Der Podcast für die neue Arbeitswelt
00:00:00: Willkommen zum New York State Podcast von meinem Vater.
00:00:04: Viel Spaß!
00:00:07: Es sollte doch unser aller Anspruch sein, dass wir Verantwortung übernehmen wollen und gestalten wollen.
00:00:12: Und das muss ja nicht an eine Position geknüpft sein.
00:00:15: Also ich kann ja auch als Mitarbeiterin in einem Meeting zum Beispiel bemerken, dass es hier vielleicht ne Ausrichtung gäbe die dem Ganzen gut täte und dann gestalte ich auch und dann bliese ich nicht.
00:00:25: Und als wir dann in die Schweiz kamen, ja, zweitausend war das.
00:00:29: Wir hatten damals zwei kleine Kinder und ein Jahr später habe ich dann um wieder arbeiten zu können an der Benner Fachhochschule als Dozentin für VW gearbeitet was erst mal so gar nicht geplant war aber was ich dann fast fünfundzwanzig Jahre lang gemacht hab weil ich habe jetzt tatsächlich zum ein-dresdessen siebten aufgehört.
00:00:45: Ich habe gekündigt und gesagt ich habe drei große Standbeine nämlich neben meinem Coaching Business und dem Podcast noch dass sich das Buch schreibe Das reicht mir.
00:00:55: Und so habe ich mich entschieden, das was ich eigentlich gedacht hatte nämlich bis zum Ende meiner Brusthättigkeit jetzt bei der Schule zu bleiben weil ich das auch sehr gerne gemacht habe eben dann doch nicht zu machen sondern jetzt eben diesen neuen Schritt zu wagen.
00:01:08: und da bin ich mittendrin.
00:01:09: ja gerade erst letzte Woche Freitag war der letzte Arbeitstag genau wir nehmen am Dienstag auf.
00:01:18: Natürlich gebe ich einen wirklich gut bezahlten Job auch auf.
00:01:20: Ich hätte das bis zur Pensionierung machen können mit hundert Prozent Pensum, nur VWL was alles in der Schublade liegt und alles was ich adaptiere ist für mich total easy going.
00:01:30: weil also die Modelle die stehen ja natürlich wäre irgendwo eine Nommenselbstläufe.
00:01:35: aber da muss ich mich ja auch selber ehrlich machen.
00:01:37: ist es denn dann das was bei mir immer noch so dieses Feuer entfachen kann?
00:01:41: Und ich muss mich dann schon mal fragen was will ich denn vor allem?
00:01:47: Und damit moin und willkommen zurück zum New Work Chat, dem Podcast für die neue Arbeitswelt.
00:01:53: Mein Name ist Gabriel Radt.
00:01:55: Ich freu mich riesig dass ihr wieder dabei seid.
00:01:57: heute am Sonntag den sechsten September.
00:02:00: Zwei tausend sechsundzwanzig.
00:02:03: hier geht's um inspirierende Geschichten von Menschen die was bewegen wollen die was ausprobieren die hier im podcast darüber berichten warum sie das machen und wo sie hinwollen.
00:02:14: Ich beschäftige mich selbst schon seit gut zwanzig Jahren mit Stories.
00:02:18: Ich hab früher im Rap Storytelling schon Betrieben, ohne drüber nachzudenken habe das dann im Social Media Marketing für Brands besser kennengelernt und später auch für Startups und Banken und Sparkassen gemacht in Marketing aber auch in der internen Kommunikation.
00:02:35: All das bring ich hier mit in diesem Podcast.
00:02:38: Ich hol hier Leute ans Mikrofon, die was zu sagen haben, die die Arbeitswelt auch ein Stück besser machen indem sie eben auch mit Leidenschaft dabei sind und indem Sie auch ihr Wissen teilen.
00:02:47: Wenn euch das Thema Storytelling interessiert dann abonniert doch gern auch meinen Storyteling Newsletter den es alle zwei Wochen in eure inbox gibt.
00:02:56: auf Substack findet ihr in den Shownotes.
00:02:59: Außerdem gibt es ein Storytelling-Sparingsprogramm.
00:03:01: Ich begleite euch dabei, eure Story aufzuziehen und zu erzählen.
00:03:06: Alles das findet ihr in den Show notes!
00:03:08: Wenn das interessant für euch ist, lasst uns gerne meinen Kaffee trinken, bucht euch einen Termin bei mir im Kalender würde mich freuen.
00:03:14: Heute geht's aber erst mal um die Story von Dr.
00:03:17: Verena Stahl.
00:03:19: Sie war schonmal hier vor einem guten Jahr infolge dreihundertdreißigund stellt heute ihr neues Buch vor.
00:03:26: Es kommt am ersten Oktober raus und lautet Stop-Pleasing Start Leading.
00:03:32: Hat auch ein bisschen was mit dem Titel ihres Podcasts zu tun, den sie schon seit einer Weile macht, People Pleasing AD.
00:03:37: Wir sprechen heute darüber warum wir uns da alle immer wiederfinden in diesem People Pleasings Und warum es eigentlich eine gute Idee wäre sich davon mal zu lösen und sich vielmehr die Meinung zu sagen Auch im Business Kontext weil wir uns dann viel schneller und besser weiterentwickeln können In den Themen.
00:03:55: Verena ist aus Norddeutschland ursprünglich kommend, aber schon seit vielen Jahren in der Schweiz.
00:04:01: Sie war Professorin an der Berner Fachhochschule für VWL und Change Management.
00:04:07: Sie ist systemischer Coach.
00:04:10: Ich freu mich, dass sie wieder da ist!
00:04:12: Habt ein tolles Gespräch mit ihr aufgenommen, das ich heute hier für euch habe.
00:04:16: Wenn es euch gefällt, dann abonniert bitte diesen Podcast.
00:04:21: Und ich freu mich, wenn ihr das honoriert, indem ihr diesen Podcast abonniert.
00:04:29: Vielen Dank dafür!
00:04:30: Wenn ihr mögt, schreibt mir auch gerne Nachricht mit eurem Feedback, mit Wünschen.
00:04:34: Wenn ihr selber mal in den Podcast kommen wollt ... Auch das ist immer wieder möglich.
00:04:39: Dann pitch doch gern mal eure Idee.
00:04:41: Das was ihr gerade so macht und was ihr vorhabt.
00:04:43: Schreibt mir über meine Website gabrylrad.com oder die Socials, die ihr in den Shownotes findet.
00:04:49: Jetzt springen wir erst mal rein In dem Podcast mit Dr.
00:04:52: Verena Stahl, viel Spaß und gute Unterhaltung!
00:05:02: Und damit moin und willkommen zu meinem Podcast New Work.
00:05:05: Ted.
00:05:06: freue mich sehr dass Verena wieder da ist.
00:05:08: Schöne Grüße aus Rostock Norddeutschland.
00:05:11: Ja die gebe ich dann natürlich zurück und das ist dann aus der Schweiz.
00:05:15: Schön dass du wieder da bist
00:05:16: Verena.
00:05:17: Ich freue mich auch total.
00:05:18: Kommt mir noch keine so lange her vor
00:05:20: Ja, aber es ist auch so viel passiert.
00:05:21: Ich glaube wenn viel passiert dann kommt ein das irgendwie nicht so lange hervor oder andersrum.
00:05:25: ich weiß es immer nicht.
00:05:26: also mir geht's sehr ähnlich
00:05:28: und wir bekommen ja voneinander mit dadurch dass wir beide immer wieder fleißig folgen raus hauen.
00:05:34: du bist ja auch richtig schön dran geblieben beim thema podcast.
00:05:37: wieviel folgen hast jetzt schon?
00:05:39: Ich habe jetzt morgen Folge fourneunzig und freu mich auf die hundertste genau.
00:05:44: Und bei der Hundertsten wird es dann eine Sonderfolge geben, da würde meine Verlegerin mich intervieren und da werden wir dann, weil das ziemlich genau auch mit dem Termin der Buchveröffentlichung zusammenpasst, wenn man dann eine ganz besondere Folge machen.
00:05:57: Ja!
00:05:58: Wir wollen heute nämlich auch über dein neues Buch sprechen.
00:06:01: Stop-Pleasing Start Leading.
00:06:03: Ich weiß gar nicht, ob das beim letzten mal schon so ein bisschen in den Startlöchern stand oder im Hinterkopf?
00:06:09: Oder überhaupt noch nichts davon.
00:06:12: Weißt du ich habe ja auch noch so gedacht also das weiß ich auch noch dass du mich zum Schluss gefragt hast und dann hab' ich so gesagt ne jetzt will ich mal der Podcast sich konsolidiert und das reicht mir jetzt auch und so war es dann auch und das musste sie sich auch konsolideren.
00:06:25: Ich hatte da zwischendurch mal ein paar Hänger wo ich dachte ich weiß gar nie ob ich das wirklich weitermache Und das hat sich dann aber zum Ende letzten Jahres ein bisschen verstetigt.
00:06:35: Dann habe ich diese Krise überwunden und hab dann eben gemerkt, jetzt braucht es noch mal ein anderes Medium um das was ich da so im Kopf habe den Menschen denen ich das gerne mitgeben möchte so ein bisschen gebündelter mitzugeben als durch die einzelnen Podcast folgen.
00:06:52: Ja, aber wir fangen noch mal vorne an.
00:06:55: Also beim letzten Mal hast du meiner mittleren Tochter ja schon erklärt was du so machst.
00:06:59: deswegen musst du das jetzt nicht nochmal wiederholen.
00:07:01: Wir machen zwar anders rum mit welchen?
00:07:03: für den feststecks würde zu dich beschreiben.
00:07:05: Ich habe mal so ein Visionboard gemacht in der Ausbildung und da durften wir uns so einen Akronym zurecht basteln.
00:07:10: Und da hab ich Nivea genommen, das sind ja auch fünf Buchstaben und das trifft es auch sehr gut.
00:07:16: zum Beispiel heute gelesen habe Niveas ist irgendwie eine Krise fällt mir jetzt gerade auf.
00:07:21: nivea Das End steht für Nabah das I steht für interessiert dass V das ist ein W steht dann für variabel also wie ausgesprochen.
00:07:31: Das ist ja nicht der Vater, sondern die Vase.
00:07:34: Dann bin ich bei E, das ist empathisch und das A steht für analytisch.
00:07:38: Lass uns noch mal ein bisschen in deine Story gucken bevor wir ins Buch einsteigen.
00:07:41: Machst du uns nochmal in zwei drei Sätzen sagen was Du gemacht hast und wie Du zum Buch gekommen bist?
00:07:48: Ja jetzt habe ich auch schon so ein langes Leben da sollte ich jetzt nicht ganz vorne anfangen.
00:07:53: Wo fange ich bloß an?
00:07:56: Ich würde durchaus mal dabei anfangen dass sich In der Schule Deutschleisenskurs hatte mir immer gut vorstellen konnte, Feuertonistin zu werden.
00:08:03: Weil ich sehr gerne Textanalyse gemacht habe und hab auch gern geschrieben und hab da auch schon mal irgendwann – ich glaub' ich war so dreizehn oder so mit so einem Buch angefangen.
00:08:11: aber dann habe ich das war mir so peinlich erstmal weggeschmissen.
00:08:14: Ich hab das sogar zum Papiermüll gebracht ganz brav in der Hoffnung dass es keiner findet und dann veröffentlicht was ja bislang nicht passiert ist.
00:08:24: Ja und dann bin ich irgendwie so ein bisschen abgekommen von dem Weg, weil damals auch Deutsch nicht so sehr aussehensreich zu sein.
00:08:29: Schien habe dann brav eine Banklehre gemacht, hab eigentlich gedacht jetzt fange ich an mit einem Deutschstudium ist dann aber auch nicht passiert, weil irgendwie war das dann doch anders als ich mir das so vorgestellt hatte.
00:08:40: Ich fand es ein bisschen langweilig mit dem Mittelallhochdeutsch habe das so einen Semestermal begonnen und dann war's das doch nicht.
00:08:45: Ja und hab dann meinen Herz für die VWL entdeckt!
00:08:48: Ich fand das in der Banklehre, die ich zwischendurch ja gemacht hatte total langweillig, aber da merkte ich plötzlich an der Uni dass wird sehr politisch unterrichtet und so kam ich dann zur VWl.
00:08:58: Dann wiederum hatte ich immer gedacht, ich gehe mal so in den Bereich Personalentwicklung promovieren und dann habe ich das gemacht.
00:09:06: Und das brachte mich so in den Verkehrssektor, wo ich dann strategische Unternehmensplanung und Entwicklung machen durfte was wiederum auch gut passte weil ich jemand bin der ganz gerne so aus der Metaperspektive auf die Sachen schaut und so Querbezüge herstellt und dann auch ja so Interdependenzen aufdeckt.
00:09:24: und das habe ich da sehr viel gemacht.
00:09:26: und als wir dann in die Schweiz kamen zweitausend Jahr zwei tausend war das.
00:09:30: Wir hatten damals dann zwei kleine Kinder, ein Jahr später habe ich dann um wieder arbeiten zu können an der Benner Fachhochschule als Dozentin für VWL gearbeitet.
00:09:38: Was erst mal so gar nicht geplant war aber was sich dann fast fünfundzwanzig Jahre lang gemacht hat weil ich hab jetzt tatsächlich zum einträchtigsten siebten aufgehört.
00:09:46: Ich habe gekündigt und gesagt ich habe jetzt drei große Standbeine nämlich neben meinem Coaching Business Und dem Podcast noch dass ich das Buch schreibe und das reicht mir.
00:09:55: und so habe ich mich entschieden Das, was ich eigentlich gedacht hatte nämlich bis zum Ende meiner Brusthätigkeit jetzt bei der Schule zu bleiben.
00:10:03: Weil ich das auch sehr gerne gemacht habe eben dann doch nicht zu machen sondern jetzt eben diesen neuen Schritt zu wagen und da bin ich mit drin.
00:10:10: Ja gerade erst letzte Woche Freitag war der letzte Arbeitstag genau.
00:10:14: Wir
00:10:16: nehmen am Dienstag auf!
00:10:18: Also Justin Time aber das hat natürlich auch vorher schon so ein bisschen in mir gearbeitet und ich kann ganz klar sagen ist es eher ein zwei Jahre zu spät passiert als zu früh Und von daher, ich bin wirklich happy und für mich sehr befreit.
00:10:32: Aber schön wenn man das selbst in die Hand nimmt, das Thema Karriere- und Berufsweg und sich nicht irgendwie vor vollendete Tatsachen stellen lässt und dann erst mal sich orientieren muss auch dann wird es Wege geben.
00:10:47: aber wenn man dasselbe überlegt Dann ist eine ganz andere Situation.
00:10:51: Ich habe das ja auch schon ein zweimal erlebt.
00:10:54: Genau, bei dir ist ja auch was passiert.
00:10:56: Du hast sicher Richtung Storytelling dann nochmal mehr
00:10:59: profiliert
00:10:59: und hast da ja auch sicherlich einiges zu berichten?
00:11:03: Ja, da müssen wir vielleicht noch mal... Kommen Sie mal
00:11:05: zu mir noch einmal!
00:11:06: Da kommst du noch mal zu dir genau.
00:11:07: Wir machen das einfach ganz sauber so
00:11:09: herum.
00:11:10: Ganz genau, machen wir das doch.
00:11:12: Wann kam denn der Gedanke zum Buch?
00:11:14: Ist er während des Podcasts entstanden?
00:11:17: Also es ist während des Coachings entstanden.
00:11:19: also ich habe sehr häufig Situation wirklich sehr häufig dass sich merke, oder hat jemand ein Thema und da gibts jetzt eine Folge.
00:11:26: Und die empfehle ich dann manchmal auch schon bevor sie überhaupt veröffentlicht sind.
00:11:31: Ich habe gestern wieder jemanden eine Folge gegeben, die ich jetzt nachpriorisiert habe.
00:11:34: Die ist jetzt irgendwann im Oktober dran und ich hab ihm dann schon mal den Link gegeben.
00:11:39: Das habe ich also immer oft gemacht.
00:11:40: umgekehrt.
00:11:41: Merke ich dann auch, ah!
00:11:42: Ich müsste dazu meine Folge machen.
00:11:43: Also das arbeitet miteinander.
00:11:45: Das liebe ich halt wieder wenn sich das so über Kreuz trifft.
00:11:49: Ist auch meine Scannerpersönlichkeit an der Stelle Habe ich auch drei Folgen schon zugemacht, übrigens ein ganz spannendes Thema.
00:11:55: Nein und dann habe ich plötzlich gemerkt, oh jetzt hab' ich aber doch fünf, sechs Folgen die ich da angeben muss.
00:12:00: es wäre viel einfacher ich hätte so einen Ort wo alles kuratiert zusammenzufinden ist Und das sind ja nicht alle so dass sie gerne nur hören manche wollen es lieber nochmal nachlesen und so.
00:12:12: Ich mache zwar auch Blockbeiträge dergleichen Aber da ist es wieder ein bisschen vereinzelt und ich wollte es ja gerne an einem Ort haben.
00:12:19: So kam der Gedanke Und dann war der natürlich nicht die ganze Zeit ganz sicher da, weil dann kommen natürlich Zweifel wie so was.
00:12:28: Ja, wieso soll ich jetzt noch ein Buch schreiben?
00:12:30: Es gibt zu viele Bücher.
00:12:31: werden Bücher überhaupt noch gelesen?
00:12:32: du kennst sicherlich die ganzen Themen hat es schon bisschen gebraucht diese inneren Widerstände dann auch nochmal wieder zu überwinden.
00:12:40: Es war nicht so sehr die, sag ich mal Sorge oder so davor es könnte zu viel Arbeit werden sondern wirklich dann nutzen.
00:12:46: ist der wirklich da was
00:12:48: das Ziel von so einem Buch ne?
00:12:49: Ist ja auch eine gute Frage.
00:12:51: einige wollen das mal gemacht haben so weil's auf der Bucketlist des Lebens steht also auf meiner Bucket list stehts auch noch.
00:12:58: aber ich will jetzt auch nicht nur für mich dann schreiben wenn es dann irgendwann mal soweit sein soll sondern man möchte schon irgendwie einen Impuls setzen den es hoffentlich braucht.
00:13:07: Das ist so genau.
00:13:07: Und das war auch wirklich so ein Punkt, wo ich dann dachte oder lass es doch
00:13:11: sein.".
00:13:12: Also und dann hat eine Freundin von mir eine sehr gute Frage gestellt übrigens auch ausgebildete systemische Coach und die hat dann so gesagt ja wie müsste denn das Buch seiner mit du es schreiben müsstest?
00:13:21: Dann habe ich gesagt naja das müsste halt vor allem gerne gelesen werden.
00:13:25: Sie sagt was sind dann diese sich anschließende Frage?
00:13:29: Das müsste eben so sein, dass es interessant ist und das es mich so reinzieht.
00:13:33: Und dass ich das unbedingt weiter erfahren möchte wie die das jetzt so hinkriegen?
00:13:36: Weil das Thema war für mich klar.
00:13:38: also ich wusste mittlerweile, dass Pippa Bliessing Adéh ist so dermassen vielschichtig und da findet sich ganz viel Grundlegendes im Leben.
00:13:46: Ganz viele grundlegende philosophische Gedanken finden sich dort wieder.
00:13:50: Und das hat mich wirklich gereizt, das auch mal in dieser Tiefe zu ergründen und dann eben auf eine Art und Weise darzustellen, lesen wollen.
00:13:59: Und die nächste Frage ist bestimmt ja, wie muss es dann geschrieben sein?
00:14:02: Nämlich mal an!
00:14:04: Ja ich würde erstmal mit dir über das People Pleasing sprechen.
00:14:07: Die Arbeitswelt ist ja ein Spiegel der Gesellschaft in vielen Hinsichten.
00:14:12: Das heißt dieses People Pleasings Thema haben wir nicht nur im Büro sondern auch in den Familien und Vereinen.
00:14:20: Vielleicht kannst du uns da mal so'n bisschen Mit reinnehmen, was verbirgt sich alles unter diesem People-Pleasing?
00:14:27: Was steckt da drin und warum ist das so ein Riesenthema.
00:14:31: Ja, das ist in der Tat herausfordernd, dass jetzt so in einem Satz zu beantworten weiß ich das Muster weil es ist ein Verhaltensmuster, was wir beobachten können.
00:14:41: Weiß ich das musste natürlich auf ganz unterschiedliche Art und Weise zeigt Und wenn ich jetzt alles nenne dann scheint es so als wenn dass auch alles gleichzeitig stattfinden muss und das ist es natürlich nicht, deshalb habe ich's in dem Buch auf vier Personen so ein bisschen verteilt.
00:14:56: Also ganz grundsätzlich mal sage ich mal was es nicht ist wenn jetzt jemand einfach mal nett und freundlich ist, wenn er mal einlängt oder sie feststellt Ich bin hier im Meeting und da ist sowieso schon unheimlich viel Diskussion meine Führungskraft muss doch mal auf den Punkt kommen und man ist dann womöglich empathisch, kann sich reinfühlen.
00:15:15: Und möchte da nicht auch noch querschießen und so.
00:15:18: All solche Dinge das sind ein verträgliches Verhalten.
00:15:21: Das ist ein kooperatives Verhalten.
00:15:24: Wichtig, dass Menschen sich so verhalten damit wir in einer Gesellschaft auch miteinander auskommen.
00:15:29: Du hast ja gerade schon zurecht gesagt es gibt ja ganz viele Formen von Gesellschaft und kleinen größeren Systeme.
00:15:35: und stell man sich vor alle würden da jetzt das Gegenteil vielleicht machen und nicht versuchen dem anderen auch mal entgegen zu kommen und zu gefallen Das wäre ja auch ganz schrecklich!
00:15:46: Ich jetzt meine, es ist mehr so eine Zwangsläufigkeit an Verhalten.
00:15:50: Also Unausweichbarkeit.
00:15:52: also wir sind in einer Situation die uns an etwas Früheres vielleicht auch erinnert, die uns irgendwie Stress, die Uns in Bedrängnis bringt.
00:16:00: das ist ja auch immer ein subjektives Erleben.
00:16:02: und Jetzt will ich da irgendwie rauskommen?
00:16:05: Ich brauche unbedingt Sicherheit!
00:16:07: Ich Brauche unbedingt Zugehörigkeit!
00:16:10: die Bestätigung, dass ich wertvoll bin und dann sehe ich keine andere Möglichkeit als das zu tun eben zu bliesen um all das zu bekommen.
00:16:19: Und habe keine Alternativen an der Hand.
00:16:21: also es bringt mich dann in so einem Stressmoment automatisch in dieses Muster und das ist in meinen Augen das Problematische dabei weil solange ich die Möglichkeit hab abzuwägen ist mir das jetzt wert oder ist es mir nicht wert?
00:16:34: wie sieht es mit Kurskosten und Nutzen aus?
00:16:36: Es ist ja gar kein Problem.
00:16:37: im Gegenteil ist ja auch smart, wenn man dann erkennt okay pass auf.
00:16:41: Jetzt muss ich ja nicht nochmal Öl ins Feuer gießen aber wenn ich immer dabei bin zu beschwichtigen um mich zu unterwerfen und vielleicht nur dasselbe zu sagen was der andere hören will das ist so ein Echoismus.
00:16:52: das ist auch auf dem Nazismus Spektrum das Gegenstück vom Nazisten also oder vom nazistischen Verhalten Und das ist dann problematisch.
00:17:00: Du hast ja schon angesprochen, die Gesellschaft kommt da ja mit rein weil ich habe mal ein Kino-Speech gehalten wo ich aber nur zwanzig Minuten Zeit hatte und da hatte ich immer über die eine Seite gesprochen nämlich immer noch über diese individualpsychologische Komponente und am Ende waren dann die Zuhörenden bisschen sauer weil sie meinten Ja, das kann ja nicht sein!
00:17:17: Weil die Leute werden ja auch von dem System reingedrängt in das Verhalten.
00:17:21: Da haben Sie natürlich recht, weil es irgendwie so'n Push und Pull, weil's wird hier auch gefördert Also es wird gefordert und es wird dann auch gefördert.
00:17:30: Weil das eben auch schön und bequem ist, wenn da so ein paar ... Ja, das kann man ja auch als Team dienliches Verhalten bezeichnen Und man kann es ja umetikieren, etikettieren.
00:17:43: Als jetzt ist es als People Pleasing weiterhin zu frame.
00:17:46: Was sind so klassische Fälle von People Pleasings die du vielleicht aus dem Coaching heraus schon oft erlebt hast?
00:17:53: Wo du gesagt hast also in dieser Situation könnte man noch anders vorgehen?
00:17:57: Ja, das sind natürlich immer so.
00:17:59: Team-Meeting-Situationen habe ich schon benannt.
00:18:02: Da also irgendwie nicht einen zu großen Raum einnehmen zu wollen dann aber festzustellen irgendwie ärger als ein.
00:18:07: Trotzdem es gibt ja immer so diese Vielsprecher und die sich dann zurück nehmen das sind auch manchmal geht es auch ein Herr mit einem introvertierten Wesen.
00:18:17: Das ist eben jetzt genau der springende Punkt.
00:18:19: Es gibt da nicht nur diesen einen Typen es gibt natürlich genauso auch extravertierte Bibelbliese, also das ist nicht an der Stelle mal festgelegt.
00:18:28: Es ist dann aber auch so wenn jetzt jemand sagt die Themen landen immer bei mir ich krieg immer alles auf den Tisch weil man macht es ja auch so mein Arbeit ist ja so fleißig weg, man isst so schnell, man ist nicht diejenige Person die es dann verschiebt sondern ist sehr zuverlässig leistungsfähig.
00:18:44: Also da kommen wir dann plötzlich in dieses Gebiet.
00:18:47: Jemand leistet eben viel ist ein Hyperformer Und dann gibt es Fälle, wo jemand das gar nicht aushält.
00:18:54: Wenn die Stimmung schlecht ist und eigentlich proaktiv schon anfängt für gute Laune zu sorgen oder Stimmung zu sorgen und dass so als seine Rolle nimmt... Also sind
00:19:04: da Leute, die immer lachen auch wenn sie etwas erzählen was gar nicht lustig ist?
00:19:08: Hast du schon
00:19:08: gehört, dass die Sonne scheint?
00:19:12: Ja!
00:19:12: Ja, man hat so das Gefühl.
00:19:14: Das haben sie irgendwie so mitgenommen in irgendeinem Kurs.
00:19:16: Sie müssten immer sehr positiv sein.
00:19:18: Das ist dann auch eine toxische Positivität vielleicht und sendet natürlich ganz falsche Signale dann auch.
00:19:25: Weil das ist ja das Thema!
00:19:26: Ich meine da bleiben Sachen auf der Strecke und deshalb ist es ebenso dass man das jetzt nicht einfach nur für die Person jetzt blöd sondern es ist ja auch für die Umgebung oder das Team oder die Unternehmung als Ganzes von Nachteil.
00:19:40: Ich hab mal so eine Story gehört, das mag auch ne Legende sein.
00:19:43: Dass Steve Jobs mal zwei seiner Führungskräfte gekündigt hat und dann haben sie ihn gefragt warum?
00:19:48: Weil es gab erst keine Begründungen und da meint er, Sie hätten ihm nie widersprochen in den letzten drei Jahren!
00:19:55: Und das könnte er nicht akzeptieren denn es bräuchte diese Diskussionskultur damit man besser wird.
00:20:04: Er war natürlich ein sehr umstrittener Chef, deswegen ist das jetzt nicht ein Beispiel für gutes Leadership.
00:20:08: Aber zumindest wirft es mal die Frage auf wie kann es dann anders gehen?
00:20:14: Und die Frage, die damit verbunden ist – Wie kommen wir denn da hin?
00:20:16: Also dein Buchtitel verspricht ja, es gibt einen Weg!
00:20:22: Genau, richtig.
00:20:23: Aber das ist eben nichts was dann irgendwie auf so einem Silbertablett präsentiert werden kann und es muss eben auch besser verstanden werden.
00:20:30: erstmal oder jede Person oder Institutionen die daran interessiert ist das zu bekämpfen oder anders zu machen muss erst mal herausfinden was ist denn hier die Ursache wo kommt das her?
00:20:40: Und dann aufzuschlüsseln aus diesem Ursachenverständnis heraus.
00:20:47: Was ein auch positiv dabei anlocken kann ist zu ändern.
00:20:51: Also es soll eben auch attraktiv sein, also nicht nur ein vermeiden das stop oder ade sondern eben auch was bringt es mir denn jetzt wenn ich das verändere und dass dann nochmal sichtbar machen und aus diesen beiden Dingen heraus dann eben einen neuen Weg zu finden.
00:21:08: Aber das ist ein Entwicklungsweg, so wie jede Veränderung auch immer ein Weg ist, wo es Rückschläge gibt und wo mal Sachen klappen, mal weniger klappen.
00:21:15: Und deshalb habe ich das ja auch in meinem Buch als eine Entwicklungseise angelegt, so eine Jahreszeitenreise, wo man mit dieser Metapher schon begreift dass es da im Außen auch immer wieder Wiedrigkeiten gibt.
00:21:29: bei mir Donnertsgrö... Übrigens gerade, ich hoffe das hört man jetzt bei der Aufnahme nicht.
00:21:33: Weil wir sind ja hier ganz nah ... Nee, nee!
00:21:35: Das ist ein anderes Donnern-Nee aber wir sind so nah an den Bergen und deshalb gibt es dann jeden Abend im Moment Gewitter genau.
00:21:46: Jetzt haben wir hier beim Podcast schon in den letzten Jahren viel über Unternehmenskultur gesprochen über die Art und Weise wie man in Teams zusammenarbeitet, wie man kommuniziert.
00:21:59: Da gab's auch so unterschiedliche Phasen.
00:22:01: Es wurde auch als New World grad so ein Hype-Thema war, über Demokratisierung gesprochen und über Selbstorganisation.
00:22:07: Ich hab heute mal wieder einen Post auf LinkedIn gesehen.
00:22:10: da ging es um die DB Cystrel.
00:22:12: das ist ja die... IT-Tochter der Bahn, der deutschen Bahn.
00:22:15: Die sind ja selbst organisiert und sagen so von sich die sind eines der größten selbstorganisierten Unternehmen Europas.
00:22:21: Das mag auch sein.
00:22:23: Hört man gar nicht mehr so viel davon ist es doch alles wieder sehr hierarchisch von oben nach unten jetzt auch so nach der Pandemie Back to Office usw.
00:22:29: Und sofort könnte man ja faszinierend gewinnen dass auch wieder mehr dieses alte gelebt wird von oben Nach unten das heißt Von oben nach oben wird angesagt und von oben noch oben wird bestätigt und Ja gesagt Ist das ein Eindruck, den du auch hast oder enttäuschtest?
00:22:45: Also ich habe jetzt natürlich keine empirischen Erkenntnisse da.
00:22:48: Es ist immer
00:22:48: viel zu neu.
00:22:49: Die Eindrücke die ich habe ist dass sich Wahrnehmende des Menschen die zu mir ins Coaching kommen ganz klar einen erhöhten Druck spiegeln und aus dem privaten... Freundeskreis oder so hört sich das auch mehr danach an.
00:23:01: Das ist immer so, wenn ich jetzt das aus einer volkswirtschaftlichen Perspektive anschaue oder so zu logischen ist es ja nachvollziehbar.
00:23:07: Es ist ebenso Jetzt sind die Zeiten wieder mehr für einen Arbeitgebermarkt Wenn man so will und dann diktieren sie eher die Bedingungen Und da sind natürlich viele Dinge auch bequemer.
00:23:17: Und das Gefährliche dabei ist eben dass Die Vorteile dir auch Für die Organisation entstehen Aus diesen anderen Organisationsformen Dass die dann vielleicht wieder aus dem Blick Weil diese Leute, die das zu lassen, haben nur eine beschränkte Perspektive auf.
00:23:38: Sie schauen dann einfach nur unmülltebar an.
00:23:40: Wo habe ich jetzt direkter das sagen?
00:23:42: Das ist hier bei dieser Variante... Und das andere hat sich vielleicht auch noch nicht lang genug einleben können, denke ich mal.
00:23:48: Weil uns kommt das jetzt zwar so vor als das was wir eben kennen aus den letzten Jahren.
00:23:52: aber wenn man das jetzt mal vergleicht in das Industrie-Arbeitszeitalter mal nimmt dann ist es eigentlich nur ein ganz kurzer Zeitraum wo wir jetzt mal einen Umdenken hatten und leider ist es jetzt doch schon sehr schnell wieder zu einer Umdenke gekommen.
00:24:06: Deshalb befürchte ich einfach dass das sehr schnell auch in Vergessenheit graten kann.
00:24:11: Und im Moment muss ich sagen, bin ich eher etwas pessimistisch, weil die Einschläge werden ja immer kürzer und wenn man so was wie mit dem russischen Angriff kriegt ist es noch nicht weggegangen.
00:24:22: Also irgendwie kommt eine neue Krisenhärt dazu und das macht natürlich dann die ökonomische Situation so viel schwieriger sodass eben der Druck auf die Unternehmen wächst und da kann man an dieser Stelle bequem den Druck auch wiederum an die Arbeitnehmenden weitergeben.
00:24:38: Wenn man dann Angst davor hat, seinen Job zu verlieren, wird man sich wahrscheinlich nicht auf die Hinterbeine stellen und auf einmal vom Pipipliser zum Revolutzer werden, sage ich
00:24:45: immer.".
00:24:46: Also wir hatten früher so die Zeit in der man sich in den Unternehmen noch relativ sicher fühlten und dadurch auch für ausprobieren konnten.
00:24:54: Also da ist ja so dieses ganze New Work-Thema auch entstanden.
00:24:58: Wir probieren mal neue Arbeitswelten aus, neuer Organisationsformen
00:25:01: usw.,
00:25:02: weil wir können es irgendwie... Dann hat die Pandemie diesen Druck gebracht, diesen Veränderungstreiber.
00:25:07: jetzt muss das sein.
00:25:09: und jetzt ist die Unsicherheit im Außen wieder sehr groß gefühlt größer denn je.
00:25:14: Und jetzt greift man nach den alten Instrumenten wieder und hofft sich diese Sicherheit zurückzuholen.
00:25:19: Ja, genau!
00:25:21: Man sieht eben durch dass dieses Ganze Bedürfnis nach Sicherheit zum ganz, ganz kräftiger Treiber bei ganz vielen Dingen ist.
00:25:27: Also individuell eben auch beim Pipi-Pleasing mehr Sicherheit zu haben wirklich sich sicher zu sein gehöre ich dazu.
00:25:34: und was ist mein Platz hier im Team in der Unternehmung?
00:25:39: Ja, wiederholt sich jetzt.
00:25:40: und wie du eben sagst hast es sehr schön analysiert finde ich auch nochmal das von der Organisationsperspektive.
00:25:46: Und ich muss sagen also ich weiß dass eben dieses Ganze mit MS Teams und so das gab's ja auch schon vor der Pandemie aber da haben viele gemauert aber auch Arbeitnehmerseiten haben gemaubert ist.
00:25:55: Ich selbst habe zum Beispiel dann auch manchmal sagt achja ich weiß gar nicht ob ich das jetzt so hinkriege und somit der Technik
00:26:00: meine Kamera geht heute nichts
00:26:02: Meine Kamera geht heute nicht.
00:26:04: Nein, das höre ich manchmal heute sogar noch.
00:26:05: Das habe ich in der Zeit dann gehört von den Leuten die das nicht wollten und es höre sich auch manchmal heute noch wo man immer so denkt dass ist ja so wie vor zehn Jahren meinten die E-Mail kam nicht an Leute.
00:26:14: also bitte
00:26:15: mittlerweile sollte man's drauf haben.
00:26:17: nein aber ich meine das is nun mal so.
00:26:19: oft ist die Technik schneller als der Mensch der das dann adaptieren möchte gibt es Widerstände.
00:26:24: aber dann hat das so unwahrscheinlich beschleunigt und wer weiß vielleicht recht sich das hier jetzt gerade.
00:26:29: vielleicht ging das auch zu schnell.
00:26:31: Ich weiß es nicht.
00:26:34: Das Gegenteil oder Gegenstück zum People Pleasing, was wäre das für dich?
00:26:39: Eine gesunde Diskussionskultur?
00:26:42: oder wie würdest du's beschreiben?
00:26:46: Ich habe ja vorhin schon von dem Spektrum angefangen.
00:26:48: Man könnte also jetzt zum Beispiel das Analog aufbauen wie beim Thema Narzissmus, weil auch da kann man ja unterscheiden zwischen einem gesund dominanten Verhalten jemand der auf andere zugeht und aus seinen Anteil nicht unter den Tisch stellt oder sein Licht nicht unter Den Schäffel stellt so heißt es glaube ich Und da oder auch extravertiert einfach ist, sich gerne vernetzt und so.
00:27:10: Dann gibt es ja irgendwo zu viel des Gutes und dann landen wir da irgendwo im nazistischen Verhalten ohne jetzt gleich in das pathologische Abdriften zu wollen, dass hier wieder was anderes.
00:27:19: So kann man das nicht beim People-Pleasing ähnlich vorstellen.
00:27:23: Da auf der einen Seite sind Menschen die eben da des Guten zuviel tun, die überempartisch sind, sich Dauern zurücknehmen immer nur plappern, was sie anderen wollen.
00:27:34: Emanzipieren mehr, behaupten seine Grenzen besser setzen und so.
00:27:38: Und dann in ein gutes Mittel zu kommen.
00:27:42: Ich nenne das immer im Podcast mit Samfmut und Stärke.
00:27:47: Habt ihr es aber für dieses Buch empathisch um?
00:27:50: formuliert, weil es hieß so ein bisschen sanftmütig würde vielleicht die männlichen Leser abschrecken.
00:27:56: Ich weiß es nicht!
00:27:57: Mir gefällt das Wort einfach sehr gut.
00:27:59: aber dann ist es für den Podcast reserviert und ich meine im Kern dasselbe.
00:28:03: also es soll einerseits zugewandt sein, aber was ich ja schon bei meinem Nivea so gesagt habe.
00:28:08: Übrigens, ich krieg da jetzt leider keine Werbeeinnahmen führte sich das jetzt schon dreimal gesagt hat.
00:28:14: Ja und das klar ist aber eben wirklich auch klare Kante zeigen, eben sich die Butter nicht vom Brot nehmen zu lassen.
00:28:20: Zu schauen wo bleibe ich?
00:28:22: Wo ist hier mein Platz im Team und so weiter.
00:28:24: also dieses auch selbstbewusst Souveräne auftreten Das ist das was ich mir wünsche.
00:28:30: und dass es eine schmale Gratwanderung muss ja auch situativ immer wieder neu ausgelotet werden Und deshalb ist er auch echt anspruchsvoll.
00:28:39: Gelingt das auch nicht immer, dass ist klar.
00:28:41: Es ist aber dann kein Problem wenn es situativ ist.
00:28:44: sobald es ein Muster wird Dann würde ich sagen lohnt es sich mal zu schauen ob man das nicht anders machen möchte.
00:28:50: Und wie geht man denn vor?
00:28:51: Also sagen wir mal hier Führungskräfte auch zu die Teams haben und sagen ah ich kenne das Wir erleben das Wo fängt man da an?
00:29:02: Also ich würde jetzt dann vor allem wahrscheinlich erst mal dann bilateral vorgehen mit der mit der Mitarbeitenden Person, dass man im Bilateralen klären und das dann eben ansprechen aufzeigen.
00:29:12: Dass einem da was aufgefallen ist und wie das ausschaut.
00:29:15: Ich habe jetzt auch schon Führungskräfte bei mir gehabt die ein Stück weit geschickt wurden von ihren Vorgesetzten, die dann nämlich genau das identifiziert haben gesagt haben oh das sind hier Leute, die passen sich viel zu stark an.
00:29:27: Die brauchen hier mal so eine veränderte verändertes Rollenbild von sich selber.
00:29:33: Und ich kann mir vorstellen, dass das nicht ganz einfach ist.
00:29:36: Da muss man wirklich die richtigen Worte finden und auch vor allem immer vom Erleben sprechen.
00:29:40: unter gleichen Mehrlacher wird es noch in den falschen Hals kommen.
00:29:43: Man denkt sich Ich bin weiß wie team dienlich und jetzt wird mir das jetzt hier vorgeworfen.
00:29:48: also Es gibt natürlich die Möglichkeit das mit Ratgebern Podcasts und guten Büchern selbst zu lösen.
00:29:55: Oder die Abkürzung.
00:29:56: Man macht es in einem Coaching, wo ganz viel gespiegelt wird, wo auch andere Perspektiven bewusst eingenommen werden und wo dann unterschiedliche Themen zusammen mal gesammelt werden, die so eine innere Landkarte füllen können, dass man sich selbst einfach mal ganz anders auf dem Schirm hat.
00:30:12: Und das ist das was ich anbiete im meiner Arbeit
00:30:16: Oder in einem Team selbst das mal zu behandeln und mal im Rahmen des Teams drüber zu sprechen, wo begegnet uns das?
00:30:24: Wo verhalten wir uns so bewusst oder unbewusst?
00:30:27: Dazu
00:30:27: brauchen wir natürlich aber auch eine gewisse Sicherheit im Team.
00:30:30: Absolut, da sind wir bei der psychologischen Sicherheit.
00:30:33: Ich glaube auch das kann man jetzt nicht von jetzt auf gleiches sein denn es ist wirklich ein Superteam was er weiß wie.
00:30:38: aber dann würde ich mal behaupten hat dass auch nicht diese Plesingkultur dann sollte dort auch bisschen mehr Offenheit am Start sein.
00:30:46: Das ist ja immer die Frage Es ist jetzt ein individuelles Muster oder?
00:30:49: zeigt es sich womöglich auch kollektiv dann schon wie die Beziehungsdynamik ist, wie man miteinander umgeht.
00:30:55: Es gibt ja auch so bekannte Teamphasen, die eben erstmal so beim Forming sind und dann kommt eventuell immer so ein Storming Und dann kommen wir zum Norming und Performing, aber wenn wir eben immer so in dem Forming bleiben und uns nicht trauen mal auch zu streiten.
00:31:10: Dann ist das auch mit Performing irgendwie nachher nicht möglichen?
00:31:13: Das sind ja auch so Zusammenhänge, dass es ein Modell was von Tuckman kommt.
00:31:16: Und da gibt's auch schon viel, viel länger als mir oder auch hier im Deutschsprachigen, das Wort Pipi-Plesin bekannt sind.
00:31:22: Das Phänomen ist ja nicht neu!
00:31:24: Das ist ja etwas, was es sehr lange gibt.
00:31:26: Und ich meine, es ist letztlich auch die Frage der Balance, die goldene Mitte zu finden ausüberabgerechnet über Anpassung und jetzt auf ein Team bezogen.
00:31:35: Ja, ich würde sehr begrüßen... Ich habe schon mal Teamworkshops gemacht, da ging es mehr um Werte und da hab' ich dann aber auch so ein bisschen das dahin lenken können!
00:31:43: Und ich habe dann auch über Konfliktlösungs-Style gesprochen mit ihnen.
00:31:46: und die Anpassungen des Purple Plesing ist einer von möglichen fünf Konfliktlösungstilen weil da gibt's eben die Dominanz.
00:31:54: Ich setz mich immer durch, die Anpassung.
00:31:55: Ich pass mich immer an.
00:31:57: Dann gibt es die Vermeidung.
00:31:58: ich lauf weg ist im Übrigen auch sehr ähnlich wie Fightfleet Flight und Freeze.
00:32:03: Und dann habe ich den Kompromiss, was so ein bisschen auf Fowler-Kompromiss sein kann irgendwo in der Mitte liegt und dann haben wir den Konsens.
00:32:10: Der findet sich tatsächlich.
00:32:11: wenn ich mich wirklich mal ehrlich mache und sage wo drückt bei mir der Schuh ohne dass es als Vorwurf ankommt.
00:32:18: da muss ich natürlich auch gut kommunizieren können damit das keine Gewalt volle Kommunikation wird.
00:32:24: Dann können wir zueinander kommen und zwar darüber weil wir mal unterschiedliche Ansichten auflegen Und nicht trotz, sondern weil.
00:32:33: Das ist das Überraschende und dann zerplatzt manchmal auch ganz viel negative Energie.
00:32:40: wenn wir das mal geklärt haben
00:32:42: Wie würdest du es gerne mal in die Hand drücken?
00:32:46: Wer solltest lesen?
00:32:47: Ja natürlich Menschen die Einmal vor allem auch Nicht nur im Privatleben stattfinden Sondern in irgendeiner Weise im Beruf sind sehr ehrlich auch immer verantwortungsvolle Position haben.
00:32:59: Das muss nicht die Führungskraft sein, ich habe es im Titel deshalb weil es für diesen Zweck so in der Form noch kein explizites Buch gibt und das Ledig natürlich darauf hindeutet.
00:33:08: aber ich interpretiere es auch gerade in dem Winter Kapitel was ja ein Viertel ist des Buches sehr stark generell darauf zu sagen Es sollte doch unser aller Anspruch sein dass wir Verantwortung übernehmen wollen und gestalten wollen Und das muss ja nicht an eine Position geknüpft sein.
00:33:25: also Ich kann ja auch als mit als Mitarbeiterin in einem Meeting zum Beispiel bemerken, dass es hier vielleicht eine Ausrichtung gäbe die dem Ganzen gut täte und dann gestalte ich auch.
00:33:35: Und dann pliese ich nicht.
00:33:36: also das und dann aber natürlich auch Menschen, die das bei sich selber beobachten oder eben auch beim Menschen die im ihrem Umfeld sind und die daran interessiert sind sowie die Führungskraft die vielleicht gar nicht please sondern sehr selbstbewusst führt zu sagen aber ich möchte mal verstehen was ist denn hier bei mir im Team überhaupt los?
00:33:53: Wie kann ich das lösen?
00:33:55: Die sollten das Buch nehmen und dann aber auch Menschen, die nicht so Bier ernst sind.
00:33:59: Also die auch mal ein bisschen einen Augenzwinkern mögen weil ich versucht habe das Buch nicht zu trocken zu schreiben.
00:34:04: also Ich mag es selber gar nicht so sehr Auch wenn ich jetzt aus einer akademischen Linie komme, aber das war auch ein Grund, warum mich gar nicht so eine Professorin-Laufbahn an der Uni wollte.
00:34:14: Und ich mag es einfach, wenn man über Menschen ... Wenn man solche menschlichen Phänomene betrachtet, wenn da auch ganz viel über Menschen gesprochen wird und ja... Das wäre mir noch wichtig!
00:34:23: Ich glaube sonst ist mein Enttäusch.
00:34:24: Wenn man jetzt Wahnsinn, Tausend Quellen und Fußnoten, ich habe mit Quellen gearbeitet, aber wenn man überall zehn Studien pro Seite suche dann ist man bei mir nicht richtig aufgehoben.
00:34:34: Wo mir übrigens das People Pleasing auch begegnet ist bei den KI-Agenden.
00:34:39: Oh, unbedingt!
00:34:41: Wann noch immer du da was erfragst bekommst ja sofort ein... Das ist ja eine tolle Frage.
00:34:48: Schön dass du heute darüber nachdenkst, immer zugewandt und wenn du dann sagst ne der stimmt ja gar nicht selbst an Ja da hast du natürlich recht, es stimmt
00:34:57: aber nicht.
00:34:58: Ich
00:34:58: glaube du musst an dem Prompt so adressieren dass auch die KI irgendwann dann checkt oder dieses large language model, das es nicht so angebracht ist.
00:35:10: Ich glaube von Grundeinstellung her sind diese Systeme auch eher so, dass sie uns bestätigen wie immer wir drauf sind.
00:35:17: Das ist eine sehr gute Beobacht und kann ich nur bestätigend.
00:35:22: Aber ich hatte jetzt letztens eine lustige Situation, weil ich natürlich auch damit arbeite.
00:35:26: Es wäre ja auch dumm das nicht zu tun und dann bekam ich doch ernsthaft die Antwort von Claude nämlich geschrieben es müsste ich noch mal überdenken ob ich das wirklich so machen wollte weil dann würde man doch langsam den Eindruck bekommen die Firma wäre etwas.
00:35:39: und jetzt halte ich fest schlampig Und ich hab das Wort schlampig noch nie erwähnt, aber es stimmt.
00:35:44: Weil das war dann so zweimal eine sehr ähnliche Situation wo zweimal ein Fehler übersehen wurde.
00:35:48: Ich muss da ja mir Situation ausdenken Was kann passieren?
00:35:52: Wo das jetzt konkret passiert.
00:35:53: Aber ich fand das klasse weil ich habe dann gesagt oh macht das weiter so Mach mich unbedingt darauf aufmerksam Ja Auf solche gedanklichen Fehler oder so und ich find also wirklich klasse für so'n amerikanischsprachiges Dann auch noch schlamppig zu schreiben.
00:36:08: Also ich hab's gefeiert
00:36:10: Und dort dürften wir auch in den Teams unsere Leute und Mitarbeiter ermutigen.
00:36:15: Bitte sprich das an, was du siehst kritisierst konstruktiv in der Sache also die die leute ermutigend.
00:36:23: ich habe mal dieses buch keine regeln gelesen über die Kultur bei netflix.
00:36:28: Ich weiß nicht ob ihr das auch mal in der Hand hattest und da ging es auch immer darum die die dinge zu kritisieren wenn sie nicht im besten Sinne des unternehmens sind Egal, ob die Führungskraft drei Etagen über mir das so wollte.
00:36:45: Wenn ich der Meinung bin dass es nicht das beste Sinn des Unternehmens dann kann ich es kritisieren und dann kann Ich etwas dagegen unternehmen.
00:36:51: und dann bin ich sogar gefordert das so zu tun weil Es eben keine Regeln gibt die sagen es muss oder so sein sondern Es ist eine Kultur geforderte die auch auf konfrontation stückweit ausgelegt ist damit Man den bestmöglichen Erfolg hat.
00:37:05: also eigentlich ein system was wir hier in unseren Unternehmen so gar nicht haben.
00:37:10: Fand ich mal interessant so als Gegenentwurf und ich finde zumindest die Idee gut, dass man sich gegenseitig auch immer wieder ermutigt unbequeme Dinge anzusprechen auszusprechen und dann natürlich ergebnisoffener auch reinzugehen.
00:37:24: Total!
00:37:25: Wobei jetzt auch beim Zuhören finde ich super spannend.
00:37:28: Ich habe nunmal die Netflix-Serie zu Netflix gesehen.
00:37:31: netflix war es jetzt so sportiv netflix ne?
00:37:33: Sportivei
00:37:34: gibt's eine serie, die hab ich auch mal gesehen und zu netflix
00:37:37: gibts ein
00:37:37: buch.
00:37:37: Gibt´s einen buch?
00:37:38: okay da gibst du noch keine serie.
00:37:40: ja bisschen parallelen gibst ihr sicherlich.
00:37:43: aber ich habe mich natürlich ein bisschen gefragt das ist ja vor allem jetzt so eine Haltungsfrage die Du ansprichst und wie setzen die Leute das dann um?
00:37:50: Ist das da auch beschrieben, dass die?
00:37:52: dann gibt es dafür bestimmte Arten?
00:37:55: Ja.
00:37:56: Wie mache ich denn das?
00:37:56: Kann ich das schriftlich machen oder gibt's dann da irgendwelche Veranstaltungen?
00:38:00: Das kann ich sehr empfehlen.
00:38:02: also wer da mal etwas einsteigen will.
00:38:05: Das Buch von Netflix keine Regeln geschrieben von Reed Hastings dem Gründer und CEO von Netflix und noch einer Expertin für Unternehmenskultur Ist auch relativ ausführlich geschrieben.
00:38:18: mit sehr vielen Beispielen.
00:38:20: ist allerdings jetzt schon bestimmt drei Jahre her, dass ich es gelesen habe.
00:38:22: Deswegen würde ich da jetzt gar nicht mehr zu tief reingehen aber ich fand's mal als Gegenentwurf sehr interessant.
00:38:28: man kann sich immer ein bisschen inspirieren lassen wie andere das so machen und am Ende haben wir alle dann einen Ziel.
00:38:35: Wir wollen wirtschaftlicher erfolgreich sein mit einem Unternehmen
00:38:38: und dieses
00:38:39: People-Bleasing glaube ich bremst uns an vielen Stellen.
00:38:42: Wir wollen wirtschaftlich erfolgreich bleiben, aber wir wollen auch mit unseren Ressourcen so nicht mehr sagen.
00:38:50: Aber wir sollen da mit den Quellen unseres Wachstums, was ja eine Ressource ist, wertschätzend umgehen und nachhaltig umgehen.
00:38:58: Und schauen dass die gesund bleiben und zu Friedenheit empfinden.
00:39:02: also ich finde das genauso wichtig und legitim zu benennen.
00:39:06: Ich glaube auch, dass motivierte Menschen sich gesehen fühlen und wertgeschätzt werden wo auch auf ihre Gesundheit geachtet wird und das auch als selbstverständlich angesehen wird, dass die Unternehmen und Organisation ihren Teil der Verantwortung dort sehen, dass solche Menschen eine bessere Arbeit leisten.
00:39:24: Davon bin ich auch überzeugt nach wie vor, selbst wenn es jetzt nicht mehr diesen New Work-Hype gibt.
00:39:29: aber nur weil diese Vokabel vielleicht nicht mehr so angesagt ist, ist es ja nicht inhaltlich falsch und deshalb lassen wir uns das auch nicht nehmen würde ich mal sagen?
00:39:37: Ich glaube auch... Nur weil etwas gehypt wird heißt es noch lange nicht, dass man dem folgen sollte.
00:39:45: Wir haben schon viele Hypes kommen und gehen sehen.
00:39:47: das sind Phänomene die durch Medien mit aufgebaut werden.
00:39:50: aber Die Fragen die gestellt wurden und die auch immer noch gestellt werden so zukünfte Arbeit die sind ja relevant.
00:39:58: Und ob man das jetzt unter der Überschrift New York verhandelt oder nicht sei jetzt mal dahingestellt.
00:40:03: Lass uns bitte nochmal über deinen neuen Lebensabschnitt reden, was
00:40:08: willst du wissen?
00:40:09: Der Kreis fließt sich so ein bisschen.
00:40:10: Du hast ja gerade vor einigen Tagen Nägel mit Köpfen gemacht.
00:40:16: Was hat dir geholfen dieses Berufsleben so zu designen sagen wir mal aus der Anstellung hin zur Selbstständigkeit.
00:40:27: Ich glaube davon träumen ja auch viele oder fragen sich, wie geht das?
00:40:32: Wie kommen man da hin?
00:40:33: Was hat dir denn geholfen diesen Weg zu entwickeln?
00:40:37: Das ist ja nichts was du ins Blaue hinaus machst sondern das hast du dir ja angesehen, wie du es machst.
00:40:43: Ja ich glaube Flexibilität ist ganz wichtig also flexibilität sicherlich auch auf Seiten meines Arbeitgebers da auch einzusteigen auf die Idee ... zwanzigzwanzig geäußert habe, wo ich gesehen habe.
00:40:56: Es gibt hier Interesse meinerseits mal in dieses Institut New Work zu wechseln und dann so PÖA-Pö dort auch andere Aufgaben zu übernehmen.
00:41:05: also man könnte jetzt auch sein das ist ein Jobcrafting an der Stelle gewesen weil ich das parallel im Grunde genommen gemacht hab.
00:41:11: Ich habe sowohl bei der bestehenden Arbeit geschaut wie kann ich das so entwickeln?
00:41:16: Und habe dann zum Beispiel gehört es gibt die Möglichkeit als Entwicklungscoach dort zu arbeiten für einen Studiengang und das war so dass eine weil.
00:41:25: dadurch konnte ich das einfach mal tun.
00:41:27: Ich meine, ich habe ja auch früher immer schon bin ja Menschen immer begleitet aber das waren natürlich oftmals mehr inhaltliches Begleiten.
00:41:34: Aber auch du kennst es selbst auch als Eltern gibt's Elemente wo man dann manchmal Coaching ähnlich aktiv ist Und dann habe ich aber gleichzeitig eben Ausbildung absolviert.
00:41:44: Ich hab also zweieinhalb Jahre parallel zu meiner Arbeit auch diese Ausbildung gemacht, aus wirklich nicht irgendwie nur so kurze Sachen sondern schon sehr umfänglich hab immer sehr viel Zeit gleich gemacht.
00:41:55: Ich habe sehr viel investiert, ich hab Zeitgeld investiert und ich hab hundertprozent gearbeitet plus die Ausbildung und dann noch die Selbstständigkeit.
00:42:01: also ich hab viel viel bis zwölf von nachts gearbeitet.
00:42:06: Und auch jetzt tue ich das weil sonst geht das mit dem Buch gar nicht Weil ich es auch schnell auf den Markt bringen will weil ich das Gefühl habe dass muss jetzt schnell auf dem Markt.
00:42:14: Also ich habe aber auch einen kleinen beeil.
00:42:15: dich Antreiber merkt man vielleicht wenn man das Gefühl hat mir reicht ja die zeit gar nicht Und ich hab das gar nicht mal nur unbedingt so auf dem Reisbrett geplant.
00:42:26: Es ist ganz vieles auch dann irgendwie so on the way entstanden und habe auch immer sehr stark gespürt, was möchte ich, wem möchte ich mehr geben?
00:42:36: Und wem müsste ich weniger geben?
00:42:38: Ich hab dann zeitgleich wirklich viele Sachen ausprobiert bei der Arbeit, dass ich da in ganz vielen Nachdeblum-Studiengängen zum Beispiel Sachen übernommen habe Und dann war ich dort nochmal für gewaltfreie Kommunikation, da für Teambuilding.
00:42:49: Da für irgendwie Leadership und das hat mir natürlich jetzt eine wahnsinnige Breite gegeben weil ich in ganz vielen Dingen auch wirklich sehr profundestiefes Wissen habe was ich aber jetzt nur so weit nutze wie es eben für das was ich tue dienlich ist.
00:43:04: also wenn ich podcaste, wenn ich jetzt Coaches, wenn Ich jetzt das Buch schreibe dass ich da nicht so nördmäßig tief eintauche und da hilft mich natürlich wieder dass ich Scanner bin Ja, und sicherlich auch verbunden zu sein mit dem was man wirklich liebt zu tun.
00:43:21: Also das ist ja so dieser Ichkei-Gedanken nicht?
00:43:23: Was lebe ich zu tun?
00:43:24: aber auch was kann ich tun?
00:43:25: Was sind meine Stärken?
00:43:27: Das braucht die Welt von mir und wofür kann ich bezahlt werden?
00:43:30: Es muss ja irgendwo dann nachher ja auch bezahlt muss ich natürlich jetzt mal so pöpö zeigen und bisher muss man auch mal den Mut haben, weil jetzt zum Beispiel natürlich gebe ich einen wirklich gut bezahlten Job auf.
00:43:41: Ich hätte das bis zur Pensionierung machen können mit hundert Prozent Pensum nur VWL was alles in der Schublade liegt und alles was ich adaptiere ist für mich total easy going.
00:43:52: Also die Modelle, die stehen.
00:43:53: Und natürlich habe ich das im Laufe der Zeit aktualisierten und immer mehr Psychologie mit reingebracht.
00:43:58: Deshalb hab' ich ja auch so viel Psychologie im Angebot aber das wäre im Grunde genommen Selbstläufer.
00:44:03: Aber da muss ich mich selber ehrlich machen ist es denn dann das was bei mir immer noch dieses Feuer entfachen kann?
00:44:10: Ich mach immer noch gerne VWL, aber ich kann ja nicht alles machen und ich muss mich schon mal fragen... Was will ich denn vor allem?
00:44:17: Das finde ich cool!
00:44:18: Das finde ich cool, weil... Ich immer wieder erlebe und das dann gleichzeitig schade finde.
00:44:23: Dass Menschen sagen, naja, das ist jetzt halt so... Das geht ja jetzt irgendwie nicht anders.
00:44:29: Das ist das was man anderen erzählt, was man sich vielleicht auch selbst erzählt.
00:44:32: Und ich denke oft so, ah!
00:44:34: Ich glaube du würdest gerne doch noch... Manchmal geht es natürlich auch nicht.
00:44:39: Also jedem ist es vielleicht vergönnt ein Café noch zu eröffnen mit fünfzig oder sechzig oder so.
00:44:46: Da muss natürlich auch einiges zusammenkommen.
00:44:47: und wie du sagst, man muss auch schauen.
00:44:49: Ist es am Ende businessrelevant oder ist das nur so'n Traum?
00:44:52: So eine fixe Idee ja.
00:44:54: Das ist so... Ja und ich meine man muss ja auch ehrlich sein dass auch vieles in die Hose geht.
00:44:57: Es ist ja nicht alles reussiert.
00:45:00: Das muss man ja auch wissen.
00:45:02: Es wird verschiedene Gründe haben worum es dann so ist.
00:45:04: Das will ich mir jetzt auch nicht anmaßen, das Urteil also.
00:45:08: Und
00:45:09: ich glaube, wenn man sich diese Dinge, die in die Hose gehen mal genauer anschaut dann kann man da ja auch viel draus ziehen.
00:45:15: Weil da steckt ja oft mehr an Lektionen drin als an den Dingen, die einfach nur geklappt haben.
00:45:21: Total!
00:45:21: Ja und deshalb ist es natürlich auch wieder um wertvoll, wenn die Menschen darüber sprechen in beide Richtungen und auch hier wieder kritikfähig bleiben und nicht irgendwie alles nur so unter so eine Decke hiefen von wegen... Alles wird hier so... schön dargestellt.
00:45:36: Das ist mehr Schein als sein.
00:45:38: dann ja oft und da haben wir auch eine pleasing Mentalität, weil ja auch... Ja man will ja auch so was Gutes, was Positives verkaufen.
00:45:45: Das is ja toll Verena dass du dich jetzt komplett selbstständig gemacht hast.
00:45:49: Aha!
00:45:49: Und dein alter Job ist es ja toll das du das jetzt...
00:45:53: Ja, ja.
00:45:56: Das zeigt sich eben auch oft in den Zwischenzeilen oder sowas.
00:46:01: die wahren Absichten sind verwirrt aber oft.
00:46:05: Ich finde es manchmal fast besser, wenn man dann sagen würde du ehrlich gesagt mach das grad was mit mir.
00:46:09: ich fühle mich gerade hier ein bisschen überfordert.
00:46:11: also ich denke mir dass manches mal dass das manchen dann zu viel ist und das könnte sich ja sofort in kräftigen.
00:46:18: könnt ihr sagen du glaubt mal nicht dass das hier alles immer nur gold ist was glänzt?
00:46:22: und ich habe auch meine zweifel und krisen usw.
00:46:25: Und wir sollten da viel offener und ehrlicher im umgang miteinander sein
00:46:28: Und das nicht so romantisieren, dass jetzt alles besser wird.
00:46:32: Das führt anders und hoffentlich auch schöner und wie du schon beschrieben hast, hoffentlich ein schönes Match weil ich glaube wenn man dieses Match findet dann kommt man ja auch in ganz andere Energie und eine ganz andere Kraft die in einem
00:46:47: schlummert
00:46:48: manchmal.
00:46:49: Mir hat schon bisschen auch die Resonanz manchmal gefehlt und auch so die Entwicklung die hingeht zu einer Konsummentalität, die ich oftmals so in gar nicht mal nur bei jüngeren Menschen auch bei Weiterbildungsprogrammen, wo dann die Menschen da sitzen und das eigentlich nur noch sich berieseln lassen.
00:47:06: Weil man ja noch ein CA ist und nach Diplomstudium Gang macht weil es auch bezahlt wird.
00:47:10: Ich finde das so schade teilweise, weil das ist Geld und Zeit und dann heutzutage wollen alle einen Podcast.
00:47:16: Das soll alles irgendwie noch aufbereitet werden.
00:47:18: Denken will niemand Und jetzt will ich aber nicht zu negativ sein, nur wo ich mich ehrlich gemacht habe und mich gefragt habe.
00:47:25: Ich hab' jetzt noch ein paar Jährchen Berufstätigkeit vor
00:47:27: mir.".
00:47:28: Das ist auch was, was ich wichtig finde – dass man merkt das resoniert mit mir selbst, aber natürlich bei anderen.
00:47:34: Das für ich ein ganz großes Thema, das ganze Thema Resonanz.
00:47:38: Sehr spannend!
00:47:40: Wir werden sicherlich da dranbleiben alles hier in den Show-Notes.
00:47:46: LinkedIn sei dann natürlich genannt Und wir verlinken das Buch, kauft euch dieses Buch und steigt in die Diskussion ein.
00:47:55: Ich glaube es lohnt sich da mal bei sich selbst anzufangen denn da kann sich wahrscheinlich kaum einer komplett frei von machen.
00:48:03: Nein also genau ich bin auch, ich sage immer willkommen im Club!
00:48:06: Also ich bin dabei halt nicht für Schwierige ist schlimm oder so sondern eben... sich da ehrlich zu machen.
00:48:13: und das ist so der erste Schritt, also es heißt ja immer so etappen und umschalten.
00:48:18: Ich muss mich aber erst mal ertappen damit ich auch umschalten kann.
00:48:20: manche werden vielleicht sagen dass hat mit mir gar nichts zu tun.
00:48:23: auch fair enough ich will hier niemanden bekehren Aber es lohnt trotzdem sich damit zu beschäftigen.
00:48:29: Also ich kann jeden nur einladen das zu tun.
00:48:33: viel Erfolg mit dem Buch.
00:48:35: Danke schön lieber Gabriel.
00:48:36: Vielen Dank Schön
00:48:36: dass du wieder da warst Und ich bin sicher wir hören uns bald.
00:48:40: Die erfolgt weiterhin mit dem Podcast und mit dem neuen Gesamtbusiness, was du uns heute vorgestellt hast klingt super.
00:48:47: Und in diesem Sinne mach's gut und bleibt gesund bis bald!
00:48:51: Dankeschön.
00:48:52: ich danke dir ganz herzlich für deine tollen Fragen und dann kommst du als nächstes wieder zu mir.
00:48:56: Genau wir wechseln uns immer ab.
00:48:58: So machen wir das
00:48:59: Bis dahin
00:49:00: Tschüss.