New Work Chat

New Work Chat

Der Podcast für die neue Arbeitswelt

Transkript

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00:00:00: Willkommen zum New World Chat Podcast von meinem Vater.

00:00:04: Viel Spaß!

00:00:05: Ja, dann herzlich willkommen zu meinem Podcast New World chat.

00:00:08: Ich freue mich sehr das Kai Dieckmann heute zu Gast ist.

00:00:10: viele Grüße aus Rostock-Kai.

00:00:12: Ganz herzlichen Grüße Aus Popsdam nach Ostrock.

00:00:15: Wir beide sind ja in Kontakt gekommen über das schöne Thema Eisbaden.

00:00:19: Da bist du ja schon seit einer ganzen Weile unterwegs Beziehungsweise.

00:00:22: ich weiß gar nicht wie das bei dir war.

00:00:23: da können wir uns hier auch nochmal drüber unterhalten.

00:00:25: Das Wasser wurde ja einfach immer kälter und irgendwann war es ein Eisbaden.

00:00:29: Wir machen das ja ganz gerne in Rostock, aber du bist natürlich auch ein eifriger Dokumentator.

00:00:34: Heute war es da noch nicht drin?

00:00:36: Heute war ich noch nicht drinnen und heute war ich laufen.

00:00:39: Dafür war ich gestern drin.

00:00:41: also ich versuche das immer abzuwechseln.

00:00:44: Ich laufe ja oder.

00:00:44: meine Laufstrecke sind zehn Kilometer Und mein Physiotherapeut ist davon auch nicht nur begeistert und hat vor allem untersagt dass sich eine solche In-Tach-Laufe ist einfach am Ende nicht gut für die Gelenke auf.

00:00:57: die Muskulatur muss regenerieren Und ich habe mich an den Tagen dazwischen immer unwohl gefühlt.

00:01:03: Ich sage mal, es ist so ein teigiges Körpergefühl und im Sommer gehe ich dann schwimmen.

00:01:08: Da finde ich nicht den gleichen Effekt wie es laufen.

00:01:11: Irgendwas Gefühles passiert nicht.

00:01:13: Schon der Schweiß muss fließen beim Sport und durch einen dummen Zufall habe ich das dann einfach verlängert.

00:01:19: Es ging immer weiter.

00:01:21: irgendwann war dann September und da gab's ein paar dowel Sprüche auf Twitter.

00:01:26: Wie lange ich mich das den Traum will zu tun?

00:01:31: Er hat gesagt, ihr seid mal gespannt ob er mich auch noch in Dezember und Januar im Wasser sieht.

00:01:36: Und an dieser Stelle ist dann immer mein Ehrgeiz gepackt.

00:01:40: Dann habe ich gesagt das mache ich, das ziehe ich durch und hab oft einmal gemerkt wie mir das Spaß macht.

00:01:47: Und ja jährlicherweise es ist fast ein kleines Stück wird es jetzt zur Sucht.

00:01:52: Also dennoch manchmal nein, heute tust du es nicht.

00:01:55: Heute setzt du mal aus ist man doch drin.

00:01:58: Das Faszinierende daran ist ja, dass es so nur einen ganz kurzen Zeitraum braucht um tatsächlich in einem völlig anderen Zustand zu wechseln und das körperliche Gefühl danach ist unglaublich.

00:02:12: Man wird immer ein bisschen also man bekommt irgendwie den Respekt und gleichzeitig dann auch Kommentare wie kannst du nur?

00:02:19: Wie verrückt bist du eigentlich?

00:02:21: aber ich kann das auch immer empfehlen wenn man sich denn mal selbst überwunden hat etwas, was man auf einer anderen Art irgendwie gar nicht hinbekommen.

00:02:30: Ja und mit dem Überwinden ist gar nicht so schlimm.

00:02:35: Nee, es irgendwann nicht mehr?

00:02:37: Nein, man gewöhnt sich tatsächlich dran.

00:02:39: also auch mir fällt das überhaupt nicht schwer hier über den Schnee zu gehen.

00:02:42: ich nehme inzwischen auch kein Handtuch mehr mit sondern gehe einfach über die Wiese ins Wasser.

00:02:50: Ich habe mir angewöhnt sonst geht man ja immer so ängstlich mit den Armen nach oben ins Wasser Gebündet die Arme, eng an den Körper zu pressen und dann einfach weiter reinzugehen.

00:03:00: Und das funktioniert wahnsinnig gut!

00:03:02: Auf einmal steht man bis zum Hals im Wasser und dann taucht man unter... ...und dann ist es ja eigentlich nicht mehr.

00:03:08: Das ist genau der Punkt wo man ein Stück weit aufpassen muss.

00:03:10: also die äußeren Gliedmaßen zu allererst.

00:03:14: die Füße und die Hände kühlen natürlich in nasser Kälte extrem schnell aus.

00:03:21: Man merkt es im Wasser nicht, dass ist die Gefahr bin neulich aus Versehen zu lange in der Ostsee geblieben.

00:03:28: Das waren auf einmal acht, neun Minuten weil ich noch jemanden gewacht habe, der später kam.

00:03:31: dann kam erster wo ich gerade raus.

00:03:33: Dann bin ich wieder rein und das war dann jenseits der Schmerzgrenze.

00:03:40: als ich dann hinterher an Land war hab ich tatsächlich die Füße kaum noch gespürt und dann tut es unter der heiße Dusche auch richtig weh.

00:03:46: also man muss schon aufpassen.

00:03:50: wichtige Regel ist Dass man nicht allein ins Wasser gehen sollte, weil man halt nie weiß was passiert.

00:03:56: Wie reagiert der Körper?

00:03:57: Das ist ja wie ein Kaltstart auf hundert in fünf Sekunden.

00:04:01: so ähnlich muss ich das anfühlen in einem elektro angetriebenen Porsche Karriere wenn du oft einer roten Ampel dann, wenn es grün wird einfach voll Gas gibst.

00:04:11: Das ist tatsächlich das Besondere daran dass es das was dieses besondere Körpergefühl gibt.

00:04:17: Man ist danach komplett durchblutet.

00:04:20: Das erlebnis dusche ist dann auch noch ein ganz besonderes am anfang.

00:04:23: Hat man sinne ich kein temperatur empfinden.

00:04:26: also selbst das was möglicherweise glühend heiß ist wird als kalt empfunden.

00:04:30: und wenn dann so langsam das gefühl in händen und füße zurückkommt, ist das speziell.

00:04:35: aber wie du sagst man muss wirklich drauf aufpassen.

00:04:38: wie geht es einem wie gesund und fit ist man eigentlich.

00:04:41: Du hast es ja gerade gelesen, wir mussten in ... war eine Münde bei uns jetzt auch ein Todesfall beklagen von einem älteren Herren der ich glaub siebzig war, der... Ich kannte ihn nicht persönlich aber der ja zusammengesagt ist in der Kälte und dann auch am Strand noch verstorben ist also jetzt gerade erst vorgestern.

00:05:02: Es ist natürlich wirklich einen kälten Schock wie du schon sagst und da muss man wahrscheinlich auch wirklich nochmal gucken.

00:05:07: Wie macht man es?

00:05:08: Nicht unbedingt reinrennen, nicht so lange drin bleiben solche Dinge.

00:05:12: Ja also ich versuche immer drei vier Minuten dann merke auch das ist eine optimale Länge.

00:05:17: Also jetzt bei wenn das Wasser zwischen ein und drei Grad hat hier der See hat einen Grad gestern gehabt die Ostsee hat immer so glaube ich um die dreigraten dann drei vier fünf minuten aus meiner Sicht wirklich optimal.

00:05:29: richtig ist dass ist ein echter kälter Anschlag auf den Organismus auf das Immunsystem Und da muss man fit sein.

00:05:36: Das gilt aber auch fürs Laufen.

00:05:38: Ich erinnere mich vor einigen Jahren, bin ich mal einen Halbmarathon hier in Potsdam mitgelaufen.

00:05:46: Da ist auch jemand im meinem Alter umgefallen und verstorben und war tot Dehydriert.

00:05:55: später erfahren habe dann aber auch Tabletten genommen Und das sind natürlich keine Voraussetzungen um dem Körper einer solchen Belastung auszusetzen.

00:06:04: Man ist nie vor uns im Gefeid.

00:06:06: Gestern habe ich mich so drauf gefreut, dass es das erste Mal wirklich Eisbaden war, weil sie zugefroren waren und ich über die Wiese gelaufen bin dann den Hank, die Böschung darunter gerutscht und dann bin ich tatsächlich aufs Eis geknallt und das Eis war viel dicker als ich vermutet hatte.

00:06:25: Das ist also nicht einfach so sanft gebrochen, sondern das ist zusammengekracht wie eine Glasscheibe Und entsprechend sahen hinterher meine Beine und mein linker Arm auch aus.

00:06:37: Also ich habe mir etliche Schnitte dazu gezogen, und habe auch was gelernt dass sich bei diesen Temperaturen künftig ein Eispick oder sonst irgendwas mitnehme weil so einfach geht es dann nicht.

00:06:47: also man muss schon vorsichtig sein.

00:06:49: Ich achte immer darauf das jemand aus meiner Familie einen Blick drauf hat und aus dem Fenster guckt ob ich da noch bin oder nicht mehr bin.

00:06:57: Und du hast natürlich das Handy auch dabei und dokumentierst es sehr.

00:07:00: Darüber sind ja auch die Medien nochmal auf dieses ganze Thema Eisbaden gekommen, dann habt ihr ja auch diese Aktionen gemacht, habt auch noch mal Spenden gesammelt für den Kältebus.

00:07:09: Das hat uns

00:07:11: hier weiter am Ende doppelt so gut wie wir.

00:07:13: Wir sind nur auf fünf Tausend gekommen... Ja,

00:07:14: uns hat's einfach inspiriert!

00:07:16: Das kam ja von dem Hamburger Kollegen die Idee dass man das eigentlich verbinden könnte.

00:07:20: und da haben wir gesagt lass uns doch irgendwie auch was draus machen und dann hat das ja sehr schön funktioniert.

00:07:27: Und dieses ins kalte Wasser gehen, sich auch mal überwinden an die Belastungsgrenze gehen.

00:07:33: Das ist ja auch aus meiner Beobachtung ein Thema das dich ausmacht.

00:07:37: du hast schon viel ausprobiert und gemacht und ich auch weiterentwickelt.

00:07:40: Du hast dich eigentlich könnte man von außen sein auch neu erfunden als du dann auch nochmal neu gegründet hast.

00:07:46: Eine Frage, die ich meinen Gästen im Podcast immer zum Anfang stelle, die auch dir gerne stellen möchte ist was würdest du meiner siebenjährigen Tochter Mathilda sagen?

00:07:54: Was tust du

00:07:57: Was ich deiner siebenjährigen Tochter Matilda erklären würde, was ich tue?

00:08:02: ja.

00:08:03: Ich helfe Erwachsenen die sich nicht besonders gut auf Social Media auskennen.

00:08:11: Social media mindestens so gut zu nutzen und zu verstehen wie deine siebenjährige Tochter.

00:08:17: Die sind ja bei TikTok unterwegs und Co.

00:08:20: Und das muss man einfach wissen da hat in der Kommunikation ich bin ja sonst selten einer meinung mit sascha lobo aber was in der kommunikation passiert ist mit social media das ist ein wirklicher knall wird sich auch in den nächsten zehn jahren so nicht wiederholen.

00:08:36: auf einmal waren dort eben plattform über die alle kommunizieren konnten und die die gewichte in der Kommunikation in der politische Meinungsbildung in der Politik generell komplett verändert haben.

00:08:47: natürlich wahnsinnig wichtig dass ich auch wenn ich nicht auf diesem plattform aufgewachsen bin wenn ich Nicht gelernt habe diese Plattform intuitiv zu verstehen, zu bedienen dass ich mich dieser Plattform bedienen muss.

00:09:00: Und das ist das was Story Machine macht Unternehmen, Unternehmensführern auch Politiker dabei zu helfen diese Platform besser zu verstehen und besser zu nutzen weil wenn sie dort nicht sind dann werden Sie ein Großteil des Publikums schon heute und in Zukunft ganz sicherlich mehr erreichen.

00:09:25: Social Media Agenturen gibt's ja schon seit einer ganzen Weile.

00:09:29: Ihr habt aber noch mal einen speziellen Fokus, da kommen wir nachher auch nochmal drauf.

00:09:33: Ich würde auch nochmal interessieren mit welchen fünf Hashtags würdest du dich selber beschreiben?

00:09:39: Mit welchen Fünf Hashtag würde ich mich selbst beschreiben!

00:09:46: Vater, Potsdamer, Usedommer, Läufer, Eisbader, Weinliebhaber

00:09:57: Das waren sogar sechs.

00:09:58: Lorin

00:10:03: Das war der Bonus-Hashtag.

00:10:05: Ja,

00:10:05: aber Ravensburgern nicht ja?

00:10:07: Du kommst ja eigentlich aus Ravensbruck noch!

00:10:09: Ja ich komme aus Ravennsburg und Ravensburger Oberschwaben, aber wie du hörst ist davon mich viel übrig geblieben.

00:10:16: Das kriegt man im Podcast besonders schön mit.

00:10:20: Die Familie meiner Mutter ist nach dem Krieg in Ravensbrück gelandet.

00:10:23: die kommen ursprünglich aus den Riesengebirge Und deswegen bin ich dort zur Welt gekommen.

00:10:28: Bin aber schon nach kurzer Zeit mit meinen Eltern wieder nach Ostwestfalen gezogen, habe aber viele Sommer bei meinen Großeltern in Ravensburg am Bodensee verbracht und das ist eine wunderschöne Gegend und fühle mich Ravensburger sehr emotional verbunden.

00:10:47: Ich hab gerade am Wochenende zu meiner Frau gesagt wir waren joggen hier in der Potsdamer Innenstadt und haben die Kirchenglocken gehört Und dann habe ich gesagt, also Kirchenglocken erinnern wir mich zuallererst immer an Ravensburg.

00:10:58: Das verbinde ich damit.

00:10:59: Ravensbruck in Oberstadt, Ravensberg die Stadt der Türme und dann das besonders viel Kirchenglocke.

00:11:04: Und Kirchen Glocken ist für mich immer Bodensee.

00:11:07: Das sind lange Sommer, das sind viel zu viele Kirchen.

00:11:10: Das ist Schwimmen im Bodenseee und Schwimmenlernen im Argen.

00:11:16: Ich verbinde eigentlich die Puzzle damit?

00:11:20: Ja auch das ist richtig!

00:11:23: Also dafür steht für mich Ravensburg.

00:11:25: Oft hat man ja eine Sport-Assoziation, dass man sagt, aha das ist ja der Verein, der Fußballverein möglicherweise, da kriegt man fast jede deutsche Stadt irgendwie mitverortet.

00:11:33: Ravensburger nicht unbedingt beim Fußball ne?

00:11:35: Wenn du bei Fußball kriegst, bei mir gar nichts verortet na?

00:11:41: Ich weiß gerade noch, dass es am Minabielefeld gibt aber schon hier in Poxdam wird's schwierig.

00:11:48: Das is nicht jetzt so.

00:11:49: meine Campkompetenz

00:11:51: Du hast schon In deiner Jugend dich ja journalistisch betätigt.

00:11:57: Du hast in der Schülerzeitung gearbeitet, beziehungsweise hast du sogar selber eine gegründet habe ich gelesen.

00:12:02: Ich hab auch bei einer Schülerzeitungen gearbeitet.

00:12:05: Das fand ich ganz interessant.

00:12:05: Es gab es sogar bei unserem Gymnasium in Rostock-Lichtenhagen Gab's zwei Schülerzeitunge die Blackout und die Gümli News Und die haben einen gesunden Wettkampf gehabt.

00:12:15: Wer ist aktueller und frischer?

00:12:17: Wer hat die besseren Headlines?

00:12:19: Wie war das in deiner Schülerzeitungszeit?

00:12:23: Also alle die ja irgendwie dann in der Kommunikationsbranche sind, haben im Zweifeljahr mal Schülerzeitung gemacht und ich habe die Schülerzeitungen gegründet durch Einenachtzig-Zweihenachtzig.

00:12:36: Das war eine sehr politische Zeit.

00:12:40: Das waren kurz vor dem Machtwechsel in Bonn nach der langen sozial liberalen Ära.

00:12:46: das war das Thema NATO Nachrüstung, NATO Doppelbeschluss.

00:12:52: Wir waren damals alle hochkulitisch und der Mainstream war eher links.

00:12:57: Und es gab auch vor allem linke Schülerzeitschriften, deswegen haben wir uns damals mit ein paar Freunden zusammengetan und haben gesagt, wir machen jetzt mal genau das Gegenteil.

00:13:05: Wir machen eine sehr schöne konservative bürgerliche Schülerzeitung mit ganz anderen Themen.

00:13:13: Wenn man nur über der Bundeswehr besucht ... Polizisten im Einsatz begleitet.

00:13:21: Ich habe mein allererstes Interview mit Helmut Kohl gemacht und der

00:13:24: Schülerzeitung hattest du Helmut kohl?

00:13:27: Das war mein erstes.

00:13:27: interviewer waren noch nicht mal Bundeskanzler, da waren auch Fraktionsvorsitzende der und Parteiforsitzenden der CDU ja mein aller erstes.

00:13:34: Und diese Spielerzeitung hatte am Ende eine Auflage von über dreißig tausend exemplaren glaube ich die größte Schülerzeitungen NRW und war zum Schluss so erfolgreich dass sie von der örtlichen Zeitung gedruckt wurde, also nicht mehr wie wir es am Anfang gemacht haben photokopiert und die erschienen in ihrer letzten Ausgaben auf richtigem Zeitungspapier.

00:13:58: Und da hast du für dich schon so die Weichen gestellt und hast gedacht Mensch daraus müsste man eigentlich mehr machen?

00:14:04: Hattest du dir damals schon Gedanken gemacht über berufliche Zukunft oder bist du dann eher so weiter gestolpert?

00:14:13: Tatsächlich eher weitergestolpert?

00:14:16: Meine Eltern hatten die Vorstellung, dass ich Jora studiere.

00:14:18: Mein Vater ist Strafverteidiger.

00:14:21: Die Vorstellung hatte ich gar nicht.

00:14:24: Politik?

00:14:25: Vielleicht Journalismus?

00:14:26: war das nicht so ganz klar!

00:14:27: Auf jeden Fall hatte ich mich dann erst mal immatrikuliert für Geschichte, Germanistik und Politik an der Westfälischen Williams-Universität.

00:14:33: Bin aber zur Bundeswehr gegangen.

00:14:36: Und auch das war eine politische Entscheidung seiner Zeit zu sagen Ich verpflichte mich als Zeitsoldar zur Bundeswehre.

00:14:42: Der Trend war damals ein anderer, der Trend war gegenteilig.

00:14:45: Ein Großteil meiner Altersgenossen sich entschieden haben, den Wehrdienst zu verweigern.

00:14:51: Ich habe gesagt machen das Gegenteil.

00:14:54: ich bewerbe mich als Zeitsoldat SZ-II für zwei Jahre und will Reserveoffizier werden, bin dann zur Panzer Artillerie nach Münster Handau gekommen.

00:15:06: To make a long story very short die Panzerartillerie und ich waren ein großes Missverständnis war dazu geführt dass ich zwar nicht bei der Panzer-Artillerie geblieben bin, aber dann zur größte Stelle der Bundeswehr kam und dort mitverantwortlich war oder mitgearbeitet habe an den Truppenzeitschluften eher Luftwaffe Marine.

00:15:24: Und an der Bundeswertzeitung Bundeswehr aktuell dort auf viele junge Männer getroffen haben die bereits in Medien tätig gewesen sind.

00:15:35: Mein Wolf Ellers, der damals schon glaube ich Redaktionshalter der Glocke gewesen war im Münster und viele andere.

00:15:43: Und da ist dann tatsächlich dieser Wunsch, Journalist zu werden, ist größer geworden und noch in der Zeit bei der Bundeswehr ist dann die Bildzeitung auf mich zu bekommen und hat gesagt, ob ich nicht mal Lust hätte bei ihnen Praktikum zu machen.

00:15:55: Diese waren einfach auch meine Artikel aufmerksam geworden, die ich über Themen der Bundeswehre geschrieben habe, hatten das gelesen und sag, komm her mach mein Praktikum!

00:16:03: Und am Ende des Prakticums bekam ich dann ein Voluntariat angeboten.

00:16:07: Und dieses Voluntariat war Anfang der Achtziger Jahre, dass das Nadelöhr in den Beruf.

00:16:16: Da haben sich Zichthausen auf einen Rundiersplatz beworben.

00:16:18: Das war nicht der Studium und ist nämlich vollkommen klar, dass ich jetzt mein Studium erst mal hinten anstelle und diese Ausbildung mache zumal das auch noch eine Traumausbildung war.

00:16:30: so mit dem Station Hamburg wird am Sonntag gleich ein nationaler Titel der Tageszeitung illustriert.

00:16:36: in einem ist Das war Korrespondentenbüro in Bonn, damals noch Bundeshauptstadt und das war anschließend der Springer Auslandsdienst in New York.

00:16:45: Da wäre ich ja mit einem Klammerbeutel gepulert gewesen, weil ich gesagt habe, ne, nee, nee bei einer universitärischen Universität mache wie alle anderen Geschichte-Germanistikpolitik.

00:16:52: Ich hatte davor das Studium nach dem Voluntariat zu machen.

00:16:56: und wie es dann so ist, nachdem Voluntariat bekam ich dann das Angebot direkt Korrespondente in Bonns zu werden.

00:17:03: wenn du das dann mit Anfang zwanzig, Mitte zwanziger bis so jung Dann sagst du natürlich, was für eine Chance man macht.

00:17:11: Gibt uns doch mal ne Idee wie die Bildzeitung zu der Zeit in der öffentlichen Wahrnehmung auch... ...darstand und gewirkt hat.

00:17:21: Das hat sich alles sehr entwickelt.

00:17:23: das ganze Thema Zeitungen, Print aber in den Achtzigern und Neunzigern.

00:17:29: da war die Bild-Zeitung.

00:17:30: ja na ich will nicht sagen dass sie vielleicht größer war als heute Aber sie war doch hatte vielleicht eine andere Stellung als heute, oder?

00:17:39: Als sehr sage ich, die Zeitung war auf jeden Fall größer.

00:17:43: Die Bildzeitung hatte Anfang der Achtziger Jahre etwas mehr über fünf Millionen Exemplare und hat damit zwölf Millionen Menschen erreicht.

00:17:52: Fünf Millionen, über fünf Million Deutsche sind jeden Tag zum Kiosk gegangen und haben die Zeitungen gekauft.

00:17:57: Es waren die höchste Zeitungsauflage, die überhaupt irgendeine Zeitung in Europa Erreicht hat.

00:18:03: der Bild war auch schon damals die größte Medienmarkt in Europa, aber sie war eben ausschließlich Zeit.

00:18:09: Ja diesem einen Kanal und es gab keine anderen Kanäle Und das gleiche geht natürlich fürs Fernsehen Anfang der achtziger Jahre Gabs außer ad zdf und den entsprechenden dritten Programm Auch nicht besonders viel dass heißt es war relativ einfach ein massen publikum zu erreichen.

00:18:30: Du musstest es halt sehen, dass du diese Kanäle im Blick hast.

00:18:35: Dass du über diese Kanäre kommunizierst.

00:18:36: Dann hast du tatsächlich die Masse der Deutschen erreicht.

00:18:40: Das ist heute sicherlich anders geworden.

00:18:44: Die Zeitung kam auf immer noch eins Komma zwei Millionen Exemplare.

00:18:48: Immer noch Eins Komma Zwei Million Exemplar damit immer noch die größte Zeitung in Europa da man auch nicht vergessen.

00:18:55: aber Bild erreicht natürlich über alle anderen Kanäle, inzwischen noch viel mehr Menschen.

00:19:01: Das heißt die Tatsache dass Die Zeitung nicht mehr so gekauft wird wie früher und das hat einfach was mit dem Knall zu tun den ich beschrieben habe mit dem Paradigmenwechsel In der Kommunikation hat nicht dazu geführt Dass die Markebild von weniger Menschen genutzt wird weil Bild rechtzeitig verstanden hat.

00:19:20: wir müssen da sein wo unsere Leser sind Und wenn sie nicht mehr am Kiosk sind sondern auf Facebook oder Twitter auf TikTok Da müssen wir sie genau dort abholen, wo Sie sind.

00:19:29: Und deswegen kommt Bild heute auf eine Manzli-Basis auf über dreißig Millionen Kontakte und hat damit eine größere Reichweite insgesamt als die Bildzeitung das zu Zeiten der Achtzigerjahre jemals hatte.

00:19:46: Als es Bild nur auf Papier gab, wann war denn da ja die erste Begegnung mit Bild?

00:19:50: Ja frühestens wenn du als Lehrlinge auf dem Bau angefangen

00:19:53: hast

00:19:54: oder bei der Bundeswehr Vorher nicht, eine Zeitung die heute erfolgreich schon auf TikTok ist oder Snapchat.

00:20:03: Die in der Lage ist Themen zu besetzen zum Beispiel Sport-Themen ist natürlich viel früher in der Lage potenzielle User Kunden Leser anzusprechen als du das über die Plattform Papier in der alten Welt jemals warst.

00:20:18: Du hast doch ziemlich Karriere gemacht bei der Bild also angefangen vom Volontär bis hin zum Bildchef.

00:20:23: wolltest du auch Karrieren machen?

00:20:28: Du hast vorhin gesagt, oder bist du dann so weitergestolpert?

00:20:32: Na ehrlicherweise bin ich eher immer so weiter gestolpert.

00:20:36: Ich war Korrespondent in Bonn und dann gab es das Angebot der Bundin in München Chefreporter zu werden.

00:20:44: Das klang nach einem spannenden Team, da waren einfach gute Leute, das habe ich gemacht.

00:20:47: Und dann gab's, dann war ich für um zwanzig das Angebote stellvertretender Chefredakteur der BZ der größten Zeitung in Berlin zu werden Und das fand ich aufspannend, also ein neunzig nach berlin zu gehen.

00:20:59: Das war der place to be.

00:21:00: und dann.

00:21:01: Warum war ich ein Jahr in berlin wurden wir dann gefragt ist das team was denn die bezett machte?

00:21:07: Wir müssten jetzt nach hamburg gehen und die bildzeitung übernehmen.

00:21:11: da war ich dann fünf jahrelang stellvertreter bei bild bevor ich mit einer auszeit genommen habe in mittler amerika gewesen bin.

00:21:20: Dann der Verlag gefragt hat, ob ich nicht Lust hätte als Chefredakteur die Welt am Sonntag zu übernehmen.

00:21:25: Das fand ich ein Traumtitel.

00:21:27: Ich hab das wahnsinnig gerne gemacht!

00:21:29: Hat mir super viel Spaß gemacht auch in Großartiges Team und dann kam einfach zweitausend wurde Matthias Löffner Zeitungsvorstand Beispiel länger wir kann uns schon lange und hat gesagt mein lieber Freund du musst jetzt Bild machen.

00:21:42: Und so bin ich dann Chefredaktör vom Bild geworden

00:21:46: Also dass das Thema Karriere auf das sich so ein bisschen hinaus will.

00:21:50: Ich hab ja so den Eindruck, dass in den neunzigern dann gab's dann immer noch so Artikel wie zehn Tipps wie man Karriere macht.

00:21:56: Du musst dir dann deine Ziele setzen und eine karriere Planung am besten machen.

00:21:59: heute haben wir auch die jüngeren ganz andere Vorstellungen davon was überhaupt strebenswert ist.

00:22:05: da geht es nicht mehr um diese Status Symbolen Eck Büro Parkplatz erste Reihe und so weiter und sofort sondern dann gibt's ja eher darum auch mehr Zeit zu haben vielleicht für sich für die Familie.

00:22:16: da ändert sich auch so ein ganzer Begriff von was will man eigentlich erreichen wird Arbeit?

00:22:21: Das kommt drauf an, was für ein Verständnis von Arbeit du hast.

00:22:25: Und ich habe auch mit dem Begriff Work-Live Balance immer nichts anfangen können weil ich hatte mich immer gewundert, dass mir ein Unternehmen dafür so viel Geld gezahlt hat, dass sich das machen durfte als eine Ipsentour Geschichten erzählen also... ...das war für mich kein Job, das war für meine Arbeit und das war im wahrsten Sinne des Wortes Berufung.

00:22:45: Ich hab' das gerne gemacht!

00:22:46: Ich war immer neugierig gerne mit Medien gearbeitet.

00:22:51: Ich habe gerne inszeniert, ich bin leidenschaftlicher Fotograf.

00:22:57: deswegen fand ich auch schon eine Zeitung die in Sicht den Titel trägt Bild und das ja so viel aussah über die Macht von Bilder, über die macht eines Fotos.

00:23:07: Das fand ich faszinierend und sich deutlich über Jahre ausprobieren zu können verschiedene Themen zu gucken.

00:23:14: was passt dort?

00:23:14: Was passt dort nicht?

00:23:16: neue Formate Experimente eine ganze Seite eins nur in Schreibschrift oder die größte Zeit und aller Zeiten, die jemanden im Lebenskurs abbildet.

00:23:26: Das ist ja an manchen Stellen noch fast Spielerei gewesen.

00:23:31: Und ein Medium so weiterentwickeln zu können, ist etwas für das sie ihm zwei Besonderer Geld bezahlt hat.

00:23:40: Und Bild hat natürlich auch immer polarisiert und hatte natürlich auch viel Gegenwind gehabt.

00:23:45: also gibt es bis zum heutigen Tag Hashtags auf Twitter und Co.

00:23:52: Wie seid ihr damit umgegangen?

00:23:53: Wie bewusst habt ihr auch Themen gesetzt, das dann auch so einkalkuliert?

00:24:00: Das gehört ja zum Markenkern von Bild.

00:24:02: Das Bild polarisiert, das Bild provoziert, vor allem die Immunktion anspricht.

00:24:09: Guck dir die Aufmachung an!

00:24:10: Es ist halt eine andere Aufmacht als die FACET.

00:24:12: Das sind die großen Buchstaben... Zeilen die Schlagzeilen, die manchmal bis zur Schmerzkönze gehen.

00:24:20: Schlagzeugen heißen auch deshalb Schlag-Zeilen weil sie von den Betroffenen mit Unterwieschläge empfunden werden.

00:24:25: das gehört zum Markenkern von Bild dieser laute Grelle auftritt.

00:24:30: Bild ist die lauteste Trompete auf der Bühne.

00:24:33: Das muss man wissen.

00:24:34: dass bedeutet eben auch eine bestimmte Verantwortung.

00:24:38: das bedeutet aber eben auch dass man Beobachtet und kritisiert wird wie kein anderes Medium.

00:24:45: vollkommen zu recht.

00:24:46: Ich habe immer gesagt, also meine Güte wir können nicht austeilen und dann sein Siebel sein wenn es darum geht einzustecken.

00:24:53: Wir hängen unseren Internet immer ziemlich häufig aus dem Fenster und dürfen uns nicht beklagen, wenn sie nochmal draufregnen.

00:24:59: Also das fand ich völlig folgerichtig konsequent Und auch notwendig dass eine solche Marke eben die so viele Menschen erreicht, die eine solche Wirkung hat auch kritisch begleitet wird.

00:25:16: Nicht alles, was dann kritische Begleitung ist, ist auch als kritische und konsultive Beleitung gemeint.

00:25:22: Und manche sind einfach nur blöder politischer Kulturkampf.

00:25:25: Wie sah es denn intern bei euch aus?

00:25:27: Wurde da auch gestritten und gekämpft und gerungen, was die Kultur eures Landes anging?

00:25:37: Leidenschaftlich gestritte und das war auch etwas, was ich immer sehr geschätzt habe dass ich Mitarbeiter hatte, die mir auch extremst deutlich widersprochen haben.

00:25:49: Und wenn es in der Konferenz nicht gereicht hat dann ist auch manchen noch in mein Büro gekommen und die Tür, die sich zu machen, hat mich zusammengebrüllt... ...und ist wieder rausgegangen, hat aber loyal weitergearbeitet, aber hatten seine Meinung ganz deutlich gesagt.

00:26:02: Und das hat natürlich auch Dinge bei mir verändert weil ich auch einen Filmstil hatte, in dem ich überzogen habe!

00:26:10: In der Hoffnung Dass mich jemand zurückholt.

00:26:13: In der Erwartung, dass wir eben diese Grenzgängerei diskutieren... Die Schlachtzeilen von Formulieren bei Bild ist natürlich immer auch ein Ritt auf der Rasierklinge gewesen.

00:26:25: Das ist auch notwendig!

00:26:27: Weil wenn wir uns von vornherein innerhalb bestimmter Mainstream-Banken bewegen dann sind nur langweiliger Mainstream in der Mitte und Bild darf alles sein aber nicht langweillig.

00:26:36: Und deswegen habe ich natürlich auch meinen eigenen Laden provoziert und konnte davon ausgehen.

00:26:43: Und war auch dann zufrieden, wenn die Reflexe funktioniert haben und das entsprechend hässlich zurückkam.

00:26:49: Aber in diesem Ausprobieren, in dieser lauten Diskussion, in der leidenschaftlichen Diskussion sind es dann immer wieder hervorragende Ergebnisse gegeben.

00:27:01: Ich glaube eine gesunde Konfliktkultur Das ist auf jeden Fall noch eine Baustelle.

00:27:06: entfielen Unternehmen, so wie ich es zumindest wahrnehme.

00:27:09: Weil viele doch sehr harmoniebedürftig sind und schauen wir kriegen schnell einen Kompromiss hin.

00:27:14: Ich glaube man tendiert auch dazu zuzustimmen.

00:27:16: Ich glaub das ist ja wichtig dass man in einem Unternehmen, ich weiß nicht wie ihr das bei Story Machine jetzt macht von der gesunden Konfliktkultur kommt.

00:27:26: Dazu gehört übrigens auch, dass man nicht zu lange in einem Job verbleiben darf.

00:27:31: sage ich inzwischen selbstkritisch, die die sechzehn Jahre, die ich an der Spitze von Bild waren, waren am Ende zu spiel.

00:27:37: Das hat mir nicht gut getan und es hat meinem Team nicht gutgetan, weil mein Team am Ende einen Grad Analogialität hatte das zu häufig dann nicht mehr die Frage gestellt wurde was will der User?

00:27:50: Was will der Leser?

00:27:51: Sondern was will Kai also sozusagen vorauseilen?

00:27:55: zu wissen dass macht er so... wurden dann auch viele Dinge nicht mehr infrage gestellt oder von mir fern gehalten und das ist schlecht.

00:28:03: Deswegen, wenn ich heute etwas anders machen würde, klär mal auf man kann nur so lange in diesem Laden sein, wenn das Team großartig ist und es hat einfach Spaß gemacht.

00:28:12: Das war mehr als nur Arbeitskollegen.

00:28:14: die waren fantastisch.

00:28:16: deswegen hält man das solange durch dem äußeren Druck.

00:28:20: aber am Ende glaube ich habe mit meinem verbleiben was die sechzehn Jahre angeht, dem Laden nicht nur gut getan.

00:28:29: Dazu kamen, dass ich zweimal die Gelegenheit hatte, du hast das vorhin gesagt, mich neu zu erfinden.

00:28:33: Das war einmal mit dem Umzug von Hamburg nach Berlin.

00:28:36: Es hat etwas völlig Neues ausgelöst und natürlich mein Jahr im Silicon Valley.

00:28:41: anders hätte man sonst wahrscheinlich die sehzehn jahre auch nicht zusammenbekommen.

00:28:46: Ich würde heute eben empfehlen acht Jahre, zehn Jahre Maximals.

00:28:50: Wer hatte denn die Idee mit dem Silicon Valley Trip?

00:28:53: Die Idee mit dem Stil gegen Weltruppe hatte Matthias Döpfner unser CEO im Mai, zwölf.

00:28:59: Zu einem Zeitpunkt als unser Verleger Axel Springer einhundert Jahre alt geworden werde und Matthias sich die Frage gestellt hat.

00:29:06: was hätte der verleger axelspringer in einer solchen Situation getan indem unsere Industrie so massiv angegriffen wird und von Destruction bedroht wird?

00:29:17: Und Matthias Antwort war er wäre dorthin gegangen von wo aus diese Bedrohung herkommt, aus dem Silicon Valley.

00:29:23: Dieses Ökosystem mit den VCs und den Tech Companies und der Stanford University und hätte versucht dort zu ergründen was kommt auf uns zu?

00:29:34: Und was müssen wir tun um dafür gewappen zu werden?

00:29:39: Das war der Auftrag den wir bekommen haben.

00:29:42: geht da mal hin und schaut euch mal um nix weiter.

00:29:45: Da war nichts findet das nächste Facebook sonst irgendwas sondern Er hat drei Führungskräfte des Unternehmens.

00:29:51: Martin Sinner, Gründer von Idealo Peter Hürtenberger unseren Chefvermarkt das CMO und mich als Chefredaktor gebeten dort für ein knappes Jahr hinzugehen und eine Ahnung von dem zu bekommen was uns bevorsteht.

00:30:09: Du bist ja jetzt Vater von vier Kindern.

00:30:12: wie hattest deine Familie reagiert?

00:30:13: Als du gesagt hast du gissend mal rüber oder seid ihr zusammen gegangen?

00:30:18: Also zunächst einmal, hatte meine Frau die großartige Idee zu sagen, hör mal, jetzt mach das mal anders als sonst.

00:30:24: Das war ja nicht mein erster Aushandsdach im Dazwischbringer.

00:30:27: Ich hab hier auch, äh, zwei-tausend drei war ich lange Zeit in Polen und habe dort die Zeitung Fakt mitgegründet.

00:30:33: Jetzt macht ihr es mal anders wie sonst.

00:30:35: Ihr geht nicht mit dem Team ins örtliche Hyatt und sitzt dort rum sondern ihr mietet euch ein Haus und lebt und arbeitet zusammen, ne?

00:30:42: Dann macht das auch Sinn!

00:30:44: Das war eine super Idee, die haben wir dann auch umgesetzt.

00:30:47: Wir waren dort drüben mal einen Tag bei Ikea, haben wirklich an einem Tag das gesamte Haus eingerichtet und nachdem wir das alles fertig hatten, dass dann auch offiziell verkündet hatten, was alle auch ganz cool fanden hat sich meine Frau dann die Frage stellt wie der Kerl geht jetzt nach San Francisco nach Kalifornien?

00:31:03: Und ich sitze hier mit vier kleinen Kindern, das kann nicht sein.

00:31:09: Ich gehe mit zu den Zeitungen, hatten wir dummerweise Diese ist das Haus Projekt schon mitgeteilt und auch schon umgesetzt.

00:31:18: Und dann hat meine Familie habe ich meine Familie haben wir gemeinsam ein zweites Haus gesucht, am Ende musste meine Frau da sogar vor mir ins Silicon Valley weil im August die Schule schon los ging und wir erst in September anfangen wollten.

00:31:31: Im Juli hatten wir das gesamte Projekt aufgesetzt, waren schon üben gewesen und ja dann war sie mit den vier Kindern etwa zwei Meilen von mir entfernt Und ab und zu hat sie mich abends abgeholt.

00:31:42: Wir sind zusammen essen gegangen, danach hat sie mir wieder in meine WG gefahren.

00:31:46: Das ist jetzt die Ursache schon?

00:31:49: Und dir war glaube ich vieles schon familiär und bekannt.

00:31:53: Aber trotzdem würde mich natürlich interessieren was diese Zeit mit dir gemacht hat... Was ist dir aufgefallen wie hat es dich verändert?

00:31:58: Ähm

00:32:01: das ist ja auch ein bisschen her Gabriel.

00:32:06: Entscheidend für mich war eigentlich die Erkenntnis dass mir zwar auch vom Verstand her, von der Vernunft her, intellektuell klar war, dass sich mit der Digitalisierung für uns einiges verändern wird.

00:32:20: Was mir da überhaupt nicht klar war und das ist zwar die wichtigste Erkenntnis unseres Aufenthaltes, dass das rasend schnell kommt und es radikal sein wird.

00:32:31: Das ist von heute auf morgen unseren Alter verändern wir.

00:32:36: Und alles was digitalisiert werden kann auch digitalisiert wird.

00:32:41: Und diese Erkenntnis ist ja wie aus dem Lehrbuch wiederholt, die sich immer wieder.

00:32:46: Wenn man sich anschaut wie Apple TV und Netflix von heute auf morgen, von heut auf morgen die Fernsehgewohnheiten in neunzig Prozent aller Familien verändert haben dann ist es ein echter Strömungsabwürst.

00:33:01: Es wird überall noch Fernsehen geguckt aber wahrscheinlich mit Masse nicht mehr linear.

00:33:09: Der ZDF ist nach wie vor der meistgesehenen deutsche Fernsehsender.

00:33:14: Der hat noch einen Zuschaueranteil von unter zwanzig, der liegt bei null Komma acht Prozent Aber nur wenn du live Fußball mit einrechnest und live fußball rausrechnet es nicht mehr messbar.

00:33:25: der Anteil der unter dreißigjährigen bei drei Prozent Und das zeigt was dort für ein strömungsabriss stattgefunden hat und dass hat sich immer wieder bewahrheitet.

00:33:36: und das war eben dieses Diese Erkenntnisse im Silicon Valley, das Silicon Valley funktioniert mit dem Zukunfts-Laboratorium.

00:33:43: Also viele der Anwendung die mit einer erheblichen Zeitverzögerung uns erst erreichen meistens zwei bis drei Jahre werden dort schon im Alltag gelebt.

00:33:55: Guck mal, in den USA die erste Staffel von Haus auf Karts.

00:34:00: Über eckmal wie lange es gedauert hat, dass hier eine Lid gewesen ist.

00:34:03: Da bleibt man nochmal fünf Jahre dazwischen.

00:34:07: Es waren manchmal ganz banale Erkenntnisse.

00:34:11: Du kennst das Restaurant Reservierungstool Open Table.

00:34:16: Das war damals schon völlig selbstverständlich im Silicon Valley und ich hatte auf unserer amerikanischen Astentin gebeten, doch für Freitagabend für meine Familie und mich bei unserem Lieblings-Italianer einen Tisch zu bestellen und sie sagte dann du ist ausgebucht Open Table?

00:34:33: Und daraufhin habe ich gesagt was kein Problem ruft den Chef an und sache ist der crazy german family is the manikitz.

00:34:39: dann haben wir unseren tisch.

00:34:40: der kennt uns in auto, weil es in ihrer vorstellungswelt nicht mehr vorkam dass man irgendwo anruft.

00:34:49: Und mit jemandem aus fleisch und gut sprich und er sagt ja das kriege ich hin wenn oben table zeigt.

00:34:54: das ist ausgeboten und das an diesem puzzle.

00:34:57: teile besprachen freund über puzzle die sich dann zu einem gesamtbild zusammengefügt haben dass das Leben nach der Digitalisierung anders aussehen wir, als vor der Digitalisierung.

00:35:09: Das ist aber in weiten Teilen zum Überragenteilen ein, an dem mit einer verbesserten Lebensqualität sein wird, indem viele Dinge einfacher, erreichbar, empfänglicher bequemer sind.

00:35:23: und deswegen bin ich eben auch ein großer Digitalisierungsfan geworden und ziehe seitdem unermüdlich durch die Lande und erzähle mal jedem Publikum Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert und wenn die mir auch alle nicken immer zu uns ganz bestimmt.

00:35:37: nur in unsere branche ist das anders.

00:35:39: Also unsere Branche ist davon ausgenommen weil wir kennen unsere Kunden und wir machen das seit fünfzig Jahren und es ist sicherlich richtig nur bei uns ein Stück weit anders.

00:35:46: Ich habe eine

00:35:47: Branche gesehen in der es nicht genau so gekommen ist wie man annehmen dürfte.

00:35:54: Der Christoph Käse hat darüber ja auch einen Buch beschrieben dass ich gelesen hab er war ja mit bei euch ne?

00:35:58: Er hat nicht nur einen Buch geschrieben der sogar zwei Bücher geschrieben dazu

00:36:01: Silicon Valley und Disrupt Yourself hat er noch geschrieben das von Silicon Germany.

00:36:09: Der war auch da, der ist dann später dazu bekommen weil wir haben dann daraus so eine ständige Einrichtung gemacht.

00:36:18: es war ja eigentlich als einjähriger Aufenthalts geplant Und dann als einmaliges Projekt und man hat sich aber bei der Wissens Transfer Und auch der Aufbau eines Netzwerks war so faszinierend, dass wir gesagt haben es macht jetzt gar keinen Sinn das wird dieses Netzwerk was wir dann inzwischen hatten.

00:36:36: Ich glaube wir haben in den zehn Monaten unseres Aufenthalts über dreihundertsechzig Meetings gehabt.

00:36:42: Das macht ja keinen Sinn dieses Netzwerk aus Standford Studenten, aus Professoren, aus WCs, Aus Startup Gründern jetzt einfach aufzugeben.

00:36:51: und deswegen ist dort ein ongoing project geworden wo dann immer wieder Springer und Mitarbeiter in Silicon Valley für eine bestimmte Zeitung gegangen sind, um das vorzuführen.

00:37:00: Und Christoph war der erste nach

00:37:02: uns.".

00:37:03: Das hat sich auch ein richtiger Silicon Valley-Tourismus entwickelt also diese Reisen von deutschen Unternehmen ins Welle, um sich inspirieren zu lassen später ja auch nach Berlin und nach Israel.

00:37:16: Habt ihr da andere Deutsche denn auch getroffen?

00:37:19: Klar!

00:37:19: Wir sind ja selber Gegenstand vieler Besuche geworden Von Politikern, die damaligen rassistischen Ministerpräsidenten Kraft hat uns besucht.

00:37:31: Der damalige Wirtschaftsminister Röster ist glaube ich zweimal dort gewesen und da haben wir Veranstaltungen gemacht.

00:37:37: Der Start-up-Verband war mit ganz vielen Mitgliedern da und Journalistenreise.

00:37:41: Wir sind dann selber Gegenstand von Besuchergruppen geworden.

00:37:45: Ich fand das immer schon ganz gut, dass man sich überhaupt für das Silicon Valley interessiert hat.

00:37:48: Also bis zu unserem Aufenthalt hat sich dort glaube vorher für zwei Jahre gar kein deutscher Politiker blicken lassen.

00:37:55: Es war schon wichtig mal mitzubekommen was passiert da eigentlich.

00:37:58: Da waren wir zum großartiger Generalkonsul in Deutschland der also genau verstanden hat was dort eigentlich passiert und die Aufmerksamkeit auf dieses Ökosystem zu lenken weil es uns eben eine Idee davon gegeben hat ob was wir uns einstellen müssen.

00:38:15: Das war richtig und wichtig.

00:38:18: Jetzt hatten wir das Glück zehn Monate da zu sein, das ist natürlich was anderes als nur drei oder vier Tage da zu seien.

00:38:25: aber auch das kann schon eye-opening sein.

00:38:30: also wir selber fanden es so wichtig dass wir alle Führungskräfte des Springerverlages dann in Silicon Valley geholt haben im März oder April alle jährlichen Führungskräfte Konferenz und gesagt haben die machen wir nicht sonst irgendwo, sondern die muss zwingend im Silicon Valley stattfinden.

00:38:47: Ihr müsst einen ein oder davon bekommen was hier passiert?

00:38:49: Haben das dann gleich noch zu einem disrupting Moment gemacht für die dienen Kollegen.

00:38:56: Ich habe auch der Aufsichtsrat mit viele Springer dabei indem wir gesagt haben Wir machen das jetzt in den Startup Bedingungen Das heißt keiner von euch darf Business nach San Francisco fliegen ihr müsst alle Economy Fliegen war schon mal die Laune ziemlich im Keller.

00:39:10: Perspektivwechsel?

00:39:11: Ja, da haben dann ganz viele versucht sich schnell Dienstreisen in die USA zu besorgen und dann nur noch den Sprung Economy nach San Francisco zu machen.

00:39:22: das hat einen Döpfel unterbunden.

00:39:23: aber da sind wir noch ein Schritt weiter gegangen.

00:39:25: Wir haben nicht das Hyatt gebucht sondern Nintendo ein wirklich heruntergekommenen Stadtteil von San Francisco Ein wirkliches Scheißhotel.

00:39:34: Und dieses Scheiß Hotel hatte noch ein Problem, das hatte nämlich für Achtzig Führungskräfte nur vierzig Zimmer.

00:39:41: Das heißt jeder musste sich ganz schnell jemanden suchen mit dem er das Zimmer teilt und da war es der offene Aufstand.

00:39:49: Und dann musste Döpfner mit einem Video ins Internet gehen und mitteilen, mit dem ihr das Zimmer haltet und hat dann irgendeine Prämie oder ausgelobt wie die ersten zehn, die sich bei ihm melden und sagen, mit denen sie das Zimmer teil.

00:40:00: Da war dann der Wann gebrochen.

00:40:01: Ähm, die kamen alle ziemlich schlecht gelaunt an.

00:40:04: Nach drei Tagen waren sie aber alle begeistert weil gesagt hätten noch es wäre eine weitere Führungskräfte Tagung gewesen.

00:40:10: das war ein Erlebnis.

00:40:12: Also es geht schon darum auch aus der Komfortzone irgendwie mal rauszukommen andere Perspektive am einzunehmen und ich glaube auch dass man dazu den Raum und den Ort manchmal wechseln muss weil man das in den eigenen vier Wänden gar nicht hinbekommt.

00:40:24: also dieses think out of the box.

00:40:27: Aber trotzdem glaube ich, also weshalb ja viele in Silicon Valley fahren und fliegen nach wie vor.

00:40:33: Das ist ja eben auch die Haltung, die es dort gibt dieses Fehlfast, dieses Dinge ausprobieren, Dinge unternehmen.

00:40:43: Da tun wir Deutschen uns ja nach wie vorn immer ein bisschen schwerer noch oder?

00:40:46: Hat doch die Bundeskanzlerin gerade jetzt gesagt auf dem virtuellen Davosgipfel gesagt was schwerfällig mitunter und das stimmt ja auch Was man ja zurzeit sieht, dass zumindest die Corona-Krise wie ein Beschleuniger wird.

00:41:03: In dem viele Dinge auf einmal digital möglichst sind, die vorher nicht möglich waren.

00:41:07: Wie zum Beispiel jetzt gerade hier unser Zoom-Podcast.

00:41:12: Diese Schwerefälligkeit hat natürlich vor allem auch mit unserem wirtschaftlichen Erfolg zu tun und das bieten hohes Risiko.

00:41:19: Wir leben immer noch von den technologischen Errungenschaften des zwanzigsten Jahrhunderts vom Genie unserer Vorfahren.

00:41:30: Das sorgt dafür, dass die Auftrassbücher zum Beispiel der Automobilindustrie noch so gefüllt waren, das die Notwendigkeit sich mit digitalen Herausforderungen auseinanderzusetzen nicht wirklich gegeben ist.

00:41:41: und es ist ein besonderes Problem wenn du ein erfolgreiches Geschäftsmodell hast dann bereit zu sein zu sagen ich muss mich jetzt digitalisieren, ich muss mir jetzt neu erfinden erfolgreiche bestehende Geschäftsmodell schneller zu beenden, um rechtzeitig den Sprung über den digitalen Gaben zu schaffen.

00:42:03: Nicht wissen was dort auch nicht zukommt.

00:42:05: Die selbst andreifende?

00:42:06: Disrupt yourself!

00:42:08: Ja das ist natürlich etwas ganz anderes als wenn du Elon Musk bist und einfach auf die grüne Wiese in Grünheide einen Werk setzt und dir mich selber nicht deinen eigenen Erfolg zerstören muss.

00:42:21: Das muss man sich auch mal vorstellen.

00:42:24: Ingenieurs Generationen sind dafür belohnt worden und gefeiert worden, dass sie immer bessere Verbrennungsmotoren bauen.

00:42:32: Es erklärt den Mal das was uns erfolgreich gemacht hat über die letzten hundert Jahre.

00:42:36: wir sind die besten Blechbieger auf der ganzen Welt.

00:42:39: Das seht jetzt nicht mehr.

00:42:40: es geht nicht mehr ums Blechbegen sondern es geht um Software.

00:42:43: Und der Tesla, der baut auch kein Auto Der baut ein Stück Bewerb.

00:42:50: Mein Wechsel, ein Paradigmenwechsel der so easy nicht ist.

00:42:56: In einem Punkt in dem der Datenschutz eine große Rolle spielt wie bei uns Es ist ein langer Weg bevor Daten eben auch als Datenschatz Begriffen werden und nicht nur mit den Kategorien von Datenschutz man sich beschäftigt.

00:43:14: Viel zu euch dann auch als Familie.

00:43:15: eigentlich schwer nach einem Jahr zurückzukommen?

00:43:18: Man lebt sicher wahrscheinlich auch einen.

00:43:22: Also, wenn wir Freunde kennen.

00:43:24: Als ich meine Familie zum Flughafen gebracht habe, hab ich gesagt die mussten vor mir nach San Francisco.

00:43:30: Da saßen dort ... Ich hab das noch auf Video.

00:43:31: Vier hollende Kinder im Auto, ne?

00:43:34: Die jetzt so total traurig waren dass sie hier alles zurücklassen mussten ihre Freunde und so weiter.

00:43:39: Und die als echt noch klein also von fünf bis zehn glaube ich um den Dreh.

00:43:46: Und da hab' ich in der Gruppe Zeit in einem Jahr, in einem Ja, und die musten ja das volle Jahr bleiben wird ihr genauso holen, genau so war es dann.

00:43:54: Als sie dann Amerika verlassen sollten, warte ich wieder vier weinende Kinder.

00:43:59: Es ist uns schon wahnsinnig schwer gefallen weil das waren großartiges Jahr, Kalifornien ist großartig, San Francisco insbesondere einmalig, einmalig schön auch.

00:44:10: Ist ja keine große Stadt mit einer unglaublichen Natur drum herum.

00:44:16: also das war ein ganz besonderes Erlebnis für uns alle.

00:44:20: Das kann mir vorstellen.

00:44:21: und als ihr dann auch, Als bild leute zurückgekehrt seid habt er ja dann euer geschäftsmodell.

00:44:30: Auch weiterentwickelt umgekrempelt könnte man auch sagen ihr wart eigentlich die ersten die dann auch mit einem bezahlsystem um die ecke kamen deutschland oder

00:44:38: Ja.

00:44:39: also

00:44:40: das was ja vielen heute noch schwer fällt muss ich mal Ergänzen.

00:44:45: der uc nicht Der das gut umgestellt, wie sagen an der Funktionalität gibt es noch was anderes als mich echt als bezahlenden Kunden nervt.

00:44:54: Ich bin Abonnent der OZ aber zumindest haben sie umgestellt.

00:44:58: also haben begriffen dass nichts was nicht kostet ist auch nichts und ich halte es auch für total richtig.

00:45:03: also wir haben ja Nicht nur ein Bezahlsystem eingeführt sondern Wir haben noch.

00:45:08: während meines Aufenthalts im Silicon Valley habe ich zwei sehr relevante Mitarbeiter zwei stellvertreter von mir aus Deutschland ins Silicon Valley geholt Und wir haben angefangen, einen Plan zu machen wie wir Bild neu erfinden würden.

00:45:20: Wenn wir kein Legacy Business hätten also wenn wir tatsächlich Bild auf die grüne Wiese setzen setzen würden.

00:45:27: das Projekt hier ist übrigens intern Tempel weil Teil dieses Plans war auch dass wir das Springer Hochhaus verlassen und nach Tempel hochziehen.

00:45:36: Weil ich wollte eben aus der Höhe eines Hochhauses in die Ebene alles auf einer Fläche zu haben.

00:45:44: Das ist dann ein Ding gewesen, was wir nicht durchsetzen konnten.

00:45:48: Weil der Verlach sagt die wichtigste Marke darf nicht aus dem Haus ausziehen.

00:45:52: aber ansonsten haben wir tatsächlich bei Bild alles anders gemacht also weg von der zentralen Produktion in die dezentrale Produktion.

00:46:01: Wir haben den kompletten workflow geändert.

00:46:03: Wir habe die Art und Weise wie die Büros funktioniert haben geändert.

00:46:09: wir haben aus der Zeitung die Medienmarke gemacht, die auf vielen Plattformen ist.

00:46:14: Und eine der wichtigen Maßnahmen war eben nicht nur im Hinblick jetzt auf den provizistischen Erfolg was die Reichweite angeht sondern auch wie monetarisieren wir diesen Erfolg?

00:46:24: Reichweiten ist ja nicht alles wenn ich daraus nicht auch etwas machen kann.

00:46:28: deswegen war es die Entscheidung mehr und mehr Inhalt für mehr in mehr Inhalte dann auch Geld zu verlangen was ich auch völlig richtig halte und ich halte dem Begriff Paywall für ganz schrecklich wenn du abends was der Moment nicht möglich ist ein Rostock Und wenn du im Bier trinken gehst, dann sagste ja auch nicht das Bier ist hinter der Paywall sondern würde ich selbstverständlich dass du für dein Bier bezahlst.

00:46:47: Jeder ist bereit für Apple Songs und Netflix zu bezahlen und die Leute waren noch schon damals dafür bereit für Klingeltöne Geld zu bezahlen.

00:46:54: und später nachdem die Leute bereit war für klingeltöhende Geld zu gezahlen war für mich klar da müssen wir auch hin.

00:47:00: Wir haben einen Mixmodell gemacht weil wir gesagt haben die Reichweite ist wichtig um Reichweiter vermarkten zu können.

00:47:06: wir closing das nicht komplett down Und sondern sind flexibel in dem was wir machen und das ist ein.

00:47:12: Überaus erfolgreiches Modell geworden.

00:47:13: die Bildzeitung hat heute glaube ich fünfhunderttausend abonnenten.

00:47:18: Die Bildzeitungen ist nie eine Abo Zeitung gewesen.

00:47:20: neunneinzig Prozent einzuferkaufer keine Abotradition und es sollte allein mit ihren online Arros, der erfolgreichste Abo Marke in Deutschland über alle Kategorie.

00:47:30: Da muss ich sagen dass das das ist einen gelungener move gewesen.

00:47:36: Auch deshalb übrigens wichtig, weil in der digitalen Welt gibt es nicht so viele Silber- und Bronzemedaillengewinner.

00:47:44: Bei Medienangeboten vielleicht noch aber ansonsten ist das nicht zwingend.

00:47:48: Und der Silber und der Bronze medaille Gewinner hat auch nicht so viel Freude daran auf dem Treppchen zu stehen was ich damit sagen will dass das Medienbudget Was der User hat für die digitale Welt ist am Ende auch begrenzt Und deswegen ist es wichtig, dort an der Stelle für das Mover zu sein und einfach deinen Platz zu besetzen.

00:48:07: Also ihr habt eigentlich das Freemium-Modell, dass Bollekonwelle ja auch erfolgreich entwickelt wurde, eigentlich auch übernommen und für euch interpretiert?

00:48:16: Ja!

00:48:17: Und Bild hat natürlich auch immer davon gelebt sehr schnell zu sein, sehr aktuell zu sein oder auch exklusive Interviews zu haben zum Beispiel mit Donald Trump den du ja kennengelernt hast.

00:48:26: Ich habe davon gelesen, das war ja eine abenteuerliche Story.

00:48:29: Wie ihr dann rübergeflogen seid und gar nicht genau wusstet wie das alles ablaufen soll und ob es dann überhaupt stattfindet.

00:48:34: Magst du das noch mal teilen?

00:48:35: Wie dieses Meeting mit Donald Trump war über den wir gerade im letzten Jahr alle gesprochen haben.

00:48:41: Ja, wir brauchen wieder alte weiße Männer erzählen vom Krieg ne?

00:48:49: Das letzte Interview was ich für Bild gemacht habe Ich hatte mich im Laufe des Wahljahres zur Sechzehntin drum bemüht.

00:48:58: Da hat er einmal mit Ivanka Trump Kontakt, die mir eine E-Mail schrieb und gesagt naja es kommt nicht in Frage.

00:49:04: Bin dann verschiedene Wege gegangen und habe am Jahresende einer SMS bekommen seien sie am dreizehnten Januar um zwölf Uhr im Trump Tower.

00:49:15: Mehr nicht!

00:49:16: So und wer sich jetzt im Journalismus auskennt, insbesondere in der Anbahnung von Interviews.

00:49:21: Der weiß dass es sehr ungewöhnlich ist.

00:49:23: Normalerweise bedarf das langer Vorbereitung, also das Interview an dem ich am längsten gesessen habe war das mit George W. Bush, da hab' ich fünf Jahre gebraucht, ehe ich's hatte.

00:49:35: Ist doch noch ein

00:49:36: über Helmut Kohl gegangen oder?

00:49:38: Am Ende bin ich über Helmut Kohl gegangen, das war der erfolgreiche Weg ja.

00:49:41: Ich hab alle über seinen Vater gegangen nicht, dass er dann einen Brief von mir gegeben hat.

00:49:45: Und dann habe ich endlich einen Rückruf bekommen.

00:49:47: Ich habe noch nicht das Interview, da musste ich erst noch zu Condoleezza Rise in Termin hatte in Termine mit seinem Stabsteck in Washington und so weiter und sofort.

00:49:54: Ehe dass dann alles geklärt war.

00:49:57: Das Interview ist einzig Deutsch, das einzige Interviews im deutschen Medien mit dem früheren französischen Präsident Olorn gemacht hat.

00:50:06: In der Anwahlung dauert es ewig lange, dann wollte er drei Wochen vorher schon Fragen sehen.

00:50:10: Da haben wir irgendwelche Fragen darüber geschickt und dann fragte er zwei Wochen ob sich noch was ändert, da haben wir gesagt natürlich ändert sich noch etwas.

00:50:15: Dann hat er eine Woche vorher angerufen lassen sagen bitte nichts mehr ändern.

00:50:18: Der Präsident hat sich jetzt vorbereitet auf die Frage nicht mal die Reihenfolge ändern und als sie in den Elisepalast kamen Lagen dort nicht nur unsere Fragen auf dem Tisch sondern fertig formulierte Antworten für ihn.

00:50:31: Herrlich!

00:50:32: Ja So und Donald Trump war nicht außer dieser sms.

00:50:37: Nicht gar nicht.

00:50:38: also warum hast du der sms geglaubt?

00:50:40: weil du natürlich kauft hast dass es das sein kann, ne?

00:50:43: Und ich denke absehender Panthen so und Ich mich darauf verlassen habe.

00:50:49: und dann sind wir halt rüber mit dem Fotografen und dem Kollegen und waren dort im South Lane Park Hotel Ja in der neuen fünftigsten Straße und morgens um acht Uhr an dem freitag morgens hingelten an die Landleim.

00:51:02: Die hat noch richtig schöne altmodische Ländlein.

00:51:05: das ist das ja sind schon Anrufes als nur Scherz.

00:51:08: Dann war es aber der Secret Service, der lediglich die Passnummern meines Fotografens mir haben wollte.

00:51:14: Und damit war klar es findet statt dann sind wir da rüber.

00:51:19: Ich habe mich erst mit einem Kollegen von der London Times getroffen.

00:51:23: Du musstest vorher keine Fragen schicken dementsprechend?

00:51:26: Es gab keine.

00:51:27: Das war das

00:51:27: Schöne?

00:51:29: Nicht gar nichts, gar nicht.

00:51:31: Das muss man wissen.

00:51:31: im angelsächsischen Raum gibt es die autorisierungsregeln so wie wir sie kennen eh nicht.

00:51:36: Aber da läuft es dann anders wird dann vorher mal gefragt worüber reden wir denn, wo überreden wir nicht?

00:51:41: und so weiter.

00:51:42: Und da gab es absolut nichts und das war ja die Woche in der er das erste Mal ein Konflikt mit einem CNN Kollegen da in der Pressekonferenz hatte und in der die New York Post berichtete über irgendwelche Dinge in Rot-Bosland.

00:51:59: Und ich bin davon ausgegangen, einen nervösen aggressiven schlecht gelauchten Donald Trump zu treffen.

00:52:05: und das Gegenteil war der Fall.

00:52:09: Der war charmant, der war ausgeruht, er hat sich allerzeit der Welt genommen.

00:52:13: also wir haben genahenlos überzogen.

00:52:15: es gab keine Frage bis hin zu Golden Shower Gerüchten als Moskau den er ausgewichend wäre, hat das in Extenso beantwortet.

00:52:24: Abgesehen von dem Nachrichtenwert, das war das Interview als erste Mal drüber sprach.

00:52:27: Dass so viele deutsche Autos auf das Avenue sind.

00:52:30: Das war das Interview in dem er die Formulierung genutzt hat.

00:52:33: Die Nase sei obsolet.

00:52:35: aber ich glaube der eigentliche Wert des Interviews was wir dann ja im Wortlaut komplett veröffentlicht haben war einfach Donald Trump original zu hören wie er spricht und wie er reagiert was er weiß und was er nicht weiß.

00:52:51: eben auch interessant zu sehen, dass er eben kein Berufspolitiker gewesen ist und natürlich auch unglaubliche Wissenslücken hatte.

00:52:58: Also die Zahl der NATO-Studien war falsch.

00:53:01: Klar mal auf, fairerweise muss man hinzufügen wenn du mit deutschen Politikern Interviews machst an der Stelle wo es zu Zahlen kommt heißt das auch häufig weiß ich jetzt nicht.

00:53:11: fügen wir später noch ein.

00:53:14: Wenn man damit im gleichen Maßstab ist Kommst du da auch bei manchem anderen Politiker nicht zu schmeichelhaften Ergebnissen?

00:53:21: Kann man ja auch mich immer voraussetzen, dass alle Zahlen so präsent sind.

00:53:24: Aber wie er noch erzählte, er habe dann gerade mit dem Chef der EU gesprochen und dann haben wir gesagt Jean-Claude Juncker, genau der war es.

00:53:34: Er hat ihn da angerufen.

00:53:36: Entschließend stellt sich aus, das war gar nicht Juncker.

00:53:38: Da war jemand ganz anderes.

00:53:41: Das waren schon interessante Insights Klarer Und ich habe das dann ja auch in einem Kommentar zu dem Interview geschrieben.

00:53:51: Man sagt hier immer, dass Amt verändert den Mann der es inne hat über das Präsidentenamt in den USA.

00:54:00: und ich habe dann geschrieben, in diesem Fall könnte es anders kommen.

00:54:04: Ich habe die Tage noch nachgelesen und war nicht nur unzufrieden mit mir.

00:54:07: Wenn du mich schon nicht locust, muss ich mich jetzt selber

00:54:08: logen.".

00:54:09: Ja, ich hab's mir in der Vorbereitung auch nochmal angesehen.

00:54:11: Es steht aber YouTube drin – wir können das gerne auch nochmal in die Schulnutz tun!

00:54:15: Es ist ja auch für dich als Journalisten Meilenstein gewesen, Donald Trump zu treffen.

00:54:18: Ich meine du hast natürlich mit vielen sehr wichtigen einflussreichen Leuten immer zu tun gehabt angefangen von Helmut Kohl der ja übrigens auch Trauzeuge bei dir war, habe ich gelesen?

00:54:28: Ja aber ich auch bei ihm.

00:54:30: Aber Donald Trump zutreffen, der ja wirklich in den letzten Jahren die Weltgeschichte so geprägt hat.

00:54:37: das ist ja sicherlich rückblickend eine ganz wichtige Erinnerung für dich.

00:54:42: Habt ihr danach nochmal Kontakt gehabt?

00:54:44: Nein, das war auch meine letzte Arbeit für Bild.

00:54:47: deswegen habe ich wollte eigentlich zum.

00:54:49: Einen dreißigsten Wölften zu sechzehn Ausscheiden und mir ist ja auch gelungen dass bis zum Dreißigste Sechsten geheimzuhalten wirklich geheim zu halten.

00:54:58: Und für dieses interview bin vier Wochen vorhin gehabt und bin dann erst am Ende Januar ausgeschieden weil das wollt ihr schon unbedingt mitnehmen und ich glaube es ist der die meist zitierte Geschichte, Bild aller Zeiten also mit über einer Milliarde Kontakten.

00:55:18: Also das war in sofern war es kein Meilenstein mehr sondern zwar ein Schlussbericht.

00:55:24: und wie viel Zeit hast du dir gegeben um zu diesem Schluss zu kommen?

00:55:32: Du hörst jetzt auch mit diesem Konzernleben auf.

00:55:34: Einen dreißig Jahre eine sehr lange Zeit.

00:55:37: was hat da in dir gearbeitet?

00:55:40: Bist du dann gesagt, dass ich mach noch mal was ganz Neues Tabularer?

00:55:44: Das war tatsächlich nach dem Silicon Valley.

00:55:47: Nachdem das Silicon Valley war eine solche auch persönliche Disruption... ...dass ich mir nach diesem Erlebnis nicht mehr vorstellen konnte jetzt wieder zurück in die Mühle zu gehen und dort jeden Tag zu sitzen und überschlacht sein nachzudenken.

00:56:00: Und danach hat sich ja auch mein Leben tatsächlich anders gestaltet.

00:56:02: Ich bin ja ab ja dann zunächst diesen Change Prozess bei Bild angeführt.

00:56:08: Wir haben ein Team gebildet, wir haben jeden Tag zusammengesetzt und es hat anderthalb Jahre gedauert wie wir dort waren wo wir hin wollten.

00:56:15: das geht ja nicht von heute auf morgen.

00:56:16: Das Ordnissen ist nicht anders als Übersetzung an jeden Tag geredet mit Teams mit großen Teams, mit Kleinten, mit Einzelneuten um sie überzeugen um sie mitzunehmen.

00:56:27: das ist ein Top-Down-Prozess.

00:56:29: aber wenn du die Leute nicht mit nimmst dann wirst du am Ende auch nicht erfolgreich sein, wir müssen schon dran glauben.

00:56:34: Und da musst du immer durch diese berühmte Mittelschicht durch.

00:56:38: Das sind die jüngeren, wie eh digital leben, die darauf gewartet haben aber ganz viele eben auch von meiner Sorte, die mit anderen Mediennutzungsverhalten und mit anderen Mediennutzungen aufgewachsen sind.

00:56:51: So nachdem das zum Ende war habe ich dann auch zu Matthias Döpfner gesagt muss was anderes machen.

00:56:56: deswegen sind wir ja erst mit dem gleichen Team und haben dort die nachlichen app update entwickelt samsung.

00:57:07: Und das war auch eine ganz, ganz tolle zeit.

00:57:08: es war fast das identische team und wir waren in seoul anschließend in london und heute ist ja abt einer der erfolgreichsten vorinstelliert auf vielen samsung geräten und ich glaube mit vierzig millionen reichweite eine erfolgreiche nr.

00:57:25: apps überhaupt kennen natürlich nur die User unter uns, weil es eben glaube ich exklusiv Sammlung ist.

00:57:34: In Zeiten von Clubhouse auch mal schön wenn die Android-User in Vorteil haben?

00:57:37: Ja genau das ist nie zematisiert worden und dann war Ich mit Döffnern Gesprächen.

00:57:43: deswegen habe ich ja auch Ende Zwei Tausend Fünfzehn Dann das Amt des Chefrektors abgegeben und hat mich zurückgezogen auf den Herausgeberposten.

00:57:53: Und wir haben Julian Reichelt und Tannett Koch geholt, also das war schon ein lang gewollter Prozess.

00:57:58: Aus meiner Sicht war dann falsch der Herausgeber.

00:58:01: Der herausgeber war für die wirtschaftlichen Belange von Bild zuständig, dafür zuständig neue Geschäftsmodelle zu identifizieren aber hatte nicht mehr den Spaß der Redaktion.

00:58:14: Ich bin da jeden Tag an einer großen Konferenz vorbeigegangen.

00:58:18: ich habe das irgendwo mal formuliert.

00:58:19: es war für mich wie immer an der Weihnachtsbeckerei vorbeigehen im Teig rühren, du riechst das Marzipan.

00:58:27: Aber du darfst nicht mitspielen.

00:58:28: und das war dann irgendwann für mich eine Sache die keine Ballons nicht mehr gestimmt hat.

00:58:34: Du hast die ganzen Downsites mit Bild zusammenhängen, hast du abgekriegt?

00:58:39: Aber die Actiles, dass ihm Spaß daran ist, die Zeitung zu machen, aufregend die Zeitungen zu machen... Die Anspannung der Zeitung zum Machen... Der Druck, das hast du nicht bekommen!

00:58:52: war es dann für mich richtig zu tun.

00:58:54: Kai, du bist dann Gründer geworden?

00:58:56: Ja!

00:58:56: Es ist ja nicht unbedingt gewöhnlich dass man dann mittendrin nochmal sagt ich fange jetzt noch mal neu an aber dich hat wahrscheinlich die Herausforderung gereizt nochmal was aufzubauen.

00:59:07: Du bist ja kein Verwalter ne

00:59:11: Also ich war natürlich über dreißig Jahre Konzernkind und ich war gerne Konzerkind.

00:59:16: Da ist mir wirklich alles abgenommen worden.

00:59:19: Das war ein goldenes Konzernleben, aber am Ende auch natürlich eine goldene Käfig.

00:59:23: Und da gab es viele Unfreiheiten und die ich erst wirklich als Unfreiheit empfunden habe nach diesem Erlebnis Silicon Valley.

00:59:31: Ich weiß das noch ziemlich genau, als ich das erste Mal von Palo Alto nach San Francisco gefahren bin mit den neun Stunden Zeit unterstieg und mein Büro nicht mehr dran war.

00:59:41: Wenn mir auch einmal klar wurde du kannst jetzt in diesen Terminen und danach kannst du zu Starbucks gehen und keiner interessiert sich dafür wo du bist.

00:59:48: Das war bei Bild anders, aus guten Gründen.

00:59:50: Ich hatte bei Bild nicht nur eine private E-Mail und ich wurde hier morgens abgeholt und abends wieder abgeladen Und die wussten immer wo ich bin und irgendwie bin ich immer in meinem Tag hinterher.

00:59:58: genau Ja aber auch großartig.

01:00:03: also they took care.

01:00:05: Also auch in jeder positiven Beziehung Aber das ist natürlich dann an irgendeiner Stelle Bist du nicht ganz frei?

01:00:12: Das ist wie Hier.

01:00:14: Naja unsere Katzen sind wahrscheinlich freier weil sie den Freigänger.

01:00:18: Wir holen sich hier noch das Futter ab, aber am Donsten keine Reportflüsse.

01:00:23: Und an der Stelle nochmal zu sagen ich mache mal was Eigenes!

01:00:25: Ich will nochmal auf die freie Wildbahn und ich will das machen mit Leuten, die ich cool finde.

01:00:29: Ja Philipp Jessen, Michael Mrons wir hätten uns ja schon vorher ausgetauscht.

01:00:34: Die Idee von Story Machine hatte ich auch mal mit Springer besprochen.

01:00:38: Wir waren da der Meinung dass es möglicherweise zu dicht am Bild kann.

01:00:40: Bildgeschädigen ist natürlich richtig und ich ziehe jetzt mit dem Message durchs Land.

01:00:47: Du musst nicht mehr den Chef-Redakteur von Bild fragen, ob er Pflappen hat wenn du eine Masseproduktion erreichen willst.

01:00:52: Ihr kannst das auch selber.

01:00:53: Also das waren schon sich zwei widerstreitende Prinzipien.

01:01:00: So, danke euch alle, keinen Sinn!

01:01:01: Da waren die beiden anderen Philippa in Amt und Würden und fragten mich immer wann machen wir denn?

01:01:07: Und dann haben wir irgendwann einfach gesagt, wir machen.

01:01:09: Das ist ja dieses Moment, du hast es vorhin bestimmen.

01:01:13: ich hatte die Chance mich ein paar Mal neu zu erfinden Weil mich Leute auch immer geschubst haben, also Silicon Valley war nicht meine Idee.

01:01:20: Ich hatte in Hamburg gings mir auch gut aber auch dort wurde ich geschubster von jemandem.

01:01:25: Dieser Schritt in die Selbstständigkeit war eine sehr eigene Entscheidung das zu tun und war ne sehr befreie Entscheidung.

01:01:32: Und ich kann Ihnen nur sagen es ist für mich auch im Jahr drei immer noch ein Wunder dass ich sage hey ich bin ja auch nicht mehr jetzt der Der allergrößte jungen Spuren sondern sitzt damit bitte fünfzig In der Mitte Mitte von Berlin.

01:01:42: Die Sonne scheint die Kirchenglocken Und ich sitze da draußen und trink mein Kapitino in meinem Büro, also mein Büro ist dort das Restaurant oder das Café.

01:01:50: Und sag fast mich an die Füße!

01:01:52: Und gehe am Nachmittag irgendwo hin und holen mir dort einen Sandwich und bin also wirklich frei.

01:01:58: Oder so wie heute dass ich jetzt eigentlich einen Schienen habe möchte in dieser Woche nur virtuelle Termine... ...und fahre gleich nach Usendau, weil ich dort tatsächlich jetzt verordnen um den Termin habe den nicht wahrnehmen muss aber kann gleich das angenehme mit dem Nordwendigen den beruflichen verbinden.

01:02:14: also ich bin.

01:02:16: Derjenige der entscheidet die Geschwindigkeit, mit der es jetzt gerade wohl hingeht.

01:02:21: Also du hast eine ganz neue Flexibilität, die du leben kannst unabhängig von Ort und Zeit.

01:02:27: das ist natürlich der große Vorteil.

01:02:29: Ja guck mal cool habe ich immer geguckt wo presse ich das laufen rein?

01:02:33: Also wo ist die Lücke?

01:02:34: und dann... Das sind nicht nur Vergnügen steuerpflichtig morgens um fünf Uhr dreißig zu laufen.

01:02:41: Das geht im Sommer gerade noch macht.

01:02:42: aber ansonsten bin ich keiner der gerne im dunkel läuft und jetzt bin ich da ziemlich freien sacheinfach bitte an den tagen morgens den frühesten termin dann am liebsten auch virtuell.

01:02:53: Weil ich einfach laufen gehen möchte.

01:02:55: ja gleichzeitig hast du ja auch schon mal beschrieben in dem interview Geht damit eine gewisse Verantwortung ein Herr, du hast Leute die sich auf dich auf euch verlassen, die ihr Leben danach planen und du bist natürlich auch oder ihr seid natürlich auch in der Verantwortung einen Laden zu bauen.

01:03:11: Der eine gewissen Kultur hat indem sich die Leute auf der einen Seite wohl fühlen und auf der anderen Seite eben auch sehr produktiv sind und da würde mich natürlich auch interessieren wie er das tut.

01:03:21: Also das mit der Verantwortung habe ich gestern wieder gespürt.

01:03:24: Wir saßen zusammen, wir hatten Gesellschaftsversammlung und dann sitzte sich da in meinen Co-Grunden und dann sind mir mal das Personal so durchgegangen.

01:03:31: Das sind jetzt um die neunzig Leute Und dann siehst du schon meine Gütis.

01:03:34: Der ist auch schon im vierten Jahr bei uns.

01:03:39: Da werden auch Lebensmodelle drauf gebaut.

01:03:41: also Ich hab auch gesehen seine Gehaltsentwicklungen sehr irre wo er inzwischen angekommen ist.

01:03:44: Er hat mal als ganz junger bei uns angefangen und toll wo der jetzt schon isst und dachte so meine das ist ja am Ende so wie du Das war Springer gemacht hast.

01:03:52: und dann waren auf einmal klar was wir zu einer Verantwortung haben.

01:03:56: Und das ist für diejenigen, die für uns arbeiten nicht einfach nur in Experimenten von irgendwelchen Mit-Fünfzigern, die noch mal etwas ausprobieren wollen.

01:04:03: Nein!

01:04:03: Wir haben dort ein tolles Team.

01:04:05: Wir haben da Philipp Jesnin immer die No Asshole Policy.

01:04:09: also uns geht es nicht nur darum dass jemand fachlich gut und qualifiziert und besonders gut qualifiziert ist sondern dass er auch eine bestimmtes Auftreten hat, eine bestimmte Kulturpflicht die sich deutlich von dem unterscheidet was mitunter in Konzern möglich ist.

01:04:25: Ich habe vorhin gesagt ich hab mich in meinem Team bei Bild sauwohl gefühlt.

01:04:30: großartig war Springer.

01:04:31: trotzdem gibt es einen großen Konzert.

01:04:32: noch immer Leute mit denen musst du zusammenarbeiten mit denen willst du aber niemals im Urlaub fahren und nicht mal zwei Tage.

01:04:39: so sagen wir zum Beispiel bei uns im Team.

01:04:41: das ist anders.

01:04:42: wie wollen eigentlich nur Leute haben mit denen wir im Zweifelsfall auch drei Wochen Urlaub fangen würden?

01:04:47: Macht pass ist ein relativ junges Team.

01:04:52: Schon schon live bei Lenz ist keine Begrifflichkeit die eine Rolle spielt, weil es live und live ist.

01:04:59: Das muss schon auch alles passen.

01:05:01: das Team muss passen.

01:05:02: dazu gehören zum Beispiel besondere Räumlichkeiten.

01:05:05: bei uns gibt's keine Büros mehr Auch für die Chefs.

01:05:08: nicht jeder hat zwar sein Schreibtisch mit Aussagen von mir ich habe nicht mal mehr einen schreibtisch ich setze mich dort hin wo es mir passt.

01:05:15: Aber ich glaube zum Beispiel das wird ganz besonders viel Wert darauf legen, dass wir eine Arbeitsatmosphäre also auch vor Ort schaffen die besonders ist.

01:05:23: Du hast es vielleicht gelesen, wir sitzen in einem alten Varieté Theater in Berlin Mitte.

01:05:30: Wir machen sehr viel für unsere Mitarbeiter den Funday Monday.

01:05:33: Wir haben das Team Land on Friday.

01:05:37: Da passiert auch sehr viel in und um die Mitarbeiter herum Und ich glaube schon dass wir dort ein Ambiente geschaffen haben in dem viele häufig sagen, hey das gefällt mir so gut.

01:05:49: Ich muss uns gerne nach Hause gehen und ich bleibe noch ein bisschen hier.

01:05:52: Zumindest die Polizeieinsätze im letzten Sommer wegen nächtlicher Rührstörung weil bei uns die Musikanlage so lange geht, legt positiv Zeugnis davon ab ne?

01:06:03: Das ist dem einen oder anderen auch über den Arbeitsschluss um acht Sekunden hinaus sehr gut gefällt.

01:06:08: Da muss ja auch den Leuten und die Mitarbeitern heute vielleicht wirklich neue Gründe bieten, warum sie überhaupt noch aus dem Homeoffice zurückkommen wollen.

01:06:17: Es gibt ja Unternehmen, die sagen wir möchten jetzt nur noch remote.

01:06:20: ich glaube Twitter hat das jetzt auch ausgegeben auf Lebenszeit.

01:06:22: wer möchte?

01:06:23: Ich glaube ja persönlich dass Büro oder ein Ort nach wie vor sehr wichtig ist kulturstiftend ist und auch diese Zufälligkeiten bietet an der Kaffee Maschine wo auch immer beim After Work beer um auf Ideen zu kommen.

01:06:36: Aber das ist, das halte ich auch für den No-Brain ganz offen.

01:06:39: Wir sind Social Animals.

01:06:41: Der Homo Sapiens ist vor tausend Jahren so erfolgreich geworden, weil wir in der Lage waren uns in Gruppen zu organisieren.

01:06:47: In Gruppen und dann sogar in den Gruppen zur Reorganisierung.

01:06:52: Also es gibt nur wenige Tiere die da schaffen.

01:06:56: Die Ameisen sind ganz gut und die Wenigen können sich aber nicht reorganisieren.

01:07:00: Wenn er die Königin weg ist, ist der Rest auch weg!

01:07:03: Da gibt es keine Revolution.

01:07:05: Andere Säuger können sich in großen Gruppen nicht arbeitszeitlich organisieren, das haben wir hinbekommen und das hat uns zur erfolgreichsten Spezies auf diesem Planeten gemacht.

01:07:13: Also was will ich damit sagen?

01:07:14: Wir sind nicht erfolgreich gewesen weil wir alle einzeln für uns in unseren Höhlen gehockt haben sondern weil wir uns den Gruppen organisiert haben.

01:07:20: Das macht den Erfolg des Homosapiens aus und daran glaube ich eben auch heute im Einzwanzighundert, du hast es dir eben schon beschrieben da hat sich nichts dran geändert dieses Zufällige aufeinandertreffen das hin und her fliegen von Ideen, weil verschiedene Leute in einem Raum sind.

01:07:34: Das ist das was zum Beispiel Kreativität ausmacht.

01:07:38: In Verhandlungen ist es doch häufig nicht so dass ich einen Ergebnis bekomme am Tisch sondern weil ich mit jemandem da draußen bin in den Pfeil sag mal was braucht ihr denn an der Stelle?

01:07:47: oder was muss ich noch sagen damit ihr zufrieden seid?

01:07:51: Das ist in dem Zoom immer schwierig.

01:07:53: Da kann ich zwar hin und her simsen im Hintergrund aber das hat nichts mit dem... Mit der Kaffeepause oder der T-Pause draußen auf dem Hof zu tun.

01:08:01: Und ihr beratet ja bei Story Machine Unternehmen und auch CEOs, auch in Sachen Personal Branding?

01:08:08: Wie wichtig ist dir bei deinem eigenen Auftritt deine Marke?

01:08:12: wie hast du da irgendwie... Wahrscheinlich hast du ein Gefühl natürlich entwickelt über die Jahre aber gibt es auch so eine gewisse Strategie, die du für dich im Kopf hast, wie du dich selber als Marke auch aufstellst oder guckst du einfach...

01:08:26: Mir ist einfach Hopfen und Meiz verloren.

01:08:29: Irgendwie haben die Marke Bild und ich ja ganz gut zusammengepasst, wenn es darum geht um Probozieren, Polarisieren.

01:08:37: Kein Streit aus dem Weg gehen.

01:08:40: Das war schon für mich auch die richtige Marke.

01:08:44: Nein!

01:08:45: Wie gesagt, seit vielen Jahren gilt für mich Einsatzwerte Hitze nicht verträgt, der gehört nicht in die Küche.

01:08:51: Das ist ein Stück weit ein Lebensmotto von mir.

01:08:55: Ich bin dann auch nicht empfindlich, wenn ich hart angenommen werde.

01:08:59: Wenn ich krepisiert werde.

01:09:01: Das habe ich mit anderen auch getan.

01:09:02: Ich bin ja auch nicht immer gerecht gewesen was den Umgang mit Mitarbeitern angeht.

01:09:08: Ich fordere immer viel von meinen Mitarbeiter und hab sehr viele Bevorwirkungen von meinen Mitarbeiteren aber ihnen auch gezeigt dass ich aus Selbstzimmer bereit bin sehr viel zu geben.

01:09:15: Hab ja auch sehr viel selber gemacht.

01:09:17: Hat meine Mitarbeiter nicht nur in den Irak oder nach Afghanistan geschickt und mir mitgegangen um zu zeigen, hey ich sitze nicht nur am Schreibtisch und erzähle euch die Welt.

01:09:26: Also insofern hab' ich da immer wenig Rücksicht draufgenommen sondern habe versucht immer so authentisch zu sein wie es geht.

01:09:37: Dass man dort natürlich auch immer grenzenwahrt ist gar keine Frage, um zu erklären bei der Darstellung auf sozialen Medien geht das auch gar nicht darum private Dinge zu zeigen sondern Persönlichkeit zu zeigen.

01:09:50: Das ist ein großer Unterschied.

01:09:52: Du siehst du mich zwar immer wieder auf Social Media meinen Ziegen spazieren gehen.

01:09:57: Oder im Eiswasser, du siehst aber niemals Fotos meiner Kinder oder aus dem Innern unserer Häuser.

01:10:02: So handhabe ich das eigentlich auch.

01:10:04: und diesen Unterschied kennen aber viele nicht also vieler.

01:10:08: das siehst ihr bei Instagram die Eifern diesen sogenannten Influencer nach und denken Sie müssen halt die Kinder abfotografieren, Sie müssen möglichst viel Preis geben.

01:10:16: doch dass es ja oft langweilig ne?

01:10:17: Ja das halte ich für falsch, bin auch manchmal erschrocken wie sorglos jetzt mit Untermitbürger sind, die jetzt ihre Fotos von Kitzbühle oder sonst irgendwo her schicken.

01:10:28: Weil ich sage, hm, würde ich auch zweimal drüber nachdenken ob ich jetzt auch noch demonstriere dass ich gerade Skifahren bin wenn noch der dringende Appell ist möglich nicht Skifahrern zu gehen aber deswegen gibt es ja Storymaschinen.

01:10:39: Jetzt kommen wir aus deiner siebenjährige Tochter zurück ne?

01:10:41: Deine siebenjährigen Tochter weiß was ihr auf Instagram darf und was sie nicht darf.

01:10:45: übrigens deine sieben jährige Toffe darf noch gar nicht auf Instagram sein.

01:10:49: Oder bei Tiktok, da weiß ich gar nicht wie.

01:10:50: die Geschäftsbedehungen sind

01:10:52: ab zwölf.

01:10:52: theoretisch

01:10:54: so viel zu dem Thema.

01:10:55: aber genau deswegen gibt es doch Maschinen.

01:10:58: damit wird dieser Generation.

01:11:01: Die auf anderen Plattformen medial sozialisiert worden ist die mit einer One-Way Kommunikation aufgewachsen sind zu erklären was ist Social Media?

01:11:10: bewegt man sich dort?

01:11:11: wir müssen das erlernen uns in diesem Raum zu bewegen.

01:11:14: noch und wir sehen ja auch immer wieder wenn neue Social Media Plattformen entstehen, wie dann Fehler gemacht werden.

01:11:21: und nur über diese Fehler funktioniert natürlich auch am Ende das Lernen.

01:11:25: Kai

01:11:25: ich bitte jetzt zum Abschluss des Gesprächs nochmal drei vier Sätze zu feiern die du bitte spontan beendest okay?

01:11:32: Ein Buch dass ich empfehlen kann ist

01:11:36: Silicon Wahnsinn von meiner Frau Dr.

01:11:40: Katja Kessler die aus ihrer Perspektive unseren Aufenthalt in Palo Alto an der kalifornischen Westküste beschrieben hat authentisch und lehrreich.

01:11:50: Lobhaus bedeutet für mich das

01:11:53: neue spannende Radio.

01:11:58: ich lasse mich inspirieren von

01:12:02: ganz vielen Dingen, die ich vor allem Medien entnehme zunehmend digitalen Medien aber auch noch immer der guten alten Zeitung aus Papier ... und dem guten alten Magazin auf Papier.

01:12:19: Ein großer Fail, aus dem ich viel gelernt habe war...

01:12:22: Mein Twitter-Auseinandersetzung mit Sankt Pauli vor fünf Jahren als ich SankT Pauli... ...vorgeworfen habe no refugees welcome policy zu betreiben nur weil sie sich an eine Aktion vom Bild nicht beteiligt haben.

01:12:38: Ja das ist ja auch mal Beef mit Bushido.

01:12:40: gibt es da eigentlich noch Kontakt?

01:12:43: Ja Punkt!

01:12:49: Sehr schön.

01:12:51: Ich bin produktiv, wenn

01:12:54: ich morgens gelaufen habe oder im Wasser war.

01:12:58: und letzter Satz Eis baden sollte man mal ausprobieren weil

01:13:03: es ein unglaubliches Erlebnis ist eine großartige Übung der Selbstdisziplin und der Tag sich von Anfang an gleich ganz anders anfühlt.

01:13:13: Vielen Dank für dieses spannende Gespräch.

01:13:17: einmal durch die Geschichte von Ravensburg bis hin ins Eiswasser wünschen wir weiterhin natürlich viel Gesundheit, viel Erfolg mit deinem Projekt mit Story Machine.

01:13:26: Wir werden es verfolgen und vielleicht schaffen wir uns dann auch noch mal zusammen irgendwann ins Eiswasser zu gehen.

01:13:31: Das würde mich wirklich freuen!

01:13:33: Was gut, tschau!

Über diesen Podcast

„You don’t have to listen to anyone, because in this new world, no one knows anything.“ Casey Neistat.

In meinem Podcast „New Work Chat“ interviewe ich spannende Köpfe rund um die Themen New Work, Kultur und Transformation.

Wie finden wir eine Arbeit, die uns erfüllt und einen Unterschied macht? Wie entwickeln wir unsere Unternehmen so, dass Mitarbeiter:innen dort gern arbeiten und einen besseren Job machen?

Und: Wie vereinbaren wir unsere Familie mit unserer Arbeit? Das interessiert mich als #Dadof3Girls besonders.

Ob bei einem Startup, einer Agentur oder einer Kommune. Hauptsache, wir bewegen was, experimentieren und teilen, was wir lernen. Hauptsache wir gestalten heute eine Welt, in der unsere Kinder Arbeit nicht mehr als milde Krankheit, sondern als sinnvolle Aufgabe sehen.

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Neue Folgen erscheinen wöchentlich Freitags um 6:00 Uhr. Tune in!

von und mit Gabriel Rath

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