Der Podcast für die neue Arbeitswelt
00:00:00: Willkommen zum New York Z-Podcast
00:00:03: von meinem Vater.
00:00:04: Viel Spaß!
00:00:09: Also ich glaube, wir sehen ganz viele Firmen in der Wirtschaft, die dringend im Bereich Innovation vorangehen müssten... ...in unterschiedlichen Branchen um überhaupt noch dabei zu bleiben weil es ist alles so schnelllebig.
00:00:21: Das heißt das für's Büro.
00:00:22: Ich glaub' Wir müssen viel mehr uns aufs Thema Kreativität und Zusammenarbeit fokussieren.
00:00:28: Die oberste Führungsetage muss sich bewusst sein Wieso machen wir das überhaupt?
00:00:33: Und der Grund ist hoffentlich nicht, damit das Büro schön aussieht.
00:00:36: Sondern weil wir uns positionieren wollen als Attraktiver-Abergeber, wollen wir einen Wohlbefinden schaffen wollen dass zu mehr Effizienz und Produktivität führt.
00:00:45: aber sie müssen auch ein Stimmig dahinter stehen und es auch so vertreten.
00:00:50: Man muss wissen zu unserer Geschichte gehört.
00:00:52: Wir haben innerhalb von einundvierzig Tagen gegründet also von der Idee gekründen eigene Firma bis zur notariellen Beglaubigung der Aktiengesellschaft waren's einund vierzig Tage.
00:01:01: Das heißt, alles was wir auf strategischer Ebene, sowas wie den Namen, was ja eigentlich ein Riesending ist hatten wir teilweise zwei bis drei Stunden Zeit um uns zu entscheiden.
00:01:14: Dieser Podcast wird präsentiert von der Orgatech der internationalen Leitmesse für Workspace und Contract Solutions.
00:01:22: Wenn ihr euch mit Newark hybriden Arbeitswelten Digitalisierung oder nachhaltiger Bürogestaltung beschäftigt Dann solltet ihr euch den siebenundzwanzigsten bis dreißigsten Oktober, zweitausendsechsundzwantzig jetzt schon im Kalender markieren.
00:01:37: Vier Tage lang wird Köln zum Treffpunkt für alle die Arbeitswelten von morgen gestalten – von Architekten und Workplaceplanern über HR-verantwortliche und Facility Manager bis hin zu Investoren und Büroeinrichtern!
00:01:51: Unter dem Leidthema From Rooms to Relationships steht der Mensch im Mittelpunkt moderner Arbeitswelten.
00:01:58: Es wird darum gehen, wie Räume Zusammenarbeit fördern Beziehungen stärken und Arbeit besser machen.
00:02:04: Auf der Orgotech erwarten euch internationale Aussteller mit innovativen Lösungen für Büros, Hospitality, Bildungseinrichtungen und öffentliche Räume.
00:02:13: Ergänzt wird das Ganze durch ein spannendes Programm mit Keynotes, Panels & Best Practices auf dem Wherever Whenever Work Culture Festival!
00:02:23: Die Orgateck findet vom siebenundzwanzigsten bis dreißigsten Zehnten, sechsundzwantig in Köln auf dem Gelände der Kölner Messe Stadt täglich von neun bis achtzehn Uhr.
00:02:32: Wenn ihr die Zukunft der Arbeit aktiv mitgestalten wollt dann solltet ihr euch diese Veranstaltung nicht entgehen lassen.
00:02:39: ich werde auf jeden Fall dabei sein.
00:02:41: seid doch hier am Start ob als Aussteller oder als Besucher.
00:02:45: alle Informationen gibt es auf www.orgateck.de.
00:02:49: Ihr findet den Link auch in den Schauen uns
00:02:53: Werbung Ende.
00:02:55: Und damit morgen und willkommen zu meinem Podcast New Work Chat, freue mich sehr dass Jenny und Janik heute da sind.
00:03:01: Schöne Grüße aus Rostock City.
00:03:03: Hallo Gabriel!
00:03:04: Hallo Dank für die Einladung.
00:03:05: Es ist immer
00:03:05: so schön wenn zwei im Podcast sind sagt erst keiner was und dann beide gleichzeitig
00:03:10: schon mal guter Start.
00:03:11: Ja Sehr gut Schön, dass ihr da seid.
00:03:15: Jenny wo seid ihr denn beide?
00:03:17: Vielleicht beantwortest du das mal.
00:03:19: Also Janik sieht so aus als wäre im Office bei uns in der Work Factory eine Co-Creation Location die wir mit anderen Unternehmen teilen und ich befinde mich im Home Office.
00:03:30: Darüber wird ja heute noch zu reden sein ob das ne gute Idee ist um Home Office arbeiten.
00:03:34: Ja schön, dass Ihr da seid!
00:03:36: Wir starten mal ganz klassisch mit der Einstiegsfrage die ich dann Janek mal rüberspiele.
00:03:41: meine mittlere Tochter Matilda spricht ja das Intro ein und ist schon dreizehn Jahre alt.
00:03:46: Und ich würde dich mal bitten, zu erklären was ihr so macht?
00:03:50: Was würdest du ihr sagen?
00:03:51: Also
00:03:51: ich hatte die Hoffnung dass sie Jenny beantwortet weil sie Kinder hat und nicht noch nicht aber ich probiere es mal zu beantworten.
00:03:57: Die wurde auch schon einige Male beantwortete von anderen aus diesem Workplace Kontext Ja Matilda wir... Es ist ja so dass viele Erwachsene morgens ins Büro gehen für ihre Arbeit Und oft sind diese Büros nicht schön oder sie sind zu laut, man kann sich nicht konzentrieren.
00:04:14: Oder Sie finden gar nicht einen richtigen Platz für die jeweilige Tätigkeit, die Sie an diesem Tag zu verrichten haben und wir helfen Unternehmen Diese Büros wieder schöner zu gestalten Passgenauer zu machen Für die jeweile Getätigkeit und das Leute und Menschen und Mitarbeiter dort wieder gerne hingehen zum Arbeiten quasi so wie ein Lieblingszimmer Zuhause.
00:04:39: Vielleicht starten wir mal mit dir.
00:04:41: Wie sieht denn dein Lieblingszimmer aus?
00:04:44: Also mein Lieblungsort hier erstmal ist auf jeden Fall unser Büro, weil da ganz viel passiert.
00:04:51: und nach einem halben Tag Homeoffice habe ich schon wieder das Bedürfnis, ganz schnell ins Büro zu kommen oder natürlich zum Kunden.
00:04:58: aber man hat schon fast ein bisschen das Gefühl, man verpasst was wenn man nicht da ist.
00:05:04: und im Büro würde ich sagen es ist die Cafeteria Aber nicht wegen des Snacks und des Lunchmenus, sondern weil das ein Ort ist wo alle zusammenkommen.
00:05:14: Ich habe eben schon gesagt wir haben unterschiedliche Firmen bei uns in der Fläche.
00:05:18: Das heißt es ist nicht nur unser Team, sondern auch ganz viele andere!
00:05:22: Und das ist der Ort wo man sich austauscht spontan und auch mal firmenübergreifend vielleicht mal ein paar Sachen erfährt die man sonst als kleines Unternehmen nicht unbedingt dann mitnehmen kann auf die Reise.
00:05:33: Also ist also der Ort weil dort interessante Menschen sind?
00:05:36: Genau!
00:05:38: Und bei dir Janik, dein Lieblingsort?
00:05:40: Ja also es ist schon das Büro.
00:05:41: Also das ist jetzt nicht nur nachgeredet sondern schon der Ort der ganz besonders ist, der wir für uns auch gebaut haben und in dementsprechend dort alles zu finden ist was wir für unsere Arbeit den ganzen Tag benötigen.
00:05:53: Dann lass uns doch erstmal schauen wie ihr zu eurer Leidenschaft und am Ende dann auch zur Company gekommen seid.
00:05:59: Jenny magst du uns mal erzählen wie deine Journey aussah?
00:06:04: Wir haben heute richtig viel Zeit mitgebracht.
00:06:07: Dann lehnt euch mal zurück!
00:06:09: Wir lehnen uns mal zurück, das Popcorn steht bereit.
00:06:12: Ich bin ja nicht ganz so jung mehr von daher ist es schon eine längere Story.
00:06:17: Nein also ich versuche es kurz zu erläutern und zwar war das ganz kein klarer Weg.
00:06:23: Also ich komme ursprünglich aus der BWL habe BWF studiert.
00:06:27: für mich war als Kleines Kind, also wirklich schon mit sechs klar.
00:06:31: Ich werde Bankdirektorin.
00:06:33: Das habe ich auch in aller Frau klar war sonst.
00:06:36: Man muss sich große Ziele setzen im Leben!
00:06:39: Ich werde bankdirektoren hab ich in alle Freundebücher geschrieben.
00:06:42: der Grund dafür waren aber die schönen Lachschuhe die man anziehen kann und daher nicht unbedingt so inhaltsrelevant.
00:06:48: Und deswegen war ein ganz klarer Weg Wirtschaft.
00:06:50: meine Schwester ist eher so im künstlerischen Bereich als Schauspielerin Journalistin und deswegen musste irgendjemand von uns wusste hier den klaren Wegfolgen meines Vaters.
00:07:02: Und das habe ich ja, fünfzehn Jahre lang gemacht in unterschiedlichen Stationen ursprünglich in der Finanzbranche bei einer der größten Banken des Schweiz und dann in der Unternehmensberatung auch für die Finanzbranche – also große Transformationsprojekte zu Regulierungen und rechtlichen Themen.
00:07:22: ganz gerne gemacht.
00:07:23: Aber das weiß ich meine Leidenschaft, dass sich am Wochenende mich irgendwie mit dem Thema befasst hätte oder nach der Arbeit oder Podcast dazu gehört hätte und deswegen habe ich dann irgendwann gesagt, das sind ja schon noch ein paar Jährchen bis zur Pension was will ich denn eigentlich?
00:07:39: Und das ist auch die Kernfrage von New Work Was ist der Sinn meiner Arbeit?
00:07:44: wie finde ich etwas was mich stärkt und nicht schwächt?
00:07:48: Und das war der Auslöse.
00:07:49: Was hat den Ausschlag gegeben, dass du dir diese Frage gestellt hast?
00:07:52: Gab's da irgendwie ein Ereignis oder eine Begegnung oder was hat das inspiriert?
00:07:58: Ich glaube es hängt mehr mit meiner Persönlichkeit zusammen, dass ich einfach grundsätzlich sehr begeisterungsfähig bin und sehr positiv eingestellt gegenüber neuen Themen und gedacht habe irgendwie kann das ja nicht nur im privaten Thema sein sondern ich möchte das auch in meiner Arbeitswelt erleben, dass sich wirklich jeden Tag intrinsisch mich mit dem Themen auseinandersetzen irgendwas weitergebe, was für mich persönlich Sinn macht.
00:08:21: Und ich glaube das war so der Auslöser neben anderen Themen wie starke Belastungen, große Themen mit Job und Familie
00:08:30: etc.,
00:08:31: wo man sich dann schon mal die Frage stellt, lohnt sich der Aufwand wirklich?
00:08:34: Also das war nicht so ganz eine romantische Story.
00:08:39: also da flossen natürlich auch solche Themen rein.
00:08:42: Dann habe ich eigentlich gar nicht so lange überlegt weil ich hab schon sehr früh mit Immobilien und Räumen befasst.
00:08:50: Mehr im Privaten, auch investiert in ... Mit der einundzwanzig meine erste Wohnung gekauft.
00:08:54: Das heißt ich wusste schon das Thema ... Interior Design per se interessiert mich!
00:08:59: Und dann hab' ich gesagt ja gut wenn ich jetzt da nie ... und habe ihn komplett mit Karriere-Cut gemacht, hab einfach ins Blau rausgekündigt... und hab' mich bei einer Schule angemeldet.
00:09:10: So Innenarchitektur.
00:09:12: Da müssen wir drüber
00:09:13: reden.
00:09:14: Gerne.
00:09:15: Ich hab das vorhin schon zu Janne gesagt, ich finde es immer ganz bewundernswert und das sind für mich die besonderen Momente im Podcast auch wenn Menschen erzählen wie sie gesagt haben ich starte nochmal neu.
00:09:26: Egal wie alt sie sind und sogar besonders dann wenn sie schon echt was hingelegt haben da mal den Mut zu haben und sagen restart ich will jetzt noch mal wissen das kann's doch nicht gewesen sein.
00:09:37: das finde ich sind so die magic moments.
00:09:40: Deswegen darfst du uns da gerne noch ein bisschen mehr mit reinnehmen in diese Phase, wenn du magst.
00:09:44: Gerne.
00:09:44: also das war auch nicht so romantisch.
00:09:47: für mich war das ganz klar und ich war wie immer natürlich extrem begeistert.
00:09:51: nur das Problem war dass sich halt alle drei Wochen irgendwie eine neue Idee hatte und mein Umfeld dann irgendwann schon gesagt hat ja ja mach das mal.
00:09:59: meine Mutter zum Beispiel war alles andere als begeisterd.
00:10:01: sie dachte sich jetzt hast du die ganze Karriere aufgebaut bist in Geschäftsleitung inführungspositron why?
00:10:09: Und aber ich hatte... das war wie ein innerlicher Kompass, der mich da hingeführt hat.
00:10:17: Weil mir Arbeit per se immer Spaß gemacht.
00:10:20: Also ich habe auch einen guten Job gemacht und mich begeistert.
00:10:24: Aber halt nicht so, wie ich es mir in der idealen Welt vorgestellt hätte.
00:10:29: Ich glaube, ich bin jetzt auch nicht die typische Wirtschaftsperson, sag' ich mal, die nur analytisch denkt, sondern ich hab noch diesen kreativen Ausbruch manchmal in unterschiedlichen Formen und das habe ich schon immer zugelassen als Person.
00:10:45: Das drückt sich auch zum Beispiel im Kleidungsstil, im Musikstil aus oder im Musikgeschmack, dass es nicht nie so null ab fifteen ist.
00:10:53: Was hörst du denn
00:10:53: so?
00:10:54: Jenny!
00:10:55: Ich höre...
00:10:56: Verschiedene Musikrichtung
00:10:57: Verschiedene Brötchen ist wirklich die schlimmste Antwort, die man sagen kann.
00:11:00: Jetzt bin ich gespannt!
00:11:01: Ja Radio ist das Schlimmste!
00:11:03: Das Schlimmmste ist Radio!
00:11:04: Frag nacha bitte Malianik was er hört, weil es nämlich ein Running Gag von uns.
00:11:09: Nein... Ich muss sagen, ich bin sehr hingezogen zu älterer Musik also noch vor meiner Geburtszeit.
00:11:17: ganz klasse sind all these Sixties Seventys.
00:11:20: Ich war gerade im Konzert dieser Woche von Ronny Woods ehemaliges Rolling Stones Mitglied, also so Rock'n Roll.
00:11:27: Da kann ich nicht stillsitzen beispielsweise.
00:11:30: Ich bin aber grundsätzlich sehr offen.
00:11:31: Also ich kann auch an eine Party gehen wo elektronische Musik läuft wenn sie dann gut ist und wenn es wirklich musikalisch ein höhere Anspruch erfüllt wird genauso mit klassischer Musik.
00:11:42: Aber das ist schon so mein Herz.
00:11:44: Es gab auch mal jemand im Podcast der meinte dass das Büros eigentlich wie den Dancefloor bestenfalls Also dieses Musikbild,
00:11:53: manche sich
00:11:53: begegnen und vielleicht so zu einem Rhythmus unterwegs sind.
00:11:57: Und wie ging es dann weiter?
00:11:58: Genau!
00:11:59: Dann habe ich mal mein komplettes Umfeld ignoriert und meine Hingebung vertraut und hab dieses Studium zweieinhalbjährige Ausbildung gestartet.
00:12:11: Da waren da nicht allzu viele Leute die mit den Gedanken gespielt haben das wirklich als Job zu machen.
00:12:16: aber für mich war klar Beste raus und ich werde irgendwann den Sprung schaffen.
00:12:23: Meine Vorstellung war auch sich direkt selbstständig zu machen, das muss ich dann attakt erlegen als ich gemerkt habe so einfach ist es doch nicht die praktische Erfahrung fehlt.
00:12:31: und dann hab' ich mit fünfunddreißig im Praktikum gestartet bei einem unserer jetzigen Konkurrenten Und da waren natürlich nur ein zwanzig-zweinzwanzigjährige und da gehörten auch Aufgaben wie Petflaschen also Plastikflasche entsorgen zu meinen Tätigkeiten was natürlich dann schon psychologisch auch eine Herausforderung ist, damit umzugehen dass man jetzt nur mal eben nicht mehr die Führungspersonen oder nicht mein Geschäftsleitungsmitglied.
00:12:57: Aber ich war einfach begeistert.
00:12:59: Du hast es
00:13:00: einfach gemacht?
00:13:00: Genau!
00:13:01: Ich wollte lernen... Ich habe auf dem Weg zur Petflaschenentsorge meine Mutter angerufen und hab dann doch mal gesagt was mache ich hier eigentlich?
00:13:07: Hab da kurze Krisenmomente gehabt.
00:13:09: Aber das Thema an sich hat mich so begeistert und man muss auch sagen, die Projektleitung aus den vorherigen Tätigkeiten.
00:13:17: Das hat mir natürlich auch geholfen.
00:13:18: also das ganzheitliche Denken, dass Unternehmerische denken, dass auch wenn man es richtig macht in der Bürowelt relevant ist weil am Ende ist es auch ein Business Case – das hat natürlich schon geholft.
00:13:29: aber das Kreative da musste ich wirklich von... Grund auf alles lernen, ich musste lernen zeichnen von Hand aber auch mit der entsprechenden Software.
00:13:39: Ich hatte keine Ahnung was überhaupt New Work ist und ja das war der Start dieses Karrierewechsels.
00:13:46: Aber der schönste Satz den hast du ja gerade gesagt ich wollte lernen.
00:13:49: Genau!
00:13:49: Ich
00:13:50: finde dass es die wichtigste Grundhaltung für Unternehmen ja auch wenn's um Büros geht, wenn's...um Alles geht ne?
00:13:55: Wenn die Bereitschaft nicht da ist dann kann das eigentlich nichts werden.
00:13:59: Absolut
00:13:59: ja.
00:14:00: also lehst mich hundertprozentig an
00:14:02: Ich glaube auch in unserem Business-Modell jetzt müssen wir permanent lernen, weil sonst bleiben wir stehen.
00:14:07: Das ist ja ein Thema das sich immer weiterentwickelt und wir erfinden oder entwickeln immer wieder neue Workshops, neue Themen.
00:14:15: aber das wollen wir auch, weil es mir zumindest irgendwann langweilig
00:14:20: wird!
00:14:20: Dann lass uns doch da die Pause-Taste drücken, weil ihr euch kennengelernt hattet.
00:14:25: Janik, vielleicht gibst du uns auch noch mal ein Background zu deiner Story und dann schauen wir wie ihr gemeinsam dann zu Days With Us kommt?
00:14:31: Ja also für mich war immer klar ich möchte zur Polizei.
00:14:34: So ein Einsatzkommando war einmal das große Ziel während meiner Kindergarten im Schulzeit.
00:14:38: Hatten sie auch interessante Schuhe?
00:14:39: Die hatten auch tolle Schuhen aber werde hier zum Türen eintreten.
00:14:43: Das waren wahrscheinlich ein bisschen andere als die von der Jenny.
00:14:48: Ja, das war mein großes Ziel und ich habe viele jahrzehntelange leidenschaftlich fußbar gespielt.
00:14:53: Und hatte dann eine schwere Knieoperation mit achtzehn ungefähr während des Sporttests und hätte dann eigentlich zum Regeltermin nicht zu dieser Sportprüfung gehen können.
00:15:03: Meine Eltern waren immer erpicht, dass sich was arbeitet.
00:15:06: Das hättet es keine Möglichkeit gegeben ein Jahr bei uns nichts zu tun von zu Hause aus.
00:15:12: Dann war der Plan B. Ich muss mich irgendwie auf eine kaufmännische Ausbildung bewerben als Plan B Und dann habe ich mich bei der Vitra unter anderem beworben.
00:15:19: Es war bei uns natürlich ein großer Arbeitgeber in der Region, ich bin an der südlichsten Spitze Deutschlands aufgewachsen und bin dann da hingekommen, hab die Ausbildung bekommen, das können wir alles überspringen, hab danach auch noch mit der Vitrat zusammen dual studiert also BWL studiert, hab während des Bachelorstudiums den Heiko Stahl kennengelernt, dem ehemaligen Länderschef von Vitra Schweiz Und auch Raffael Gilgen natürlich und habe eigentlich aus dem großen Selbstverständnis raus verstanden.
00:15:51: Es geht um viel, viel mehr wie nur um die Möbel.
00:15:53: Wir müssen über die Themen sprechen.
00:15:54: Es gibt große Herausforderungen, die Unternehmen aktuell auf den Tisch haben.
00:15:58: Ich bin dann von dort aus in die Schweiz gekommen wo ich denn auch Jenny kennengelernt hab.
00:16:03: nachdem ich dort ein halbes Jahr war kam dann eigentlich auch Siedern dazu.
00:16:08: Insofern waren wir dann eigentlich die erste Arbeitgeberin für Jenny dort und da haben wir das ganze Thema Workplace Consulting dort aufgebaut und groß gemacht.
00:16:17: Ja, und Janik kannst du dich noch erinnern als sie Jenny dazu kam die war ja nun grad dabei aus einer ganz anderen Welt sich da so richtig tief rein zu arbeiten?
00:16:25: wie war das euer kennengelernt?
00:16:27: Also auch das war gar nicht so romantisch muss ich ehrlicherweise sagen.
00:16:29: Die ersten acht wochen haben wir gar nichts so groß was mir dann dazu tun gehabt.
00:16:34: Jenny war wenn man sie heute kennt zurückhaltend ruhig hat eigentlich auch mit kaum jemandem gesprochen, hat sich das alles immer so ein bisschen von weitem angeschaut was die da machen.
00:16:45: Das passt heute nicht zu ihren Eigenschaften, die ich sie heute beschreiben würde und haben uns dann bei einem Abhörow von der Unternehmung das erste Mal ausgetauscht und ja dann auch immer regelmäßiger und heute mehrere Male täglich!
00:17:05: Jenny, wie ist denn diese Idee entstanden?
00:17:07: Auch mehr und an anderer Stelle zusammenzuarbeiten.
00:17:12: Also es ist so Janik war ja für den Verkauf von Produkten auch zuständig weil wir werden damals ein klassischer Fachhändler und ich war eigentlich eine der ersten Innenarchitektin sogenannt.
00:17:24: Ich war noch in einer Ausbildung die eingestellt wurden Und dann kam die Pandemie.
00:17:29: also ich habe am ersten März angefangen, zwanzig-zwanzig und am sechzehnten März war der Lockdown in der Schweiz und wir hatten damals das erste Projekt, das erste größere Büroprojekt für eine Schweizer Privatbank.
00:17:43: Wir hatten aber noch nichts.
00:17:44: also wir hatten kein Konzept.
00:17:46: Wir wussten nicht genau wie wir vorgehen.
00:17:48: Und dann ist irgendwann die Idee zu D's With Us entstanden?
00:17:52: Genau!
00:17:52: Also es war ein ziemlicher Kampf der Weg, weil wir hatten natürlich ganz unterschiedliche Kulturen in der Unternehmung.
00:17:59: Wir hatten den klassischen Produktverkäufer auf größerem Level in großen Projekten und wir hatten das Team Innenarchitektur Workplace Consulting, dass wir langsam aufgebaut haben.
00:18:09: Und da gab es natürlich einen kompletten Kulturclash, weil die Innenarchitecten, Workplace Konsultants wollten das Gesamtheitliche, die wollten Konzepte entwickeln und die wollten natürlich auch Geld verlangen für diese Dienstleistungen.
00:18:21: Und für den Fachhändler war das eher so eine Zusatzsitzleistung, die man noch kostenlos dazu gibt.
00:18:27: Das heißt es war schon ein mehrjähriger Prozess, würde ich sagen intern mit riesigen Diskussionen und Geschäftsleitungs-Meetings
00:18:34: etc.,
00:18:35: aber irgendwann hatten wir es auf dem Markt so geschafft dass wir häufig auch für das Thema Workplace Consulting wahrgenommen wurden und deswegen haben wir dann die damalige Firma Garee Branded mit einem neuen brand aufgetreten, die wirklich auch das verkörpert.
00:18:50: Und dann ging es noch mal ein bisschen vorwärts, nochmal zwei drei Jahre wo wir dann gemerkt haben jetzt haben wir so große Projekte.
00:18:57: Wir müssen das Consulting und die Innenarchitektur unabhängig betreiben.
00:19:01: Wir wollen nicht mit dem Möbel in Verbindung gebracht werden weil das Möbil eben nur ein Teil des Raumes ist.
00:19:07: und daraus entstand dann die Gründung von Days for Does wo wir wirklich sagen können wir sind komplett unabhänglich uns geht's um den Mehrwert im Raum welches Möbel da steht, weil da geht es noch um viel viel mehr als nur das Produkt.
00:19:22: Janik, magst du uns den Namen mal erklären?
00:19:25: Was habt ihr euch dabei gedacht?
00:19:26: Also das war alles kein langer Prozess.
00:19:30: man muss wissen zu unserer Geschichte gehört.
00:19:32: wir haben innerhalb von einundvierzig Tagen gegründet also von der Idee die gründen eigene Firma bis zur notariellen Beglaubigung der Aktiengesellschaft waren's ein und vierzig Tage.
00:19:42: Das heißt Alles was wir auf strategischer Ebene sowas wie den Namen was ja eigentlich ein Riesending ist Hatten wir teilweise zwei bis drei Stunden Zeit, um uns zu entscheiden.
00:19:51: Super
00:19:53: Sprint!
00:19:54: Das war nicht zu empfehlen auch nicht gesund aber das ist Teil unserer Geschichte.
00:19:59: und eine Idee war von der Agentur Days with Lemon oder Melon.
00:20:07: Eins von beiden also aufhin war die Assoziation.
00:20:10: man sitzt auf einer Insel man hat irgendwie ein Cocktail Glas in der Hand Die Sonne scheint als irgendwie eine positive Assoziation Und wir haben aber gedacht, was hat das mit unserem Thema zu tun?
00:20:20: Das ist so typisches Marketing.
00:20:22: Aber doch sind wir dran hängen geblieben und ich meine Jenny oder sogar ihre Tochter hatte dann irgendwie mal reingerufen wie wär's denn eigentlich with us?
00:20:32: und Dann hatten wir plötzlich so dieses Gefühl hey bei unseren Themen gibt es ganz viel um Menschen.
00:20:38: Es geht um was.
00:20:39: zusammenarbeiten gemeinsam über Herausforderungen sprechen Fanden dann immer mehr gefallen eigentlich an diesen Namen und hatten dann eben auch nicht mehr viel Zeit, sondern in drei Stunden haben wir uns dann auch für das entschieden.
00:20:54: Das ist bis heute der Name auf dem ich mega stolz sind.
00:20:58: Und was ist das Besondere an eurer Company?
00:21:01: Vielleicht kannst du uns mal eure Philosophie noch erklären.
00:21:04: Also was uns natürlich immer extrem wichtig war, ist dass wir auch leben, was wir den ganzen Tag erzählen Und insofern haben wir uns so eine relativ frühen Phase unserer Unternehmung mit unserer Kultur, unseren Werben und unserem Führungsverständnis.
00:21:19: Mit einer anderen Art von Führung grundsätzlich auch beschäftigt.
00:21:24: Dazu kommen beispielsweise auch solche Themen das bei uns Mitarbeitende beteiligt sind an der Unternehnung als auch dieses Thema.
00:21:31: unternehmerisches Denken ist immer so eines was gefordert wird.
00:21:35: Wir glauben ganz stark daran dass es nur mit Polizipation wirklich gut funktioniert.
00:21:41: Wir sind gerade am Experimentieren mit einer vier Tage beziehungsweise vierundhalb Tage Woche.
00:21:46: Wir haben kulturell ganz, ganz viele Incentives.
00:21:49: Wir machen übers Jahr hinweg viele tolle Geschichten zusammen.
00:21:53: Wir gehen auf Remote Week einmal im Jahr zusammen.
00:21:56: also wir konnten bis jetzt auch zweimal uns leisten keine Ahnung ob es wiedermachen aber da schauen wir uns jedes Jahr neu an.
00:22:03: Das sind alles Themen die wir immer wieder mal ausprobieren sind und das schätzen aber unsere Kunden weil sie kriegen das natürlich auch mit Und sind deswegen auch ein guter Gesprächspartner für all diese Themen, weil wir dann halt auch sagen können hey ihr habt es selber ausprobiert.
00:22:16: Das ist gut das hat nicht funktioniert dass unsere Meinung zu diesen Themen und eben nicht aus der Theorie sondern aus der Praxis und ich glaube das macht's wichtig um auch wirklich glaubwürdig über die Themen sprechen zu können.
00:22:29: Jenny wenn ihr das lebende Beispiel seid und euren Kunden davon berichtet was ihr gelernt habt Was kann man denn von euch lernen wenn es um Bürogestaltung geht?
00:22:39: Also grundsätzlich kann man von uns lernen, wie das perfekte Büro gestaltet wird.
00:22:44: Aber das Wichtige zu verstehen ist es gibt nicht das eine perfekste Büro sondern es ist extrem abhängig davon.
00:22:52: was ist das für ne Unternehmung?
00:22:53: Wir haben auch viel mit öffentlichem Verwaltung zu tun.
00:22:55: die arbeiten natürlich ganz anders.
00:22:57: und was is'auch Die Kultur dahin?
00:22:59: der Boss wollen wir mit dem physischen Büro erreichen Nicht unabhängig Sondern zusammen mit unserer Unternehmens- und Führungskultur.
00:23:07: Das heißt Wir sind die, die erst mal zuhören und die Unternehmung und die Menschen kennenlernen darin.
00:23:14: Wir setzen ganz viel auf Partizipation in unterschiedlichen Ausprägungen teilweise mit voller Partizhipation weil wir aus der Theorie oder aus der Wissenschaft auch wissen dass ein Change mit Partizcipationen soviel mehr Produktivität führen kann Teilweise mit partieller Participation.
00:23:30: aber unsere Expertise sitzt darin das nachher zu übersetzen in den Raum
00:23:35: Und du hast schon eine Change angesprochen.
00:23:37: Das ist ja für viele eine große Veränderung tatsächlich auch aus einer alten Bürowelt in der Neue zu kommen, weil das ja ein kultureller Wandel auch ist.
00:23:45: da bist Du ja auch mittendrin.
00:23:46: kannst Du uns mal erklären wie sowas bestenfalls gelingt?
00:23:52: also wir wissen ja wie es oft nicht gelingt.
00:23:54: Es wird dann so angeordnet top down von oben nach unten.
00:23:58: Wie gelingt's denn?
00:23:58: was hast Du da gelernt?
00:24:00: Wir können ja heute leider nur so andersweise reingehen Vielleicht so ein paar Takeaways.
00:24:07: Das ist natürlich ein riesiges Thema, da könnten wir alleine nur darüber sprechen wie gelingt es?
00:24:13: Also ich glaube ein wichtiges Thema is die oberste Führungsetage.
00:24:18: Die obersten Führungsetage muss sich bewusst sein wieso machen wir das überhaupt?
00:24:23: und der Und der Grund ist hoffentlich nicht, damit das Büro schön aussieht.
00:24:27: Sondern weil wir uns positionieren wollen als attraktiver Arbeitgeber, wollen wir ein Wohlbefinden schaffen wollen dass zu mehr Effizienz und Produktivität führt.
00:24:36: aber sie müssen auch ein Stimmig dahinter stehen und es auch so vertreten.
00:24:41: Das ist sicher ein wichtiges Element.
00:24:43: Das zweite wichtige Element ist indem man halt tatsächlich zuhört.
00:24:47: Das klingt banal und einfach.
00:24:51: Wenn man halt irgendwie immer das One Fits All Konzept umsetzt oder sagt, jetzt braucht ihr noch die Zone und diese Zone.
00:24:57: Und das passt gar nicht zur Kultur oder zur Tätigkeit dann wird es am Ende nicht funktionieren.
00:25:01: Es sieht schön aus aber es bringt keinen Mehrwert.
00:25:03: Man muss sich immer die Frage stellen, bringt dieses Konzept?
00:25:07: Oder bringen die einzelnen Teile einen Mehrwert?
00:25:09: Und zwar nicht für eine Person sondern für unterschiedliche Personen.
00:25:13: Es gibt ja auch das aktivitätsbasierte Arbeiten wo wir sagen Das ist nicht weit genug gedacht Es geht um den Menschen und um den Tag.
00:25:23: Also es kann sein, dass ich in einem Tag mich gut konzentrieren kann in der Cafeteria oder einen anderen Tag nicht oder dass ich empfindlich auf Geräusche reagiere und der andere nicht.
00:25:33: Das sind so zwei wichtige Themen.
00:25:35: Ich glaube was auch noch ganz wichtig ist die Konsequenz in der Umsetzung.
00:25:39: Dass man sich bewusst ist, man entscheidet sich für diesen Weg.
00:25:44: das bedeutet aber auch Nicht nur die oberste Führungsetage, sondern auch die dazwischen.
00:25:49: Die gehen meistens verloren mitnimmt und ihnen auch die Befähigung gibt ihre Mitarbeitenden mitzunehmen und das aber auch konsequent umsetzt und nicht nach drei Wochen Eröffnung dann sagt gut alle schreien nach noch mehr klassischen Arbeitsplätzen wir bestellen noch sechs Tische Sondern sich wirklich konsequent bewusst ist was sind unsere Projektziele wie sollen wir das erreichen?
00:26:11: Und dann auch daran festhält und alles dafür tut dass die Nutzung so funktioniert, wie sie eben den Mehrwert generiert.
00:26:19: Ich glaube das sind so die drei wichtigsten Themen aus meiner Sicht.
00:26:23: Ich habe auch schon in einer Organisation gearbeitet, in der es darum ging um die Bürowelten zu modernisieren würde ich mal sagen und da waren erst einmal dafür... Das klingt ja gut und vielversprechend!
00:26:38: Und irgendwann kam's dann zu dem Punkt das gesagt wurde wir haben Descharing-System, das heißt man kann sich dann in der Erb dem Platz buchen und das kam gar nicht gut an.
00:26:49: Denn die Leute wollten gerne ihren Platz behalten Und dann hat sich daraus sogar ein richtiger Widerstand Formiert, der das ganze System ziemlich infrage gestellt hat oder fast auf die Kippel gebracht hat.
00:27:00: Dann Kamen so verschiedene Interessen aufeinander.
00:27:04: ja und Da habe ich eigentlich für mich draus gelernt es geht auch sehr stark um die Kommunikation.
00:27:09: Ja wie erklärt man das Ganze?
00:27:10: Wie erzählt man die Story?
00:27:12: Janik, vielleicht kannst du dazu mal eure Erfahrungswerte teilen.
00:27:16: Thema Kommunikation und Gestaltung von Office-Welten.
00:27:20: Das
00:27:20: Thema Kommunikanion ist einer der wichtigsten Elemente im Change Management unabhängig zu welchem Thema ob man über kulturelle Themen spreche oder beräumliche in diesem Fall Und ich glaube es ist ganz ganz wichtig die Leute mit auf diesen Weg zu nehmen und eben nicht nur einmal zu kommunizieren sondern während dem gesamten Projekt und auch darüber hinaus.
00:27:40: Viele machen dann beispielsweise mal einen Workshop mit Nutzervertretern innen und dann passiert lange nichts mehr.
00:27:47: Und keiner weiß, was passiert denn jetzt eigentlich mit den Inputs die wir da reingegeben haben?
00:27:52: Das ist wichtig das zu begleiten sehr engmaschig zu begleichen.
00:27:55: oftmals gibt es auch noch intern Unterstützung seitens Kommunikation oder ähnliches.
00:27:59: Das vielleicht noch so ein Element was ich zu den Punkten von Jenny ergänzen würde dass es auch eine Verständnis gibt.
00:28:06: Es braucht interne Ressourcen für dieses Projekt.
00:28:09: Es kann nicht alles von extern begleitet und unterstützt werden, sondern es muss von intern auch noch Ressourcen geben die sich mit diesem Thema beschäftigen.
00:28:18: Und dann kann's aber auch funktionieren!
00:28:20: Dann ist beispielsweise in der Diskussion mit den Mitarbeitern halt eine ganz andere Geschichte zu erzählen.
00:28:25: wie wir nehmen euch dem Platz weg?
00:28:27: Ist vielleicht irgendwie sehr hart und das hört sich nach Verlust an.
00:28:31: wenn ich aber sage hey aktuell habt ihr einen weißen Tisch und ein schwarzen Stuhl um mal bisschen bildlich zu sprechen.
00:28:36: Aber in diesem neuen Konzept, weil ihr ja unterschiedliche Tätigkeiten habt über den Tag hinweg ist vielleicht der weiße Tisch und der schwarze Stuhl gar nicht der beste Ort für diese Tätigkeit, die ihr den ganzen Tag zu verrichten habt.
00:28:46: Dafür schenken wir euch aber unterschiedlicher Arbeitsplatzzonen, weil wir euch verstanden haben, weil eure Bedürfnisse verstanden sind und eure Arbeitsrealität verstanden hat.
00:28:56: Und ihr habt Möglichkeiten noch viel besser!
00:28:59: zu arbeiten in den unterschiedlichen zonen und plötzlich merke ich bekomme zwölf sachen zusätzlich dazu um mir wird nicht ein platz weggenommen.
00:29:06: also das sind so diese geschichten die ich erzählen muss.
00:29:09: aber man braucht auch die courage sich und es machen wir zum beispiel jenni oder andere aus dem berggeblitz consulting team die stellen sich dann vorne bei einer town hall hin und dann wird ein großer qr code an die wand projiziert und die leute haben eine halbe stunde oder eine dreifel stunde zeit fragen zu stellen.
00:29:24: also diese konfrontation im guten wie aber auch eben Im schlechten, wenn man so möchte.
00:29:29: Dass man auch wirklich mal brenzlige Situationen zu händeln weiß und aber auch wieder dran festhält Das gehört auch dazu.
00:29:35: also man darf sich da nicht vor fürchten.
00:29:37: Aber nur dann schafft man es eben auch diesen Buschfunk Und diese Widerstände möglichst zu minimieren.
00:29:44: Aber Jenny das wirst du kennen jede echte Veränderung hat ja immer auch mit Zweifelern und Skeptikern oder sogar Mitwiderständen zu tun.
00:29:53: Oder die Frage ist ja eher nur wie man damit umgeht oder wie man es frühzeitig Antizipiert oder aufkräft?
00:29:59: Genau.
00:29:59: Also Widerstände, Unsicherheiten das ist eigentlich... Aufgrund dessen braucht es überhaupt ein Change Management und wir sagen immer in unseren Workshop zu unserem Kundinnen oder ganz am Anfang am Prozess bringt uns die Skeptikerin weil genau da müssen wir ansetzen Weil Die Leute die schon begeistert sind denen müssen wenn ich vier Stunden erzählen wieso machen wir das ja alles.
00:30:20: Aber was häufig die Herausforderung isst einfach dass Verständnis Es ist ein Prozess.
00:30:27: Wir haben eine alte Arbeitswelt, die haben zwanzig Jahre vielleicht am fixen Arbeitsplatz gearbeitet.
00:30:32: Noch schlimmer vielleicht im Einzelbüro und sie werden sich in der neuen Arbeitswelt verändern müssen damit Sie wirklich den persönlichen Mehrwert generieren.
00:30:41: das ist ja die Hauptfragestellung vom Change Management What's In For Me?
00:30:45: was bekomme ich?
00:30:47: Und das erfahre ich halt eben erst wenn das Büro eröffnet ist.
00:30:50: Das heißt, wir können ganz viel vorher erzählen aber die wichtige Begleitung findet eigentlich während der Anfangsphase, während der ersten sechs Monate statt, wo wirklich das Ausprobieren stattfindet.
00:31:01: und da reicht es nicht, wenn ich hundertmal sage, dass wird besser sondern Sie müssen's ausprobieren!
00:31:06: Aber sie brauchen auch die Bereitschaft sich selber zu verändern Und eben nicht reinzukommen und den fixen Arbeitsplatz zu suchen, sondern reinzukomen.
00:31:15: Im Thema Selbstmanagement sich zu überlegen was mache ich denn heute eigentlich?
00:31:20: Wo könnte ich das überall machen und welchen Ort suche ich mir jetzt dafür aus?
00:31:24: Aber dieser Prozess dieses erstmal innehalten findet ja normalerweise nicht statt und der hat die letzten zwanzig Jahre nicht stattgefunden.
00:31:32: Eine neue Routine ist quasi eine neue Routine.
00:31:35: Da brauchen wir fünfundsechzig bis zweieinhalbfünfzig Tage, bis das wirklich zur Routine wird und wir nicht mehr überlegen.
00:31:41: Das heißt, wir müssen einfach Geduld mitbringen sowohl wie als Change Manager wie aber auch die Führungskräfte und die oberste Geschäftsleitungsetage.
00:31:51: was macht ihr wenn Unternehmen euch beauftragen will und großes Budget mitbringt eine große Bereitschaft Dinge zu verändern?
00:32:00: vielleicht wird sogar ein neues Haus gebaut und es sieht alles ganz toll aus Und die Belegschaft folgte das so aber gar nicht, weil es nicht auf ihre Bedürfnisse einzahlt.
00:32:11: Was macht ihr also mit Kunden, die eine tolle neue Welt schaffen wollen?
00:32:17: Die das aber nur aus einer eigenen Motivation heraus tun wollen.
00:32:20: Weil das schick aussieht und ihnen persönlich vielleicht gefällt.
00:32:26: Das wird es ja auch geben!
00:32:28: Das sind nicht unsere Kunden.
00:32:30: Also bei uns ist es tatsächlich so... Wir glauben zu hundertfünfzig Prozent daran und wir können nur dem Prozess begleiten, wenn wir den roten Faden auch selber glauben können.
00:32:41: Ich glaube was uns extrem aussagt ist, sie sind authentisch!
00:32:45: Wir machen das weil wir etwas erreichen wollen für die Mitarbeiter- umführungskräfte Und wenn wir die Storyline nicht haben und die erfinden müssen dann stelle ich mich auch nicht beim Town Hall und erzählte Mitarbeitenden wieso dass jetzt ein tolles Büro ist?
00:32:57: Wir haben zum Beispiel Anfragen von Projekten, wo wir nicht die Raumentwicklung gemacht haben.
00:33:03: Wo wir aber das Change Management begleiten sollen und da ist unsere Message immer zeigt uns erstmal den Grundriss Und dann entscheiden wir ob wir überhaupt dahinter stehen können.
00:33:12: weil also ein change management ohne überzeugen findet nicht statt.
00:33:15: und wenn die Kunden zu uns kommen sagen Wir wollen fancy Büro Dann sagen wir ja könnt ihr haben Aber wir machen erst mal noch einen Schritt zurück.
00:33:22: und Wenn dann eine unternehmung sagt nein wir wollen jetzt direkt in die Innenarchitektur dann sagen wir ganz klar dann sucht euch einen klassischen Innenarchitekten oder Architekten, aber das ist der falsche Partner.
00:33:33: Also da sind wir mittlerweile extrem konsequent weil wir auch wissen wieso?
00:33:39: Weil es holt uns hinten im Prozess wieder auf!
00:33:42: Wir haben nachher Beschwerden von den Mitarbeitern Führungskreffen und dann heißt es Wieso haben die das Poroso entwickeln?
00:33:47: Das können wir uns zum Glück leisten und setzen wir auch konsequent um.
00:33:53: Und wir haben solche Gespräche ja auch immer weniger ehrlicherweise, weil unser Profil mittlerweile auf dem Markt auch so scharf ist Und wir auch so eine klare Positionierung haben, dass man eigentlich relativ schnell, wenn man sich mit uns beschäftigt, feststellt für was wir stehen und für was nicht.
00:34:08: Insofern sind solche Gespräche eigentlich auch mal weniger ehrlicherweise.
00:34:11: Das muss man ja auch wollen!
00:34:12: Also die Geschäftszeitung muss uns als Pairing-Partner sehen weil das kann auch mal unangenehm werden... ...mit uns in dem Workshop.
00:34:21: Genau, weil wir stellen Challenging-Fragen, kritische Fragen damit wir uns nachher einig sind.
00:34:28: Aber das sind auch Fragen über die vielleicht die Geschäftsleitung noch gar nie nachgedacht hatten wo der CEO dachte ich habe zwar eine Geschäftszeitung aber ich bin ja immer noch der CEO und ich entscheide hier alleine.
00:34:38: Und in unserem Workshop ist es halt nicht der Fall weil wir wollen eine einheitliche Haltung.
00:34:42: damit wird dann transparente Mitarbeitungen gegenüber kommunizieren können.
00:34:47: auch
00:34:48: Janik die Jenny sitzt hier gerade im Homeoffice.
00:34:52: Du hast mir vorher verraten, dass du glaubst das man im Homeoffice eigentlich nicht gut auf neue Ideen kommt.
00:34:57: Dass es sogar der Killer eigentlich ist für Innovation.
00:35:01: Was machen wir denn jetzt mit Jenny?
00:35:03: Ich war halt schon im Büro.
00:35:05: Das stimmt!
00:35:06: Das muss man dazu sagen.
00:35:08: Sehr gut.
00:35:08: Ja
00:35:09: also unabhängig davon ist das Büro des Homeoffices eine zusätzliche Zone für konzentriertes arbeiten.
00:35:21: wenn ich weiß ich habe heute acht stunden teamscalls dafür muss ich nicht ins büro kommen.
00:35:26: wenn ich weiss ich hab acht stunde kalkulation zu schreiben muss hochkonzentrieren sein und habe eigentlich keine zeit für austausche der andres dann muss sie nicht ins bureau kommen.
00:35:34: Für alles andere gibt es eine hohe relevanz fürs bürokund.
00:35:41: das muss uns allen klar sein, wir haben alle gemerkt mit und durch corona auch anschließend.
00:35:46: der wirklich physische austauscht ist durch nichts zu ersetzen.
00:35:50: Das ist glaube ich allen klar.
00:35:51: Und die Kreativität, da gibt es etliche Studien dazu... ...ist eben nur möglich im Office.
00:35:58: und wenn ich dann diesen einen kreativen... Dann sind wir wieder bei den konzeptionellen Themen!
00:36:01: Wenn ich dann diesem einen krativen Ergust habe, diese eine kreative Explosion,... ...dann muss ein gutes Konzept immer wieder in Büro.
00:36:09: Eben alles bereitstellen zu verfügen stellen, dass sich auch an diesen Themen weiterarbeiten kann.
00:36:16: zu meinem Bild von vorher nur weiße Tische und schwarze Stühle stehen, dann weiß ich gar nicht so recht hin wohin jetzt mit meiner Kreativität und mit meiner kreativen Idee.
00:36:24: Und deswegen müssen sich die Konzepte fundamental verändern.
00:36:28: also es bleibt Home Office bleibt.
00:36:30: das ist ein Muskel der ist aktiviert worden und da geht so nicht mehr weg.
00:36:34: aber es ist eine andere Diskussion die wir heute führen müssen.
00:36:37: dieser Return to office Geschichte finde ich ohnehin bisschen doof Aber es ist ne zusätzliche Zone Und alles andere ist im Büro mindestens genauso gut möglich oder muss mindestens genau so gut möglich sein.
00:36:49: Aber ich
00:36:50: finde ja bei Return to Office immer die Frage, was steckt dahinter?
00:36:54: Was ist der Intention?
00:36:55: Geht es darum Kontrolle auszuüben oder die Erosion von Kontrolle zu haben?
00:37:00: dann wird's schwer.
00:37:02: gehts aber darum zu sagen wir wollen uns mehr begegnen?
00:37:05: Dann kann ja Return to office eine gute Sache sein denke ich.
00:37:08: Das ist so.
00:37:09: Die Frage ist halt immer nur Was steckt dahinter?
00:37:12: und in den allermeisten Fällen schwingt immer so ein bisschen mit.
00:37:16: Wir vertrauen unseren Leuten nicht, wir haben das Gefühl die müssen wieder mehr arbeiten, die machen zu wenig Zuhause.
00:37:24: Und ich muss ehrlicherweise sagen wenn ich hier im Büro sitze, zehn Stunden kriegt ihr keiner mit ob ich hier arbeite oder den ganzen Tag sonst was mache.
00:37:32: Also die Hebeln müssen ganz, ganz andere sein wie über eine Präsenzpflicht zu sprechen.
00:37:37: Wenn ich eine Demotivation habe, hab' ich vielleicht ein kulturelles Thema, hab', ich vielleicht einen Führungsthema.
00:37:42: aber das alles zu lösen mit einer Präsentzpflicht finde ich so ein bisschen an der Diskussion vorbeentschieden.
00:37:49: Die Frage ist ja wieso kommen Sie denn nicht ins Büro?
00:37:52: Ja!
00:37:54: Und wieso muss man sie?
00:37:56: oder hat man das Gefühl, man muss sie zwingen?
00:37:57: Weil eben das Büro vielleicht nicht der Ort ist an dem er gerne kommt.
00:38:01: Oder nicht der ort ist wo ich mich identifizieren kann und Mehrwert sehe für mich persönlich.
00:38:07: Das ist eigentlich die umgekehrte Fragestellung.
00:38:10: Nicht muss sich sie zwingen sondern wieso kommen Sie nicht?
00:38:13: Na haben wir natürlich den Arbeitsweg, der auf dem Problem ist mit viel Zeit oft verbunden ist.
00:38:18: Wir haben aber manchmal auch Manchmal ist das Homeoffice auch einfach gut eingerichtet.
00:38:25: Wir haben uns ja in der Pandemie alle gut eingerichtet zu Hause mit Equipment, mit einem guten Sessel und einem guten Kaffee und da muss das Büro dann erstmal nachziehen – in manchen Fällen?
00:38:35: Das ist
00:38:35: so, ja!
00:38:36: Janik du hast mir noch eine interessante These zugespielt die ich nochmal aufgreifen möchte.
00:38:41: Du hast gesagt Neurodiversität ist eigentlich der beste Maßstab dafür ob ein Büro wirklich funktioniert.
00:38:46: Das fand ich sehr interessant Nicht nur weil mich das Thema Neurodiversität interessiert, sondern weil es nochmal ein interessanter Approach ist wie man neue Deutsch sagt.
00:38:54: Was hast du dir dabei gedacht?
00:38:57: Also ich muss da vielleicht noch ergänzen und da bin ich nicht selbst darauf gekommen, sondern die Idee kommt eigentlich vom Jörn Wächler.
00:39:03: oder der Input kommt von Jörnn Wächter, der ist Lead Workplace Design bei Adidas Und er beschäftigt sich gerade relativ intensiv mit diesem Thema Neurodiversität und hat mich da so bisschen auf den Trichter gebracht Was ist eigentlich Neurodiversität?
00:39:17: Vielleicht kurz zur Begriffsklärung.
00:39:18: Das sind Leute mit ADHS, mit einer Hochsensibilität, mit einem Autismus und noch ein paar andere Ausprägungen.
00:39:26: Man geht davon aus jeder fünfte hat eine Art von Neuro-Divergenz und da gehören dann akustische Themen dazu visuelle Reize konzentriertes Arbeiten mit einem hohen Anspruch und Und jetzt kann man ja sagen, naja das sind auch alles Themen die in einem normalen Bürokonzept schon zu finden sind.
00:39:48: Es gibt unterschiedliche Zonen aber die Diskussion oder die Frage könnte ein anderes sein dass man sagt okay die Frage ist nicht was mache ich hier sondern wie vielen Reizen bin ich ausgesetzt?
00:39:57: und dann habe ich vielleicht einen Sitzungszimmer mit einer Glaswand da hab' ich vielleicht alle akustischen Werte die gut sind für ein konstruiertes Arbeiten habe aber diese visuellen Reize vor der Wand.
00:40:10: Also das sind so Dinge, die da mit reinfließen.
00:40:13: Und deswegen ist der Maßstab relativ hoch angesetzt.
00:40:16: also wenn es für neurodivergente Menschen funktioniert, funktioniert's für alle anderen auch.
00:40:21: und da ist Adidas gerade extrem dran sich mit diesen Themen zu beschäftigen.
00:40:25: und dann muss ich auch ehrlicherweise sagen, dass wir noch nie was dieses Thema angeht.
00:40:29: aber ich finde es extrem wichtig und deswegen habe ich das auch bei uns mit ins Team getragen, dass wird einfach uns intensiver auch mit diesem Thema beschäftigen.
00:40:38: Und der Jörn ist ja auch bei euch zu Gast, da kannst du gerne nochmal Werbe machen.
00:40:41: Der Jörg ist bei uns zu Gast deswegen kommt es der große Werbe-Einspann.
00:40:46: also wir haben unser Future of Work Festival am dreißigsten Zehnten in Zürich.
00:40:51: unter anderem ist dort Jörng Wechtler Speaker.
00:40:54: Wir beschäftigen uns dieses Jahr mit den Themen Raum und Kultur und der kulturelle Teil dieses Abends belegt Renata Bürkler.
00:41:03: sie ist Chief Human Resource Officer bei Victorinox.
00:41:06: Das sind die Schweizer Taschenmesser, die wahrscheinlich jeder kennt und vieles andere was sie mittlerweile auch machen.
00:41:11: Und ja freuen uns auf zwei spannende Persönlichkeiten und auf einen schönen Abend.
00:41:16: Ich habe gehört du bist auch noch um überlegen ob du da vielleicht vorbeikommst?
00:41:21: Ich wünsche mir immer noch dass jemand endlich die Beamentechnologie
00:41:24: entwickelt
00:41:25: das wir bei Raumschiff Enterprise hatten.
00:41:27: dann würde ich so ganz easy mal von Rostock zu euch rüber kommen weil ich bin immer soweit ich bin ja fast in Dänemark Wir gucken mal.
00:41:35: Aber wir tun das hier in die Show-Nurz, also bitte schaut euch das an wenn ihr könnt meldet euch da an Vater hin ist eine gute Sache.
00:41:42: Und ne zweite Tese von dir wollte ich auch nochmal aufgreifen.
00:41:45: Du hast nämlich gesagt dass wir eigentlich bei der Gestaltung von Büroräumen viel vom Film lernen können.
00:41:51: Das war ja auch noch mein Interesse, erzähl mal.
00:41:53: Ja jetzt habe ich wirklich viele Thesen hier aufgestellt.
00:41:57: Also das muss man so ein bisschen bildlich beschreiben.
00:42:00: also wir stellen uns jetzt alle dieses Großraum Büro vor Fünftausend Quadratmeter, fünf Stockwerke.
00:42:07: Eine unglaubliche Gleichförmigkeit eine große Peripherie.
00:42:11: Wir haben überall fünfhundert Lux-Grundbeleuchtung und es passiert irgendwie nichts.
00:42:15: Und was haben wir eigentlich beim Film?
00:42:17: Wir haben bei dem Film oftmals nie die ganze Perspektive.
00:42:20: Wir haben unterschiedliche Lichteinstellungen Wir haben einen Spannungsbogen Wir stellen uns ein Westernfilm vor Die Schiebetüren gehen auf Es kommt irgendwie angespannte Musik.
00:42:32: Es passiert immer was, es geht ums Eck und man sieht wieder etwas Neues.
00:42:36: Und das fand ich alles extrem spannend weil ich irgendwie das Gefühl gehabt habe, naja wenn man so Konzepte entwickeln könnte wo eben alles nicht gleich zu entdecken ist, wo man immer wieder etwas neues sieht, wo es unterschiedliche Lichtqualitäten gibt, wo's unterschiedliche Klänge gibt oder wo es vielleicht unterschiedliche Düfte gibt... Wahrscheinlich auch so ein bisschen Wunschdenken und Luftschlösser bauen.
00:42:57: Aber wenn man sich das bei der Konzeption den Hintergedanken behält, kann da wirklich was Gutes entstehen weil es dann doch ein Erlebnis wird.
00:43:08: Wir sprechen heute von Menschen ins Büro.
00:43:12: Wenn's ja ein Erlebnis wird gibt's hier ganz viele Gründe dahin zu gehen.
00:43:17: Und ich glaube diese Büros die ich vorher beschrieben hab, hat keiner Lust drauf.
00:43:22: Deswegen fand ich Filmszenarie Geschichte, die hatte ich mal aufgeschnappt.
00:43:28: Irgendwie eine schöne Analogie zur Bürokonzeption.
00:43:32: Abschließend würde mich nochmal interessieren was ihr glaubt wie sich das Büro in Zukunft entwickeln wird?
00:43:37: Also was klappt dir?
00:43:38: Wird bleiben?
00:43:40: Was werden wir vielleicht auch nicht mehr sehen Jenny wenn wir so in die Zukunft der Arbeit schauen.
00:43:45: also Ich glaube wir sehen ganz viele Firmen der Wirtschaft die dringend im Bereich Innovation voran gehen müssten in unterschiedlichen Branchen, um überhaupt noch dabei zu bleiben.
00:43:57: Weil es ist alles so schnelllebig dass man früher gar nicht gemerkt hat Ja, dass man das noch schafft und wieso man das schafft.
00:44:05: Und gar nicht so viel darüber nachgedacht hat.
00:44:06: Das heißt das Thema Innovation ist extrem wichtig.
00:44:09: was heißt es fürs Büro?
00:44:10: Ich glaube wir müssen viel mehr uns aufs Thema Kreativität und Zusammenarbeit fokussieren.
00:44:16: Wir haben jetzt gerade auch mit der großen Industrieunternehmung die Aufgabe gefasst eben ein kreativ Raum für AI-Prozessverbesserungen zu entwickeln, wo der Raum wirklich nicht einfach wie ein Workshopraum ist mit Sofa und Wideboard und lustigem Teppich sondern den Kreativprozess von Diver gehen und Convergehen in den Raum bringt.
00:44:37: Und den Nutzer dahin bringt.
00:44:39: eben den ganzen Prozess durchlaufen weil klar Kreatativität ist kreativ und ausschweifend aber man muss es irgendwann auch zusammenbringen und irgendeine Lösung oder eine Idee konkretisieren.
00:44:53: sehe ich ganz wenige Firmen, die überhaupt sich mit dem Thema befassen.
00:44:56: Und da gibt es auch im Zusammenhang mit AI, KI natürlich ganz viele Themen.
00:45:00: wie bringt man auch?
00:45:02: Wie bringen wir Menschen und KI zusammen um den Kreativitätsprozess noch besser zu machen?
00:45:07: Wie können wir das kombinieren?
00:45:08: Wie kann wir den physischen Raum mit der Digitalisierung, mit der Technik verbinden und wie setzen wir das um?
00:45:14: Das stehen wir doch ganz am Anfang aber eben haben gerade ein spannendes Projekt und ich glaube wenn man da ansetzt als Unternehmung dann bringt man ganz viel zusammen, weil die Menschen da auch wieder unterstützt werden in ihrer Tätigkeit, die wirklich notwendig ist im Bereich Innovation.
00:45:32: Ja und die Roboter kommen ja jetzt auch?
00:45:33: Die sind schon in der Industrie, ich nehme an dass sie irgendwann auch in die Büros kommen und mit am Tisch sitzen.
00:45:39: Auf
00:45:39: jeden Fall!
00:45:40: Vielleicht sind das dann auch unsere Klone vielleicht schicke ich mein Gabriel-Roboter ins Meeting wenn ich selber keine Mosa
00:45:49: sehe.
00:45:49: Wer
00:45:49: weiß?!
00:45:52: Janik, was glaubst du?
00:45:52: Was wird passieren?
00:45:54: Das kannst du dir vorstellen.
00:45:55: Wir wissen es natürlich nicht!
00:45:57: Ja also all die Themen, die natürlich Jenny schon genannt hatte.
00:45:59: aber ich glaube wo es noch große Potenziale gibt ist ganz sicherlich bei diesem Thema KI und die Verbindung zum physischen Raum.
00:46:07: wenn man sich da vorstellt in jedem Unternehmen gibt's irgendwie SharePoints wo all dieses Wissen liegt Aber das sind in der Regel Datengräber wo niemand mehr so richtig weiß was da alles liegt Und eine Person verlässt das Unternehmen.
00:46:21: Wie cool wäre es eigentlich wenn bei jedem Sitzung, bei jedem Workshop eine KI mithört und vielleicht in einem großen Konzern mit unterschiedlichen Standorten ein paar Wochen später das gleiche Thema im anderen Sitzungszimmer diskutiert wird.
00:46:35: Und die sagt hey hört mal.
00:46:36: wir haben das schon mal diskutiert an anderer Stelle.
00:46:40: das war das Ergebnis das sind die Learnings draus.
00:46:42: also wenn da so einen Hirn der Unternehmungen entsteht
00:46:45: Wo man Schwarmintelligenz,
00:46:46: warm Intelligenz entwickelt.
00:46:48: Das kann unglaublich spannend sein.
00:46:51: das ist auch nicht Rocket Science was ich da erzähle dass es alles schon schon da technologisch.
00:46:55: aber die Verbindung zwischen zwischen Räumen und ja Technologie Die wird noch viel zu wenig in ihr Hand genommen.
00:47:03: das endet meistens bei einem schlecht funktionierenden Klick Share Und irgendeinem stregen Screen an der Wand.
00:47:09: Aber ich glaube, das sind Themen wo gerade die großen Unternehmen sich gerade intensiv mit diesen Themen beschäftigen.
00:47:16: Wir sind sehr gespannt wie sich das Ganze entwickeln wird.
00:47:20: geht also bitte auch auf das Event von Days With Us.
00:47:23: da gibt es nochmal einen Ausblick auf die Zukunft der Arbeit.
00:47:26: schön dass ihr beide da wart.
00:47:28: wir bleiben auf jeden Fall im Kontakt Und wer die Diskussion weiterführen, wer jetzt Interesse hat und dann noch tiefer einsteigen will, kontaktiert die beiden.
00:47:35: Die sind natürlich auch bei LinkedIn so wie sich das gehört.
00:47:38: Auch das findet den Shownotz.
00:47:40: Dank euch!
00:47:40: Schön dass ihr da wart.
00:47:41: Vielen Dank für deine Zeit.
00:47:43: Danke für die Einladung Gabriel.
00:47:44: Bis bald.
00:47:45: Tschüss.
00:47:45: Ciao.