New Work Chat

New Work Chat

Der Podcast für die neue Arbeitswelt

Transkript

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00:00:00: Willkommen zum New York State Podcast von meinem Vater.

00:00:04: Viel Spaß!

00:00:08: Ich würde mich halt immer freuen, wenn Leute bei uns mitnehmen, dass sie jetzt an die Sehnsuchtsorte können und gleichzeitig einen Job mitnehmen ohne Urlaubstage nehmen zu müssen.

00:00:16: Wir haben alle begrenzte Anzahl an Urlaubstagen, die wir auch gerne in unserer Familie... oder unseren Freunden halt irgendwie auch spendieren wollen.

00:00:23: Aber ich finde, dreißig Tage oder teilweise noch weniger gar nicht so viel im Vergleich international megaviel.

00:00:29: aber den Luxus, dem wir alle irgendwie leben und das jetzt zu verbinden mit der Möglichkeit dass du deinen Arbeitsorten mitnimmst.

00:00:36: Und ich glaube auch wirklich, dass es menschlich sehr sehr viel mit deinem Mindset verendet.

00:00:41: Also wenn man gerade die Diskussion wie die Produktivität ist

00:00:44: usw.,

00:00:45: da kann ich oft gar nicht das bestätigen weil ich bei uns das Gefühl habe verändern sich und werden sogar produktiver.

00:00:53: Wir wollen einfach zu diesem Ort sein für die Leute, die wirklich einfach mal rauswollen.

00:00:56: Für länger, für kürzer.

00:00:57: Wir haben ja auch früher sogar Wohnungen gebaut weil wir gemerkt haben dass manche Leute so begeistert davon waren das sie gesagt haben.

00:01:03: ich will jetzt nach Brügen ziehen will da erstmal in einem Kulliving Konzept jetzt irgendwie ankommen Und ich glaube dass es für jeden den richtigen Ort gibt.

00:01:11: aber es gibt oft zu wenig Chancen das halt rauszukriegen.

00:01:13: Das ist auch ein Grund warum wir unser Portfolio erweitern Weil nicht jeder liebt das mehr.

00:01:17: Eine der ersten Sachen, die wir damals gestartet haben auch neben dem Space war viele Events wo wir gesagt haben die Locals müssen doch jetzt mit unseren tollen Leuten, die bei uns sind verbunden werden.

00:01:28: Weil wir auf einmal Leute von Verweder hatten aber auch von Apple und so weiter und diese Gesprächsbasis zu eröffnen das Jobrat, dass das Headquarter bei uns war und Fahrrad-Leasing erklärt.

00:01:38: Das kannte man auch noch nicht so doll und das irgendwie zu haben und das dann aber digital zu haben.

00:01:48: Dieser Podcast wird präsentiert von der Orgatech, der internationalen Leitmesse für Workspace und Contract Solutions.

00:01:56: Wenn ihr euch mit Newark hybriden Arbeitswelten digitalisieren oder nachhaltiger Bürogestaltung beschäftigt, dann solltet ihr euch den siebenundzwanzigsten bis dreißigsten Oktober im Kalender markieren!

00:02:10: Vier Tage lang wird Köln zum Treffpunkt für alle, die die Arbeitswelten von morgen gestalten.

00:02:16: Von Architekten und Workplaceplanern über HR-verantwortliche und Facility Manager bis hin zu Investoren und Büroeinrichtern.

00:02:25: Unter dem Leitthema From Rooms to Relationships steht der Mensch im Mittelpunkt moderner Arbeitswelte.

00:02:31: Es wird darum gehen wie Räume zusammenarbeit fördern bzw stärken und Arbeit besser machen.

00:02:38: Auf der Orgotech erwarten euch internationale Aussteller mit innovativen Lösungen für Büros, Hospitality, Bildungseinrichtungen und öffentliche Räume.

00:02:47: Ergänzt wird das Ganze durch ein spannendes Programm mit Keynotes, Panels & Best Practices auf dem Wherever Whenever Work Culture Festival!

00:02:56: Die Orgateck findet vom siebenundzwanzigsten bis dreißigsten Zehnten, sechsundzwantig in Köln auf dem Gelände der Kölner Messe Stadt täglich von neun bis achtzehn Uhr.

00:03:06: Wenn ihr die Zukunft der Arbeit aktiv mitgestalten wollt dann solltet ihr euch diese Veranstaltung nicht entgehen lassen.

00:03:12: ich werde auf jeden Fall dabei sein.

00:03:14: seid doch hier am Start ob als Aussteller oder als Besucher.

00:03:19: alle Informationen gibt es auf www.orgateck.de.

00:03:23: Ihr findet den Link auch in den Schauen uns

00:03:26: Werbung Ende.

00:03:28: Und damit moin und willkommen zu meinem Podcast, ein New Workjet.

00:03:31: Freu mich sehr das Hannes heute da ist.

00:03:34: Schöne Grüße aus Rostock City!

00:03:35: Ja schön dass ich hier sein darf.

00:03:36: danke Gabriel.

00:03:38: Schön dass du da bist.

00:03:38: von wo aus bist du zugeschaltet?

00:03:40: oder auch wo erreiche ich dich Hannes?

00:03:43: Heute interessanterweise mal aus meiner Wohnung in Berlin.

00:03:45: es passiert nicht so oft da ich doch echt viel mehr McPom immer unterwegs bin in meiner Heimat aber heute doch mal hier für ein zwei Tage.

00:03:55: Wir haben uns vor gar nicht so langer Zeit getroffen, auch auf der Insel Rügen im wunderschönen Project Bay zum Digitaltag.

00:04:03: Vielleicht kannst du nochmal kurz erzählen was da los war?

00:04:06: Genau also wir hatten dich glücklicherweise als Speaker zu einem New York Format wo wir eine Runde am Digitaltag findet einmal im Jahr bundesweit statt in Deutschland wo viele Digitalprojekte einfach präsentiert werden und wir haben auf Rügen in den Rahmen der Project Bay und der Community App mal vorgestellt.

00:04:23: Viele Leute eingeladen, verschiedenste Themen auch diskutiert und war eine gute Chance mal ein paar Leute auf Rügen wieder reinzuholen und über Digitalisierung zu reden.

00:04:34: Und erwarten glaube ich gar nicht immer so viele.

00:04:36: wenn man ehrlich ist, wenn man irgendwie über Rügen spricht dass da so ein digitaler Ort irgendwie auch ist wo sich Leute treffen und nicht an Strand unbedingt direkt gehen sondern erst danach das wir dann ja auch noch gemacht haben

00:04:50: Und das Schöne war auch einheimische oder auch Leute, die jetzt nicht unbedingt in einem Groberg-Space zu vermuten wären waren da und fand auch es war ein schöner Mix von Leuten.

00:05:02: Ja Hannes, lass uns mal mit der schönen Einstiegsfrage hier beginnen, die wir kultiviert haben meiner mittlere Tochter Matilda.

00:05:10: Fast dreizehn spricht ja hier das Intro einen hat dich jetzt auch schon introduced und ich würde auch Dich mal bitten ihr zu erklären was Du eigentlich so machst?

00:05:17: Was würdest du ihr sagen?

00:05:18: Boah, das ist immer unfassbar schwierig weil ich diese Frage irgendwie auch bei meiner Familie aufgestellt bekomme.

00:05:24: Ich würde sagen, ich arbeite daran dass es Gründe dafür gibt in Zukunft nicht mehr aus einer Heimat wegzuziehen und zwar dort einfach auch Möglichkeiten zu haben irgendwas Digitales zu machen einen Job der Zukunft von Zuhause auszuüben Und wir nennen es Workation was dann immer die Verbindung zwischen Arbeiten und Urlaub.

00:05:46: Wichtig ist aber wirklich in der Reihenfolge, das den Leuten auch mal zu erklären.

00:05:50: Man verbringt nicht seine Urlaubszeit irgendwas mit Arbeiten sondern es geht wirklich darum dass du deinen Arbeitsort an die schönsten Orte Europas jetzt aktuell bringst.

00:05:59: da arbeiten wir tagtäglich dran und nebenbei mache ich noch ein Starter bei Accelerator und ganz viele andere Dinge um so ein bisschen das Ökosystem gerade nendlichen Räumen auch zu verbessern.

00:06:10: Das eben grade deine Tochter meine Kinder.

00:06:13: wenn meine Neffen und so weiter vielleicht in Zukunft irgendwann mal sagen, ey ich liebe Macpom.

00:06:17: Und kann hier super viel machen und muss gar nicht nach Stuttgart ziehen oder nach Berlin ziehen das wäre ein bisschen mein Traum.

00:06:23: auch

00:06:24: also aus meiner Generation aus meinem Abi Jahrgang sind auch wirklich neunzig Prozent weggezogen aus nicht nur aus Rostock sondern aus Mecklenburg-Vorpommern.

00:06:33: Ich weiß gar nicht wie das aktuell ist Vielleicht nicht mehr ganz so schlimm aber ich könnte mir vorstellen es gibt immer noch einen Wegzug in die größeren Städte.

00:06:41: Das sind bei uns dann auf Hamburg und Berlin gewesen?

00:06:44: Bei uns, lustigerweise hundert Abiturienten auch neunzig weg, zehn sind geblieben aber nur auf Rügen sind viele nach Rostock gegangen und nach Kreiswald bei uns interessanterweise und dann kam Berlin Dresden im Hamburg.

00:06:58: Wir haben vor zwei Jahren, da haben wir zwei Schulen aus Strahlsund und aus Bergen zu uns eingeladen und haben mal mit denen so dabei gesprochen Und ich muss dir leider sagen, wir sind teilweise sogar schon bei achtundneunzig Prozent angekommen.

00:07:10: Weil viele halt dieses Bild haben dass sie nach der Schule gerne an einem Ort sein würden wo auch so das ganze soziale Leben und so weiter ein bisschen spannender ist und attraktiver.

00:07:22: Du bist jetzt in Rostock da gibt es ja schon einige Clubs aber in anderen ländlichen Räumen hast du doch noch das Problem dass sowas gar nicht mehr existiert.

00:07:29: Ich glaube die Clubs in denen ich früher war existieren gar nicht Und dass wir teilweise leider mit unseren Angeboten auch noch nicht bei den Leuten ankommen, dass sie die Kittys und die Schülerinnen und Schüler echt überrascht waren was wir da eigentlich so treiben.

00:07:40: Also das ist vielleicht auch ein bisschen etwas Negatives für mich was ich immer wieder versuche mitzunehmen Dass wir vielleicht sogar schon zu spät anfangen.

00:07:48: Wir sind doch nicht in den Schulen drin und sagen denen oft was wir jetzt ja alles schon machen sondern meistens fangen wir leider erst bei den Studierenden an Die dann schon woanders hingezogen sind.

00:07:57: oft

00:07:59: Wobei ich es ja auch gut finde, wenn man mal rauskommt und die Welt sieht.

00:08:02: Nur schön wäre, wenn wir zurückkehrt, wenn mans möchte.

00:08:05: Und auch wenn man eine Vorstellung hat was man tun könnte und wie man dann arbeiten könnte.

00:08:11: Mein Bruder ist das beste Beispiel.

00:08:12: Schön den Grüße gehen raus.

00:08:13: der ist irgendwo nach Berlin gezogen.

00:08:15: Und bis heute aber nicht zurückgekehrt zumindest nicht zum Leben.

00:08:18: da is gerne hier Aber er schildert immer dass er sich Dass er nicht wüsste, wie es gehen würde.

00:08:26: Hier fußt so fast eine Wohnung zu finden, schon mal eine Riesenhörde, eine bezahlbare Job zu finden.

00:08:32: dann haben wir sowas wie Pay Gap, Großstadt ländlicher Raum.

00:08:35: und wenn jetzt Rostock sowas, wie ländliche Raum wäre zumindest im Vergleich zur Berlin.

00:08:41: Aber ja, ich glaube auch dass diese Angebote da mehr möglich machen und... Da sind wir aber schon mittendrin.

00:08:47: Wir wollen aber nicht vorgreifen, wir wollen nochmal die Story verstehen wie Project B entstanden ist.

00:08:53: Erzähl doch mal!

00:08:54: Die Story von Project B, aber vielleicht auch damit verbunden von dir erstmal?

00:08:59: Lustigerweise ist es genau das was wir eben gerade hatten.

00:09:01: also Ich bin auf Rügen aufgewachsen und habe dann relativ früh so nach dem Abi gemerkt, ich will irgendwo anders hin weil Der ganze Tourismus, so wie wir ihn zur damaligen Zeit gelebt haben und die Gastronomie und darauf den Fokus zu setzen war ein bisschen auch der Grund für mich wegzugehen.

00:09:16: Aber freiwillig halt eben zum Teil aber auch zum Teil unfreiwillig weil ich in der Schule eigentlich gelernt habe dass ich weggehen muss wenn ich irgendwas aus meinem Leben machen will.

00:09:25: Ich war dann weg Berlin China Nürnberg USA Indonesien Indien überall durch Jobs Studium gelebt gearbeitet Aber wedstigerweise gab's immer den gleichen Aspekt.

00:09:37: Wenn ich erzählt hab, wo ich herkam... ...dann haben viele Leute gefragt, ach Inseln in Deutschland?

00:09:41: Wo das denn?

00:09:43: Wo gibt es das?

00:09:44: Und wenn ich dann so ein bisschen aufgeklettert hab und Bilder gezeigt habe aus unserer Region, ne?

00:09:48: So wie jetzt gerade eben auch hinter mir.. ..und so wie ich die Bilder ja bei dir auch immer sehe, wenn du in Barne-Münde Eissbaden gehst usw.

00:09:54: Das sind ja schöne Orte, dass die Leute mich immer gefragt haben warum gehst du da weg!

00:09:58: Und als sich dann irgendwie in der Konzernwelt nach vielen wirklich wechseln gesteckt habe mich gefragt warum besitze ich jetzt eigentlich gerade in hildesheim und nicht da wo ich eigentlich wirklich leben will und arbeiten will.

00:10:13: Habe ich lustigerweise tun getroffen der zu der zeit auch grade in so einer phase war, wo er gesagt hat okay ich lebe zwar ein sperrin schon näher am wasser und mache auf wassersport.

00:10:23: aber irgendwie ist das vielleicht auch gerade nicht mehr dass wir uns zusammengesetzt haben und gemerkt haben hey wir sind gerade knapp dreißig was aufbauen, wo wir auch richtig Lust haben.

00:10:33: Was zu verändern und was zu

00:10:34: machen.".

00:10:34: Und dann haben wir erst mit einem Start-up angefangen in Berlin Klischeehaft.

00:10:37: Also er so gedacht okay jetzt gehe ich erstmal nach Berlin.

00:10:40: Rügen war jetzt noch gar nicht so eine Aussicht bau der jetzt erstmal etwas auf das ich irgendwie toll finde aber auch schon immer mit der Gedankenwelt dahinter.

00:10:47: Wir hätten gerne irgendwann ein Büro am Meer weil Wassersport Unser Privatleben, das alles irgendwie zu verbinden.

00:10:54: Das wollten wir halt machen.

00:10:55: und als wir dann immer wieder mehr auch eben auf Rügen waren war naheliegend haben wir uns gefragt warum machen es nicht jetzt?

00:11:01: Wir waren in der Anfangsphase unserer Gründung des IT-Unternehmens, des Startups und haben irgendwie festgestellt lass uns doch wirklich so was wie ein Office machen, auch für zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wo ich weiß dass die hinfahren können jederzeit und es funktioniert alles weil wir immer den Pain hatten Du musstest nur Unterkunft finden.

00:11:18: Wir waren dann auch eine Zeit lang in Dänemark, sind dort hingefahren aber auch da musstest du erst mal deinen Co-Working Space irgendwie finden.

00:11:25: Du hast wenig Anschluss zu Leuten gehabt und wir haben immer wieder uns gefragt warum gibts das nicht so als feste Orte?

00:11:30: Dann haben wir gesehen es gibt schon ein paar Anbieter die jetzt aber nicht so zu uns gepasst haben.

00:11:34: wenn entweder waren sie am See oder waren halt irgendwie an den Bergen was Toni und mich jetzt nicht so angesprochen hat.

00:11:40: und danach haben wir immer und immer wieder auf Rügen festgestellt okay jetzt müssen wir's hier machen.

00:11:44: Wenn man Rügen ein bisschen kennt oder da mal Urlaub gemacht hat, dann kennen einige ein ganz großes Objekt.

00:11:49: Wenn man nach Mokran zum Hafen fährt... Da ist ein riesiger Glasbau direkt am Wasser wo sich ganz viele Leute fragen was tut es sich da?

00:11:57: Und genau für die Frage haben wir dann auch gestellt und haben gehört dass da sich relativ wenig gerade drinnen tut und haben gesagt okay

00:12:03: Wann war das?

00:12:05: Das war zwei tausend neunzehn.

00:12:06: Das war noch kurz vor der Covid-Welle.

00:12:09: Ist

00:12:10: immer schön wenn man dann so investiert und dann kommt eine Pandemie.

00:12:13: Ich muss dir leider sagen, den Vertrag haben wir unterschrieben im Mai.

00:12:17: Da waren wir schon quasi mit drin und haben es auch bewusst gemacht und haben dann aber gesagt Achtung hier ist der Plan jetzt gereift Wir wollen das durchziehen.

00:12:24: Wir wollen Orten arbeiten Büros mit Blick aus Wasser Und wir wollen das machen und wir wollen damit auch einen Beitrag für unsere Region irgendwie liefern Waren dann noch bei der Gemeinde haben mit denen gesprochen Haben den das vorgestellt.

00:12:35: weil was wir auch nicht wollten war irgendwo eine Idee umsetzen.

00:12:38: wo es dann auf einmal heißt da kommen irgendwie Leute um die Ecke und bauen irgendwas auf ...hergehört und nicht funktioniert, die Gemeinde gehört.

00:12:47: Interessanterweise waren die Türen sofort offen.

00:12:49: auch auf Landesebene Mecklenburg-Vorpommern wurden uns echt viele Tünen geöffnet.

00:12:54: Landrat war da, Innenminister war damals oder damals noch Minister für Infrastruktur und Digitales... Und wir konnten Idee pitchen!

00:13:03: Dann hieß es ja macht mal aber ihr müsst euch das Geld eigenständig organisieren.

00:13:07: und dann hat die lokale Sparkasse aber auch unterstützt und hat gesagt hey dass machen wir das finden wir irgendwie gut.

00:13:12: Und dann haben wir es trotz Corona unterschrieben, weil wir uns gesagt haben in dem ersten Lockdown gibt es so viele Leute die im Homeoffice sind.

00:13:20: Die keine Leute um sich drum haben.

00:13:23: definitiv wird's wahrscheinlich sein irgendwann würde ich das wieder öffnen irgendwann würde sich das lockern.

00:13:26: also werden nicht unser Leben lang jetzt irgendwie zu Hause sitzen nur und haben da komplett darauf spekuliert und haben das genutzt für uns was auch gut war, weil wie zwei drei Monate später dann öffnern konnten im Juni-Juli.

00:13:40: Ich sag dir ganz ehrlich, wir waren noch nicht offen.

00:13:42: Also das haben noch Glasscheiben gefehlt und so weiter.

00:13:44: Wir haben ja Glasbüros, der war schon die ersten Firmen da und haben bei uns gebucht, die ersten Leute.

00:13:48: Die erste Sommer war mega voll!

00:13:50: Dass wir gesagt haben irgendwie scheint wie hier was Gutes und was Richtiges gefunden zu haben.

00:13:54: Und lass uns das weiterentwickeln.

00:13:56: Das war eine Verbindung aus eigenem Nied weil wir das Problem einfach selber hatten einen Ort zu finden plus irgendwie auch mit Leuten, die wir gesprochen haben.

00:14:05: Die immer gesagt haben irgendwie wäre es cool auch einen Co-Working Space woanders zu haben.

00:14:09: Der nicht nur in der Stadt ist in Berlin oder in Hamburg oder auf das nächste Industrieviertel irgendwie guckst oder den Hinterhof sondern irgendwie was anderes.

00:14:16: Plus... ...der richtige Zeitpunkt leider mit Covid, ähm, der uns glaube ich in derzeit ganz gut getan hat.

00:14:22: leider

00:14:23: Ich war ja auch schon zweimal jetzt da und muss sagen es ist ein ganz besonderer Workspace.

00:14:27: Ich schaue mir gerne Office-Flächen an und bin dann immer ganz neugierig, wie Unternehmen das interpretieren oder eben auch Anbieter von Co-Working Spaces.

00:14:38: Und ja vieles ähnelt sich aber dieser Space ist schon sehr einzigartig also durch die Lage natürlich direkt am Wasser aber eben auch durch diese großen Fensterfronten.

00:14:50: du sitzt also am Schreibtisch guckst durch diese grossen Glasflächen auf in den großen, das große Wasser Horizonte kannst du die Gedanken schweifen lassen.

00:15:01: Kommst auf neue Ideen hast aber auch platz dich innerhalb zu bewegen und hast da auch gleich dein Zimmer.

00:15:08: also dieser Gedanke von Arbeiten und Wohnen wurde ja auch gleich mitgedacht.

00:15:13: exakt es war auch glaube ich Hätten wir nicht so eine location gefunden wir haben uns mehrere Sachen auch angeschaut dann hätten wir's nicht gemacht weil Es lebt davon dass es was besonderes ist auf einer Insel zu sein ohne diesen besonderen Flair zu haben ist wirklich schwerer und wir hatten halt einfach auch wirklich viel Glück zur damaligen Zeit, dass genau das da in der Lage frei ist.

00:15:33: Und jetzt wenn man ganz ehrlich ist es ist ja auch total absurd wie dieser kleine Ort mit zweihundert neunvierzig Einwohnern stündlich einfach erreichbar ist aus Hamburg und Berlin was uns halt auch super viele Türen geöffnet hat weil... Da

00:15:45: ist gleich die Bahnstation!

00:15:46: Genau, es ist die Bahnstation vor der Tür.

00:15:48: Du hast Bus, du hast alles da.

00:15:49: Ländlicher Raum mit so einer krassen Infrastruktur findest du kaum woanders.

00:15:53: Das haben wir auch später gemerkt nachdem wir neue Standorte gesucht haben wie schwierig es ist nochmal so eine Kopie zu finden in der Besonderheit und deswegen mussten wir das machen und sind auch sehr happy dass es so funktioniert hat weil's wirklich für uns ne sehr starke Veränderung einfach gebracht hat auch für uns als Team.

00:16:10: noch mal für uns Menschen Wir leben tagtäglich jetzt noch intensiver als früher selber, ne?

00:16:15: Also ich meine ja gerade schon.

00:16:17: Ich bin jetzt mal zwei Tage in Berlin letzte Woche bei ich in Thüringen weil wir halt auch immer wieder nach neuen Orten schauen und hab da auch so ein bisschen was versucht.

00:16:25: Wir hatten mal einen Projekt wo es darum ging an der Wartburg das auch direkt in Thuring zu machen.

00:16:31: Da guckst du über den Teil vom Thuringer Wald und sowas halt alles.

00:16:34: Das sind auch besondere Orte dass das aber trotzdem immer wieder bei Lietzow auf Rügen etwas ganz besonderes ist Obwohl wir sehr bemüht sind, jetzt mit siebzehn weiteren Standorten weitere tolle Orte auch aufzubauen.

00:16:47: Ich hatte vorhin auf Instagram so ein Reel gesehen von jemandem der seinen Airbnb gezeigt hat in dem er war und da mannte halt dann noch nie sein krasses Airbnb und hat dann die Kamera herum und schauen mal wie toll das hier alles aussieht.

00:16:58: Vielleicht ist es ja auch sowas ähnliches was ihr baut dass man einfach Erfahrung und Erlebnisse schafft von besonderen Orten den man nicht nur pennt wie bei Airbnb sondern eben arbeitet Weil es sind ja Erlebnisse, die ihr da an verschiedenen Orten ermöglicht.

00:17:11: Gleichzeitig mit einem Qualitätslevel.

00:17:14: Genau also ich würde mich halt immer freuen wenn Leute bei uns mitnehmen dass sie jetzt an die Sehnsuchtsorte können und gleichzeitig in den Job mitnehmen ohne Urlaubstage nehmen zu müssen.

00:17:23: Also wir haben alle begrenzte Anzahl an Urlaubstagen, die wir auch gerne unsere Familie oder unseren Freunden halt irgendwie auch spendieren wollen.

00:17:30: Aber ich finde, dreißig Tage oder teilweise noch weniger gar nicht so viel im Vergleich international mega viel.

00:17:37: aber den Luxus dem wir alle irgendwie leben und das jetzt zu verbinden mit der Möglichkeit dass du deinen Arbeitsorten mitnimmst.

00:17:44: Und ich glaube wirklich, dass es menschlich sehr viel mit deinem Mindset verändert.

00:17:49: Wenn man gerade die Diskussion wie die Produktivität ist

00:17:51: usw.,

00:17:52: da kann ich oft gar nichts bestätigen weil ich bei uns das Gefühl habe verändern sich und werden sogar produktiver, weil sie sich das irgendwie erarbeiten wo sie hingucken nicht.

00:18:03: Du warst ja bei uns, du guckst halt raus und bei mir ist es zum Beispiel oft so dass ich dann so rausschucke und denke brauche ich jetzt Bock aus Wasser zu gehen.

00:18:10: aber ich will meine Aufgaben trotzdem erstmal fertig machen und ich arbeite da hin und das hatte ich früher schon während des Studiums auch immer.

00:18:16: Ich musste mir immer ein paar Schmankerl setzen um mich zu motivieren zu lernen und so geht's beim Arbeiten irgendwie auf nicht diese Vermutung immer zu haben, dass wir dann mehr rausgehen als zur Arbeiten.

00:18:26: Ich glaube das ist oft sehr eindimensional gedacht bei einigen Leuten.

00:18:31: Ich war mal in Düsseldorf und man würde vielleicht sagen High Level Coworking Space die nennt sich auch gar nicht mehr Coworkingspace sondern whatever from space also echt sehr sehr teure Einrichtungen Design Ein eigener Barista der dir dann alles gemixt hat Kaffee, Spezialitäten und so weiter.

00:18:53: Aber halt im Innenhof des Gebäudes sodass du eigentlich keinen Ausblick hattest wofür die ja nichts konnten?

00:18:59: Und es war trotzdem eine gute Lage innerhalb der Stadt.

00:19:02: aber so im Direktvergleich wenn man dann mal so Project Bay auf Rügen erlebt hat einfach diese Weite dieser Perspektive fand ich schonmal sehr schön.

00:19:12: Aber natürlich gibt jeder Ort andere Bedingungen vor.

00:19:16: definitiv.

00:19:17: Ich glaube aber, dass man auch... Dieser Wechsel, der dementsprechend auch ganz gut ist.

00:19:21: Dass man verschiedenste Orte ja auch ausprobieren kann.

00:19:24: Ich bin ja auch zum Beispiel kein Gegner davon Büros oder städtische Co-Working Spaces jetzt zu verteufeln weil ich glaube der Mix ist es am Ende das was du in Düsseldorf vielleicht nicht an Location nach außen hattest ne hast du dafür teilweise aber ein Event und Communities.

00:19:37: wir haben ja auch eine Zeit lang versucht mit Project Bay mehr in die Städte zu gehen weil wir auch die Nachfrage hatten haben das jetzt aber dann erst mal wieder ein bisschen ruhen lassen sind zwar noch in Dresden weil wir einfach gemerkt haben da gibt's schon richtig gute Angebote Aber wir wollen einfach zu diesem Ort sein für die Leute, die wirklich einfach mal raus wollen.

00:19:53: Für länger, für kürzer.

00:19:54: Wir haben ja auf Rügen sogar Wohnungen gebaut weil wir gemerkt haben dass manche Leute so begeistert davon waren das sie gesagt haben ich will jetzt nach Rügen ziehen will da erstmal in einem Kulliving Konzept jetzt irgendwie ankommen und ich glaube dass es für jeden den richtigen Ort gibt aber oft zu wenig Chancen das halt rauszukriegen.

00:20:10: Das ist auch ein Grund warum wir unser Portfolio erweitern, weil nicht jeder liebt es mehr.

00:20:13: Also meine Partnerin beispielsweise selber ist mehr der Bergetypt, weswegen wir jetzt auch für einen Monat in die Berge gehen jetzt demnächst um uns da auch so ein bisschen auszutesten.

00:20:22: und ich versteh's total, weil rausgehen, mal ein bisschen wandern, so eine Bergspitze zu erklimmen und dann über das riesige Tal irgendwie zu gucken

00:20:30: usw.,

00:20:31: deshalb holte ich auch total!

00:20:32: Und ich weiß jetzt schon dass wir da genauso produktiv sind als wenn wir im Homeoffice oder auf Rügen, weil wir halt irgendwie das machen was wir halt lieben und das mit positiven Aspekten verbinden können.

00:20:46: Immer wieder auch der Punkt, der für mich zu wenig rüber kommt.

00:20:49: Der Wichser ist glaube ich wichtig Aber wir merken halt auch dieses gesundheitliche.

00:20:53: Ich weiß nicht, wie es dir manchmal geht?

00:20:54: Du warst ja jetzt gerade erst im Urlaub... Da ist man ja zum Glück ein bisschen erholter und man nimmt viel frische Luft usw.

00:21:00: Und ich sehe das bei vielen unserer Gäste in der Zeit.

00:21:02: Die kommen oft mit Augenringen um gehen ohne Augenringe weil sie wirklich den Wechsel gebraucht haben die Natur gebraut haben mal wieder ein bisschen runtergekommen sind über sich nachgedacht haben.

00:21:13: Trotzdem habe ich noch nie gehört dass sich irgendein Arbeitgeber beschwert hat.

00:21:17: Nimm uns doch mal mit in eure Journey die Company aufgebaut habt.

00:21:21: Also du hast schon erzählt, wie ihr zu dem Start gekommen seid aber mittlerweile habt ihr ja siebzehn Locations hast du gesagt?

00:21:28: Achzehnten!

00:21:29: Achzehn sogar.

00:21:30: also wie seid ihr es angegangen?

00:21:31: was waren auch die Hürden, die ihr nehmen musstet?

00:21:33: Genau also damals, wie ich schon kurz am Anfang erzählt hatte war's halt so.

00:21:38: wir haben es einfach freie Schnauze geschnartet.

00:21:40: Wir wollten einfach mal loslegen.

00:21:41: das ist auch der Name.

00:21:42: Project Bay war mal ein Titel den wir zwischendurchmal hatten weil wir gesagt haben okay wir brauchen jetzt irgendwie einen Zwischen Titel, Arbeitszitel.

00:21:51: Und dann hat es uns am Ende richtig gut gefallen und haben einfach losgelegt.

00:21:54: Und in der ganzen Zeit nachdem wir die ganzen Erfolge hatten und auch viel Lob bekommen haben gab's immer mehr Akteure, die uns gefragt haben ob wir nicht in ihre Region kommen wollen.

00:22:04: also Es gab zum Beispiel Wir sind auf Sylt.

00:22:06: Es gab aktive Anfragen.

00:22:08: Auf eine Inselkonferenz kann ich früher auch gar nicht.

00:22:10: Gibt ne Insel Konferenz wo sich alle Deutschland-Inseln irgendwie treffen Wo viele Leute uns angesprochen haben und gesagt haben könnt ihr euch das nicht woanders auch vorstellen?

00:22:16: Das fanden wir schon mal sehr inspirierend Weil wir in der Zeit auch gemerkt haben, wir brauchen vielleicht noch ein paar Mehrorte damit es wirtschaftlich wird.

00:22:24: Wer sich mit Co-Working und Workation in ländlichen Räumen beschäftigt, weiß dass das gerade in lndlichen Rräumen wirtschaftlich schwer ist.

00:22:32: Viele Konzepte sind verbunden mit Cafés oder mit anderen Einrichtungen Und wir haben halt damals auch gesagt okay ich glaube dauerhaft wird es schwierig wenn wir an einem Standort bleiben weil die Leute kommen gerne einmal nach Rügen aber danach wollen sie auch voran lassen.

00:22:45: Menschen wollen Abwechslung.

00:22:47: Dass die Leute regelmäßig im Urlaub immer noch nach Spanien den gleichen Ort fahren Das war vielleicht bei meiner Familie irgendwie noch so bei meinen Eltern.

00:22:54: Viele wollen ja jetzt Abwechslung.

00:22:56: In der Zeit haben wir sehr, sehr viel überlegt und haben auch unser Konzept hinterfragt.

00:22:59: Wir haben dann in Wismar einen Co-Working Space aufgemacht weil wir auch überlegt haben ist es das vielleicht irgendwie noch ein kleineren Städten zu gucken die mittelgroß sind ob wir da rein Richtung Co-working gehen?

00:23:11: Und aus Sylt haben wir den Co- Working Café aufgemachten.

00:23:13: Das hat alles sehr viel Zeit und sehr viel Anstrengungen auch in Anspruch genommen so wo wir uns gefragt haben nach einem zwei Jahren bis es dann mal auf gemacht war drei Standorte hatten, mit drei unterschiedlichen Konzepten.

00:23:26: Ob es das wirklich ist?

00:23:27: Weil wir in der Zeit wirklich viele Gespräche geführt haben auch mit Hotels und irgendwie so festgestellt haben, wir haben oft Leerstandlocation bekommen.

00:23:36: Gerade im ländlichen Raum wird auf die Leerstand thematisiert und dass man da Konzepte reinbringen will und wir warnen immer das Idealbeispiel wie man Leerstan füllen kann.

00:23:45: Wir haben aber irgendwie in den ganzen Gesprächen festgestellt, ja das wäre hilfreich.

00:23:49: Aber vielleicht sind wir Konkurrenz zu dem Hotel nebenan weil vielleicht doch noch ein paar Leute zu uns kommen und günstigen Hotelzimmer irgendwo oder ein Zimmer bei uns nehmen wollen?

00:23:56: Und dann wird daraus wieder Leerstand!

00:23:58: In den ganzen Gesprächen hat sich das so weiterentwickelt dass wir gesagt haben, irgendwie haben viele Hotels und Partner mit denen wir reden eigentlich auch nur drei vier Monate Saison und wir können ganz jährig wirklich... die Kunden bespielen, weil location machst du im November.

00:24:12: Machst um Dezember, machst um Oktober auch außerhalb deiner Zeit und haben da viele, viele, viel Gespräche geführt bis wir dann in zwanzigundzehn wirklich dazu gekommen sind und gesagt haben Achtung wie wir ändern unser Konzept?

00:24:24: Haben uns mit einer Firma aus Mecklenburg-Vorpommern zusammengetan Mit der Akkona Gruppe Und haben die ersten gemeinsamen Co-Working Spaces aller Store & Store Konzepte entwickelt.

00:24:34: das wir gesagt haben, Achtungen es gibt eine bestehende Infrastruktur von einem Hotel Und da bauen wir jetzt unsere Spaces rein.

00:24:40: Wenn der Kunde über uns bucht, dann ist die Übernachtung bei dem Hotel.

00:24:44: und wie liefern aber alles andere?

00:24:45: Wir liefern Community, wir liefern das Arbeitsumfeld.

00:24:48: Wir stellen auch die gleichbleibende Qualität sicher weil wir keine Plattformen sein wollen.

00:24:52: Wir wollen nicht einfach nur vermitteln sondern wir wollen halt auch dafür gerade stehen wenn was irgendwie nicht läuft.

00:24:57: Weil dass gerade für große Firmen auch wichtig ist... sicherstellen können, dass Gabriel und Hannes definitiv um neun Uhr im Call dabei sind.

00:25:05: Und dann nicht erzählen oh hier war irgendwie was mit Wi-Fi angegeben aber es ist gar kein Internet da.

00:25:12: Das müsste gehen probieren sie nochmal

00:25:16: Und dann teilst du sie aber vielleicht mit irgendwie vierzig anderen Leuten.

00:25:18: und dann heißt es auf einmal, dann geht abends nicht mal Netflix oder irgendwelche anderen Streaming-Anbieter oder sonstiges.

00:25:24: Das war so ein bisschen die Thematik in die wir gegangen sind und wir haben dann auch sehr groß gedacht.

00:25:29: also wir haben gleich mit den ganz großen auch verhandelt und saßen auf einmal mit Reddison, mit Melia, mit Numa und ganz vielen Großen zusammen, haben dann echt schnell über dreißig Standorte auch aufgemacht letztes Jahr bei über dreißig Standorten.

00:25:43: Und die Hotels, die hatten selbst noch nicht darüber nachgedacht so was aufzubauen?

00:25:49: Viele von denen waren gescheitert ehrlich gesagt.

00:25:52: Weil sie gesagt haben, Sie haben diesen typischen Ansatz gewählt ich geh in die Lobby da ist ja eh Platz Da sind Sofas dann können auch Leute da jetzt irgendwie arbeiten und wir den ganzen Diskussion und Konzeptvorstellung und Weiterentwicklung immer wieder festgestellt haben das will der Kunden.

00:26:06: Ich war vor kurzem erst wieder essen Auch im Hotel Musste kurz noch ein paar Sachen machen, hab mich in die Lobby gesetzt und es hat.

00:26:14: Kein Spaß gemacht weil du hast den ganzen Trubel.

00:26:17: der Trubeln im Co-Working Space ist auch da.

00:26:19: ne aber er ist anders erst irgendwie produktiver weil du siehst hier anderen Leute arbeiten.

00:26:22: Da geht's darum dass Leute sich über ihr Zimmer gestritten haben das dann irgendwie Kinder da waren oder oder oder.

00:26:29: Und das is kein Arbeitsumfeld was du deinem Arbeitgeber oder deiner Arbeit Geberin präsentieren kannst auch keinen Kunden präsenden kannst.

00:26:35: Kannst

00:26:35: mal ein paar Mehls machen.

00:26:37: Genau Da war es dann so ein bisschen das Problem, wo sie gesagt haben okay wir verstehen euer Konzept.

00:26:43: Wir verstehen aber auch dass ihr die Arbeit macht weil wir uns das fair aufteilen und zwar wir machen das Zimmer alles was damit zu tun hat.

00:26:50: Wir kümmern uns um die ganzen Kolleginnen und Kollegen, dass das funktioniert.

00:26:53: der Hospitality-Part ist definitiv bei den Hotels und unser Part ist dafür.

00:26:57: aber auf der anderen Seite, dass es mit den Arbeitgebern alles funktioniert, dass die Leute geombordet werden, dass in der Community haben sich vernetzen können usw.

00:27:05: Weil viele Hotels auch gesagt haben mehr sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.

00:27:10: Also viele Restaurants, die früher in Hotels waren wurden ja auch eigen betrieben.

00:27:14: Die gehen oft jetzt auch wieder raus weil Hotels ganz klar sagen der Markt wird nicht einfacher.

00:27:19: wir haben viele Probleme lassen mal wieder auf die Kernsachen konzentrierend und dann sind für die Richtung gegangen.

00:27:25: nur da bin ich ehrlich du hast ja auch über Hürden und so weiter gesprochen.

00:27:28: vieles lief richtig gut schnell gewachsen allen drum und dran.

00:27:31: trotzdem haben wir festgestellt viele der großen Ketten sie sind super Aber sie sind zu sehr in ihrer eigenen Welt und deswegen haben wir Ende letzten Jahres Anfang sechsundzwanzig gesagt.

00:27:43: Wir wollen noch mal ein bisschen was verändern und konzentrieren uns auf die Hotels oder Partner von uns, die wirklich unseren Spirit auch verstehen und dadurch sind einige rausgefallen und wir setzen uns halt jetzt gerade eine andere Richtung aus.

00:27:55: Wir haben auch sehr viel in Deutschland gemacht.

00:27:57: das tut mir manchmal leid das sozusagen aber wir haben festgestellt Nach Corona oder in der Covid-Zeit waren viele Leute sehr, sehr stark in Deutschland irgendwie unterwegs.

00:28:06: Auch touristisch haben sehr viel gemacht nachdem die Freiheiten und andere Krisen jetzt dazu gekommen sind.

00:28:12: es tut mir wirklich leid aber die Leute reisen wieder mehr in andere Länder und genauso verändert sich auch unsere Nachfrage.

00:28:18: bei uns ist aber das Ziel wir gehen jetzt internationaler Wir wollen aber dass die Leute länger bleiben.

00:28:22: Also wenn ich jetzt vorhin gesagt habe, ne?

00:28:24: Ich gehe jetzt ein Monat nach München danach gehe ich zwei Monate nach Spanien.

00:28:27: Das sind Zeiten wo ich sage da ist es für mich okay wenn die Leute so Reisen länger machen.

00:28:31: Wenn mir Leute aber immer noch erzählen dass sie für den Wochenende nach Mallorca fliegen oder sonstiges ist es nicht das, was ich unterstützen will.

00:28:39: Das ist auch kein Thema bei uns wo wir sagen Wir machen so Kurzzeitworkations oder sonstige Themen.

00:28:45: Das finden wir irgendwie nicht so attraktiv.

00:28:46: Wir wollen eigentlich wenn Leute international gehen und der Markt sich da einfach hin entwickelt dann lasst die Leute gerne für mehrere Monate nach Spanien gehen.

00:28:54: Und auch hier merken wir wieder jeder hat die Diskussion in Barcelona und auf Mallorca mitbekommen.

00:28:59: Die Diskussion gibt's bei uns relativ wenig weil auch die Leute im Barcelona verstanden haben Achtung!

00:29:04: Das touristische Angebot Ihr macht es nur eine Teilkomponente in Verbindung mit.

00:29:09: ihr bringt Startups mit, ihr bringt ein Ökosystem mit.

00:29:12: Ihr bringt wirklich neue Arbeitswelten mit und das ist was anderes als wenn einfach nur wieder das nächste Hotel aufgemacht wird.

00:29:20: Gab's auch Gegenwind manchmal?

00:29:24: Interessanterweise muss ich sagen oft nicht.

00:29:29: Gegenwind war eigentlich eher wenn wir den Leuten erklärt haben ja es ist nett wenn wir zu euch kommen Aber es wäre auch irgendwie cool, wenn wir gemeinsam was machen.

00:29:37: Weil wir wollen ja in der Region etwas bewegen, wir wollen hier was mit der Region machen und der Ansatz ist eigentlich nicht dass wir zu euch kommen und ihr dann einfach nur sagt ihr macht jetzt alles sondern... Es wär schon nett geben und nähen ne?

00:29:48: Und das ist für euch doch ein Grund, dass wir uns mal gegen die Location entschieden haben und gesagt haben okay, es ist nettolle location toller Ort aber ihr bringt euch zu wenig ein und das ist nicht unser Konzept!

00:29:58: Wir wollen was gemeinsam bewegen Und da ist eine Partnerschaft mit einem Hotel auch wieder gut, ne?

00:30:03: Weil viele Hotelbesitzerinnen und Besitzer leiteren Leiter sind oft in den lokalen IRKs.

00:30:08: Und sonstiges irgendwie in den Dehogas haben auch ein riesiges Netzwerk.

00:30:11: aber es muss dann von beiden Seiten wirklich kommen und das sind wir auch wirklich so dass wir sagen Dann lassen wir's!

00:30:16: Dann gehen wir in eine andere Region.

00:30:19: Beginn auch ungern oder eigentlich bis dato keine Regionen wo schon andere Player in der Form sind weil wir halt auch sagen Das Business is nicht einfach was wir dort aufbauen nach wie vor, vor der Welle.

00:30:31: Also es ist immer noch so back to the office.

00:30:34: das löst Verunsicherung aus Krisenlösen Verunsicherungen aus dass wir sagen die große remote welt wird noch in ein zwei jahren erst kommen.

00:30:43: also da brauchen wir noch bisschen zeit.

00:30:45: wir sehen ja auch das vieler am mark jetzt gerade gekommen sind in den letzten Jahren aber auch viele wieder gegangen sind, weil sie sich einfach nicht rentiert haben.

00:30:51: Weil Sie wirtschaftlich nicht gearbeitet haben dass wir halt sagen wollen eigentlich keinem das Leben schwer machen.

00:30:57: also wenn da schon jemand ist und da sich ein Ort aufgebaut hat werden wir da jetzt nicht reingehen wollen.

00:31:03: Lange war ja im Mainstream New Work gleich bedeutend mit Home Office.

00:31:09: Da wurde noch gar nicht so viel über dritte Orte gesprochen, über Co-working Spaces.

00:31:14: Deswegen glaube ich auch dass Co-Working Spaces noch gar in der Breite der Gesellschaft angekommen sind.

00:31:21: Für dich und mich ist es total normal das man sich irgendwo einsetzt und es ist doch immer interessant in welches kleines Biotop man da so reinkommt.

00:31:30: Auch wenn hier ein Rostock mal was Neues entsteht setze ich mich da gerne mal rein oder auch an anderen steht wenn ich unterwegs bin.

00:31:37: Aber für viele ist das glaube ich noch nichts, was sie erlebt haben.

00:31:44: Und nun kommen aber immer mehr Unternehmen oder auch mittelstände Konzerne und sagen wir ermöglichen euch das mal probiert es doch mal aus vielleicht sogar als Benefit da habt ihr ja auch schon Kooperation in der Richtung ne?

00:31:55: Genau also es gibt einige Unternehmen die festgestellt haben dass gerade bei der jüngeren Zielgruppe wenn wir über Jan Seton so weiter sprechen dass das halt ein Pflichtbausteinheit ist Die Leute wollen Sie kommen weiterhin ins Büro.

00:32:07: Wie gesagt, das verteufeln wir auch gar nicht.

00:32:09: Weil ich finde es total sinnvoll wenn Leute einen Ort haben wo sie sich wohlfühlen und arbeiten können mit dem Büro sein.

00:32:16: Aber man merkt schon dass viele der modernen Arbeitgeber die auch wissen Sie wollen wirklich die besten Leute haben dann ist es regional schon mal schwierig weil du wirst nicht immer die besten leute leider für dein Thema vielleicht in Rostock oder auf Rügen oder den Buxuhude irgendwie finden deswegen musst du dich da sowieso ein bisschen öffnen, dass es für viele Unternehmen wichtiger Baustellen geworden ist.

00:32:37: Auch die oft sagen das sie Back to the Office machen schreiben sie trotzdem gleichzeitig bieten Workation und Co-Working irgendwie an.

00:32:43: also ist manchmal ganz nett wenn man sich dann die Stellenportale so anschaut und wir haben mal die Kampagne gestartet dass wir den Leuten angeboten haben und den Firmen, dass wir sie mit zu den attraktivsten Arbeitgebern machen wollen und wir uns gegenseitig promoten und dabei unterstützen weil es uns wirklich wichtig ist eben wirklich Qualität dahinter steckt.

00:33:04: für die Firmen Sicherheit einfach da sein.

00:33:06: Und das mögen viele Arbeitnehmer aber auch, also ich habe es ja vorhin schon gesagt, keiner mag dieses Ich muss mich um alles irgendwie kümmern und dann funktioniert's am Ende nicht weil du hast den Stress, dein Arbeitgeber hat den Stress Aber du ja auch Weil Du willst dir einen Call ist ja nicht so dass wir nicht arbeiten wollen.

00:33:21: Das ist ja super unangenehm wenn es irgendwie nicht funktioniert.

00:33:25: Deswegen ist ein ganz gutes Match Dass viele Firmen das jetzt mit uns anbieten und wir so ein Partnerschaftsmodell aufgebaut haben wo sie auch Rabatt-Codes bekommen und wir auch das Feedback bekommen die Arbeitnehmer das sehr gerne nehmen und sich bewusst darauf bewerben, wenn es mit drin steht.

00:33:39: Und wir öffnen das jetzt auch gerade.

00:33:41: Das muss nicht nur Project Bay sein!

00:33:42: Du

00:33:44: hast am Anfang schon von einem der App gesprochen.

00:33:46: Die war nämlich auch schon Thema beim Digitaltag kürzlich bei euch.

00:33:50: Was habt ihr denn da entwickelt oder was wird gerade entwickelt?

00:33:54: Das sind zwei Themen, die wir immer auf unserer Agenda hatten.

00:33:58: Das eine ist ich finde es sehr cool ein digitales Netzwerk hat, was aber über den digitalen Ort hinausgeht.

00:34:05: Also viele gerade in ländlichen Räumen ist Facebook immer noch so place to be.

00:34:09: In Städten sind es dann schon andere Communities.

00:34:12: Aber was wir festgestellt haben, ist grade durch unsere Standorte, die an verschiedensten Orten ist, dass wir die Leute gerne miteinander vernetzen wollen.

00:34:19: Die an dem Standort sind.

00:34:20: also das du weißt wer an der Kaffeebar steht mit dem du da gerade irgendwie nebeneinander sitzt.

00:34:26: und manchmal ist das der erste Gesprächsstart gar nicht so easy.

00:34:28: aber wenn ihr seht in der App Keine Ahnung, Gabriel hat die und die vorlieben.

00:34:32: Macht das und das gerne?

00:34:33: Dann lässt man vielleicht bei der ersten Kaffee-Tasse dann irgendwie vielleicht mal ein, zwei Brocken dazu fallen und hatten Gespräche eröffnet.

00:34:39: Und da ist es ein bisschen leichter zu machen und das aber auch noch überregional.

00:34:43: Dass man sagt Achtung, Gabriel war heute in Liedshoh auf Rügen des nächsten Mal bis so'n Rantum auf Sölde und hast da direkt eine Möglichkeit Leute kennenzulernen.

00:34:50: Das finden wir schon immer attraktiv!

00:34:52: Und das auch gerne noch für die Region zu öffnen weil richtig cool für ne Region ist es ja am Ende wenn die wissen wer bei uns is'.

00:35:00: Also eine der ersten Sachen, die wir auf Rügen damals gestartet haben.

00:35:03: Auch neben dem Space war viele Events wo wir gesagt haben, die Locals müssen doch jetzt mit unseren tollen Leuten, die bei uns sind verbunden werden.

00:35:11: Weil wir auf einmal Leute von Verweder hatten aber auch von Apple und so weiter und diese Gesprächsbasis zu eröffnen.

00:35:17: Das Jobrat das Headquarter bei uns war und Fahrrad-Leasing erklärt.

00:35:21: Das kannte man auf Rügen noch nicht so doll und das irgendwie zu haben und dass dann aber digital zu haben Das war so ein Vision, die wir schon immer irgendwie hatten.

00:35:30: Und gleichzeitig aber auch einen Wunsch von uns wieder, den wir mit vielen Kunden verifiziert haben... Ich reise sehr gerne nach dem Ziel ich will in die Berge!

00:35:41: Aber ob das jetzt Österreich ist?

00:35:42: Ob es die Schweiz oder die Slowakei ist für mich oft gar nicht so wichtig.

00:35:46: Was ich cool finden würde ist zu sehen Welches nur hau steckt dort wo ich hingehen.

00:35:52: also gibt es zum beispiel in monta von in österreich wo wir jetzt ein standort aufmachen gibt es da.

00:35:59: Irgendwie jemand der auch sich mit kaib beschäftigt der vielleicht aus einem nachhaltigen start-up irgendwie kommt Und das auch noch hinzukriegen, dass du schon bevor du dich entschieden hast für eine Richtung in welchen Ort du gehen willst.

00:36:10: Schon zu sehen Adas Gabriel der beschäftigt sich mit New Work da habe ich richtig Bock drauf.

00:36:14: vielleicht hab' ich die Chance in der Zeit mich auf ein Kaffee mit ihm mal zu treffen und auszutauschen weil dann habe ich einen tollen Ort hat mein Arbeitsplatz mitgenommen und weiß schon wenig vor Ort treffe.

00:36:23: und das ist das Ziel von Serenti hinzukregen wirklich mit unserer App das weiterzuentwickeln dass wir wirklich zufällige Begegnungen und das dafür stets rennt ihr auch ermöglichen, aber schon ein bisschen leiden.

00:36:38: So sind ja auch Facebook-Partys vor zehn Jahren mal groß geworden weil man immer gesehen hat wer noch hingeht.

00:36:44: Exakt, das ist auch so ein bisschen was, was aktuell glaube ich auch wieder ein bisschen fehlt und da ist die Nachfrage aber nicht weggegangen.

00:36:51: Also bei vielen Veranstaltungen gehe ich ja immer noch hin.

00:36:53: Bei LinkedIn ist es ja auch so, wenn man sieht, wenn Leute das angeklickt haben dann ist es definitiv für mich attraktiver zu einer Veranstaltung zu gehen, wenn ich die minimale Chance habe dort eine Person zu treffen, die vielleicht für meinen Alltag oder mein Business irgendwie wichtig ist.

00:37:07: Du hast auch die Locates angesprochen?

00:37:10: Wir haben ja beim Digitaltal kürzlich dort... Gespräche geführt nach unserem Talk mit Locals, die was zu teilen haben sicherlich und die aber auch etwas nehmen können.

00:37:23: Und vielleicht findet dadurch ja auch ein Stück weit Regionalentwicklung statt.

00:37:29: Was glaubst du?

00:37:32: Können die Flächen und die Menschen in den Flächen dort lernen und mitnehmen an Impulse?

00:37:38: Ich glaube, dass was wirklich wichtig ist und gerade meine Locals, also meine einheimischen Reganer und Rückner definitiv eine gewisse Offenheit nochmal gegenüber den Menschen zu uns kommen.

00:37:53: Weil man muss ganz ehrlich sagen grade auf Rücken nicht immer das jetzt mal als Beispiel werden viele die die dort hinkommen und Urlaub machen, nicht immer positiv gesehen.

00:38:01: Das ist irgendwie ein wirtschaftliches Geldgeschäft und da weiß man dass die Leute zum Urlaubmachen kommen.

00:38:07: aber wir haben jahrzehntelang eigentlich gar nicht die Chance gesehen was uns das Netzwerk bringen kann.

00:38:12: Und die Türen die wir jetzt geöffnet haben mit den Veranstaltungen haben vielen der Einheimischen die wir auch dort hatten gezeigt Achtung!

00:38:19: Ist doch voll cool wenn Gabriel da kommt und uns eine Tür zu anderen Netzwerken wieder öffnet.

00:38:23: also als du da warst bist ja gerade aus München gekommen hast super viel halt.

00:38:26: auch darberichtet offene netzwerk über den eigenen tellerrand hinaus insel heraus über die bürgge mal zu gehen.

00:38:34: das ist so dieses was wir merken was super fehlen leuten wirklich wirklich auch spaß macht.

00:38:39: unter den letzten jungen fehlt und eine sache ist uns auch aufgefallen und zwar In ländlichen Räumen ist nicht überall so bitte, ne?

00:38:46: Also sieht das nicht zu allgemein betrachtet.

00:38:49: Aber manchmal ist man in seinen ländischen Strukturen auch im Alltagsthema drinne und man braucht ein paar Ausreißerpunkte wo ich weiß ich gehe jetzt zur Veranstaltung die Möglichkeit hat mal was anderes zu erleben was nicht immer so normal ist aber auch die wirkliche Chance Leute für Ideen zu finden wo ich mich traue, das auch mal anzusprechen.

00:39:10: Weil ich weiß es ist nicht der Nachbar die Nachbarin, die dann vielleicht irgendwie ein Bild darüber hat meine verrückte Idee zu haben so wie sie es bei uns damals auch gesagt haben als wir zwei tausend neunzehn eben diese idee gepitscht haben.

00:39:21: da haben alle gesagt ja ist toll aber schon verrückt.

00:39:24: seid ihr sicher dass das was vor grügen ist und wir haben gesagt hier sind auch menschen in berlin sind auch Menschen.

00:39:29: nur wir müssen doch hier eine offenheit erzeugen für verrückten ideen und dafür brauchen wir mehr leute mit verrückter ideen Und verrückt is ja gar nichts.

00:39:36: also wer definiert dann etwas verrücktes?

00:39:38: Und da haben wir gemerkt, dass das oft die Eintritts-Tür ist.

00:39:42: Dass Leute zu uns kommen und sagen, ich mache hier gerade was... ...und ich wollte mal mit ein paar Leuten von euch irgendwie sprechen um mal euer Feedback zu bekommen.

00:39:48: Ist es verrückt oder darf ich das irgendwie aussprechen?

00:39:51: Das fand ich sehr charmant weil wir so'n bisschen auch gemerkt haben Wir müssen gar nicht so viel dazu beitragen, aber die Leute sehen es trotzdem als der erste Stein, der ins Rollen gekommen ist.

00:40:03: Dieses Kühl geöffnet reingekommen mit Gabriel über was gesprochen und Gabriel hat mir Mut mitgegeben das zu machen.

00:40:09: weil da ist definitiv etwas, was ich in den nendlichen Räumen immer wieder merke.

00:40:13: wir müssen uns gegenseitig mehr Mut machen Und da hilft es manchmal Leute aus der größeren Stadt, bei dir jetzt Rostock war ein Mündel.

00:40:20: Das ist ja schon mal größer als irgendwie bei sechzigtausend Einwohnern auf Rügen oder auf Söld nicht mehr so viele.

00:40:29: und wenn man dann halt irgendwie noch mit Leuten redet die aus Berlin kommen und die dann auch oder Hamburg und die das dann erzählen und sagen ey is voll cool voll gute Idee macht das definitiv.

00:40:38: können wir dich irgendwie unterstützen dabei?

00:40:40: Dann merkt man dass die Welt gar nicht so weit auseinander liegt und wie auch teilweise merken viele Regionen ähnliche Themen haben.

00:40:47: Also Berlin ist in vielen Sachen gar nicht so viel innovativer wie wir vielleicht irgendwie denken, Hamburg auch nicht und so weiter.

00:40:53: Und teilweise merken dann halt auch Leute, meine Idee ist gar nicht schlecht das finden Berliner sogar gut oder Berlinerinnen oder HamburgerInnen oder Hamburge oder Londoner und keine Ahnung.

00:41:03: Vielleicht ist es wirklich was Gutes was ich mal machen sollte probieren sollte?

00:41:06: Dann mach' ich's auf Rügen!

00:41:07: In einem Ort wo es vielleicht keiner erwartet hat.

00:41:10: Wie interpretiert ihr Die neue Arbeitswelt in eurer Firma würde mich noch mal interessieren.

00:41:16: also ihr habt euch ja auch eine eigene Unternehmenskultur aufgebaut, ihr seid ein paar Leute.

00:41:20: Ihr habt natürlich auch einen Netzwerk in dem ihr arbeitet.

00:41:23: was ist euch wichtig bei eurer Zusammenarbeit?

00:41:26: Wir probieren da sehr viel rum, das ist Punkt eins was uns wichtig ist dass wir immer vieles bei uns hinterfragen ob wir es gerade richtig machen also auch bei den Strukturen her wie wir uns aufgebaut haben.

00:41:37: Wir sind remote first Unternehmen über alle Strukturn.

00:41:40: wir haben ja mehrere Unternehmensgruppen aufgebaut und arbeiten wirklich alle von Sylt bis runter nach Tunesien in den verschiedensten Regionen.

00:41:46: Das sind Herausforderungen wo auch die Agile Arbeitswelt unsere Strukturen also ist ja ein bisschen mehr als immer nur der Ort, der zugehört auch definitiv Herausforderungen sind.

00:41:57: und was wir uns aber vorgenommen haben.

00:41:59: Und was uns wichtig ist?

00:42:00: Wir versuchen trotzdem strukturen einzuhalten wie das wir uns morgens jetzt bei stand-up treffen dass wir halt regelmäßig uns sehen und austauschen nicht einfach sagen remote bedeutet die schreibt nun digital, sondern wir versuchen uns aktiv zu sehen.

00:42:13: Wir versuchen regelmäßig Veranstaltungen zu besuchen wo wir gemeinsam hingehen.

00:42:18: Beim Digitaltag waren viele Leute von uns da.

00:42:20: jetzt treffen wir uns demnächst in München weil wir Teil mit Project Bay und Founders Bay von Startup for Tomorrow geworden sind, wo viele nachhaltig unter Startups da drin sind und den Festival machen.

00:42:31: Da gehen wir als Team dann hin dass das definitiv wichtig ist.

00:42:36: Extrem wichtig ist aber auch eine gewisse Offenheit.

00:42:38: Also wir versuchen nicht zu verstecken und versuchen wirklich... Und das kann ich immer nur wieder sagen, wenn man remote arbeitet.

00:42:44: G-Stick und Mimik fällt manchmal irgendwie runter weil man sich ne Nachricht schreibt.

00:42:49: Wir versuchen ganz offen Sachen zu unterfragen.

00:42:52: Das darf man noch nicht bösen nehmen.

00:42:53: also Ich hatte erst heute wieder so ein Gespräch im Team wo ich gesagt habe, dass hab' ich gar nicht negativ gemeint.

00:42:59: Das ist kein Unmut der bei mir kommt.

00:43:01: Ich stelle eine Frage.

00:43:02: Aber dass ihr zum Beispiel denkt, dass ich da was Negatives irgendwie reindeute zeigt mir eigentlich nur wieder, wir verbringen geradezu wenig Zeit weil ihr das vielleicht irgendwie falsch auch deutet oder ich habe es falsch kommuniziert, falsch geschrieben.

00:43:13: Lasst uns darüber reden ne?

00:43:15: Die Sprache die Gistik und Mimic damit rein zu verpacken was das irgendwie auch bedeutet.

00:43:19: Und lasst da drüber nachdenken was können wir verändern im Team?

00:43:23: Damit dass wieder besser funktioniert?

00:43:25: müssen wir uns noch öfters sehen müssen wir bei manchen Terminstrukturen unsere Termine verändern, wir hatten mal eine Zeit lang auch zu viele Termine.

00:43:33: Wo wir uns zu viel gesehen haben und gar nichts mehr zu erzählen hatten, private Themen einzubauen also nicht nur die Business-Termine zu haben sondern einen festen Spot in der Woche wo wir alle über unseren Urlaub erzählen können.

00:43:44: Über solche Sachen lernen wir aber auch wirklich tagtäglich.

00:43:47: Wir haben jetzt gerade wieder neue Stellen ausgeschrieben wo immer wieder die Frage kommt wie wir die Einarbeitung machen.

00:43:54: Früher haben wir gesagt rein digital jeden Tag ein zwei Stunden geblockt und dann muss das irgendwie funktionieren.

00:44:00: Jetzt bin ich soweit, dass ich sage, ich gehe für ne Woche zu der Kollegin in die Stadt.

00:44:03: In den Regionen wo sie wohnt und wir setzen uns eine Woche lang intensiv zusammen weil wir einfach gemerkt haben ist vielleicht doch eine Herausforderung, die so vielleicht irgendwie besser funktioniert.

00:44:13: Und das ist Arbeitsweisen, wo wir daran arbeiten viele Tool Settings, die wir auch nutzen.

00:44:18: Wir arbeiten schon sehr stark auch in Ticketstrukturen Dass wir halt wirklich wissen was die Person dabei gerade gemacht hat, dass wir uns da auch rein denken können auch wirklich, wirklich als wichtig sehen ist bei uns.

00:44:32: Wir haben schon alle eine gleiche Vision.

00:44:34: Also Bewerbungsgespräche sind bei uns oft auch so dass wir drei Termine haben.

00:44:38: Termin eins ist irgendwie ein lockeres Kennenlernen.

00:44:39: Termi zwei ist dann schon ein bisschen detaillierter zu fragen mit den Leuten.

00:44:44: Wir machen keine Challenges also wir glauben halt eher daran das es wichtig ist dass wir merken dass wir auf einem Level irgendwie arbeiten und dass wir eine ähnliche Vision haben und fragen wirklich was die Leute wollen?

00:44:55: Es muss jetzt keiner der Founder oder die Founderin sein, das erwarte ich jetzt auch nicht.

00:44:59: Also gibt ja auch einige Unternehmen, die das immer haben.

00:45:01: jeder muss dann irgendwie die Gründerin gründer sein wenn sie angestellt werden.

00:45:05: aber Das ist die Erwartung habe ich nicht.

00:45:07: es gibt genügend Gründe Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu sein, die auch wichtig sind.

00:45:13: Aber im dritten Termin geht schon darum warum willst du bei uns arbeiten?

00:45:16: also kann ich das wirklich motivieren?

00:45:19: Weil du halt wirklich was im ländlichen Raum bewegen willst.

00:45:22: Und wir haben Leute aus Städten dabei, wo wir oft lange darüber reden.

00:45:26: bist du dir sicher dass du dieses Gefühl machst oder hast und auch verstehst wie ländliche Räume ticken das sich das lohnt in diese Richtung zu gehen auch das Thema remote arbeiten zu leben.

00:45:39: also wir hatten mal.

00:45:41: Auch ein zwei leute die haben jetzt nicht gefeuert und es machen wir auch nicht deswegen aber, die irgendwann auch signalisiert haben eigentlich hätte ich schon auch Bock ins bürde zu gehen.

00:45:49: dann komme ich wieder an den punkt dass für mich in ordnung Dann kriegen die einen Co-Working Space in irgendeiner Stadt, wo sie halt sind.

00:45:55: Ein Büro hatten wir auch mal eine Zeit lang überlegt weil wir ein, zwei Kollegen mehr im Berliner hatten oder in München.

00:46:00: Eine Zeit lang dass wir dann ein eigenes Büro haben da reden wie irgendwie auch darüber offen.

00:46:04: aber es ist definitiv so das es bei uns in dieser Welt wichtig ist sehr viel zu reden über Themen die uns beschäftigen die Visionen noch zu teilen.

00:46:13: verfolgen wir sie alle einheitlich haben wir da unterschiedliche Gedanken drüber und trotzdem würde ich sagen machen wir noch nicht ausreichend.

00:46:20: Also weil es immer wieder Punkte gibt, wo wir halt auch merken wenn wir Freitags das Stimmungsbild abfragen dass es da Tiefen gibt.

00:46:28: letzte Woche war das Stimmungsbild beispielsweise mal nicht so gut, weil jetzt Ferien sind.

00:46:32: alle die irgendwie bei uns Kinder haben.

00:46:34: Die sind gerade überfordert halt auch ne?

00:46:35: Die sagen zwar ja ich fahre jetzt eine Woche nach Italien aber es ist trotzdem so.

00:46:40: Ich hatte noch mein Kind dabei und das macht arbeiten irgendwie auch nicht leichter.

00:46:44: Und jetzt gucken wir uns Standorte an wo wir das vielleicht auch mit anbieten können dass eine Kinderbetreuung irgendwie isst.

00:46:50: Weil jetzt vor zwei Wochen bei Center Parks, wo ich dann aber auch gelernt hab.

00:46:53: Center Parks macht gar keine Kinderbetreuung sondern die machen halt einen Ort wo du mit deinem Kind hingehen kannst gemeinsam Zeit verbringen kannst und sowas halt alles.

00:47:01: Also das sind schon so Sachen wo wir halt irgendwie auch merken Wir müssen da sehr eng an unserem Team dran sein Und ich glaube dass wir da auch noch nicht perfekt sind und auf nie werden.

00:47:10: Aber arbeiten kann man halt heutzutage überall wo gutes Internet ist also wenn es was Wissensarbeit angeht theoretisch auch auf Schiffen Die die Möglichkeiten sind weitreichend.

00:47:25: Von daher, die Frage, wovon träumt ihr?

00:47:29: Wo wollt ihr gerne noch hin?

00:47:30: Du hast schon gesagt international, die Internationalisierung steht auf dem Plan

00:47:34: Genau.

00:47:34: also das Ziel ist definitiv dass wir internationaler werden wollen Und trotzdem natürlich in Deutschland weiter aktiv sind.

00:47:43: Also das heißt jetzt nicht, dass wir gar keine Standorte mehr an Deutschland haben.

00:47:46: nur Wir müssen ein bisschen mehr schauen auch mehr auf die Kunden eingehen und die Nachfrage beobachten.

00:47:52: Das Gute ist aber auch bei uns wenn sich da was verändert können wir auch relativ schnell wieder neue Standorte in Deutschland eröffnen.

00:47:59: Das macht es ein bisschen einfacher.

00:48:01: Was für mich wirklich wichtig ist Dass ich versuche immer wieder ein bisschen auch mit rüber zu bringen Ich wäre gerne nicht nur Europas größter und bestbewerteter location anbieter für viele der unternehmen.

00:48:13: Und alle leute sind da happy, sondern ich würde gerne fest daran halten dass wir weiterhin der ort sind wo die leute und die regionen auch was von haben.

00:48:22: diese regionalentwicklung ist ein sehr fester teil unserer dna ist halt eben auch wirklich wichtig wenn wir mit partnern sprechen.

00:48:30: Wenn jemand mit uns Partner möchte wissen gerade in kroatien und auch in der türkai beispielsweise mit leuten unterwegs dann reden wir auch mit der region reden über gemeinschaftliche Projekte, die wir da machen können.

00:48:41: Das heißt nicht dass wir automatisch wollen wie da sind das immer direkt hinkriegen weil wir müssen auch eine Wirtschaftlichkeit erzeugen.

00:48:46: Das muss natürlich sich auch erstmal in eine gewisse Richtung entwickeln.

00:48:51: aber die Gewinne und das was wir da entwickeln wollen wir halt in der Region platzieren.

00:48:56: und wenn wir in fünf sechs sieben Jahren darüber reden das Project Bay vielleicht nicht Hundertsechzig Standorte hat sondern nur vielleicht Fünfzig oder Dreißig oder Vierzig alle Regionen mit uns happy sind, weil wir wirklich was verändert haben da drin.

00:49:10: Und die Leute gerne zu uns kommen, weil sie viele Leute irgendwie kennengelernt haben und da wirklich etwas sich getan hat.

00:49:17: Dann ist es glaube ich ein Beitrag!

00:49:19: Was mich sehr happy gemacht hat war vor kurzem... Mein Neffe geht jetzt seit zwei, drei Jahren in die Schule.

00:49:25: Dass er an der Schule von uns gehört hat und witzigerweise wusste ja nicht dass ich das bin.

00:49:30: Das ist aber auch gar nicht so wichtig.

00:49:31: also er hat nur erzählt, dass es da sowas gibt auf Rügen.

00:49:34: jetzt wo sich irgendwie Start-ups tümmeln, wo viele Unternehmen hin kommen, dass da auch Großunternehmen, die er schon mal gehört hat, da jetzt irgendwie auf Rügene arbeiten?

00:49:43: Und dass sie dahin kommen und eher theoretisch da vielleicht auch in Zukunft mal arbeiten könnte fand ich irgendwie ganz charmant und das würde ich mir halt wirklich an vielen Orten wünschen

00:49:51: Erhört ja auch die Attraktivität der Region gleich und schön, wenn das bei den Kids schon losgeht.

00:49:56: Guck mal also mit diesem Storytelling am Ende schon.

00:49:58: Da guckt man was da alles so geht.

00:50:00: Definitiv!

00:50:01: Was war ein großes Fuckup für dich?

00:50:08: Standorte wo die Kommunikation nicht gut funktioniert hat.

00:50:10: Also das war wirklich... Wo wir gemerkt haben dass ein zwei Partner eher nur die wirtschaftlichen Zahlen gesehen haben und nicht das lange Bild nach vorne, auch zu wenig geben wollten.

00:50:23: Das sind Partner mit denen wir früher zusammengearbeitet haben.

00:50:28: Wir haben trotzdem in allem immer einen guten Weg auseinandergefunden.

00:50:31: für alle Partner mit dem wir zusammen gearbeitet haben eine positive Entwicklung im Nachgang noch gesehen weil sie vieles verstanden haben in vielen Bereichen.

00:50:41: Trotzdem sind da viele Schleifen wo wir was aufgebaut haben, wo ich manchmal es schade finde die Orte oft toll waren und sich da auch wirklich was entwickelt hat.

00:50:50: Ich fand viele, viele Fuckups waren halt auch Standorte die sich gar nicht entwickelt haben weil es am Ende an irgendwelchen Sachen gescheitert ist der Nachfragewert nicht da war wenn das Dermin hört ne?

00:51:06: Derminen dabei so oft und ich gab auch mal ein Zeitungsartikel in Nordkorea dass wir da etwas machen.

00:51:11: Aber wir haben immer wieder mit der Region und auch mit den Bürgermeistern, auch mit der Stadt gesprochen.

00:51:14: Da waren viele tolle Gespräche, da waren viele Leute super ambitioniert... ...da war wirklich beidseitig die Lust da!

00:51:20: Aber die Kundennahfrage war nicht ausreichend und das ärgert mich.

00:51:24: dann trotzdem geärgert ne?

00:51:25: Weil ich dann halt sage klar wirtschaftlich aber irgendwo würde ich mich auch freuen wenn es halt da irgendwelche Orte wie Dermin trifft weil Dermín ist ... für viele irgendwie im Kopf gar nicht so positiv, was ich... Wenn man da ist, gar nicht verstehe.

00:51:39: Weil sie haben superviele tolle Ecken und so weiter ne?

00:51:42: Da gibt's superviel, was man irgendwie machen kann,... Das wäre ein Ort gewesen, der hätte mich mega gefreut wenn wir da etwas gemacht hätten weil Skylos Berlin erreichbar war.

00:51:49: Ähm, irgendwie gut erreichba war.

00:51:52: Was ich auch teilweise schade finde is', wenn wir äh mit Kunden Verträge hatten und Partnerschaften,... Wo der Kunde dann am Ende ganz absurde Vorstellungen irgendwie hatte, was wir nicht sind.

00:52:05: Wir sind kein Party-Animateur, ne?

00:52:07: Wir sind auch nicht das Reisebüro, sondern wir können euch dabei helfen die richtigen Orte zu finden.

00:52:13: Wir können euch da bei helfen die Richtigen Vorstellung umzusetzen.

00:52:17: Was wir aber definitiv auch wollen ist dass die Leute ein bisschen Raum und Luft haben.

00:52:21: also teilweise gab es dann irgendwie Kunden die gesagt haben ja aber die Erwartung ist eigentlich schon dass unsere Mitarbeiter da am Ende irgendwie gar nicht rausgehen, gar nichts von der Region sehen.

00:52:31: Gar nichts irgendwie dort machen wo wir dann teilweise auch sagen ich weiß nicht ob ihr damit eure Mitarbeiter happy macht.

00:52:37: Also hinterfragt das halt irgendwie auch und da waren teilweise auch Firmen dabei die mich enttäuscht haben.

00:52:42: Wo ich so dachte hey!

00:52:43: Da sind so Werte die teilweise nach außen kommuniziert werden.

00:52:46: Die teilweise nicht treffen leider.

00:52:49: Das fand ich irgendwie schade.

00:52:52: Und was auch ein Fuck up ist... eigentlich alles schon fertig war, wir den Standort eigentlich kommunizieren wollten und die dann doch pleite gegangen sind vorher.

00:53:07: Und das hat viele getroffen in den letzten Jahren.

00:53:10: Ja, das stimmt ja!

00:53:13: Das war für alle vor Ort doof weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch mit uns Hoffnungen hatten sich da vieles, also Rokation muss ich auch immer sensibilisieren, da wurde teilweise auch immer irgendwie kommuniziert Co-Working, Rokcation kann alles verändern.

00:53:27: eine zusätzliche Einnahmequelle.

00:53:28: Da könnt ihr euch nicht darauf verlassen, ne?

00:53:30: Wir können Türen öffnen und wir können gemeinsam daran arbeiten... ...und das machen wir auch gerne!

00:53:34: Und wir nehmen uns da auch die Zeit.. ..und du dann trotzdem irgendwann die Information kriegst dass es leider nicht ausgereicht hat im Hintergrund.

00:53:41: Und wir nicht eröffnen können, wir dürfen nicht kommunizieren.

00:53:44: Alle haben da super viel Zeit reingesteckt.

00:53:46: Da steckt viel Liebe von uns drin und dann funktioniert's nicht.

00:53:50: Und da muss ich sagen, das ist teilweise echt schade.

00:53:55: Und vielleicht noch ein letzter, weil ich auch mal gesagt habe viele Regionen waren und sehr positiv von einem drum und dran geht aber auch Region die sagen hey Leute

00:54:03: haut ab.

00:54:05: Ja ja wo Landkreise region dann doch irgendwie sagen das ist hier nichts für uns und wir wollen das nicht wir machen es nicht Da gar keine Grunderwartung irgendwie eigentlich am Anfang bei uns.

00:54:19: ja sind also, wir gehen nicht in die Region und sagen wollen Geld.

00:54:22: Also da gibt es andere am Markt diese was irgendwie platzieren sondern Wir wollen Netzwerk mit den zusammenarbeiten.

00:54:27: wir wollen gerne Bei einer Eröffnung dass vielleicht der Landkreis dabei ist oder Leute aus der region.

00:54:34: Und wenn dann die ganze Zeit nur Sachen irgendwie hingegelegt werden von wegen das haben wir schon das haben wie schon das Haben wir schon und wir den Leuten aber sagen Eier Region sagt aber was anderes?

00:54:45: Nehmt das mal irgendwie mit für euch, ne?

00:54:46: Also wenn das jetzt mit uns nichts wird ist okay.

00:54:50: Ey!

00:54:50: Dann die Welt ist groß,

00:54:52: ne?!

00:54:53: Aber ähm... Wenn eure Bevölkerung eigentlich sagt es gibt hier nicht und wir wollen das gerne und wir hätten da Bock drauf dann finde ich das auch schade.

00:55:01: Ja vielleicht ein paar Jahre später dann

00:55:03: Definitiv

00:55:06: Kannst du noch einen Buch mit uns teilen dass dir gut gefallen hat.

00:55:09: Da trist du mich jetzt gerade

00:55:12: Liest du?

00:55:13: Ich glaube das war's.

00:55:14: Hast du noch Zeit?

00:55:15: Erstaunlicherweise

00:55:18: wirklich wenig, wenig leider bis gar nicht.

00:55:24: Was ich lieber mache sind sehr viele Podcast zu hören von anderen Gründerstories und Gründerinnen und Grünern wo ich halt schon sagen kann wir alle OMR und so weiter.

00:55:34: da begeistert es mich schon die Stories dahinter zu hören.

00:55:39: Ich lese auf viel Brand eins und Magazine, wo ich halt irgendwie so ein bisschen versuche mal andere Ansätze zu verstehen.

00:55:46: Und auch gerne mit anderen Leuten darüber rede.

00:55:51: Das ist nicht gut!

00:55:52: Da bin ich auch ehrlich... Auch da drüber haben wir schon gesprochen.

00:55:57: Du liest sehr viel und da beneide ich mich total.

00:55:59: Zuletzt auch nicht mehr soviel aber jetzt in Dänemark habe Ist noch früher aufgestanden, als die Kinder noch geschlafen haben.

00:56:07: Genau und das nehme ich mir auch immer wieder vor.

00:56:10: Und was ich aber gemacht habe – und das ist vielleicht die Alternative – Ich baue mir ein sehr starkes Netzwerk an Menschen um mich rumauf mit denen ich telefoniere oft zwischen sechs und acht Uhr morgens wenn entweder meine Tochter auch noch schläft oder noch keine Termine irgendwie sind und rede mit vielen Leuten aus meiner Vergangenheit, ob das aus meiner Konzernlandschaft ist von Bosch oder Audi.

00:56:36: Aber eben auch mit wirklich guten Gründerinnen und Gründern die ähnliche Sachen irgendwie erlebt haben wo ich mir Feedback hole, wo ich wirklich mit denen drüber rede wie sie halt jeder damit umgegangen weil ich manchmal merke dass mir das wichtig ist mal so zwei drei weitere Einblicke zu bekommen.

00:56:53: Und dann, auch wenn ich mich am Abend davor tierisch über irgendwelche Sachen aufgeregt hab.

00:56:58: Dann am nächsten Tag mit meinem Mitgründner Toni ins Gespräch gehe und irgendwie so mitgehe und sage, Toni, ich habe da gestern noch mal drüber nachgedacht.

00:57:06: Ey du hast recht!

00:57:07: Ich hab da ein bisschen länger gebraucht, musste darüber nachdenken.

00:57:11: Mir fällt doch eins oder zwei Meinungen irgendwie holen weil es mir schon wichtig ist, da auch nochmal andere Perspektiven zu hören.

00:57:17: Das ist leider ein bisschen beim Buch geworden dass sich das sehr viel macht Und für mich auch extrem wichtig geworden ist.

00:57:25: Ja, ich lern ja auch am allermeisten ausgesprächen das ist ja der schöne Podcast dass man dann immer wieder mit neuen Perspektiven konfrontiert wird und mit neuen erfahren und mit neun Stories vereinigen.

00:57:36: schön dass du deine und eure Story heute mit uns geteilt hast.

00:57:39: wer noch mehr erfahren will schaut in die Shownotes bucht sich mal einen auf Rügen, auf Sylt oder auch in einer der anderen Locations und es entsteht ja auch dauernd was Neues.

00:57:49: Schön dass du heute da warst!

00:57:50: Abschließende Worte von dir Hannes?

00:57:52: Erstmal vielen Dank, dass ich dabei sein durfte und ich glaube mit deiner Arbeit leistest du extrem viel die unsere Visionen und Mission auch unterstützt das wir in Zukunft hoffentlich mal in einer Welt leben wo's gar nicht so wichtig ist wo du wohnst sondern trotzdem irgendwie deinen Job und dein Traum irgendwie leben kannst Und das im besten Fall an dem Ort der dein Sehnsucht zu Ort ist.

00:58:12: Ja, sehr schön!

00:58:14: In diesem Sinne macht es gut und bis bald, Hannes.

00:58:16: Vielen Dank dir.

00:58:18: Ciao.

Über diesen Podcast

„You don’t have to listen to anyone, because in this new world, no one knows anything.“ Casey Neistat.

In meinem Podcast „New Work Chat“ interviewe ich spannende Köpfe rund um die Themen New Work, Kultur und Transformation.

Wie finden wir eine Arbeit, die uns erfüllt und einen Unterschied macht? Wie entwickeln wir unsere Unternehmen so, dass Mitarbeiter:innen dort gern arbeiten und einen besseren Job machen?

Und: Wie vereinbaren wir unsere Familie mit unserer Arbeit? Das interessiert mich als #Dadof3Girls besonders.

Ob bei einem Startup, einer Agentur oder einer Kommune. Hauptsache, wir bewegen was, experimentieren und teilen, was wir lernen. Hauptsache wir gestalten heute eine Welt, in der unsere Kinder Arbeit nicht mehr als milde Krankheit, sondern als sinnvolle Aufgabe sehen.

Den Podcast gibt´s bei Spotify, Apple Podcasts & Co.

Neue Folgen erscheinen wöchentlich Freitags um 6:00 Uhr. Tune in!

von und mit Gabriel Rath

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