Der Podcast für die neue Arbeitswelt
00:00:00: Willkommen zum New York State Podcast von meinem Vater.
00:00:04: Viel Spaß!
00:00:09: Wenn mein Sinn in seiner Arbeit zieht, dann ist man auch produktiv.
00:00:14: Dann hat man Lust, dann isst man hungrig und will das tun.
00:00:17: Das ist was ich meinen Kindern immer sage.
00:00:19: Mein Sohn hat mir mit zwölf schon zu mir gesagt, du bist die Einzige, die ich keine digar herarbeitet.
00:00:24: Und hab gesagt wie traurig ist das denn?
00:00:26: Und das ist für so meine Kinder unbedingt zu sagen dass sie irgendwas arbeiten müssen von sich Spaß haben was wirklich Purpose bringt, wo sie Selbstwirksamkeit erleben.
00:00:35: Das ist das Allerwichtigste!
00:00:37: Bei mir ist auch das MT-Nest natürlich noch dazu gekommen.
00:00:39: die Kinder verließen dann jetzt auch schon langsam wieder das Haus.
00:00:42: Das hat dann dazu geführt dass ich dann wirklich nochmal ganz aktiv angefangen habe zu reflektieren.
00:00:47: da war ich natürlich auch schon deutlich älter hatte auch schon viele Hedership Trainings und viele Dinge gelernt und hab dann gesagt so jetzt muss irgendwie nochmal etwas anderes dazukommen.
00:00:59: Also ich habe meine alte Rolle als Interim-Manager um mich aufgegeben, aber ich wollte einfach noch mal mich neu aufstellen.
00:01:05: Und da war mein Sohn mir ein großes Vorwald?
00:01:07: Weil der hat angefangen Psychologie zu studieren und das wollte ich immer schon!
00:01:10: Das fand ich auch so interessant.
00:01:12: dann hatte er mir davon erzählt und dann war ich so neidisch und dann hab' ich jetzt so... was will ich jetzt
00:01:17: auf?!
00:01:18: Und dann habe ich live Design gearbeitet und hab' jetzt so.. Jetzt ist der Zeitpunkt Sabine wir machen einmal ein kleines risikoloses Experiment anstatt hier die Zelte abzubrechen alles zu verkaufen, nach Mallorca zu gehen und loszulegen.
00:01:30: Wir machen eine Experimente!
00:01:35: Und damit moin und willkommen zu meinem Podcast New Workjet.
00:01:38: freue mich sehr das Sabine heute da ist.
00:01:40: schöne Grüße aus Rostock City.
00:01:43: Hallo lieber Gabriel.
00:01:45: viele Grüße zurück aus Düsseldorf am Rhein.
00:01:47: Sehr
00:01:48: schön genießt du dann auch die Promenade am Rheien sitzt ihr da auch am Feierabend
00:01:54: Sehr gerne tatsächlich, ja da gibt es viele Möglichkeiten ganz entspannt irgendwo zu chillen.
00:01:59: Es
00:01:59: geht auch sehr gerne mit dem Hund spazieren.
00:02:02: Also rein ist für mich schon ein wichtiger Chill-Out!
00:02:06: Ja ich hab Düsseldorf jetzt... Frühling erstmals richtig kennenlernen dürfen, als ich beim Handelsblatt zu Gast war und dort den Sebastian Mattes ja interviewen durfte vor dem Podcast.
00:02:16: Und das ist eine schöne Altstadt auch noch.
00:02:18: also man kann da einiges erleben.
00:02:19: Absolut!
00:02:20: Da ist richtig viel los.
00:02:22: gerade auf der Medienhafen ist zusätzlich sehr schön da es bisschen fancy aber auch sehr sehr nett am Rhein gradenden.
00:02:31: Ja schön, dass du da bist.
00:02:32: Wir wollen heute über deine Arbeit sprechen, über Live-Design Leadership und vieles mehr und wollen dich natürlich erstmal kennenlernen.
00:02:40: und dazu gibt es hier eine schöne Einstiegsfrage meiner mittlere Tochter Matilda fast dreizehn Jahre alt spricht ja hier das Intro ein und ich würde auch Dich mal bitten der Matilda zu erklären was Du eigentlich so machst?
00:02:52: Was würdest Du ihr sagen?
00:02:53: Ja liebe Matilda Ich bin eine Anführerin!
00:02:58: Ich führe Teams an und bringe anderen bei Teams anzuführen.
00:03:04: Vielleicht kennst du die Rolle der Klassensprecherin, das ist ja so in deinem Alter eigentlich traditionell in den Klassen vorhanden Und ich war auch Klassenspreacherin als ich so alt war wie du wurde dazu gewählt und dachte so Hilfe!
00:03:17: Was mache ich hier?
00:03:19: Ich wusste gar nicht was es die anderen von mir wollten und was sich da jetzt genau tun sollte.
00:03:24: Als dann die ersten Probleme in der Klasse auftraten habe ich dann gedacht okay Lass uns das mal versuchen, gemeinsam zu lösen.
00:03:30: Nicht ich sage hier wo es lang geht sondern wir versuchen gemeinsame Lösungen zu finden und das haben wir dann auch gemacht.
00:03:38: was dazu gehört ist natürlich eine gewisse Portion Mut da dann auch sozusagen so ein bisschen die Anführerin dann zu sein und mit den Lehrern dann auch zu sprechen und die Verantwortung zu übernehmen für das was alle Gemeinsamen entschieden haben.
00:03:54: aber Ich habe dann festgestellt in diesem Zusammenhang, dass ich eben eine gute Anführerin bin.
00:03:59: Offensichtlich weil ich versuche die anderen stark zu machen und mit den anderen mitzunehmen.
00:04:04: Und deshalb hab' ich das zum Beruf gemacht!
00:04:07: Und hat dir schon immer einfach gelegen oder hast du das irgendwann gelernt?
00:04:11: Ich glaube so ein bisschen was von beidem.
00:04:13: also ich habe glaube ich so ne natürliche Autorität die eben auch schon meine Mitschüler relativ früh erkannt haben.
00:04:18: vielleicht liegt es auch daran weil ich auf einer Statue sehr groß bin.
00:04:21: ich bin über eins achtzig war das auch schon sehr früh.
00:04:25: Aber ich bin auch jemand, der eben wie gesagt nach Verantwortung sucht und die gerne ergreift.
00:04:30: Und als sich dann angefangen hat zu arbeiten habe ich das dann auch wieder erlebt dass mir sehr schnell in Führung zugetraut wird und dann hab' ich natürlich auch jede Menge Fortbildungen gemacht.
00:04:41: Als gute Akademikerin habe ich alles gelernt was mich schnell genug auf dem Bauch kam in Richtung Führer.
00:04:50: Wie bist du in die Arbeitswelt denn durchgestattet?
00:04:52: Was war dein Plan?
00:04:53: Was wolltest du machen?
00:04:54: Also ich habe nach dem Studium eigentlich den Wunsch gehabt, Medizin zu studieren.
00:04:58: Und dann hab' ich erst mal keinen Studienplatz bekommen wie das damals so war.
00:05:01: Ich hatte so ein zweier Abitur und damit gab's nix zum Studieren.
00:05:06: und dann hab', ich erst einmal eine Ausbildung gemacht einen Jahr zur Krankenpflegerhelferin um schonmal ein bisschen zu überprüfen ist also überhaupt meine Welt.
00:05:14: Und danach habe ich dann einen Studienplatz bekomme, den ich vorher gar nicht kannte an der Universität in Marburg.
00:05:19: Das nannte sich Theoretische Medizin und es ging darum Mediziner auszubilden die aber nicht am Patienten arbeiten, sondern in der Forschung.
00:05:28: Und das habe ich dann studiert mit großer Begeisterung.
00:05:31: Das ist im Gegensatz zu einer Mischung aus verschiedenen Naturwissenschaften und Medizin.
00:05:37: Während des Studiums hat sich dann rausgestellt, dass man eigentlich auch eine Doktorarbeit machen sollte, müsste könnte.
00:05:43: Die dauert in so einem Fach dann auch noch mal mindestens drei Jahre – das hab' ich dann auch gemacht -, sodass ich dann am Ende mit dreißig Jahren ins Berufsleben gestartet bin.
00:05:53: Und ich wollte unbedingt raus aus dem Labor, weil Labor war nicht meins.
00:05:57: Das waren wir viel zu theoretisch und so frustran.
00:06:01: Man schmeißt ja ständig seine Ergebnisse wieder in den Mülleimer abends, weil es irgendwie doch nicht so klappt wie man sich's vorgestellt hat.
00:06:07: Das war nicht so meins und zu wenig Menschen um mich herum.
00:06:11: Dann bin ich in die Pharmaindustrie eingestiegen und habe da dann versucht meine Laufbahn mit meinen Kenntnissen sozusagen zu starten
00:06:20: Und da bist du auch sehr erfolgreich dann durchgestartet, kann man sagen.
00:06:23: Ja
00:06:25: also tatsächlich ja das war voll mein Ding.
00:06:27: ich hatte irgendwie ganz großes Glück dass ich was gefunden habe es mir richtig richtig Spaß gemacht hat.
00:06:31: Ich hab dann klinische Studien halt gemacht für Medikamente Also ein oberles Kontrazeptivum also für eine Pille Dann anschließend für einen Antidepressivum.
00:06:41: Also mehr hat auch sehr gut gefallen das sie Themen immer wechseln dass man eben so abwechslungsreich unterwegs ist.
00:06:47: und Ja dann waren das die Zeiten.
00:06:50: Ich darf heute gar nicht mehr sagen, es ist dreißig Jahre her.
00:06:52: Aber da gab's noch kein Internet?
00:06:54: Ja ich kenne das auch noch!
00:06:57: Das heißt, ich hatte eine Sekretärin die meine Briefe getippt hat, kann man sich heute wirklich nie mehr vorstellen... Wenn ich auf Geschäftsreise ging, war ich drei Tage weg, dann hat halt auch keiner was vor mir gehört weil Handy war auch noch nicht im Berufsleben standortmäßig angekommen.
00:07:10: Fandest du das rückblickend eigentlich gut so?
00:07:13: Mehr Ruhe zu haben oder als Nachteil nicht so schnell kommunizieren zu können?
00:07:18: Nee, ich fand es war schon auch sehr enlastend einfach.
00:07:21: Und man weg war man weg und wenn man wieder kann erwartete mich eine Mappe mit weiß ich nicht zwanzig Briefen und dann muss ich die unterschreiben beantworten.
00:07:29: Und die Antworten habe ich diktiert!
00:07:33: Meine Sekretärin hat dir denn getippt?
00:07:34: Ja heute ist der KI Agente Sekretäre.
00:07:38: Genau das stimmt ja.
00:07:40: also insofern war das für mich eine gute Zeit, habe ich super viel gelernt und die Pharmaindustrie ist natürlich traditionell auch.
00:07:48: Eine Industrie, die immer schon sage ich mal auch dadurch dass sie natürlich relativ gut aufgestellt ist finanziell auch vielen Mitarbeiter investiert hat.
00:07:58: also Ich hab da sehr viele Führungskräfte Trainings tatsächlich bekommen.
00:08:01: Auch als ich dann Kinder kriegte Hat man das mit einem Coach mir erleichtert Dass sich diese damals schon Führungsrolle eben auch händeln konnte.
00:08:11: Also das war eine sehr luxuriöse Situation, aber ich habe auch nach allem gegriffen was ich kriegen und nehmen konnte.
00:08:17: Und hab dann zehn Jahre lang in der Pharmaindustrie an einer Firma im Grunde genommen diesen ganz großen Boom von E-Mail Internet massive Reisetätigkeit auch in die USA rein dann erleben dürfen.
00:08:35: Ich hatte ein Menge Spaß!
00:08:38: Was hat dir besonders Spaß gemacht?
00:08:40: dieses interkulturelle arbeiten.
00:08:42: Also in den Teams zu arbeiten, ich war dann am Ende Medical Director und dann hat man eben in Europa mit den Medical Directors arbeitest mal sehr eng zusammen Und klar waren die Meetings mal in Deutschland, mal in Frankreich Mal in Spanien, mal England, mal Italien.
00:08:55: Ich habe das sehr geliebt und einfach auch über die Menschen was zu erfahren Nicht nur den Job mit denen so machen sondern auch zu erleben wie wir arbeiten meine Kollegen in den Ländern welche Schwierigkeiten haben Wie vereinbaren die Familie und Arbeit.
00:09:11: Und das war für mich absolut grandios!
00:09:15: Was hat dir geholfen, Karriere zu machen?
00:09:21: Ich
00:09:22: glaube...
00:09:23: Also ich war tatsächlich... Ich nenne es immer bei meinen Mitarbeitern heutzutage.
00:09:28: Ich war hungrig.
00:09:30: Ich wollte gerne was lernen, ich wollte mich gerne weiterentwickeln.
00:09:33: Ich hatte Spaß und ich glaube dass ist was eine große Voraussetzung dafür ist.
00:09:42: Ich habe natürlich auch Menschen gefunden, die mich unterstützt haben.
00:09:46: Hast du die gesucht oder sind dir einfach begegnet?
00:09:48: Ich glaube auch das es wichtig ist!
00:09:50: Ich glaube da hab ich ein gutes Auge für das auch zu suchen.
00:09:54: Kann man gar nicht früh genug mit anfangen ne?
00:09:56: Da hast du recht... Das ist wichtig um das zu erkennen.
00:10:00: wer ist hier ein Mentor?
00:10:02: Wer ist wirklich derjenige bereit ist, in mich zu investieren und mir zu vertrauen.
00:10:11: Am Ende ist es ja auch eine Vertrauensache.
00:10:13: Ja!
00:10:14: Und trotzdem so steile Karriere gemacht hast du dich dann irgendwann nochmal gefragt ob's nicht noch in eine andere Richtung gehen kann?
00:10:22: Wie kam es?
00:10:24: Das Problem damals war natürlich dass das als Leben ein ganz anderes war.
00:10:30: Das heißt wir hatten einen Nine to Five Anwesenheitspflichten natürlich damals noch in den Unternehmen Und ich habe mich dann eben auch für Familie entschieden und hab dann tatsächlich in vier Jahren drei Kinder zur Welt gebracht.
00:10:44: Es gestaltete sich dann natürlich zunehmend schwierig, das miteinander in Verbindung zu bringen.
00:10:51: Dann habe ich mich entschlossen, mich selbstständig zu machen.
00:10:55: Das war ein Riesendingen für mich.
00:10:57: Vor allem mit Kitz hat man ja eigentlich auch schon genug zu tun.
00:11:03: Ja genau, du weißt es auch.
00:11:04: Du hast auch drei Kinder.
00:11:06: Ich bin sehr gut in der Organisation muss ich sagen.
00:11:08: das ist also Delegieren und organisieren ist mein zweiter und dritter Vorname sozusagen.
00:11:14: Und ich hatte nicht nur einen aktiven Vater dieser Kinder der natürlich auch dabei war Ich hatte Oma und Opa in der Nähe aber ich habe mir auch professionelle Unterstützung geholt.
00:11:24: Das heißt ich hatte jeden Tag eine kinderfrau die zehn Stunden kam egal ob ich jetzt da war oder nicht und die hat dann den Haushalt und alles aufrechterhalten.
00:11:34: Das hat mich sehr entlastet, sodass ich auch weiter reisen konnte selbst in der Selbstständigkeit.
00:11:39: dann bin ich auch immer so zwei oder drei Tage die Woche unterwegs gewesen was ich nach wie vor geliebt habe obwohl es natürlich stressiger wurde aber ich hab trotzdem gelieb dieses wirklich mal ganz in den Job wieder eintauchen in irgendein anderes Land fliegen und einfach nur ich in meiner Rolle und nicht Mutter und nicht alle anderen noch händeln Und dann wieder zurück und irgendwie zusammenhändeln.
00:12:00: Das war ja dann auch schon die Zeit, wo es los ging nicht so sehr mit Zoom-Calls aber zumindest schon mit Telcos.
00:12:06: Also da hatten immer schon Telefonkonferenzen weil ich sowieso meine Teams verteilt hatte in ganz Deutschland wenn ich sogar in ganz Europa.
00:12:13: Dadurch brauchten wir das damals auch schon und haben jetzt auch damals schon gepflegt.
00:12:17: Und zwar eine richtige Transition.
00:12:19: um schon mal ein bisschen vorweg zu greifen heute begleitest du ja... Menschen und Führungskräfte auch dabei Transitions zu gestalten, um da das Beste drauszumachen.
00:12:30: Was würdest du sagen?
00:12:31: Wie gut ist es dir gelungen diese Transition in deinem Arbeitsleben selbst zu gestylen?
00:12:36: Sagen wir mal so ich bin da ganz gut drin einfach intuitiv.
00:12:41: aber ich hätte mir gewünscht Ich hätte schon so stark darüber reflektieren können wie ich das heute kann.
00:12:46: Ich glaube dann wäre es noch besser geworden.
00:12:49: So bin ich ein bisschen da durchgestolpert und hab so das Beste draus gemacht, aber ich habe das nicht wirklich reflektiert.
00:12:56: Und dann gezielt umgesetzt sondern ich habe es mehr intuitiv gemacht.
00:13:01: Denn das hat genau reflektieren.
00:13:02: Das hat ja eben auch damit zu tun dass man sich Fragen stellt.
00:13:06: Wo komme ich natürlich her?
00:13:07: Wo bin ich?
00:13:08: Aber wo will ich auch hin?
00:13:09: Wann hast du denn angefangen zu reflektiren über dein Live-Design?
00:13:15: also die nächsten Die ersten Jahre der Selbstständigkeit oder sagen wir mal die ersten fünfzehn Jahre der selbstständigkeit waren einfach grandios und sehr, sehr voll.
00:13:24: Sehr anstrengend aber wunderbar.
00:13:26: ich habe irgendwie es geschafft alles miteinander zu verbinden Und das lief auch wirklich gut.
00:13:33: und dann wie es manchmal im leben so ist gibt es ja sogenannte live quakes nenn ich sie.
00:13:40: also wenn irgendwie schwere Veränderungen kommen, die da sind schwere Krankheiten, Scheidung.
00:13:49: Ein Umzug... Bei mir ist auch das MT-Nest natürlich noch dazu gekommen und die Kinder verließen dann jetzt auch schon langsam wieder das Haus.
00:13:57: Und bei mir sind viele von diesen Life Crakes in relativ kurzer Zeit passiert und das hat dann dazu geführt dass ich dann wirklich nochmal ganz aktiv angefangen habe zu reflektieren.
00:14:09: Da war ich natürlich auch schon deutlich älter hatte auch schon viele Leadership Trainings und viele Dinge gelernt.
00:14:16: Und hab dann gesagt so, jetzt muss irgendwie noch mal was anderes dazukommen?
00:14:21: Also ich habe meine alte Rolle als Interim-Managerin auch nicht aufgegeben aber ich wollte einfach nochmal mich neu aufstellen.
00:14:27: Da war mein Sohn mir ein großes Vorwalt weil der hat angefangen Psychologie zu studieren und das wollte ich immer schon.
00:14:32: Das fand ich auch so interessant.
00:14:34: Dann hatte er mir davon erzählt und dann war ich so neidisch und dann habe ich jetzt so was will ich jetzt auch.
00:14:42: Dann
00:14:44: ging's los.
00:14:44: Genau, dann habe ich tatsächlich über LinkedIn mitbekommen dass es so was wie positive Psychologie inzwischen gibt.
00:14:50: Das ist ein Trend der aus den USA kommt, den soll gar nicht so lange gibt.
00:14:54: Der ist echt und neunzehn-neunzig von Martin Seligmann dem damaligen Präsidenten American Society for Psychology halt ja ausgerufen worden, der gesagt hat hier wir kümmern uns eigentlich immer nur darum das wir Wenn schon alles zu spät ist, versuchen den Menschen zu helfen.
00:15:12: Wenn sie schon depressiv sind und Angststörungen haben.
00:15:15: Viel sinnvoller ist es doch aber, dass wir versuchen auch mal im Vorab einfach die Menschen so psychisch gesund aufzustellen, dass es gar nicht zu so vielen Erkrankungen kommt.
00:15:28: Das hat sehr resoniert mit mir!
00:15:29: Und dann habe ich eben eine Professorin gefunden in Berlin, eine großartige Frau.
00:15:34: Prof Judith Mangelsdorf Kann ich dir auch sehr empfehlen, vielleicht mal für
00:15:39: Dottkast.
00:15:41: Mega spannende Frau und die ist tatsächlich bei Martin Seligmann gewesen und hat da ihre Promotion gemacht, ist dann zurückgekommen und hat gesagt so das brauchen wir in Deutschland auch.
00:15:50: also die war noch Mitte dreißig oder irgendwie.
00:15:52: sowas ist jetzt auch nicht lange her keine zehn Jahre glaube ich Und die hat an der deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport den Studiengang etabliert positive Psychologie Hier in Deutschland gegründet.
00:16:07: Also, die ist hier die Frontfrau.
00:16:10: Wenn ich groß bin möchte ich mal so werden wie sie.
00:16:14: Die ist einfach großartig.
00:16:16: Vor allen Dingen ist sie nicht jetzt... Man hat immer ein bisschen dieses.
00:16:20: wenn man das positive Psychologie ins Spiel bringt dann ist es oft so dass die Menschen da denken ja alles ist happy und alle sind glücklich Esoterisch verklärt, das ist sie gar nicht.
00:16:32: Die ist ein richtiger Hardcore-Wissenschaftlerin und ist auch sehr sachlich in diesen Dingen aber hat trotzdem eine solch positive Aura, es
00:16:40: ist
00:16:41: grandios!
00:16:42: Auf jeden Fall war ich da einen Semester und habe mich da mal bisschen schlau gemacht und hab's super genossen.
00:16:47: Hat ganz tolle Professoren halt hören dürfen.
00:16:52: Auch viele Amerikaner natürlich weil es nach wie vor ja um sehr stark amerikanisch geprägt ist.
00:16:57: Ein Professor, mit dem bin ich jetzt noch über Nihostate und alles Mögliche auch sehr connected ist der Dan Tomasulu.
00:17:04: Der hat zum Beispiel das Thema Hope ganz stark.
00:17:06: also die Hoffnung
00:17:07: Ja.
00:17:08: Und das war was für mich gar nicht klar war dass hoffnung auch was wichtig ist in der positiven Psychologie es hatte ich irgendwie nicht aufm schirm selber Habt dann aber bei mir herausgefunden sich tatsächlich super hoffnungsvoller menschspin.
00:17:20: Er war mir gar nicht klar selber.
00:17:22: Und tatsächlich ist es gerade so, dass im Moment so ein halb in der Führung auch ist, das Führungskräfte Hoffnung vermitteln
00:17:28: sollen.".
00:17:29: Also das ist jetzt zum Beispiel auch in McKinsey-Reports und Gallop-Reportes kommt überall das Wort Hoffnung vor.
00:17:36: Führunskräfte sollen Hoffnungen vermittelt.
00:17:38: Find ich super!
00:17:39: Muss sich aber auch ehrlich sagen wurde hier im Podcast kaum thematisiert bis wir
00:17:45: setzern.
00:17:46: Ja, ist tatsächlich so.
00:17:48: Und wie gesagt, bei mir fühl das irgendwie auf so einen fruchtbaren Boden weil ich das selber für mich auch gar nicht auf dem Schirm hatte.
00:17:53: Hab dann natürlich einiges dazu gelesen und so.
00:17:55: also das war so einer der Eihobner im Studium der Positivpsychologie.
00:18:01: Eine andere Eihopener war dann der Professor Sebastian Kernbach.
00:18:07: Der hat eine Vorlesung gehalten und kommt aus St.
00:18:10: Gallen, ist in Deutschland lehrt da jetzt Live-Design.
00:18:15: Ich konnte mir gar nichts darunter vorstellen.
00:18:19: Was mich als erstes fasziniert hat, ist wie der seine Vorlesung gemacht hat?
00:18:24: Der hat nämlich studiert unter anderem Wissens-Transfer, Wissenvermittlung.
00:18:31: Das heißt er ist nicht derjenige, der jetzt irgendwie siebzigtausend Powerpoints hinter sich ablaufen lässt und man ständig überlegt was schreibt man jetzt mit und wie kriegt man es alles gleichzeitig hin?
00:18:41: sondern der hat ein Whiteboard und schreibt, und malt die Folie.
00:18:48: Das führt zu einer ganz stangen Verlangsammung?
00:18:51: Das führt dazu dass du wirklich mitdenken kannst?
00:18:54: Er regt ständig dazu an das wird es mitmalen.
00:18:57: er sagt immer jetzt nehmt bitte ein Blatt fängt oben rechts an mal das ich kann gar nicht malen.
00:19:01: also geht es nicht darum irgendwie Kunst zu produzieren und
00:19:04: verändere dich das da besser?
00:19:06: Ganz krass!
00:19:07: Ganz krass was mit mir gemacht, aber alleine auch dieses ich kann mitdenken.
00:19:10: Ich habe so viel Zeit das wirklich zu mitzudenken.
00:19:13: Das setzt sich so ganz anders.
00:19:15: also ich war fasziniert von diesen Typen und die Inhalt fand ich auch noch spannend.
00:19:20: Man denkt ja bei Life Design schnell an Live Coaches und Live Coachers kommen so aus allen Ecken und Enden und sind vielleicht auch nicht immer studiert gewesen.
00:19:28: Aber Life Design ist auch etwas was aus Amerika kommt vom Standford kommt es?
00:19:35: Richtig!
00:19:35: Genau.
00:19:36: Also ich, wie gesagt, hatte es konnte auch gar nichts damit anfangen.
00:19:38: und jedem, der sage, der guckt mich aus ein bisschen an nach dem Motto okay jetzt ist er also esoterisch geworden hat natürlich nicht damit zu tun sondern das ist tatsächlich eine Wissenschaft die sich aus drei Themengebieten zusammensetzt eben aus der positive Psychologie Damit reiche natürlich wieder im Thema und habe da angedockt.
00:19:56: also es geht auch eben ganz stark darum dass Menschen eben ihre positiven Eigenschaften in Führung und in ihr Leben reinbringen sollen.
00:20:04: Da gibt es eben Modelle von Martin Seligmann, den ich vorhin schon ansprach.
00:20:08: Das sogenannte Perma-Modell wo man eben bestimmte Aspekte eines positiven Lebens immer an sein Leben haben soll.
00:20:14: Die fand ich da wieder...
00:20:16: Also auch die stärken A zu erkennen und auch B zu stärken sich danach auszurichten zum Beispiel.
00:20:22: ne?
00:20:23: Ganz genau!
00:20:24: Stärken stärken das ist.
00:20:27: Ich habe
00:20:28: jetzt kürzlich nach Ewigkeiten endlich mal den Strength Finder gemacht, das ist doch dieser große Stärkentest.
00:20:39: von Gallop selbst und dann muss man sich ja wirklich viel Zeit nehmen.
00:20:42: Ich hatte vorher schon mal einen anderen stärken Test gemacht, denn ich habe hier eine gute Bekannte die ist Stärken Coach ausgebildet und die sagt auch wenn wir es mehr schaffen dass das die Menschen von ihren Sterben wissen Dann können wir auch mehr schauen wie wir in Matches kommen oder wie wir sie in Matchs bringen damit Sie dort ihre Potenziale besser entfalten könnten.
00:21:03: haben wir eigentlich noch viel zu wenig darüber gesprochen an den letzten Jahrzehnten?
00:21:08: absolut bin ich geb ich der recht.
00:21:09: es gibt einen relativ banalen test.
00:21:11: der wird in positiven psychologie gerne benutzt.
00:21:14: Der ist eben weltweit validiert.
00:21:16: er ist online auf deutsch und englisch.
00:21:17: das war e charakter test sind nur so fuffzig fragen.
00:21:22: der ist zum beispiel auch sehr hilfreich.
00:21:24: dann kriegst du auch nur so sechsten main stärken.
00:21:28: meine ist zb neugier und lebenslanges lernen überraschen.
00:21:34: also Es ist ein sehr, sehr schöner Test und mache ich auch tatsächlich immer am Anfang von irgendwelchen Workshops mit den Teilnehmenden.
00:21:42: Weil wir dann darauf so ein bisschen aufbauen können.
00:21:45: Das ist praktisch die erste Form der Reflektion schon mal zu wissen wo bin ich eigentlich stark dran?
00:21:51: Und wenn man die Leute das fragt, dann kommt ja manchmal so ein Unangenehmes.
00:21:56: Ja weiß ich jetzt gar nicht.
00:21:58: Ein paar Schwächen könnte ich dir sagen.
00:21:59: Die wissen wir sofort, die schwächen und stärken.
00:22:02: Da gibt es eine falsche Bescheidenheit manchmal.
00:22:04: Da reden wir gar nicht so gerne drüber.
00:22:06: Nee, das ist gerade auch im deutschen Kontext.
00:22:09: Die Amerikaner würden da anders mit umgehen aber die Deutschen tun das nicht so gern.
00:22:13: Das ist absolut richtig.
00:22:16: Das schade weil jeder hat Stärken Und das macht uns ja auch aus dann als Team, dass man die verschiedenen Stärken zusammenbringt.
00:22:25: Dass man davon weiß und dass man sich erst ergänzen kann?
00:22:29: Genau!
00:22:29: Da gibt es noch einen ganz coolen Test noch.
00:22:32: der ist allerdings kostenpflichtig.
00:22:33: den habe ich mal beim Start-up mitmachen dürfen.
00:22:37: da geht es nämlich genau darum rauszufinden da waren wir das Team der Medical Directors welche Qualifikationen und stärken haben wir im team um zu gucken welche fehlt uns?
00:22:49: Und wir hatten dann zum Beispiel tatsächlich auch eine, die uns fehlte.
00:22:52: Das war irgendwie Development.
00:22:55: also dass jemand sich wirklich darum kümmert neue Felder aufzutun.
00:22:59: Das hatten wir in dieser Gruppe gar nicht.
00:23:01: und das zu wissen hilft natürlich indem man einfach sagt entweder verkaufen ist das dazu oder man setzt gezielt sich zusammen und sagt heute machen wir es alle mal Development weil wir das von Natur aus nicht mitbringen und nicht einbringen Fand ich auch mega interessant.
00:23:17: Das hat ja auch was mit Recruiting eigentlich zu tun, da wurde ja auch immer nach Qualifikationen geheiert und vielleicht schaut man mal besser hin welche Stärken jemand mitbringt und ob wir genau die dann eben auch brauchen?
00:23:29: Ja!
00:23:30: Beim Heiern finde ich es ist immer noch Simon Sinek irgendwie für mich der absolute Papster.
00:23:34: Emma gesagt hat don't hire for skills hire for attitude.
00:23:39: Ja, das ist das was ich von... was du für mich wartest.
00:23:42: Was macht dich aus?
00:23:42: Dieses hungrige Sein, dieses Attitude haben.
00:23:45: Ich glaube dass es zum Beispiel neben den Stärken auch ein ganz wichtiger Punkt wenn man Leute einstellt.
00:23:50: Welche Attitude die?
00:23:51: wir gehen dir ran.
00:23:53: Was wollen sie hier wirklich?
00:23:55: Weil viele Dinge kann man ihnen beibringen.
00:23:57: Klar stärken hat man aber mit Ungarn KI oder weiß nicht Excel-Programm und so.
00:24:02: das kann man beibringe.
00:24:03: Das ist nichts was sich im Vorstellungsgespräch fragen muss.
00:24:08: Wenn das nicht kann, bringen wir es ihm bei.
00:24:09: Das dauert vier Wochen und fertig.
00:24:11: aber diese Attitude dieser Mindset, das macht echt einen riesen Unterschied finde ich immer.
00:24:18: Kommen wir nochmal zurück zum Life Design.
00:24:19: Also positive Psychologie war ein Punkt der stark im Life Design Eingang findet.
00:24:25: Der zweite Punkt ist Verhaltensökonomie habe ich mich als Naturwissenschaftlerin noch nie mit beschäftigt.
00:24:31: Der Professor empfahl das Buch und du siehst hinter mir, ich bin ein Freak mit Büchern.
00:24:37: Also er empfahlt das Buch von David Karnemann der auch den Nobelpresse für bekommen hat.
00:24:42: Langsames Denken und Schnellesdenken und das habe ich dann natürlich reingezogen.
00:24:47: Ich hab nicht alles verstanden.
00:24:48: es war zum Teilen auch hardcore.
00:24:51: aber im Grunde geht es darum in der Verhaltensökonomie die eben im Live Design auch eine Rolle spielt sich damit zu beschäftigen.
00:24:58: wie treffe ich Entscheidungen?
00:25:00: Es gibt die schnellen, die man jeden Tag trifft.
00:25:02: Trinke ich jetzt einen Kaffee?
00:25:05: Muss ich mal was weiß ich wohin?
00:25:08: und diese Entscheidung, die eben ganz besonders getroffen werden müssen im Sinne von Man muss länger darüber nachdenken und man muss Dinge abwägen Und das waren mir zum Beispiel auch nicht so klar dass es da eine starke Unterscheidung gibt im Denken.
00:25:22: Wenn man sich dann selber dabei beobachtet wenn man das einmal weiß ist es echt spannend.
00:25:27: Ja, und der dritte Aspekt im Live-Design ist tatsächlich Design Thinking.
00:25:30: Das ist ja eine Methode die gibt es schon lange und die wird in Potsdam zum Beispiel unter anderem mit dem Hasso Plackner ins Studio leert.
00:25:38: Da habe ich auch tatsächlich mal einen Seminar gemacht vor vielen Jahren.
00:25:40: Es war mega!
00:25:42: Die Leute da sind sowas von schlau und cool und fancy und ein bisschen abgespaced.
00:25:49: aber irgendwie finde ich sie richtig gut.
00:25:51: Und da geht es ja eigentlich, die Methodik ist ja nur einfach Dinge auszuprobieren.
00:25:55: Prototyping nennt man das eben kleine Experimente zu machen und das dann immer wieder zu testen am Kunden oder an sich selber.
00:26:03: passt das oder passt es nicht?
00:26:06: Das fließt als Methodik auch ins Live-Design.
00:26:09: Genau!
00:26:11: Ich habe das schon hier auf dem Fohlen.
00:26:12: aber eins wirklich der Bücher... dass mich geprägt hat, war schon vor einigen Jahren das Start-up of you von Reed Hoffman einem der LinkedIn Gründer.
00:26:21: Und das geht glaube ich auch in eine ähnliche Richtung.
00:26:23: also er spricht davon sich selbst als Start up zu begreifen.
00:26:26: aber wenn wir jetzt einen Slive Design anschauen und dann Design Thinking Gucken wir uns ja auch unser Leben gewissermaßen an und schauen, wie können wir jetzt iterativ verbessern?
00:26:36: Wir treffen jetzt nicht eine Entscheidung und rennen dann los.
00:26:37: Sondern wir probieren was aus.
00:26:39: Ja, wir gucken was das Problemen.
00:26:40: Wir entwickeln Lösungen.
00:26:42: Wir testen hohen Feedback ein und kommen so Schritt für Schritt weiter.
00:26:47: Absolut.
00:26:48: Interessanter Tipp.
00:26:49: Das kenne ich tatsächlich nicht.
00:26:50: Kommt auf die Liste sofort!
00:26:56: Beim Prototyping und beim Life Design ist vor allen Dingen eines der Themen.
00:26:59: Und das hat mich super gecatcht, dass man eben in kleinen risikoschlosen Schritten losgehen soll.
00:27:06: Ich bin natürlich als Naturwissenschaftlerin... ich habe für Studiendesign die über Jahre liefen, die ein Budget hatten von Millionen.
00:27:14: weiß ich nicht.
00:27:14: Fünfzig Zentren auf der ganzen Welt eingebunden waren und so, ja?
00:27:18: Also das... Ich bin geburt in Plänen zu denken!
00:27:21: Es muss alles geplant sein es muss alles festgelegt sein Und dann gehe ich los Ja?
00:27:28: Darin bin ich richtig gut.
00:27:29: Aber wenn ich gar nicht gut war und das habe ich eben nach meinem Life Quake nochmal besonders gemerkt ist eben dieses Ja einfach mal was auszuprobieren in kleinen Schritten und einfach nicht den großen Plan zu
00:27:40: haben Sich mal in die Unsicherheit bewusst reinbegeben.
00:27:44: Genau, darum bin ich gar nicht gut.
00:27:46: Jetzt bin ich
00:27:47: sehr schwierig.
00:27:48: Ganzer deutsche Wirtschaft ist nicht gut da drin.
00:27:52: Hast du auch recht?
00:27:52: Das stimmt!
00:27:53: Aber kann
00:27:54: man ja lernen...
00:27:55: Genau das war für mich persönlich das Entscheidende am Live-Design.
00:27:59: und da gibt es so kleine Sachen wie.
00:28:01: Ich wollte immer mal auf Mallorca ein Finkarhotel haben wenn ich nicht mehr in meinem normalen Beruf erarbeitet.
00:28:08: Ich liebe Mallorca, ich liebe Sonne!
00:28:09: Ich fand das irgendwie nett und bin gerne Gastgeberin.
00:28:12: Hatte mir das so richtig süß vorgestellt?
00:28:14: Ich habe da ein kleines Hotel und nur mit Frühstück und so... Und dann hab' ich Live-Design kennengelernt.
00:28:19: So jetzt ist der Zeitpunkt Sabine wir machen mal ein kleises risikoloses Experiment anstatt hier die Zelte abzubrechen alles zu verkaufen nach Mallorcas zu gehen und loszulegen.
00:28:30: Wir machen eine Experimente.
00:28:31: Und dann die Auswanderer TV Sendung.
00:28:32: Das hat alles nicht geklappt.
00:28:33: Genau,
00:28:35: da wollte ich mich dann nicht sehen sozusagen.
00:28:39: Aber ich wollte auch anfangen!
00:28:40: Ich wollte einfach das auch mal wagen natürlich.
00:28:42: Dass es eben auch beim Life Design prokrastinieren ist ein ganz starkes Thema.
00:28:46: Das haben wir uns sehr lange damit beschäftigt dass man eben nicht anfängt weil man sich die Hürden zu hoch baut.
00:28:53: Man müsste jetzt hier alles abbrechen und dann sieht man die denen gescheitert sind und dann macht man's nie.
00:28:59: Und das ist eigentlich viel zu schade.
00:29:01: Also,
00:29:02: warum machen wir das genau?
00:29:04: Was hast du da noch gelernt?
00:29:05: Ist es am Ende die Angst, es nicht zu packen?
00:29:08: oder warum prokrastinieren wir?
00:29:10: Prokrastination hat ganz viele Gründe.
00:29:12: Das sind sehr komplexes Thema.
00:29:14: natürlich Angst und Unsicherheit spielt eine Rolle.
00:29:17: Es spielt aber auch noch Rolle.
00:29:18: zum Beispiel der eigene Energie, dass einer Energie Level Da haben wir uns ganz lange mit beschäftigt Dass man das überhaupt mal kennt.
00:29:27: Wann bin ich wirklich besonders fähig Dinge zu tun, auf die ich vielleicht nicht so eine große Lust habe?
00:29:33: Ja also wann ist meine Energie am Tag hoch.
00:29:36: Die meisten wissen sind sie Lärcher oder Eule.
00:29:38: ja das heißt ob sie abends eher oder morgens eher aber allein und das wissen auch noch nicht mal viele.
00:29:43: Aber auch innerhalb dieser lärche Eule Methodik gibt es eben noch Phasen wo man eben hoch aktiv ist und Phasend wo man schon wieder weniger aktiv ist Und da gibt's Methoden wie man das rausfinden kann relativ banal kleine Tests.
00:29:57: Und dann weiß man, aber genau bei mir ist das zum Beispiel so.
00:29:59: Ich muss wirklich morgens wenn ich von acht bis zwölf was ich da nicht schaffe, schaue ich den ganzen Tag?
00:30:04: Ja geht mir auch so ähnlich.
00:30:06: Ja genau und das ist auch ein wichtiger Punkt dass man das von sich weiss.
00:30:09: Das heißt wenn man irgendwie etwas machen möchte wozu man keine Lust hat die klassische Steuererklärung, dann muss man sich eigentlich vom Morgens um acht hinsetzen sonst... Dann wird es sonst gar nichts mehr.
00:30:20: Also Energielevel spielen eine Rolle?
00:30:21: Ich
00:30:22: habe mich ja schon viel mit Getting Things dann beschäftigt, ne?
00:30:24: Das ist ganz defekt.
00:30:25: auch diese Management Produktivitätstechnik und da geht's auch darum wenn du so einen großen Elefanten hast und du weißt gar nicht wo du loslegen sollst also schneid den in Scheiben und dann fangen wir mit einer kleinen Scheibe an und du schaffst auch eine kleine Scheibe und musst nicht versuchen den ganzen Elefanten irgendwie zu bewältigen?
00:30:43: Ja absolut
00:30:45: das stimmt.
00:30:46: Genauso ist ja auch so eine Methode, dass man alle Sachen, die weniger als fünf Minuten dauern, die kann man sofort machen.
00:30:51: Aber dann natürlich dieses ganze Thema Ablenkung spielt bei Prokastination natürlich ne Riesenrolle.
00:30:58: Also dieses wirklich Handy ganz weit weg, E-Mails aus und so, das man konzentriert arbeiten kann.
00:31:06: Das ist im Live Design manchmal alles sehr banal!
00:31:08: Aber in dieser Banalität liegt dann auch irgendwie die Kunst und der Scham, finde ich.
00:31:14: Man
00:31:14: ahnt vieles und dann weiß man es noch mal richtig?
00:31:17: Ganz genau!
00:31:18: Und so war das mit mir und Mallorca eben auch.
00:31:19: Dann bin ich da also hin und habe mir ein paar kleine Hotels angeguckt, indem ich mich da erst einmal nur eingemietet habe... ...und eben mit den Leuten gesprochen hab, die diese Finkahotels leiten.
00:31:30: Ja.
00:31:30: Und habe gesagt, so Leute was ist hier der
00:31:33: Spaß?!
00:31:34: Was ist doof?
00:31:35: Wo sind die Herausforderungen und warum macht ihr
00:31:38: es?".
00:31:39: Und da habe ich dann sehr schnell festgestellt, dass das für mich deshalb nicht in Frage kommt.
00:31:44: Weil es einfach viel zu wenig intellektuelle Herausforderung bietet.
00:31:48: Es ist halt einfach langweilig!
00:31:51: In Zeiten von Buckingcom reisen die Leute ja täglich an und ab.
00:31:55: Das heißt man hat täglich dieses...und hier ist das Klo, und hier ist der Pool, und her ist die Küche ...und im Frühstück gibt's von acht bis zehn.
00:32:04: Das ist natürlich auf die Dauer jetzt so spannend nicht irgendwie, ne?
00:32:07: Naja,
00:32:13: das war nicht der Plan.
00:32:13: Ich wollte ja damit was frei haben!
00:32:17: Also es sollte schon nett sein auch.
00:32:19: und ja also ich war dann furchtbar enttäuscht aber furchttbar froh dass ich irgendwie das einfach mal ausprobiert hatte und diesen Traum sozusagen einfach mal... Ja... Ausprobiert habe Ohne, dass ich ein Risiko eingeleitet bin.
00:32:36: Und dafür nicht steckt was ganz Wertvolles noch drin?
00:32:38: Dass man mit denen spricht oder sich von denen ein Rat oder einen Tip holt die auf der Journey, die man auch vor sich hat schon weiter sind.
00:32:45: ja Irgendwer meinte auch mal lasst ihr nur von den Feedback geben Die schon weiter auf dem Weg sind den du gehen willst und nicht von irgendwem der links und rechts steht und das blöd findet Was Du machst sondern sprich halt mit denen die in der richtung liegen in die du gehen Willst oder die du dir vorstellen kannst zumindest als richtung
00:33:03: Absolut.
00:33:04: Und ich würde noch ein Schritt weiter sogar gehen.
00:33:06: Das hatte ich jetzt, inzwischen bin ich ja von Live-Design auch noch bisschen Richtung longevity gegangen und da gibt es eine sehr tolle Referentin in England und da ging es nochmal darum dass sie auch sagt je weiter du dich natürlich dann auf eine neue Journey begibst, desto eher brauchst Du auch neue Freunde.
00:33:27: heißt nicht die alten zu verlassen aber du brauchst dann wieder Menschen die mental und vermeintenswert her das mitgehen wollen.
00:33:37: Ja, das finde ich auch sehr interessant.
00:33:39: Und das stelle ich gerade ganz stark fest, dass gar nicht... Sehr gute liebe Freunde oder dass das gar nicht alle wollen und auch nicht können.
00:33:47: und da sich tatsächlich ein paar neue Freunde brauchen?
00:33:50: Die das verstehen ja!
00:33:52: Und die das mit gehen im Sinne von, dass sie es auch selber gerade erleben und dadurch eben einfach auch nachfühlen können Und bereit sind sich auch da rein zu denken.
00:34:06: Weil das ist natürlich auch anstrengend sein, nicht mal alle Leute die so gerade keine neue Lebensphase haben, die sind ja so ein bisschen angekommen entspannt und haben den Fokus woanders.
00:34:18: Und wollen dann noch darüber reden?
00:34:20: Genau oder am liebsten gar nicht über Job sondern irgendwie.
00:34:25: Ich kenne es auch, wenn ich meine Projekte plane und daran arbeite ob jetzt der Podcast ist oder ich habe bei noch so einem Storytelling Sparingsprogramm für Führungskräfte Gründer und Unternehmer.
00:34:36: Da dann setze ich mich gerne irgendwo in ein Space, in einen Co-Working Space oder eine Bürogemeinschaft und bin dann auch in der Nähe und in der Umgebung sozusagen von anderen die auch an ihren... Projekten arbeiten sozusagen und auch, wenn man sich nicht immer darüber austauschen muss ist es irgendwie so ein wir sind irgendwie gemeinsam unterwegs.
00:34:56: Und irgendwie stärkt einen das finde ich
00:34:58: ja der spirit einfach dass Leute genau im in movement sie
00:35:03: wollen weiterkommen die wollen Sie sind jetzt nicht satt und lehnt sich zurück.
00:35:07: also das machen wir durch auch gerade mal.
00:35:09: aber die sind tendenziell hungrig
00:35:14: Und das bin ich halt auch immer noch und das ist natürlich, sag' ich mal in meinem Alter.
00:35:17: Ich bin bis jetzt der Sechzig geworden.
00:35:19: Auch nicht so weit verbreitet, sage ich ganz ehrlich.
00:35:23: Da sind die Leute eben oft angekommen oder eben ... In the transition into retirement?
00:35:30: Ja, dass mit dem angekommen ist ja auch interessant.
00:35:32: also willst du dann überhaupt ankommen?
00:35:36: Nee, ich glaube ich komme nicht an.
00:35:38: tatsächlich!
00:35:40: Ist ja auch schön unterwegs zu sein und zu reisen.
00:35:42: Du hast ja erzählt, dass du auch früher mal schon gern gereist bist.
00:35:45: also wenn man es als Abenteuer erlebt?
00:35:48: Ja auch jetzt alle meine drei Kinder studieren jetzt im Ausland Allein.
00:35:51: da reise ich natürlich jetzt auch viel.
00:35:53: Ich reise nach wie vor beruflich viel, ich reise immer noch zur Kongressen.
00:35:57: auch Das ist irgendwie in meinem Blut.
00:36:00: Ich habe mal gelesen das fand ich ganz schön Dass man immer glaubt wenn man verreißt, dass man verändert zurückkommt.
00:36:09: Vielleicht ist es das.
00:36:10: Aber jeder hat eben eine andere Vorstellung von seinem Leben und von Glück auch am Ende des Tages, ne?
00:36:16: Also ich kenne auch Leute die sind... Ich bin ja ein Rostock aufgewachsen was zwar die größte Stadt unseres Bundeslandes ist, Middlburg-Vorpommern aber natürlich vergleichsweise kleine Stadt mit zweihunderttausend Einwohnern.
00:36:26: Und ich bin ja paar Jahre im Rheinbeingebiet gewesen dann in Hamburg viele Jahre und dann sind wir zurückgekommen um unsere Kitze großzuziehen Mit der näher der Ostsehende Strande.
00:36:38: Aber wenn ich dann Leute sehe, die hier immer waren in ihrer kleinen Welt vielleicht immer noch einen gleichen Viertel im gleichen Haus.
00:36:45: Also für mich wäre es natürlich überhaupt nichts weil ich bin auch jemand der möglichst viel sehen und kennenlernen möchte.
00:36:51: Ich bin auch so jemand.
00:36:52: aber gleichzeitig denke ich mir okay, wenn die das glücklich macht dann scheint es ja auch ok zu sein.
00:36:58: Ja absolut muss man dann auch lernen.
00:37:01: Total!
00:37:01: Das bringt mich zum einem anderen Lieblingsbuch was ich habe von Mel Robbins kennst du vielleicht auch Let Them?
00:37:07: Genau, die ja auch ein Podcast machten sehr erfolgreichen.
00:37:10: Ja total!
00:37:12: Die ist ein bisschen drüber amerikanisch halt so.
00:37:15: aber ich habe das Buch vor drei Jahren eigentlich während des Livequakes in die Hand bekommen.
00:37:21: damals noch gab es es auch nur auf Englisch und hab das wirklich wie eine Bibel fast jeden Tag gelesen dieses irgendwie let them die anderen eben zu lassen wo sie sind.
00:37:32: Das war auch so eine Art von, so eine Reflektion die ich auch erst relativ spät gemacht habe.
00:37:36: Also man... Ich hab doch lange an meinen Aussteben gemessen und hab dann erst relativ später jetzt erkannt und das Buch hat mir, obwohl es wirklich auch banal ist in vielen Dingen aber doch sie hat auch drei Kinder und erzählt ja auch gerne viel von diesen familiären Situationen.
00:37:51: Das war mir auch nah dass Sie eben auch dafür kämpfen musste diese Einstellung zu bekommen.
00:37:57: Let them also lasst die anderen Sein wie sie sind, wie du auch sagst.
00:38:01: Lass die Rostocker, die immer in Rostok waren im Rostocke sein und vergleich es gar nicht und bewerte ist nicht aber das ganz schwer.
00:38:11: Blöd
00:38:11: ist nur wenn die dann meckern und unzufrieden sind und dass auch bleiben und da nichts wagen und auch keine kleinen risikolosen Piloten starten.
00:38:20: Das ist das blöde.
00:38:22: Das stimmt.
00:38:23: Dann sollten die mal ein bisschen live design lernen.
00:38:25: ja Und da hilfst du jetzt nämlich, also nicht nur mit Live-Design aber generell mit den Themen die du gerade beschrieben hast.
00:38:31: Hilfst Du jetzt Menschen die in Verantwortung sind?
00:38:34: Denn du hast da auch noch mal was gegründet, ne?
00:38:38: Genau!
00:38:39: Ich habe dann eine Strategieberatung gegründen Die heißt Vardo.
00:38:47: Vardo ist Latein und heißt ich gehe Das passt auch ganz gut zu mir.
00:38:51: Also ich gehe immer weiter Keep going wie die Amerikaner sagen Und der Untertitel von Vado ist eben in Lead Transitions.
00:38:58: Also es geht darum, eben auch diese Lebensübergänge in Führung zu integrieren.
00:39:05: Weil ich habe festgestellt und auch bei mir – ich hab das in der Vergangenheit halt einfach auch zu wenig getan selber – diese Lebensübergange die jeder Mensch hat im Laufe seines Arbeitslebens ….
00:39:17: Ich meine wir sind ja eben Menschen-und Arbeitnehmer Die haben die zu integrieren in das Arbeitsleben.
00:39:25: Das heißt wenn zum Beispiel jemand Mutter oder Vater wird, ich meine es ist mir beide genau das verändert sehr das Leben.
00:39:31: Wenn jemand älteren Eltern auf einmal pflegen muss auch das verändert.
00:39:40: Der Übergang in den Rohrstand ist eine ganz große Veränderung.
00:39:42: natürlich aber auch dieses Thema Stabaticals Jobwechsel und das bekommt noch mal eine neue Brisanz, da unsere Kinder Gabriel ja mindestens hundert Jahre alt werden.
00:39:55: Wenn es nach Brian Johnson geht?
00:39:57: Ja also ich glaube tatsächlich daran weil die sind gebildet, sie sind gut genährt, die kommen in guten Bedingungen aufgewachsen.
00:40:07: Die werden im Schnitt mindestens hundred Jahre alt Und das heißt, auch das Arbeitsleben wird ganz viel länger natürlich sein und diese Phasen von Familie werden im Verhältnis durch kürzer sein.
00:40:20: Heute war das für uns oft ein großer Teil unserer wachsenen Lebens.
00:40:23: Das wird dann natürlich klar noch auf nochmal plus zwanzig Jahre einfach auch ein kleinerer Teil sein.
00:40:28: Das heißt in der Longevity ist die Idee dass wir nicht mehr diesen Dreiklang haben lernen arbeiten Ruhestand dazwischen gibt es genau zwei Transitions sondern dass das Leben ein sehr viel bunteres werden wird und viel mehr Transition haben wird.
00:40:44: Und vielmehr Gerüche haben wird, ja?
00:40:47: Und dass wir auch neue Berufe lernen müssen.
00:40:50: Karriere eins, Karrierei zwei, Karrier drei dazwischen sabbatical, da zwischen die Kinder oder auch nicht.
00:40:56: Das wird ein viel bunteres Bild werden und deshalb ist diese Transitionskompetenz wie William Bridges das nennt... Das ist eine der Kompetenzen, die ein ganz zukünftiger Skill sein wird für junge Menschen.
00:41:14: sich verändern können, ne?
00:41:15: Sich heuten oder sich in andere Formen bringen.
00:41:20: Es erinnert mich übrigens auch nochmal an das Buch The Start-up of You.
00:41:22: was ich von erwähnte von dem Reed Hoffmann der sprach davon ist jetzt auch schon zehn Jahre her, aber da war es ja schon so langsam absehbar dass wir früher einfach uns den richtigen Fahrstuhl gesucht haben also den Karrierefahrstuhle.
00:41:34: und wenn wir ihn gefunden hatten sind wir da eingestiegen dann sind wir ganz langsam nach oben gefahren sind dann irgendwann ausgestiegen.
00:41:42: Also Ruhestand in dem Sinne und das gibt es eben nicht mehr.
00:41:45: Sondern wir müssen uns überlegen, wo nehmen die Treppe?
00:41:47: Wo klettern wir runter... Da fällt man mal durch den Loch!
00:41:50: Es ist sehr viel dynamischer.
00:41:52: Absolut.
00:41:53: Deshalb das Begriff der Ladder also der Karriereleiter ist absolut überholt sondern es geht jetzt wirklich darum einen Weg zu skizzieren der auf ab rauf runter rechts links geht.
00:42:05: Und da ist eben diese Transitionskompetenz, eine der wichtigsten Kompetenzen angeblich des XXI.
00:42:10: Jahrhunderts das zu gestalten.
00:42:13: und diese Transition besteht laute Literatur aus drei Phasen wenn man es dann mal so auseinander definieren möchte.
00:42:22: Interessanterweise fängt es mit dem Beenden an also man beendet erst was?
00:42:26: Also sagen wir mal ich werde jetzt Mutter So, dann beende ich sozusagen mein Single-Dasein.
00:42:33: Oder mein Verheirateten-Densein.
00:42:34: Ich beende diese Situation, dass mein Job eben den Hauptfokus in meinem Leben hat, sondern ich schaffe ja einen zweiten Fokus und das muss sich erstmal auch für mich begreifen, dass da bestimmte Dinge eben zu Ende gehen.
00:42:46: Die kann ich so nicht weiter machen.
00:42:48: Und dann kommt das was die Engländer so schön nennen The Messy Middle also komplett durcheinander in der Mitte und das kann ich noch sehr gut nachvollziehen, wenn es gerade um die Mutterschaft geht zum Beispiel.
00:42:59: Dann sitzt man mit dem Kind zu Hause ist voller Liebe und das Kind braucht einen, man stillt und man hat ein ganz anderen Fokus und gleichzeitig rufen aber auch mal jemand aus der Firma an oder der Ehemann geht morgens zur Arbeit und man denkt so oh wäre jetzt auch ganz schön!
00:43:14: Man könnte das immer kurz wieder abgeben und mal ein paar Stunden was anderes machen.
00:43:18: Und in diesem Hin und Her und dem Vor- und zurück, sich in dieser neuen Rolle einzufinden ist man eben dann in der Mitte.
00:43:25: Ich nenne es das Begreifen.
00:43:27: Das wirkliche Begreifend im Sinne von eben auch haptisch greifen danach was jetzt hier in meinem Leben los?
00:43:33: Was hat sich verändert?
00:43:34: für mich war das tatsächlich ein absoluter Super Gau am Anfang.
00:43:40: also ich habe mich sehr schwer getan weil ich ihm auch nicht reflektiert hab Hab gedacht, es geht alles so einfach vorbei.
00:43:47: Aber das war's nicht!
00:43:48: Und dann kommt eben das Beginnen.
00:43:50: Das heißt wenn man sich in diese Rolle neu eingefunden hat und die Freugen und die Vor- und Nachteile alle integriert und versucht einen Weg da durchzufinden...
00:44:03: Und gerade die Transition in Richtung Rente oder Ruhestand finde ich auch sehr interessant, weil wir ja gesellschaftlich immer älter werden.
00:44:13: Es wurden ja noch nie so wenig Kinder geboren wie aktuell was ja auch viele Kitas grade vor große Probleme stellt.
00:44:20: Und da sind ja aber auch viel mehr Dinge möglich, als wir früher geglaubt haben.
00:44:24: Das heißt man kann ja... Manchmal muss man auch arbeiten, das ist auch manchmal ein großes Problem altes Armut, aber manchmal kann man auch etwas tun, kann sich ehrenamtlich engagieren, kann einen kleinen Job machen, kann mal was ausprobieren, was man schon sein ganzes Leben lang vorhatte.
00:44:38: Was begegnet dir da so in deiner Arbeit?
00:44:42: Also das Thema sag ich mal auf Wenn man aus der Sicht von WARD oder drauf guckt, also aus der Strategieberatung für Unternehmen dann sehe ich das die Unternehmen diesen Bereich völlig ausblenden.
00:44:53: Also klassisches Offboarding habe ich tatsächlich nirgendwo erlebt bis jetzt und ich gehe regelmäßig eigentlich jedes Jahr ein neues Unternehmen rein.
00:45:02: Also Offboarding passiert nicht in dem Sinne dass es irgendwie systematisch begleitet wird.
00:45:06: dieser Ausstieg Das fängt damit an, dass man eben schon ab fifty-fünfzig oft nicht mehr investiert in Weiterbildung der Mitarbeitenden.
00:45:15: Was natürlich auch eine Form von Wertschätzung ist und auch letztendlich ein Message.
00:45:19: Ja?
00:45:19: Du bist eh schon so auf dem Weg raus, in dich investieren wir nicht mehr!
00:45:23: Das ist wirklich hart
00:45:24: ne?!
00:45:24: Ja, aber das ist so ganz krass.
00:45:27: So und dann kommt als nächstes eben dieses was es mit Wissenstransfer.
00:45:32: also ich glaube, dass das total unterschätzt wird welche Kompetenzen da verloren gehen.
00:45:37: Das sind nämlich diese kleinen Dinge, wie der Kunde X macht es aber am liebsten so und was weiß ich auf dem Kongress machen wir das am besten so?
00:45:46: Und dann kenne ich eigentlich den und mit dem kann ich das immer so.
00:45:50: Das wird einfach negiert.
00:45:51: solche Connection, solche Relationship, solches Wissen und Erfahrung.
00:46:00: Es findet nicht statt Systematische Erfahrungstransfer auf Jüngere, so was wie eine Tandemposition mit einem Jüngeren zusammen das vielleicht noch mal macht.
00:46:13: Es wird nichts angeboten im Hinblick auf Senior-Consulting darüber hinaus sozusagen nochmal der ein oder andere kriegt eine Verlängerung, da gibt es schon auch mal so eine Teilzeitverlängerungen oder auch einen Bratenetätigkeit.
00:46:25: dass sehe ich schon aber ist sehr stark getriebene von dem Einzelnen.
00:46:30: Das Unternehmen selber investiert ab, was ich gesehen habe bis jetzt sehr wenig.
00:46:37: Und das sollte sich ändern?
00:46:40: Das ist ökonomisch nicht sinnvoll.
00:46:42: natürlich weil da gehen wirklich Dinge verloren und dass es auch was Wertschätzung- und Unternehmenskultur angeht auch nicht sinnvol.
00:46:53: Weil die jungen sehen ja wie mit den alten umgegangen wird.
00:46:56: Das strahlt auch auf die ab und ähm, die älteren Mitarbeiter fühlen sich natürlich nicht gewerkschaftlich sind haben dann auch keine Lust länger zu bleiben.
00:47:03: Ähm Und wie du schon sagst der demografische Wandel wird immer so schön zitiert aber der ist natürlich eine Katastrophe der auf uns zukommt.
00:47:10: ja also statt zweikommer eins Kinder die wir bräuchten um unsere Bevölkerung so stabil zu halten haben wir irgendwie aktuell.
00:47:16: eine von eins Komma vier und das ist nicht nur in Deutschland Nicht nur in Europa Nicht nur im USA dass es in Indien In China einzig Afrika noch nicht Und das führt natürlich dazu, dass auch hinten viele rausgehen.
00:47:30: Bei uns ist es ja ganz krass gerade.
00:47:32: Der Moment ist aktuell die der fünfte in Deutschland Rentner.
00:47:34: Demnächst jeder vierte?
00:47:36: Jeder vierte!
00:47:40: Das wird da kommen, wo die Arbeit einfach nicht mehr getan wird.
00:47:43: Wo wir die Arbeit nicht mehr tun können... brauchen, um einen stabilen Wirtschaft zu haben.
00:47:50: Und die Japaner sind zehn Jahre vor uns was diese Entwicklung angeht.
00:47:53: ich war jetzt kürzlich bei einer Fortbildung und da waren Japaner dabei.
00:47:56: das war super interessant was der so erzählt hat also dass Die Japaner jetzt schon die Leute wieder zurückholen außer Rente.
00:48:03: Hier waren zehn jahre Rente und die holen sie zurück weil es geht nicht anders.
00:48:06: die wissen nicht wie Sie ihre Arbeit getan kriegen.
00:48:08: In Japan werden die auch etwas älter ne?
00:48:10: Die gehören ja zu.
00:48:10: den
00:48:11: Beloseruns
00:48:12: habe ich gelernt.
00:48:13: Ja,
00:48:14: nicht ganz Japan.
00:48:15: Aber in Japan gibt es nur so uns wichtig genau und das ist natürlich krass dass irgendwie die Menschen zurückgeholt werden müssen in die Arbeit weil einfach nicht genug Leistungsträger da sind.
00:48:30: Seol zum Beispiel hat eine ganz witzige Aktion gestartet finde ich im Hinblick auf eben es wird nicht mehr in Arbeit Nehme investiert, die haben sogenannte Walk-in Universitäten geschaffen zum Thema Live Design niedrigschwellig.
00:48:47: Nicht ich muss mich anmelden tausendmal irgendwie meine Qualifikationen nachweisen und weiß nicht was alles sondern Walk in!
00:48:53: Ich kann einfach reingehen in die Universitäten um mich da fortbilden weil sie eben auch sehen dass die Fünfzig Plus Leute eben einfach oft auch gerne noch mal etwas anderes machen würden andere Jobs mit mehr, oft mit mehr Purpose.
00:49:06: Weil mit fünfzig ist ja auch so ein Moment wo man oft als Menschen nochmal hinguckt was will ich noch mal vielleicht anderes im Leben und das versuchen die damit zu ermöglichen.
00:49:16: Das finde ich mega interessant und mega innovativ.
00:49:21: Ich würde mir auch wünschen als Vater von drei Töchtern dass mehr Frauen in Führungsposition kommen.
00:49:28: und du bist hier auch ein Rollemodel kann man sagen nicht nur weil ... im späteren Bereich der Karriere nochmal neu erfunden hast und weiterentwickelt hast, sondern weil du auch wie du schon beschrieben hast als Frau Anführerin warst.
00:49:41: Bei Männern redet man ja nicht darüber ne?
00:49:44: Aber was können wir denn dafür tun?
00:49:46: aus deiner Sicht... Wie können wir es den Frauen leichter machen?
00:49:53: Also super Punkt natürlich!
00:49:56: Frauen in Führung.
00:49:57: ich engagiere mich seit fast zwanzig Jahren dafür.
00:49:59: Ich bin ein Netzwerk der HellScare-Frauen.
00:50:02: Frauen in Führung bringen, Frauen in die Führungen halten.
00:50:04: Das ist unser Mantra.
00:50:06: Wir haben ein riesiges Mentoring-Programm aufgesetzt wo wir jedes Jahr junge Frauen durchschleusen um sie stark zu machen für Führer.
00:50:16: Denn es ist nach wie vor natürlich ein gesellschaftliches Problem dass Frauen einfach durch die Doppelbelastung schwierige Einführungsposition kommen.
00:50:30: Und ich muss sagen, ich kann das inzwischen auch gar nicht mehr so richtig guten Herzens empfehlen was ich gemacht habe.
00:50:36: Weil ich hab mich wirklich sehr stark verausgabt.
00:50:40: Ja also beides zu wuppen ist einfach fast nichts zu schaffen und geht auf die Gesundheit und auf die Lebensqualität und... Also so wie ich's gemacht hab würde ich es keinem mehr empfehle.
00:50:54: Aber dazu muss natürlich die Strukturen geschaffen werden.
00:50:56: Und ich hatte immer einen schnellen Luxus, dass ich jetzt immer sehr gut verdient habe.
00:50:59: Ich konnte meine Kinderfrau leisten.
00:51:00: das hat mich natürlich schon sehr, sehr entlastet.
00:51:02: Kann
00:51:02: auch nicht jeder.
00:51:04: Das kann nicht jeder und Natürlich sind das die Struktur, die unser Staat uns gibt.
00:51:10: Du sagst schon angesprochen die Kitas.
00:51:13: Wenn ich das immer sehe, dass die Frauen dann was weiß ich zu bestimmten Zeiten irgendwo sein müssen, was ist wenn die Kinder krank sind?
00:51:20: und klar mit Homeoffice uns heute schon einiges auch einfacher.
00:51:24: Da sind schon Bedingungen geschaffen aber ich glaube am Ende... Ich habe ja nun auch drei Kinder in dem Alter davon zwei Töchter, die sind jetzt um die zwanzig.
00:51:32: Was würde ich denen sagen?
00:51:33: Ich würde denen sagen Augen auf bei der Partnerwahl!
00:51:38: Die Männer dürfen mehr mitmachen und entlasten.
00:51:42: allerdings kommt dann ein anderes Problem schnell ins Spiel das Gender Paycamp.
00:51:48: Das heißt, wir als Familie konnten uns das leider gar nicht leisten, dass ich zum Beispiel Elternzeit übernehme was ich gerne gemacht hätte bei einem Kind weil dann hätten wir deutlich weniger Geld verdient als Familie.
00:51:59: in Summa ne?
00:51:59: Also da müssen wir uns natürlich auch nochmal die Unternehmenswelt anschauen.
00:52:03: Da müssen wir auf viele Aspekte anschauen
00:52:05: Absolut.
00:52:06: Ich meine, wir kennen Länder wo es besser geht wenn man nach Schweden gucken.
00:52:09: Meine eine Tochter studiert da.
00:52:10: ich habe da öfter gearbeitet.
00:52:11: Ja.
00:52:11: In Schweden kriegen's viel besser hin.
00:52:14: Da sind Frauen in Führung nicht die Ausnahme das sind sie die Regel.
00:52:17: Da gehen alle um fünf Uhr nach Hause alle arbeiten Vollzeit und der Sozialstaat trägt das.
00:52:24: Das sind verlässliche Strukturen wo die Kinder betreut werden.
00:52:26: Da gibt es auch nicht diese sozialen Echtungen von wegen Grabemutter und weiß ich nicht was.
00:52:32: also Wir haben Vorbilder Müssen nur hingucken, was tun.
00:52:38: Aber ich sage mal grundsätzlich... Entschuldigung wenn ich das ergänzen darf... Grundsätzlich ist glaube ich wirklich wichtig dass der Mindset beider Partner die ein Kind wollen so ist es auch beide Verantwortung übernehmen.
00:52:49: Dann ist schon ganz viel gewonnen.
00:52:51: Musst dann einer zurückstecken und man entscheidet sich als Paar wer von beiden so richtig Karriere macht?
00:52:57: oder würdest du sagen es geht auch das Beide voll durchziehen?
00:53:03: Wenn man dann Kinder hat, muss man sicher überlegen wie man es macht.
00:53:06: Da hast du recht!
00:53:08: Also ich würde sagen das beide zurückstecken sollten.
00:53:12: wenn wir das wirklich wieder auf die longevity sehen und auch die hundert Jahre dass wir sagen... wenn wir davon ausgehen dass wir sechzig Jahre arbeiten werden Darauf wird's ja irgendwie hinauslaufen.
00:53:22: am Ende
00:53:24: Das traut sich aber noch kein Politiker auszusprechen.
00:53:27: Aber so ist es tatsächlich, so wird es sein.
00:53:30: also ich meine und wenn wir dann sagen, wir sehen diese Kinderphase wirklich als eine Phase in beider leben die es gilt ein wenig seitwärts zu treten.
00:53:43: Und danach wieder für mich gab's Kein Danach damals.
00:53:48: Weil danach war für mich das Leben schon zu Ende, mein Arbeitsleben.
00:53:51: Das war so meine Vision.
00:53:52: Aber ich glaube wenn dieser Mindset da wäre... Die Vorstellung ja?
00:53:55: Dass es noch viel danach gibt dann würde es auch leichter fallen diesen Blick darauf haben zu sagen dass ist eine Phase wo wir jetzt gemeinsam zurücktreten.
00:54:05: jeder vierzig
00:54:06: Prozent zum
00:54:07: Beispiel und wird teilen uns das so auch weil der Punkt ist ja auch wenn wir sechzig Jahre arbeiten müssen oder wollen dann brauchen wir auch mehr Kraft.
00:54:16: Das heißt, was wir getan haben ist... Ich habe mich wahnsinnig ausgepowert in diesen zwanzig Kinderjahren und das wird nicht dazu führen dass ich älter werde sondern ich glaube es wird sich gesundheitlich leider nie erschlagen daran dass ich nicht so alt werde.
00:54:30: Und das kann ich nicht empfehlen!
00:54:34: Hast du noch einen Produktivitätsheck der dir persönlich hilft?
00:54:37: Ja Purpose!
00:54:38: Ich glaube alles ist Purpose.
00:54:40: wenn man Sinn in seiner Arbeit sieht Ist man auch produktiv.
00:54:46: Dann hat man Lust, dann ist man hungrig, dann will man das tun.
00:54:49: Das ist was ich meinen Kindern immer sage.
00:54:52: Mein Sohn hat mal mit zwölf schon zu mir gesagt, Mama du bist die einzige, die ich kenne, die gerne arbeiten geht.
00:54:59: Wie traurig ist das denn?
00:55:01: Und dass es für so meine Kinder unbedingt zu sagen, dass sie irgendwas arbeiten müssen, woran sie Spaß haben und was wirklich Purpose bringt wo sie Selbstwirksamkeit erleben, das ist das Allerwichtigste.
00:55:12: und das hört sich jetzt alles so... idealisiert an in einem ideal world.
00:55:17: ja ich muss auch doofe sachen machen.
00:55:20: Aber ich glaube wenn man, wenn man das von sich sagen kann und ich habe das wirklich für mich gefunden und da bin ich wirklich so dankbar für eine echte nade um dann ist mein produktiv.
00:55:31: Passiert automatisch sehr schön.
00:55:34: letzte frage was hast du noch vor?
00:55:36: Was willst du noch erreichen?
00:55:37: Mallorca haben wir schon gehört.
00:55:38: hast du schon ausgecheckt?
00:55:39: gibt es was anderes?
00:55:42: Ja tatsächlich möchte ich gerne eben auch einen größeren gesellschaftlichen Move mitgestalten in Richtung Live-Design, das gute Arbeitsleben und aber auch kombiniert tatsächlich mit diesem longevity Thema.
00:56:01: Weil es ist einfach der Meta Blick sozusagen da drauf wenn wir so lange arbeiten verändert sich einfach die gesamte Lebensstrukturen, alles was damit zusammenmengt.
00:56:13: Das Wohnen natürlich auch gerade im Alter.
00:56:19: Auch wie machen wir Werbung?
00:56:21: Moment machen wir Währung für dreißigjährige aber die Hälfte der Bevölkerung ist schon fünfzig plus.
00:56:26: und um all diese Dinge mehr noch in die Awareness wie immer so schön sagt also in die Aufmerksamkeit zu bringen würde ich gerne zukünftig auch noch bisschen in die leere universitär mit reingehen, dass man da gibt es ein schöne Beispiele jetzt gerade in Portugal hatte ich gelegen halt da in Lisbonn das kennen zu lernen.
00:56:49: Dass man dieses Thema eben wie du schon sagst weder die Politiker noch die Menschen haben das so richtig verstanden was da auf uns zukommt?
00:56:56: Ich sehe da großartige Chancen drin und ich würde das gerne so ja Universitär auch in die Ausbildung von jungen Menschen reinbringen, dass sie darüber nachdenken.
00:57:05: Oder auch an die Schulen gerne ja also da dürfte man ja auch schon mal drüber nachdenkt nicht nur was will ich werden?
00:57:11: Was würde ich machen sondern wie will Ich werden?
00:57:14: Ja was kann ich mir vorstellen welche zukünftekann ich mir vorstellen?
00:57:19: sehr guter Punkt.
00:57:21: wenn ich bei dir
00:57:22: Sabine schön das du da warst wir tun alles in die Shownutz, auch dein LinkedIn-Profil.
00:57:27: Da gibt es da noch mehr!
00:57:28: Da kann man sich mit dir vernetzen.
00:57:31: Ich habe viel mitgenommen und ich finde das super interessant.
00:57:34: Es hat ganz viel mit New Work zu tun.
00:57:36: Die Ursprungsfrage von New Work war ja mal was will ich wirklich, wirklich tun?
00:57:41: Sich diese Frage immer wiederzustellen, kann uns nur nach vorne bringen...
00:57:44: Absolut und dabei mit der Arbeit so viel Zeit verbringen finde ich ist Arbeit ein ganz wichtiges Thema, dem man gar nicht genug Aufmerksamkeit widmen kann.
00:57:52: Deshalb danke ich dir ganz herzlich für diese Möglichkeit hier heute mit dir zu sprechen.
00:57:56: Ich danke dir in diesem Sinne.
00:57:57: bis bald was Gutes.
00:57:59: wir sehen uns
00:58:00: ja danke dir.