New Work Chat

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00:00:00: Willkommen zum New York State Podcast von meinem Vater.

00:00:04: Viel Spaß!

00:00:08: Wir sind eine Behörde, die relativ viel gestalten kann.

00:00:10: Jetzt ist klar das Asylverfahren ein rechtlich basiertes vorgeschriebenes Verfahren.

00:00:14: aber auch da kann man natürlich gestalten wie man zusammenarbeitet, wie man auf die Prozesse schaut und gerade im Bereich Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt kann man tatsächlich relativ vielgestalten und das macht glaube ich den Kolleginnen und Kollegen viel Spaß.

00:00:28: also wir versuchen eigentlich schon kontinuierlich uns zu verbessern, ob das immer gelingt.

00:00:33: Das würde ich jetzt mal dahingestellt sein lassen.

00:00:34: Es gelingt sicher nicht immer aber wir haben gerade insbesondere in den letzten Jahren wirklich ganz systematisch angefangen auf die Prozesse zu gucken und zwar nicht irgendwie vom Schreibtisch der Vizepräsidentin aus sondern mit den Kolleginnen und Kollegen die darin arbeiten Und das hat sich für uns wirklich bewährt.

00:00:49: und so dieses Lass uns mal gemeinsam schauen, wie wir unsere Arbeit besser machen können.

00:00:52: Für uns selber!

00:00:53: Das finde ich wichtig aber eben auch für die Leute mit denen und für die wir arbeiten.

00:00:56: Das ist schon ein bisschen mein Mantra und das trage ich auch in die Organisation rein und da habe ich viele Verbündete bei uns im Haus und das wächst stetig sozusagen.

00:01:13: Schön, dass du da bist, Katrin.

00:01:17: Wir haben schon lange drüber gesprochen und heute ist es endlich soweit.

00:01:21: Und ich hoffe, du bist ready to podcast!

00:01:24: Ich bin ready-to-podcast und im Unterschied zum letzten geplanten Termin habe auch wieder Stimme... Das ist glaube ich nicht schlecht fürs Podcast'n.

00:01:30: Das ist hilfreich.

00:01:32: Denn niemand möchte ja irgendwie KI generierte Podcasts, das ja heutzutage alles möglich.

00:01:37: Aber wir wollen die Menschen mit ihren richtigen Stimmen hören.

00:01:40: Das

00:01:40: wäre gut und die ist tatsächlich eine Woche lang ausgefallen insofern.

00:01:43: Warum?

00:01:44: Du Erkältung einfach und spektakulär.

00:01:47: Nicht, dass du irgendwie zu viel geredet hast oder so?

00:01:50: Das

00:01:50: auch aber es war primäre Erkältung also ganz langsamerlich.

00:01:54: Und wie hast Du Dein Tag heute schon verbracht?

00:01:56: Hast Du schon was Du schon

00:01:58: fleißig?

00:01:58: Ich habe das Glück heute Homeoffice zu haben.

00:02:00: weil ich gestern relativ spät von der Dienstreise zurückgekommen bin war mir das auch ganz lieb.

00:02:04: Deutsche Bahn hatte noch ein paar Sonderüberraschung auf Lager,

00:02:07: paar

00:02:08: Sonderlocken und deswegen sehr relaxed in den Tag heute gestartet mit ein paar Videocalls.

00:02:15: Und bisschen wie ich gerne sage stiller Arbeit.

00:02:17: da komme ich unter der Woche meistens zu selten dazu.

00:02:19: Deswegen war ich ganz froh dass sich da heute bis hin Zeit so hatte.

00:02:22: Ja denn du bist viel unterwegs hast auch einen sehr interessanten Job über den wir heute auch sprechen wollen.

00:02:29: Ja, wir starten mal ganz klassisch, Katrin.

00:02:31: Du weißt ja dass es hier eine Einstiegsfrage gibt bei der mittlere Tochter Matilda, zwölf Jahre alt.

00:02:36: mittlerweile spricht ihr das Intro ein und wahrscheinlich ist sie Matilda.

00:02:40: Es könnte auch die Frieda sein, die manchmal aushilft.

00:02:42: Das ist die Jüngste, die ist sieben.

00:02:44: In jedem Fall würde ich dich mal bitten eine Töchter zu erklären was du eigentlich so machst.

00:02:49: wie würdest du das kindgerecht erklären?

00:02:51: Das ist für mich echt eine schwierige Herausforderung.

00:02:53: Ich habe mir das jetzt schon beim paar Leuten anhören dürfen bei dir.

00:02:57: Also ich würde es mal so versuchen.

00:02:58: Ich arbeite für eine große Behörde, die für zwei große Bereiche zuständig ist.

00:03:04: zum einen dafür sich darum zu kümmern das Menschen in dem Land aus denen sie eigentlich kommen fliehen müssen weil sie da gefährdet sind dass die hier in Deutschland bleiben können und Schutz bekommen.

00:03:15: Das ist so die eine große Baustelle Und die andere Baustell ein bisschen verwandt damit dass wir uns darum kümmern, das Menschen die aus anderen Ländern kommen.

00:03:23: Aus welchem Grund auch immer hier sich gut eingewöhnen können, die Sprache lernen können, jemanden finden der ihre Fragen beantwortet, dass es vor Ort Angebote gibt wo Menschen schon lange hier leben und die neu dazukommen sich kennenlernen können.

00:03:35: Das ist so was unsere Behörde macht Und ich bin ganz konkret dafür zuständig Dafür zu sorgen Dass die paar tausend Kolleginnen und Kollegen die das machen deutschlandweit gute Rahmenbedingungen haben für ihre Arbeit ausreichend IT haben, dass die genug Geld für ihre Arbeit haben.

00:03:52: Wir natürlich nicht die persönlich, dass sie all die Informationen haben, die sie brauchen das was die bewegt auch nach draußen getragen wird.

00:03:58: also ich bin so die zuständige für die Rahmenbedingungen und fürs möglich machen.

00:04:03: Die Vizepräsidente?

00:04:04: Auf genau!

00:04:06: Denken die Kinder ja gleich an Politik.

00:04:08: es hat ja auch mit Politik zu tun tatsächlich.

00:04:09: Hat

00:04:10: es aber wie man immer gerne wieder darauf hinweist ist hier eine Behörde einer Einheit die etwas umsetzt und nicht die die Politik macht.

00:04:18: Könnte sein, dass die Kinder nachfragen würden.

00:04:20: Was ist denn das Schöne an deiner Arbeit?

00:04:23: Das

00:04:24: Schöner an meiner Arbeit ist, dass ich ganz viel unterschiedliche Orte sehe, dass sich mit unheimlich vielen motivierten Menschen zusammenarbeiten darf, die eigentlich jeden Tag dafür unterwegs sind, das Zusammenleben hier in Deutschland möglichst gut zu gestalten und das finde ich eigentlich toll!

00:04:39: Eigentlich machst du ja eine nationale Organisationsentwicklung, finde ich.

00:04:42: Oder macht ihr?

00:04:42: So ungefähr...

00:04:43: oder auch ein nationales Change Management, ja auch.

00:04:46: Dauerhaft im Prinzip aber jetzt gerade auch besonders!

00:04:48: Ja das ist tatsächlich.

00:04:51: Dann lass uns mal in deine Geschichte gucken wie du dazu gekommen bist.

00:04:54: Das find' ich ja immer besonders spannend denn alle die hier zu Gast sind mit Leidenschaft irgendwie in ihren Themen drin Aber die Wege dahin sind ja oft so interessant.

00:05:03: Nicht, dass man diese Wege nachlaufen oder kopieren kann... ...aber man kann manchmal doch schon etwas davon lernen!

00:05:09: Wie und wo bist du denn gestartet?

00:05:12: Also ich bin wahrscheinlich ziemlich atypisch gestartet für so ein Verwaltungsmenschen.

00:05:16: Ich habe nicht Jura studiert aber auch nicht Verwaltungswissenschaften studiert.. ..ich hab tatsächlich Politikwissenschaft und Japanisch studiert.

00:05:23: Das Japanisch bringt mir jetzt aktuell nicht so wahnsinnig viel im Job.... ...aber immer wenn eine Besuchergruppe kommt werde ich hervorgekramt und darf begrüßen.

00:05:31: Das hat mich erst in eine private Stiftung gebracht.

00:05:33: Da habe ich arbeitet rund um die Themen gesellschaftlicher Zusammenhalt, Integration, Menschenrechte und bin dann nach ein paar Jahren, hab' ich so'n bisschen Richtung Politik näheres Arbeiten geguckt Und bin dann in dieser Behörde gelandet, die damals – das war so das Jahr zwei tausend drei – ganz neu die Aufgabe bekommen hatte sich auch Um Integrationsförderung zu kümmern bundeseitig sozusagen.

00:05:56: Da gab es bis dato noch nicht so viel.

00:05:57: Das hat die Behörde dann übernommen und ich war eine der wenigen, der Ersten, die schon mal dazu was gemacht hatten und habe dann da angefangen und konnte gleich ganz viele Gestalten von Anfang an weil das eben jetzt nicht den Begriff Neuland bemühen aber neues Thema für die Behürde

00:06:13: war.

00:06:13: Der fühlt ja irgendwie zu der Zeit... Ich weiß gar nicht mehr genau in welchem Jahr dieser Begriff

00:06:18: ist.

00:06:20: Auf jeden Fall hat er viel ausgelöst oder viele konnten sich auch dahinter versammeln vielleicht sogar.

00:06:25: Du hast gerade gesagt Behörde gestalten, das ist ja nicht das was man unbedingt immer unterstellt oder?

00:06:32: Ja und ich bin tatsächlich immer so ein bisschen unentschieden ob ich diese Klischees eigentlich schön finde oder ob sie mich irgendwann doch manchmal nerven sie mich auch.

00:06:40: also es völlig richtig dass verbindet man damit nicht unbedingt.

00:06:43: Wahrscheinlich gibt es schon auch Behörden, in denen man weniger gestalten kann und auch Positionen, in dem man weniger Gestalten kann.

00:06:49: Das ist natürlich ein bisschen der Luxus meiner Position aber... Wir sind tatsächlich eine Behörde, die relativ viel gestalten kann.

00:06:56: Jetzt ist klar das Asylverfahren.

00:06:58: Das ist ein rechtlich basiertes vorgeschriebenes Verfahren.

00:07:00: aber auch da kann man natürlich gestalten wie man zusammenarbeitet, wie man auf die Prozesse schaut, die man hat und gerade im Bereich Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt oder auch wenn es ums Thema Arbeitsmarktintegration geht.

00:07:12: Da kann man tatsächlich relativ vielgestalten und das macht glaube ich auch den Kolleginnen und Kollegen viel Spaß.

00:07:17: Also ist es eigentlich wie in der Wirtschaft?

00:07:20: Ja mit weniger Geld vielleicht

00:07:22: Ja, aber auch da gibt es ja Unternehmen die machen alles so wie immer und dann gibt's wieder andere.

00:07:27: Die versuchen sich zu verbessern.

00:07:30: Also wir versuchen eigentlich schon kontinuierlich uns zu verbesseren.

00:07:34: ob das immer gelingt?

00:07:35: Das würde ich jetzt mal dahingestellt sein lassen.

00:07:36: Es gelingt sicher nicht immer!

00:07:38: Aber wir haben gerade insbesondere in den letzten Jahren wirklich ganz systematisch angefangen auf die Prozesse zu gucken und zwar nicht irgendwie vom Schreibtisch der Vizepräsidenten aus sondern mit den Kolleginnen und Kollegen die drinnen arbeiten Und das hat sich für uns wirklich bewährt.

00:07:50: und so dieses, lass uns mal gemeinsam schauen wie wir unsere Arbeit besser machen können.

00:07:54: Für uns selber!

00:07:54: Das finde ich wichtig aber eben auch für die Leute mit denen und für die wir arbeiten.

00:07:58: Das ist schon ein bisschen mein Mantra und das trage ich auch in die Organisation rein und da habe ich viele Verbündete bei uns im Haus und das wächst stetig sozusagen.

00:08:08: Ganz sonstmal einen Einblick in eure Transformation geben, es ist ja viel passiert in den letzten Jahren.

00:08:15: Wie hat sich eure Arbeit verändert?

00:08:17: Also von außen konnte man sehen dass ihr auch stark gewachsen seid was die Anzahl der Mitarbeitenden angeht ihr seit bei Zehntausend jetzt so.

00:08:24: Wir

00:08:24: sind bei ungefähr Zehnteusend Jahren

00:08:27: Als du gestartet bist, wie sah es da aus?

00:08:28: Wir haben vielleicht einen ganz kleinen Schlenker.

00:08:30: Weil das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist jetzt nicht unbedingt allgemeinwissen also man muss es nicht kennen.

00:08:34: deswegen vielleicht noch anderthalb Sätze dazu.

00:08:38: Also wir sind in Deutschland zuständig für das Asylverfahren Das liegt nah im Namen aber eben auch viel für Integrationsförderung für den Bereich der freiwilligen Rückkehr Für viele internationale Aufgaben Und wir waren eigentlich mal relativ lange nur eher Beschaulich will ich jetzt nicht sagen, aber eine kleinere Behörde mit so fifteenhundert zwei tausend Mitarbeitenden.

00:08:55: Deutschlandweit immer schon weil die Idee dahinter war dass du in jedem Bundesland mindestens einen Standort hast wo du ein Asylantrag stellen kannst und deswegen in jedem bundesland schon immer von Haus aus und dann langsam erst langsam größer geworden und dann sehr sehr plötzlich deutlich größer worden.

00:09:12: denn wir schreiben oder schrieben das Jahr zwanzig fünfzehn da können sich wahrscheinlich viele aus sehr unterschiedlichen Perspektiven noch dran erinnern.

00:09:19: Jedenfalls haben wir in den Jahren zwanzig, fünfzehn-zwanzig-sechzehn auf einen Schlag weit über eine Million Asylbewerber in Deutschland gehabt.

00:09:28: Und das hat mengenmäßig – wenn man das jetzt mal so sagen darf – sowohl uns wirklich überfordert.

00:09:33: Dafür waren wir überhaupt nicht ausgerüstet.

00:09:35: Wir hatten damals glaube ich dreihundert Leute die sich um Asylverfahren gekümmert haben.

00:09:38: Hat aber eigentlich alle anderen auch überforderd, die in dem System waren?

00:09:42: Du hast es vielleicht aus dem eigenen Erleben auch noch Präsent ein bisschen.

00:09:45: Unterbringung war ein Riesenthema, zählte aufgebaut, Tourenhallen aber auch die Frage familienrieses mit Kindergarten wie es mit Schule also das hat wirklich viele gefordert auf allen Ebenen des föderalen Systems und auch mit einem riesen Engagement in der Zivilgesellschaft.

00:09:59: also finde ich immer noch unheimlich beeindruckend so und das hat bei uns dazu geführt dass wir in extrem kurzer Zeit im Prinzip damals schon auf zehntausend aufgewachsen sind.

00:10:08: zwar nicht alles eigene Leute sondern wir hatten ungefähr Ja, dreieinhalb Tausend die aus anderen Behörden unterstützt haben.

00:10:15: Und dann im Lauf der Zeit und auf der sehr kurzen Zeit auf Roundabout fünftig Standorte.

00:10:19: Die sind wir jetzt auch noch immer mal so einer hoch, einer runter.

00:10:22: Aber Fünfzig Standorte bundesweit und im Moment auch wieder knapp zehntausend Kolleginnen und Kollegen.

00:10:29: Und dieser Veränderungsprozess war ja nicht von langerhand geplant und

00:10:35: gut

00:10:36: organisiert mit vielen Milestones usw.. sondern der kam relativ über Nacht, also sowohl der Aufbau der Standorte als auch das Onboarding des vielen vorübergehenden Kollegen.

00:10:51: Und bei uns hat das deinen relativ kurzer Zeit dazu geführt, dass wir im Prinzip zwei Drittel neue und ein Drittel alte Leute hatten.

00:10:57: Also eine dienstälterleute... Das ist ein relativ herausforderungsvoller Mix vor allen Dingen wenn du das in der Zeit machst, in der du so mit dem Doing beschäftigt bist, dass du relativ wenig Zeit dir nimmst, eines meiner Learnings auch für die Kommunikation intern.

00:11:10: Insofern war das eher so.

00:11:13: einen Veränderungsprozess im Harugverfahren würde ich mal sagen Ich war da mittendrin und konnte viel lernen.

00:11:18: Und viel mitnehmen für spätere, etwas geordnetere Change-Prozesse.

00:11:23: Das ist ja eine absolute Ausnahmesituation.

00:11:26: auf die kann man sich nicht nur vorbereiten, hast du ja gerade gesagt?

00:11:29: Nicht nur nicht vorbereiten!

00:11:32: Man muss auch schauen wie man in dieser Hektik, die dann ja aufkommt irgendwie den Überblick behält.

00:11:40: Da sind wir bei der Kommunikation, bei interner Kommunikations... Was hat euch denn geholfen, da den Überblick zu behalten in dieser Zeit?

00:11:50: Also ich glaube es ist... Ich glaube nicht dass wir ihn immer hatten ehrlich gesagt.

00:11:56: Wir haben parallel X-Standorte aufgebaut und wir haben Tausende von neuen Kolleginnen und Kollegen an Bord genommen.

00:12:03: Die wenigen Alten haben sozusagen die Neuen eingearbeitet, wir haben die Prozesse verändert weil währenddessen auch quasi ein neues Zusammenarbeitsmodell mit den Bundesländern erprobt haben.

00:12:12: Die sind ja für Teile des Asylbereichs, nämlich für die Unterbringung und ähnliche Aspekte zuständig wie fürs Verfahren in dem Zeitraum haben.

00:12:19: bei ProB können wir das nicht alles unter einem Dach haben?

00:12:20: Ist das nicht sinnvoller wenn wir wirklich vor Ort in einem Gebäude sind zusammen?

00:12:24: Das haben wir eben da neu den Prozess neu aufgesetzt und ich würde schon sagen dass wir ab und zu den Überblick so ein kleines bisschen im Detail zumindest verloren haben.

00:12:32: aber wir hatten natürlich quasi so einen internen Interen Control Room sozusagen, wo alles zusammengelaufen ist.

00:12:39: Wir haben auch relativ schnell ein gutes Controlling aufgebaut.

00:12:41: das brauchst du dafür sonst kommst du da nicht durch den Tag.

00:12:44: aber Wozu wir uns glaube ich rückblickend nicht genug Zeit genommen haben Frage es hätten wir sonst nehmen können war eine wirklich gute interne Kommunikation zu machen weil wenn Du zum einen neue Prozessor aufsetzt zum anderen die Behörde wahnsinnig vergrößerst und dann nochmal die Standorte mehr als verdoppelst plus echt schlechte publicity hast.

00:13:04: also Die Bildzeitung

00:13:06: hatte da was so bei euch geschrieben,

00:13:07: ne?

00:13:07: Ja wir hatten über Deutschland schlechteste Behörde.

00:13:09: Ich glaube den Pokal haben wir irgendwann weitergegeben aber... Also das macht halt auch etwas mit den Kolleginnen und Kollegen wenn die im Prinzip in der Zeitung lesen dass das was sie jetzt so die letzten Jahre gemacht haben einmal durch ein Kakao gezogen wird.

00:13:21: Das ist für die Motivation nur eingeschränkt hilfreich.

00:13:23: Aber Brückblick muss ich sagen, wirklich Wahnsinn mit was für einem Engagement die Leute da dabei waren.

00:13:29: Man konnte natürlich unheimlich viel aufbauen bis da quasi teilweise haben Leute sind Leute in Führung gekommen, die das sonst nie so schnell hätten schaffen können, haben eigene Standorte aufgebaut.

00:13:38: also da war auch viel Verantwortung viel gestalten, viel so Pioniergeist auch In der IT-Wand Dinge möglich.

00:13:45: Da wurden irgendwie Sachen mit dem Regierungshubschrauber angeflogen und sonst war es also da träumen meine ITler jetzt noch von was da alles möglich war.

00:13:53: Das war so eine Mischung auf echt Aufbruchsstimmung.

00:13:56: und lasst uns anpacken.

00:13:57: Und Ärmel hochkrempeln, aber eben auch hoppla.

00:13:59: wir haben da ein paar Vergessen mitzunehmen.

00:14:01: also das Aber fürs nächste mal haben wir viel gelernt.

00:14:06: Ja Genau dann guckt man sich die Prozesse an Man guckt sich die Toollandschaft an und man ist dann auch schnell.

00:14:12: natürlich bei Digitalisierung Ein Thema dass es ja schon sehr lange gibt Die Digitalisierung der Behörden oder der Verwaltung das ist ja auch schon ein Thema.

00:14:22: Ich weiß gar nicht, wann das begonnen hat in den zwei Tausenden oder sowas.

00:14:25: Also

00:14:25: wir zumindest haben in den Zweitausenden begonnen damit.

00:14:30: Dann musst du natürlich viel her und welche Schritte habt ihr dann unternommen an Sachen Digitalisierung um in diesem schnellen Wachstum gut arbeiten zu können?

00:14:40: Da muss ich sagen war das tatsächlich wirklich ein guter Katalysator.

00:14:43: diese Situation weil es ja ein völliges politisches Einverständnis gab, da muss jetzt schnell ... Wir müssen uns schnell skalieren können unsere Fähigkeiten.

00:14:51: Das stand völlig außer Debatte dass wir die Technik dazu brauchen inklusive einzelner Gesetzesänderung der erforderlich war.

00:14:57: das ging in einem Tempo das nie wieder gesehen wurde so ungefähr und wir hatten sowieso schon vorher unser Asylverfahren.

00:15:06: darum gings ja in der Zeit primär digitalisiert eine digitale Akte fürs Asyl verfahren gebaut.

00:15:11: also das hatten wir.

00:15:13: Aber in der Zeit wurde dann auch unheimlich schnell das ganze Thema Flüchtlingsregistrierung digitalisiert.

00:15:18: Die Freuden des Föderalismus sind ja nicht nur in meinem Themenfeld, sondern auch in anderen, dass die IT-Systeme der unterschiedlichen föderalen Ebenen nicht so richtig miteinander gesprochen haben früher – teilweise immer noch nicht!

00:15:29: Und das haben wir adressiert damals damit wir wirklich eine Ende zu Ende Digitalisierung hinbekommen und wir haben unheimlicherweise ein Registrierungssystem gebaut.

00:15:38: Das haben wir dann auch noch mal gemacht, als die Flüchtlinge aus der Ukraine kamen.

00:15:42: Da haben wir so etwas aus dem Boden gestampft.

00:15:44: Genau und da kam ja dann die nächste große Geschichte?

00:15:47: Die mussten ja nicht Asyl beantragen, insofern hat uns das nicht ganz so betroffen.

00:15:53: Insofern ist der Asylbereich tatsächlich relativ gut digitalisiert bei uns im Vergleich zu anderen Bereichen.

00:15:59: Der zweite große Katalysator, das geht sicherlich vielen Behörden so.

00:16:02: Für die Digitalisierung war natürlich Corona ne?

00:16:04: Also wenn ich mir überlege wie wir vor Corona gearbeitet haben wenig Homeoffice hatte nicht jeder so ein Laptop geschweige denn einen Smartphone oder sowas als dienstliches Handy und das ist ja also während Corona Wahnsinn wie wir da in einem Tempo die ganze Behörde soweit es geht Homeoffices fähig gemacht haben.

00:16:23: Nicht alles geht.

00:16:24: Asylanhörung kannst im Home Office einfach nicht machen.

00:16:27: Aber das war schon, glaube ich für viele Behörden nochmal ein Katholisator.

00:16:31: Auch noch mal mit viel Behördenschelte verbunden.

00:16:33: jetzt nicht so in unserem Bereich aber war ja auch immer Thema in der Pandemie.

00:16:39: Aber für uns war das nochmal wirklich toller Treiber.

00:16:41: und der nächste Treiber da bin ich jetzt gerade mittendrin ist das Thema KI und Automatisierung.

00:16:46: Das wird jetzt die nächste Stufe sein.

00:16:50: was ich ja interessant finde ist, also wenn noch immer eine Veränderung kommt.

00:16:54: Dagegen kann man da nichts tun die ist einfach da, die kommt von außen dann hat man ja verschiedene Möglichkeiten wie man damit umgeht.

00:17:00: Man kann den Kopf in den Sand stecken, man kann das alles ganz schlimm finden oder man guckt sich das halt an und überlegt welche Chancen ergeben sich oder welche Möglichkeiten sich jetzt weiterzuentwickeln und vielleicht sogar gestärkt daraus zu gehen.

00:17:13: Also dieser Begriff der Antifragilität nicht nur resilient wir werden es irgendwie verdauen sondern hilft uns das sogar irgendwo hinzuspringen.

00:17:22: Es gibt ja sogar jetzt innerhalb der deutschen Verwaltung Organe, was sich mit Sprung und Innovation beschäftigt.

00:17:31: Lass uns mal darüber reden wie man also diese Veränderungen nimmt.

00:17:35: Das ist auch eine Haltungssache am Ende.

00:17:37: Und dann zu schauen okay wie gehen wir jetzt vorwärts?

00:17:40: Nicht nur bewältigen wir diesen schrecklichen Sturm irgendwie sondern sind ja zuversichtlich eingestellt.

00:17:47: Ich glaube, die ganz zentrale Frage ist dabei.

00:17:49: Wie empfindest du selber, dass du was gestalten kannst oder nicht?

00:17:52: Wenn du jetzt so das Jahr die Jahre zwanzig fünfzehn-sechzehn nimmst, wo es einfach ... Da gab es keine Alternative dazu, als echt mit dieser Menge von Asylanträgen irgendwie zur Rande zu kommen.

00:18:02: Augen zu und durch ist nicht das richtige Wort weil wir natürlich nicht die Augen zu gemacht haben.

00:18:06: aber also das war völlig alternativ los.

00:18:09: ja so da war zwar da haben wir natürlich gestaltet weil wir neue Strukturen aufgebaut haben aber wir haben uns jetzt nicht gemütlich zurückgelehnt und gesagt lasst uns mal eben kurz einen Sprint machen und schauen wo das hingeht und so weg vom Wasserfall.

00:18:22: also das waren nicht der Moment dafür Aber der Moment dafür ist schon jetzt, finde ich.

00:18:26: Und ich find das echt toll wie viele Behörden das mittlerweile machen und da komme ich auf das Thema Klischees zurück weil viele Behörden und vor allen Dingen viele Kolleginnen und Kollegen in Behörde glaube ich echt viel besser als ihr Ruf sind.

00:18:37: dann müssen wir auch noch dran arbeiten.

00:18:39: Aber da passiert so viel im Moment, da ist so viel Lust was Neues auszuprobieren.

00:18:44: Auch vor allen Dingen die Formen wie man zusammenarbeitet zu verändern auch noch mal stärker zu gucken.

00:18:48: Wie können wir das was machen irgendwie nochmal stärker kundenorientiert Ergebnis orientiert pragmatisch hinbekommen und vielleicht eben heißt dass auch Wir müssen verändern wie wir zusammenarbeiten Und da sind wirklich viele Unterwegs.

00:18:59: für uns heißt das konkret wir haben vor ein paar Jahren Erst in der IT, aber dann eigentlich in allen Bereichen angefangen uns tatsächlich Räume also ich meine wirkliche Räumen zu schaffen indem wir kreativ arbeiten können.

00:19:11: In denen eben nicht Sprechungstische stehen sondern die unterschiedlich ausgestattet sind je nachdem ob zum reflektieren geht oder ähnliches.

00:19:19: Wir haben ein Team das diese Räime bespielt mit viel methodischer Kenntnis und Alles mitbringen was man also von von lego serious play über agiles arbeiten, über design thinking.

00:19:31: Was immer du brauchst und sich jetzt wirklich etabliert haben sozusagen als interne anbieter der sich nicht retten kann vor Anfragen sowohl von kleinen team retros über lass uns mal eben der org einheit x auf den prozess y gucken.

00:19:45: wie können wir den gemeinsam besser machen?

00:19:47: bis zu ich habe als ich vor vier jahren angefangen hab als vice-presidentin gesagt lasst uns mal Das Asylverfahren nehmen nicht jetzt die rechtlichen Fragen, die sind wie sie sind.

00:19:55: Aber lass uns mal gucken ob wir bei uns die Prozesse nochmal anders machen können?

00:19:59: Ob da Dinge besser hand in Hand greifen können?

00:20:02: Ist das gut abgelegt in der IT?

00:20:04: Müssen wir da andere Strukturen haben?

00:20:06: Und das haben wir tatsächlich so gemacht mit Design Thinking, wie man das so kennt.

00:20:10: Tatsächlich die Leute gebeten haben erst mal zu gucken was passt nicht und dann den Ansatz gewählt haben.

00:20:14: Da kamen so viel raus, haben über hundert Ideen gesammelt von den Kollegen und Kolleginnen, die in dem jeweiligen Thema arbeiten und sind jetzt Pöhrbühr dabei, nicht alles geht aber das was geht umzusetzen.

00:20:24: Das ist gar nicht ein Alleinstellungsmerkmal.

00:20:26: also das passiert tatsächlich viel öfter im Behörden als man das als Nichtbehörden-Mensch vielleicht wahrnimmt.

00:20:31: Da ist jetzt noch so ein bisschen die Frage und wer da die Lösung zu hat, der kann sicherlich viel Geld damit verdienen.

00:20:36: Wie können wir das noch besser kommunizieren außerhalb unserer Bubble?

00:20:40: Ich war ja in der Sparkrassenwelt, da erkenne ich einige Parallelen... Das

00:20:44: glaube

00:20:45: ich!

00:20:45: Da sieht man dann immer von außen die Filialen und einige sind auch schon im Jahre gekommen.

00:20:51: aber was dann so in der Organisation passiert, auch an Innovationen, an neuen Perspektiven, an neue Tools, die ausprobiert werden oder entwickelt werden.

00:21:01: Sparkassen Innovation Hub gibt schon seit vielen, vielen Jahren.

00:21:05: Bei uns heißt das iLab Innovationslabor.

00:21:08: Und Gutes tun und drüber reden, da sind wir wieder bei Kommunikation.

00:21:11: Ich glaube tatsächlich am Anfang hab ich gedacht, komm, wir machen das für uns, dass es gut ist, dass das bei uns klappt aber man muss da auch nicht ewig extern drüberreden.

00:21:17: Das ist glaube ich verkehrt.

00:21:19: Man muss da ganz viel extern darüber reden und zwar nicht nur in der eigenen Bubble, das is' auch super weil würde viele sozusagen Like-Mindet-Kolleginnen und Kollegen finden mit dem wir auch was zusammenmachen.

00:21:28: Aber ich glaube tatsächlich, man muss auch außerhalb der Bubble drüber rede damit sich das Bild von Verwaltung ändert.

00:21:33: und aber auch die Erwartungshaltung, die die Leute an Verwaltungen haben finde ich viel von meinem direkten Erleben als Bürgerin, als Bürger mit dem was Demokratie ist hat ja damit zu tun ob Verwaltungshandeln, Verwaltungsleistung funktionieren oder nicht.

00:21:48: Das ist so ein ganz erlebbarer Bestandteil der Demokratie im Guten wie im Schlechten sozusagen.

00:21:55: und ich glaube was sich da verändert wird auch noch mal einen Beitrag dazu leisten stärker Verwhaltung als den positiven Faktor und wichtigen Faktoren in der Demokratiewahrt zu nehmen.

00:22:04: wenn es klappt

00:22:06: Ja, über Demokratie können wir auf jeden Fall auch noch reden.

00:22:09: Das ist ja auch eines meiner absolut lieblingsthemen.

00:22:12: Aber mich würde auch nochmal interessieren Ich weiß ja wenn man Dinge verändert auch in Organisationen Wenn man schnell Dinge anstößt und wenn man auch vorne weggeht Und auch Leute anzünden möchte positiv da gibt es auch immer wieder diejenigen die darauf wenig Lust haben und Es gibt manchmal auch Widerstand.

00:22:33: habt ihr das auch erlebt.

00:22:34: Also du wirst immer die, die haben keine Lust drauf.

00:22:36: Wir haben uns dann darauf verständigt wir fangen mal mit denen an die Lust haben und das sind unheimlich viele.

00:22:42: also da sind tatsächlich mehr als das Team sozusagen unterbringt im Terminkalender in Anführungszeichen und aus meiner Sicht war es unheimig wichtig da die Führungskräfte mitzunehmen also damit dekapieren warum habe ich da was von?

00:22:57: Und warum hab ich auch etwas davon wenn ich meine Leute dahin schicke Weil wir ganz stark übergehen, auch dazu nicht nur in den jeweiligen Organisationseinheiten zu bleiben mit dem was wir tun sondern wir versuchen dass die Leute übergreifend über die Organisationseinheit nun auch über die Hierarchien ehrlich gesagt zusammenarbeiten.

00:23:12: Ich glaube dann kommt man auf die wirklich guten Lösungen.

00:23:16: und da die Führungskräfte und vor allen Dingen die mittleren Führungskräfte mit am Bord zu haben, klappt glaube ich nur wenn sie kapieren können erleben können nicht kapieren kann erleben.

00:23:26: Was das für Sie für ein Mehrwert auch ganz konkret für Ihre Arbeit bedeutet.

00:23:29: also was habe Ich davon wenn ich lerne wie ich mit meinem Team eine Retro mache?

00:23:33: Was hab ich davon Wenn ich mal mir einen Tag nehme um auf die Prozesse zu gucken außer dass ich den tag damit verbracht habe Das nichts zu tun was ich sonst tue?

00:23:39: und tatsächlich Haben Ganz viele mittlerweile so einen konkreten mehrwert Davon für sich und ihre Arbeit mitgenommen.

00:23:48: Für ihr Team mitgenommen, dass das glaube ich wirklich gut klappt?

00:23:51: Jetzt ist so ein bisschen die Frage ... Wir haben es erst mal mit denen gemacht, die Lust haben.

00:23:55: Wie kriegen wir's jetzt systemisch verankert?

00:23:56: Das ist der Schritt an dem wir sind.

00:23:58: Wir haben die Räumlichkeiten aber ... Die systemische Verankerung, glaub ich, ist schon noch mal ein wichtiges Thema.

00:24:05: Dazu gehört auch, da sehe ich mich drin... Ich muss mich immer auf die Finger hauen, weil ich komme ursprünglich aus der Erwachsenenbildung Aber ich darf ja nicht mitmachen.

00:24:15: Da muss ich mir auf die Finger hauen, aber ich darf natürlich der Schallverstärker sein und ich darf die Möglichmacherin sein.

00:24:20: Die Botschafterin?

00:24:21: Und ich darf hier die Botschafterin sein intern wie extern und vor allen Dingen auch in den Kreis der Führungskräfte.

00:24:30: Das hat sich glaube ich ganz gut etabliert.

00:24:32: Wir haben mittlerweile nutzen wir das Team auch dazu unseren Strategieprozess ein bisschen im Haus mit den Abteilungsleitern und dem Präsidium zu gestalten.

00:24:39: also da sind jetzt alle Ebenen mit dabei.

00:24:41: Das glaube ich ist wichtig.

00:24:42: Und jetzt ist eben die Frage, wie kriegen wir es noch mal systemisch stärker verankert?

00:24:45: Unabhängig davon dass wir tatsächlich Räume dafür haben.

00:24:48: aber Räumen sind ja noch nicht alles was wir brauchen für Systemische

00:24:52: Aber Räumemachen was möglich und dann muss man natürlich nur dafür sorgen das es passiert.

00:24:58: Wie guckst du auf das Thema female leadership in Verwaltung oder generell also

00:25:06: Wichtig?

00:25:08: Ich bin tatsächlich relativ lang durch die Gegend gezogen ist nicht der richtige Ausdruck.

00:25:13: Aber mir hat das nicht so wahnsinnig viel ausgemacht, ob es gegendert wird oder nicht mal vereinfacht gesagt.

00:25:18: Ich war da nicht ganz oben auf den Barrikaden.

00:25:20: Ich bin auch gar nicht sicher, ob das wirklich so das Kernthema ist aber ich finde es unheimlich wichtig zu gucken dass die Strukturen in denen man arbeitet es nicht verhindern, dass junge Frauen und ältere Frauen in Führung gehen können.

00:25:34: Das ist fast wichtiger als die Frage wie man jetzt was labelt.

00:25:38: Und da ist der öffentliche Dienst dem Grunde nach glaube ich ein bisschen sogar im Vorteil manchen Unternehmen gegenüber, weil so dieses Prinzip der Egalität da viel stärker drin verankert ist.

00:25:49: Das Thema Gender Pay Gap ist bei uns... Die Frage brauchen Frauen längere Zeit um aufzusteigen?

00:25:54: aber wenn sie auf der gleichen Stufe sind haben wir das Thema Gender pay gap überhaupt nicht im öffentlichen Dienst?

00:26:01: Und deswegen ist für mich eher so ein Thema, wie kann ich sicherstellen?

00:26:03: Dass Frauen bei denen immer noch... Das wird sich auch nicht so schnell ändern.

00:26:06: Der größere Teil der Kehrarbeit ist auch mit dem Anteil Kehrarbeit wenn sie Lust dazu haben in Führung gehen können.

00:26:12: wir probieren gerade Top-Sharing aus In einzelnen Organisationseinheiten.

00:26:16: das kann man jetzt auch nicht flächendeckend machen es eignet sich nicht für alles aber das ist eine Möglichkeit und da immer wieder ein bisschen zu fragen vor allen Dingen auch die Frauen zu fragen was würde es denn brauchen Damit ihr Lust hättet und auch die Möglichkeit hättest, stärker in Führungspositionen zu kommen.

00:26:32: Das finde ich tatsächlich wichtig.

00:26:33: Und da glaube ich sind wir auf einem guten Weg.

00:26:35: Wir sind insgesamt mehr Frauen als Männer.

00:26:38: Wenn man sich jetzt die Ebene der Führungsrefter anguckt, das sind wir bei der Referatsebene sehr gut unterwegs.

00:26:45: Bei den Abteilungsleitenden ist sogar eine Frau mehr als Männer also sieht nicht so schlecht aus aber es gibt genug zu tun!

00:26:54: Und auch da, glaube ich, hilft es wenn wir darüber reden und eben auch die Frauen darüber reden lassen, die schon weggegangen

00:27:01: sind.

00:27:01: Und eine Bühne geben?

00:27:01: Absolut!

00:27:02: Auch ein

00:27:02: bisschen als Role Model vielleicht sogar.

00:27:03: Glaubst du dass Frauen so wie auch Männer auf irgendeine Art besser führen?

00:27:10: also glaubst du das hat irgendwas mit Geschlecht zu tun oder gibt's einfach nur gute und weniger gute Führung?

00:27:16: Ich glaube es hat was damit zu tun wie gut man kommunizieren und wie gut mal zuhören kann.

00:27:25: Da gibt es bestimmt empirische Studien zu, das weiß ich nicht.

00:27:29: Vielleicht können die Frauen besser zuhören?

00:27:32: Willst jetzt nicht ganz ausschließen.

00:27:34: Könnte

00:27:34: sein!

00:27:34: Aber ich würde es tatsächlich nicht unbedingt am Geschlecht West machen, weil ich auch ganz tolle männliche Führungskräfte kenne und auch andersherum.

00:27:40: Also es gibt immer Beispiele für jede Variante in jedem Geschlechte aber für mich deswegen zentral die Frage kann man kommunizieren?

00:27:49: Mag man das auch?

00:27:50: Hat man da Freude daran zu kommunizierern ja und Freude dran zuzuhören?

00:27:54: Ich bin ein großer Verfechter davon, dass es nicht nur geht die Leute zu beschallen sondern vor allen Dingen als Führungskraft auch darum geht Fragen zu stellen und den Antworten zuzuhören.

00:28:03: Und dann was damit zu machen so und das finde ich viel relevanter als die Frage des Geschlechts tatsächlich.

00:28:09: Also es geht um Empathie ja?

00:28:11: Es geht um empathie und es geht auch finde ich da gibt's natürlich völlig unterschiedliche Perspektiven darauf darum sich auch zurückzunehmen zu können und anderen den Raum zu geben Dinge zu gestalten so Vielleicht fällt das sich zurück neben Frauen ein bisschen leichter als Männern.

00:28:27: Das würde ich jetzt nicht ausschließen so aus dem eigenen Erleben raus, aber... Ja ist ja vielleicht eine Frage von Charakter-Eigenschaften.

00:28:41: Du bist auch auf LinkedIn unterwegs?

00:28:43: So sind wir am Ende auch in Kontakt gekommen und du schreibst über Dein und eure Themen.

00:28:51: Was hast du im Laufe der letzten Monate und Jahre erlebt in denen du damit rausgegangen bist.

00:28:56: Wie waren die Resonanzen darauf?

00:28:58: Also ich hab ja im Prinzip zweieinhalb bis drei Themenstrengel, die nicht alle gut zusammenpassen.

00:29:04: Das eine ist das ganze Thema Migration gesellschaftlicher Zusammenhalt wo es mir einfach darum geht nochmal einen Beitrag zur Versachlichung der Debatte zu leisten.

00:29:12: Das sind jetzt nicht die LinkedIn-Posts mit der größten Reichweite aber das ist mir schon wichtig, ich poste regelmäßig unsere Asyldaten und immer mal wieder so ein bisschen sachlichen Beitrag.

00:29:22: Ich glaube davon kann es eigentlich nicht zu viel geben, auch wenn das nicht das ist mit dem man auf LinkedIn punktet.

00:29:28: Weil dass einfach eine andere Community ist und der andere Strang ist so das Thema Verwaltungsdigitalisierung und Verwaltungstransformation durchaus auch gekoppelt mit dem Thema Female Leadership Und das fliegt natürlich viel besser auf LinkedIn.

00:29:40: also Das kann man nicht vergleichen und ich suche immer noch ein bisschen eigentlich so einen LinkedIn für die interne Kommunikation.

00:29:48: Ich finde das toll Wenn wir so'n Tool hätten wie LinkedIn Leichtigkeit hat und ein Tempo hat, wo man nicht erst einen Beitrag durch eine Redaktion muss usw.

00:29:58: Und ich hab tatsächlich auch meine Wahrnehmung durchaus einige Follower aus unserem Haus selber.

00:30:04: Du kriegst relativ viel gutes Feedback dazu, so wurden intern wie extern... ...und immer viele überraschte Gesichter wenn ich sage dass ich das alles selber schreibe.

00:30:13: Und

00:30:15: weder die KI noch durch Social Media-Redaktionen noch mein Team.

00:30:19: Das einzige was ich ab und zu mache ist mir kacheln basteln lassen, weil ich da tatsächlich echt schlecht bin.

00:30:24: Aber das ist jetzt auch nicht mein Hauptjob!

00:30:26: Und mir macht das total viel Spaß.

00:30:28: Ich mach' das gerne... Ich mach's glaube ich nicht immer ganz algorithmusgerecht aber...

00:30:35: Aber ich finde man muss Menschen gerecht

00:30:37: werden?

00:30:37: Genau, ich bin ja auch nicht Content Creator von im Hauptjahr so fern

00:30:40: Ja, aber den Tipp würde ich immer geben.

00:30:42: Mach's nicht für den Algorithmus sondern mach es für die Menschen, die du erreichen willst.

00:30:45: Oh

00:30:45: absolut manchmal fragst du dich nur Mensch das Post der wäre jetzt so wichtig gewesen.

00:30:48: warum fliegt das überhaupt nicht?

00:30:50: Aber das ist jetzt nicht weitertragend.

00:30:54: Ja also alle die bei LinkedIn arbeiten und zum Algorithmos gefragt werden wozu sie sich natürlich nicht äußern dürfen sagen Der Algorithm belohnt nur dass was Menschen interessiert.

00:31:04: Das mag schon irgendwie so sein Aber trotzdem finde ich es wichtig, mit das Substanz unterwegs zu sein.

00:31:12: Und dann hat man vielleicht weniger Follower, aber hat eine Community.

00:31:15: Das ist doch am Ende das wertvolle, dass man eine Community hat die sich auch austauscht und in Kontakt und Interaktionen

00:31:23: tritt.

00:31:23: Und zwar im echten Leben auch.

00:31:24: Und das finde ich unheimlich spannend im Unterschied zu den anderen Plattformen, die ich nur privat nutze.

00:31:29: Dass da tatsächlich relativ viele Kontakte von LinkedIn ins echte Berufsleben rausgewechselt sind sozusagen.

00:31:35: Aber die mich jetzt schon mehrfach mit Leuten getroffen habe entweder weil man sie sowieso auf Veranstaltungen sieht oder weil wir uns absichtlich verabredet haben, die hätte ich sonst nie kennengelernt.

00:31:44: und das sind teilweise unheimlich tolle beruflich bereichernde Kontakte geworden.

00:31:48: Also super!

00:31:48: Und das finde ich das Spannende wenn du so ein bisschen das virtuelle ins echte übertragen kannst.

00:31:53: Ja Netzwerk, ne?

00:31:54: Das ist ja auch nichts Neues.

00:31:56: aber ich glaube heutzutage auch so wichtig also strategisch vielleicht sogar zu Netzwerken zu schauen wie kann man sich gegenseitig helfen?

00:32:02: und dann gibt es natürlich noch das Netzwerk innerhalb Eures Ladens Dafür auch viel unterwegs, um dieses Netzwerk zu pflegen und mit den Menschen in den Standorten zu sprechen.

00:32:14: Vielleicht kannst du uns ein bisschen aus eurer täglichen Arbeit berichten?

00:32:18: Da gibt es ja viele positive Geschichten!

00:32:21: Also wir sind, vorhin habe ich schon kurz gesagt bundesweit aufgestellt.

00:32:25: Wir haben fünfzig Standorte.

00:32:26: bundesweite hängt immer ein bisschen an der Frage wie groß ist das jeweilige Bundesland?

00:32:29: Wie viele Zugänge an Asylbewerber?

00:32:31: Ihnen gibt es da jeweils und Teile unserer Außenstellenhassen die bei uns sind auch dafür zuständig die Integrationsangebote die wir fördern vor Ort zu koordinieren insbesondere die Sprachkurse.

00:32:41: aber da gehört noch einiges andere dazu.

00:32:43: Und die Kolleginnen und Kollegen die das machen sind relativ viel unterwegs in den Kommunen vor Ort viel am Netzwerk tatsächlich Während die Kolleginnen und Kollegen, die im Asylbereich arbeiten vor Ort.

00:32:53: Die sind natürlich dazu näher weil die AntragstellerInnen kommen zu ihnen.

00:32:57: Und das ist auch wirklich eine absolut herausforderungsvolle Aufgabe.

00:33:01: also da habe ich vor allem allen unseren Kollegen und Kollegen und ihre Arbeit ganz ganz großen Respekt.

00:33:06: aber vom Thema Asylanhörung, Asylverfahren entscheiden Also das ist schon hochregt.

00:33:11: Da wirst du zum Teil auch mit persönlichen Geschichten konfrontiert, die du nicht so einfach abends dann an der Bürotheur stehen lässt und dass es schon wirklich beeindruckend.

00:33:19: Und mir ist das wichtig – ich bin unter anderem für diese fünfzig Außenstellen zuständig – mir ist es wichtig da vor Ort zu sein ins Gespräch zu kommen viel zuzuhören, viel durch die Gänge zu gehen und mit den Leuten zu sprechen immer ein bisschen über die Themen, die uns aus strategischer Sicht bewegen, Ob das so ein großes Netzwerk ist, weiß ich nicht.

00:33:39: Weil das ist wahrscheinlich ein bisschen das Los jeder dezentralen Organisation.

00:33:42: Das ist unheimlich schwierig da so einen Team daraus zu formen weil doch die Distanz wirklich groß ist.

00:33:50: aber glaube auch da hat sich viel getan in den letzten Jahren.

00:33:52: wir haben jetzt zum Beispiel jetzt das zweite Mal ausprobiert.

00:33:56: So eine Art internen Tag der offenen Tür zu machen.

00:33:58: Unsere Zentrale ist in Nürnberg und wir haben Kolleginnen und Kollegen aus allen Außenstellen eingeladen, in die Zentrale und jeder Fachbereich der Wollte konnte seine Arbeit vorstellen.

00:34:06: Wir hatten also quasi einen Markt der Möglichkeiten intern mit lauter Ständen und Vorträgen und Panel-Diskussionen und Ausprobieren.

00:34:13: Und damit man mal so viele verschiedene Themen hat, damit die Kolleginnen und sozusagen Delegationen, die dann berichten und das nächste Mal dann andere.

00:34:28: Und da wir auch angefangen haben vorübergehend also die Kolleginnen und Kollegen unterstützen oft andere Arbeitsbereiche und wenn sie dann vorher die schon kennenlernen, dann glaube ich ist das win-win.

00:34:39: Und sowas ist so ein Versuch den wir unternehmen um so ein bisschen das Teambump sozusagen enger zusammenzubringen.

00:34:47: Über die beiden großen Themen Migration und Integration würde ich auch gerne noch mal mit ihr sprechen.

00:34:52: also du veröffentliste ja auch immer die zahlen auf linken und die muss man sich natürlich auch ein bisschen anschauen und interpretieren.

00:34:59: Und gut, dass du jetzt heute hier bist damit wir mal drüber sprechen können.

00:35:03: Dann lass uns doch mal bei der Migration anfangen!

00:35:05: Also wir haben glaube ich zuletzt gesehen das weniger Menschen nach Deutschland gekommen sind.

00:35:09: Insgesamt kann man festhalten... Wenn wir über

00:35:11: Migration sprechen, sprechen wir im Prinzip über alle Formen der Migrazion also die Arbeitsmarkt-Migration wie von Stolper Familiennachzug Dann der Bereich der humanitären Migration.

00:35:21: Das sind die Asylbewerberinnen und Bewerber in früheren Zeiten, als es das noch gab auch so humanitäre Aufnahmeprogramme.

00:35:27: Also Migration ist ja erst mal ein Dach für ganz viele unterschiedliche Arten von einem Land ins andere zu kommen sozusagen.

00:35:35: Und es geht insgesamt zurück.

00:35:37: Es geht im Bereich des Asyls ganz deutlich zurück.

00:35:39: Wir hatten zweiundzwanzig-dreinzwanzige nochmal einen ziemlichen Gang nach oben Und jetzt hat sich natürlich viel getan, unterschiedlicher Mixausfaktoren.

00:35:47: Die Lage in Syrien-Syrien war lange.

00:35:48: unser Hauptherkunftsland hat sich bekanntermaßen deutlich verändert.

00:35:52: Da kommen nur noch sehr wenige Menschen...

00:35:53: Afghanistan ist jetzt auf Platz

00:35:54: eins?

00:35:54: Afghanistan ist auf Platz Eins und da haben wir jetzt in der Tat die größten Zahlen von... Also das was wir tun immer ein Abbild des geopolitischen Geschehens so ein bisschen zeitversetzt.

00:36:10: Das macht es unheimlich spannend.

00:36:12: Das führt aber natürlich auch dazu, dass das eine Arbeit ist wo du wenig Faktoren selber in der Hand hast an denen du drehen kannst sozusagen.

00:36:18: Also das ist so und deswegen ist die Frage wie entwickeln sich denn Migrationsbewegungen?

00:36:25: natürlich auch ne ganz relevante für unseren Job?

00:36:29: Und hier geht's natürlich um Arbeit auch ganz stark in diesem Podcast und um den Arbeitsmarkt.

00:36:35: Da wurde ja auch schon viel zu diskutiert strategische Migrationen brauchen, um auch unseren Fachkräftemangel in irgendeiner Form vielleicht noch hinzubekommen.

00:36:46: Was seht ihr da für Entwicklung?

00:36:48: Die Arbeitsmarkt-Migration und die Arbeitsmarktintegration ist so ein bisschen das Kerngeschäft der Bundesagentur für Arbeit.

00:36:54: Da wollen wir ihr natürlich auch nicht drin wildern sozusagen, aber wir sind eng mit den Kolleginnen und Kollegen dort in Kooperation weil wir unter anderem dem Bereich der berufsbezogene Sprachförderung machen also wenn die Leute hier sind ihnen ganz gezielte Förderangebote für Arbeit für Sprache für den Job anzubieten also wirklich dezidiert Medizin oder was immer der Bereich.

00:37:16: Ich glaube, dass es viel unternommen worden in den letzten Jahrzehnten kann man fast schon sagen.

00:37:22: Aber insbesondere im letzten Jahrzenen Deutschland auch attraktiver zu machen.

00:37:25: wir haben immer den Nachteil der Sprache das ist einfach so im Vergleich zu englischsprachigen Ländern.

00:37:31: Wer hat sich das bloß ausgedacht?

00:37:33: Aber ich kann aus Erfahrung sagen also Japanisch ist noch komplizierter da gibt's X-Höfligkeitsform und auch nochmal unterschiedlich ob Mann oder Frau.

00:37:41: Also Es geht noch schwerer.

00:37:45: Da ist jetzt Migration auch weniger ein Thema an dem Land.

00:37:48: Aber ich glaube tatsächlich, dass das uns begleiten wird die nächsten Jahre und wir haben viel so punktuelle Maßnahmen, die jetzt auch nochmal gebündelt werden.

00:37:56: Ist auch mal eine Frage wie klappt denn die Informationen in den Ländern?

00:38:00: Wie erfahre ich denn überhaupt, dass sich vielleicht in Deutschland arbeiten könnte.

00:38:03: Der Bereich ist jetzt nochmal stark digitalisiert worden.

00:38:05: Also der Bereich, der Visa im Auswärtigen Amt ist gerade komplett digitalisiert geworden.

00:38:09: Ich glaube das ist wichtig um das zu beschneunigen auch.

00:38:11: Das hat früher oft sehr lang gedauert bis du dein Arbeitsvisum hattest und jetzt geht es mit der Digitalisierung wesentlich schneller Und da greifen verschiedene Bereiche einander.

00:38:20: also das Stichwort Digitalisierung für den Bereich tatsächlich auch ein ganz wichtiges Damit du als Mensch, der gerne hier arbeiten möchtest möglichst viel digital schon von Zuhause erledigen kannst bevor du hierher kommst.

00:38:30: Das glaub ich ist ein wichtiges Thema Und das begleitet jetzt nicht uns, es ist nicht unser Berit.

00:38:35: Aber die Community, die dazu arbeitet schon eine Weile, ist halt einfach das Thema Anerkennung von Abschlüssen und Anerkennen von Ausbildung.

00:38:42: Wir haben uns – und das ist ja auch gut so ein sehr elaboriertes Ausbildungssystem geschaffen – aber wir tun uns immer noch nicht so richtig leicht damit, die Abschlüsse aus anderen Ländern anzuerkennen und da ein bisschen pragmatischer unterwegs zu sein.

00:38:55: Das glaube ich wird noch eine große Aufgabe in nächster Zeit sein, in dem Bereich nochmal stärker draufzugucken!

00:39:01: Das hatte ich auch erlebt in der Corona-Pandemie, das gab eine syrische Familie.

00:39:08: Wir hatten irgendwie Kontakte wahrscheinlich über die Schule genau.

00:39:10: Der Junge kam in die Klasse unserer Tochter und dann waren wir mal bei denen zu Hause.

00:39:14: Und ich glaube sogar dass die Mutter Ärztin war und echt Probleme hatte, dass diese Abschlüsse anerkannt werden ne?

00:39:20: Also im Medizinbereich glaube ich kann ich das wirklich gut nachvollziehen weil da die Frage schon extrem wichtig ist... Ist die Ausbildung gleichwertig gewesen mit dem...

00:39:31: Die Frage muss man stellen.

00:39:32: Also

00:39:33: eine Frage, die ich gerade mit meiner Zahnärztin auch häufig diskutiert habe zum Thema syrische Zahnerzte und können sie einfach so bei uns arbeiten und entspricht das den Anforderungen, die wir hier haben?

00:39:45: Also insofern aus dem Leben gegriffen.

00:39:46: tatsächlich aber das Thema Approbation, das Thema welche Sprachkennnisse brauche ich da kommen wir wieder ins Spiel mit unserem Angebot.

00:39:54: also im medizinischen Bereich glaube ich, ist das schon wichtig.

00:39:58: Aber wenn man so in den pflegerischen Bereich geht also weg von den Ärztinnen und Ärzten im Bereich der alten Pflege und sowas glaube ich gibt es dann noch Möglichkeiten.

00:40:09: Dann haben wir das zweite Thema Integration.

00:40:13: Man kann ja wahrscheinlich nicht sagen welches Thema schwerer zu lösen ist.

00:40:16: Das sind beides große Themen.

00:40:23: Aber ich habe so den Eindruck, gut.

00:40:24: Ich lebe in Rostock in Mecklenburg-Vorpommern einem sehr dünnen besiedelten Land – ich glaube sogar, dass wir da ganz vorne sind mit vergleichsweise wenig Migration und dadurch irgendwie gefühlt auch großen Problemen bei der Integration.

00:40:40: Das hängt schon sehr zusammen.

00:40:41: Vielleicht kannst du uns diesen Zusammenhang mal erklären?

00:40:44: Oh, ich weiß nicht ob ich den erklären kann aber... Also das hängt schon zusammen, wo die Gesellschaft vor Ort einfach schon lange gewöhnter ist viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zu sehen und mit ihnen zu interagieren.

00:40:57: Da ist es vielleicht schon stärker ein bisschen zu einem Selbstläufer geworden aber es kann auch wirklich genau in die andere Richtung gehen weil gerade wenn du dir die großen Ballungszentren anguckst wo ausreichend Bildungsangebote Zum Beispiel Herausforderungen ausreichend Kindertagesstätten und Ähnliches.

00:41:13: Da ist es im Osten teilweise besser ausgestattet, nicht dass ich da Expertin wäre aber wenn dann viele Leute dazukommen können natürlich andere Reibungspunkte entstehen.

00:41:23: deswegen gibt's da glaube ich kein One Size Fits All oder keine Lösung die so ganz allgemein für alle gelten könnte.

00:41:30: wichtig ist und das ist auch der Förderansatz, den wir jetzt mal abgesehen vom Sprache lernen haben.

00:41:34: Sprache ist natürlich wichtig aber wichtig ist Räume zu schaffen in denen sich Menschen begegnet können um gemeinsam an Dingen zu arbeiten oder sich zu kümmern um Dinge die sie alle betreffen und alle interessieren unabhängig von der Frage wo sie gewohnt sind.

00:41:48: Und da gibt es viel, was vor Ort gefördert wird, was aber auch einfach vor Ort passiert ohne dass es gefördert wird.

00:41:54: ehrlich gesagt ja und die ganze Vereinslandschaft das ganze Ehrenamt ist da ein ganz unheimlich wichtiger Faktor dazu.

00:42:03: Sport ist ein Riesenthema, ist auch tatsächlich im Bereich der ganz stark gefördert wird für Integration und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

00:42:09: Gibt's einen Riesenprogramm?

00:42:11: Ich find's ziemlich groß!

00:42:13: Die Frage aber wie kommen wir an die ran, die da kein Interesse haben, die treibt natürlich alle um und das ist so ein bisschen die schwerlösbare Frage.

00:42:21: Auch da lassen Sie mit denen anfangen, die Lust dazu haben!

00:42:26: Aber das Thema Sprachkurse ist jetzt auch nicht einfach halb geworden?

00:42:30: Das Thema Spracherkursen ist natürlich eng an die Frage geknüpft.

00:42:35: Wem möchte der Staat ein Angebot bieten?

00:42:38: Jetzt zahlt der Staat ja in den beiden Teilen nicht alles, aber große Teile davon.

00:42:41: Und welcher Zielgruppe möchte er das bieten?

00:42:43: und der Fokus ist auf den Menschen die langfristig dauerhaft bei uns im Land bleiben?

00:42:48: So hat es auch mal angefangen.

00:42:49: als der Integrationskurs vor gut zwanzig Jahren ins Leben gerufen wurde war er tatsächlich für Personen mit auf Dauer angelegtem Aufenthalt war sozusagen der Fachbegriff dafür.

00:42:59: Da geht es jetzt wieder stärker zurück hin.

00:43:01: Das hat immer auch was zu tun, ein Stück weit mit Geld im Bundeshaushalt.

00:43:06: Der Bundeshaishalt ist in einer schwierigen Zeit im Moment.

00:43:10: Strapaziert!

00:43:11: Und wir haben in den letzten Jahren insbesondere durch die vielen Ukrainerinnen überwiegend... ...Ukraine auch aber überwiegende Ukrainarinnen sind Die Teilnehmerzahlen im Integrationskurs unheimlich nach oben gegangen.

00:43:21: Wir hatten jetzt mehrere Jahre über eine Milliarde Euro Kosten pro Jahr für den Integrations-Kurs, das ist viel Geld.

00:43:29: Im Großteil auch in den Arbeitsmarkt integriert es?

00:43:31: Ein

00:43:31: Teil ist auch in dem Arbeitsmarkt integriert.

00:43:33: Wenn Sie den Integrationskurs machen sind sie meistens noch nicht in Arbeit weil der ja dazu führen soll dass sie in Arbeit kommen.

00:43:38: Wir haben bei uns auch ja einen Forschungsinstitut im Haus und die haben zusammen mit zwei anderen Forschungs-Instituten so eine Langzeitbefragung gemacht von Geflüchteten, unter anderem auch zu der Frage wie es mit der Arbeitsmarktintegration aussieht.

00:43:51: Und da sind wir so roundabout bei sechzig Prozent ich habe jetzt die Zahl nicht genau im Kopf Frauen immer schlechter als Männer.

00:43:56: Da sind wir wieder beim Thema Kinderbetreuung aber auch bei anderen Themen.

00:44:00: Insofern ist Sprache wichtig.

00:44:02: Aber die Perspektive ist jetzt im Moment auf jeden Fall zu sagen, lass uns auf die Leute gucken.

00:44:06: Die langfristig und dauerhaft hier im Land bleiben.

00:44:08: bei den Leuten, bei denen wir das noch nicht wissen weil sie nämlich noch immer Asylverfahren sind haben ein anderes Angebot dass stärker darauf ausgerichtet ist so das erste Ankommen und erstes zurechtfinden mit Spracherwerb zu kombinieren.

00:44:19: Das gibt es auch deutschlandweit Und das ist sozusagen dann der Einstieg und wenn Sie anerkannt sind Dann und hierbleiben können dann können Sie selbstverständlich auch in den Integrationskurs gehen.

00:44:29: Und diese Asyl verfahren Was ich nie verstanden habe, aber ich stecke auch nicht tief drin.

00:44:34: Die können ja Jahre und sehr lange dauern.

00:44:38: Wie kommen diese Zeiten zustande?

00:44:40: Also

00:44:40: die Asylverfahren so in normalen Zeiten wenn jetzt nicht gerade über eine Million Menschen ins Land kommen dann dauern die Roundabout.

00:44:48: in den guten Zeiten haben die so fünf sechs Monate gedauert.

00:44:50: im Moment ist es so dass also die tatsächlichen Verwaltungsverfahren bis wir entschieden bis wir die erste Entscheidung getroffen haben Dann können aber, wenn du damit nicht einverstanden bist, kannst du klagen.

00:45:01: Das ist im Rechtsstaat dein gutes Recht und das tun auch viele.

00:45:05: vor allen Dingen, wenn wir negativ entscheiden oder es gibt ja verschiedene Schutzformen.

00:45:08: Wenn wir eine niedrigere sozusagen Schutzform feststellen dann gibt es auch Menschen die Klagen weil sie noch mal aufstocken wollen.

00:45:14: dass hat viel mit den Möglichkeiten des Familiennachzugs zu tun.

00:45:17: Die sind unterschiedlich.

00:45:19: so und das klagen viele und die Gerichte sind relativ überlastet, weil wir aus den Jahren zwanzig-dreinzwanzig jetzt sehr viel aufgearbeitet haben.

00:45:28: Da hatten wir relativ viele Fälle bei uns noch jiegen.

00:45:30: die haben wir weitestgehend abgearbeitet und das belastet jetzt die Gerichte Und das füttern dazu diese lange Dauer.

00:45:38: Das ist in der Regel die Kombination aus Verwaltungsentscheidung bei uns plus Klagen bis das Gerichtsverfahren zu Ende ist und dann kannst du ihn nach dem auch nochmal mit Berufung zugelassen essen usw.

00:45:49: Also das kann sich ziehen und vor allen Dingen kannst Du auch einen sogenannten Folgeantrag stellen.

00:45:54: Das heißt, du kannst wenn wir deinen Antrag das erste Mal abgelehnt haben noch mal ein Antrag stellen.

00:45:59: Den bearbeiten wir nur dann, wenn sich irgendwas verändert hat.

00:46:02: also wenn du einfach das gleiche nochmal erzählst würden wir ihn nicht nochmal angehen weil sich dann logischerweise nichts verändert hat.

00:46:07: aber wenn was Neues dazugekommen ist an Gründen und Potenziellen dann bearbeiten weh nochmal.

00:46:13: Und dass Deutsche Recht sieht im Moment vor, dass du das beliebig oft tun kannst.

00:46:18: Das heisst Du kannst das perpetuieren so ne?

00:46:22: dann ist das der neue Dauerzustand beinigen.

00:46:25: Das machen jetzt nicht so viele, aber das kommt schon vor?

00:46:30: Und sagen wir ein großes Problem beim Thema Integration ist ja auch der Wohnungsmarkt, der ja auch komplett überlastet ist.

00:46:38: also wir erleben es auch in unserer Stadt Rostock immerhin die größte Stadt unseres Bundeslandes.

00:46:43: da gibt's glaube ich einen Leerstand von Null Komma Neun.

00:46:46: Ich glaube die Wohnungsgesellschaften müssen dazu sind sie angehalten gewissen Mini-Leerstand Vorhalten.

00:46:52: Aber dass verschwinden gering das heißt Es ist wirklich und in berlin und den groß steht es.

00:46:59: Ist ja noch schlimmer.

00:47:00: und Ja, du bist ja freiwillig hingezogen.

00:47:05: Aber das kann sich eben nicht jeder leisten und wer dann neu in unser land kommt da kann sich so gar nichts leisten.

00:47:10: in vielen fällen Da könnt ihr natürlich auch euch was wünschen aber dass auch nicht bewirken dass dieser wohnungsmarkt sich verbessert.

00:47:18: aber trotzdem scheint der für mich eine Schlüsselrolle zu haben für viele themen an denen wir gerade so dran sind.

00:47:24: Also Unterbringung von Asylbewerberinnen und Bewerbern, Zuständigkeit der Länder, ein bisschen föderalismusgeteilte Aufgaben... Und die Menschen kommen zunächst mal in die Erstoffnahmeeinrichtungen.

00:47:34: also in Mecklenburg wäre das Nostophorst zum Beispiel, wo steht da?

00:47:39: Da kommen sie erst einmal unter bis ihr Asylverfahren vorbei ist.

00:47:42: vereinfacht gesagt jetzt!

00:47:44: Dann ist es in der Tat so dass viele nicht schaffen auf dem freien Bundesmarkt eine Wohnung zu finden.

00:47:52: Die Bundesländer haben unterschiedliche Strategien, ob sie an diesen großen Aufnahmeeinrichtungen festhalten oder sagen, wir verteilen die eher auf kleinere.

00:48:00: Aber egal, ob es eine große Einrichtung ist oder einzelne kleine Wohnungen passiert relativ oft, dass auch nach einer Entscheidung, wenn Sie anerkannt sind und sich eine Wohnung suchen können, Sie keine finden und deswegen in den Unterbringungseinrichtungen weiterbleiben und die natürlich belegen für Menschen, die eigentlich nachkommen.

00:48:19: Und das ist schon eine große Herausforderung.

00:48:21: Ich glaube, es gab auch neulich gerade wieder ein Studio zum Thema Wohnungsmarkt also dass...

00:48:26: Das bräuchte eigentlich mehr sozialen Wohnungsbau um dieses Problem zu lösen.

00:48:29: Dieses

00:48:30: und andere.

00:48:30: aber das ist glaub ich nochmal noch

00:48:32: mal eine andere Diskussion.

00:48:35: Gibt's Länder von denen wir lernen können was Migration oder Integration angeht?

00:48:39: Ich meine es wird immer so schnell gesagt na guck doch mal die guckt doch mal di!

00:48:43: Ich mein jedes Land hat ja ganz eigene Geschichten und Voraussetzungen.

00:48:48: Gibt's so Dinge, wo ihr im Austausch seid?

00:48:50: Also

00:48:50: wir sind insbesondere im Bereich Asyl ganz intensiv im Austausch.

00:48:53: Im Prinzip mit allen europäischen Partnerbehörden.

00:48:55: Da gibt es ein ganz enges Netzwerk und wir haben jetzt auch gerade zwölfter sechster Tritt in Kraft.

00:49:01: Wir sind eine Woche vorher.

00:49:02: die Reform des Europäischen Asylsystems da gibt es einen ganz engen Austauscht zu Und dann gibts immer einzelne Bereiche.

00:49:08: Jetzt gerade auch die Digitalisierung zum Beispiel.

00:49:09: Da sind andere ganz weit vorne und guckt man sich das an was kann man da noch lernen bei anderen Sachen.

00:49:14: Island

00:49:14: wird dann gerne genannt.

00:49:17: aber auch ein anderes Land wiederum.

00:49:19: Es ist auch ein anderer Herausforderung, immer eine Frage wie groß ist ein Land und was ist dann vergleichbar?

00:49:25: Also wir gucken uns viel an und nehmen auch immer wieder gute Ideen mit gilt auch für den Bereich der Arbeitsmarkt.

00:49:30: Migration das ist ja im Bereich wo es ganz viele internationalen Austausch gibt auch durchaus Kooperationen gibt.

00:49:35: also man kann viel von anderen lernen.

00:49:37: ich würde jetzt aber nicht sagen es gibt so das land zu dem Thema.

00:49:41: wenn wir's so machen dann wirds gut Weil es ist gar nicht so schlecht.

00:49:46: Also ich finde eigentlich, wir haben ein wirklich gutes System entwickelt insbesondere fürs Asylverfahren und da kann man immer noch was besser machen.

00:49:55: aber ich glaube das ist schon recht weit fortgeschritten bei uns.

00:49:58: um's mal so zu formulieren

00:50:00: Was treibt dich an all das zu tun?

00:50:04: Viel Freude an der Arbeit!

00:50:05: Ich habe tolle Leute mit denen ich arbeiten darf.

00:50:07: Ich hab unheimlich spannende Themen.

00:50:08: Ich mag politiknahe Themen jetzt sind wenig die Politik Aber es sind Themen die natürlich sehr von Politik beeinflusst sind Und das finde ich schon ausgesprochen spannend.

00:50:17: Das macht es nicht immer leichter, wenn in einem Feldarbeit das recht untangiert ist.

00:50:20: von Politik kannst du wahrscheinlich ein bisschen ruhiger vor dich hinarbeiten.

00:50:23: aber mir macht das viel Spaß, mir macht auch so dieses die die Schnelligkeit Spaß mit der Dinge passieren auf die man reagieren muss und ich bin tatsächlich extrem geentführungskraft.

00:50:35: also das macht mir unheimlich viel Freude da für die Kolleginnen und Kollegen zu versuchen gute Rahmenbedingungen hinzubekommen den Räume zu geben damit die, die Aufgaben dann inhaltlich lösen können.

00:50:45: Denn dafür bin ja ich gar nicht die Expertin, sondern dafür sind es die Kolleginnen und Kollegen.

00:50:49: Und das macht Spaß!

00:50:53: Und wie tankst du denn auf?

00:50:54: Wie schaffst du's abzuschalten oder die Akkus wieder aufzuladen?

00:50:59: Ja, wenn ich ins Büro fahre morgens und abends immer eine gute Stunde Bahnfahrt da kann man nochmal den Auftrag... nein, manchmal auch länger je nachdem.

00:51:06: Nein, ich bin Hör viel Musik, hör viel Live-Musik Und bin viel unterwegs auf Konzerten und veransteuert noch ab und zu welcher selber.

00:51:17: In Kognito.

00:51:17: Wahrscheinlich habe ich auch schon Menschen, haben die auch schon auf Konzerten gesehen von denen... Das

00:51:21: ist doch die Hürseland für mich in der vorne.

00:51:23: ...möglich

00:51:23: kann immer passieren aber man muss ja ein bisschen ordentlich benehmen, ne?

00:51:31: Aber das kann passieren.

00:51:32: also ich bin viel unterwegs auf Konzepten.

00:51:34: insofern ist die Chance groß, dass man da gesehen wird und jemand trifft.

00:51:38: Aber das finde ich zum Auftanken genau das

00:51:40: Richtige.".

00:51:43: Und wenn du irgendwann in den Trend gehst?

00:51:45: Was möchtest du denn erreicht

00:51:46: haben?".

00:51:49: Also ich würde gerne erreicht haben, dass vielleicht auch ein bisschen losgelöst jetzt von der Behörde für die Ich-Arbeiter.

00:51:56: aber das Behörden, das Verwaltung... Ja, jetzt geht mir gar nicht ums positive Image.

00:52:04: Sondern eher ums konkrete Doing wieder stärker als Organisationen wahrgenommen werden die Bürgerinnen und Bürgern helfen ihr Leben besser und pragmatischer zu machen.

00:52:13: glaubt da sind wir insgesamt auf einem guten Weg.

00:52:16: dahin trifft natürlich auch gerade den kommunalen Bereich Und das treibt mich um und dass würde ich gerne ein stück mit bewirkt haben.

00:52:23: da sind ja viele dran an dem Thema und mal gucken ob mir das gelingt hab noch ein paar Jahre

00:52:31: ist noch viel zu tun.

00:52:36: Und was würdest du jungen Leuten mitgeben, die vielleicht gerade am Anfang ihrer Karriere stehen?

00:52:44: Die sich überlegen in welche Richtungen sie gehen und vielleicht heute zugehört haben und sagen, das klingt ja gar nicht so uninteressant!

00:52:52: Was gibst du denn auf dem

00:52:53: Weg?!

00:52:54: Also denen würde ich auf den Weg geben, dass sie sich ein Thema suchen sollen.

00:52:59: Dass so ein bisschen ihr Herzensthema ist zu dem Sie auch mal ab und zu leidensfähig sind.

00:53:02: Ich glaube das muss man auch mitbringen Und aber unheimlich viel Lust haben zu dem Thema was zu gestalten.

00:53:07: und wenn das der öffentliche Dienst ist oder das Themenfeld Migration ist dann freu ich mich weil das in beides Bereiche indem man viel mehr gestalten kann als man so auf einen ersten Blick glaubt.

00:53:17: sehr schön Katrin schön dass du da warst dir weiterhin viel Freude bei der Arbeit viel ja, viel Wirkungskraft natürlich für die großen Themen.

00:53:29: Die dicken Bretter aber da ist schon einiges in Gange wie wir heute gehört haben.

00:53:32: Ja!

00:53:33: Wir tun alles in die Shownots wie man so schön sagt vernetzt euch mit Katrin auf LinkedIn.

00:53:38: geht mal auf die Website.

00:53:39: ihr seid auch auf Instagram unterwegs.

00:53:42: Ihr berichtet über eurer Themen.

00:53:43: Wir sind auf LinkedIn, auf Insta, auf Facebook, auf allem.

00:53:46: Perfekt!

00:53:47: Vielen Dank!

00:53:48: Hab mich gefreut!

00:53:50: Grüße in den Norden!

00:53:51: Tschüss!

Über diesen Podcast

„You don’t have to listen to anyone, because in this new world, no one knows anything.“ Casey Neistat.

In meinem Podcast „New Work Chat“ interviewe ich spannende Köpfe rund um die Themen New Work, Kultur und Transformation.

Wie finden wir eine Arbeit, die uns erfüllt und einen Unterschied macht? Wie entwickeln wir unsere Unternehmen so, dass Mitarbeiter:innen dort gern arbeiten und einen besseren Job machen?

Und: Wie vereinbaren wir unsere Familie mit unserer Arbeit? Das interessiert mich als #Dadof3Girls besonders.

Ob bei einem Startup, einer Agentur oder einer Kommune. Hauptsache, wir bewegen was, experimentieren und teilen, was wir lernen. Hauptsache wir gestalten heute eine Welt, in der unsere Kinder Arbeit nicht mehr als milde Krankheit, sondern als sinnvolle Aufgabe sehen.

Den Podcast gibt´s bei Podigee, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Google & Co.

Neue Folgen erscheinen wöchentlich Freitags um 6:00 Uhr. Tune in!

von und mit Gabriel Rath

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