New Work Chat

New Work Chat

Der Podcast für die neue Arbeitswelt

Transkript

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00:00:00: Willkommen zum New York State Podcast von meinem Vater.

00:00:04: Viel Spaß!

00:00:09: Also es gibt ja Studien oder Statistiken, die sagen bis zu siebzig Prozent an Change-Prozessen hauen nicht hin.

00:00:16: So da hat der Change dann nicht hingehauen.

00:00:19: aber was ist mit den Mitarbeitenden, die dann letztlich darunter leiden müssen?

00:00:22: Das hat ja immense Auswirkungen auf das Arbeitsumfeld und natürlich auch auf die persönliche psychische Gesundheit beziehungsweise das eigene Wohlem finden weil einfach sehr viel Da passiert, aufgerührt wird.

00:00:35: Chaos entsteht.

00:00:38: und das waren so Beweggründe wo ich dachte da gibt es gar nichts dazu.

00:00:42: und weil auch in dieser Unternehmung und dann noch in einer weiteren Unternehnung nicht nur als Berater und Coach gearbeitet habe sondern ja auch als Betroffener Mitarbeiter von diesen Restrukturierungen, Umstrukturierung etc.

00:00:57: betroffen war.

00:00:58: und da dann so ein bisschen aus der Intention heraus irgendwie Sie brauchen diese Kolleginnen, diese Mitarbeitenden und Menschen

00:01:06: eine Unterstützung.

00:01:13: Und damit moin und willkommen zu meinem Podcast New Work Chat!

00:01:17: Ich freue mich sehr, dass Jörg heute da ist.

00:01:20: Schöne Grüße aus Rostock City von der Ostseeküste.

00:01:24: Ja ich sage auch Moin, schöne Grüße Aus Berlin aus dem Prenzlauer Berg an die Ostseektüste.

00:01:28: Herzlichen Dank für die Einladung das ich hier in dein Podcast kommen konnte.

00:01:33: Ja schön, dass du da bist.

00:01:34: wir haben ja schon lange darüber gesprochen wann es so weit

00:01:37: wird

00:01:38: Und jetzt ist es endlich soweit.

00:01:40: Du hast dein Buch rausgebracht, Downpanic und natürlich wollen wir da einsteigen heute und wollen dich natürlich auch nochmal richtig kennenlernen.

00:01:49: Ich habe auch noch mal überlegt wann wir uns eigentlich kennengelernt haben.

00:01:52: auf jeden Fall bist du mir irgendwie in dieser ganzen Web zwei Null Welt glaube ich online das erste Mal begegnet.

00:01:59: Vermutlich auf Twitter könnte sein ne?

00:02:01: Ja ich weiß es vergleichs oder was heißt vergleichsweise?

00:02:05: also auf twitter haben wir uns kennengelernter.

00:02:06: warst du damals noch in Hamburg?

00:02:09: Ich hatte ja auch mal eine Phase, in der ich in Hamburg war.

00:02:11: Und ich war dann einmal ne knappe Woche im Rostock beziehungsweise in Warnemünde.

00:02:16: Da haben wir uns direkt connectet und auf einem Getränk getroffen

00:02:20: Ein Kaltgetränk Genau.

00:02:22: Das ist aber auch schon ein paar Jährchen jetzt

00:02:24: her.

00:02:26: Ja Lass uns mal mit der schönen Einstiegsfrage hier starten.

00:02:30: Meine mittlere Tochter, die Matilda, spricht ihr das Intro ein?

00:02:34: Ist mittlerweile zwölf Jahre auch bald dreizehn, aber noch ist sie zwölf.

00:02:38: Und ich bitte ja meine Gäste ihr zu erklären was Sie so machen und ich würde dich mal bitten der Matilda zu erklären, was du so machst?

00:02:46: Was würdest Du ihr sagen?

00:02:47: Also ich schreibe Bücher Ich beobachte Menschen und gucke wie es den Menschen geht und frage mich dann Wie könntest dem Menschen besser gehen?

00:02:57: oder was könnte dem Menschen helfen damit es ihnen vielleicht ein bisschen besser geht.

00:03:02: So würde ich das jetzt beschreiben auch in Bezug auf mein Buch und dann überlege ich mir auch noch, wie könnte ich den helfen?

00:03:12: Beispielsweise, dass sie mal über ein gewisses Thema vielleicht nachdenken oder das Buch lesen.

00:03:20: Und dann helfe ich Menschen auch einerseits zu träumen und andererseits die Träume, die Sie haben ja zu realisieren.

00:03:30: Wie nennt sich dieser Beruf?

00:03:33: Coach, Autor, Imaginationsreisenführer.

00:03:38: Ich habe viele Titel durch die Ausbildung nicht gemacht und aber das fasst es vielleicht so ganz gut zusammen?

00:03:43: Also ich glaube in diesem Podcast hab' ich schon mit so vielen Menschen sprechen dürfen, die Berufe haben, die mir damals im Berufsinformationzentrum noch nicht angeboten wurden!

00:03:54: Ja, das geht mir auch so.

00:03:56: Sind bestimmt auch schon paar verschwunden seitdem... Aber es kam auf jeden Fall immer wieder neue dazu und jeder fühlt natürlich auch diese Rollen ganz individuell aus.

00:04:05: Ja, erklär mal wo kommst du her?

00:04:07: Und wie ist so deine Story?

00:04:12: Also

00:04:12: wenn wir jetzt beim Berufsinformationszentrum zurückgehen war das damals der DV Kaufmann, der mich interessiert hatte, der Datenverarbeitungskaufmann, somit sechzehn glaube ich.

00:04:23: Ich bin dann aber auf anderen Faden gewandelt und ich habe zuerst Theater- und Filmwissenschaften sowie Psychologie in Philosophie hin Berlin studiert.

00:04:31: Das hört sich viel an, ist aber ein ganz klassischer Magisterstudiengang mit einem Hauptfach zwei Nebenfächern.

00:04:36: Dann hab' ich so im Kunstbereich gearbeitet.

00:04:38: da habe ich mich so mit interaktiver Medienkunst auseinandergesetzt und fand das damals interessant dass ja der User quasi Teil des Kunstwerkes war und da eine gewisse Augenhöhe auch etabliert wurde.

00:04:52: Das Ganze hat mich dann auch zur sehr frühen Auseinandersetzung mit der ganzen Social Media Thematik ja beflügelt und auch befördert, weil ich das so spannend fand dass ja der User, die Leser, dass die Mitwirkenden sozusagen nun vielleicht zu einer eigenen Redaktion werden konnten.

00:05:14: Bloggen, Video etc... Dann habe ich ja Social Media Berater gearbeitet, eine Zeit lang über mehrere Jahre.

00:05:22: Dann habe ich frei beruflich zu arbeiten und da kam dann verschiedene Ausbildungen dazu, die ich angefangen habe zu machen.

00:05:27: Das fing mit der systemischen Organisationsentwicklung an.

00:05:31: Da habe ich sehr schnell gemerkt dass das mit mir auch biografisch viel zu tun hat weil... ...ich an den Bücherschrank meines Vaters erinnert wurde.

00:05:40: Da war eine ganz spannende Literatur drin, die als Kind junger Teenager sehr interessiert durchgeblättert habe Und das kam dann irgendwie in dieser Ausbildung alles wieder, beispielsweise so Transaktionsanalyse du bist okay ich bin ok.

00:05:55: Das war ein Buchcover was sehr präsent im meinem Kopf war und was ich dann in diese Ausbildung wiedergefunden habe wo ich dachte es hat mehr als nur eine Ausbildung sondern irgendwie scheinen gewisse Wurzeln vielleicht schon in meiner Biografie angelegt worden sein.

00:06:12: Ich habe die Bücher natürlich mit großem Genuss durchgeblättert.

00:06:15: Später hab ich dann auch erfahren, dass das ein Schnellleseverfahren ist und was ich da schon angewendet habe.

00:06:21: So und dann sind einfach noch weitere Ausbildungen dazugekommen, systemisches Coaching oder die Arbeit mit Lego oder auch das Hypno-Coaching.

00:06:31: Das ist so ein bisschen das, was sich von der Traumaarbeit meinte.

00:06:36: Da komme ich sozusagen her Habe ich frei gearbeitet, dann habe ich für einen größeren Konzern gearbeitet.

00:06:45: Im Mobilitätssektor oder im Automotivbereich und jetzt arbeite ich wieder freiberuflich als Teamcoach und individueller Coach und biete auch diese Traumreisen, Imaginationsreisen an.

00:07:03: Genau das wo ich hier komme!

00:07:04: Und du hast also schon In vielen Kontexten mit Veränderungen zu tun gehabt.

00:07:10: Und darum geht es ja dann auch in deinem neuen Buch, mich würde zuerst mal interessieren wie du auf die Idee kamst dieses Buch zu schreiben?

00:07:17: Wie ist das entstanden?

00:07:19: Das war so dass ich im Unternehmen neu angefangen habe und so in den ersten zwei drei Monaten Also beziehungsweise in dem Unternehmen ist es so gewesen, dass das war ein Frühsommer, als ich dort angefangen habe und Richtung Januar wurde dann eine Transformation umgesetzt.

00:07:41: Das heißt, es wurde nach einem neuen Zusammenarbeitmodell gearbeitet, agilorientiert.

00:07:45: Es wurden verschiedene Führungsebenen neu aufgestellt und auch verkleinert was die Ebenen angehen.

00:07:51: Und wie gesagt im Frühsommar hab' ich da so angefangen.

00:07:54: Ich habe dort als Change Manager angefangen und das war im Rahmen von so einer Konzern Tochter, wo ich Richtung Konzernen dann auch eher agiert haben und gar nicht intern.

00:08:06: Und da hab' ich natürlich neugierig beobachtet wie diese interne Transformation angegangen wird... ...und hab' auch viele Kollegen neu kennengelernt aber auch mitbekommen was das somit den macht!

00:08:21: Bei einigen hatte ich das Gefühl, dass macht sehr viel und stiftet sehr viel Verunsicherung.

00:08:27: Und so aus meiner Vita oder aus meiner Expertise heraus habe ich mir natürlich die Frage gestellt was könnte denen eigentlich helfen diesen Mitarbeitern neben einem Transformationsprogramm?

00:08:42: Für mich ist dann erstmal der große Begriff oder die Kategorie Resilienz in den Kopf gekommen.

00:08:50: Parallel dazu war es auch so, dass ich dann so dachte.

00:08:55: Weil ich den Buchmarkt auch ein bisschen kenne und Es gibt halt viel zum Thema Change und Transformation was die Strategie angeht Was Führungskräfte angeht?

00:09:06: Was Fährungskräften vielleicht auch helfen mit ihren Mitarbeitenden zu kommunizieren und sie mitzunehmen abzuholen komischer Begriff aber es gibt keiner kein Buch oder auch keine Handreichung, die explizit an die Mitarbeitenden gerichtet ist.

00:09:21: Die durch diesen Change-Prozess durchgehen müssen vor allem nicht aus dem Gedanken heraus was wenn die da jetzt gar nicht gut durchgeführt werden?

00:09:29: Also es gibt ja Studien und Statistiken die sagen bis zu siebzig Prozent an Change Prozessen hauen nicht hin.

00:09:36: so da hat der Change denn nicht hingehauen.

00:09:38: aber was ist mit den Mitarbeitern die dann letztlich darunter leiden müssen?

00:09:41: das hat ja immense Auswirkungen auf das Arbeitsumfeld persönliche psychische gesundheit beziehungsweise das eigene wohlde empfinden weil einfach sehr viel ja da passiert aufgerührt wird kaos entsteht solche dinge und dass waren so bewegt.

00:10:00: grunde wo ich dachte da gibt es gar nichts dazu.

00:10:03: und ich hatte dann auch so ein gutes inneres gefühl wie könnte so einen inhaltsverzeichnis quasi so aussehen?

00:10:10: das habe ich so von meinem inneren auge gesehen.

00:10:13: Dann hat es für mich auch ein bisschen gedauert, mich dazu zu entschließen das Buch auch anzugehen.

00:10:17: Aber das waren so die Beweggründe und auch so ein bisschen aus der Frage heraus weil ich ja auch in dieser Unternehmung und dann noch in einer weiteren Unternehnung nicht nur als Berater und Coach gearbeitet habe sondern ja auch als betroffener Mitarbeiter von diesen Restrukturierung, Umstrukturierungen etc.

00:10:37: Betroffen war und da dann so auch so etwas aus der Intention heraus Irgendwie brauchen diese Kolleginnen, diese Mitarbeitenden, diese Menschen eine Unterstützung.

00:10:47: Und daher aus diesem Gedanken ist das ganze Buchprojekt sozusagen entstanden.

00:10:52: Don't panic!

00:10:53: Das würde ja bedeuten lasst euch nicht aus der Fassung bringen... Sondern in der Ruhe liegt die Kraft vielleicht sogar und hier kommt jetzt also der Reiseführer für das Chaos, indem wir uns da jetzt befinden weil es offensichtlich oft nicht gut gemacht ist.

00:11:12: Genau!

00:11:13: Das ist ganz konkret die Intention, dass hast du sehr gut auf den Punkt gebracht, die mich da bewegt hat Ruhelbewahren erstmal ruhe bewahren gucken was passiert ja so als ein Eingangsstatement.

00:11:27: Und du hast auch noch ein schönes Zitat zu Beginn des Buchs, das ich auch nochmal rausgeholt habe.

00:11:33: Man wird niemals neue Länder entdecken, wenn man nicht bereit ist, dass Ufa lange Zeit aus den Augen zu verlieren von André Guide oder Gidee.

00:11:42: Gideee?

00:11:43: Oder Gideeee?

00:11:43: Gideeeee!

00:11:44: Spanisch oder Französisch?

00:11:46: Interessant finde ich, dass wir uns nach wie vor so schwer mit Veränderungen tun hier als Menschen, Organisation dementsprechend ja auch Obwohl das Leben ja eigentlich eine ständige Veränderung ist.

00:12:01: Aber trotzdem versuchen wir so gut es geht in unseren Routinen zu bleiben und Veränderungen zu vermeiden, richtig?

00:12:10: Also einerseits Ja und andererseits Nein.

00:12:14: Ich glaube es ist einfach ein großer Unterschied ob das eine Veränderungszutage zu der du selbst Ja sagst Oder ob das eine Veränderung ist, mit der du konfrontiert wirst.

00:12:24: Also klar es gibt im Leben immer Dinge, mit denen du konfrontiert bist.

00:12:27: aber jetzt werden wir uns auf die Veränderungen im Unternehmen fokussieren, dass ja häufig so, dass eine veränderung beschlossen wird und Der Mitarbeiter muss sich dem fügen.

00:12:38: Es wird für ihn entschieden er wird quasi entschieden.

00:12:41: Ja Das ist die große Herausforderung weil's erst mal gegen seinen Willen geht und auch gegen seine eigene Autorität.

00:12:50: So würde ich das quasi formulieren, und das ist die große Herausforderung an dieser Schwierigkeit sich mit diesen Veränderungen sage ich mal so auseinanderzusetzen.

00:13:00: Und dann würde ich es auch nochmal gut finden wenn wir die Begrifflichkeiten noch einmal ein bisschen voneinander abgrenzen denn das wird ja alles schnell durcheinander geworfen.

00:13:09: da ist immer von Change die Rede denn ist von Veränderungsprozessen die Rede.

00:13:17: Was ist dein zentrales Thema, also wenn du von Change sprichst?

00:13:23: Im Grunde alle drei.

00:13:24: für mich ist Veränderung oder beziehungsweise Veränderungen Prozesse so erstmal der Oberbegriff um den es da geht.

00:13:32: Change kannst Du nochmal ein bisschen differenzierter betrachten.

00:13:35: Da geht es häufig um Projekte Die Einführung einer neuen Software Vielleicht auch die Einführung eines neuen Prozesses, vielleicht auch die Reorganisation einer Abteilung.

00:13:48: So zeitlich begrenzt.

00:13:49: bei der Transformation geht es auch darum dass die Identität des Unternehmens sich verändert.

00:13:54: das kann heißen, dass das Businessmodell sich vielleicht auch verändern und damit darauf bezogen dann auch Prozesse sich verändern.

00:14:01: Ich habe ja von der Agilentransformation gesprochen, da würde ich sagen ist das eher eine identitäre Transformation die stattfindet weil du ein neues Zusammenarbeit zum Modell hast.

00:14:11: Weil es auch darum geht aus einer anderen Haltung heraus zusammen zu arbeiten.

00:14:18: in meinem Buch Beziehe ich das sozusagen mit ein.

00:14:22: Da sage jetzt nicht, dass richtet sich nur an Change-Projekt oder jetzt nur eine Transformation sondern das versuche ich zu inkludieren da ich ja explizit aus der Perspektive der Betroffenen oder der Mitarbeitenden quasi spreche und dafür biete ich sozusagen eine Art Reiseführer

00:14:40: an.

00:14:41: Lass uns doch mal schauen warum so viele Tainschprojekte scheitern, du sagst es so um die siebzig Prozent könnten das sein?

00:14:48: Wer weiß vielleicht sind's ja sogar noch mehr.

00:14:50: Woran liegt das denn?

00:14:52: Eine gute Frage, die vermutlich meistens sehr individuell pro Unternehmen geklärt werden kann.

00:14:58: wenn wir aber uns auf die Studien beziehen hat das häufig damit zu tun dass es vielleicht nicht so ein klares Zielbild gibt wo das ganze hingeht Dass sich die Konsequenzen verleicht dessen was dort verändert wird auch nicht klar überlegt worden sind oder auch das nicht vorher abgeklärt ist, was das wirklich bedeutet.

00:15:21: Und dass es einfach eine sehr ungenügend Begleitung der Führungskräfte und der Mitarbeitenden einfach gibt.

00:15:27: Die werden häufig.

00:15:31: die Frage aber... Mein Gefühl ist, dass sie oft damit konfrontiert werden und dann soll's irgendwie so funktionieren.

00:15:38: Sie werden informiert!

00:15:40: Ich kenne auch ein schönes Beispiel, wo das dann eher am Organigramm oder einem Telefonbuch deutlich wird was sich verändert hat.

00:15:49: Weil du dann sehen kannst wer ist jetzt in welcher Abteilung und wer ist nicht mehr in welche Abteilungen so?

00:15:55: Dass das quasi so das Dokument oder die Plattform ist, wo die Hauptinformation dann quasi so steht.

00:16:03: Das macht sozusagen viel mit den Betroffenen, mit den Mitarbeitenden.

00:16:07: In erster Linie viel Frustration und natürlich werden sie da ja irgendwie auch übergangen, obwohl sie ja schon eine gewisse nicht nur fachliche Expertise sondern ja auch eine ... ich nenne es mal eine prozessuale Expertise entwickelt haben.

00:16:20: also dadurch dass Sie an einem in der Rolle arbeiten, an einem Arbeitsplatz arbeiten... Haben Sie da ja auch ne sehr spezifische Expertise die da einfach übergangen wird.

00:16:30: dann?

00:16:31: Ja und dann heißt es auf dem Flurfunk, ach das wird eh nix.

00:16:35: Das haben wir früher schon mal so ähnlich probiert.

00:16:37: oder die da oben haben doch keine Ahnung von unseren Problemen hier her und so?

00:16:42: Genau!

00:16:43: Das sind schon erste starke Merkmale dass das schon auch eine vor...das entsprechende Vorerfahrungen da sind, dass ne Vorfrustration da sind

00:16:50: etc.,

00:16:51: etc.. Da fängt so ner Art des Identifikation schon an mit dem Unternehmen was aber auch meistens so paradoxes Gefühl ist würde ich sagen.

00:17:02: Also was ich häufig so kennengelernt habe, einerseits die haben da so ihren Plan das hat mit unserer Realität gar nichts zu tun.

00:17:09: und dann aber auch noch den Impulsen.

00:17:12: eigentlich wissen wir ja besser wie es geht.

00:17:15: Aber kaum Kanäle, kaum Plattform, kaum Formate wo das geäußert werden könnte und auch die Bereitschaft selten das zusammenzubringen.

00:17:24: Uns fragt der keiner oder man fragt aber nur so allibiemäßig, er hat noch jemand etwas dazu zu sagen?

00:17:30: Nein, okay.

00:17:32: Genau so ungefähr.

00:17:34: da wird dann einfach verändert und ich glaube in der Expertise der Mitarbeiter also nicht nur der Fachlichen sondern auch der Prozessualen liegt einfach sehr viel Kraft Wissen und auch Vermögen Dinge gut verändern zu können.

00:17:52: Das haben wir in den letzten Jahren ja viel über Newark diskutiert.

00:17:55: In Deutschland ja auch irgendwie ganz besonders oder in der Dachregion vielleicht und da ging es ja auch um Demokratisierung, da gings auch um Partizipation an vielen Stellen.

00:18:05: Da gab's auch immer interessante Cases von Unternehmen die gesagt haben Wir wollen das jetzt alles gemeinsam entscheiden wohin wir uns auch entwickeln und verändern.

00:18:13: Aktuell hat man ja den Eindruck Alles wieder back to the roots top down wird entschieden und auch verändert.

00:18:22: Wie hast du diese Entwicklung der letzten Jahre wahrgenommen?

00:18:27: Also im Grunde eh nicht, wie du das beschrieben hast.

00:18:30: Es gab eine Phase vor Corona nach Corona vielleicht... Na eher vor Corona würde ich sagen, wo das Thema New Work sehr groß war was dann auch interessante Ausläufer zur Konsequenz hatte.

00:18:44: New work begegnet mir mittlerweile eher als ein Arbeitsplatzmodell.

00:18:48: also das heißt dann gibt es halt große Co-Working Bereiche, also Shared desks.

00:18:54: Flexoffice so was.

00:18:56: das ist häufig jetzt das worunter New York verstanden wird gar nicht so sehr mit den ursprünglichen Ideen von dem Friedhof Bergmann.

00:19:05: da habe ich das Gefühl dass es so.

00:19:07: ja von der Popularität ist das zurückgefahren.

00:19:09: Ich weiß gar nicht wie viele Initiativen es noch dazu gibt.

00:19:12: Es gibt die Bewegung schon noch so Die auch meistens überorganisieren Überorganisational ist.

00:19:20: Aber in den Unternehmen Wirkt es gerade eher so, also auch wenn wir jetzt in die Presse schauen.

00:19:26: Es geht eher darum Kosten zu sparen, es geht auch darum vielleicht bestimmte Abteilungen zu reduzieren oder geaufzulösen.

00:19:33: Volkswagen ist ja grade ein sehr großes und populäres Beispiel wo es um sehr viele Jobs gibt.

00:19:38: an die hunderttausende was ich da sozusagen lese oder bei der deutschen Bahn vor kurzem gelesen dass dann Im Spiegel gab es da was dazu, dass die Change-Abteilung mit fünfzig Kolleginnen aufgelöst werden soll.

00:19:52: Das sind natürlich auch so ... weil sie nichts mit dem Kerngeschäft zu tun haben.

00:19:55: Das ist natürlich auch klare Zeichen wie der Blick sich sozusagen auf Organisation verändert hat aktuell.

00:20:05: Aber glaubst du das Veränderungsprozesse in denen Mehrwert auf Partizipationen gelegt wurde New Work-In oder her?

00:20:14: Prinzipiell erfolgreicher sind oder dass es da Tendenzen gibt.

00:20:19: Und

00:20:19: wenn ja, wie sieht dann diese Partizipation aus?

00:20:22: Dann kann natürlich nicht alle fragen, dann dauert's A zu lange und B kommt man nicht in eine Richtung.

00:20:29: Man kann aber auch nicht sagen wir fangen jetzt zwei und sagen dann wir haben alle gefragt.

00:20:31: also wie findet man einen guten Weg.

00:20:35: Einerseits glaube ich ist das wichtig, dass es Räume zum Austausch gibt für die Mitarbeiter.

00:20:40: Ja

00:20:40: so du kannst es schon auch Top-Down angehen.

00:20:44: Aber es ist wichtig, dass es Räume gibt für die Mitarbeitenden wo sie sich austauschen können untereinander aber auch mit der Geschäftsführung und wo das eine ehrliche Offenheit dahin ist.

00:20:55: Und ich glaube es ist immer wichtig das Verständnis da sein muss beziehungsweise das vonseiten der Geschäftszürungen ja erklärt werden muss.

00:21:07: warum gibt jetzt diese Veränderung?

00:21:09: Was für Gründe haben wir dazu?

00:21:12: Also wenn sich ein Business-Modell ändert, Volkswagen liegt es ja so auf der Hand.

00:21:16: Dass sich da der chinesische Markt sehr stark verändert hat dann ist das sozusagen auch.

00:21:21: erstmal hast du plausible Gründe und Argumente so Das halte ich einfach für wichtige Punkte.

00:21:31: Und vielleicht ist es auch noch spannend oder interessant Ich sage bewusst die Expertise, die Arbeitsplatzbezogene Expertise und auch die Fachexpertise der Mitarbeitenden mit hinein zu holen.

00:21:47: Um zu gucken was da verändert werden könnte und wie es auch verändert werden konnte dann oft findet ja eher einen Blick über Organigramme, über Zahlen statt und ist halt auch wichtig dass sich die Prozesse angeschaut werden.

00:22:04: So, ich meine wir gehen jetzt ja sehr schämenhaft an dieses ganze Thema ran weil das auch für jeden immer oder in jedem Unternehmen anders angegangen wird.

00:22:11: aber Das sind glaube ich Punkte die wichtig sind.

00:22:15: Was ich nochmal interessant finde ist dieses Thema Unsicherheit.

00:22:19: Wir sind ja Auch Volkswirtschaftlich In einer Phase In einer Zeit in der Die alten Rezepte nicht mehr funktionieren und der niemand genau weiß wo es Wo wir in fünf Jahren sind.

00:22:33: Das heißt, wir bewegen uns in einen unsicheren Raum hinein.

00:22:36: Wir verändern uns auch in einem unsichern Raum hineinein und die Frage ist ja auch wie wir mit dieser Unsicherheit umgehen.

00:22:42: denn in der Vergangenheit so ist mein Eindruck wurde gesagt das ist der Kurs das haben wir vor dass es das Ziel das wird funktionieren.

00:22:49: bitte alle mitmachen das ist jetzt unsere Veränderung die wir vorhaben.

00:22:53: Und jetzt könnte man ja eigentlich auch von Führung Herr von der Führungsposition her sagen Wir glauben, dass das gut ist.

00:23:01: Wir wissen es aber noch nicht und bitte vertraut uns!

00:23:07: Wir werden es auf jeden Fall hinbekommen und wir gehen auf jeden fall weiter und wenn wir da nicht landen, dann landen wir da also sich ein bisschen ehrlicher zu machen.

00:23:13: Du hast dazu auch einen interessanten Satz auf deiner Website den ich in diesem Kontext auch gerne nochmal vorlesen würde.

00:23:19: Veränderungen beginnt nicht im Außen sie beginnt in unserem Inneren Wenn wir bereit sind die Unsicherheit anzunehmen Und das finde ich fällt oft schwer, gerade auch in der Führungsriege und das dann auch noch zuzugeben.

00:23:30: Ja also das stammt von mir aber das ist ein großer Punkt.

00:23:35: ja ich meine dass es ja ist.

00:23:37: im psychischen Prozess wenn wir uns den Punkten unsicher fühlen dann heißt es geht so an unsere Substanz oder unsere Identität.

00:23:46: gerade bei Unternehmen ist es eine große Herausforderung wenn Wir gucken jetzt mal für die nächsten Jahre.

00:23:54: Es wird schon immer auch gewünscht, dass der Plan klar ist.

00:23:59: Aber mit den wandelnden Umfeldern... benennen kann.

00:24:07: Also eine Zeitbeschleunigung oder zumindest eine Veränderungsbeschneunigung seit Corona immens, dass sich auch die globale Welt sehr stark verändert hat.

00:24:15: Amerika als ein Partner der sehr stabil die ganze zeit gewesen ist und damit wir ja auch in einer vergleichsweise stabile weltlage gucken konnten.

00:24:25: das hat sich jetzt sehr stark verändert und da ist es glaube ich die große herausforderung mit diesen wandelnden Umfeldern umzugehen und damit ja auch mit den entsprechenden Unsicherheiten umzugehn.

00:24:40: Und wie du ja angedeutet hast, hielt dich das auf für zumindest interessant und auch wichtig wenn Führungskräfte, wenn Geschäftsführungen da vielleicht einen klaren Blick drauf hat oder eine klare Kommunikation dazu möglich macht?

00:24:57: Also nicht nur möglich macht sondern die entsprechend ausspricht!

00:25:03: Ja, denn das finde ich ehrlich gesagt glaubwürdiger als wenn man so tut.

00:25:07: Als ob man den masterplan hätte und der wird dann durchgezogen.

00:25:11: Ich meine dass checken natürlich die miterbeitenden auch das ist ja gar niemand wissen kann.

00:25:16: also da geht es bei kei schon los von.

00:25:18: jemand wissen kann wo wir in einem Jahr sind.

00:25:20: Dann geht's geopolitisch weiter.

00:25:22: Also viele faktoren niemand weiß es.

00:25:25: trotzdem brauchen wir irgendwie ein kurs damit wir unterwegs sind.

00:25:29: Genau

00:25:30: Ja dein buch Arbeitet mit dem Konzept der Heldenreise, erklär uns doch mal warum du dieses Modell gewählt hast und wie du dein Buch daran aufgezogen hast.

00:25:44: Also kurz noch zur Helden-Reise.

00:25:46: das ist ja ein Konzept was aus dem Storytelling kommt was in Hollywood Filmen verwendet wird was durch ein Anthropologen Joseph Vogel aus den USA sehr stark auch bearbeitet und thematisiert wurde.

00:25:59: Der hat es über mehrere verschiedene kulturelle oder Kulturen sich angeschaut, wie bestimmt das Phasenmodell dort genutzt wird, woraus dann die Heldenreise entstanden ist?

00:26:13: Es gibt den Film Star Wars IV, ich glaube der erste Star-Wars-Film wurde damals auch zusammen mit Josef Vogel als Berater entwickelt und er hat so ein paradigmatische Heldenreise.

00:26:25: Und das Interessante an der Helden-Reise finde ich halt, du hast immer einen Held oder eine Helden.

00:26:29: die hatten Ruf.

00:26:30: Das heißt etwas soll verändert werden Die Welt soll jetzt bei Starboss sozusagen gerettet werden.

00:26:35: Der Held, oder die Helden kommt dann erstmal in so einem Moment des Zweifelns Oder ja auch der Weigerung, die ich habe gerade gar keine Zeit dafür Das passt grad überhaupt nicht in mein Lebenskonzept.

00:26:44: und dann kommt der Ruf wieder.

00:26:46: Bei Harry Potter gibt es das beispielsweise auch.

00:26:48: Da gibt's ja eine Szene, ich glaube im ersten Harry-Potter wo er dann an die tausend Briefe bekommt.

00:26:53: Da wird ja gesagt dass er ein Zauberer ist und der bekommt an die Tausend Beriefe.

00:26:57: Das heißt der Ruf wurde so laut, dass er ihn dann noch angetreten ist.

00:27:04: Und das fand ich sehr nahe an dem was wie mir Veränderung begegnet ist.

00:27:10: Auch die Veränderungen die ich selber als Betroffenen in den beiden Unternehmung erfahren habe, nämlich als eine E-Mail die ich bekommen habe in der gesagt wurde dein Unternehmen wird aufgelöst und du wirst dann in einer anderen Konzerneinheit integriert.

00:27:28: Das war so ein Ruf der Veränderungen den ich nicht selbst gewählt habe sondern mit dem ich quasi konfrontiert wurde.

00:27:34: ja das fand ich einfach sehr passend und so war es für mich auch damals dass das etwas war was mir von außen Schicksalshaft und mal so ein großes Wort zu verwenden, vorgesetzt wurde.

00:27:45: Und wo ich mich dann selber auch drum kümmern musste wie gehe ich das jetzt an oder mich dann darum gekümmert habe?

00:27:55: Das waren erste Beweggründe warum ich da die Heldreise verwendet habe.

00:27:59: natürlich gibt es noch ein paar fachliche Gründe.

00:28:01: Das wird als ein Prozessmodell in der Persönlichkeitsentwicklung verwendete.

00:28:05: aber in erster Linie war's einfach wirklich so der Punkt diese Konfrontation der ich selber so ausgesetzt war.

00:28:13: Dein Unternehmen verändert sich, deine Rolle wird sich verändern dass ich das Gefühl hatte das ist ein sehr gutes Modell mit dem ich diesen Prozess beschreiben kann auch in seiner Breite und wo ich viele Stationen anbieten kann die möglich andere Betroffene sozusagen auch mit denen sie sich identifizieren können wo sie Impulse daraus bekommen etc.

00:28:35: bei der Heldenreise.

00:28:36: ja darum geht Es gibt einen Ruf zur Veränderung, es gibt dann erstmal auch eine Phase.

00:28:41: Wie stelle ich das an?

00:28:43: Also der Weigerung des Widerstandes.

00:28:47: Es gibt ja Mentoren die einen durch diese Phase begleiten also äußere Helfer vielleicht auch innere Helfe und es geht darum seinen eigenen Weg quasi zu entwickeln und den noch sukzessive zu gehen.

00:29:01: Es gibt immer wieder Schwellen, es gibt auch immer wieder Widerstände mit denen man auf diesem Weg konfrontiert wird.

00:29:06: Aber es geht dann letztlich darum den Ruf die Herausforderung anzunehmen und seinen eigenen Weg zu finden.

00:29:14: Ich denke auch Reiseführer durch das Change Chaos da für sich eine Klarheit und eigene Strategie zu kriegen.

00:29:22: Und du schreibst auch Veränderungen bringt erstmal Unsicherheit und das Ziel ist ja dann wieder in eine sicherer Konstellation zu kommen in eine stabilere.

00:29:31: Genau.

00:29:31: Das wird dann aber auch oft nicht so wirklich kommuniziert.

00:29:34: Irgendwie geht ein Chained-Projekt oft ins nächste und das ist dann so einen gefühlter Dauerzustand, die Leute kommen überhaupt nicht mehr zur Ruhe.

00:29:41: Ich finde man sollte dann auch mal darüber reden.

00:29:45: Schaut mal was wir schon erreicht haben.

00:29:47: Schauen wir mal auf die Veränderungen der letzten Jahre und atmen wir vielleicht auch mal durch!

00:29:54: Ja, auf jeden Fall.

00:29:55: Also da halte ich... das sind ja sozusagen auch so Themen oder Fragen die stark aus dem systemischen Coaching unter anderem kommen den Fokus auch auf die eigenen Ressourcen zu legen und darauf zu legen wie du das schon sagst was haben wir geschafft?

00:30:09: Wo stehen wir jetzt schon?

00:30:11: Das halte für wichtig und das wird oft glaube ich auch eher weniger getan sondern es geht immer wieder darum etwas Neues zu verändern.

00:30:21: einerseits mit der Komplexität von solchen Organisationen zu tun und andererseits natürlich auch mit den wandelnden Umfeldern so.

00:30:29: Das halte ich für eine sehr große Herausforderung, für Menschen die in diesen großen Organisationen arbeiten mit diesem Dauerzustand sozusagen klarzukommen.

00:30:39: Ja das sind vielleicht Phasenmomente wo man dann mal so durchatmen kann.

00:30:47: Wie wichtig ist ne Vision im Kontextchange?

00:30:51: Also eine Vision des Unternehmens.

00:30:53: Das halte ich für sehr wichtig, das kann eine Vision sein, dass es ja schon ein sehr großes und emotionales Bild ist, kann auch noch ein Zielbild erst mal sein wo geht's hin?

00:31:02: Dass so die Peilung der Ausrichtung klar ist.

00:31:04: und damit halte Ich es auch für wichtig zu sagen was für Konsequenzen sind daran angeknüpft?

00:31:11: wenn wir jetzt sagen Wir arbeiten nach diesem agilen Zusammenarbeitsmodell Was wird da durch eigentlich?

00:31:17: Ja im besten Falle besser oder auch anders in unserer Arbeit, dass so ein Verständnis auch erzeugt werden kann.

00:31:26: Was das für Konsequenzen hat und auf was wir uns oder auf was sich das Unternehmen dann einlässt?

00:31:32: Aber es bräuchte eigentlich eine Landkarte dieser Veränderung.

00:31:36: Da kommen wir her, da war die Gründung, da klettern wir vielleicht gerade den Berg hoch sozusagen oder kämpfen uns durch die Schlucht oder sehr genügend in Sturm was auch immer und da wollen wir hin.

00:31:47: das ist unser Ziel kann ja auch Motivationsstiften zu sagen Wir werden das schon schaffen gemeinsam wenn wir uns alle anstrengen.

00:31:56: Aber da wollen wir eben hin und das ist unser Zukunftsbild.

00:32:00: Und das ist vielleicht unsere Vision, wobei ich im A selten sehe dass es diese Karten gibt oder dieser interne Kommunikation die diese Zusammenhänge bringt und B auch selten erkennt, dass Unternehmen wirklich eine Vision haben, die Mut und Inspiration und Motivation stiftet.

00:32:20: Also in besten Falle stammt das ganze heraus der Identität des Unternehmens?

00:32:26: Wenn ich jetzt das auf Volkswagen beispielsweise beziehe, denn ich meine ist es hat.

00:32:30: Technologie Konzern baut Autos und da digitalisierung das sind auch Themen die glaube ich innerhalb der des Markenverständes der Identität schon integriert sind und dass es haltig dann auch für wichtig das entsprechend zu daher raus auch die Argumentation zu formulieren ist das eigentlich in unser DNA des Unternehmens steht jetzt diesen Weg auch zu gehen, weil wir schon immer innovativ in den und den Bereichen waren

00:33:00: etc.,

00:33:01: etc.

00:33:02: Was ist denn aber die erste Frage, die man sich auf der Unternehmenseite stellen sollte?

00:33:06: Bevor man in ein Change-Projekt hinein stolpert, bevor man einfach eins aufmacht... Ist es die Frage was eigentlich das Problem ist dass unsere Kunden haben?

00:33:15: Eigentlich könnte ja diese Kundenzentriertheit wieder sein was nichts Neues ist, aber der Kunde wird ja manchmal komplett vergessen auch bei Change-Projekten.

00:33:23: Ja?

00:33:24: Das gibt es ja auch!

00:33:26: Wenn ich auf dem Klassiker der Change-Theorie quasi gucke, Cotter sagt, er braucht eine Dringlichkeit oder vielleicht auch eine Notwendigkeit, dass sich etwas verändert und das es einen gewissen Druck auch gibt, dass man sich etwas verändern muss.

00:33:40: Und da halte ich es für wichtig, dass es eine Diagnose gibt, Was ist da los sozusagen, damit dann daraus auch Konsequenzen gezogen werden können.

00:33:52: Um dann auch ein entsprechendes guten Ansatz zu finden.

00:33:57: und wer sagt eigentlich dass wir uns verändern müssen?

00:34:00: hat diese Person dieses team Auch die autorität und das Verständnis dafür?

00:34:07: Da kommt es wieder auf die kommunikation an mit dem Team oder mit dem Bereich, den es betrifft.

00:34:14: Also da

00:34:15: muss

00:34:15: es glaube ich ganz zu Beginn auch einen guten Austausch darüber geben.

00:34:18: was ist jetzt eigentlich das Problem was wir lösen wollen und wo wollen wir eigentlich hin?

00:34:22: Ich glaub daran scheitern viele Projekte dass das eben nicht so gemacht wird.

00:34:26: Ja auf jeden Fall!

00:34:27: Das muss stark aus der Geschäftsführung, aus dem Vorstand und auch aus der Führungsebene kommen auf jeden fall.

00:34:35: Wem würdest du dein Buch gerne in die Hand drücken?

00:34:38: Mitarbeiter, die in einem Unternehmen arbeiten das gerade durch ein Change-Prozess geht.

00:34:42: Gibt es einige?

00:34:43: Die darunter leiden und sich die Frage stellen hey irgendwas will ich machen aber ich weiß noch gar nicht was ich machen kann.

00:34:50: Und im besten Fall ist das Buch eine Handreichung die Impulse dafür liefert die vielleicht auch Stück Wegbegleitung mitliefert.

00:34:57: Vielleicht kann es auch für Coaches und Berater interessant sein oder Experten oder HR verantwortliche... das Buch einfach zu bestellen und vielleicht den Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen, dass sie neben dem Programm was sie vielleicht selber geplant haben auch nochmal den Fokus auf das individuelle auf die individuelle Strategie für ihre Mitarbeiter legen.

00:35:20: Was sich auch für einen wesentlichen und wichtigen Punkt halte.

00:35:23: es gibt ja oft in Unternehmen entsprechende Transformationsprogramme.

00:35:27: aber immer noch mal zu gucken Wie ist jetzt mein individueller Weg?

00:35:32: Was für Chancen und Möglichkeiten bietet er denn auch, gerade wenn vielleicht auch neue Rollen ins Spiel gebracht werden so.

00:35:38: Wie sieht dein Weg und deinen Change-Prozess jetzt ganz individuell aus?

00:35:43: Du bist jetzt mit dem Buch draußen, bist sicherlich auch hier damals im Podcast auf Bühnen.

00:35:50: Geht jetzt nochmal richtig was los aus dem Buch heraus?

00:35:55: Also ich bin ein Podcast, ich bin auch zu einigen Vorträgen schon eingeladen.

00:36:00: Ich plan dazu auch einen Seminarprogramm was online machen kann, was du aber auch physisch machen kannst, was so Kernthemen des Buches quasi begleitet.

00:36:11: Es gibt noch Zusatzmaterial auf meiner Webseite zu dem Buch.

00:36:15: Da gibt es ein Canvas.

00:36:17: Der Canvas bezieht sich auf das Buch und spiegelt das Buch allerdings nicht wieder sondern ist ergänzend.

00:36:22: Da geht es ein bisschen darum, wenn jemand jetzt in einer Situation ist.

00:36:28: Wie gehe ich mit dem Change in meinem Unternehmen um?

00:36:31: Dann fokussiert sich dort der Canvas da drauf.

00:36:34: wie kann ich loslegen?

00:36:35: Wie kann ich für mich die ersten Schritte tun?

00:36:36: und das Ganze ist auch mit einem Workbook quasi aufgebaut Stichwort Canvas und auch mit so Imaginationsreisen hinterlegt, die man sich dazu anhören kann und die dann auch innere Prozesse ein bisschen beflügeln und eine innere Reflektion auch unterstützt.

00:36:53: Das ist jetzt erstmal das, wo ich quasi so aktuell stehe.

00:36:57: Cool

00:36:58: dass du da warst Jörg.

00:36:59: wir tun alles in die Show Notes.

00:37:01: also schaut euch das bitte an kauft euch das Buch und vernetzt euch mit jörg auf LinkedIn.

00:37:07: dann da bist du ja auch unterwegs und berichtest von deiner Reise

00:37:10: genau.

00:37:11: da berichte ich auch vor meiner reise auch gerne bei instagram.

00:37:15: da mache ich immer ein paar kleine videos wie das buch entstanden ist.

00:37:20: Da würde sich vielleicht einiges wiederholen, was wir hier auch besprochen haben.

00:37:23: Andere Dinge werden aber auch noch in Zukunft, die wir hier noch gar nicht besprechen konnten.

00:37:27: Sehr schön!

00:37:27: Dann folgt mir da gerne oder schreibt mich an wenn ihr Fragen habt, wenn ihr Impulse habt sehr gerne.

00:37:33: Also vielen Dank Jörg.

00:37:34: Schöne Grüße nach Berlin und hoffentlich bis bald.

00:37:38: Ich sage auch vielen Dank und schöne Grüße an die Ostsee.

00:37:41: Danke, mach's gut.

00:37:42: Ciao Tschüss.

Über diesen Podcast

„You don’t have to listen to anyone, because in this new world, no one knows anything.“ Casey Neistat.

In meinem Podcast „New Work Chat“ interviewe ich spannende Köpfe rund um die Themen New Work, Kultur und Transformation.

Wie finden wir eine Arbeit, die uns erfüllt und einen Unterschied macht? Wie entwickeln wir unsere Unternehmen so, dass Mitarbeiter:innen dort gern arbeiten und einen besseren Job machen?

Und: Wie vereinbaren wir unsere Familie mit unserer Arbeit? Das interessiert mich als #Dadof3Girls besonders.

Ob bei einem Startup, einer Agentur oder einer Kommune. Hauptsache, wir bewegen was, experimentieren und teilen, was wir lernen. Hauptsache wir gestalten heute eine Welt, in der unsere Kinder Arbeit nicht mehr als milde Krankheit, sondern als sinnvolle Aufgabe sehen.

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Neue Folgen erscheinen wöchentlich Freitags um 6:00 Uhr. Tune in!

von und mit Gabriel Rath

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