New Work Chat

New Work Chat

Der Podcast für die neue Arbeitswelt

Transkript

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00:00:00: Willkommen zum New York State Podcast von meinem Vater.

00:00:04: Viel Spaß!

00:00:08: Bevor man in den Raum geht und versteht, wie der aussehen muss, müssen wir verstehen was passiert denn in uns?

00:00:15: Also der Raum hat auf jeden Fall eine absolut unmittelbare Wirkung auf uns.

00:00:21: entweder unterstützt er uns in unserer Arbeit unsere Arbeit ist ja gehörnlastig also im Office brauchen wir unser Gehirn.

00:00:28: das wichtigste wir arbeiten weniger mit den Händen Und entweder unterstützt uns der Raum oder er arbeitet gegen uns.

00:00:34: Das hat quasi eine direkte Auswirkung auf unsere Biochemie, auf unsere Hormone und somit auch die Art ob wir sofort Stress empfinden oder ob wir uns entspannen können.

00:00:48: Und somit natürlich auf unserer Leistung können wir uns konzentrieren.

00:00:52: sind wir innovativ?

00:00:54: haben wir gute Ideen?

00:00:56: Können wir gut mit anderen zusammenarbeiten?

00:00:59: Oder ist uns das zu viel und wir sind eher genervt.

00:01:03: Aber du brauchst für Kreativität, und für diese Prozesse brauchst du raffe Flächen also wirklich experimentelle kreative flexible Flächen.

00:01:13: und da habe ich die Stanford Universität mitgebracht in die D-School.

00:01:18: Da war ich auch und hab mir das angeschaut und das war am beeindruckendsten ja wie Experimentell dort gearbeitet wurde einfach.

00:01:27: Also es gibt ja ganz viele Faktoren, die den Raum ausmachen.

00:01:31: Das ist gar nicht mal nur das Möbelstück sondern in meiner Arbeit.

00:01:35: Ich habe so ein Methode entwickelt, Human-Centered Workspaces Methode und da hab ich zwölf verschiedene Faktore herausgearbeitet, die es zu betrachten gilt.

00:01:48: Und damit moin und herzlich willkommen zurück zu meinem Podcast New Workshop.

00:01:54: Ich freue mich sehr, dass Manuela heute da ist.

00:01:56: Schöne Grüße aus dem Sommerlichen Rostock!

00:01:58: Viele Grüße von dem sehr sommerlichen Braunschweig zurück.

00:02:02: Wie viel Grad habt ihr heute?

00:02:04: Boah ich war noch gar nicht so richtig draußen nur ganz kurz.

00:02:07: Ich schätze knapp über dreißig.

00:02:09: Ja und magst du so eine Temperatur oder ist sie das doch etwas zu viel?

00:02:12: Ist mir lieber als zu kalt und zu regnerisch also... Ich mag mich nicht beklagen.

00:02:18: Also lieber warm als so ein düsteres Wetter.

00:02:22: Da brauchen wir dann gute Räume, in denen man gut temperiert ist, wenn man nicht draußen ist?

00:02:28: Tatsächlich!

00:02:29: Klima ist ein wichtiger Faktor in den Räumen unter vielen anderen Aberjahre genommen

00:02:35: Genau, denn du beschäftigst dich ja mit Räumen.

00:02:38: Mit Arbeitsräumen aber noch viel mehr als mit Wohnräumen.

00:02:41: oder beschäftigt dich das Thema Wohnräume auch?

00:02:44: Ich meine es kann man vielleicht nicht so ganz trennen ne?

00:02:47: Kann man nicht so trennen.

00:02:48: also mein Blick ist sowieso immer auf Beidem.

00:02:50: Aber beruflich mache ich derzeit tatsächlich habe ich eine Fokus auf Arbeitsräume gesetzt weil Du kannst Dich nicht... Du kannst nicht alles machen.

00:02:57: na Also ich hab' eine Zeit lang Es schon Einige Jahre her habe ich auch in Richtung Krankenhäuser, war ich auch aktiv.

00:03:07: Aber da kommen wir vielleicht später noch drauf.

00:03:09: Da aber momentan ist das Büro mein Fokus.

00:03:14: Genau!

00:03:14: Da wollen wir heute einsteigen und starten aber erstmal ganz klassisch mit der schönen Einstiegsfrage die wie hier im New Workshop Podcast haben.

00:03:22: meine mittlere Tochter Matilda Fast dreizehn Jahre alt spricht ja hier das Intro ein und ich würde auch dich mal bitten, ihr zu erklären was du so machst.

00:03:31: Was würdest du ihr sagen?

00:03:33: Ja liebe Matilda also in meinem Beruf sorge ich dafür dass Menschen sich im Büro wohl fühlen und auch gut arbeiten können ist so'n bisschen vergleichbar wie bei dir in der Schule.

00:03:46: Du hast bestimmt in deinem Klassenzimmer auch Lieblingsplätze.

00:03:51: vielleicht magst du's dass du die Tür sehen kannst oder dass du nahe bei der Lehrerin sitzt oder dass du lieber niemanden hinter dir sitzen haben willst.

00:03:59: Aber vielleicht magst du es auch, wenn's ordentlich ist und insbesondere, wenns ruhig ist, das du dich gut konzentrieren kannst?

00:04:07: Und genau das Gleiche, dass wir solche Räume haben – ich weiß das in den Schulen, die aktuell nicht immer alle Voraussetzungen gut sind von meinen eigenen beiden Kindern.

00:04:19: Aber genau das gleiche untersuche ich eben für Erwachsene, die im Büro sind den ganzen Tag.

00:04:24: Also die dort arbeiten und mein Fokus ist da nicht nur zu schauen wie muss denn der Raum sein damit wir dort gut arbeiten können sondern auch wie sieht das in der Zukunft aus?

00:04:36: Denn mit KI davon hast du bestimmt schon was gehört oder auch selber schon mit ZGPT oder Claude gearbeitet Da kommen jetzt ganz neue Herausforderungen und die Art der Arbeit wird wirklich nochmal New Work.

00:04:50: Ich habe mich tatsächlich vorhin noch mal überlegt, sind wir überhaupt noch im New Work?

00:04:54: Und ist das nicht eher schon so ein alter Begriff?

00:04:56: und is new nicht schon old?

00:04:58: Aber im Grunde dass was uns jetzt bevorsteht wenn wir den Weg richtig gehen wollen... Das es more than you.

00:05:04: ja also das ist wirklich disruptiv fast schon Genau!

00:05:09: Und da wie gesagt ich berate Unternehmen mit dieser Expertise dass die Büroumgebung ready for KI, also fertig für KI ist.

00:05:20: Aber eben auch human-ready.

00:05:22: Also fertig für uns Menschen weil wir müssen schauen wie wir da ... Die nächsten Jahre Jahrzehnte gut dann in den Offices performen sag ich mal ne?

00:05:32: Es geht ja gar nicht um Wellbeing.

00:05:35: Was würdest du sagen auf der Scala von eins bis zehn?

00:05:38: mit wie viel Leidenschaft ist der Job verbunden?

00:05:40: Wie sehr matcht es...

00:05:41: Oha merkst du das jetzt schon?

00:05:42: Deine ersten Fragen sind immer

00:05:44: noch

00:05:45: Elf?

00:05:46: Ja.

00:05:47: Elf oder zwölf, ja tatsächlich.

00:05:49: also das merkst du wahrscheinlich dann auch wenn ich darüber erzähle dass beschäftigt mich intrinsisch schon mein ganzes Leben.

00:06:00: also seitdem ich ganz klein war kleiner noch als Matilda heute aber so richtig beruflich ist es erst Ein bisschen vorher schon.

00:06:14: Warst du dich als Kind mehr oder weniger mit Räumen beschäftigt?

00:06:20: Ja, nicht beraterisch oder nicht beratend.

00:06:23: aber ganz klein war habe ich ganz oft Höhlen gebaut.

00:06:30: also hab immer wieder versucht mit Decken andere Konstruktionen aufzuziehen Und im Garten oder drinnen und habe alle möglichen Möbelstücke dafür verwendet.

00:06:39: Und hab dann gemerkt, das ist total schön wenn du in so einer Höhle drin sitzt und nur durch eine Öffnung raus guckst.

00:06:45: Interessanterweise

00:06:47: ist es wirklich einer der Keypoints nachher für meine jetzige Arbeit.

00:06:52: Das Thema sich sicher fühlen, sich geborgen fühlen um in die maximale Performance zu kommen.

00:06:59: Das hängt ganz eng miteinander zusammen.

00:07:02: Mein Kinderzimmer habe ich, glaube ich, hundertmal umgeräumt.

00:07:04: Mein Bett stand an allen vier Enden in jede Richtung mindestens drei Mal.

00:07:11: So gesehen habe ich das schon ganz früh verspürt so dieses Wie wirkt der Raum auf den Menschen?

00:07:17: Also damit habe ich mich irgendwie schon als Kind beschäftigt bin dann aber nicht in die Architektur gegangen als erstes, das ist auch ganz spannend.

00:07:25: Ist aber auch wirklich interessant.

00:07:26: ich kann mich ja auch erinnern wenn wir das Kinderzimmer mal umgebaut haben und das Bett dann woanders stand.

00:07:30: mit einmal ist es ein ganz anderer Raum.

00:07:33: also mit einmal guckst du denn aus dem Fenster oder zur Tür und das verändert den Raum komplett wie die Dinge da drin angeordnet sind?

00:07:44: Den Raum auf jeden Fall kann ich teilen und auch dich wie Du Dich fühlst je nachdem, was du änderst.

00:07:51: Wenn du die richtigen Sachen änderst kannst du dich von.

00:07:54: ich fühle mich gar nicht so gut bis hin Ich fühl mich supergut.

00:07:57: also es gibt ja ganz viele Faktoren, die den Raum ausmachen ist gar nicht mal nur das Möbelstück sondern in meiner Arbeit dass.

00:08:05: ich habe so eine Methode entwickelt Human Centered Workspaces Methode und da hab' ich zwölf verschiedene Faktore herausgearbeitet.

00:08:14: Die ist zu betrachten gilt Ja Und zu optimieren gilt Das sprechen

00:08:20: wir nachher nochmal drüber, aber vorher wollen wir doch noch mal ein bisschen deine Story hören.

00:08:25: Architektur ist es dann nicht geworden?

00:08:26: Hast du schon gesagt wie ging's denn weiter?

00:08:29: Na ich wollte wohl spreche gar nicht Architektor sondern Landschaftsarchitektor hat mich fasziniert weil das Thema Natur is auch was was mich auch seit der Kindheit ganz dolle fasziniert.

00:08:40: Wir haben früher meine Eltern hatten so einen Campingplatz, Dauercampingplatz in der Nähe von Berlin.

00:08:47: Ich komme aus Ostberlin und wir sind jeden Freitagabend mit dem Trabi eine Stunde gefahren in Richtung Osten noch weiter um da zu einem See zu fahren wunderschöner See.

00:08:59: Nach Brandenburg?

00:09:00: Nach Brandnenburg?

00:09:01: genau!

00:09:02: Genau das ist der Springsee in der nähe vom Schermitzwilzee liegt ja und da war damals ein.

00:09:07: ich weiß war schon Jahrzehnte nicht mehr.

00:09:09: da war damals ein Campingplatz am Berg, also unten der See und der Berg mit natürlichen Bäumen kiefern.

00:09:18: Und die Abstände der Zelte waren auch enorm groß!

00:09:21: Also ich schätze zu hundert Meter so dass du wirklich ... und das ist auch wieder so ein psychologisches Momentum.

00:09:27: Du hast da auch deine eigene Ruhe gefunden.

00:09:29: Und auf diesem Weg Trabi laute Fahrt, es hat ja auch drinnen immer nach Benzin gestunken.

00:09:36: Waren wir irgendwann, nachdem wir dann auch noch durch diesen Wald gefahren sind über Sand und Wurzelwerk?

00:09:42: Und da gab es ja keine Straßen bis hin zu dem Campingplatz.

00:09:45: Als das Auto dann ausging war Ruhe einfach nur Ruhe und Vögel zwitschern.

00:09:53: Das war auch so ein faszinierender Moment, das kennst du bestimmt auch.

00:09:58: oder alle die in den Urlaub fahren und die ist da ruhig wollen Wenn du da aussteigst und da ist dann auf einmal kein Zivilisationslärm, das bringt dich sofort runter.

00:10:10: Also was da im Kopf passiert, können wir vielleicht später noch drauf eingehen aber... Das heißt Landschaftsarchitektur sollte es eigentlich werden und wenn da nicht mein Vater gewesen wäre hätte ich's wahrscheinlich auch studiert.

00:10:21: Der hat nämlich gesagt ne, mach mal was!

00:10:24: Anständiges, studier doch erstmal BWL.

00:10:28: Mach erst mal was womit du später Geld verdienen kannst!

00:10:32: Ja das habe ich schon oft gehört dass aus dieser Generation dann kommt mach mal was Anständiges, was Sicheres etwas was man schon kennt wo du Gute Chancen hast bloß nichts riskantes.

00:10:46: Das Thema Risiko war nicht so groß bei der Generation, aber aufverständlich woher das kommt?

00:10:54: Wir pringen es mit dem Thema in Ankommen und Ruhe genießen.

00:10:57: Das hatten wir auch gerade.

00:10:58: Wir waren ja gerade mit der Familie in Dänemark und sind dann sechs Stunden mit dem Auto gefahren mit drei Kids und einem Dackel an Bord und werden nur dann endlich ankommst.

00:11:08: Und wir hatten unser Ferienhaus also direkt Wald und dahinter war der war die Nordsee, so dass du also schon das Wasser hören konntest.

00:11:17: Die Wellen rauschen hören konnte es Und dann aus dem Auto auszusteigen und sich da hinzusetzen Das war schon sehr magisch.

00:11:23: von daher kann ich das auch sehr gut nachvollziehen.

00:11:26: Ja vielleicht können wir nachher tatsächlich noch mal drauf eingehen was genau im körper passiert weil da passiert ganz schön viel.

00:11:33: Wir kriegen das ja alles nur unbewusst mit sämtliche Entscheidungen die wir treffen wenn wir uns im raum bewegen.

00:11:40: Gut, du fährst natürlich bewusst nach Dänemark.

00:11:43: Aber wenn ich jetzt zum Beispiel an das Office denke in meinem übertragenen Sinne dann sagst Du ja nicht bewusst Ich meide dieses Sofa weil wenn ich mich dort rauf setze fühle ich mich unwohl denn hinter mir laufen Leute lang oder es ist mir zu eng am nächsten Schreibtisch Wenn ich jetzt telefoniere fühlt der andere sich gestört.

00:12:02: Das sind keine Sachen die Du Dir bewusst überlegst.

00:12:08: Die macht das unbewussten im Kontext Büro.

00:12:10: Darüber haben wir hier auch noch gar nicht so viel gesprochen, finde ich auch interessant.

00:12:13: Aber lass uns erst mal gucken wie es dann weiter ging.

00:12:15: BWL sollte also sein?

00:12:17: BWl sollte es sein, Wode ist dann auch und ich hab dann... Ich bin auch tatsächlich, also das muss ich dazu sagen, ich bin auch analytisch stark.

00:12:27: Ich war immer super gut in der Schule und von daher war das jetzt nichts, was mich irgendwie massiv überfordert hat.

00:12:33: Ich konnte da auch durchaus so ein bisschen Erfüllung finden aber halt nicht für immer.

00:12:38: Und es ging dann los.

00:12:40: nach dem Studium habe ich mich beworben sehr viele Bewerbungen losgeschickt.

00:12:44: Das war damals auch nicht so eine gute Zeit um Jobs zu finden hab dann aber ganz viele Gespräche gehabt und geworden ist es nachher in Hamburg bei Philips die Revision da dann Internal Orders gemacht, zwei-, drei Jahre und bin aus Hamburg nach München gezogen.

00:13:02: Der Liebewegen... Und hab dort bei der AQVG-Wart AG, hieß die, gibt's in München gar nicht mehr?

00:13:10: Die AQvg-Warte gibts noch in Belgien.

00:13:13: Das waren die mit diesen kleinen Fotoapparaten, so Wegwerf-Autoapparaten, die du kaufen konntest oder Fotos machen konntesst.

00:13:22: Die haben allerdings auch andere Spaten, auch damals schon gehabt.

00:13:26: Und da habe ich SAP, a Controlling-Rechnungswesen, SAP-Projekte war ich da im Controlling zuständig und hab dadurch eben in der Zeit ziemlich viel große Unternehmen in ihrer Komplexität und in dem was ein Prozess angeht, auch kennengelernt.

00:13:44: Das war eine wichtige Zeit so gesehen jetzt im Nachhinein.

00:13:49: Aber das hatte eigentlich nicht zu viel mit dem zu tun, was du heute machst?

00:13:53: Naja, ein bisschen schon.

00:13:56: Denn wenn ich sage, ich mag Offices KI-Ready machen dann muss ich ja verstehen wie ist denn die Arbeit in so einem großen Unternehmen oder auch an einem kleinen oder auch einen mittelständischen?

00:14:09: Was gibt es denn grundsätzlich für Prozesse?

00:14:11: Wie sieht denn so'n Einkaufsprozess aus?

00:14:17: schwer oder leichtfeldes Unternehmen, Dinge zu ändern zusammenzuarbeiten.

00:14:23: Überabteilungen hinweg zusammenzu arbeiten und das einmal verstanden und miterlebt zu haben ist gut um zu verstehen wie agiert KI jetzt?

00:14:36: Oder was müssen wir tun um die KI zu uns einzuladen und auch wirklich disruptiv werden zu lassen?

00:14:42: denn ehrlicherweise dass was wir momentan Ich sag mal zu achtzig, neunzig Prozent.

00:14:48: Alle noch machen in den Unternehmen ist ja mehr oder weniger mit Co-Pilot oder mit einem mit einer Art KI Texte zu optimieren oder Bilder zu optimiren aber den richtigen Schritt der dann danach noch kommt.

00:15:02: Den gehen viele noch gar nicht an.

00:15:05: und wann kam das Thema Workspace auf dem Plan?

00:15:10: Ja, mit den Kindern.

00:15:11: Also mit den Kindern ändert sich oft alles.

00:15:14: und als meine Kinder dann auf die Welt kam, da hat das nicht mehr zusammengepasst mit dieser analytischen Seite.

00:15:23: Und dann öffnete es sich die Welt für mich einfach nochmal neu.

00:15:26: Ich habe dann gedacht ich folge einfach meinem Herzensthema jetzt mal mehr und hab alle möglichen auch... psychologischen Geschichten gemacht, Teilpraktikerin für Psychotherapie.

00:15:39: Da wollte ich aber nie mitarbeiten.

00:15:41: Ich habe diverse Ausbildungen gemacht und damals auch eine Feng Shui-Ausbildung gemacht.

00:15:49: Die einzige Art damals – also ich wollte nicht nochmal ein neues Studium anfangen.

00:15:53: Und im Architekturstudium war das Thema Psychologie noch sehr minder bemittelt betrachtet.

00:15:59: Also es war noch kein großer Bestandteil.

00:16:02: Und nur im Feng Shui, sage ich mal habe ich im Grunde den Teil wiedergefunden, den ich gespürt hab auch als Kind.

00:16:09: Klingt jetzt sehr esoterisch.

00:16:11: Ich finde Feng Shhui inzwischen... Also ich habe eine lange Zeit auch Beratungen gemacht.

00:16:17: Firmen auch beraten, Krankenhäuser auch berate aber auch Privatpersonen.

00:16:23: Aber das Feng ShUI hat eben auch einen Anteil von Symbol Kraft oder von Symboliken, mit denen wir jetzt hier überhaupt nichts anfangen können und wollen.

00:16:35: Und das hat mich eher immer abgeschreckt.

00:16:37: also ich war immer fasziniert am Part der Raumpsychologie, der auch Bestandteil von Feng Shui der Formenschule zum Beispiel ist.

00:16:46: aber es gibt noch diverse Berechnungs-Szenarien die man da mathematisch machen kann und das war mir immer sehr abstrakt.

00:16:55: Deswegen habe ich mich da jetzt so ein bisschen mehr orientiert in Richtung Architekturpsychologie.

00:17:00: Auch mit einer Ausbildung, also die hab' ich jetzt inzwischen schon...

00:17:02: Feng Shui kam ja auch über die illustrierten Zeitlagen ganz groß in den Hainz-Prem schlafen nicht mit den Füßen zur Tür oder

00:17:12: sowas glaube ich!

00:17:14: Ja, ich hatte mal einen Nachbarn der hatte das mitbekommen und er sagte dann ach Feng Shuy war das das nicht?

00:17:19: Aufräumen, Klodeckel runter und gute Laune haben.

00:17:22: Man dachte ich so ja nicht wirklich aber es wurde tatsächlich in den Medien.

00:17:29: Die Energieflüsse dürfen ja nicht gestört werden oder?

00:17:31: Ja genau im Grunde ist das was wir wenn wir über Architekturpsychologie sprechen Das Gleiche nur mit anderen Worten.

00:17:42: Im Grunde ist das, was ich dann später auch über Studien... also ich habe ja viele Studien recherchiert und auch über die Ausbildung gab es da ganz viel wirklich Evidenzbasis um das alles zu hinterfüttern.

00:17:58: aber letztlich jedes Mal beim Lesen oder bei der Ausbildung, ich so gedacht Ja gut!

00:18:04: Das wusste ich schon.

00:18:06: Also das wusste Ich schon intuitiv sowieso Aber von Feng Shui Aber jetzt nochmal westlich nachgewiesen.

00:18:14: Okay, Haken dran!

00:18:15: Also das war eher so vor dem Hintergrund ist noch mal rundzukriegen.

00:18:20: Wir haben einfach hier in unserer westlichen Welt einen ganz anderen Ansatz als es damals die alten Chinesen hatten.

00:18:25: Die machen das ja heute auch nur noch selektiv.

00:18:29: Gibt's so ein zwei Dinge, die du aus Feng Shui mitgenommen hast?

00:18:33: Ja klar.

00:18:35: Zum Beispiel das Thema mit der Raumdominanz, also dass es direkt abgeleitet aus dem Höhlenthema.

00:18:41: Also wenn ich mich wohlfühle weil ich was im Rücken habe – das muss nicht immer eine richtige Höhle sein aber bestenfalls tatsächlich im Ricken und an den Seiten ein bisschen Und wenn ich freien Blick habe dann ist es eine Platzsituation die mich unglaublich erstarken lässt gibt natürlich unterschiedliche Menschentypen, die eher sensibleren oder auch eher die, die sagen ich kann überall stehen mir geht es immer gut.

00:19:09: Oder sitzen.

00:19:10: das muss man da auch berücksichtigen.

00:19:12: wir sind ja nicht alle gleich aber der Großteil der Leute würde schon sagen dass das etwas ist was sie sich besser fühlen lässt auch wenn es nicht bewusst ist.

00:19:22: dann wenn du dir anschaust zum Beispiel im Restaurant welche Plätze sind als erstes besetzt?

00:19:27: ganz bestimmt nicht in der Mitte wo ständig die Kellner links und rechts laufen, sondern eher der Platz an der Wand mit den Rücken ist ja Lieblingsplatz oder am Fenster.

00:19:40: Und das ist jetzt zum Beispiel für was Studienlage angeht – die Prospect Refuge Theorie.

00:19:45: Das war ein Geograph J. Appleton, der die mal untersucht und erfunden hat und auch dass es jetzt quasi westlich belegt dass du, wenn du einen Schutz hast und nach vorne gucken kannst.

00:20:00: Also am besten ist sogar ... Du darfst sehen aber du wirst nicht gesehen.

00:20:05: Das is the best place to be!

00:20:08: Und das is eine der Dinger die ich da ableiten kann.

00:20:15: Und wie ging's dann weiter?

00:20:16: Dann ging es so weiter, was ich gemerkt hab.

00:20:17: Fängt Schulberatung ist gut... Aber das isses noch nich ganz.

00:20:24: Ich habe dann erst mal, also ich hab da eine Zeit lang tatsächlich auch nicht im angestellten Verhältnis gearbeitet.

00:20:31: Aber in dem Moment war mir das dann zu unsicher und auch Feng Shui kann ich davon dann irgendwie leben so mit diesem Label.

00:20:41: Und dann bin ich doch wieder ins Controlling zurückgegangen um überhaupt in einem Unternehmen wieder anzudocken weil ich konnte ja jetzt nicht mit Feng Shuy andocken großen deutschen corporate im automobilbau gekommen.

00:21:00: ins controlling habe das auch zwei drei jahre gemacht hab aber gleich zu beginnen gedacht war hier wäre es echt cool sich mal um die arbeitsräume mit kümmern zu können.

00:21:11: ich möchte die gern mitgestalten.

00:21:13: also das war so eine so ein ganz große passion von mir in meinen augen Und auch so ein Ziel.

00:21:20: und ich habe immer wieder geguckt, gerade in großen Unternehmen kannst du dich ja wunderbar entwickeln.

00:21:25: Auch abteilungsübergreifend oder bereichsüberggreifend und hatte dann vier Jahre später tatsächlich die einzigartige Chance.

00:21:35: das war mein der geilste Job ever sage ich mal kurz nach dem was ich jetzt mache.

00:21:39: aber vier jahre später durfte ich dann im aufbau und in der konzeption von New Work und neuen Workplace Strategien in dem Konzern mithelfen.

00:21:52: Und inklusive wirklicher Konzeptarbeit, inklusive Pilotierungen auch lessons learned was läuft gut was läuft schlecht?

00:22:03: Das gleiche habe ich dann irgendwann später das war zwanzig vierundzwanzig ein Jahr in Italien gemacht auch beim großen Automobilbauer Hab da auch das von Null aufgesetzt innerhalb von einem Jahr.

00:22:15: Das ging dann ein bisschen schneller und hab dann gedacht, das fasziniert mich alles doll klar!

00:22:22: Und Unternehmen sind auch logischerweise kostenorientiert und so schnell zu verstehen ich muss doch einen extra Euro investieren um noch das Thema Human Centricity mitzuverankern.

00:22:38: Ganz oft nicht so easy.

00:22:39: und dann habe ich gedacht Mensch, ich will eigentlich dieses Wissen auch noch weiter tragen.

00:22:44: Und so ist dann auch mein Business Mindful Workspaces entstanden, wo ich das jetzt im Grunde kombiniere.

00:22:52: Das Wissen um Prozessarbeit und KI, da interessiere mich enorm für KI, hab mich da tausende Podcasts über KI und lese ganz viel Arbeiter selber damit... Und die Kombination, wie gesagt aus KI-Transformation.

00:23:10: Wie läuft das in einem Unternehmen?

00:23:11: Was ist da das Problem?

00:23:13: Das weiß ich natürlich dadurch auch.

00:23:16: und das Thema Architekturpsychologie gepaart mit Neuropsychologie weil das was bei uns im Körper passiert es ja da entscheidend.

00:23:26: Und was begegnet dir heute in deiner Arbeit mit den Unternehmen?

00:23:33: Vorbehalte oder Missverständnisse nach wie vor, wo du Klarheit reinbringen kannst.

00:23:38: Na ja die Vorbehalten habe ich eigentlich schon so ein bisschen genannt.

00:23:43: also es ist sehr oft so dass es zwar dann irgendwie schön sein soll oder New Work, Aktivitätsbasiert, Activity Based Working das verstehen die Unternehmen inzwischen schon.

00:23:58: Aber dann noch den nächsten Schritt zu gehen und zu erklären, lass uns mal tiefer gucken.

00:24:02: Und schauen... Ich habe jetzt das Sofa vorhin als Beispiel gebracht aber das geht ja mit Schreibtischen weiter oder auch mit Fokusräumen oder auch Mit Kreativräumen und Meetingräumen da nochmal wirklich das Auge draufzurichten und auf all diese zwölf Wirkfaktoren von denen ich vorhin gesprochen hab zu schauen Das ist oft schwer doch zu verargumentieren.

00:24:27: Für mich ist es ganz logisch, aber es dann auch in dem anderen zu erklären das ist manchmal nicht leicht und dahinter steckt ja oft auch Geld also dahintersteckt.

00:24:40: wenn du dich um Akustik kümmerst beispielsweise oder um eine ganz bestimmte Lichtgestaltung dann musst du ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen, als würdest du nur so eine Null Acht Fünfzehn Leuchte da aufbauen oder die Akustik im Zweifel erstmal weglassen.

00:24:55: Das ist eigentlich das was mir auch sehr oft begegnet ist ne?

00:24:59: Auch die Akoustik lassen wir erst mal weg und hinterher also der Haupt Pain Point wirklich auch in Untersuchung nach Umbauten Ist das Thema.

00:25:08: Die Leute finden es zu laut Kannst Du schon fast im Vorhinein sagen.

00:25:13: Dennoch ist aber die Idee, ach ja gut wir machen neue Offices und dann muss das schon irgendwie reichen.

00:25:17: So viel Geld haben wir nicht!

00:25:19: Das habe ich auch im Rahmen dieses Podcast kennengelernt.

00:25:23: Ich bin ja immer wieder unterwegs und darf Podcast in Büros aufnehmen und lass mir die gerne zeigen.

00:25:30: Und ich erinnere mich dass irgendwann dieses Großraumbüro so aufkam auch inspiriert von Co-Working Spaces.

00:25:37: Da hieß es Ja da können die Leute über den Tisch an kurzen Themen sich mal verständigen und Kollaborationen usw.

00:25:45: Dann irgendwie zwei, drei Jahre später wurde nur noch geflüstert damit man wieder seine Ruhe hat.

00:25:50: dann hieß es gar nichts mehr sagen irgendwann geht bitte in ein Cube oder bucht euch einen kleinen Raum wenn ihr was besprechen wollt wo ich dann dachte ja toll hier sitzt jetzt eigentlich alle dicht beieinander aber dürfen nicht miteinander reden ob das jetzt das wahre ist.

00:26:04: also man hat da schon viel experimentiert

00:26:07: Experimentiert hat man viel und wie gesagt, jetzt kommt ja noch mal eine neue Ära.

00:26:13: Die Ära nach Corona war schon ne neue ÄRA muss man natürlich sagen weil da war das Thema Home Office.

00:26:22: Das löst sich jetzt so ein bisschen auf aber da sind natürlich erstmal alle auch zu Hause gewesen im Home Office oder viele oder teilweise.

00:26:34: Die Art der Arbeit hat sich aber natürlich digital massiv geändert.

00:26:37: Einen Glück, ja?

00:26:38: Also das was wir jetzt hier machen, das wäre wahrscheinlich zwei tausend neunzehn Ja vielleicht schon vorstellbar gewesen.

00:26:44: Aber es wär nicht meine erste Idee ich wäre eher nach Ostdeck gefahren und dann hätten wir uns da live zusammengesetzt.

00:26:50: also Wir sind ja viel öfter gepändelt oder sind haben Reisewege auch innerhalb des Unternehmens von einem Gebäude ins andere.

00:26:59: Das war ja völlig normal, ne?

00:27:01: Das musstest du dann einfach auch mit einplanen in deinem Kalender.

00:27:04: Und heute ist es eher... Da hast du dann Glück wenn der Termin fünf vor zwölf, fünf vor eins endet damit du noch kurz mal auf die Toilette gehen kannst bevor der nächste Termin losgeht.

00:27:15: Also wir sind ja fast nur noch im Videocalls.

00:27:19: Wir sind schneller geworden.

00:27:20: dadurch das glaube ich auf jeden Fall.

00:27:24: Aber... Ich bringe's glaub' ich dass die aktuellen Bürowelten noch immer nicht Darauf ausgelegt sind in vielen Fällen, dass wir oft in Calls sind.

00:27:34: Also ich merke das dann auch.

00:27:35: da sitzt einer ist gerade in dem Call und da sitzt eine und die versuchen dann irgendwie so leise nur für sich haben dann irgendwie noch einen kleinen Trainer.

00:27:43: aber irgendwie stört man sich dann doch gegenseitig.

00:27:45: Dann gibt es diese kleinen Kabinen wo die Luft oft nicht so richtig gut ist.

00:27:51: nach einer halben Stunde musst du dann einmal raus.

00:27:55: Das ist irgendwie immer noch nicht so richtig gut gelöst, bis hin zum Thema Hybrid.

00:27:58: Du hast drei Leute vor Ort, drei Leute online dazu das es auch immer noch nie so gut gelösst und löst ja auch tatsächlich dann ein bisschen Stress aus.

00:28:05: wie mache ich das?

00:28:07: Dann kommt noch KI dazu.

00:28:08: du sagst Ja auch KI wirkt dann wie sein Brandbeschleuniger noch macht alles noch viel schneller und damit sind auch Erwartungen verbunden.

00:28:16: Und du hast uns nämlich heute drei Thesen mitgebracht die wir heute beleuchten wollen und die erste Dokt genau da an.

00:28:21: du sagste nämlich dass Gehirnbrauch Regeneration Und es geht eigentlich darum, dass wir auch über Gesundheit und Gehirn mal im Kontext nachdenken.

00:28:31: Vielleicht magst du uns mal erläutern was deine Gedanken dazu sind?

00:28:34: Ja ich glaube bevor man in den Raum geht und versteht wie der aussehen muss oder sollte oder bestenfalls sollte, müssen wir verstehen was passiert denn... In uns.

00:28:46: Also der Raum hat auf jeden Fall eine absolut unmittelbare Wirkung auf uns und entweder unterstützt er uns in unserer Arbeit, in dem was wir.

00:28:56: unsere Arbeit ist ja gehörnlastig.

00:28:58: also im Office brauchen wir unser Gehirn.

00:29:02: Das ist das Wichtigste!

00:29:03: Wir arbeiten weniger mit den Händen und entwider unterstützt uns der Raum oder er arbeitet gegen.

00:29:10: Es hat quasi eine direkte Auswirkung auf unsere Biochemie, auf unsere Hormone und somit auch die Art ob wir sofort Stress empfinden oder ob wir uns entspannen können.

00:29:23: Und somit natürlich auf unserer Leistung können wir uns konzentrieren.

00:29:28: sind wir innovativ haben wir gute Ideen?

00:29:31: können wir gut mit anderen zusammenarbeiten oder ist uns das zu viel?

00:29:36: Wir sind eher genervt zu laut und zu eng, und Homeoffice war sowieso besser so nach dem Motto.

00:29:44: Und was das angeht, da verstehe ich die Leute auch denn ein Teil der menschlichen Grundbedürfnisse neuropsychologischer Grundbedröfnisse erfüllt das Homeoffices zu hundert Prozent.

00:29:58: Das haben wir in den Offices eben leider noch nicht richtig etabliert bisher.

00:30:04: Und da bin ich komplett bei dir, seit Corona nicht richtig

00:30:07: établierd.".

00:30:08: Denn das Thema Videocall was ja bedeutet.

00:30:11: also unsere Arbeit hat sich insofern geändert dass wir mehr Videocalls machen die Räume sind dafür nicht da und dass das ich so etwas gut machen kann mich gut konzentrieren kann.

00:30:22: dazu braucht es eben entsprechende Rückzugsoptionen.

00:30:30: Da ist ein offenes großes Büro eher kontraproduktiv, weil ich da ganz bestimmte Bedürfnisse, die ich brauche und die nicht berücksichtigt werden.

00:30:43: Und vielleicht gehen wir jetzt mal drauf ein was passiert denn im Körper?

00:30:51: Denn ursprünglich sind wir ja noch nicht lange in Gebäuden, in Räumen oder Büros.

00:30:58: Wir kennen noch nicht lange weiße Wände oder gerade Formen, Ecken und Kanten.

00:31:03: Das ist was relativ Neues in der Menschheitsgeschichte wenn wir überlegen wie viele Jahrtausende wir draußen gewesen sind in der Natur Und die Natur war unser Kompass.

00:31:16: Also an der Natur haben wir erkannt Was ist gefährlich?

00:31:21: Und was ist entspannend?

00:31:22: Wo kann ich mich sicher fühlen, wenn ich da mal eine Pause mache?

00:31:25: und wo muss ich Sorge haben dass sich von irgendeinem Sebelzantäger überfallen werde.

00:31:31: Das haben wir so verinnerlicht.

00:31:32: das wird es heute noch in Räumen anwenden unbewusst in jeder Sekunde auch jetzt wie beide also jeder zu jeder Sekund einfach um überleben zu können.

00:31:44: Also wir haben immer noch diesen Überlebensdrang in uns, hoffentlich passiert uns nichts.

00:31:48: ich checke meine Umgebung, um das eben auszuschließen.

00:31:53: was passiert aber?

00:31:54: also ich nehme quasi visuell akustisch olfaktorisch Ich nehme ein Reiz wahr und dann landet der bei uns im Gehirn Im Olympischen System im Hypothalamus.

00:32:05: Und der Hypothalamus macht zwei Sachen.

00:32:07: es gibt dann zwei Wege.

00:32:09: Alles führt über die Nebenniere, aber entweder triggert das sofort den Sympathikus und den Parasympathicus oder aber die Nebenliere wird über die Hypophüse getriggert.

00:32:23: Und dann wird sofort wenn der Hypotalamus entscheidet Achtung da droht Gefahr Dann ist dieses innerhalb von unter einer Sekunde geht das dann in die Neben niere Die schütte sofort Adrenalin aus im Falle der Gefahr.

00:32:39: Das wissen wir ja alle, das haben wir schon mal gehört.

00:32:41: Aber parallel schüttet sie eben auch Cortisol aus?

00:32:44: Auch das kennen wir oder haben wir zumindest schon einmal gehört dass das irgendwie uns in Aufruhe bringt.

00:32:54: Was wird?

00:32:55: Ja, ich trau's mich gar nicht so sagen.

00:32:56: Aber es passiert tatsächlich in dem Moment und das Adrenalin ist allerdings schneller da.

00:33:01: Das Cortisol kommt ein bisschen verzögert, sodass man auch nachhaltig leistungsfähiger ist.

00:33:06: weil was passiert wenn Adrenaline steigt?

00:33:08: dass auch Parasympathikus sind ja verknüpft mit Lungeherz Schweißdrüsen

00:33:16: d.h.,

00:33:16: du hast sofort einen erhöhten Puls Du hast sofort eine schnellere Atmung, du hast zufort einen höheren Muskeltonus im Begriff anzugreifen.

00:33:25: Wenn das allerdings nur der Raum in dir auslöst, dieses Angreifen dann kommt irgendwann im Laufe der Jahre Verspannung.

00:33:34: Dann kommt irgendwann ein gesundheitlicher Zustand den wir uns vielleicht nicht wünschen.

00:33:39: Da sind wir erschöpfter.

00:33:41: Das ist ja ... Steht da Tropfenhöltenstein?

00:33:45: Und

00:33:45: was macht eine Firma?

00:33:46: die kauft einen anderen Bürostol?

00:33:51: Der hoffentlich dafür sorgt, dass du dann gesünder arbeiten kannst oder steht doch mal auf zwischendurch.

00:33:56: Dabei steht einfach der Schraubtisch blöd.

00:33:58: ich saß auch mal an einem Schraube mit dem Rücken zur Tür und das löst natürlich auch unbewusst mindestens Stress aus weil jederzeit jemand reinkommen kann.

00:34:06: der guckt ja auch noch auf ein Bildschirm und alles.

00:34:09: aber daran dachte niemand.

00:34:12: Ne, genau.

00:34:13: Du sprichst jetzt quasi die Platzierung von Möbeln an und die Raumstruktur ist enorm wichtig gerade in der Phase eines Neubaus oder eines Umzugs zu überlegen passt meine Raumstrukturen?

00:34:26: Passt das, wo ist der Gang?

00:34:27: Wo sind die Flächen, wo sich die Leute treffen sollen.

00:34:30: Wo kommen sie eher zur Ruhe?

00:34:31: Haben die auch die Optionen, sich zurückzuziehen?

00:34:33: Wo arbeiten Sie zusammen?

00:34:35: also... Das kommt da auf den ganzen Raum dann aber im kleinen, also Makro-der-Raum, im Kleinen dann Mikro, natürlich das Möbelstück.

00:34:43: Wo steht der Stuhl, wo steht der Tisch?

00:34:46: Da gibt es auch viele Untersuchungen wie und das ist relativ platt.

00:34:51: Wo sitzt der Chef in einem alten herkömmlichen, hierarchisch-traditionellen Besprechungsraum am Kopfende.

00:34:59: Also möglichst mit einem Blick zur Tür.

00:35:02: Der würde sich nie an den kleinen Stuhl setzen, wo gerade die Tür in seinem Rücken aufgeht.

00:35:08: Solche Sachen sind schon relevant aber nicht nur Möbel also nicht nur Raumstruktur, sondern auch ich habe das Thema Natur angesprochen.

00:35:18: Genauso wie die Natur uns Gefahren schickt und dass wir wissen wird es irgendwie eng und unübersichtlich, ist mein Cortisol schon mal leicht erhöht.

00:35:30: Aber wenn ich genau das Gegenteil erzeuge, also mir Natur in das Büro hole die den Parasympathikus stärkt, also meinen Wohlbefinden, ich regle quasi den ganzen Energie ... hochgebrachten Energiehaushalt einmal runter.

00:35:48: Da gibt es auch viele, viele Untersuchungen die zeigen wie genau muss denn die Natur ins Büro kommen?

00:35:53: Also das ist nicht einfach nur wir stellen mal drei Pflanzen hin.

00:35:56: Eine

00:35:56: Mooswand und fertig!

00:35:58: Na ja genau.

00:36:00: Nee auch nicht.

00:36:01: Nicht Moos Wand ist schonmal ein guter Anfang.

00:36:04: Pflanzen sind auch ein gutter Anfang.

00:36:07: aber es kommt noch auf viele andere Sachen an also beispielsweise auf Materialien.

00:36:14: Holz als leider teuerstes Material, aber durchaus selektiv eingesetzt auch super gutes Material.

00:36:22: Also gab es auch Studien das wenn du ein Holz einen Raum nur mit Holz auskleidest dann sinkt dein Blutdruck schon fast gefährlich runter.

00:36:33: Das heißt es hat tatsächlich auf unser vegetatives Nervensystem über diese Achse von der ich sprach eine absolut direkte Auswirkung.

00:36:42: Jetzt können wir natürlich nicht unsere ganzen Büros in Holz kleiden.

00:36:46: Nichtsdestotrotz können wir das aus dem Holz, was relevant ist dafür mitnehmen beispielsweise die Farbgebung oder auch die sogenannten fractalen Strukturen.

00:36:56: also nicht geraden sondern die Natur ist ja nicht gerade sondern dass da in der Natur gibt es im Grunde fast keine geraden Formen sondern einfach Formen wie bei einem Blatt oder wie bei einem Baum selber.

00:37:10: Der Baum hat einen Stamm, verästelt sich und die Verästelung in der Struktur geht ja weiter bis in die Blätter.

00:37:16: Das heißt, das was im Kleinen so aussieht, dehnt sich auf den ganzen... Auf die ganze Pflanze oder in dem Fall auf den Baum aus.

00:37:27: Und bei dieser fractalen Struktur weiß unser Gehirn, kenne ich?

00:37:33: Muss ich mich nicht anstrengen?

00:37:35: Verbrauche ich keine Energie entspanne ich mich!

00:37:38: Wohingegen eine weiße Wand eher Stress erzeugt?

00:37:41: Interessanterweise.

00:37:43: Ja, lass uns auch gerne mal in ein Case schauen!

00:37:46: Du hast ja auch noch einmal einen mitgebracht.

00:37:49: Wir gucken nach Mailand da kann man einiges von lernen Nämlich.

00:37:55: Nicht nur aus Mailand, ja?

00:37:56: Also das ist jetzt nur einer der Cases.

00:37:59: aber als ich da in Italien gearbeitet habe haben wir eine Learning Journey, eine Reise gemacht mit meiner Projektgruppe zu LVMH Louis Vuitton, Moë Hennessy also dieser weltgrößte Luxuskonzern und sind dort in die Beauty-Sparte.

00:38:18: Die haben da die Headquater Mainland, also italienisches Headquarter in Mailand Und ich habe mir das vorher auf Google Maps angesehen, weil wir sind mit dem Auto hingefahren und ich dachte okay, geiler Garten.

00:38:32: Ich muss also gucken wo finde ich diesen Garten?

00:38:35: Wir sind dann über die Autobahn durch Mailand.

00:38:37: alles ist großlautvoll.

00:38:39: Wir sind an den Büro-Tower angekommen.

00:38:42: Ich denke mir krass.

00:38:43: hier soll das sein verstehe ich nicht!

00:38:44: Wir sind ein paar mal ums Gebäude rumgefahren.

00:38:48: Sind aber ausgestiegen... hab gedacht der Garten ist nirgends als wir im dritten Stock waren Verstanden, warum ich das unten nicht gesehen habe.

00:38:56: Es ist eine Dachterrasse gewesen.

00:38:58: Also ein Garten auf einer Dachtterrasse, zweitausend Quadratmeter groß.

00:39:04: Also riesige Fläche und für hundertsiebzig Mitarbeiter.

00:39:08: also die haben da tatsächlich gar nicht so viele Mitarbeiter, elf Quadratmetern pro Mitarbeiter nur Gartenfläche.

00:39:16: aber das war schon sehr imposant und beeindruckend.

00:39:19: du bist daraus gekommen.

00:39:21: Das war Sommer, Sonnenschirme standen da.

00:39:26: Lavendel hat geblüht, Bienen haben gesummt die Leute haben mit ihrem Laptop ganz gechillt auch teilweise draußen gesessen und miteinander gesprochen oder sie saßen in der Cafeteria.

00:39:39: also Sie hatten wirklich elendig viel Platz und das alles ohne Desksharing.

00:39:43: Also wir hatten drinnen nochmal mehr Platz Und wir haben dann auch den General Manager Giuseppe Oltolini gesprochen.

00:39:52: Und die haben vorher auch nicht so schöne Offices gehabt, aber der hat das erkämpft für seine Leute, dass sie endlich mal – also ich habe auch die Fotos vorher gesehen.

00:40:02: von daher, das war wirklich ein Windwind für alle, aber das basierte natürlich auf seiner Idee.

00:40:10: Also er war davon überzeugt, er wollte, maximal gut geht und das hat er damit auch tatsächlich geschafft.

00:40:17: Im Übrigen hatten die auch ganz kurz nur Ergänzen, im Übring hatten sie auch die Akustik innen drin.

00:40:24: Also perfekt umgesetzt.

00:40:26: Du bist da durchgelaufen mit Teppichboden... In Italien gibt es normalerweise kein Teppishboden, die haben immer Fliesen.

00:40:33: Das ist natürlich nicht so gut aber ... Da war's richtig akustik ein Saar!

00:40:38: Und diese Luxusmarken, die sich ohnehin schon viel mit raum beschäftigt zumindest was in richtung kunden geht.

00:40:47: also wenn wir uns die flagship stores anschauen, hatte nicht Louis Vuitton in Manhattan auch diesen spektakulären store auf der fifth avenue glaube ich der als geschenk verpackt zu sehen war.

00:41:03: Ja, cool.

00:41:06: Also ja in der Außenwirkung...

00:41:09: Also HINCUP-Erlebnisse schaffen für Kunden und im Endeffekt schaffst du auch ein positives Erlebnis für die Mitarbeitenden in dem Büro.

00:41:15: dann?

00:41:16: Ja absolut!

00:41:17: Und das zu verstehen.

00:41:18: natürlich kann das Unternehmen nur überleben wenn sie Kunden haben.

00:41:23: Umsätze machen und Werbung gutes Marketing.

00:41:27: Dein Beispiel ist ja hervorragend und das haben natürlich Unternehmen verstanden.

00:41:32: es ist existenzsichernd aber zu verstehen Warum mache ich das nach außen?

00:41:37: Und es gibt im Übrigen auch Studien darüber, wie muss sich den Kunden ansprechen.

00:41:42: Welche Farben im Neuromarketing brauche ich damit der Kunde sich von mir angezogen fühlt.

00:41:46: also da gibt es tatsächlich auch Interesse daran nur aber im Inneren.

00:41:51: also Wie geht's denn den Mitarbeitenden und wie kommen die dann in ihre Power?

00:41:55: Das ist tatsächlich Von einigen Unternehmen schon berücksichtigt Aber bei Weitem noch

00:42:03: nicht von allen.

00:42:06: Das Gehirn braucht Sicherheit.

00:42:08: Haben wir jetzt auch schon so ein bisschen gestreift das Thema, was also Sicherheit auslöst oder was vielleicht auch ein bisschen Angst- oder Fluchtmodus auslösen könnte?

00:42:19: aber vielleicht gehst du da auch nochmal drauf ein und ich glaube dass doch da noch mal einen Case mitgebracht aus Stockholm dann.

00:42:26: Ja ja ich habe.

00:42:28: tatsächlich ist es so gerade wenn wir jetzt mit KI anfangen zu arbeiten.

00:42:34: Wir sprechen von den Videocalls, die laut sind und man muss sich konzentrieren.

00:42:38: aber mit KI wird es eigentlich nochmal anders.

00:42:41: Mit KI steigt noch mal mehr der Anteil der Konzentrationsarbeit.

00:42:50: Das wirst du bestimmt auch in deiner Arbeit schon festgestellt haben Selbst in Phase eins, also wir haben ja verschiedene Phasen hier.

00:42:58: In dieser ganzen KI-Evolution selbst in der Phase, in der wir uns im Überwiegend noch befinden zu interagieren mit einem Agenten oder mit einer KI die Dutch with Language modernmäßig aufgebaut ist.

00:43:13: Also man gibt was rein und kriegt etwas raus entweder ein Bild oder einen Text und ich kann das verwenden für alles Mögliche.

00:43:19: Du musst es ja trotzdem quer checken.

00:43:21: Also du kannst ja nicht davon ausgehen, dass das ungelesen übernommen wird.

00:43:27: Das heißt, du musst dich unglaublich konzentrieren um das zu überfliegen.

00:43:32: und wenn du dann rangehst in Richtung Automatisierung also zu gucken wie kann ich das denn so ein bisschen wegbringen von Stufe eins?

00:43:41: Dann wird's im Grunde noch komplexer.

00:43:43: Also dann arbeitet die KI teilweise ja auch Dinge aus, die du auch jedes Mal wieder checken musst.

00:43:52: Und beim Checken und überarbeiten und nachsehen musst du ja den Inhalt verstehen.

00:43:57: also ... Du bist zwar schneller, du bist besser aber du musst das sofort durchdringen und musst dann sagen können was muss ich daran verändern verbessern?

00:44:07: Das sagst du als Mensch, das macht ja nicht die KI.

00:44:11: Das heißt dieses Ich muss mich fokussieren!

00:44:17: Das wird noch gewichtiger in unserer Arbeit, das ist meine These zwei.

00:44:21: Und die ist verknüpft damit dass ich auch davon überzeugt bin, bin ich momentan noch ein bisschen allein auf weiter Flur.

00:44:28: aber Ich bin davon überzeugte Dass wir mit der KI auch reden werden also dass wir zwar lesen den Output lesen Aber Die Inputs Auch Einsprechen.

00:44:40: Das liegt daran dass wir Sehr viel schneller sprechen als Tippen.

00:44:45: Also tippen, vierzig bis sechzig Wörter die Minute, sprechen hundertzwanzig bis hundertfünfzig, lesen drei bis vierhundert wäre gut ist vielleicht noch mehr.

00:44:53: aber das heißt dass meine These wir werden eher noch ins Sprechen übergehen Und ins lesen.

00:44:59: das heißt wir brauchen gute display Optionen ob das jetzt weiterhin so ein Display ist wie was jetzt haben oder ob es irgendwann auch mal an der Wand möglich ist.

00:45:07: Da wird ja auch schon dran geforscht und dass somit noch easy er ist im raum zu lesen zu sehen also die ausgabe zu erkennen.

00:45:18: Nichtsdestotrotz mach ich das nicht immer im team und ich mache das auch nicht immer mit Leuten mit sechs Schreibtischen, die neben mir sitzen.

00:45:27: Sondern ich muss mich dafür zurückziehen.

00:45:29: Kann nicht im Homeoffice?

00:45:31: Wenn ich das aber nicht mehr im Home-Office kann, muss ich das im Unternehmen machen und dazu sind die Unternehmen nicht vorbereitet weil ich kann nicht einen halben Tag in einer kleinen Focusbox setzen.

00:45:43: Ich bin übrigens auch feind von kleinen Telefonzellen also...

00:45:50: Und welches Beispiel hattest du uns mitgebracht aus Stockholm?

00:45:52: Da ging es ja um einen Fokusraum, glaube ich.

00:45:54: Da ging's tatsächlich um ein Raum der diese zwölf Kriterien die ich so für mich definiert habe oder für meine Arbeit definiert hab, die wurden da alle berücksichtigt.

00:46:04: also du hast auf der einen Seite den Schutz, also sprich drei Seiten dieses Fokusraums waren geschlossen.

00:46:12: nicht Also nicht vier offene Seiten, sondern drei Seiten waren geschlossen.

00:46:18: Wo war das?

00:46:18: Eine Seite war verglast.

00:46:20: Das war in Stockheim bei Chin-Aps mit K. Es ist ein Möbelhersteller und es ist auch schon ein paar Jahre her.

00:46:28: Ist mir aber immer noch in Erinnerung geblieben weil es so viele schlechte Fokusboxen gibt.

00:46:37: Es kommt als erstes, bevor wir uns um dieses Schutzthema kümmern ja auf die Grundfläche an.

00:46:43: Also es darf nicht zu klein sein und es muss natürlich auch nicht ein Einzelzimmer sein.

00:46:48: also nur so wie in der Vergangenheit immer wenn der Mensch sich alleine konzentrieren wollte.

00:46:54: er hatte dann Einzel-Zimmer eier legende Wollmilchsau da konntest du alles drin machen.

00:46:58: das ist mega beliebt.

00:46:59: also wenn du in Umfragen darauf schaust Einzel Zimmer wollen die Leute viele zumindest weil sie sich super konzentrieren können.

00:47:07: Aber im Sinne des Platzverschwendens und der Multiaktivität – ich konzentrier mich ja nicht nur, da kommen wir später noch mal drauf – brauche ich eben einen Raum, der groß genug ist aber nicht zu groß wegen der Kosten.

00:47:24: Da muss man einen guten Kompromiss finden, aber einen guten Single-Fokusraum macht auch noch aus, dass er auch hell genug ist.

00:47:32: Also wenn er nicht am Fenster liegt, können natürlich nicht alle aber es wäre das beste Tageslicht immer das Beste.

00:47:39: Aber ansonsten muss ja eine gute Lichtausleuchtung haben weil ich bei konzentrierter Arbeit mich da hilft helles Licht und eher kühles Licht.

00:47:48: also wenn wir in Lichtfarben Kelvin dann sind das eher kühle Farben und eher viel Lux also ein ganz helles licht.

00:47:57: trotzdem wenn ich da sitze brauche dieses runterfahren des Gehirns in einen Modus, das ich mich gut konzentrieren kann und das entsteht eben durch diese natürlichen Elemente.

00:48:12: Das heißt es dieser Alpha-Zustand nennt sich der, da haben wir acht bis zwölf Herz im Kopf.

00:48:17: also kann man sogar messen die Frequenz der Gehirnwellen und wenn ich die habe bin ich in einem sogenannten Alpha Zustand.

00:48:25: so ein bisschen Beta kannst du schon noch mithaben aber nur in den unteren Bereichen.

00:48:31: Und das schaffen wir eben, wenn wir jetzt noch mal denken an das wie unser Gehirn funktioniert über Natur also ganz simpel Also auch Naturelemente Farben Strukturen Materialien In diesen Raum mit reinzubringen.

00:48:47: Manchmal sehen ja auch die Büros gar nicht mehr so aus wie Büro vor zehn Jahren.

00:48:51: manchmal sehen sie schon aus wie Hotel Lobbis Mit entsprechenden Pflanzen die dazu gehören mit den Materialien, die dazu gehören.

00:49:00: Mit Wohlfühl, Sofa-Landschaften... Also da gibt es schon spannende Fälle und wir tun diese Cases, die du uns hier mitgebracht hast auch nochmal in die Shownotes.

00:49:09: also das könnt ihr euch ja auch gerne noch mal später in Ruhe anschauen.

00:49:12: Wir kommen zur dritten These.

00:49:13: Das Gehirn braucht.

00:49:14: Inspiration Ist ja auch eines meiner absoluten Lieblingsthemen.

00:49:19: Wie kommen wir auf neue Ideen?

00:49:23: kommen wir in einen Modus, in dem Inspiration überhaupt stattfinden kann.

00:49:28: Was hast du da gelernt über Räume und die Art und Weise wie das Gehirn da am besten funktioniert?

00:49:34: Wenn wir ein bisschen weitergehen als Inspiration also wenn wir sagen Wir wollen als Unternehmen innovativ sein dann ist diese Art von Innovation ja eher unterteilt In dieser ganz frühe Phase wo wir gute Ideen haben.

00:49:47: Also zu jeder Innovation gehört irgendwann eine Idee Am Anfang.

00:49:51: Aber dann auch, wenn die Idee da ist muss sie weiterentwickelt werden.

00:49:56: Und wenn wir jetzt wieder auf die KI gucken, KI kann alles reproduzieren durchaus auch neue Sachen zusammenfrickeln sage ich mal aber Sie können nicht wirklich ganz neue Ideen erschaffen das können ja nur wir Menschen und deswegen müssen wir eine Umgebung schaffen die das ermöglicht.

00:50:15: Da gehören ein paar Sachen dazu.

00:50:17: Auf der einen Seite ist es nachgewiesen, dass Serendipity also diese zufällige Begegnung von Menschen dazu führt das Menschen sich über Fachbereichsübergreifend austauschen und dadurch Ideen erst entstehen.

00:50:40: Somit braucht es Räume, die das ermöglichen.

00:50:42: Wenn ich eine kleine Kaffeeküche habe, wo ich immer wieder den gleichen Kollegen sehe, werde ich mit Sicherheit keine neue Idee

00:50:49: haben.".

00:50:50: Auch hier ist dieser Alpha-Zustand super!

00:50:53: Also wenn wir diesen Zustand der entspannten Wachheit in uns schaffen zu erzeugen – mit allem was in unserem Gehirn passiert durch die Umgebung also durch Biophilie und Rückzugsoptionen.

00:51:09: dann schaffe ich in diesem Socializing-Raum.

00:51:11: Und das ist auch das, was du gerade gesagt hast mit dieser sieht aus wie eine Hotellobby und natürlich darf man sich da auch offen treffen.

00:51:19: Wenn es dann noch so kleine Rückzugsoptionen gibt wenn ich mal jemanden getroffen habe wo ich die Ideen ein bisschen vertiefen kann und den Kaffee zu Ende trinken kann dann wäre das schon ziemlich nah am Perfekten.

00:51:30: Apropos perfekt, Räume dürfen auch noch nicht mal immer nur perfekt sein denn wenn diese Idee nachher weiterentwickelt wird und wir dann Räumen brauchen um krokreativ Fachbereichsübergreifend zusammenzuarbeiten Das sind ja auch bestimmte Zusammenarbeitsräume, Kreativräume.

00:51:51: Die sollten möglichst nicht in einer großen Fläche sein.

00:51:54: das hat man auch eine Zeit lang gesehen dass du dann durch Flure läufst und links und rechts sind große kreativ Räume da arbeitet keiner weil er sich da nicht wohl fühlt und das Team auch nicht.

00:52:04: Du brauchst auch als team wenn du Dinge weiter trägst brauchst du auch ne Tür und abgeschlossenen Raum.

00:52:11: Du braucht auch deine akustische Privatheit, also das was du erzählst dass das in diesem Team bleibt.

00:52:20: Und bestenfalls wenn du da in diesem teamraum bist ich nenne ihn jetzt mal teamraum kreativraum brauchst du auf der einen seite analoge möglichkeiten.

00:52:30: also ich bin immer fan von riesengroßen weit wall weitboard wenden also auch dich begreiflich mal mit dem stift greif zu denken mit

00:52:40: dem Stift

00:52:41: genau genau denken mit den stift Und Dinge eben auch gerade in dieser zweiten Phase, dieser KI-Entwicklung.

00:52:48: Nämlich wenn wir daran sitzen Prozesse anzuschauen Das hat in den Unternehmen teilweise noch nicht begonnen aber Wir müssen an die Prozesses ran und an die Datenqualität ran und dazu gehört es dass du auch mit anderen Abteilungen sprichst und dich zusammensetzt mit denen du vielleicht jahrelang nicht gesprochen hast.

00:53:14: diese Art von Raum und es darf nicht perfekt sein.

00:53:17: Ich habe in San Francisco eine Firma gesehen, die hatten Rigibswende teilweise.

00:53:28: Es war alles sehr unfertig und die haben auch die nur verspachtelt.

00:53:33: Normalerweise streicht man ja dann drüber und die ließen das aber so mit der Begründung Wir dürfen hier auch Fehler machen.

00:53:40: Es ist alles nicht so perfekt, wir lernen ja alle und sowas muss man auch im Auge behalten wenn wir uns Offices angucken, wenn die so geleckt aussehen bis auf die letzte kleine Schraube so clean also clean aber im Sinne von schön auch.

00:53:58: es kann auch biofiel sein.

00:54:00: Aber du brauchst für Kreativität und für diese Prozesse brauchst du raffe Flächen.

00:54:06: Also wirklich experimentelle, kreative, flexible Flächen... Und da habe ich die Stanford-Universität mitgebracht in die D-School.

00:54:15: Da war ich auch, hab mir das angeschaut und das war am beeindruckendsten wie ... Experimentell dort gearbeitet wurde einfach.

00:54:28: Also du hattest da Stellwände, die konntest du aber jederzeit wegnehmen.

00:54:32: Du hattet Stehtische.

00:54:34: stehen ist besser als sitzen klar also im Sinne von schreiben is besser als digital Aber stehen es besser als Sitzen und sogar bis hin zu den Barhockern Die ganz leicht waren leichtgängig.

00:54:48: Wenn du dir so ein Möbelstück anguckst also meine Arbeit geht tatsächlich bis in dieses Detail rein dann kannst du nicht irgendein Barhocker nehmen, sondern wenn du flexibel im Kopf und in der Möblierung sein willst musst du am besten so ein Aluhocker, der zwar vier Füße hat und der nicht umkippen kann aber den du auch leicht mal bewegen kannst.

00:55:08: Und das zeichnet solche erfolgreichen Kreativ- und Zusammenarbeitsco-Creation Räume aus.

00:55:14: Gibt es ja auch noch spannende Beispiele?

00:55:16: Wenn wir schon regional da an dieser Ecke sind die Studios von Pixar... werden auch immer gerne herangezogen.

00:55:21: Da hat sich Steve Jobs glaube ich schon sehr darauf geachtet, dass Menschen sich zufällig begegnen und die... Ich glaub' die Toiletten auch an einem besonderen Ort gelegt und also das finde ich auch total interessant.

00:55:31: Magst du uns auch nochmal in ein Projekt mit reinnehmen, das du mit Kunden realisierst?

00:55:38: Wie sieht denn so einen typischen Verlauf aus?

00:55:40: Wenn man jetzt hier vielleicht zuhört und sagt also wir sind ganz am Anfang, wir wollen uns verändern wie startet man dann mit dir?

00:55:48: Also das ist immer davon abhängig, wie groß das Unternehmen ist und was genau passieren soll.

00:55:54: Also theoretisch bin ich dafür da den roten Faden der Human Centricity von Anfang bis Ende zu begleiten.

00:56:01: Das heißt, habe ich einen Neubau?

00:56:03: Habe ich ein Umbau?

00:56:03: Hab' ich nur eine Renovierung?

00:56:05: Hab', hab' ich einen Umzug will ich mich verkleinern.

00:56:08: Weiß ich nicht genau.

00:56:09: wie sieht das in Zukunft aus mit der KI?

00:56:11: was brauche ich denn überhaupt für Räume?

00:56:13: Ich muss mich verändern.

00:56:15: die Leute bleiben alle zur Hälfte sage ich mal im Homeoffice.

00:56:19: meine Flächen bleiben so klein.

00:56:22: Bei all den Themen bin ich dabei, zu helfen von Anfang bis Ende.

00:56:28: Ich bin aber nicht alleine dabei logischerweise.

00:56:31: Ich habe ein Netzwerk das heißt die konkrete Ausplanung des Interior Designs die Möblierung etc.

00:56:41: Das machen dann meine Kooperationspartner, aber ich sehe auf jeden Fall diesen roten Faden und habe da immer ach drauf das bis zum Ende der Barhocker auch der Richtige ist weil das passiert ganz oft in Projekten dass das verloren geht im Laufe der Zeit ne?

00:56:58: Weil die Phasen einfach so unterschiedlich sind.

00:57:00: Ganz wichtig ist diese Phase Null in der Architektur also dass man Phase Null quasi Bedarfe analysieren und auch da schon einzutauchen.

00:57:14: Und selbst, wenn es jetzt ein Neubau oder einen Umzug ist zu gucken passt deine Raumstruktur.

00:57:19: kannst du mit dieser Raumstruktur und mit KI in Zukunft gut arbeiten?

00:57:23: mit deinen Leuten die dann noch da sind?

00:57:25: Da geht's ja schon los.

00:57:28: dann eben über alle Etappen, wenn nötig immer wieder schleifend und schaunt bin ich dabei um das nachher zu einem erfolgreichen Projekt zu machen.

00:57:41: Ich biete auch einen KI-Readyness Check an.

00:57:43: also einfach mal zu gucken was muss sich denn überhaupt tun?

00:57:47: Um in diese neue Ära eintauchen zu können.

00:57:51: Das geht relativ schnell.

00:57:52: Also, ich brauche da fast noch nicht mal vor Ort zu kommen mit Fotovideo-Grundrissplänen.

00:57:58: Funktioniert das schon sehr oft.

00:58:01: nutzig Fragebögen natürlich am Anfang einer Analyse und auch Interviews, Workshops bei Bedarf.

00:58:09: man muss jetzt immer gucken wenn es ein kleines Unternehmen ist die haben auch nicht so viel Zeit Dann kann man das auch komprimieren, aber bestimmte Dinge sind halt mindestens nötig.

00:58:22: Um da auch ein schnelles Feedback zu finden und zu gucken was genau muss ich denn ändern?

00:58:27: Manchmal ist es gar nicht so viel was sich ändern muss.

00:58:29: wenn wir in die etwas fernere Zukunft der Arbeit schauen erwartest du da große Veränderung was das Büro angeht oder sagst du eigentlich wissen wie er heute schon was ein gutes Büro ausmacht Und das wird eigentlich auch so bleiben.

00:58:46: Fernere Zukunft würde ja bedeuten, das wäre in meiner KI-Modellierung Phase drei.

00:58:52: Also sprich wenn die Prozesse bereits KI gesteuert laufen disruptiv dann erst mal einige Menschen den Job leider nicht mehr haben werden.

00:59:01: ich bin davon überzeugt wenn die Unternehmen anfangen das in agentische Workflows zu gießen und die KI dann noch ein bisschen besser ist um das auch alles abzudecken oder wir sogar in AGI unterwegs sind, also dass quasi die KI wie ein Mensch schon denken kann.

00:59:24: Dann wird auf einmal und dann entsteht auch dieser Fall.

00:59:28: Bis jetzt sind wir alle noch viel beschäftigt aber dann wird es einen Bruch geben Und ich glaube, dann werden wir weniger Menschen in den Büros haben.

00:59:40: Auch dass keiner kann in die Glaskugel gucken... Ich befürchte das, dass da auch massiv irgendwas sich verändert.

00:59:47: Weil du brauchst dann nur noch Steuerer!

00:59:50: Du hast dann eigentlich digital alles dar.

00:59:54: Du brauchst ja nur noch die, die die Leitplanken setzen und steuern.

00:59:58: Du brauchst natürlich immer auch IT-affine Leute, die verstehen was da passiert.

01:00:03: Was die KI da gerade macht also die ganze Governance ist schon ein riesen Riesenthema wenn du das einfach aufsetzt und ich bin auch davon überzeugt dass dauert noch sehr viele Jahre.

01:00:14: Ja es bleibt spannend.

01:00:15: vielen Dank dass du uns heute so einen guten Überblick gegeben hast und man kann natürlich noch viel tiefer eintauchen.

01:00:21: und daher vernetzt euch mal mit der Manuela auf LinkedIn könnt ihr das tun?

01:00:26: Da gibt's dann auch noch bestimmt weitere Möglichkeiten in die verschiedenen Dimensionen einzutauchen, die es gibt damit ein Raum funktioniert.

01:00:36: Damit ihr in diesen Räumen gut arbeiten könnt euch wohlfühlt sicher fühlt gesund bleibt und eben auch gut performen könnt.

01:00:45: also viele Dinge die man vielleicht so noch nicht immer mitdenkt.

01:00:50: Man denkt vielleicht irgendwie an Geschmack, ja wir schauen mal wie das Büro einrichten.

01:00:53: Aber es sind viele Dinge zu berücksichtigen und danke dass du uns da heute schon mal Appetit gemacht hast, da sich auch mehr mit zu beschäftigen.

01:01:00: Wir tun das wie gesagt in die Shownotes, auch deine Website dann linkedin und dir weiterhin natürlich da auch viel Freude.

01:01:07: man merkt du hast sie bei dieser Arbeit Die ist ja auch sehr herausfordernd und es entwickeln sich ständig weiter ne?

01:01:13: Und von daher wirds da nicht langweilig.

01:01:16: Nee, das ganz bestimmt nicht.

01:01:18: Also da freue ich mich auch drauf!

01:01:20: Es ist eine ganz spannende und besondere Zeit durch die wir gerade gehen.

01:01:24: In diesem Sinne?

01:01:25: Mach's gut, schön dass du da warst und bis bald!

01:01:27: Danke dir lieber Gabriel!

01:01:28: Bis bald, tschüss!

01:01:31: Ciao!

Über diesen Podcast

„You don’t have to listen to anyone, because in this new world, no one knows anything.“ Casey Neistat.

In meinem Podcast „New Work Chat“ interviewe ich spannende Köpfe rund um die Themen New Work, Kultur und Transformation.

Wie finden wir eine Arbeit, die uns erfüllt und einen Unterschied macht? Wie entwickeln wir unsere Unternehmen so, dass Mitarbeiter:innen dort gern arbeiten und einen besseren Job machen?

Und: Wie vereinbaren wir unsere Familie mit unserer Arbeit? Das interessiert mich als #Dadof3Girls besonders.

Ob bei einem Startup, einer Agentur oder einer Kommune. Hauptsache, wir bewegen was, experimentieren und teilen, was wir lernen. Hauptsache wir gestalten heute eine Welt, in der unsere Kinder Arbeit nicht mehr als milde Krankheit, sondern als sinnvolle Aufgabe sehen.

Den Podcast gibt´s bei Spotify, Apple Podcasts & Co.

Neue Folgen erscheinen wöchentlich Freitags um 6:00 Uhr. Tune in!

von und mit Gabriel Rath

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