Der Podcast für die neue Arbeitswelt
00:00:00: Willkommen zum
00:00:00: New
00:00:01: York Chat Podcast von meinem Vater.
00:00:04: Viel Spaß!
00:00:08: Wir zeigen einmal, dass es möglich ist, das auch im sehr kompetitiven Wirtschaftsumfeld möglich ist ein Unternehmen aufzubauen was erfolgreich ist, was international erfolgreich sein kann und zeitgleich was Soziales macht.
00:00:21: bitte nachmachen.
00:00:23: wir haben jetzt über die Jahre über hundert Projekte fördern können mit jetzt knapp über dreizehn Millionen Euro.
00:00:33: Es ist immer an die Länder gekoppelt, aus denen wir Zutaten beziehen also wenn wir zum Beispiel aus Sri Lanka Marapuya beziehen.
00:00:41: Wir unterstützen auch Projekte ins Sri Lanker Gemeinnütze und gewinnen wir aus Südafrika Produktenbezien.
00:00:46: Also wir unterstützen quasi immer die Community aus der wir auch sozusagen Rohrwahn beziehen.
00:00:55: Und damit moin und willkommen zu meinem Podcast New Workjet.
00:00:59: Ich freue mich sehr, dass Paul heute da ist.
00:01:01: Schöne Grüße aus Rostock City.
00:01:03: Guten Tag!
00:01:04: Hallo.
00:01:04: Schön dabei zu sein.
00:01:05: Du bist in Hamburg City richtig?
00:01:07: So ist es genau.
00:01:09: Da erwische ich dich gerade mal.
00:01:10: du bist ja viel unterwegs stimmt's?
00:01:12: Genau bin grad mittendrin auf St.
00:01:14: Pauli normalerweise aber eher Nasien verortet, aber den Sommer habe ich mir hier nicht nehmen lassen.
00:01:20: Ja da bist du im Sommer am liebsten in Hamburg.
00:01:23: Ja, am liebsten weiß ich nicht.
00:01:25: Aber der Sommer in Hamburg ist auf jeden Fall schöner als November.
00:01:27: Das steht
00:01:29: fest.
00:01:31: Schön dass du heute da bist!
00:01:33: Wir starten mal ganz klassisch mit der Einstiegsfrage die es hier im Podcast gibt.
00:01:36: Ich habe ja drei Töchter und meine mittlere Tochter Martilda ist zwölf und hilft mir beim Podcast.
00:01:45: Sie spricht nämlich das Intro ein.
00:01:47: Deswegen dürfen meine Gäste zu Beginn immer erklären was sie so machen.
00:01:50: Was würdest Du ihr sagen?
00:01:53: Wir verkaufen Getränke und unterstützen damit Menschen, denen es nicht so gut geht.
00:01:59: Sehr schön!
00:02:01: Ich glaube die Erklärung gab es hier auch noch nicht im Podcast.
00:02:05: insofern... Und das hat ja auch mit eurem Unternehmenssweck mit der Gründungs-Story ganz viel zu tun und die wollen wir uns natürlich nochmal anschauen.
00:02:12: vorher wollen wir dich ein bisschen kennenlernen Paul erzählen mal wo kommst du her und wie ging deine Story los?
00:02:17: Die Story, das ist schon sozusagen gegen Vorurzeiten eigentlich los.
00:02:21: Also die Historie ist dass ich selber in Hamburg aufgewachsen bin tatsächlich auch hier auf der Ecke.
00:02:26: also meine Mama war hier Schulleiterin auf St.
00:02:29: Pauli.
00:02:30: Ich selber bin in Almsbüttel zur Schule gegangen im Stadt Kern Hamburgs und ich hatte mal relativ viele Fragen in meinem Kopf, die vielleicht eine Tochter mit zwölf auch in ihrem Kopf hat.
00:02:42: Das waren Sinns-Fragen Ja, Begründung die ich gesucht habe in meinem Umfeld fürs Leben.
00:02:50: Also ich hab nie so richtig verstanden was das Leben eigentlich soll und warum es ist.
00:02:55: wie's ist also eigentlich sehr kindliche Grundfragen die ich aber auch noch im Teenageralter irgendwie beantwortet haben wollte.
00:03:04: Und die meine Eltern natürlich nicht so richtig beantworten konnten weil wenn mich heute mal ein Sohn fragt... Ich hab ja auch Kinder, warum hab' ich eigentlich zehn Finger?
00:03:12: Und den morgens auf und atme und putze mir dann die Zehne in Kindergarten oder zur Arbeit, dann habe ich auch nicht die idealen Antworten parat.
00:03:22: Und damals war ich aber so unter Wissbegehrigkeits dran, dass sich gesagt habe, ich mischte aber dann in die weite Welt raus und vielleicht Antworten auf diese philosophischen Lebensfragen schinden.
00:03:36: Und dann gab es über Freunde von Freunden von Freuen – die kannte hier in Hamburg niemand mehr!
00:03:41: Ich hab's eben des Sri Lankanischen Familie, die die Hand gehoben hat und gesagt hat der Junge kann gerne mal für ein paar Monate zu uns kommen.
00:03:46: Wir würden ihn nehmen!
00:03:48: Wir würden den nehmen.
00:03:48: hier ist Platz frei und da wurden dann mehrere Jahre draus.
00:03:53: Nimm uns von mit.
00:03:54: wie war das der Moment als du da ankommst?
00:03:57: Ja das war sehr sehr abenteuerlich.
00:04:00: ich war noch nie so weit weg in meinem Leben vorher.
00:04:02: es war jetzt nicht so dass ich sowieso schon mit meinen Eltern immer durch Asien gereist bin sondern es waren wir First Landing.
00:04:09: Dann ging die Suche nach dem Schulumfeld los.
00:04:14: Ich hab mir verschiedenste Schulen angeguckt und am Ende mich dann doch entschieden, auch mit den Kindern meiner Gastfamilie sozusagen zur Schule zu gehen, die es genau in Kana sind, den ich bis heute noch sehr eng befreundet bin.
00:04:27: Und das war ein ziemlicher Kultur-Schock, weil in Sri Lanka damals auch noch Bürgerkrieg war.
00:04:32: also es war nur nicht das Lonely Planet Reiseland wo jeder irgendwie gerne surfen geht oder die Berge hochklettert, sondern das war wirklich noch ein heißes Pflaster und das kannte ich natürlich auch gar nicht.
00:04:45: Und es hat erst mal ein bisschen gedauert bis sich das Land so richtig lieben lernen konnte.
00:04:50: Am Anfang dachte ich, okay jetzt nicht lockerlassen, ich schaff das!
00:04:55: Und hinterher ist dann zu großen Liebe
00:04:57: geworden.".
00:04:58: Also du hast dir überlegt dass du da gerne bleiben möchtest?
00:05:02: Wie hat sie das entwickelt?
00:05:03: von Ich weiß nicht recht ob ich überhaupt hingehöre hinzu... Das ist eine zweite Heimat.
00:05:07: Ja, es war so dass dann die Schule damals in das waren auch in den neunzigern also zu Uhrzeiten losging und ich natürlich niemanden kannte ins gelangte.
00:05:16: Ich hatte keine direkten Kontakte Es war relativ einsam es war Bürgerkrieg ist weil irgendwie ich habe überall Militärcheckpoints mitbekommen.
00:05:23: Das war natürlich ein Gefühl man sich jetzt nicht erstmal sozusagen umarmt gefühlt hat von dem Land aber als ich dann den Kontakt zu den Menschen Mehr und mehr bekommen habe weil ich da ins Leben eingetaucht bin, weil ich auf den Markt gegangen bin.
00:05:36: Weil ich einkaufen war, wenn ich Sport gemacht hab.
00:05:39: Ich habe ganz viel Fußball gespielt und habe es wieder an kanische Freunde gewinnen können
00:05:43: mit San Pauli Trikot an!
00:05:45: mit seinen Paudi-Trikoren.
00:05:46: Tatsächlich damals lange Halen gehabt, die musste ich dann in der Schule abschneiden weil das ins Sri Lankanischen Schulen nach britischem Vorbild nicht geduldet war.
00:05:58: aber genau ich kam da als ein Paudizekkevideos damals noch genannt wurde an Und er hat dann einfach die Menschenlieben gelernt, die extrem offen sind.
00:06:07: Ist extrem tiefgründig, freundlich, fröhlich, herzlich lustig und hat mich in die Menschen des Landes verliebt.
00:06:14: Das war gar nicht so, dass ich dachte, wow es ist schön warm hier, hier will ich bleiben!
00:06:18: Hier gibt's Fallen und Sonne, sondern das waren wirklich die besonderen Begegnungen an diesem Ort, die dann dazu gefühlt haben, dass sie nach drei Monaten gesagt habe, Ich gehe nicht wieder nach Hause.
00:06:28: meine Mutter dachte, ich komme mit drei Monaten nach Heimweh wieder.
00:06:31: So haben wir gesagt, ich würde dir gerne mein Abitur machen Und hier bleiben und das habe ich dann auch getan.
00:06:37: Wie hat dein Umfeld hier reagiert, also deiner Kumpelt?
00:06:41: Ja meine Englischlehrerin hat zum Beispiel gesagt es ging von rassistischen Kommentaren aus meiner Schule über Zweifel ob ich noch bei Sinnen bin bis hin zu totaler Euphorie wie cool ist dass er das macht.
00:06:57: Meine Englischlehrerin hat damals gesagt, ich bin mal gespannt mit was zum Buschenglisch Power wieder nach Deutschland kommt.
00:07:03: Tatsächlich das war der O-Ton bis hin zu Menschen die gesagt haben toll dass du das nutzt und toll dass dir diese andere Kulturen sehen willst oder so tief eintausst, dass du da jetzt auch richtig ins Leben findest.
00:07:17: Und das habe ich dann auch getan.
00:07:19: Ich bin danach der Schule wieder zurückgegangen nach Europa aber dann eben immer wieder gekommen.
00:07:28: Was wolltest du beruflich machen, was war damals so der Plan?
00:07:33: Ich hatte tatsächlich zu Schulzeiten noch gar kein Konzept von meinem beruflichen Werdegang.
00:07:37: Klar war mir immer dass ich nichts machen kann und nichts machen werde in dem ich keinen Sinn sehe also indem ich nicht verstehe warum soll ich jetzt jeden Morgen um neun irgendwo durch die Tür gehen wenn ich nicht wirklich sehe wem das was nützt?
00:07:53: damit meinte ich damals nicht nur andere Menschen sondern auch mir selber Was ist das hier?
00:07:58: Wieso gehe ich jetzt hier und setzt mich irgendwie auf diesen
00:08:01: Stuhl?".
00:08:02: Da wollte ich immer Antworten finden.
00:08:03: Und dieser Drang zum Verstehen hat dann sozusagen zu meinem Werdegang erst geführt, aber es war nicht so, dass sich gesagt habe, ich will jetzt immer Anwalt werden oder ich will irgendwie Ingenieur werden.
00:08:16: Weil da gibt's natürlich noch keinen wirklichen Anlass für wenn man erstmal den Sinn des Lebens in Anführungsstrichen oder das Wunder des Lebens... erkunden möchte.
00:08:25: Ich habe mich dann aber relativ schnell reingesteigert in Fade, die sozusagen diese Erkundung des Lebens möglich machen.
00:08:32: Einer davon ist sicherlich Quantenphysik.
00:08:34: also ich hab sehr früh angefangen ja mit fünfzehn-sechzehn Bücher über QuantenPhysik und Physik usw.
00:08:42: zu lesen.
00:08:43: Steven Hawking und so?
00:08:44: Ja alles von A bis Z genau von das was groß in der Presse ist die kleinen Experimente, die dann immer tiefer in die Abgründe der Theorien gehen.
00:08:59: Aber ich fand das total spannend und war begeistert davon.
00:09:02: Aber genauso auch Religionswissenschaften, weil es immer total spannend fand wie andere Menschen in anderen Kulturen denken.
00:09:10: Und warum eigentlich?
00:09:11: Sind die alle doof oder haben die vielleicht gute Gründe, die wir hier nur noch nicht verstanden haben ... im Westen, das fand ich ein total spannendes Thema.
00:09:19: Und dann war es dritte so der Wirtschaftszyklus generell oder die Wirtschaft generell?
00:09:23: Warum hat sich eigentlich Deutschland so entwickelt und die Schweiz so und Sri Lanka ganz anders?
00:09:28: Das waren meine drei, würde ich sagen, Kernbereiche um überhaupt zu checken.
00:09:32: warum tickt dieser Planet so und was soll das hier eigentlich?
00:09:37: in der Kombination hatte gehofft sozusagen die Einsichten zu finden Und daraus hat sich hinterher auch mein beruflicher Weg dann gebildet aus diesem Verständnis, was ich dann zumindest ein Stück weit für mich erlangen konnte.
00:09:53: Vielleicht brauchen wir ja wirklich nur so einen Kompass für sich weil... Ich glaube junge Leute werden oft schon so unter Druck gesetzt Was willst du denn jetzt machen?
00:10:01: Was willst Du denn jetzt werden?
00:10:02: und die sind total überfordert Weil es gibt Millionen Optionen heutzutage.
00:10:07: Aber vielleicht sollte man mehr darüber sprechen auch mit den Kids.
00:10:09: Was ist uns wichtig?
00:10:12: Was könnte der Sinn sein, wofür wird das Ton für uns selbst aber auch vielleicht auch für die Welt.
00:10:17: Was ja in diesem Wikigai Konzept ja auch zum Beispiel so drinsteckt was wir in Deutschland gar nicht so viel haben was vielleicht auch durch diesen New Work-Debatte ein bisschen mehr an den Vordergrund kam und dann ergeben sich ja Dinge wenn man irgendwie einen Kompass hat ne?
00:10:32: Ja ich glaube es ist total wichtig dass man sozusagen seine seine Grundleidenschaften und seine Drenge, irgendwas auszuprobieren oder zu erlernen.
00:10:41: Oder irgendwas zu erfragen, dass man da dann guckt wohin das führt und auch die Freiheit hat.
00:10:47: Und ich beobachte jetzt selber mit meinen Kindern, dass viele Antworten auf Fragen, die sie haben überhaupt keine Antworten für ihre eigentlichen Fragen sind sondern das sind dann sozusagen so mechanische Ausrechnungen würde ich nennen.
00:11:00: aber wenn jemand jetzt sagt wieso gibt es Bäume?
00:11:04: So, dann kann jemand anfangen zu erklären wie Fotosynthese funktioniert und wie Wiederbaum funktioniert.
00:11:12: Aber das ist noch lange keine Erklärung warum es überhaupt einen Baum gibt.
00:11:15: also die eigentlich dahinter liegende Frage ja viel viel tiefgründiger als als die Erwachsenen dann oft nur die Erwachsene wissen's halt auch nicht.
00:11:23: und dann erklären sie was über Photosynthesie was eigentlich am Thema vorbei ist.
00:11:27: aber durch dieses durch dieses Feenleiten wird dann oft in meinen augen den jüngeren menschen so das gefühl gegeben, dass ist die antwort und es wird dann auch so aufgesaugt und dann irgendwann auch wieder multipliziert und weitergegeben.
00:11:41: aber.
00:11:41: Es geht eigentlich an diesem an diesen kern.
00:11:44: themen und dingen wie gerade junge menschen bewegen eigentlich vorbei.
00:11:49: Aber anstatt ehrlich zu sagen ich habe dir ein bord nicht ich weiß es mich so ich sage Ninzig Prozent meiner Antworten ist vielleicht schockieren, aber an meinen kleinsten Sohn der Svier stellt mir die komplexesten Fragen gerade.
00:12:01: Ich sage eigentlich meistens ich habe keine Ahnung.
00:12:05: Es ist ein Wunderer!
00:12:05: Ich weiß nicht wieso es so ist.
00:12:07: Ich kann dir versuchen zu erklären wie's funktioniert Aber warum es überhaupt existiert?
00:12:12: Keine Ahnung.
00:12:13: Ja meine siebenjährige Tochter die fragt dann auch so Die ist auch jetzt erste Klasse vorbei, sie kommt jetzt in die zweite.
00:12:20: tausende Fragen jeden Tag.
00:12:22: Papa woraus besteht Holz?
00:12:23: Hat ihr schon mehrfach nachgefragt?
00:12:28: Ich weiß es nicht und ich glaube die Antwort würde sich auch langweilen.
00:12:31: Sie vermutet dahinter etwas und da hinter ist wahrscheinlich wieso der Baum da ist und was der Baum mit der Natur zu tun hat.
00:12:37: Und diese schöne Frage, diese schöne Phase des Explorierens der Kinder.
00:12:42: Die ist ja so toll.
00:12:42: davon kann man sicher als Erwachsener auch eigentlich nur inspirieren lassen selber wieder mehr Fragen zu stellen.
00:12:48: Ja, genau.
00:12:48: Und ich glaube diese Offenheit die ihr dann bei Kindern einfach da ist, in dieser Naivität genannt hört, die sollte bei Erwachsenen auch noch viel mehr Raum kriegen weil man fängt an sich sozusagen immer so soweit zu verengen dass man irgendwann wirklich denkt man hat alles verstanden und in mechanischen Abläufen, eine Erklärung fürs Leben.
00:13:10: Aber das ist meiner Meinung nach ein völliger Trugschluss und führt am Ende auch in eine absolute Sackgasse emotional fachlich und es sicher nicht, dass wohin's gehen
00:13:20: sollte.".
00:13:21: Da musst du uns jetzt noch erklären wie es zu Lemonade kam.
00:13:25: aus dieser Situation heraus, der wir gerade sind?
00:13:28: Aus der Situation heraus genau!
00:13:31: Das hatte was zu tun mit diesen Kernfragen worauf ich dann ja entteilen zumindest mit vielen spannenden Menschen einige Antworten finden konnte.
00:13:41: Und als ich dann zurückkam, also als ich sozusagen fertig war mit der Schule das war meine erste Landung wieder in Europa, war ich natürlich mit einer Situation konfrontiert die dann nochmal schockierend war bzw mir noch mal relativ doll gezeigt hat was für Privilegien ich eigentlich genieße.
00:13:59: Also in meiner Neugierde bin ich nach Asien gereist und dann kam ich wieder und plötzlich konnte ich an die Universität gehen auf sehr guten oder gut in Anführungsstrichen aber privilegiert, mit dem wo ich studieren durfte.
00:14:13: University of Edinburgh war meine erste Station da.
00:14:16: Ich habe mich beworben und dann habe ich meinen Studium angefangen und meine Mitschüler sozusagen, meine Freunde, die saßen ins Bilanker und konnten mich nicht mal besuchen.
00:14:25: dabei waren die in Mathe und Physik vielleicht auch besser als sich.
00:14:29: Aber daran habe ich natürlich sehr stark gesehen, dass es jetzt nicht einfach nur Leistung ist.
00:14:34: oder ich bin halt... Ich habe halt hart bearbeitet.
00:14:36: Ich bin halt schlauer und ich bin irgendwie besser als die anderen.
00:14:39: Diese Begründungen, da wusste ich sehr früh schon.
00:14:41: das ist Quatsch weil der andere war besser als ich.
00:14:44: aber ich sitze trotzdem in Annembarana Universität und nächstes Jahr gehe ich an die Leuphana und danach geh ich an dies verbundenen Paris.
00:14:50: Habe ich alles gemacht?
00:14:52: Aber nicht weil ich jetzt das Oberbrain war was sozusagen alle unbedingt haben wollten sondern weil der das überhaupt erlaubt hat.
00:15:01: Ich konnte dann all diesen Programmen der EU mitmachen, damals EU-England Großbritannien jetzt nicht mehr.
00:15:06: aber damals war es ja auch noch so.
00:15:09: Eltern die gesagt haben Ja finden wir super wir können dir auch finanziell helfen.
00:15:13: ich komme jetzt aus quasi moderaten Hause.
00:15:15: meine Eltern sind oder meine Mutter war Lehrerin Aber trotzdem hatte ich die Option sozusagen sowas zu verfolgen und die Weg begleitet in
00:15:24: mich.
00:15:27: Der Ehrgeiz war da, der ist immer noch da.
00:15:29: Aber ich hatte auch die Option und die Freiheit das dann auch umzusetzen in Taten.
00:15:33: den Hammer halt nicht alle.
00:15:35: Das war so ein Kerner-Lebnis glaube ich.
00:15:37: Und dann was ich sozusagen ins Rilanker auch Bürgerkriegzeitig mitgekriegt habe also Ich hab' da schon auch Sachen gesehen Die will man nicht unbedingt sehen Zu der Zeit.
00:15:46: Also üble Geschichten habe ich gesehen, wie schlau die Menschen und wie fleißig.
00:15:54: Und wie toll die in Sri Lanka sind aber trotzdem wirtschaftlich so abgehängt und das wollte ich irgendwie verstehen.
00:16:00: Deswegen habe ich den Volkswirtschaft studiert also etwas was man mir jetzt nicht unbedingt sofort zuschreiben würde oder International Economics und Religionswissenschaften und tatsächlich auch ein bisschen Physik nebenher als Hobby quasi und Psychologie.
00:16:12: Das waren dann so die Themen.
00:16:16: Aber Wirtschaft war immer einen Schwerpunkt Und da habe ich dann auch gemerkt, es ist jetzt nicht einfach die Leistung Einzelner, die dazu führt wie sich ein Land entwickelt.
00:16:27: Es sind auf sehr viel Post-Colonialismus, Koloniales Erdes und Strukturen.
00:16:31: Es wurden Grenzen gezogen, die teilweise dazu geführt haben dass das die Welt so tickt, wie sie gerade eben tickt.
00:16:44: In der Situation, wo ich mich irgendwann entscheiden konnte was kannst du jetzt machen?
00:16:48: willst jetzt ein Haus in Ninoff bauen und finanzieren und sozusagen damit deine Zeit verbringen.
00:16:56: Und dich auf dein eigenes Wohl konzentrieren?
00:16:59: was sich aber nicht mehr so richtig konnte nachdem ich gesehen habe was für Privilegien ich im Vergleich zu anderen habe.
00:17:05: Also es ging eigentlich, es gab gar keinen zurück mehr.
00:17:07: also ich wäre einfach nicht jedem anderen vor, warum machst du nicht das gleiche sozusagen?
00:17:10: Du solltest doch auch etwas anderes tun und ich glaube dass ist doch ganz stark Sozialisierung.
00:17:14: Ich hab das halt so erlebt und deswegen handle ich danach.
00:17:17: wenn ich was anderes erlebte hätte ich vielleicht was ganz anderes gemacht.
00:17:20: aber aus diesem Drang heraus zu supporten bin ich dann erst mal gar nichts zu lemonade gekommen und Charity sondern in die Entwicklungszusammenarbeit.
00:17:29: Ich wurde dann irgendwann von der GIZ angehauen also von der deutschen Entwicklungs Zusammenarbeit.
00:17:33: Ob ich nicht unterstützen wollen würde, nach der Tsunami-Katastrophe ist Sri Lanka quasi wieder mit aufzubauen im Rahmen des deutschen Regierungsprogramms.
00:17:42: Das war mein erster Job in ein paar Monate und dann habe ich ihn geschwissen.
00:17:46: Und daraus erwuchst dann sozusagen der Drang diese großen Organisationen höchst ineffizient extrem viel Geld für einen überschaubaren Impact.
00:17:55: Daraus erwuchs dann sozusagen den Drang Impact fokussiert zu arbeiten.
00:18:00: in diesem Kontext Genau, das ist relativ langweißig.
00:18:06: Aber dann hört man ja nicht alle Tage Sonnebrücke.
00:18:09: Irgendwann war dann die Frage okay aber was kannst du denn jetzt machen?
00:18:12: Du als Paul wenn du nicht für die Bundesregierung arbeitest und auch nicht für den UN oder andere große Organisationen willst aber auch nicht eine Firma einfach arbeiten dich selbst zu finanzieren.
00:18:23: Was kannst du jetzt tun?
00:18:26: Und das waren in zwei tausend sechs zwei taussend sieben zweitausend acht also ziemlich lange her schon.
00:18:32: Und irgendwann kam ich dann immer auf den Trichter zu sagen, ich könnte ja eine Unternehmen gründen und was wirtschaftliches tun.
00:18:37: Aber eben nicht um im Bentley irgendwie durch die Gegend zu ballern sondern... ...um gemeinnützige Dinge zu fördern!
00:18:45: Das war etwas das zu dem Zeitpunkt erstmal zu Kopfschütteln geführt hat.
00:18:50: wo Ob's Banken sind oder selbst meine eigene Familie, die eigentlich sehr sozial unterwegs sind aber die haben nicht verstanden warum arbeitest du nicht einfach im Gemeinnützing Verein?
00:19:00: Wenn du was Soziales machen willst, warum willst du deine Firma gründen?
00:19:03: Die eigentlich kapitalistisch ist um dann was soziales irgendwie zu machen.
00:19:06: Das verstehen wir nicht.
00:19:07: komischer Ansatz aber das war auch noch vor Social Business.
00:19:11: also es gab den Begriff noch nicht mal wo diese Idee schon noch so ein bisschen schräg kam und ich trotzdem gedacht hat naja man könnte ja die Effizienzen sozusagen der Wirtschaftswelt auf einen positiven Impact mündsen und sagen Es hat schon auch seine Vorteile.
00:19:26: wenn man sich fragt Was mache ich hier eigentlich mit tausend Euro, wie kann ich das irgendwie optimal strukturieren?
00:19:32: Um das dann wiederum für soziale Dinge einzusetzen ist doch eigentlich super.
00:19:38: Und das war dann quasi der Gründung des Gedanke hinter Lemonade und Charity.
00:19:42: zu sagen wir schaffen wirtschaftliches System, wir verkaufen Produkt über die Produkte unterstützen wir gemeinnützige Projekte.
00:19:52: Er merkt sich sozusagen immer selber, es braucht überhaupt gar keinen externen Input.
00:19:55: Es braucht keine Spender, es brauchen keine Regierung, es brauche keine Gönnerschaft die das sozusagen gut findet sondern... Die Kunden, die ein gutes gesundes hochwertiges Produkt wollen fördern automatisch ob sie wollen oder nicht gemeinnützige Dinge.
00:20:13: und dieses Konzept habe ich dann mit mir rumgetragen und hab in der Küche Zuhause, Rezepturen hin und her gemixt.
00:20:22: Und das ging aber tatsächlich relativ schnell.
00:20:25: Paul,
00:20:25: wie kamt ihr denn auf Limonade?
00:20:27: Ihr hättet ja auch was anderes machen können!
00:20:28: Ja
00:20:28: wir hätten noch etwas anders machen können wobei Limonada... Was ich hier sozusagen in bestimmter Qualität total vermisst habe.
00:20:38: Also im Sri Lanka gibt es Leimjuus, nennt die das Das ist Limetten-Limonade.
00:20:42: Gibt's da am Strand, an jeder Ecke, in der Stadt, an jede Ecke in den Bergen.
00:20:46: In jedem Restaurant in Sri Lanka findest du den so genannten Limejuice.
00:20:50: Das ist frisch gepresster Saft mit Spudelwasser.
00:20:53: Hier in Deutschland und andere Varianten mit Maracuia, es gibt hochwertigen Tee weil die ganz viel Tee herstellen.
00:20:59: und in Deutschland war das alles so Industriesirup mit Wasser aufgegossen, würde ich es mal nennen.
00:21:04: also Es war kein frischer Saft, es war auch kein frisher Tee aus richtigen Teblättern drin, das waren irgendwelche Konzentrate.
00:21:11: Und ich habe diese Getränke selber vermisst.
00:21:12: und dann hab' ich quasi eine Marktlücke, die für mich selber entdeckt habe, weil ich selber diese Produkte vermisst hab und kannte aus Asien.
00:21:21: Habe ich dann quasi mit einer realen Marktchance verbunden und gesagt okay vielleicht schmeckt Laminate die Mette was der Langenjuice aus Sri Lanka ist von einer Rezeptur her ja auch noch anders.
00:21:32: Und seid ihr damit gleich gut losgestartet?
00:21:36: oder war es erst mal schwer das zu etablieren?
00:21:40: Es war erstmal total schwer das überhaupt in Flaschen zu kriegen.
00:21:43: also eines der größten Probleme.
00:21:46: aber wie kriege ich dieses dieses Gemisch aus meiner WG-Küche.
00:21:50: Wie krieg ich das in eine Flasche abgefüllt?
00:21:52: Und da mussten wir damals mit über hundert Apfelfürmen strechen und neunundneinzig davon haben uns ein Vogel gezeigt und gesagt, dass wird nie was weil du kannst nicht irgendwie Teeblätter in diesen fünftig Meter langen Leitungen von so einer riesigen Getränkeapfelanlage da rein packen und dann wieder raus holen, dann hängen die irgendwo fest und gammeln.
00:22:13: Das macht keinen Apfeler, hieß es keine Chance.
00:22:16: Deswegen ist ja alles, ob diese Siropel geeift.
00:22:18: Weil das funktioniert halt mechanisch sehr gut.
00:22:21: Das hätte einfach ein Konzentrat mit Wasser fertig.
00:22:25: und wir kamen da mit unseren philankanischen Tee-Säcken an und haben die da abgeladen.
00:22:28: Wir haben gesagt hier sind fünfzig Kilo Tee.
00:22:30: Die wollen jetzt bitte abschüllen!
00:22:32: Sie haben uns alle vom Hof gejagt bis auf einen... Da war so ein Daniel diesen Trieb der Getränkebranche würde ich ihn nennen.
00:22:38: Der hat gesagt Ja, ich sehe das Problem.
00:22:41: Ich kann es auch nicht aber wir können das zusammen bauen.
00:22:45: Und dann haben wir tatsächlich angefangen, so eine Teebrüheanlage mit dem damalsigen Partner zu bauen und dann diese Getränke in Flaschen zu kriegen.
00:22:55: Aber war ein Riesen-Challenge!
00:22:58: Was würdest du zurückblickend anders machen?
00:22:59: So wenn Du an die Gründungszeit zurück denkst?
00:23:03: Ich glaube tatsächlich gar nicht so richtig.
00:23:05: Also diese absolute Naivität, die in vielen Bereichen auch vorherrschte... Das hatten wir ja vorhin auch schon mit den Kindern mit dem Punkt...
00:23:11: Es ist ja auch eine gewissermaßen Angstfreiheit, naivität.
00:23:15: Genau
00:23:15: Genau, genau das meine ich damit.
00:23:17: Das fühlt natürlich auch dazu dass man es überhaupt macht Wenn ich das heute gestandene Menschen, der schon über Generation in einer Getränkewirtschaft erzählt, schüttelt nur den Kopf und ist völlig klar, dass sein Vater ihn niemals so etwas hätte machen lassen.
00:23:30: Weil er schon längst wusste, dass es nicht funktioniert mit den Apfelanlagen und losen Tee.
00:23:35: Aber wenn man da quasi als Greenhorn, der keine Ahnung hat, rangeht und sagt wieso kann doch nichts sein?
00:23:40: Das muss auch irgendwie machbar sein führt natürlich auch dazu, dass plötzlich sowas denkbar ist Und dass ich in den verschiedensten Branchen so das oft so tatsächlich Riesen.
00:23:52: Paradigmen weg sind überhaupt möglich, weil einer ankommt der sagt wieso kann ein Auto nicht mit Elektro-Batterien fahren.
00:23:58: Ich stöpfe jetzt hier hundert Laptops aneinander und dann fährt es doch irgendwie los und plötzlich fährt ist los und heute ist ganz normal.
00:24:05: aber vor dreißig Jahren hätte man wahrscheinlich auch gedacht niemals.
00:24:09: Genial ist natürlich auch der Name.
00:24:10: wer kam drauf?
00:24:11: du selbst?
00:24:13: Ja tatsächlich selbst ohne jetzt hier selbst war eräucherung zu betreiben aber.
00:24:18: Beide nam also world lemonade als auf charity kam mir selbst
00:24:22: und es ist
00:24:24: auf jeden fall für das konzept relativ ideal auch international funktionieren kann.
00:24:30: man hat das potenzial nicht nur in In husum, hamburg berlin und dem west von deutschland gut zu landen sondern auch in london in paris oder new york.
00:24:41: Und ja eigentlich global und das war natürlich ein.
00:24:47: Ein guter zufall dass du es in den kopf schaffst.
00:24:50: ja genau boss für gutes marketing natürlich nicht nur einen guten namen und eine gute story sondern Das produkt muss auch anders sein.
00:24:57: das geht da schon mit der flasche los.
00:24:58: die Also, ich hab ja jetzt kürzlich auch noch mal probieren dürfen.
00:25:02: Vielen Dank an dieser Stelle!
00:25:04: Das ist schon eine ungewöhnliche Flaschenform und Flaschengröße.
00:25:08: Das ist wahrscheinlich bewusst gewählt worden?
00:25:11: Ja genau das fing damit anders zu sein.
00:25:13: in der Getränkeindustrie gibt es Flaschanformen die existieren und die kannst du auch kaufen und dann gibt es welche, die denkst du dir komplett neu aus.
00:25:22: Wenn du dir das neu herausdenkst, ist das irre teuer weil du musst quasi diese Glasform erst einmal erschaffen dieser ganzen Hitze widerstehen müssen.
00:25:31: Und ich hatte damals diese Flasche als schön befunden, die es schon gab aber die quasi ausrangiert war eigentlich.
00:25:38: also die hat keiner mehr benutzt.
00:25:40: Aber vor Urzeiten war die mal da und deswegen gab's diese Formen aber die hat eben keiner mehr verwendet.
00:25:47: So kam ich dann auf den Trichter wir könnten noch diese alte Forme wieder mit Leben füllen oder aber mit neuem Leben Designer gefunden, die in Stockholm ansässig waren und zum Glück zu begeistern waren für dieses soziale Angehensweise eines Unternehmens.
00:26:06: Die wir niemals hätten bezahlen können oder das wäre eine komplette Sackgasse geworden gewesen.
00:26:12: Die war nur dabei weil sie gesehen haben okay hier können wir mal wirklich einen Beitrag leisten mit unserer Designkunst.
00:26:19: Und im Umkehrschluss hat es aber auch dazu geführt dass mir am Anfang kaum einer geglaubt hat dass das von mir ist, weil wenn man diese Flaschen in der Hand hält die jetzt siebzehn Jahre nicht verändert wurden und immer noch schön aussehen.
00:26:30: Und es ist noch die erste Fassung.
00:26:33: Ja, da wurde mal die Adresse geändert.
00:26:34: Am Anfang war die Adress von meiner Mutter.
00:26:38: Ist wirklich so?
00:26:39: Also sehr gut!
00:26:40: Wenn eine Flasche mit der Brückwiesenstraße zehn findet... Genau das ist quasi mein Elternhaus.
00:26:46: Die haben wir damals draufgedruckt weil wir wussten nicht wo uns die Reise hinführt und in welches, sagen Pauli Büro.
00:26:52: Wir sind auch fünfmal umgezogen.
00:26:53: Deswegen haben wir gesagt ich nehme die jetzt von meiner Mama.
00:26:56: Die bleibt ja sicherlich wohnen.
00:26:58: Die Exzentare gibt's noch Aber der Rest vom Designer wurde nicht angepasst.
00:27:02: Ja,
00:27:03: und ich find's genial weil es so untypisch ist und so hochwertig ja auch!
00:27:06: Wie viele Sorten gibt es mittlerweile?
00:27:08: Zehn.
00:27:09: Es geht zehn Sorten... ...es geht.
00:27:12: die Hälfte davon ist Lemonade mit Limonaden und die andere Hälfe ist Charity.
00:27:17: Und unter Charity mit den Eisdais haben wir dann noch zwei Marte-Varianten Genau eine komplett sugarfree, auch ohne Süßstoffe.
00:27:24: Gibt's noch einen Minsteer?
00:27:26: Da hatte übrigens bei einer älteste Tochter noch ein Feedback Das wäre viel zu Wenig süß.
00:27:33: Das sehen meine Kinder genau so, da sind die sich alle eins.
00:27:37: Sieh so was ist das denn?
00:27:39: Lass es mal wirken!
00:27:40: Du brauchst nicht im Fall sogar drin.
00:27:43: Weil ich finde die trinken Fanta, die springen Sprite vielleicht trinken die Cola Zero
00:27:46: oder sowas.
00:27:47: aber das ist ja trotzdem alles immer sehr süß.
00:27:48: in der Regel
00:27:50: Ja, total.
00:27:50: Also unsere anderen Sorten haben ja auch sehr wenig Zucker.
00:27:54: Wir wurden dafür ja auch quasi vom Verbraucherschutz schon abgemahnt.
00:27:58: Ihr seid
00:27:58: zu gesund oder was?
00:28:00: Ja genau!
00:28:01: Die haben mir gesagt wir haben zu wenig Zucker um uns Limonade nennen zu dürfen weil sieben Gramm Zucker ist am Mindestgehalt den man in Deutschland das Limo haben muss.
00:28:11: Das war eine riesige Eklat.
00:28:13: Die Eistes die haben alle unter vier Gramm.
00:28:15: also die haben so drei Komma Acht Drei Komma Neun Gramm nicht Null Aber eben schon deutlich niediger als wenn man jetzt irgendwie eine Fanta mit, mit zehn Gramm oder so kauft.
00:28:26: Welchen Impact habt ihr denn schon entwickeln können und was habt ihr schon bewegen können?
00:28:31: Wir haben jetzt über die Jahre über hundert Projekte schildern können mit jetzt knapp ja also über dreizehn Millionen Euro ab vierzehn Millionen euro.
00:28:42: Es ist immer an die Länder gekoppelt, aus denen wir Zutaten beziehen.
00:28:45: Also wenn wir zum Beispiel aus Sri Lanka Marapuya beziehen, wir unterstützen auch Projekte in Sri Lanka gemein und sie gewinnen wir aus Südafrika Produktenbezien.
00:28:55: also wir unterstützen quasi immer die Community, aus der wir auch sozusagen Rohwahn beziehen wenn man so will.
00:29:02: aber das muss jetzt nicht immer einem gleichen Dorf sein.
00:29:04: aber es sind dann die Länder also immer global im Süden.
00:29:07: teilweise gibt's auch Projkte.
00:29:09: Zum Beispiel Feebotsch haben wir in der Arbeit im Mittelmeer, in der Flüchtlingsarbeit unterstützt.
00:29:13: Wenn wir was für besonders wichtig halten und sagen da muss sozusagen was auch reingehen dann machen wir das auch.
00:29:19: also es ist relativ frei.
00:29:20: Seid
00:29:21: ihr eigentlich schon fast ein NGO?
00:29:25: Ja wir sind auf der einen Seite sozusagen... Machen wir ja genau das was NGOs auch machen beziehungsweise The Lemonade und Charity IV macht quasi bei uns die Projektarbeit Und die Laminate Beverage ist Firma, die macht quasi den Produktverkauf und das es wiederum miteinander verkoppelt wenn man so will.
00:29:49: Aber wir sind wirtschaftlich agierendes Unternehmen was quasi sich am Markt beweisen muss und natürlich auch gute Produkte platzieren muss.
00:29:56: ansonsten wären wir wieder weg vom Fenster und dadurch brauchen wir aber eben nicht die Gönnerschaft, die es normalerweise braucht um was Soziales voranzutreiben.
00:30:06: herausfordernder der wirtschaftliche teil, Produkte entwickeln auf den markt bringen und so weiter sich mit dieser ganzen bürokratie rumschlagen.
00:30:14: Dieser part der marktbereich oder der projektbereich was fordert dir mehr ab?
00:30:21: Auf jeden fall der wirenschaftlich Teil.
00:30:22: also.
00:30:23: es gibt unendlich viele schöne initiativen die lokal entstanden sind Die fördernswert sind und ganz tolle leute sich in rohanma südafrika mexico indien wo auch immer sachen Ausgedacht haben die total fördernswert sind die aber eben kein zugang zu kapital haben kann zugangen zu fördermitteln.
00:30:44: Das ist wirklich im bereich da findet man richtig schön projekte mit denen man was ganz tolles erreichen kann und auf die man auch stolz sein kann unter wirklich hinterher mit tränen in augen wieder raus geht weil es einfach so bewegend ist.
00:30:56: was passiert mit dem geld?
00:30:59: der wirtschaftliche markt ist natürlich knüppelhard.
00:31:01: wir sind in einer liga in einem sport becken quasi mit welchen die dieses Thema sozial überhaupt nicht interessiert, aber wir verkaufen Getränke wie andere eben auch Getränken verkaufen und müssen uns ja in diesem Wirtschaftsumfeld beweisen.
00:31:16: Da wird natürlich mit harten Bandagen gekämpft und da muss man sich dran gewöhnen, da braucht es Sportlergeist um dadurch zu halten, um nicht irgendwann zu sagen ich habe keine Lust mehr.
00:31:28: Ja weil natürlich da andere unterwegs sind, die sich wirklich nur darauf spezialisieren Und mit Tricks arbeiten und eine Rausdrengung.
00:31:37: Gibt es
00:31:37: auch Koppiquets mittlerweile?
00:31:38: Also Unternehmen, die das kopieren?
00:31:42: Ja, das würde ich nicht sagen weil es ist relativ schwer zu kopieren.
00:31:46: Ich hatte ja vorhin die Daniel Lüsentrieb Geschichte erzählt... So aufwendig!
00:31:50: Es ist aufwändig und das Soziale ist natürlich auch gefährlich.
00:31:53: also wenn man jetzt so tut als ob man was soziales machen würde und dann hinterher ist es gar nicht so.
00:31:58: Wir fördern den Spielplatz in Eimspüttel.
00:32:01: Genau.
00:32:03: Was
00:32:03: machen ja Supermächte gerne
00:32:04: ne?!
00:32:05: Genau.
00:32:06: Der Sprengstoff in der Sache ist groß, weil man natürlich dieses Sicht damit zu brüsten und dann nicht wirklich abzuliefern und auch nicht überzeugend abzulehvern, das ist glaube ich schlimmer als gar nichts zu machen.
00:32:20: Und deswegen tasten sich da die Großen auch gar nicht so richtig rein, weil sie sagen wir wollen ja nichts Soziales machen.
00:32:25: wenn mehr zu tun, dann fliegt uns jetzt um die Ohren und hinterher ist es schlimmer als vorher.
00:32:31: Würdest du sagen, es müssten noch viel mehr Unternehmer Eigentlich sozial sich engagieren, weil viele könnten es doch.
00:32:39: Ja genau ist ja.
00:32:40: unser Konzept ist auch total eine Vorreiterrolle einzunehmen damit andere das nachmachen.
00:32:45: Also nie unsere Ansätze wie meine Ansatz zu sagen bitte liebe Community lasst die Finger davon.
00:32:50: wir wollen uns hier aufs Treppchen katapultieren und wir sind die tollsten Weil wir machen was Soziales und eigentlich war es immer die Idee zu sagen Wir zeigen einmal dass es möglich ist dass er auch im sehr kompetitiven Wirtschaftsumfeld möglich ist Unternehmen aufzubauen, was erfolgreich ist.
00:33:06: Was international erfolgreich sein kann und zeitgleich was Soziales macht bitte nachmachen.
00:33:12: Und das passiert in anderen Bereichen auch.
00:33:17: also wir haben jetzt nicht im Getränke umverdienen die das Gleiche machen aber es gibt schon auch in anderen Umfeldern.
00:33:22: Die Social Business Bewegung ist ja riesig geworden.
00:33:25: Das sind natürlich keine Nachmacher, das kann man so nicht sagen.
00:33:28: Aber wir haben natürlich zum Wachstum einer Bewegungen beigetragen, die zum Glück Eine große Bewegung geworden ist und aus
00:33:35: Hamburg heraus ja gold einmal wie verko nack war.
00:33:39: Genau wahrscheinlich noch viele andere.
00:33:40: also finde ich immer sehr inspirierend und das zeigt dir auch was möglich ist.
00:33:46: Lieber Hörerinnen
00:33:48: genau es geht.
00:33:49: es geht tatsächlich unglaublich viel.
00:33:50: eigentlich kann man jeden Bereich so.
00:33:54: so Münzen, dass es auch einen sozialen Aspekt bringt und eigentlich deutarm mit Toilettenpapier zeigt sich sehr.
00:34:02: man kann tatsächlich alles damit verbinden.
00:34:06: Was ist dein Traum?
00:34:07: Was würdest du gerne noch erreichen?
00:34:11: Mein Traum?
00:34:12: das ist eine große Frage.
00:34:14: ich glaube mein Traum ist im Moment.
00:34:17: der ändert sich sicherlich im Laufe des Lebens aber es wäre mir ein großer Wunsch wenn wir als Menschen das Miteinander und die Verbindung zueinander wieder mehr in den Vordergrund rücken.
00:34:34: Also ich habe das Gefühl, wir sind leider eine Zeit gekommen wo sehr viel gegeneinander gekloppt wird.
00:34:41: eigentlich jeder geht auf wie jeden los und es gibt wenig ja wenig miteinander.
00:34:48: wenig positiv ist was man zusammen nach vorne bringen will was andere Menschen wiederum auch fördert und unterstützt.
00:34:55: Das ist einfach eine massive Fragmentierung, die ich total schade und auch unsinnig finde.
00:35:02: Weil wir sind quasi eine Menschheitsfamilie.
00:35:04: Wir sind genetisch miteinander verwandt das streitet niemand ab.
00:35:08: Und trotzdem ist es irgendwie in der Richtung gegangen wo jetzt auch sogar in dem sozialen links orientierteren Bereich gibt's mittlerweile so viele Fragimentierungen, die auch alle gegeneinander kämpfen.
00:35:19: Man kriegt Sachen vorgeworfen, wo man nur noch mit dem Kopf schüttelt und sagt meine Güte!
00:35:24: Das kann doch nicht sein, dass wir uns jetzt ja quasi auch noch gegenseitig alle zerlegen müssen.
00:35:30: Ja und da gibt es ja tatsächlich Experimente noch und nöcher zum Miteinander, zum Füreinander die total außergekräftig sind.
00:35:39: sie zeigen wir sind tatsächlich eine Menschheit und das sollten wir irgendwie wieder erkennen.
00:35:45: und mein Traum wäre und ist natürlich ziemlich groß aber dass das wieder mehr in den Fokus gerät und mehr Themen In die Headlines von wo klar wird, wir gehören eigentlich zusammen und sollten uns nicht gegenseitig alle nur noch mit knippeln.
00:36:01: Und modernere Knüppeln auf die Köpfe hauen.
00:36:04: Ja auch um Vorbild zu sein für unsere Kinder, ne?
00:36:06: Die denen wir da was vorleben ob wir wollen oder nicht.
00:36:10: Wann kommt das Buch?
00:36:11: Noch nicht angefangen.
00:36:13: Kann noch dauern!
00:36:13: Gute
00:36:14: Antwort aber da steckt ja so viel drin was auch Inspirationen sein kann für andere.
00:36:18: Das ist ja das wichtige auch.
00:36:20: Ja genau also ich habe Ich habe ja auch lange gar keine Podcast oder Interviews so richtig gemacht.
00:36:25: Ist doch
00:36:25: nicht bei LinkedIn, ne?
00:36:26: Nee ich bin nicht bei Linkedin!
00:36:27: Ich hab keinen Instagram, ich hab kein Facebook... Ich find's
00:36:31: toll dass du hier bist.
00:36:33: Ja gerne.
00:36:34: Ich bin da total zurückgehalten gewesen bis irgendwann das Team hier intern mehr und mehr gesagt hat Paul das kann noch nicht sein.
00:36:41: Du musst doch mindestens mit Menschen drüber reden die nicht hier bei Lemonade sitzen und damit haben sie mich dann gecatcht um quasi für das Miteinander sozusagen auch in irgendeiner Form die Trommel zu schlagen muss, gesagt habe ich.
00:36:55: Ich will nicht bei Instagram sein weil ich will gar nicht in die Versuchung kommen mir das alles reinzufeifen was alle um mich herum gerade machen.
00:37:02: Da möchte ich gerne meine Ruhe bewahren und war es im Sinne aber natürlich ist es wichtig in Zeiten wie diesen miteinander mehr ein Austausch zu kommen und miteinander zu sprechen.
00:37:15: Und podcast haben ja das gerade irgendwie vorangetrieben und sind da sicherlich ein gutes Medium.
00:37:19: Moment, wenn Sie sich auch noch Zeit nehmen.
00:37:21: So ein Podcast ist halt nicht Snapchat oder TikTok sondern dann muss man sich forty-fünf Minuten nehmen und da kann man natürlich mehr transferieren als über den Werbeplakat an der Litfastole.
00:37:32: Ja sehr cool!
00:37:34: Sehr spannend.
00:37:35: wir tun es alles in die Shownotes Also, dein Link in dem Fall nicht.
00:37:40: Aber die Website auf jeden Fall.
00:37:42: und ja du bist ja jetzt auch an vielen Podcast unterwegs gewesen mit einem Kollegen Westermayer was der auch.
00:37:47: also ich finde da steckt enorm viel drin und bin gespannt wie es weitergeht.
00:37:51: für Erfolg deswegen weiterhin damit.
00:37:53: Und jetzt geht's dann erst mal wieder nach Asien mit der Family zusammen.
00:37:56: Ja
00:37:58: Genau Jetzt geht's Samstag jetzt tatsächlich wieder los Erst nach Indonesien und Malaysia und danach Sri Lanka.
00:38:05: Wir sind ja noch dabei, wir hatten uns hier quasi für unsere Community auch geöffnet.
00:38:09: Also wer möchte kann auch Teilhaber in von Lemonade und Charity werden?
00:38:13: Wir haben irgendwann gesagt das ist ein Projekt was irgendwie so schön ist dass wir es gar nicht alleine machen wollen sondern haben jetzt für Supporterinnen geöffnete jeglicher Couleur.
00:38:24: Das ist total schön!
00:38:26: Das treiben wir gerade massiv voran.
00:38:28: da bin ich noch ziemlich involviert aber jetzt gehts erstmal zwei Wochen in den Urlaub.
00:38:31: Sehr gut, dann genießt ihn und dann geht's mit vollem Batteries und Akkus weiter.
00:38:37: Vielen Dank!
00:38:38: Hat mich sehr gefreut und hoffentlich irgendwann mal auf eine Marte oder ein Eiste oder einen Kaffee im Real Life.
00:38:44: Ja, gehalten in den Draht.
00:38:45: Danke
00:38:45: dir!
00:38:46: Tschüss!
00:38:46: Ciao!