Der Podcast für die neue Arbeitswelt
00:00:00: Willkommen zum New York Z-Podcast von meinem Vater.
00:00:04: Viel Spaß!
00:00:09: Wir wollen hier wirklich einen Spieler bauen, der langfristig diesen Markt mitgestalten wird und der auch ein Hafen oder zu Hause ist für diese unglaubliche Diversität die wir in unserem Land haben an Lebensmittelprodukten weil das so viel mehr über uns aussagt.
00:00:26: Ich scherze immer da aber so scherzhaft meine ich es gar nicht dass Ich eigentlich auch nichts kann außer echt oft aufstehen.
00:00:34: Und wenn du dir Unternehmertum anschaust, ist dieses mit Rückschlägen umgehen und
00:00:39: mit
00:00:40: unwächsamen Geiten umzugehen ein schon sehr großer Bestandteil der Reise.
00:00:46: Deswegen habe ich vielleicht auch das Glück gehabt dass ein paar Sachen funktioniert haben weil eben schüttelig mich halt um.
00:00:53: weiter geht es.
00:00:58: Dieser Podcast wird präsentiert von der Orgatech, der internationalen Leitmesse für Workspace und Contract Solutions.
00:01:06: Wenn ihr euch mit Newark hybriden Arbeitswelten digitalisieren oder nachhaltiger Bürogestaltung beschäftigt, dann solltet ihr euch den siebenundzwanzigsten bis dreißigsten Oktober, zweitausend sechsundswanzig jetzt schon im Kalender markieren!
00:01:21: Vier Tage lang wird Köln zum Treffpunkt für alle, die die Arbeitswelten von morgen gestalten.
00:01:26: Von Architekten und Workplaceplanern über HR-verantwortliche und Facility Manager bis hin zu Investoren und Büroeinrichtern.
00:01:35: Unter dem Leitthema From Rooms to Relationships steht der Mensch im Mittelpunkt moderner Arbeitswelte.
00:01:41: Es wird darum gehen wie Räume Zusammenarbeit fördern Beziehungen stärken und Arbeit besser machen.
00:01:48: Auf der Orgotech erwarten euch internationale Aussteller mit innovativen Lösungen für Büros, Hospitality, Bildungseinrichtungen und öffentliche Räume.
00:01:57: Ergänzt wird das Ganze durch ein spannendes Programm mit Keynotes, Panels & Best Practices auf dem Wherever Whenever Work Culture Festival!
00:02:07: Die Orgateck findet vom siebenundzwanzigsten bis dreißigsten Zehnten, sechsundzwantig in Köln auf dem Gelände der Kölner Messe Stadt täglich von neun bis achtzehn Uhr.
00:02:16: Wenn ihr die Zukunft der Arbeit aktiv mitgestalten wollt dann solltet ihr euch diese Veranstaltung nicht entgehen lassen.
00:02:22: ich werde auf jeden Fall dabei sein.
00:02:25: seid doch hier am Start ob als Aussteller oder als Besucher.
00:02:29: alle Informationen gibt es auf www.orgateck.de.
00:02:33: Ihr findet den Link auch in den Schoen.
00:02:35: uns
00:02:37: Werbung Ende.
00:02:38: Und damit moin und willkommen zu meinem Podcast near-work-chat.
00:02:42: Ich freue mich sehr, dass Josef heute da ist.
00:02:44: Schöne Grüße aus Rostock City!
00:02:46: Hallo Gabriel, bin schon aufgeregt und freu mich sehr.
00:02:50: Schön, dass du da bist.
00:02:51: Du bist auch schon am schwitzen?
00:02:52: Wir haben gerade hochsommerliche Temperaturen hier im Norden zumindest.
00:02:56: Ja mir ist es auch relativ warm.
00:02:58: Das will ich zugeben aber ich mag das.
00:02:59: Aber ich mag die Jahreszeiten auch.
00:03:01: Also immer kalt, warm...ich mag die Diversität im Wetter.
00:03:05: Jede Jahreszeit hat ja auch so etwas und ich finde auch, warum soll man sich über den Sommer beschweren?
00:03:11: Es gibt weitaus Schlimmeres.
00:03:13: Ja wir wollen heute einen schönen Podcast aufnehmen!
00:03:15: Und das ist für dich ja auch nichts komplett Neues ne?
00:03:17: Du bist ja auch schon ein bisschen am Podcast, ne?
00:03:19: Ein wenig in der großen Hoffnung dass was ich erzähle noch relevant ist und dass genug Bewegung im Leben ist sodass ich auch was Neues immer erzählen kann.
00:03:31: Aber du bist ja sehr umtriebig.
00:03:32: daher... Bin ich sicher, werden wir heute auch viel Neues hören und lernen von dir.
00:03:37: Und wir starten mal ganz klassisch hier in diesem Podcast denn es gibt ja eine schöne Einstiegsfrage, weil ihr zum ersten Mal zuhört.
00:03:45: dem erkläre ich das noch einmal.
00:03:46: Und zwar habe ich drei Töchter und meine mittlere Tochter die Matilda, die in Kürze dreizehn wird.
00:03:52: Die spricht hier das Intro ein und stellt meine Gäste kurz vor und ich würde dich Josef bitten ihr zu erklären was du eigentlich so machst?
00:03:59: Was würdest du ihr sagen?
00:04:01: Ich verkaufe Würstchen!
00:04:06: Nein, ich verkaufe tatsächlich Würstchen.
00:04:10: Ich sag das aus unterschiedlichen Gründen ... Ich war ja mein Technologe und habe ja mal Technologiefirmen gegründet.
00:04:18: Chulax war eines davon, dass von Cisco gekauft wurde, die Relayered ist von der Minigree verkauft wurde Und die Technologen aus meiner Erfahrung sind unglaublich selbstbewusst.
00:04:31: die Menschen aus dem Handwerk, mit denen ich jetzt zu tun habe sind sehr bescheiden und bodenständig.
00:04:36: Und deswegen finde ich diesen Satz Ich verkaufe Würstchen sehr, sehr passend!
00:04:43: Ja es hat auch ein bisschen was von Understatement, finde ich ja.
00:04:47: Ich hatte mal den Robert Dahl hier zu Gast.
00:04:50: Ich weiß nicht ob du den kennst Karlsert der Erlebnis-Dörfer?
00:04:54: Der baut diese Freizeitparks in ganz Deutschland und mittlerweile auch in Kalifornien Und der sagt dann immer, ich bin Ad-Beer-Bauer.
00:05:02: Obwohl mittlerweile also ein ganzes Imperium eigentlich aufbaut aus Hotels und Freizeitparks und Merchandise... Wie auch immer!
00:05:11: Ich finde es spannend denn diese Erklärung hatte ich hier auch noch nicht.
00:05:14: Ich verkaufe Würstchen.
00:05:16: Hörst du das manchmal?
00:05:18: Es gibt nicht so viele Menschen die zumindest in der Verantwortung Würstcheon verkaufen?
00:05:22: Nee, glaube ich nicht.
00:05:23: Und zwar aus unterschiedlichen Gründen.
00:05:25: Der eine Grund ist und diesen Case kann man absolut aufmachen.
00:05:29: Es ist natürlich moralisch... Kann man die Frage stellen ob Fleischkonsum richtig ist oder nicht?
00:05:35: Darum ist es per se mal nicht so on-vogue wie andere Berufe und das verstehe ich akzeptiere auch.
00:05:45: Das Zweite ist dass wir ja leider gar nicht mehr so viele Unternehmer in diesem Segment haben Und das ist ein, glaube ich, ein strukturelles und auch volkswirtschaftliches Problem.
00:05:57: Von daher um deine Frage zu beantworten Gabel.
00:05:59: Ich treffe nicht viele Menschen die auch Würstchen verkaufen.
00:06:02: Und nicht wahrscheinlich noch am meisten von allen, die heute zuhören.
00:06:07: Das wollen wir jetzt aber nochmal herausfinden wie du dazu gekommen bist denn du hast wirklich einen ganz interessanten Background der uns in ganz andere Ecken führt.
00:06:17: vielleicht starten wir mal ganz vorne.
00:06:18: wo geht deine Story los?
00:06:20: Ich habe sehr früh mit Unternehmertum Berührung gehabt von meinen Eltern aus.
00:06:28: Meine Eltern hatten eine Bäckerei in einem Vorort von München, also nicht mehr Erstbahngebiet schon ein bisschen weiter.
00:06:36: Hausam hieß der Ort und da bin ich aufgewachsen bei lauter wunderbaren Gerischen.
00:06:43: Das ist wirklich so ultra romantisch wenn ich das sagen darf.
00:06:48: Also es ist sehr schön frisches Gebäck und hab meinen Papa das sehr früh immer in der Backstube arbeiten sehen.
00:06:53: Die Insolvenz dieses Betriebs.
00:06:56: dann hat aber diese romantische Szenerie, die ich gerade versucht habe zu beschreiben je beendet.
00:07:02: Der Betrieb ging also leider pleite.
00:07:05: Und damit haben wir auch das Haus verloren, in dem wir dort gewohnt haben.
00:07:09: Das ist ja eine Katastrophe an der Sekunde ne?
00:07:11: Ja, das stimmt schon!
00:07:14: Also definitiv um.
00:07:14: für meinem Papa war es... glaube ich ganz, ganz schlimm wenn du dann für deine Familie nicht mehr sorgen kannst.
00:07:22: Und der ist aber ein unglaublich toller Mensch und wahnsinnig fleißig hatte dann ganz viele Jobs um uns da über Wasser zu halten.
00:07:30: was es für ihn war das wirklich hart emotional und finanziell Für mich eher retrospektiv.
00:07:37: in dem moment als kind entwickelst du so eine art schutz oder ignoranz weiß nicht wie man das am besten nennt Aber wenn ich das mit einem Satz zusammenfassen müsste, so zurückschauen kann ich sagen er Kinder können sehr gemein sein.
00:07:52: Und hab dann in der Schule oft pleite Geier und sowas gehört.
00:07:57: Ich bin aber retrospectiv dass ja dankbar dafür weil mich das sehr widerstandsfähig und resilient gemacht hat.
00:08:05: So ging es aber los!
00:08:06: Also es hatte sich ein bisschen herausgefordert?
00:08:09: Heraus gefordert weiß ich nicht... könnte man so sehen, aber abgehärtet.
00:08:15: Oder wenn man's härter formuliert teilweise zerstört.
00:08:19: also der Mensch der ich heute bin und er hat Zeiten die können sehr wie soll ich sagen will nicht hart sagen habe ich es ist halt nicht mehr so ganz einfach mich umzuwerfen.
00:08:30: Und das kommt ja mit Kosten.
00:08:35: Das sind Kosten die da entstanden sind Die auf diesem Schutzmechanismus dort entstanden.
00:08:41: Ja,
00:08:43: aber es hat mir ein wunderbares Geschenk gemacht und mir die Tür in die Selbstständigkeit geöffnet.
00:08:48: Ich habe dann angefangen bei einem Vermessungsamt zu arbeiten.
00:08:54: Ich hab so Kanaldeckel hochgehoben und die Höhe des Fekalflusses gemessen.
00:08:59: Hat auch nicht jeder gemacht?
00:09:01: Habe ich auch noch nicht gehört!
00:09:03: Kann
00:09:03: ich mal einführen im wahrsten Sinne des Wortes... das eigentlich unglaublich genossen, weil ich da Geld verdient hat und mir so mein eigenes was ich draußen war.
00:09:17: Und er eben ein bisschen Geld hatte um eine kleine Einzelfirma dann zu gründen.
00:09:21: Ich habe dann zwei kleine Firmen gemacht die beide im Bereich Cyber Security waren, ein bisschen Software bis in Beratung so in diese Richtung also die ersten kleinen Schritte gemacht und das lief dann ganz gut und hat mich sehr beglückt.
00:09:35: Ähm und hab dann meinen Eltern Haus kaufen können.
00:09:39: Das war ganz, ganz toll.
00:09:41: Und... ist was schrecktes?
00:09:42: Aber das
00:09:43: ist ja schon eine sehr große Sache, Joseph.
00:09:45: Das erzählst du jetzt so nüchtern!
00:09:47: Es muss doch ein toller Moment gewesen sein.
00:09:49: Nimm uns doch mal mit rein in dem Moment wo du das erklärt hast.
00:09:54: ich habe da jetzt dieses Haus gekauft.
00:09:55: Hast du das als kleine Überraschung
00:09:57: präsentiert?!
00:09:59: Ich meine es ist dann eine riesen Sache dann.
00:10:00: Also es ist äh.. Mit Sicherheit das emotionalste, was mir auf meiner unternehmerischen Reise jemals passiert ist.
00:10:09: Und je mal es passieren wird dieser Moment wird auch nie mehr kommen.
00:10:13: und da habe ich eine große Dankbarkeit für diesen moment.
00:10:19: und diese dankbarkeit ist wahrscheinlich größer als die dankbarheit meine Eltern weil was ich vorhin erzählt hab wie mein papa gearbeitet hat und wie unglaublich hart es war und welche Resilienz er eigentlich bewiesen hat Das nötigt mir bis heute enormen Respekt ab.
00:10:38: Und...
00:10:39: Er hat das vorgelebt, sozusagen für dich?
00:10:42: Ja und zwar vorgelegt ohne es zu beschreiben also nicht darüber gesprochen.
00:10:49: Wir leben ja heute in einer Welt durch Social Media getrieben in der wir über das gute oder vermeintlich gute immer sprechen müssen was wir denn...
00:10:59: Wir sprechen erst mal drüber und dann lehnen wir's vielleicht danach
00:11:02: oder auch nicht.
00:11:03: Gucken wir mal.
00:11:05: Das war bei meinem Papa anders, der hat einfach gearbeitet wie ein Tier.
00:11:10: Ich weiß nicht ob ich diese Wertschätzung in Worte fassen kann und diesen Respekt.
00:11:16: Und deswegen war das sehr emotional für mich aber auch nur einen Moment weil ich schon durch die Erfahrung auch ein sehr getriebener Mensch bin.
00:11:28: Weil ich glaube sehr daran dass wenn du dir Ziele setzt.
00:11:35: Und diese Ziele haben eine große Ambition, dass du einfach härter arbeitest als Mensch und mehr reichen kannst, also wenn du zu soft mit dir umgehst.
00:11:47: Das ist auch so ein bisschen ne Zeitgeistkritik die ich zurzeit habe.
00:11:53: Wir sind nicht mehr ambitioniert genug und uns selbst gegenüber nicht mehr hart genug.
00:11:57: Es sind viel zu weich uns gegenüber.
00:12:01: Ich glaube, wenn du hart gegenüber bist und ambitionierte Ziele setzt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es dir reicht einfach höher.
00:12:11: Und deswegen habe ich – als ich in die Selbstständigkeit bin im diversen kurzen Gespräch mit meinem Papa schon auch gesagt, also ich reiste hier schon.
00:12:23: war dieser Moment nicht so, als ob ich dann überrascht aufgewacht wäre.
00:12:29: Oh jetzt kann ich etwas zurückgeben!
00:12:30: Sonst war es ein Ziel und das waren Meilensteilen auf diese Reise, auf die ich mich begeben habe.
00:12:37: Das soll die Emotionalität und die Besonderheit nicht wegnehmen aber... Ich hatte dieses Ziel und dann war schön, dass zu erreicht wurde, aber dann ging's auch danach weiter.
00:12:46: Du hattest schon weitere Ziele in Aussicht?
00:12:49: Ja genau.
00:12:50: Aber lass uns noch mal bitte über diese Kritik sprechen, die du geäußert hast.
00:12:54: Ich teile die durchaus... ich finde es interessant weil viele gerade sehr unzufrieden sind und gleichzeitig sind sie zu schnell zufrieden mit Dingen, weil sonst würden Sie sich ändern, ne?
00:13:06: Das ist doch eigentlich Paradox!
00:13:08: Ja, ich weiß nicht ob ich dieselbe Wortwahl wählen würde, man könnte auch shit so frehen sagen aber das wäre wahrscheinlich zu polemisch.
00:13:15: Es passt auf jeden Fall nicht zusammen.
00:13:18: Wir haben glaube ich unterschiedliche Herausforderung die da kommen und als absolut positiv denkende mensch versuche ich dann danach die positive Klammer drum zu bekommen.
00:13:26: Aber du hast eine relativ schnelle Zufriedenheit, das merkst Du und es ist per se menschlich nachvollziehbar.
00:13:36: also wenn du sagst du liebst es... ...als Freiberufler wir nehmen die digitalen Nomaden einfach als freiberuflern einen schönen ordene welt zu leben kann ich diesen Gedanken grundsätzlich nachvollziehen und auch eine gewisse Sympathie haben.
00:13:53: Er beißt sich allerdings mit einer großen gesellschaftlichen Systemkritik, finde ich.
00:13:58: Aber du kannst auf der einen Seite nicht sagen... Ich überzeichne absichtlich!
00:14:03: Ich trinke mein Pina Colada am Strand und lebe ein von der Gesellschaft eigentlich entkoppelt.
00:14:10: des sehr gutes Leben ob meiner Digitalfähigkeiten als Beispiel.
00:14:15: aber das was in meinem Land vorgeht ist im höchsten Maße eskeptisch und ich bin unzufrieden.
00:14:21: Aber ich pack's nicht an, leiste kein Beitrag.
00:14:25: Da fehlt mir die Brücke zwischen diesen... Beides ist in Ordnung aus meiner Sicht.
00:14:31: Ja du kannst... Und
00:14:31: wir sind ja in Deutschland irgendwie schon auch alle sehr individuell unterwegs.
00:14:36: Jeder guckt dann doch auf seine Geschichte.
00:14:40: aber verbunden sind wir im Meckern.
00:14:42: Auf hohem Niveau!
00:14:43: Genau.
00:14:44: Ich hör das immer wieder von Leuten, die zum Beispiel nach Japan fahren.
00:14:47: Das ist noch eines meiner Ziele, da mal hinzufahren.
00:14:49: Da gibt es irgendwie offensichtlich eine andere Vorstellung von Gemeinwohl und gemeinsamer Idee von... Wir kriegen das Realis hin.
00:14:58: Jemand nimmt Müll von der Straße damit jemand anders ne saubere Straße hat.
00:15:03: Es ist etwas anderes!
00:15:04: Und ich frage mich ob wir nicht gesellschaftlich auch irgendwie mehr dahinkommen dass wir zu einer Aufbruchstimmung hinbekommen?
00:15:10: Das ist ja etwas sicherlich womit du dich als Unternehmer auch beschäftigst Als jemand der auch positiv denkt.
00:15:15: was glaubst du?
00:15:15: wie Könnten wir da gesellschaftlich mehr hinkommen?
00:15:18: Also weg vom Mäckern hinzumachen.
00:15:20: Ja, beim Meckern bin ich skeptisch Gabriel aus zwei Gründen.
00:15:25: Das eine ist, wir Deutsche sind unglaublich guter in Herausforderungen zu sehen.
00:15:31: Ich sage immer und den Satz habe ich schon als Öfteren benutzt also die Redundanz bitte ich zu entschuldigen aber wenn du ein Geschäftsmodell hast und irgendwo auf der Welt nach jemandem suchst ja die eine Schwäche deines Geschäfts Modells findet, dann rede mit einem Deutschen.
00:15:46: Erfindet sie und er versucht dich mit aller Kraft daraus zu reden.
00:15:51: aber das führt dazu dass diese diese Reise zur Perfektion uns auch zu dem Land gemacht hat industriell des wir sind.
00:16:01: Die Ingenieure.
00:16:02: Genau also man kann das positiv interpretieren aber man kann es eben auch.
00:16:08: wenn der Skepsis und dem Meckern keine Aktion folgt, dann habe ich ein echtes Thema.
00:16:15: Weil ich finde... Wenn du dich im Hinterzimmer ärgerst und meckerst und dich aber nicht gesellschaftlich engagierst, dann verwirkst du das Recht zu meckern.
00:16:33: Und da find' ich es was dran!
00:16:35: Das ist wirklich etwas dran.
00:16:36: Weil nicht jeder muss sich öffentlich engagieren oder anpacken.
00:16:41: Aber dann finde ich, hast du auch nicht das Recht dich zu beschweren?
00:16:43: Weil es ist zu einfach.
00:16:45: und jetzt hast Du Japan angesprochen.
00:16:47: als wir Chulax hatten.
00:16:50: Hatten wir ein kleines Büro in Japan mit... Ich glaube nicht über zehn Meter, aber ich weiß es nicht mehr genau.
00:16:57: Oder aus dem Land kennengelernt.
00:17:00: Lieben, liebengelernte.
00:17:01: und genau wegen diesen Punkten die Du angesprochen hast also die Sauberkeit dieses Wir hatten bei Relayer, dann später hatten wir in unserem Culture-Statement, wir sind keine prima Donners und wir räumen unseren eigenen Scheiß weg.
00:17:15: Eigentlich eine Frage der Erziehung aber ich glaube dass das wichtig war, einfach das auch noch mehr zu unterstreichen ist etwas das du in einem japanischen Kulturstatement nicht explizit nochmal erwähnen müsstest weil es Teil der gesellschaftlichen DNAs ist.
00:17:29: was sie aber auch haben was wir auch mal hatten ist dieses brutale Arbeitsmoral Das macht die Japaner aus.
00:17:37: Man könnte argumentieren bis zu einem gewissen ungesunden Maße, das würde ich mitgehen.
00:17:41: Gibt
00:17:42: es da nicht den Tod durch Überarbeitung auch?
00:17:44: Ja,
00:17:45: du hast
00:17:47: die Höchste Selbstmordrate aus der Arbeit heraus weil die Leute eben so einen extremen Druck verspüren von innen heraus aber eben auch externalisierten Druck.
00:17:57: also das heißt darum ist es ungesund.
00:17:59: Es gibt irgendwo so ein Mittelweg.
00:18:01: Da muss dich ja nicht gleich ins Schwert stürzen wenn der Zug zwei Minuten zu spät kommt.
00:18:05: Aber zu sagen, mein Gott die kommen jetzt alle eine Stunde zu spät ist halt so.
00:18:09: Ist auch nicht der richtige Weg.
00:18:10: Irgendwo zwischen Schwert und Aufgabe gibt es einen Weg.
00:18:13: Es gibt doch diese Netflix-Doku über diesen Sushi-Meister, der diese Kraft perfektioniert mit seinem Handwerk dafür sorgt dass das wie eine Kunst ist und dass alle Kunden total happy und glücklich sind ist jeden tag neu dabei und gibt dann allerallerbestes.
00:18:35: Und da hab ich schon von vielen Gästen auch gehört, weil das so eine große Inspiration war, der diese Hingabe auch ist, Ambitionen und auch Hingaben.
00:18:42: Weißt du warum dieser Punkt Gabriel es so wichtig ist?
00:18:45: Weil er ihm selbst... jetzt werde ich kurz neu Deutsch ergibt im Purpose.
00:18:51: Also der muss nicht morgens aufstehen und sagen Boah!
00:18:54: Der stinkende Fisch schon wieder und wieder zwölf Stunden sondern er merkt Wie gut er selbst ist und wie viel besser er dennoch wird in Nuancen, um wie sehr ihn die Menschen schätzen und wertschätzen.
00:19:08: Und das was ihr macht für besonders halten.
00:19:11: und daraus zieht der quasi so eine intrinsische Eigenbestätigung und dann im Umkehrschluss Glück.
00:19:16: Das ist doch eigentlich wunderschön oder?
00:19:18: Finde ich auch!
00:19:19: Also er dient den anderen, er empfindet glaube ich Glück aus dem Dienen heraus.
00:19:24: Ich mach' das für euch.
00:19:26: Ja Da sind wir nochmal wieder bei euren Software- und Techunternehmungen.
00:19:32: Kannst du uns noch mal beschreiben, was ihr da alles gemacht habt?
00:19:36: Bevor wir dann die Brücke schlagen zum Fleisch?
00:19:39: Gerne!
00:19:40: Also bei ToolX war es so dass wir Energiemanagement gemacht haben über Software.
00:19:46: Das war also die Zeit als die ersten Rechenzentren auch Klimaanlagen hatten, die über das Internetprotokoll – das ist das wie wir heute kommunizieren, also das IP Protokoll Ansprechbar und kommunizierbar waren.
00:19:58: Die ersten Gebäudeleitsysteme waren über das Internet, was wir heute gegangen gäbe es, waren ansprechbar.
00:20:05: Und wir haben ein Stück Software geschrieben, dass quasi die Auslastung einer Infrastruktur, Gebäuderechenzentren oder Peripheriegeräte wie Laptops, Telefone, Drucker gesteuert hat und vereinfacht gesagt, wenn keiner im Büro war, Telefon aus, Laptop aus, Druckaus, Lichtaus Und haben da so eine hochskalierende Software geschrieben, die einen damals neuartigen Ansatz in der IT-Tour hatte.
00:20:34: So dass sie in großen Infrastrukturen sehr schnell Anwendungen finden konnte und hatten dann das Glück, dass es nach wenigen Jahren ich glaube drei oder sowas für ein bisschen über hundert Millionen von Cisco gekauft wurde.
00:20:51: Das muss ja auch ein krasser Meilenstein gewesen sein!
00:20:55: Also es war ein krasser Meilenstein aus unterschiedlichen Blickwickeln.
00:20:59: Der erste ist, dass Cisco für mich eine unglaubliche Erfahrung war.
00:21:05: Ich habe viele tolle Menschen dort kennengelernt mit denen ich heute auch noch investiere.
00:21:10: Es sind von der Kultur her ein Unternehmen des Nahen da einem Sushi-Chef ist also wirklich immer sehr nah am Kunden und für den Kunden das Richtige tun.
00:21:20: Das hat mich sehr geprägt und geformt.
00:21:26: Und war dann auch schön, dass als ich dann Relay machen durfte das Cisco auch gleich mitinvestiert hat.
00:21:32: Das fand ich sehr wertschätzend und schön und dankbar weil der die Reise nicht geendet hat sondern sie ging noch ein bisschen weiter halt unter einer anderen Überschrift.
00:21:44: Ich weiß aber, dass du auf das Finanzielle angespielt hast.
00:21:47: Das war etwas was ich gelernt habe Dämonen, die ich in mir trage und diese Getriebenheit dass die leider durch das finanzielle nicht weggehen.
00:22:00: Also ich hatte die große Hoffnung, wenn genug Geld da ist und genug ist ein unglaublich subjektiver Begriff
00:22:07: der... Dann ist schon genug!
00:22:08: Genau.
00:22:09: Und meistens ist es niemals genug.
00:22:12: Leider werden wir das nicht auf mich an.
00:22:15: Ich sage das jetzt im Allgemeinen Aber ich hatte die Hoffnung, dass wir in einem bestimmten... Also nehmen wir das mal einen Sockelbetrag.
00:22:21: Wenn der da ist, dass ich eine Leichtigkeit spüren würde.
00:22:25: Dass ich glücklich wäre.
00:22:29: Ja, das ist ja auch die Hoffnungen deshalb sehr viele Menschen reich werden wollen weil sie hoffen dann glücklicher zu werden.
00:22:36: aber es gibt glaube ich auch eine Studie die sagt, dass man bis oder ab einem gewissen Betrag nicht mehr glücklich wird sondern es geht eigentlich darum dankbar für Dinge zu sein.
00:22:46: Das würde ich unterschreiben.
00:22:48: Ich glaube, da gibt es ganz viele unterschiedliche Facetten des Eines.
00:22:52: Du siehst Unternehmer die einen Unternehmen gründen und die das Glück haben dass es finanziell funktioniert und wenn es dann ein neues Zuhause findet, die dann aufhören Und das finde ich wunderschön und richtig für deren Lebenssituation passend.
00:23:08: Bei mir ist es allerdings so, dass zwei andere Sachen zum Tragen kommen.
00:23:12: Das eine ist, ich bin wahrscheinlich kaputter als viele andere.
00:23:16: Deswegen ist es bei mir nicht so und diese Getriebenheit ist jetzt Teil von mir.
00:23:22: Ich war meine Zeit lang in Rente, das war ganz grausam.
00:23:26: Wie lange?
00:23:27: War Jahre fünf... ich kann es dir nicht mehr genau sagen aber viele Jahre...
00:23:31: Was hast du gemacht?
00:23:32: dann, der hat sich
00:23:33: investiert.
00:23:33: Das war nach Relayer.
00:23:35: Bei Cisco war ich zwei Jahre, Juliks Integration Relayer waren drei Jahre.
00:23:41: Vielleicht mal kurz erklären, was Rilaer gemacht hat weil wir jetzt ein bisschen gesprungen sind.
00:23:45: War ein IoT-Starup das im Endeffekt Maschinen aus dem produzieren Gewerbe mit dem Internet verbunden hat so dass du die Maschine als Service anbieten kannst.
00:23:55: und also für dieses Unternehmen haben wir dreihundert Millionen bekommen.
00:23:59: und danach habe ich auf externe Stimmen gehört und die externen Stimmen man sagt irgendwann musst du mal aufhören und so bin ich zur Rente gekommen Und hab dann quasi nur noch investiert und das war eine ganz schlimme Zeit für mich.
00:24:11: Also, das mag ich jetzt nicht, dass mir das negativ interpretiert wird.
00:24:14: Mir ist schon klar, welch besonderes Leben ich leben darf!
00:24:20: Aber es hat nichts zu meiner Zufriedenheit beigetragen weil ich ein Unternehmer bin... ...und ein Operator bin.
00:24:27: Wenn ich das nicht habe, dann fehlt mir meine Sinnhaftigkeit die dein Zuschikoch hatte.
00:24:34: Deswegen ist es bei mir mittlerweile so, gut kenne und dass ich weiß, das Geld mir nicht so wichtig ist.
00:24:43: Sondern dass dieses an Ideen arbeiten mit Menschenarbeiten konträre Ideen zum Erfolg zu bringen.
00:24:50: Dass der Teil ist, der mir Bestätigung und Sinnhaftigkeit gibt.
00:24:56: Und als sich diesen Teil... Das ist eigentlich das positive an diesem fehlgeschlagenen Rentenexperiment.
00:25:02: Dass ich das jetzt weiß.
00:25:03: und jetzt kann ich mit einer Leichtigkeit eben nach meiner technologischen Karriere, mich einem anderen Segment des Contrais widmen und habe da ganz viel Freude.
00:25:16: Und auch selbst der Füllung dabei
00:25:18: also hast du ein Stück weit auf deiner Reise auch etwas über dich selbst herausgefunden nämlich was du machen möchtest und was vielleicht auch nicht und dass du eher dieses Aufbauen magst anstatt dieses fertig sein.
00:25:30: offensichtlich
00:25:33: Genau, der Weg ist das Ziel.
00:25:35: Es ist ein bisschen arg gebraucht dieses Statement aber es trifft absolut zu und dieses Getriebensein dann auch positiv zu verstehen.
00:25:47: Das ist ja auch ein Geschenk weil ich dadurch eine große Kondition habe.
00:25:54: Und wie ich scherze immer da Aber so scherzhaft meine ich gar nicht dass Ich eigentlich nichts kann außer echt oft aufstehen.
00:26:03: Und wenn du dir Unternehmertum anschaust, ist dieses mit Rückschlägen umgehen.
00:26:08: Mit Unwächsamkeiten umzugehen und schon ein sehr großer Bestandteil der Reise.
00:26:15: Deswegen habe ich vielleicht auch das Glück gehabt dass ein paar Sachen funktioniert haben weil eben dann schüttelig mich halt um weiter geht es.
00:26:23: Also sagst du bist immer wieder aufgestanden?
00:26:24: Das heißt du bist auch schon ein paarmal umgekippt.
00:26:26: gab's auch Momente wo du das echt schwer hattest aufzustehen?
00:26:32: Ja, viele.
00:26:35: Die unterschiedliche Herausforderung die ich da gehabt habe mit einer unterschiedlichen Signifikanz, die mich dann dazu gebracht hat vielleicht ein bisschen zweimal durchzuschnaufen bevor ich aufstehe und das Ganze mit konkreten Beispielen hatte in meiner Firma.
00:26:54: Ich hab viel gearbeitet mit Venture Capital also mit Risikokapital Und da hast du manchmal die Herausforderung, dass Wachstum wichtiger interpretiert wird.
00:27:05: Ob es dann so ist weiß ich nicht als Profitabilität und... Da war mein Unternehmen das sich hatte, das ein Vertrag für einen Exit an Termsheet schon unterschieben hatte und das kam dann nicht zum Tragen und da war dann.. Ich kann dir die Zahl nicht mehr sagen weil es so lange her ist.
00:27:25: Das Unternehmen hatte viele Mitarbeiter Und eine hohe Burnrate.
00:27:33: Da war kurz vor Unterschrift eines Deals, ist mal zweimal schon einmal bei einer Finanzierungsrunde und einmal beim Exit passiert kam dann ein Nein was selten ist aber halt irgendwie dazugehört waren keine unterschriebenen Kauf- oder Investmentverträge sondern Absichtserklärungen.
00:27:51: Aber da saß ich sehr lange auf einem Stuhl bei mir im Wohnzimmer und hab sehr, sehr lange nachgedacht wie ich mit dieser Situation umgehe.
00:28:04: Und das ... Ich sag das, dass es vierundzwanzig Stunden waren.
00:28:07: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich vierund zwanzig auf diesem einen Stuhl saß aber
00:28:11: verbildlich ... Kam er so
00:28:12: vor?
00:28:13: Ja, es kam er so fort, saß ich da sehr lang.
00:28:17: Und hast gesagt okay wir gehst damit um.
00:28:18: Da habe ich dann zu deiner Frage sehr lange gebraucht eben ein Tag und hab mich geschüttelt und hab gesagt der Vorteil wenn du Glück hat das unternehmerisch und noch Liquidität hast, dass er.
00:28:30: okay.
00:28:31: ich gehe mit einem Beispiel voran.
00:28:32: Und ich führe die neue Finanzierungsrunde an.
00:28:37: Das sendet ja ein Signal an Mitinvestoren und sagt entweder ist der völlig gaga oder ihr seht was wir nicht sehen aber unabhängig davon geht er voran!
00:28:50: Das ist das Signal ne?
00:28:52: Ja und es ist jetzt so ein bisschen auf Neudeutsch interpretiert kann man sagen Leadership Du läufst voran und wenn du dann das Glück hast, dass die Leute folgen, kann da was draus werden.
00:29:05: Das war so ein Moment zum Beispiel, wo ich mich schon geschüttelt habe.
00:29:12: Und wie kam es dann
00:29:13: zu Bürstchen-Thema?
00:29:17: Aus meiner gescheiterten Rentnerexistenz sind ja sehr viele Investments entstanden Und da habe ich in ganz viele unterschiedliche Themenbereichen investiert von Hospitality über Software, logischerweise viel zu ganz unterschiedlichen Bereichen.
00:29:36: Eines davon auch in Lebensmittel allerdings nur in alternative Proteine um es technisch auszudrücken eher näher am Volksmund kannst du sagen vegane und vegetarische Produkte.
00:29:52: Aus unterschiedlichen Gründen.
00:29:54: Einer, das muss ich selbst reflektiert schon sagen.
00:29:56: Ich bin da das erste Mal und einzige mal in meinem Leben auf so einen Hypezug aufgestiegen.
00:30:01: Das war damals ultra unwockt.
00:30:02: Es war die Zeit als Beyond Mead mit Impossible Burger eine gewisse große Öffentliche Aufmerksamkeit hatte.
00:30:13: Da hab'
00:30:13: ich mich leiten lassen was nicht gut ist, was auch ne schöne Lernerfahrung war Da ich sehr viel Geld, also viele Millionen in dieses Segment investiert und das ist eigentlich alles kaputt.
00:30:27: Und da ich ja arbeitslos war hatte ich die Zeit, dann beschäftige ich mich jetzt mal mit den Gründen des Scheiterns dieser Investments.
00:30:39: Weil gescheitere Investitionen können ganz viele Gründe haben.
00:30:43: Einer weiß sich ob meiner eigenen Reise wieviel Glück immer dazugehört?
00:30:47: Das darf man nie vergessen!
00:30:49: Neunundneinzig Prozent des Unternehmertums ist Glück, aber Glück findet auch den Fleißigen.
00:30:54: Also es gibt eine gewisse Wechselwirkung.
00:30:57: Aber das kann ich ja bei einer Investmententscheidung nicht vorhersehen also muss ich das rausnehmen?
00:31:02: Es geht um Konstellation von verschiedenen Dingen die zusammenkommen müssen zu einem richtigen Zeitpunkt.
00:31:08: Genau und wenn du das so formulieren willst kannst du schon beeinflussen und dadurch dein Glück erzwingen.
00:31:17: Aber du brauchst einfach auch Klipp dazu.
00:31:20: Und wenn wir jetzt irgendwie als Trump in den Konflikt, um es vorsichtig zu formulieren mit dem Iran gegangen ist – ich sehe eine große Wachstum-Chance im Immobilien, im mittleren Osten – dann steht die Konstellation gegen dich.
00:31:37: Das ist vielleicht ein bisschen ein blödes Beispiel aber daran kann man so ein bisschen an einem externen Faktor erkennen
00:31:43: Der Glaser schreifen sollte doch auch noch mal ein Immobilien-Paradies werden.
00:31:46: Aber das an anderer
00:31:47: Stelle, ich glaube da bräuchte man Gaswein um das auszudiskutieren.
00:31:52: Aber ich habe mir die Gründe der Scheiterns angeschaut.
00:31:55: Also hab' ich ... Wann hat es was mit dem Team zu tun?
00:31:59: Hat es etwas mit den Produkten zu tun
00:32:00: oder... Wie machst du das dann Josef?
00:32:02: Guckst du dir das ganz alleine an?
00:32:04: Krebst du dich rein?
00:32:05: Oder spielst du da Pingpong mit jemandem?
00:32:08: Bist du dann Sparring?
00:32:10: Wie gehst du davor wenn du Ding analysierst?
00:32:13: Ja, ich bin – das ist eine sehr, sehr gute Frage weil sie mich mittlerweile diese Arbeitsweise sehr definiert.
00:32:20: Also ich bin sehr detailliert und versuche sehr strukturiert zu sein.
00:32:27: also ich glaube sehr daran.
00:32:29: wenn wir zwar jetzt ein Business Meeting hätten würde ich mit ihr sprechen würde danach des Gespräch handschriftlich zusammenfassen und würde danach das Gespräch digital zusammenfassend.
00:32:42: Ich halte, also deswegen ist sowas wie ein AI-Übersetzer oder so transkriptiert über AI.
00:32:50: Ist ganz, ganz schlimm weil du unterschiedlich internalisierst Gespräch, handschriftlich dann noch mehr digital selbst aufschreiben.
00:33:00: dadurch verdaust du dieselbe Information dreimal und so gehe ich da vor sich setzt mich mit Dingen auseinander schreibt sie auf fass es dann nochmal zusammen das Einweg des Zweites.
00:33:11: Ich hatte ja viel Zeit und habe mich damit vielen Menschen, die ich kennenlernen durfte.
00:33:17: Die in der Lebensmittelbranche führende Unternehmen leiten oder Unternehmer waren.
00:33:25: Die hab' ich über ganz andere Wege mal kennengelernt.
00:33:27: Die Charity als Beispiel oder Wirtschaftstreffen konnte die dann fragen ohne dass sie befangen gewesen wären weil ich war ja nicht in dieser Branche.
00:33:38: Und das ist dann das Ping-Pom, dass du angesprochen hast.
00:33:41: Das Sparring oder den Austausch und dann ist es in mir gereift.
00:33:47: Es war ein sehr langer Prozess.
00:33:49: Ein Jahr vielleicht zwei nicht Fulltime aber immer wieder.
00:33:54: Man sagt Mensch, es ist total interessant, dass es wenig oder kaum Unternehmen gibt die es geschafft haben Die Lebensmittelbranche von extern wirklich zu verändern.
00:34:06: Also dieses Thema der Disruption, dass du in Technologie mit dem ich aufgewachsen bin.
00:34:10: Du baust eine Technologie und die Technologie disruptiert also zerstört, das übersetzt mir falsch, zerstört einem Markt ein neuer Markt entsteht und den kapitalisierst du Mit deinem Angebot des zum neuen Markt passt Und das gab's in der Lebensmittelbranche nicht.
00:34:28: Wenn ich jetzt irgendjemand mal frage Was waren die letzte große Innovationen von außen?
00:34:34: die funktioniert hat, also nachhaltig.
00:34:36: Die Rückenwalde Geschichte würde mir da ein bisschen einfallen... Ich weiß nicht ob es eine Disruption ist?
00:34:42: Ja aber das ist der Punkt, die war nicht von außen.
00:34:45: Sie war von innen und deswegen gibt's vielleicht zwei Beispiele wo das passiert ist Aber sie sind überschaubar.
00:34:55: diese Beispiele Und es liegt daran dass dieser Lebensmittelmarkt zu irre groß ist wirklich wahnsinnig groß und gleichzeitig so wahnsinnigt schwierig.
00:35:09: Und oftmals auch von Skalen Effekten bestimmt, dass eine gewisse Infrastrukturkostenbasis die du einfach hast, Produktion kann nicht die höchsten Margen und eine unglaublich große Verpflichtung der Qualität gegenüber.
00:35:26: Du kannst das nicht wie bei Software sagen es wird schon irgendwie das Bananen Produkt ist reif beim Kunden.
00:35:33: Meldet
00:35:33: uns die Bugs bitte.
00:35:35: Genau, das machst du exakt einmal und dann sperrst du halt zu.
00:35:40: Und daraus ist die Hypothese entstanden wenn du den Markt wirklich aufbrechen magst musst du ihn von innen aufbrechnen nicht von außen.
00:35:49: also wie komme ich denn jetzt an in den markt rein als Nichtmarkteilnehmer?
00:35:56: Und dann ist eine zweite Erkenntnis in mir gereift, die ich durch ... Wir hatten vorhin über den Journalisten gesprochen.
00:36:02: Der mich ermahnt hatte dass ich nicht beschweren darf wenn ich mich nicht engagiere.
00:36:07: Ich habe so mit der Sana Röser dann eine Initiative gegründet Unternehmer im Bewegung wo wir versucht haben vor der letzten Bundestagswahl Die Wichtigkeit der Unternehmer in der Rolle unserer Gesellschaft gesellschaftlich volkswirtschaftlich noch mal mitzugeben, dass man die Unternehmer speziell die Kleinen nicht vergisst.
00:36:27: Und aus dieser für mich sehr wertstiftenden Arbeit bin ich darauf gestoßen wie viele mittelständische Unternehmen auch und im speziellen Lebensmittelbranche keine innerfamiläre Nachfolge haben.
00:36:40: Normalerweise werden diese Unternehmen von Generation zu Generation weitergegeben und aus unterschiedlichen Gründen passiert es nicht mehr.
00:36:48: Eins ist kleinere Unternehmen tun sich in dieser hoch regulierten Welt immer schwerer.
00:36:54: Wenn Nestle dieselben Regularien zu erfüllen hat, wie du als einhundert Mann unternehmen, kann Nestle das halt anders schultern, als du das kannst.
00:37:03: Ist ein Beispiel.
00:37:04: und dann wollen aber viele der Kinder die haben dann studiert, die wollen dann eher anderen Ideen nachgehen.
00:37:13: Das ist auch völlig legitim weil es ja ein harter Job ist.
00:37:16: Und dadurch entsteht dort ein Nachfolgeproblem.
00:37:19: Also wenn ich jetzt das kombiniere, die Erkenntnis dass sich Märkte nur von innen aufbrechen kann und der Möglichkeit über Nachfolge mir eine große Substanz in den Markt zu schaffen.
00:37:31: Über die ich dann agieren kann Dann habe ich eigentlich ne ganz spannende Kombination Die Leute von Innen nicht machen können weil sie einen Rucksack haben Bestehen cashflow Und von dem Markt geprägt sind.
00:37:44: Das bin ja nicht Weil ich bin ja externer Ich hab ja null Ahnung.
00:37:47: Und es ist ein Segen weil wenn ich keine Ahnung habe, kann nicht alles so machen wie man es immer gemacht hat.
00:37:53: Kannst du das nüchtern analytisch betrachten?
00:37:56: Ja und von einem weißen Blatt Papier aus aber dennoch mit einer großen unternehmerischen Substanz und Erfahrung und Zugang und Expertise.
00:38:08: und so ist Nutcio Knighter entstand mein neuestes Unternehmen und seitdem verkaufe ich Würstchen.
00:38:15: Wie hat dein Umfeld reagiert?
00:38:19: Fassungslos.
00:38:22: Ist aber auch ein geiler Einstieg, ne?
00:38:26: Absolut!
00:38:27: Ich glaube der Party ist das... weißt du wenn ich irgendwo bin was machst du?
00:38:30: Das ist so schön weil wenn ich früher auf einer Party war, dann mache ich ein Softwareunternehmer.
00:38:36: Bin ein geile Typ.
00:38:37: Dann hast du viele, viele Gespräche.
00:38:38: Er hat zehn mehr und Software.
00:38:40: Es war ja neu alles damals.
00:38:42: Und jetzt habe ich Verkaufwürstchen.
00:38:44: Du hast viel mehr Zeit, dich mit dir selbst zu beschäftigen auf so Partys.
00:38:48: Weil
00:38:49: die meisten Menschen das nicht so spannend sind.
00:38:52: Aber wiederum wahrscheinlich doch weil... Da muss ja mehr dahinter sein wenn der da so kurz antizett.
00:39:01: Die Kausalität, die viele im ersten Moment nicht sehen ist dass ich nie Softwareunternehmer war sondern Unternehmer Und dass ich versucht habe, unternehmerische Möglichkeiten zu sehen und nach Werkzeugen gesucht haben die mir dabei geholfen haben mein unternehmerisches Ziel zu erreichen.
00:39:26: Das war halt Software aber dieselbe Logik trifft jetzt auch so.
00:39:32: Ich sehe ein unternehmerisches Ziel oder eine Möglichkeit.
00:39:36: bau dann ein Zielbild auf um Bauern Unternehmen.
00:39:39: darum und als CEO hast du aus meiner Sicht ganz ganz wenige Aufgaben.
00:39:44: Du musst dieses unternehmerische Zielbild definieren.
00:39:48: Musst daraus eine Art Blaupause bauen, wie du das Unternehmen bauen willst und dann musst du dafür sorgen dass du Eine Organisation hast die dieses Unternehmen bauen kann und im Idealfall ist es eine gesunde Organisation Die besser performt als deine Piergruppe im Markt.
00:40:09: Und dann wirst du ein erfolgreiches Unternehmen bauen.
00:40:12: und diese Logik ist universell und völlig agnostisch zum vertikal markt in dem bericht bewegt.
00:40:20: ich hab dene mark urlaub jetzt die biografie von bob eiger gelesen der als jo bei disney anbord kam nachdem er der zufolge sie oh ich glaub fünfzehn oder zwanzig jahre das ding geleitet hat und bob eiger Muster dann seine Vision von einem neuen Disney was sich gewissermaßen auch neu erfinden musste, weil die Welt dann digitaler wurde das mußte dem Board verkauft werden.
00:40:52: Die ja schon auf ein bisschen kritisch waren.
00:40:55: und dann hat er drei Punkte aufgestellt an der Ende Pixar gekauft mit Steve Jobs noch verhandelt also auch viele Risiken eingegangen Verantwortung übernommen alles so Dinge die man ja sich auch an anderen Stellen viel mehr wünschen würde von den Menschen.
00:41:12: Du absolut.
00:41:12: und jetzt bringst du einen Punkt auf, den ich nochmal gerne in der Scheinwerfte lichtstellen würde weil du viele der Fragen speziell unternehmerisch, die man sich stellt, die im ersten Schritt verrückt aussehen sind deswegen kommen verrückt rüber konträr sind, weil sie risikobehaftet sind und weil sie gegen die aktuelle Strömung in dem das Unternehmen unterwegs ist gehen.
00:41:45: Und wenn du dir aber die Unternehmen anschaust, die nachhaltig erfolgreich waren und immer noch sind dann wirst du diese Brüche in der Logik immer wieder sehen.
00:41:58: Da gibt es viele Beispiele und ich will dich und deine Hörerschaft nicht damit langweilen.
00:42:03: Das bekannteste ist wahrscheinlich dieses... Es ist immer noch Tag eins von Emerson.
00:42:09: Das kennen viele sagen, es ist immer der erste Tag und wir müssen immer noch dieselben Risiken eingehen und sehr disruptiv sein.
00:42:16: Und jetzt hast du Disney angesprochen!
00:42:19: Und das finde ich eine wunderbare Geschichte weil als Walt Disney gegründet hat und als nach zwei gescheiterten Karrieren als Comiczeichner Ich weiß nicht, wo... Das habe ich jetzt leider vergessen.
00:42:35: Wo aus den USA er nach Kalifornien zu seinem Onkel gezogen ist?
00:42:40: Um dort mit einer großen Hutzpähe als Anfang zwanzigjähriger zu sagen, da entsteht das neue Medium-Film.
00:42:46: Ich wäre der Resizierer und damit auch gescheitertes.
00:42:50: Wie der Disney gebaut hat, ist ultrainteressant weil Disney ja dann mit dem Comics und diesen Kurzverfilmungen der Comics die erste erfolgreiche Basis gebaut hat, dann aber in der Rezession und dem Streik des Disney-Filmstudios Pleite war.
00:43:12: Und er quasi gegangen ist und sich neu entwickelt hat und gesagt hat okay dann baue ich jetzt Freizeitparks weil er gerne mit Miniatur Eisenbahnen gespielt hat.
00:43:28: Disney wollte sie nicht finanzieren und hat der unglaublich kreative Wege gefunden mit Bank of America, ABC als erste Fernsehstation.
00:43:37: Die neue Eger
00:43:38: war nämlich bei ABC und ABC wurde dann von Disney gekauft.
00:43:42: Also man war auch schon so ein paar riesigen Anführungszeichen eingegangen, aber Bob Iger und das sagt er eben in dem Buch auch sehr schön The Rite of a Lifetime kann ich dir empfehlen dass er sich erst mal eine Zukunftsvision überlegen musste und dann von der Zukunft her seine Entscheidung getroffen hat und das Bord natürlich von der Vergangenheit her gedacht hat.
00:44:00: Und er kam jetzt quasi mit den Dingen, die nicht plausibel waren weil er hatte ja ein Zukunftsbild wo er hin wollte.
00:44:05: also es geht sehr stark auch um Kommunikation und um Storytelling was dann so mein Lieblingsthema wäre dass du dann auch kennengelernt hast Ja
00:44:13: und das wird unterschätzt wie wichtig Storyteling ist weil das Storytelung eine komplexe unternehmerische Reise so formuliert Dass die Leute das verstehen und wenn sie verstehen können, sie sich unterstützen und können mit dir auf diese Reise gehen.
00:44:31: Deswegen glaube ich auch fest daran dass Wenn nicht eine unternehmerische Geschichte hört die ultra kompliziert klingt... ...das derjenige oder diejenige die mir diese Idee nahe bringen wollen es selbst noch nicht durchdrungen haben.
00:44:45: Weil wenn du's nicht einfach formulieren kannst hast du es einfach nicht verstanden?
00:44:49: Ja absolut Gib uns doch mal einen Überblick über das was er jetzt tut.
00:44:52: also das ist ja Das ist ja schon erklärungsbedürftig, also wie sieht die Struktur aus von deiner neuen Unternehmung?
00:45:03: Ja wir kaufen operative Betriebe.
00:45:07: Die Nachfolgethema haben lassen so weit es geht eigenständig.
00:45:13: Warum lassen sie eigenständigt?
00:45:15: weil ich glaube das regionale Lebensmittelanbieter sich über Identität und Authentizität definieren.
00:45:24: Unsere Produkte differenzieren sich nicht über den Preis.
00:45:28: Wenn wir in eine Situation kämen, dass unsere Produkte sich über dem Preis differenzierenden müssten würden wir verlieren weil wir dieses Spiel gegen Giganten nicht gewinnen können die viel größere Infrastrukturen haben und eben Commodity-Produkte wenn man das so formulieren darf viel viel besseren Markt reinbekommen.
00:45:49: Unsere Projekte haben Liebe, Seele stehen für etwas, erinnern uns Geschichte, erinnern uns an so eine Kindheit vielleicht.
00:45:59: Ecken an auch geschmacklich haben Charakter wenn du so willst und diesen Charakter dem müssen wir erhalten weil das unsere Differenzierung ist in den Nischen in denen wir unterwegs sind.
00:46:12: Wir wollen aber der größte Nischenspieler in diesem Markt werden.
00:46:16: also ich möchte ein hoffnungsvolles Zielbild.
00:46:20: Das ist ein Großteil des regionalen Lebensmittelmarktes, der alleine vielleicht nicht so überleben kann.
00:46:28: Dass er durch den Verbund, den wir schaffen eine Zukunft hat.
00:46:33: Gleichzeitig müssen wir aber auch Synergieeffekte heben.
00:46:39: Wir müssen schauen dass die Kanäle, die wir im Einkauf haben, für jedes Produkt in der Gruppe nutzen.
00:46:46: Wir müssen schauen, ob es in der Zukunft Möglichkeiten gibt im Einkaufsenergien zu finden.
00:46:53: Und also dort integrieren wo sinnvoll und wo die Identität, die Integrität und die Authentizität gefährdet sind, die Eigenständigkeit lassen?
00:47:04: Das ist so die Artikatur des Unternehmens Gabriel.
00:47:07: Wie sind denn die Trends im Bereich Food zu beschreiben?
00:47:13: Also man hat den Eindruck das wird weniger Fleisch gegessen.
00:47:16: Immer mehr Leute ernähren sich wie Gitarre oder Vegan, ist das so?
00:47:20: Diese Meinung herrscht vor.
00:47:22: Das ist so aber sie stimmt nicht und das ist ganz interessant.
00:47:25: ich habe ja vorher erzählt über meine Erkundungsreise um zu lernen über die Lebensmittelbranche und da hat mir ein sehr sehr großer Lebensmittelproduzent nicht aus Deutschland aber aus Europa deren Familienunternehmen mit Milliarden Umsatz führt gesagt Josef Die Wahrheit liegt im Regal Und wie man das anders formulieren könnte ist, wenn du den Josef vor seiner Supermarkt-Tour fragst.
00:47:54: Was ihm denn wichtig ist würde Josef sagen Mensch also nur bio ausschließlich nur gesund herkommt es mir wichtig.
00:48:03: und dann kommt die Josef aus dem Supermarkt raus und hat vielleicht eine schwierige Lebensrealität muss aufs Budget achten.
00:48:10: nichts davon meine ich vorwursvoll.
00:48:12: und diese Lebensrealitäten der sich befindet Diktiert dann, was er in seinen Einkaufswagen macht.
00:48:19: Und deswegen unterscheidet sich der Lebensmittel... Der Einkaufswagen beim Rausgehen vom Supermarkt von den Ideen die wir äußern bevor wir in den Supermarkt gehen.
00:48:30: Deswegen hat dieser Unternehmer mir gesagt, der macht keine Marktforschung mehr.
00:48:33: aber die Leute wissen nicht was sie oder sie wissen schon ob sie sagen es nicht.
00:48:38: Die Realität ist, dass Fleischkonsum steigt auch in Deutschland Aber er verändert sich hin zum regionalen, zum qualitativ hochwertigeren.
00:48:50: Eine ganz große Rolle spielt der Discount dabei.
00:48:53: Der wird ja oftmals sehr negativ erwähnt.
00:48:55: aber wenn der Discound die Tierhaltungsstufen ändert dann merkst du das in der Lebensqualität der Tiere und so was siehst du.
00:49:05: aber es geht nach oben.
00:49:08: Die vegane Zeit.
00:49:11: auf diesen Zug bin ich ja aufgestiegen, das hatte ich ja ein Leitens erwähnt.
00:49:15: Der eine sehr harte Zeit zurzeit weil die Differenzierung schwer ist es preislich schwierig ist im Bewerb zu tierischer Nahrung zu stehen muss man leider so hart formulieren.
00:49:30: und weil es auch unterschiedliche Auffassungen und da möchte ich mich jetzt nicht positionieren um einen Shitstorm zu vermeiden.
00:49:35: unterschiedliche Interpretationen zur Gesundheit tierisches Protein versus Zusatzstoffen, die du in veganen Produkten brauchst.
00:49:43: Hochverarbeitete Produkte.
00:49:45: Da kann man unterschiedliche Auffassungen haben.
00:49:47: Ich möchte keiner Philosophie jetzt meine Unterstützung geben aber das führt dazu dass Fleischkonsum steigt.
00:49:54: Leicht allerdings nur.
00:49:56: Und gibt es Trends, die aus anderen Teilen der Welt nach Deutschland kommen was Food und Fleisch angeht?
00:50:03: Was Food betrifft definitiv.
00:50:05: Das hast Du auch immerhin so Wellen.
00:50:07: vor ein paar Jahren war Keto Als Diät sehr, sehr beliebt die extreme Form vom Low Carb.
00:50:14: Also du isst nur Fleisch für dazu dass der Körper sich ganz anders definiert.
00:50:22: Du wahnsinnig viel Gewicht abnimmst ist natürlich aber auch eine sehr einseitige und tierische Ernährung.
00:50:27: das war definitiv eintrennt.
00:50:29: was du jetzt sehr stark hattest in der Vergangenheit waren Nahrungsergänzungsmittel die jetzt aber wieder also die Pillen die du zum Essen schluckst.
00:50:38: Das nimmt wieder ein bisschen ab.
00:50:40: Zur Zeit sind wir in einer GLP-One Welle, was ist GLP One?
00:50:44: Ich glaube Volksmund nennt es die Abnehmenspritze.
00:50:48: Die Abnehmspritze führt dazu dass so Protein Shakes stark am kommen sind und so siehst du immer bestimmte Wellenbewegungen und Trends im Markt, die sehr schnell kommen manchmal wieder gehen.
00:51:00: Ein Trend den ich vergessen habe ist Influencer Produkte das Fußballer ihre eigenen Produkte in den mark gebracht haben.
00:51:08: rapper haben ihre energi drinks und pizzen genau.
00:51:11: und döner gibt da alles ja.
00:51:14: Döner ist tatsächlich ein erfolgsfall, aber ansonsten sind die produkte schnell da schnell weg.
00:51:20: Döhner ist wahrscheinlich noch vor burger also was so fast wird und so angeht.
00:51:25: fleisch?
00:51:25: Ja mit der volksfallmeinigen influencer oder celebrity volks also lukas bodolsky um das speziell zu benennen.
00:51:32: Genau Ja, betreibt sehr erfolgreich diese Dönerketten.
00:51:39: Aber ist da glaube ich eine Ausnahme?
00:51:42: Früher hatten so Henry Musk und so McDonalds viele Jahre hin.
00:51:45: War das nicht so in Leverkusen?
00:51:47: Das war schon relativ schnell nach seiner aktiven Zeit.
00:51:51: Da sprach man doch nicht von Influencern!
00:51:53: Naja aber ich glaube auch dass das was anderes ist weil das ist ja quasi eher ein Investment gewesen werden die Influencer sagen Ich nehme jetzt ein Standardprodukt klebt mein Gesicht drauf und verkaufe es als Mainz.
00:52:02: Das funktioniert sehr schnell, aber es ist halt auch sehr schnell wieder weg.
00:52:06: Also das sind so ein paar Trends.
00:52:08: Wenn ich noch eine Bemerkung dazu machen darf Wir versuchen außerhalb von Trends zu leben.
00:52:14: also wir schauen sehr auf Vorhersiebarkeit Planbarkeit Cashflow Profitabilität und bewegen uns im langweiligen regionalen Gutbürgerlichen wenn man das so formulieren möchte.
00:52:28: Und außerhalb vom Trends
00:52:30: Jetzt kann man schon sagen, bist du ein durchaus sehr erfolgreicher Unternehmer.
00:52:35: Was gibt es so jungen Unternehmen oder Unternehmerinnen mit die noch ganz am Anfang stehen?
00:52:40: Die vielleicht hier zuhören und sagen, ich würde da gerne auch nochmal so ein zwei Takeaways heute aus der Folge mitnehmen.
00:52:48: was kannst Du teilen?
00:52:49: Das Wichtigste aus meiner Sicht ist dass du deinen eigenen Weg finden und gehen musst.
00:52:55: Was mir ... Ich mentore es sehr gerne aber ich bin da sehr selektiv Weil Mentoring aus meiner Sicht ein ganz, ganz großes Reziproges-Commitment ist.
00:53:06: Der Menti vertraut mir und schenkt mir seine Zeit und ich mache das auch Und es geht nicht on and off sporadisch.
00:53:15: Das braucht Verbindlichkeit.
00:53:16: Deswegen muss man mit diesen Commitments sehr, sehr vorsichtig umgehen Aber ich mach' das gerne.
00:53:24: Was ich immer wieder sehe Ist dieser Wunsch nach einem Fahrplan oder einem Template Also zehn Dinge, die ich tun muss um erfolgreiche Unternehmer zu werden.
00:53:32: Ja
00:53:32: und die Abgrad-Song?
00:53:34: Und die gibt's nicht!
00:53:35: Die gibt es deswegen nicht weil wir alle unterschiedlich geprägt sind als Menschen.
00:53:42: also meine Art und Weise Dinge zu tun ist wahrscheinlich ganz anders Gabriel als deine Art Dinge zu tun aber wir können gleich erfolgreich sein.
00:53:52: Aber wenn ich versuche Gabriel zu imitieren dann werde ich scheitern Weil ich nicht ein Leben gelebt habe und du nicht meinest.
00:54:01: Und deswegen ist diese Bitte, die ich ausspreche an junge Gründerinnen und jungen Gründern findet euren Weg für mich so
00:54:09: essentiell.".
00:54:11: Das ist der Nummer eins Wunsch des Zweitees schaut das ihr weg bleibt von kurzfristigen Trends geht gerne dorthin wo es konträr ist.
00:54:24: Woher weiß man ob's ein kurzfristiger Trend ist?
00:54:27: Da kann man mittlerweile das gut erkennen, wenn du in so eine Hypewelle reinläufst.
00:54:33: Das kann man schon sagen... Ich habe ein Zeitgeist entsprechend des Unternehmens und ich bin die Nummer eighthundert siebenundvierzig, die in diesem Markt geht und mache jetzt auch eher Übersetzung.
00:54:47: Keine KI-Weiterbögen genau!
00:54:48: Oder ich mach New Work früher mal oder ich mach ein veganes Produkt, so wie ich investiert hab.
00:54:56: Das ist on-vogue, die Wahrscheinlichkeit, dass du dort erfolgreicher wirst ist gering.
00:55:01: und wenn du erfolgreich bist dann musst du dir dein Erfolg mit vielen Markteilen jemand teilen.
00:55:05: Wenn du deine Bob CEO Disney Story nimmst, dann ist der Volk dort wo es weh tut, wo keiner ist, wo sie einsam ist, was konträr ist.
00:55:15: Und das sind diese konzessualen Social Media Gesellschaft in der wir sind so viel schwerer als in der Zeit in der ich groß geworden bin weil wir nicht so sozialisiert wurden Gabel, dass wir die ganze Zeit nach externer Bestätigung haschen und nicht diese externe, diese falschen Erfolgsbilder hatten.
00:55:37: Heißt Körper, die es nicht gibt Beziehungen, Lebensläufe, die's nicht gibt Die wurden uns nicht jeden Tag zwanzigmal um die Ohren geschlagen.
00:55:46: Deswegen konnten wir viel besser uns selbst entwickeln.
00:55:48: Aber das ist... Ich schweife ab.
00:55:50: Das ist mein Nummer eins.
00:55:53: Ratschlag ist, finde deinen eigenen Weg und geh dorthin wo wenige sind.
00:55:58: Weil selbst wenn du dann nicht der Beste oder die Beste bist Und Du gewinnst ein bisschen Dann nimmst Du halt viel mehr ökonomischen und unternehmerischem Wert mit als Wenn Du Dich tummest in einem Heiferspecken Mit Fünfhundert Andern.
00:56:15: Was tust Du um Klarheit zu bekommen für Deinen weiteren Weg?
00:56:18: Ich Gehe jeden Sonntag Ausnahmeslos In Die Berge.
00:56:22: Das ist meine Meditation.
00:56:25: Ich arbeite immer sechs Tage die Woche und auch Sonntags, wenn ich dann vom Berg komme noch weil ich es liebe, weil ich glaube dass es keine Abkürzungen gibt aber ich brauche.
00:56:37: trotzdem muss ich wie soll ich sagen ein klaren Kopf behalten und das erreiche ich durch das Wandern.
00:56:46: Das ist mir sehr wichtig macht er sehr lange große Touren in einer großen Regelmäßigkeit.
00:56:51: Der Stoizismus hilft mir sehr.
00:56:54: Hab Regeln, weiß dass ich externe Sachen nicht beeinflussen kann.
00:56:57: Kann also nur meine eigenen Aktionen und Handlungen beeinflussend.
00:57:01: Das ist ein zweiter Weg der mir für die Klarheit sehr hilft... ...und das dritte ist meine Mitgesellschafter, meine unternehmerischen Freunde, mein Board, meine eigenen Mentoren wo ich weiß, dass ich immer ehrliches Feedback bekomme.
00:57:18: Und das sind so drei Beispiele, die mir dabei sehr helfen, Gabriel.
00:57:23: Dann haben wir am besten auch noch alles in die Show-Notes denn man kann die ja auf Linken folgen.
00:57:29: Podcast hatte ich ganz am Anfang schon angesprochen ist gestartet also da gibt es auf jeden Fall auch noch einiges an Storytelling.
00:57:35: vielleicht gucken wir zum Schluss auch nochmal in die Zukunft.
00:57:37: was hast du dann vor?
00:57:39: Was habt ihr vor?
00:57:40: Wir wollen einen relevanten Spieler in diesem sehr, sehr harten Markt bauen der nachhaltig wirklich überleben wird und vielleicht auch die Branche ändert.
00:57:52: Also wir gehen nicht auf Kurzfristigkeit, wenn man sich meine Vita anschaut das Unternehmen relativ schnell ein neues Zuhause gefunden haben könnte man skeptisch auch anbringen dass ich attraktive Angebote eher angenommen habe als es skeptisch beäugt.
00:58:12: Wir wollen hier wirklich einen Spieler bauen der langfristig diesen Markt mit gestalten wird und der auch ein Hafen, ein Zuhause ist für diese unglaubliche Diversität die wir in unserem Land haben an Lebensmittelprodukten weil das so viel mehr über uns aussagt.
00:58:28: Wir sind als Land wesentlich mehr Italien als wir Frankreichs sind was quasi die unterschiedlichen Kulturherde betrifft.
00:58:36: Wir haben nicht nur Paris, wir haben Sizilien, Rom, Südtirol.
00:58:43: von der Essenskultur her ist alles unglaublich erhalten, so ein Schützenswert und dort wollen wir eine maßgebliche Rolle spielen und einen langfristig erfolgreiches Unternehmen bauen.
00:58:53: Und wer weiß ob es das Letzte ist was du so baust?
00:58:55: Wir werden's verfolgen!
00:58:57: Ja jetzt
00:58:57: bin ich erstmal auf meinen Wurstverkauf fokussiert.
00:59:02: Sehr schön Josef, schön dass du da warst und dann würde ich vorstellen treffen wir uns irgendwann auch nochmal im echten Leben auf ne Wurst.
00:59:08: Gerne.
00:59:08: Welche isst du denn am liebsten?
00:59:11: Das ist tatsächlich stimmungsabhängig.
00:59:13: Aber ich mag am liebsten, als Bratwürste sind es bei mir und ich mag im Liebsten unsere Bratwirste mit Käse und Chili.
00:59:24: Das ist nicht die gesundeste Wahl, die wir haben und nicht die Kalorienärmste.
00:59:29: aber es ist ein Himmel wenn du dort reinweist.
00:59:33: Da hat er uns schon mal Abotit gemacht!
00:59:35: Sehr schön Josef.
00:59:36: alles Gute Viel Erfolg weiterhin, bleibt gesund und bis bald.
00:59:39: Klasse!
00:59:40: Ich danke dir Gabriel, mach's gut, ciao!
00:59:42: Ciao.