mit den leuten reden darf ein ganz anderes würde gefühl als heute die ich weiß nicht wie viele sekunden es gerade sind sechs oder sieben sekunden hier für die zustellung eines briefes hat.

01:47:01: Und danach gemessen wird, wie viel bericht also wie viele Sekunden hat er gebraucht am tag oder wieviel schneller hat er die rute die ihm vorgegeben ist erledigt?

01:47:12: wenn er das da gut geschafft hat dann bekommt er noch.

01:47:16: Geh ich ja vielleicht noch was, da können wir noch was optimieren.

01:47:19: Und das nimmt Menschen ja total die Würde und nicht nur den Menschen.

01:47:24: Das ist das Schlimme.

01:47:25: Das nimmt auch den Menschen, die sie sehen!

01:47:27: Die Würde von dem Menschen, denen Sie betrachten.

01:47:30: D. h., also du wirst nicht nur selber durch deine Tätigkeit entwürdig, sondern auch von den Menschen ,die dich von außen betrachten wirst Du entwürdigt?

01:47:37: Und das ist gefährlich in der Gesellschaft... Wenn du dann auch guckst, wenn so was in so einer Nachbarschaft passiert.

01:47:42: Ja so viele Menschen die so täglich so entwürdig werden rumlaufen.

01:47:48: Wir hatten täglich auf fünfzehnundzwanzig Menschen auf fünfhundert Meter Wohnstraße herumlaufen weil da gab es Geschäfte, da gab's mal irgendwie Grünstreifen, da stand meine Bank, irgendwas war da immer.

01:47:58: Heute zwei bis drei.

01:48:00: ja das ist ... Du hast vorhin schon besprochen, du hast heute nicht mehr die Fähigkeiten, die du im Job einsetzen darfst.

01:48:07: Du darfst dich mir das Beste machen was du kannst sondern nur noch das was andere für dich verrichtig halten.

01:48:12: Dann kommst du nach Hause wirst also entwürdig durch den Job.

01:48:14: dann merkst du noch durch deine Nachbarn dass es auch noch so ein Typ.

01:48:17: wie sieht denn der Briefträger oder die Briefträgerin heute aus?

01:48:20: Das ist ja entwürdigend.

01:48:21: spiegelt ihr das gibt's doch nochmal zurück kein Mensch auf der Straße mit dem du dich austauschen kannst da muss man sich nicht wohnen.

01:48:32: Dass sich diese Gesellschaft verändert, dass da kein Zusammenhalt mehr ist.

01:48:35: Weil wo soll der herkommen?

01:48:38: Von Facebook die uns immer gesagt haben hey nutze Facebook wir bringen dich mit deinen Freunden zusammen.

01:48:46: das ist doch und dann denke ich immer Und das fasziniert mich so mit jedem mit dem ich rede ob ich mit dir rede mit bestimmt schon mit hundert Menschen darüber geredet.

01:48:58: Sie kennen alle die Antwort Sie wissen alle genau warum, wie wir das ändern können.

01:49:08: Dann erzählen sie immer dieses Narrativ von ja aber wir müssen für die Effizienz und da müssen wir es doch so schaffen.

01:49:13: Sonst rechnet sich das nicht.

01:49:15: Die Stadt ist eh schon fast pleite.

01:49:18: Das habe ich letztens mit Kommunen und Tourismus gehabt.

01:49:21: Dass Kommunen fast pleiten sind und sich Tourismus kaum noch leisen können.

01:49:26: Ich sage naja, es war logisch!

01:49:28: Wenn da kein Mensch mehr auf der Straße ist, wenn da keiner mehr Lust hat von den Leuten die da leben rumzulaufen.

01:49:33: Was sollte für einen Touristen da noch interessant sein?

01:49:37: Das es so wie mit den Mitarbeitern, wenn sie unzufrieden sind werden auch keine neuen Kunden kommen.

01:49:41: Genau!

01:49:41: So das ist so Baby einmal als und dann sagen die auch so ja richtig aber wie sollen wir denn da Menschen wieder hinkriegen?

01:49:50: Es ist doch nichts mehr da keine Wirtschaft.

01:49:54: Ich sage ne dann hol halt welche dahin.

01:49:56: Wie soll das denn funktionieren?

01:49:57: Ich sag ja zuerst mal machst du den Kaffee auf.

01:49:59: Ja, das haben wir probiert aber wir haben dem dass der konnte die Miete dann nicht zahlen.

01:50:04: das hat sich nicht gerechnet.

01:50:06: ich sage nein macht einen kaffee auch.

01:50:08: also unterstützt das fangt damit an.

01:50:13: oder Im Kärnten haben wir das gemacht mit kauft lokal Lebensmittel und die leute die lokal-Lebensmittel gekauft haben da hat man gesagt ihr unterstützt ja die region schon Also bekommt ihr Steuererleichterung.

01:50:28: Wenn ihr das die Belege einreichen, einmal im Jahr einreichen wird dann hochgerechnet bekommen sie Steuererleihterungen.

01:50:38: und auf einmal sind in diesem Ort wo das ist den Kernen Neuhaus entstehen auf einmal wieder Geschäfte weil Leute wieder merken da ist was und dann kommen auch Leute jetzt aus der Nachbarstadt.

01:50:51: Jetzt gibt es doch wieder einen Kfz Betrieb der dort tätig ist also irgendwie so eine Werkstatt gab's vorher nicht.

01:50:57: Das sind alles so Zusammenhänge und auf einmal hast du da wieder Leben.

01:51:01: Und jetzt fragen auch wieder Unternehmen, ob sie sich dort ansiedeln können?

01:51:05: Der Tourismus steigt auch, weil irgendwie über das Dorf geredet wird.

01:51:08: Irgendwie hat er mit Holzverarbeitung oder so eine ganz besondere Form zu tun.

01:51:12: Ich hab's vergessen!

01:51:15: Die kommen dann dahin... Natürlich kannst Du das drehen aber Du kannst es eben nicht dadurch drehen dass Du immer weiter subtrahierst und sagst hey lass uns noch ein bisschen effizienter werden und wir müssen es vor allen Dingen alles mit KI machen.

01:51:28: Die kann dir dabei helfen, solche Ideen umzusetzen.

01:51:31: Sie durchzuspielen sie kann dir helfen auf Ideen zu kommen.

01:51:35: aber sie ist dann falsch.

01:51:36: wenn du sagst dass das eh schon am Arsch ist muss ich jetzt noch weiter reduzieren und dabei hilft mir noch KI Dann geht es noch schneller.

01:51:43: Das sind so Prozesse die mir heute nicht logisch erscheinen indem wir gehen Und ich versuche mit den Leuten zu reden.

01:51:51: wie gesagt Ich wiederhole mich hier nochmal die Leute wissen genau worüber ich rede.

01:51:57: Sie kennen das Problem, deshalb steht in meinem Buch auch ihr wisst alles.

01:52:00: Ihr kennt das.

01:52:01: Ihr wisst genau worum es geht wie das Leben funktioniert.

01:52:05: Ihr müsst es nur machen.

01:52:07: Vielleicht wollt ihr lesen wie's geht dann könnt ihrs hier tun ja?

01:52:09: Dann ist aber auch gut da müsst ihr selber wieder losziehen.

01:52:12: Weil ich sehe mich dann noch nicht als der Berater der die dann an die Hand nimmt und sagt guck mal so geht das jetzt weil sie kennen ihre Möglichkeiten viel besser.

01:52:22: Ich kann ihn nur erklären Das kann ich schon machen, wie Sie überhaupt diese Möglichkeiten erkennen.

01:52:27: Wie sie schaffen sich die richtigen Fragen zu stellen?

01:52:30: Weil das ist nichts was man gemeinhin so kann wenn du in diesem industriellen System sich hochgradig sozialisiert hast und im Gegensatz zu mir immer mit gespielt hast.

01:52:41: Ich habe ja immer gegen dieses System also es immer infrage gestellt quasi meiner Geburt irgendwie keine Ahnung Und die meisten haben das nicht.

01:52:50: dadurch hab ich ein anderes Denken gelernt.

01:52:52: Dieses was ich gelernt habe kann jetzt anderen Menschen einen Impuls setzen, dass sie damit auch anfangen anders denken zu lernen.

01:53:00: Und das ist eigentlich das was mir den Spaß an meiner Tätigkeit macht wenn das dann kommt.

01:53:05: Ich lerne auch von denen Menschen etwas nämlich die bestimmte Prozesse gerade funktionieren.

01:53:09: und dann kann man halt wenn man auch auf einer anderen See Toyota trifft kann man sagen ja.

01:53:15: es könnte aber sein dass Automobil Mobilität vielleicht auch etwas ganz anderes beinhaltet.

01:53:21: Wie kann ich wohlfühlen mobil machen oder wie kann ich also irgendwas was sich da brauche, das auch wohlfühlmobil machen.

01:53:29: Und dann kam da irgendwie so ein Japaner um die Ecke.

01:53:30: der sagte dann irgendwie ja ich habe da eine Idee und meine Mutter hatte das auch immer gemacht usw.

01:53:35: Also du kriegst auf manchmal so Sachen losgetreten und auf einmal entsteht dann aus seiner mutter aus meinem wohlfüllgefühl und irgendwie wie kann Ich das mobilmachen?

01:53:44: Möglichkeiten Die sonst nicht existieren.

01:53:48: Da kann man sich sagen, das ist ein total normaler kreativer Prozess.

01:53:50: Da kannst du auch Designsinking für machen oder irgendwie sowas?

01:53:53: Nein es ist nicht dasselbe weil wir hier beim Designsinking immer auch von bestimmten Strukturen ausgehen und hier gehen wir nicht von bestimmte Strukture aus sondern wir nehmen die Struktulen die jeweils gerade da sind und eine Möglichkeit bieten weil das ist noch das Schöne an Möglichkeiten im Gegensatz zu Herausforderung Lösungen

01:54:13: usw.,

01:54:14: sie sind relativ einfach erreichbar Und ich muss da nicht viel, weil sie sind halt möglich.

01:54:20: Ja also dadurch dass es möglich ist kann Ich es auch machen.

01:54:24: woher weiß ich blöd.

01:54:25: jetzt nur sehr einfache frage woher weiss ich ob es möglich Ist?

01:54:29: Manche einer träumt davon sich selbstständig zu machen das zu tun das zu lassen und Weiß nicht genau ist es überhaupt möglich?

01:54:37: Nein nein das ist die falsche Frage.

01:54:39: Sich Da muss man dann schon spezieller sein.

01:54:42: Also wenn du jetzt sagst ich möchte mich selbständig machen oder ich möchte reich werden oder ich das ist irgendwie Völliger Bullshit, das ist vielleicht grundsätzlich möglich.

01:54:50: Aber ich weiß ja nicht ob es bei dir jetzt möglich ist?

01:54:53: Man muss dann schon... Das hat ja auch Anita schon gesagt, erst mal fragen welche Werte habe ich.

01:54:58: Das heißt was ist mir wichtig, möchte ich Geld Reichtum haben, möchte reich sein im Sinne von Lebensfreude, möchte durch viele Freunde, Partnerinnen, Partner, durch was auch immer.

01:55:11: Was soll mich überhaupt bereichern?

01:55:13: und dann muss ich halt gucken Äh, selbstständig machen.

01:55:17: Ähm... Da kamen dann die meisten sowas im Kopf wie ja nach drei Jahren habe ich einen Exit.

01:55:22: also das war ist auch so eine Krankheit geworden.

01:55:24: So ich habe früher viel mit Start-ups gearbeitet.

01:55:26: zu den ersten waren noch so die wollten wirklich was machen und dann irgendwie hinterging es nur noch darum Auch für die Investoren möglich start up zu haben die eine geile Story haben Für ein geilen Exit weil dann haben sie auch ihre Investmentvehikel gut verkaufen können.

01:55:40: Kein Arsch hat sich mehr darum gekümmert ob die wirklich ne gute Idee haben Und das fand ich dann schon merkwürdig.

01:55:47: So, und da sind aber alle solche Sachen!

01:55:49: Und da dieses Rauszufinden was will ich eigentlich wirklich?

01:55:54: Das ist ja eigentlich der Kern von New Work.

01:55:57: jetzt mal weg von den Klischees und Interpretationen... Von dem alten New Work, aber

01:56:02: von dem was es ursprünglich mal... Genau, von Friedrich Bergmann, genau so hieß der Kollege.

01:56:07: mehr hat er der Name gar nicht auf den Mund gelegen.

01:56:11: Der hatte ja tatsächlich genau auch eine solche Idee.

01:56:14: Und das ist genauso wie mit Scherholder Value, auch so ein Begriff der eigentlich dazu dient wie habe ich langfristig einen Wert und nicht wie hab ich im nächsten Quartal ne große Auszahlung?

01:56:24: Das ist so missgedeutet worden.

01:56:27: immer mehr solche Begriffe weil sie dann halt die Leute eben nicht als das nehmen was es wirklich als neues Konzept ist sondern sie nehmen dass bringen das in die bestehenden strukturen und schauen wie kann ich jetzt mit möglichst wenig auffahren möglichst viel story line irgendwie hier rein machen dass mir irgendwie.

01:56:44: Das nächste quartal rettet so und dann ist auch schon, was mich dann so aufrecht.

01:56:49: aber wenn man da wirklich mal überlegt es geht es ist möglichkeiten sind noch etwas anderes als sich zu überlegen wer bin ich wirklich?

01:56:55: also das ist jetzt wirklich eine sehr tiefen psychologische analyser und so weiter.

01:56:59: aber du kannst so das was, was mir halt hinterher bewusst wurde, was ich immer gemacht habe.

01:57:05: Was ich nie wusste ist, dass was auch Gunther Schmidt und Milton Erickson gemacht

01:57:08: haben.

01:57:09: Siegmund Freud hatte ja immer noch gesagt der Mensch hat Defizite und damit er etwas in seinem Leben erreichen kann muss er etwas von außen zu sich nehmen oder bekommen, damit er dieses Defizit überwindet und den nächsten Schritt erreicht und so zu einer Lösung seines Problems zu sein vorhaben kommt.

01:57:26: Und Milton Erickson, der war damals Er hatte ja diese Kinderlähmung und konnte nicht laufen, dann hat man ihm gesagt also den Eltern lange wird es nichts mehr.

01:57:39: Und das hatte er mitbekommen.

01:57:41: und dann hatte aber die Nächte doch noch überlegt und da hatte irgendwann seine Schwester beobachtet wie sie läuft und hat überlegt diese Bewegungen in sich aufzunehmen.

01:57:52: Irgendwann konnte er dann wieder laufen.

01:57:54: Also das ist alles jetzt keine so eine solche Geschichte, wir erzählen jetzt mal was kannst überall nachlesen es auch wissenschaftlich also auch medizinisch belegt.

01:58:02: Und da hat er dann hinter für sich festgestellt dass man oder der erste darüber gesprochen hat dass man in so draußen verfällt Dass man in einer bestimmten Weise das denkt dass das der zustand ist.

01:58:16: und wenn man mit ein paar fragen die man dann in einem bespräch Die sind jetzt immer individuell.

01:58:21: Das kann man nicht allgemein sagen, da frage ich die Leute, sondern das ist in einem Gespräch schon individuell, dass sie aus bestimmten Trancen rauskommen und dann entdecken was sie eigentlich wirklich machen könnten?

01:58:31: Was ist denn nicht immer die totale Selbsterleuchtung oder so weiter?

01:58:34: Da halte ich auch nicht viel von weil ich glaube, wir sprachen ja vorhin schon davon in verschiedenen Kontexten verschiedener Mensch.

01:58:40: also es ist dann auch... Man muss mit solchen Selbserleuchtungen auch ein bisschen aufpassen wenn du merkst, dass du mit den Menschen, mit denen du normalerweise zu tun hast das gar nicht so machen kann.

01:58:50: Du brauchst vielleicht doch erst mal eine andere Umgebung für, also da muss man dann auch noch ein bisschen gucken?

01:58:55: Aber so kommen die Leute immer mehr dazu dass sie sich immer mehr öffnen können und sagen hey da ist eine Möglichkeit, das könnte ich mal ausprobieren!

01:59:02: Und was ich mit den Menschen bespreche es geht nicht darum dass von außen du eine hundert Prozent Lösung nimmst und sagst so geht jetzt der Prozess selbstständig wert gibt's ja ganz viele kannst du ja im Internet brauchst ja nur mal irgendwie auf diese ganzen

01:59:15: Social Media Plattformen

01:59:16: alles kaufen.

01:59:18: Genau, so dann bist du selbstständig erfolgreich reich und auf link in der star und so weiter alles klar.

01:59:25: Und das funktioniert dann halt nicht.

01:59:27: und ich sage da sind die hundertprozent Lösungen von denen du neunzig prozent selber gar nicht kannst und auch wahrscheinlich gar nicht willst in dir drin.

01:59:35: Lass uns doch eine zehn prozent Lösung finden die du aber zu hundert prozent umsetzen kannst.

01:59:40: und dann Wirst du entdecken dass sich da immer mehr Möglichkeiten auftugen.

01:59:45: Das wird vielleicht mal bisschen nach links gehen geht es nach rechts Und das ist auch nicht schlimm, es geht nicht darum den Gradlinien-Weg.

01:59:52: Dann ist tatsächlich das was du vorhin auch festgestellt hattest dann kann ich manchmal ein bisschen etwas aus meinem Leben erzählen und diese Leute sagen dann irgendwie ja stimmt Gradlinie weil das jetzt nicht unbedingt.

02:00:00: also dass ist jetzt alles andere als das.

02:00:05: Und dann kommen die so langsam dazu dass sie aus dem Problem Trancen in denen sich stecken Lösungstrancen entwickeln.

02:00:12: und das ist der erste Schritt.

02:00:14: Und das ist auch das, was heute in der Hypnosis-Themix und nennt man das dann halt Milton Ericsson oder Peter Gunther Schmidt in Deutschland fortgeführt haben.

02:00:22: Hypnosystemik,

02:00:23: d.h.,

02:00:24: diese Trancen von einer Probleme eine Lösungstrans zu bringen.

02:00:27: Die hört dann aber auf in der Therapie weil da weiß man okay, der Mensch ist jetzt wieder auf einem Level wo er selber Lösungen entwickeln kann.

02:00:35: Was ich mit den Menschen mache, ich nenne das dann Möglichkeitentrancen.

02:00:40: D.h.

02:00:40: wir gehen dann hin Möglichkeiten die aus den Werten aber entstehen, die derjenige will.

02:00:47: Nicht aus den Narrativen, die man so gemeinhin im Netz liest und zu finden wo ist denn da wirklich ein Schritt?

02:00:55: Und dann probiert man das mal aus und dann entwickelt man eine Möglichkeit Matrix für sich.

02:01:00: Man sagt so dass es das was ich mir heute erzähle wie das Leben sein soll.

02:01:05: Da hinten kommt einmal hin wie ich mit zukünftig vielleicht erzählen möchte wie das leben soll.

02:01:08: Das kann erstmal auch schämenhaft sein.

02:01:11: Dann gucke ich mal Was kann ich dazwischen eigentlich für Schritte auf welchen Ebenen, die Ich beherrsche umsetzen?

02:01:18: Da stehen dann hinterher so auf zwanzig möglichen Feldern so fünf sechs Punkte drin.

02:01:25: Und da doch nochmal ja das könnte ich jetzt mal ausprobieren.

02:01:27: und dann kommt ein zweiter Schritt.

02:01:29: Dann macht man über diese Möglichkeit Matrix eine Möglichkeit Portfolio.

02:01:33: Möglichkeiten.

02:01:34: Portfolios sind die Möglichkeiten die von außen existieren Das heißt die durch neue Systeme, neue Technologien, durch Menschen im Umfeldorganisationen oder die Regionen in der du lebst bist.

02:01:45: Und das gleicht man damit dann da ab und guckt dann wie kann ich daraus noch weitere Möglichkeiten vielleicht entdecken?

02:01:52: Wie gesagt, dass was du dabei entdeckst, das kannst du auch immer umsetzen!

02:01:56: Das ist das Irre daran und das macht den Menschen auf einmal diesen Spaß, dass sie sagen hey, da passiert etwas Wieder bei diesen schönen Bildern, bei dem einen ist das sofort ein Riesensprung.

02:02:08: Bei den nächsten ist es erst mal kleiner Schritt weil jemand anderen der erkennt dann ich will gar nicht selbstständig sein Ich will nur einfach nicht mehr in dem Unternehmen arbeiten und möchte vielleicht was ganz anderes machen.

02:02:19: Aber dass findet sich dann in der Regel.

02:02:21: und Was ich den Leuten übernehmen kann?

02:02:24: Ist die Angst davor die Strukturen zu verlassen Weil die Möglichkeiten sind immer sicherer als die Struktur, in der du bist.

02:02:34: Weil die Strukturen in der Du bist ist meistens fremdbestimmt.

02:02:36: das heißt da kommt von außen Impulse auf die du reagieren musst.

02:02:41: Möglichkeiten existieren immer aus dem was du entwickeln kannst und dadurch bist du damit eigentlich viel sicherer.

02:02:49: Das ist aber natürlich in dem Narrativ für heute Leben angestellt zu sein oder eben da selbstständig zu werden.

02:02:55: nicht alle Leute müssen selbständig sein.

02:02:57: auch im Angestellte sein kann es viele Möglichkeiten umsetzen halt anders.

02:03:01: Auch mit der Organisation, auch Organisationen oder Regionen können wir... Aber

02:03:04: diese Haltung zu haben ich initiiere Dinge.

02:03:07: Ich überlege mir wo ich hin will?

02:03:09: Genau!

02:03:10: Erstmal nicht die Werte, die du heute in Unternehmen, das ist auch so ein Ding wenn ich in so Unternehmen komme und die sagen wir Herr Tinius, wir müssen mal einen Workshop zu unseren Werten machen.

02:03:19: Ich sage was habt ihr denn bisher so alles gemacht, wenn ihr jetzt die Wärter erst noch überlegt?

02:03:23: Egal Und da Mir wichtig, dass die Menschen verstehen den Unterschied zwischen ich möchte etwas und Ich habe diesen Wert der für mich wichtig ist.

02:03:36: Und wir fangen erst mal mit diesem wert an und sagen dann guck mal den setzen wir jetzt mal an diese seite von deinem inneren konferenztisch Man gucken war was hast du noch für werte sagen weil welcher ist dir besonders wichtig?

02:03:46: Dann gucken wir mal so der konferenztisch Jetzt gehen wir in ein nachbarraum Und da sind jetzt die Strukturen von heute drin.

02:03:53: Da setzten wir dich auch mal an den Tisch und nimm mal das, was du mitgenommen hast und rede mal mit den

02:03:58: Struktoren.".

02:03:59: Dann sagen sie, nee, das geht gar nicht!

02:04:01: Oder sie sagen ja, mit dem kann ich reden aber mit denen allen nicht oder so weiter.

02:04:04: Das heißt, das Distanz ohne Erkenntnis ist noch gut.

02:04:07: Gehen wir wieder zurück und gucken mal mit dieser Erkenntnisse, was würdest Du hier an diesem Tisch gerne nochmal für Dich intern mit Deinen Leuten besprechen?

02:04:15: Bevor wir dann wieder mit den anderen reden... Und das sind so Mechanismen Die können helfen, das ist wie gesagt nicht bei jedem dasselbe.

02:04:23: Bei manchen Menschen funktioniert das Bild beim Menschen die verstehen was ein Konferenzraum ist wenn ich mit einem Dachdecker oder mit einer Angestellten in einem Krankenhaus rede dann ist Konferenzraum einfach ein

02:04:34: Scheiß.

02:04:34: Bist du eine andere Sparte?

02:04:36: Dann muss es halt anders sein.

02:04:37: aber da du bei Steinpromotion gearbeitet hast und auf verschiedene andere Prozesse kennst in einem Co-Working Space sitzt sind Konferenträume dir sicherlich ein bestehendes Bild und wahrscheinlich auch den meisten Meistens deiner Zuhörer.

02:04:51: Find ich sehr inspirierend und stößt auch bei mir viel an, ich hoffe auch bei vielen die zuhören.

02:04:55: Ich musste auch nochmal an das Growth Mindset Konzept denken.

02:05:00: Ich hab noch mal gerade geschaut.

02:05:01: Carol Dreck Standford Psychologin also Fixed Mindset.

02:05:06: Ich bleibe irgendwie auf meinem Weg und es ist Growth Mind Set!

02:05:09: Ich bin offen für Neues.

02:05:12: Das hat früher gesagt, ich bin open minded, das sagt man heute gar nicht mehr so.

02:05:19: Aber ich versuche irgendwie aus diesen

02:05:21: Routinen

02:05:21: rauszukommen.

02:05:22: Ich muss auch immer an die Lemminge denken, die den anderen Lemmingen hinterherlaufen weil das scheint ja der Weg zu sein und niemand hinterfragt es.

02:05:31: Ja und siehst du?

02:05:31: Und da ist jetzt vielleicht wieder ein bisschen... Du kennst alle diese Modelle!

02:05:35: Und du kannst das auch... Du meinetest ja auch dein Job als Sportcaster.

02:05:38: Du redest ja mit den Leuten und solltest dich dann schon ein bisschen mehr beschäftigen.

02:05:41: Bei mir ist das anders.

02:05:43: Ich weiß dass es so etwas gibt.

02:05:45: Ich hab von dem jetzt tatsächlich auch schon mal gehört Aber ich habe sie nicht tatsächlich alle gelesen oder mich damit beschäftigt, sondern ich versuche den Menschen aus dem was mich beschäftigt hat in meinem Leben eine Möglichkeit zu geben etwas für ihr Leben zu übernehmen.

02:05:59: Und es gibt Menschen die kommen da mit klar und es gibt Leute die nehmen dann halt das Gross Mindset weil die sagen

02:06:04: super

02:06:05: netter Typ aber ja gut das ist eben aber das ist dann.

02:06:08: für manche hilft das eine mehr manchen das andere mehr.

02:06:12: Und das ist einfach das, wo ich dann aber auch offen bin und das akzeptiere.

02:06:16: Weil ich sage genau darum geht es mir ja!

02:06:19: Nämlich selber die Möglichkeit nutzen.

02:06:21: und wenn wir erkennen... Wir haben zusammen die Möglichkeit hier etwas Tolles zu gestalten Super Wenn du erkennst Du hast mit jemand anderem eine bessere Möglichkeit Auch super Ich weiß ja nicht was du für alle Möglichkeiten Konstellation hast oder wie du denkst.

02:06:36: Manchmal merkt man das sehr schnell meistens eigentlich Dass das passt oder nicht Und dann ist es auch oft von der Verfügbarkeit.

02:06:47: Also hier Gross Mindset, USA wahrscheinlich und mit der Gründerin oder der Ideenhaberin sich zu treffen ist für viele die halt hier in Rostock oder Berlin oder sonstwo wohnen schwieriger als mal kurz bei Max vorbeizuschauen oder betreffen uns in Dänemark keine Ahnung.

02:07:05: Auch das muss man immer überlegen.

02:07:06: persönlich menschlich sich zu begegnen ist immer wahnsinnig wichtig und spannend.

02:07:12: Weil in dem Moment, also wenn wir jetzt miteinander über so diese Technik.

02:07:16: Da kommen ungefähr zwanzig Prozent von dem was unseren Charakter ausmacht bei den anderen Arten.

02:07:22: Wenn wir uns treffen sind es halt bis zu achtzig Prozent.

02:07:24: das hier zahlt auch wieder.

02:07:25: dieses Pareto-Prinzip aber ist ja kein Ja nix für.

02:07:29: Zwanzig prozent fallen immer weg weil einfach kulturell anderes Verständnis.

02:07:32: Das heißt, da gibt es immer so ein Paar wenn du sagst irgendwie so hier da bist du da oben und hier unten bin ich und ich rede jetzt mit dir das sind so im Himmel immer so'n paar Wolken da kommen so verschiedene Sachen nicht genauso durch wie ich sie gesagt habe.

02:07:45: aber damit das hier leuchtet ist es immer besser wenn ich was sage wir treffen uns vor Ort oder auch wenn du dann was sagst den nächsten Sonntag

02:07:54: machen wir dann vor Ort.

02:07:55: Ja, da sollten wir unbedingt machen.

02:07:57: Rostock ist eine tolle Stadt und ich habe gestern gerade eine Anfrage gehabt übrigens für einen tollen Vortrag in Rostdock wo es um die Häfen in Norddeutschland geht und wie diese die zukünftige Gestaltung von Warenströmen unterstützen können.

02:08:14: Die Wege sind vielzählig.

02:08:18: Wie weit schaust du eigentlich nach vorne deine Möglichkeitenräume?

02:08:23: Soviel wie die Möglichkeit gerade braucht tatsächlich.

02:08:28: Vieles ist näher, als man denkt.

02:08:31: Also ich bin jetzt nicht so derjenige, der sagt, so zwanzig fünf dreißig wird es so oder so sein weil gerade in den letzten Wochen haben wir glaublich gelernt das kommt ein neues KI-Tool auf dem Markt und da kommt eine neue Biotechnologie.

02:08:43: Das sieht die Welt auf einmal komplett anders aus.

02:08:45: also damit muss ich mich nicht beschäftigen.

02:08:47: Ich versuche allerdings Grundsätzlichkeiten des menschlichen Seins zu definieren.

02:08:52: Also wie funktionieren Menschen eigentlich miteinander?

02:08:54: Was brauchen sie, was macht sie aus.

02:08:56: Wie kommen Sie zu Narrativen?

02:08:58: Wie fallen Sie in diese Trance und wie kommen Sie da raus?

02:09:01: Und wie wichtig ist das eigentlich die eigenen Werte auch zu leben oder wie unwichtig es ist und wie entstehen auch Nachbarschaften?

02:09:09: Ich habe mich immer gerne mit dem beschäftigt, was so Allgemeinplätze sind wo andere sagen ja das ist jetzt gar keine Hochtechnologie-Nachbarschaft.

02:09:18: Ich

02:09:18: bin aber draufgekommen, ich habe das bei uns in Dänemark festgestellt.

02:09:21: Da ist in den meisten Städten diese so gebaut dass kein Haus höher ist als dass du von dem obersten Balkon der im Haus existiert auf die Straße rufen kannst.

02:09:30: und weil man festgestellt hat dass wir Menschen das nicht können dann entfernen sie sich vom Leben.

02:09:36: und selbst bei höheren Häusern ist es dann so dass das gegenüberliegende Haus in dänemark also wenn du zehn Stockwerke hast gibt's ja auch Auf der gegenüberliegenden Seite aber eine Plattform haben muss, wo du dann von den Balkonen runter gucken und interagieren kannst.

02:09:51: Dann sagt man das ist noch ertragbar!

02:09:54: Nicht optimal, aber ist auch ertrakbar.

02:09:58: Und da habe ich gemerkt wie sehr wohnen eigentlich unser Leben verändert.

02:10:02: und so bin ich ja auch mal zum Thema des Wohnschafs Wunders gekommen Wo ich festgestellt habe erst in dem Moment wo Menschen vernünftig miteinander wohnend können sie auch vernünftig miteinander agieren Also auch wirtschaft betreiben.

02:10:13: es geht sonst gar nicht.

02:10:15: Denn erst wenn ich da glücklich bin im Wohnen, habe ich auch die Möglichkeit mich weiterzubilden.

02:10:21: Den Kopf frei zu haben, wenn ich morgens in die Firma gehe und dann bin ich auch innovativer.

02:10:26: Wir haben es selber auch in der Beginn der Industrialisierung ausprobiert hier in Deutschland wo wir auf einmal Hygiene-Wohnmöglichkeitgruppe in Essen damals, Margaritenhöhe

02:10:34: usw.,

02:10:35: große.

02:10:37: Dinge gebaut haben, wo die Engländer gesagt haben.

02:10:39: Die sind total bekloppt, die Deutschen investieren in ihre Arbeit.

02:10:42: Warum das denn?

02:10:43: Die sollen da einfach an der Maschine stehen, wenn er umfällt, nehmen wir es nicht.

02:10:48: Die Leute in Deutschland konnten sich dadurch weiterbilden.

02:10:50: Sie hatten allgemein Bildung sie sind auf eine ganz andere Ebene gekommen und wir waren teilweise vierzig Prozent innovativer als die Länder.

02:10:59: Und übrigens auch ein Szenario was wir heute mit KI, wo wir ja auch hinten sind und nichts mehr aufholen können?

02:11:03: Äh, in gewisser Weise auch überholen können.

02:11:07: Wenn wir nämlich darüber nachdenken wie schaffen wir es ein KI-System zu bauen was wirklich die Gesellschaft unterstützt und dadurch Menschen dazu bringt eben nicht mehr nur diesen Stachsinn hierzu optimieren sondern mit der KI völlig neue Systeme, Organisationen, Infrastrukturen also auch unternehmerische Infrastruktur wie muss eigentlich Hierarchie aufgebaut sein oder welche Geschäftsmittel existieren überhaupt zu bauen?

02:11:28: Was in den u.s.. Ein moment nicht passiert weil da e bloß zwanzig prozent der menschen wirklich intensiv zugang zu kei haben, der rest naja Die haben zwar auch ein internetanschluss die nutzen auch mal bisschen k i aber damit agieren.

02:11:43: Da sind wir jetzt zum beispiel auch schon wieder weiter.

02:11:45: wo werden unternehmen?

02:11:46: dass viel tiefer in unsere erp musste ich auch erst lernen, also diese Prozesse die in Unternehmen dafür sorgen dass alles in der richtigen Reihenfolge und in den richtigen Struktur abläuft.

02:11:56: Integriert haben.

02:11:57: als das die Amerikaner haben redet auch kein Mensch drüber.

02:12:00: okay wir sind immer noch nicht die großen Treibe oder sechs oder sieben Big Tech Unternehmen.

02:12:06: Aber vielleicht ist es hinterher auch gar nicht so wichtig zu wissen, wie funktioniert das Elektrizitätswerk, sondern vielleicht ist sich viel lustiger zu wissen.

02:12:12: Wie ist ein Lichtschalter so gut zu gestalten dass er von jedem Detail wirklich bedient werden kann?

02:12:17: Damit meine ich mich denn ich habe keine Lust zu lernen wie ein Elektrizitätwerk funktioniert!

02:12:22: Ich will das gar nicht.

02:12:23: also diese ganzen Promptricks die ich mir jeden Tag von irgendwelchen Seiten ziehen kann um dann noch ein besseres Ergebnis zu haben.

02:12:31: Ich möchte für die Aufgaben, die ich habe ein Tool haben.

02:12:34: Was weiß was ich möchte?

02:12:35: Was mich unterstützt was aber meins ist.

02:12:38: Das nicht irgendwie bei irgendjemandem wie das Rakel von Delphi liegt der dann alle Informationen sammelt sondern ich möchte meine Informationen alles sammeln und darauf etwas machen.

02:12:48: Solche Systeme gibt es inzwischen die sind da nicht so verbreitet.

02:12:50: ich hab drei auf meinem Smartphone.

02:12:52: Da kann ich auch komischerweise alles rechnen was ich brauche Und ähm...das sind halt Open Source Modelle.

02:12:59: runterladen und dann darauf machen würde ich jetzt nicht jedem empfehlen der sich damit noch nie beschäftigt hat, aber geht.

02:13:04: Dann kann ich da mit KI Systeme nutzen?

02:13:07: Und das KI System fragt mich dann halt eben immer wenn es nicht mit der Anfrage die ich habe klar kommt Hallo Max wir sollten mal größeren Kollegen jetzt zu Rate ziehen so und dann weiß ich was da in dem Moment passiert.

02:13:21: aber ich weiß eben... Nicht grundsätzlich NICHT was passiert und dass ist einfach das was mich da noch macht zu stört.

02:13:28: Das kann auf jeden Fall noch nicht alles gewesen sein Max, das macht Appetit oft mehr.

02:13:34: vorher sei aber erst mal noch dein Buch empfohlen.

02:13:38: mach nochmal bitte Werbung.

02:13:40: ja das buch das erscheint jetzt also ein ganz einfacher Name kann sich jeder merken.

02:13:44: möglich und da drunter ist dass possible prinzip die zukunft kommt.

02:13:50: nicht wir gestalten sie die Möglichkeiten.

02:13:52: dazu habt ihr den begriff das possible prinzi.

02:13:55: ich hasse ihn Aber ich bin mit meinem Verlag dazu gekommen, wir müssen dem Ding einen Namen geben.

02:14:00: Noch dazu ein Dänglischen das ist noch dazu mir doppelt irgendwie so wurz... Ich habe mich dann darauf einigen lassen dass wir so schreiben Possible Punkt Prinzip und ich schreibe in den Buch auch bitte, dass jeder diesen Namen anpasst an Gabriel Punkt Prinzip, an Rostock Punkt Prinzip ja?

02:14:19: und daraus das eigene Prinzip macht, sondern nicht etwas glaubt, dass ihm hier was vorgegeben wird.

02:14:25: Sondern, dass jeder seine Möglichkeiten zu seinem Prinzip macht.

02:14:29: Und possible.prinzip steht dann nur vorne drauf damit man weiß, dass es halt die Mechanik dahinter... Ja, und darum geht's dann auch in den Buch wie können Möglichkeiten entstehen?

02:14:39: Was sind Möglichkeiten überhaupt?

02:14:41: Wie finde ich sie?

02:14:43: Was brauche ich dafür vielleicht auch für Dinge, Anleiten kann selber.

02:14:51: Wo kann ich vielleicht Inspiration finden?

02:14:54: Damit bin dann nicht ich gemeint, sondern wirklich auch andere Menschen die einen dazu auch bringen können Möglichkeiten zu erkennen.

02:15:01: Aber man muss sich natürlich schon wirklich darüber klar werden dass man einmal versteht das sind die Narrative die gerade alle erzählen wie Ich denke dass ich denke das ich sein sollte dass die anderen denken das ist gut.

02:15:14: und dann gibt es Ja, wenn du denkst, dann denkst du nur, denkst nicht hier so Wunder Gabriel.

02:15:22: Wunderschöner Song!

02:15:23: Aber im Prinzip geht es darum wie sind meine Werte und was davon möchte ich in welcher Form verstärken?

02:15:31: Ich konnte damals schon meine Worte verstärkten ohne dass es KI gab.

02:15:34: heute mit KI ist das noch viel viel leichter Und Das kann ich nur jedem empfehlen sich darüber mal Gedanken zu machen und dann auch darüber Gedanken zu Machen Was bedeutet für ihn Reichtum, wie will er leben?

02:15:46: Und ja klar Geld verdienen ist wichtig für alle.

02:15:48: Aber wie viel brauche ich wirklich?

02:15:50: also muss sich jetzt bin ich nur etwas wert wenn ich Elon Musk vermögen habe oder bin ich vielleicht auch etwas wert, wenn nicht das Vermögen von... Ich kenne da jetzt nicht wahrscheinlich jetzt voll in die Tiste gegriffen Gabriel.

02:16:02: Da scheint doch der Donn von Rostock keine Ahnung

02:16:06: und

02:16:07: mindestens oder von Max oder so.

02:16:10: Also dieses Was ist eigentlich noch normal?

02:16:12: Wenn du heute normal sein willst, dann bist du ja schon gearscht.

02:16:15: Dann sagen alle schon, ah, du bist so normal und dann ziehen sie sich alle das Gleiche an und sagen ich bin so individuell.

02:16:22: Das sind alles so Dinge, wo du auf so Narrative stößt auch wieder etwas erzählst, dass hier mal alle lieben sofort.

02:16:30: Und warum machst du denn auch mit?

02:16:32: Naja sonst ist ja... Sonst weiß ich auch nicht aber ich mache mit.

02:16:41: Kommt ihr so langsam dahin?

02:16:43: Ich bin sehr gespannt.

02:16:44: Ich freue mich aufs Buch, ich freue mich auch sehr dass du heute da warst und dir die Zeit genommen hast.

02:16:49: Vielen vielen Dank!

02:16:50: Es war sehr spannend auch schon mal in deine Story zu schauen.

02:16:52: Da steckt unfassbar viel drin.

02:16:55: eigentlich steckt dann eine ganze Doku drinnen.

02:17:00: oder lass uns noch weiter reden und irgendwann

02:17:04: Audio-Doku

02:17:06: Entweder das oder wir werden das mal umgekehrt machen.

02:17:08: und ich werde dich auch mal ein paar Sachen fragen, weil auch das ist etwas was mich interessiert ist.

02:17:12: Wie du die Welt wahrnimmst nach über vierhundertfünfzig oder fünfhundert Gesprächen oder wie viel du schon getätigt hast.

02:17:18: Ich sehe immer nur die Nummern an deinem Podcast so hochschnellen.

02:17:21: Das ist so wie die Börsenkurse von Open AI.

02:17:25: Es geht noch schneller als bei Open AI, dass deine Nummer da so hoch gehen denke ich immer siehst.

02:17:28: Du brauchst keine KI, brauchst einfach ein gutes Gespräch um etwas vom Leben zu lernen.

02:17:33: Die Haarie Human Intelligence ist trainiert mit vierhundert, dreißig Folgen.

02:17:41: Chaka!

02:17:42: Gabs auch mal einer der was gesagt hat, Emiratelband hieß der Kollege.

02:17:46: Emiratlband.

02:17:47: das war auch so in den siebziger-achtzigern weil da es irgendwie so eine ging über Feuer und so war auch gigantisch.

02:17:53: Und das war also ein Ding wo ich gedacht habe total bekloppt.

02:17:56: aber für die Leute dies wollen ja mein Gott dann.

02:17:59: Also ist mir lieber als all diese ganzen Schwätzer die da heute so rumlaufen und dir erklären Ich mach dich so berühmt, dass du morgen auf Link, denn die Nummer eins bist.

02:18:09: Du weißt genau, dass das nicht stimmt!

02:18:11: Ich mag auch lieber die Fragen und von daher hab ich mich sehr gefreut dir ein paar Stellen zu dürfen und du hast auch viele aufgeworfen.

02:18:16: insofern.

02:18:17: Vielen vielen Dank!

02:18:18: Ich freue mich auf unser Wiedersehen.

02:18:20: dann aber auf jeden Fall im echten Leben wie man so schön sagt.

02:18:23: und bis dahin erst mal schönen Grüße nach Berlin aus Rostock von der Oste.

02:18:31: im Herzen Dänemark und aktuell sitzend in Berlin nach Rostock.

02:18:35: Und an jeden ins Ordi, das hört und danke dass ihr hört weil ihr habt die Chance die Welt zu verändern.

02:18:42: Das ist so toll, dass ihr das macht.

02:18:44: Danke.

02:18:45: In diesem Sinne.

02:18:46: Macht's gut!

02:18:51: Damit sind wir schon am Ende der heutigen Episode mit Max Tinius.

02:18:55: alle Informationen zu ihm und natürlich zu seinem neuen Buch möglich findet ihr

02:19:02: in den

02:19:03: Show-Notes.

02:19:03: Dort gibt's auch alle Links zu mir, wenn ihr mit mir connecten wollt.

02:19:07: auf Social Media, auf Instagram gibts zum Beispiel auch immer frischen Content und Videos, Videoausschnitte von diesem Podcast.

02:19:14: das lohnt sich auch.

02:19:15: es gibt auch noch einen TikTok Kanal Und ich schreibe eine Newsletter.

02:19:19: Alle zwei bis drei Wochen erscheint eine neue Folge und darin geht es so ein bisschen um alles das was so hinter dem Podcast passiert quasi behind the scenes.

02:19:32: Ich schreibe auch so ein bisschen wie diese Podcastfolgen entstehen, ich teile auch so'n paar Insights über Storytelling selbst und dann gibt's natürlich auch Event-Tipps.

02:19:42: Ich bin zum Beispiel demnächst in Köln auf der Orgatec.

02:19:46: dieser Podcast wird ja präsentiert von der Orgatec.

02:19:48: wir stellen das gerade zusammen auf die Beine und da bin ich tatsächlich auch auf der orgatec in einem Panel Und das erfahrt ihr in meinem nächsten Storytelling Newsletter, der jetzt am Sonntag erscheint.

02:20:02: Dort gibt es dann also alle News – vielleicht können wir uns auch in Köln treffen wenn ihr mögt auf einen Kaffee oder auf der Orgateck der internationalen Leitmesse zum Thema Zukunft der Arbeit und Workspaces!

02:20:16: Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr diesen Podcast weiter empfehlt.

02:20:20: Sagt gerne weiter, teilt die Folgen und lasst mich gerne wissen welche Podcast folgen euch gefallen haben!

02:20:26: Ihr könnt auch diesen Podcast supporten indem er ihn abonniert und bewertet in eurer Podcast App selbst ob das Spotify ist oder Apple Podcast.

02:20:35: Könnt ihr fünf Sterne vergeben?

02:20:37: Das wäre wirklich wirklich wichtig und hilft mir sehr.

02:20:40: Das sage ich nicht nur so sondern es tatsächlich auch so Und ihr könnt dort auch noch eine Rezension schreiben.

02:20:46: Auch das hilft uns wirklich sehr, diesen Podcast weiter nach vorn zu bringen!

02:20:50: Wenn ihr diesen Podcasts supporten wollt, ihr wisst ich mach das nicht hauptberuflich.

02:21:15: Es ist eines von vielen Projekten, aber natürlich eins mit ganz viel Herzblut.

02:21:20: Dann könnt ihr mich unterstützen per PayPal!

02:21:23: Es gibt also eine digitale Kaffeekasse für diesen Podcast findet ihr auch in den Shownotes.

02:21:28: da bin ich euch sehr verbunden wenn ihr mich da unterstützt.

02:21:30: Natürlich ist das hier mit kost verbunden nicht nur mit Reisekosten sondern mittlerweile sind da auch so einige KI-Tools und Technik Tools die monatlich bezahlt werden müssen Da es slappert sich schon ganz schön zusammen Und dann würde ich mich freuen wenn ihr mir unterstützt.

02:21:47: Ja, dann unterstütze ich natürlich auch in der anderen Richtung euch dafür.

02:21:53: Und dazu sei auch noch gesagt dass ich die Stories aus diesem Podcast gerne erzähle und zwar auf Bühnen.

02:21:59: es gibt Keynotes die ich entwickelt habe.

02:22:02: da gibt es zum Beispiel Neue Kino, die Zukunft gehört den Mutigen.

02:22:08: Und es wirklich ankommt in der Zukunft der Arbeit?

02:22:12: Dann gibt's eine neue Kinot, die ich seit diesem Jahr seit der Zukunft Personal halte und zwar geht es um die Frage wie du deine Story neu designst und das in Zeiten von KI also wie wir als Menschen eigentlich mit unserem Storytelling überzeugen wie wir Aufmerksamkeit erregen wie wir auch mit Menschen connecten Wir dann auch Menschen führen können, es hat auch mit Leadership ganz viel

02:22:36: zu tun.

02:22:37: Also kommt gerne auf mich zu!

02:22:38: Ich komme also als Keynote-Speaker auf eure Veranstaltung.

02:22:41: Das soll's für heute gewesen sein.

02:22:43: Die große Folge ¡Vierhundert vierundvierzig!

02:22:46: Mit Max Tinius.

02:22:47: Alle Infos Zu seinem Buch Wie ich sagte in den Shownotes Bleibt gesund und bleibt connected.

Über diesen Podcast

„You don’t have to listen to anyone, because in this new world, no one knows anything.“ Casey Neistat.

In meinem Podcast „New Work Chat“ interviewe ich spannende Köpfe rund um die Themen New Work, Kultur und Transformation.

Wie finden wir eine Arbeit, die uns erfüllt und einen Unterschied macht? Wie entwickeln wir unsere Unternehmen so, dass Mitarbeiter:innen dort gern arbeiten und einen besseren Job machen?

Und: Wie vereinbaren wir unsere Familie mit unserer Arbeit? Das interessiert mich als #Dadof3Girls besonders.

Ob bei einem Startup, einer Agentur oder einer Kommune. Hauptsache, wir bewegen was, experimentieren und teilen, was wir lernen. Hauptsache wir gestalten heute eine Welt, in der unsere Kinder Arbeit nicht mehr als milde Krankheit, sondern als sinnvolle Aufgabe sehen.

Den Podcast gibt´s bei Spotify, Apple Podcasts & Co.

Neue Folgen erscheinen wöchentlich Freitags um 6:00 Uhr. Tune in!

von und mit Gabriel Rath

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