New Work Chat

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00:00:00: Willkommen zum New York State Podcast von meinem Vater.

00:00:04: Viel Spaß!

00:00:08: Anpfiff ins Leben war damals schon eine Organisation, die, sag ich mal gestartet hatte bei der TSG Hoffenheim also den Bundesligisten Fußball und da war man sich sehr sicher dass man weiß okay viele Talente werden ja gar nicht am Ende den Weg in den Profi-Fußball schaffen.

00:00:24: sprich hoffenheim hat sich da ganz klar schon positioniert und eine sehr starke Verantwortung in die Ausbildung der Jugendlichen gebracht und hat klar gesagt, wir müssen dafür sorgen, dass die eben nicht nur den Fußball im Kopf haben sondern auch schulisch beruflich sich in zweite Standbein aufbauen.

00:00:40: Ich hatte das Glück, dass ich in meiner Zeit tatsächlich dem Herrn Hopp mehrfach über den Weg gelaufen bin als ich da im Golfclub als Werkstudentin gearbeitet habe.

00:00:48: Und eines Tages stand halt eben vor mir und meinte er hätte da gehört, da gäbs jemand junges Ambitioniertes.

00:01:00: Wir haben ja aktuell so um die sechsten achtzigtausend Mitglieder in Vereine.

00:01:04: Ist schon richtig cool und wenn ich mir vorstelle, dass wir jeden dieser ehrenamtlichen irgendwo eine Stärkung ermöglichen können wie sie ihren Job, ihren Ehrenamt auch besser und erfüllter und vor allem mit weniger Reibung und weniger... Ja, ich raufe jetzt schon zum zwanzigsten Mal die Haare zusammen und so.

00:01:24: Dass wir das alles irgendwie loswerden um Ende ganz viele Menschen irgendwo im Rahmen unserer Gesellschaft auch irgendwo ein Ehrenamt ausüben können, die das erfüllt.

00:01:35: Das sollte erfüllen!

00:01:39: Moin und schöne Grüße aus Rostock City, aus dem Hohen Norden.

00:01:44: Herzlich willkommen zurück zum New Workjet, den Podcast für die neue Arbeitswelt!

00:01:50: Mein Name ist Gabriel Radt.

00:01:52: Ich hohste das seit zwei Tausend Achtzehn und freue mich, dass wir heute Steffi Kunzelnick zu Gast haben.

00:01:58: Sie is Member of the Managing Board bei Anpfiff ins Leben einer ganz besonderen Story Die SAP Gründer Dietmar Hopp ins Leben gerufen hat.

00:02:09: Es geht um eine Art McKinsey für Dorfvereine und die Steffi Künstlnick, die heute bei mir ist, gibt uns die ganze Story.

00:02:18: Wir schauen aber auch in ihre Geschichte rein, die sehr viel mit Pferden und Reiten zu tun hat.

00:02:23: also auch noch mal ein neues Gebiet über das wir heute sprechen.

00:02:27: es geht auch ums Ehrenamt, es geht um die Selbstwirksamkeit, die man entdeckt wenn man sich engagiert gesellschaftlich ist mit viel Leidenschaft dabei und ich glaube, das merkt man auch in dem folgenden Gespräch.

00:02:40: Meine Bitte, abonniert diesen Podcast.

00:02:43: Das könnt ihr jetzt noch tun bevor wir reinstarten!

00:02:47: Ich

00:02:47: gebe jede Woche Gas und spreche hier mit Machern und Macheren über ihre Projekte Menschen die mit Leidenschaft dabei sind, die mit Neugier und Mut und Optimismus Dinge angehen und unsere Arbeitswelt nach vorn bringen.

00:03:01: Ihr könnt das ganze supporten indem ihr diesen podcast abonniert und so bleibt ja auch auf dem laufenden.

00:03:08: Viel Spaß mit der heutigen Folge und wir hören uns dann am Ende noch mal wieder.

00:03:16: Und damit moin, willkommen zu meinem Podcast New Work Chat!

00:03:19: Freu mich sehr, dass Steffi heute da ist.

00:03:22: Schöne Grüße aus Rostock City von der Ostsee.

00:03:25: Danke Gabriel.

00:03:26: ja liebe Grüße zurück hier aus dem schönen Waldorf bei Heidelberg.

00:03:29: Die Sonne scheint.

00:03:31: ich hoffe in Rostok auch.

00:03:33: Ja hier scheint auch die Sonne.

00:03:34: es ist so richtig schönes Frühlingswetter.

00:03:36: freue mich das du heute da bist und wie man deine Story eintauchen können.

00:03:40: Und auch mit Sport hat das Ganze viel zu tun.

00:03:43: Für viele ist ja Frühling auch so eine Jahreszeit, wo man wieder richtig aktiv werden kann.

00:03:47: Du warst gerade in Paris und hast dich grad mit Olympia beschäftigt?

00:03:50: Hab ich gehört!

00:03:51: Wir sind hier in Rostock.

00:03:52: Das ist ja immerhin ne Stadt, die auch mit dem Segelthema zu tun hat.

00:03:56: Aber wir starten mal ganz klassisch meine mittlere Tochter Matilda.

00:04:00: Die spricht ja hier das Intro ein... ...und auch Dich würde ich mal bitten, ihr zu erklären was du eigentlich so machst.

00:04:06: Was würdest Du ihr

00:04:06: sagen?!

00:04:07: Ja, liebe Matilda.

00:04:08: Was würde ich dir sagen?

00:04:11: würde ganz klar sagen, dass ich Kinder, Jugendliche und Menschen die im Sportverein aktiv sind den Rücken stärken.

00:04:18: Dass sie ganz viel Gutes tun können für die Kids und für die Gesellschaft.

00:04:22: Und ja am Ende schaue ich das Sportvereine zu Bildungsorten werden Die dir liebe Matilda auch weiterhelfen fürs Leben was zu lernen Ganz bescheiden auch dir neue Freude und Freunde beschenken und ganz viel spannendes fürs Leben mitgeben.

00:04:39: Ja, die Matilda ist ja tatsächlich auch in einem Sportverein.

00:04:42: Sie ist im Basketballverein bei den Rostock Seawolfs.

00:04:45: Cool!

00:04:45: Spielt allerdings nicht auf dem Platz mit dem Ball sondern ist im Cheerleading dabei.

00:04:50: und die trainieren dann auch zweimal die Woche.

00:04:53: Und mich interessiert erst mal hast du eigentlich schon als Kind Sport gemacht also so richtig klassisch von der Picke auf?

00:05:01: Ohja Ich bin tatsächlich in der Familie groß geworden, die dem Pferdevirus verfallen ist.

00:05:08: Und damit hatte ich schon ganz früh erste Erfahrungen auf den Pferderücken oder vielmehr auf dem Ponyrücken gemacht und mit drei Jahren sozusagen ins Reiten und Voltischieren eingestiegen.

00:05:19: Ja auch tatsächlich mein schlimmster Unfall war gleich mit drei jahren den Arm gebrochen als ich vom Pony runtergefallen bin.

00:05:26: also von der Seite ja von Anfang an dann mehr aus.

00:05:30: Ja, zunächst Hobby-Sicht.

00:05:31: Aber dann wird's doch noch mehr im Leistubsport.

00:05:34: Mehr und mehr genau!

00:05:36: Ja vielleicht kannst du uns auch nochmal eine Idee geben wie du so aufgewachsen bist?

00:05:39: Auch dann so Richtung Arbeitswelt.

00:05:41: da haben wir ja irgendwie alle unterschiedliche Reisen genommen sozusagen.

00:05:45: Kannst du dich noch erinnern wann du dich das erste mal gefragt hast was du eigentlich so machen willst und was dich dann auch bewegt hat diese Richtung einzuschlagen?

00:05:54: Ja gespannt war eigentlich.

00:05:55: ich wusste dann relativ schnell was ich nicht machen wollte.

00:05:59: Das ist definitiv, also ich glaube das hilft in jungen Jahren gut weiter wenn man so ein bisschen nach dem Ausschlussverfahren auch vorgehen kann und darf.

00:06:09: Und ich hatte immer irgendwie im Kopf was aufzubauen.

00:06:13: Es war bei den Pferden so, sprich junge Pferde ausbilden.

00:06:16: Das war bei uns dann aufm Reiterhof oder auch in der Firma von meinem Vater.

00:06:20: Also es waren immer irgendwie das Thema was aufbauen, was weiter dringend entwickeln.

00:06:26: Der schöne Twist war dann tatsächlich, dass ich irgendwann entschieden hab.

00:06:29: Es ist jetzt irgendwie gut und es war viel Leistungssport im Springenreiten bei mir.

00:06:34: aber ich möchte auf alle Fälle nichts berufliches auf Dauer mit Pferden direkt machen einfach weil ich da sehr ... aus einer sehr positiven Stimmung heraus das Thema als Hobby belassen wollte.

00:06:46: Ich finde, das macht ja auch einen Unterschied.

00:06:48: also wenn man etwas was man als Hobby liebt Wenn man das dann als Arbeit umwandelt Dann verändert es sich irgendwie, wenn man muss dann damit ja irgendwie auch Geld verdienen.

00:07:00: Man kann nicht, man sollte und bei mir war das bisschen die Musik, die war lange Hobby.

00:07:05: irgendwann war so der Punkt wo wir gesagt haben es wäre eigentlich cool, wenn wir einen Job daraus machen können was wir auch probiert haben.

00:07:12: Bei mir hat's nicht geklappt aber beim Freund hat's immerhin geklappt.

00:07:14: Der lebt jetzt davon Und er ist jetzt sozusagen professioneller Musiker muss aber auch bei jedem Song irgendwie schauen wie kommt das an?

00:07:22: Ja Also, wie erreicht das die Leute?

00:07:24: Die Resonanz ist jetzt entscheidend.

00:07:27: Und das ist natürlich ein Unterschied, wenn man damit die Miete bezahlen muss.

00:07:32: Absolut!

00:07:33: Also es ist ein totaler Spagat den du da gehst und das ist für viele sicherlich auch ganz spannend zu sagen Man kann seinen Hobby zum Beruf machen.

00:07:41: Ich würde auch heute sagen dass ich vieles weil der Sport mein Hobby ist im weitesten Sinne auch das Sportmanagement Das habe ich schon irgendwie auch zu meinem Beruf gemacht aber ich glaube so mit einer extrem tiefen Verbundenheit wie Du's mit der Musik hattest wie ichs mit den Pferden hatte Da muss man dann schon auch tatsächlich tatsächlich realistisch bleiben, wo man die Grenze ziehen möchte.

00:07:59: Damit es auch eine schöne Sache bleibt.

00:08:02: Genau!

00:08:03: Und was hat dich denn geprägt?

00:08:07: Gab's irgendwie gute Tipps von Menschen?

00:08:09: Waren sie Pferde, die dir irgendwie geholfen haben?

00:08:12: Ja also ich würde sagen, Pferden sind schon mal ein super Mentor an der Stelle.

00:08:18: Also zu dem Thema Führung habe ich unglaublich viel gelernt weil in meiner ganzen Jahre roundabout tausend Pferd geritten bin und das zeigt natürlich eine enorme Vielfältigkeit, was du da irgendwie erlebst.

00:08:32: Welche Pferde wir auf dich reagieren und wie du sie vielleicht auch als Freund und ein Partner irgendwo gewinnst.

00:08:39: also das hat glaube ich sehr viel aus der Sicht gebracht, wie ich heute dann auch mich so ein Stück weit auch als Führungskraft sehe ganz klar.

00:08:47: Und wie hattest Dich geprägt?

00:08:49: Es ist tatsächlich ein Weg, der über klare Kommunikation geht.

00:08:54: Über Vertrauen... Körpersprache und Verbindlichkeit auch.

00:09:01: Also Pferde sind lieben, teilweise Routinen sie mögen aber auch gewisser Weise dass man selbst wenn wir unter Stress steht das bestenfalls gut runter regulieren kann weil es uns überträgt sich natürlich auch und ich finde da gibt's ganz viele Dinge und natürlich ist verantwortungsthema.

00:09:16: also wenn du pferd hast kannst du nicht sagen oh heute habe ich keine lust Man macht einfach.

00:09:22: Und dieses machen und ausprobieren, testen eine neue Wege gehen und alle Herausforderungen anzunehmen und zu sagen ja muss ich es morgen wieder versuchen mit einer Noorse der Veränderung um zu gucken wie das wird.

00:09:37: Ich glaube dass hat einen guten Blick geschärft.

00:09:38: also da würde ich auf alle Fälle die Pferde als Super Mentoren sehen.

00:09:42: Auf der anderen Seite natürlich hat man auch so gewisse Vorbilder.

00:09:45: Ich hatte wirklich immer das Glück, dass ich mit Menschen arbeiten durfte, die das positive in einen gesehen haben und gesagt haben, ich denk an dich, glaube an dich!

00:09:53: Und das bringt natürlich – das sehe ich heute – junge Menschen einfach soweit nach vorne und so in die Resilienz wenn man wirklich ein Mensch hat oder Menschen um sich herum hat, die an einen glauben und die einen stärken auch.

00:10:05: Schwere Zeiten haben wir alle, vor allem in den Jugendlichen heute mit allen was draußen in der Welt los ist.

00:10:12: Wie viel Fragmentation dabei ist?

00:10:14: Wie viele Unruhen, was die Weltschlage angeht?

00:10:17: Was vielleicht ja die Familien, die teilweise auch mehr und mehr aufeinanderfallen der Gedanke dahinter.

00:10:23: Also da passiert ganz viel wo vielleicht auch viele Ängste sich ergeben und so viele Studien zeigen ja auf dass die Kinder deutlich mehr mit so einem Angstgefühl leben.

00:10:33: Was soll ich machen in dieser Welt?

00:10:35: Wo gehöre ich hin, was ist mein

00:10:36: Platz?".

00:10:39: Da ist es echt wichtig, mit welchen Menschen man sich auch umgibt und da wünsche ich jedem, dass er einen guten Freund an der Seite hat, der einen da bestärkt und einen

00:10:48: glaubt.".

00:10:49: Das habe ich gerade gelesen ... Nicht nur bei den jüngeren Generationen, sondern auch gesamtgesellschaftlich mittlerweile so eine Angst da ist.

00:10:58: Weil eben diese Zukunft zu ungewiss ist ... Sie wird auf jeden Fall sehr anders sein als das, was wir bisher erlebt haben und das löst natürlich ein großes Unbehagen aus.

00:11:07: Und da ist es extrem wertvoll, wenn es Menschen gibt die sich mit einem Beschäftigen und einem Mut zusprechen und sagen, dass wird schon also eine gewisse Sicherheit vermitteln.

00:11:17: Das ist natürlich sehr wertvoll.

00:11:19: dann.

00:11:20: Absolut, also wenn wir zu schauen bei Anpfiffensleben da haben wir tagtäglich mit ganz vielen Menschen aus Sportvereinen zu tun.

00:11:28: Das ist der Trainer das ist in unserem Falle auch das Konzept dass das Lernbegleiter am Verein aktiv sind dass wir eine Berufsorientierung, eine schulische Förderung auch unterstützen im Rahmen des Sportvereins.

00:11:41: Weil wir einfach glauben der Sportverein ist auch so ein total positiv belegter Ort für Kinder und Jugendliche da ist man mit seinen Freunden zusammen.

00:11:48: Da lernt man dann auch viel leichter und man motiviert sich gegenseitig.

00:11:52: Man verliert zusammen, man gewinnt zusammen.

00:11:54: also da passiert ja ganz viel in einer Phase die super kritisch ist Also die Pubertät wo viele Höhen- und Tiefen kommen und emotionale Einschnitte die man gar nicht hängt kann.

00:12:04: zunächst, also das ist dann schon ganz besonders.

00:12:07: Und da sehe ich beispielsweise den Trainer als eine extreme Schlüsselposition und ein Schlüsselfigur in dieser ganzen Entwicklung und von daher sind wir tatsächlich total dabei, dass Sportvereine ganz wichtige Rolle neben Schule und der Familie auch spielen sollten.

00:12:26: Ja, da kommen wir nachher bestimmt ja auch noch mal dazu.

00:12:29: Hattest du auch so Trainer oder Führungspersönlichkeiten die unbequem waren?

00:12:34: Vielleicht kennst du ja diesen Film Whiplash.

00:12:36: Diesen amerikanischen Film, da geht's hier um diesen Schlagzeuger der so ein ultra harten Trainer hat, der ihn eigentlich immer schlecht macht könnte man denken.

00:12:46: Aber eigentlich will er das Beste aus ihm rausholen mit dieser superstrengenden harten Art?

00:12:51: Es ist ja so'n bisschen das Bild des Diamanten, der auch unter Druck zu was ganz schönem wird mir ...

00:12:56: Ja, wird dann immer gehen genommen, der Satz genau!

00:12:58: Ich glaub also ich mein Gefühl sagt mir jetzt in meiner Welt vor Da hatten wir kein Mentaltraining, da hatten wir auch nicht irgendwie Trainer, die eine Hintergrundausbildung vielleicht im pädagogischen Umgang hatten.

00:13:12: Die hatten einen extrem hohen Skill was die fachliche oder technische oder irgendwo halt auch die Anforderungen der Sportart bedeuten.

00:13:21: aber wirklich so dieses Umgang war schon ... Schon teilweise auch härter, muss ich auch sagen.

00:13:28: Auch in meiner Zeit kam natürlich so ein bisschen die Situation.

00:13:32: Meine Eltern haben sich jetzt nicht ganz nur so rausnehmen können.

00:13:36: das sie gesagt haben ist immer alles gut.

00:13:38: Da gab es auch ein bisschen Druck dahinter natürlich weil da viel auch Investment drin steckte und...

00:13:43: Geht's auch mal.

00:13:43: Erwartung ne?

00:13:44: ...da sind Erwartungen.

00:13:45: Ich fahre weißig hatte auch ganz früh die Situation, dass ich sozusagen einen wirtschaftlichen Beitrag zu unserem Pferdessport hatte.

00:13:55: Mein Vater hat sehr viel mit Pferden gehandelt und da war halt umso besser die Pferde gesprungen sind, um so bessere Platzierungen sie hatten, umso wertvoller wurden sie halt...

00:14:06: Das war dein Job?

00:14:07: Ja!

00:14:08: So mit elf, zwölf, dreizehn fing das natürlich alles an, was man dann seinen Beitrag geleistet hat oder einfach auch die Pärde vorgestellt hat tatsächlich auch perform musste

00:14:18: nach dem motto die käufer kommen gleich bitte noch mal den blacky da.

00:14:24: Also eine wahnsinn spannende zeit.

00:14:26: das soll jetzt gar nicht negativ klingen, aber ich hatte wirklich ganz viele verrückte menschen bei uns als Kunden sei es die saudis

00:14:33: erzähl doch mal werden so ein bisschen anekdoten interessant gab's ja auch dann saudis also leute die von fern her kamen.

00:14:40: habt ihr denn auch so arabern alles mögliche verkauft?

00:14:42: ich meine Ich bin ja kein Experte.

00:14:43: Ja, das waren ja alle Springpferde.

00:14:45: Also ich lerne

00:14:47: es jetzt natürlich mit ganz gefährlich.

00:14:48: mehr halt wissen hier!

00:14:50: Für das liebe Publikum und insbesondere für Dich Gabriel.

00:14:53: also der Markt der Springpherde man hat in Deutschland immer sehr gut die Holsteiner gezüchtet also eher so in Deine Region nach oben hoch.

00:15:03: Das war eine heiß beliebte Rasse, weil man da wusste okay die haben genug Vermögen nennt sich das.

00:15:09: Die konnten Häuser springen und ja mein Vater hatte ein gutes Händchen und dann waren tatsächlich Saudis, Scheichs, Rosten verschiedenste Oligarchien.

00:15:17: also wir hatten sehr viel Publikum.

00:15:18: Geht es

00:15:18: auch darum wie macht man Business mit denen?

00:15:21: Also

00:15:22: mein Vater hat immer auf einen Handschlag gesetzt bis heute und das ist Gott sei Dank im Pferdesport noch teilweise anerkannt.

00:15:29: Der Handschlag, das ist noch eine geschöne Geste.

00:15:33: Die wünsche ich mir.

00:15:35: Wie ermittelt man eigentlich auch den Wert eines Faires?

00:15:37: Das wird mir interessiert.

00:15:38: Wie man es noch schön sagt der wert ist dass was die andere darin sieht Von daher.

00:15:44: Ja, wie bei der Kunst ja?

00:15:46: Ja ein Stück weit schon!

00:15:47: Aber natürlich hat man so eine gewisse Vorstellung nach Ausbildung stand, nach Klasse, nach Qualität des Pferdes wo man schon eine gewissen Einordnung vornehmen kann.

00:15:55: aber auch das hat sich enorm gewandelt.

00:15:57: also das war wirklich spannend dass wir damals sehr schon international unterwegs waren und auch ich viel im Ausland aktiv war.

00:16:04: aber unter dem Strich

00:16:05: kamen dann alle zu euch.

00:16:07: oder seid ihr dann schon auch gereist?

00:16:09: Also tatsächlich zum ersten probieren austesten müssen zu uns gereist, genau.

00:16:15: Und in welcher Preiskategorie ist man da so unterwegs?

00:16:17: Wenn man da ganz oben mal zugreifen will, dann kann man schon viel Geld ausgeben ja?

00:16:21: Ja, da ist alles dabei!

00:16:23: Also heutige Preise... Da werden Pferde auch im Springssport zwischen fünf Millionen und zehn Millionen gehandelt.

00:16:29: Das war jetzt nicht die Preiskategorie, den wir damals hatten.

00:16:31: das kann ich so schnell gar nicht sagen.

00:16:33: aber also das ist schon Wahnsinnes.

00:16:35: Ich habe auf letzte Studie gelesen der Die Wertschöpfung, die Proto-Wertschöpfung ist im Reitsport weltweit höher als in Fußball und anderen Sportarten wie Formel I. Weil alles, was ja mittlerweile im Pferdessport auch durch die Welt geflogen wird.

00:16:52: Wo Turniere sind.

00:16:53: Zjüngst war in Miami am Strand eine Reitarrena aufgebaut – in Paris, am Eiffelturm direkt darunter.

00:16:59: Auch schon mal also man versucht da schon viel zu bewegen und das gibt jetzt seit Neuestem auch von dem Amerikanern ein Superleak, ähnlich wie im Fußball wo es um extrem viel Preis geht, millionenhöhe geht.

00:17:10: Also das ist schon auch ein Weg, wo man wirklich sagen muss aus Horsemanship, also aus Pferdefachmannsicht würde ist mehr.

00:17:18: Es sind am Ende immer noch Tiere und das war auch so ein bisschen der Grund, wo ich dann gesagt habe also dass diese Kommerzialisierung das alles gut aber es am ende ist das Pferd über eine einfache Karotte in seinen Stall und seine Weide und den Freilauf und alles was es ermöglicht bekommt im Sinn des Pferdesigns.

00:17:37: Das ist eigentlich das was was Optimales.

00:17:42: Kennst du noch Rivalen der Rennbahn?

00:17:44: Ja, ich wollte das auf Bibi

00:17:47: und Tina reinbringen.

00:17:48: Auf ZDF früher!

00:17:49: Ja, Bibi & Tina kenn' ich natürlich über meine Kids.

00:17:52: Was wir bei uns ja im Sommer immer haben am Strand hier in Rostock-Warnemünde ist Polo also... Das dann schon auch hochklassig besetzt mit Brands die es dann sponsornen und auch der Society dazu gehört so.

00:18:05: Also ich find auch Also man tut extrem viel im Reitsport, die Pferde sind super top betreut.

00:18:12: Da kann ich wirklich aus Pferdesicht und letztendlich auch aus Tierschutz nicht sagen was da wirklich nicht getan wird.

00:18:20: Da ist man in Kooperation mit den entsprechenden Tierschutzverbänden also da ist man sehr nah dran.

00:18:25: Ich habe ja auch sehr lange in Aachen gearbeitet beim CHIO Ähm, durfte da einige Projekte mitbewegen und letztendlich auch bis hin zur Weltmeisterschaft als Projektmenscherin.

00:18:35: Und was wir da alles dafür getan haben die besten Bedingungen zu schaffen also da... Also manchmal an manchen Tagen ist sich schlechter als mein Pferd kann ich klar sagen.

00:18:48: Aber wir sind natürlich hier nicht in einem Pferde-Podcast Auch wenn das gerade mal interessant ist weil wir das so hier auch noch nicht besprochen haben.

00:18:56: Uns interessiert natürlich schon auch deine Story.

00:18:59: Wie bist du zu deinem jetzigen Thema gekommen?

00:19:01: Also, meine Wege aus dem aktiven Reitsport hat mich dann wirklich kurz vorm Studium.

00:19:07: Ich hab mich entschieden, dass ich ein Studium machen möchte.

00:19:11: Ich habe internationale BWL studiert.

00:19:14: Das war für mich relativ klar nachdem ich aber auch fairerweise erst die Realschule gemacht hatte.

00:19:19: Dann durfte ich mich ein Stück weit einen Jahr lang etwas umschauen und ... Mit vielen Praktik haben mich auch irgendwo sichern, dass ich noch weitermachen möchte mit der Schule und habe mein Fachabitur gemacht.

00:19:31: Und dann eben entschieden... Ich möchte auch studieren!

00:19:33: Für dieses Studium war ein Pflichtpraktikum notwendig.

00:19:37: Das habe ich dann wie gesagt das erste Mal in Aachen gemacht und bin da eben so über die Großsportveranstaltungsschiene reingekommen.

00:19:46: Das ist mit dem Pferdessport zu tun natürlich für mich eine super tolle Sache gewesen.

00:19:50: Es war sehr außergewöhnlich meine Zeit dort.

00:19:52: also großen Dank an alle, die mich da supportet haben und mich auch in Verantwortung gebracht haben.

00:19:58: Das war eine mega geile Zeit!

00:20:01: War aber für mich auch klar.

00:20:02: ich hatte da ein Angebot für eine Ausbildungsstelle gleich im ersten Moment.

00:20:06: Irgendwie habe ich gefühlt, ne?

00:20:08: Ich will irgendwie noch ein bisschen internationaler erstmal gehen und hab dann mein Studium in Teilen in Heidelberg gemacht.

00:20:15: In Teilen war ich dann aber immer wieder unterbrochen in Aachen Und dann sollte ich fürs letzte Semester, musste ich in Heidelberg wieder andocken damit ich da einfach auch den Abschluss mache.

00:20:26: und ja war dann eigentlich auf dem Sprung in die USA.

00:20:30: Dann kommt die Liebe dazwischen.

00:20:32: das ist ja auch manchmal spannend.

00:20:34: und ja dann hat es mich tatsächlich.

00:20:36: in meiner Werkstudentenzeit wo ich im Golfklub in Sanktlin-Roth auch im Sportmanagement war kam es dann eben auch zur Initiative Anpfiff ins Leben bei der ich heute auch arbeite Und ich fand das damals sehr, sehr spannend.

00:20:50: Man war da gerade auch im Aufbau und hat da versucht ...

00:20:54: Ja, erzähl gern mal wie das alles entstand!

00:20:56: Ja also es war ... Anfangs Leben war damals schon eine Organisation die, sag ich mal gestartet hatte bei der TSG Hoffenheim, den Bundesligisten im Fußball.

00:21:07: Da war man sich sehr sicher dass man weiß okay viele Talente werden ja gar nicht am Ende den Weg in den Profifußball schaffen.

00:21:14: Sprich, hoffenheim hat sich da ganz klar schon positioniert und eine sehr starke Verantwortung in die Ausbildung der Jugendlichen gebracht.

00:21:21: Und hat klar gesagt wir müssen dafür sorgen dass sie eben nicht nur den Fußball im Kopf haben sondern auch schulisch beruflich sich ein zweites Standbein aufbauen.

00:21:29: Und wenn es dann klappt mit der Karriere, genau.

00:21:32: Also wenn's dann klappt mit der karriere ist top aber wenn nicht haben sie halt ein super Backup und das ist schon sehr außergewöhnlich mit welcher Stringenz und Konsequenz man dass auch durchgespielt hat oder letztendlich verfolgt hat und der Partner genau für diese Bausteine also für schuleberufe und soziale kompetenzen.

00:21:47: das war eben anpfiff ins leben.

00:21:49: nur dass wir über die jahre einfach so viele anfragen bekommen haben und vereinen nach diesem modell auch ihre ihre entwickelung machen wollten hat dazu eben geführt, dass man gesagt hat, man braucht irgendwo noch eine Verstärkung und da soll so ein bisschen der Blick zwischen Betriebswirtschaft, zwischen Vermarktung, zwischen Marketing aber auch Kommunikation um einfach neue Partnerschaften zu gewinnen.

00:22:11: Und ja das Puzzleteil hatte gefehlt und ich hatte das Glück, dass ich in meiner Zeit tatsächlich dem Herrn Hopp mehrfach über den Weg gelaufen bin als ich da im Golfclub als Werkstudentin gearbeitet habe.

00:22:22: Und eines Tages stand halt eben vor mir und meinte, er hätte da gehört.

00:22:27: Da gäbe es jemand junges Ambitioniertes und er könnte da jemand für die Organisation gebrauchen mit meinem Profil.

00:22:36: So kam dann auch eins zum anderen.

00:22:37: das ist nicht in den USA-Gängen und das ist am Ende der Entschlussverantwortung.

00:22:43: Siehe da ganz schön lange bin ich schon dabei mit vielen Möglichkeiten, die wir rechts und links geschaffen haben Auch der eigenen Entwicklung, das war mir immer wichtig.

00:22:52: Und dann hat er dich angesprochen und gefragt... Genau!

00:22:55: ...und was hast du gesagt?

00:22:56: Wir überlegen uns, wir melden

00:22:58: uns.

00:22:58: Spannenderweise also ich war zu dem Zeitpunkt tatsächlich in einer sehr privilegierten Situation und hatte mehrere Optionen unter anderem auch im Golfclub selbst im Eventmanagement zu bleiben.

00:23:10: Im Grunde hat er sich Konkurrenz im eigenen Haus gemacht Und ich fand irgendwie die Idee, wie es anfangs meinte.

00:23:16: So dieses Aufbauen und wirklich was entwickeln und zu sehen dass da so ein Unternehmergeist in einer guten Sache drin steckt das hat mich total fasziniert.

00:23:25: also sozusagen mein BWL-Studium mit der Idee dann auch irgendwas Gutes zu tun schon früh zu verbinden Das ist auch irgendwie ein Privileg.

00:23:32: und dann habe ich einfach die Chance ergriffen und ja hab das Angebot eben angenommen.

00:23:37: und da gibt es ja noch eine zweite Figur denn Herr Nagel dazu also der Zweite Gründer Und mit dem dann im Doh und dem Team, was schon da war und tolle Sachen gemacht hat.

00:23:45: Da einfach die Organisation auszubauen zu skalieren und noch mehr Wirkung zu erzeugen.

00:23:50: Das ist ja das Entscheidende, was wir tun.

00:23:53: Ja!

00:23:53: Und es ist ja auch eine super Gelegenheit.

00:23:55: also wann wird man mal von Herrn Hopp oder jemand aus dieser Liga angesprochen für ein Projekt?

00:24:00: Was man dann auch noch aufbauen kann?

00:24:02: ich meine dahinter Steckt für mich auch immer die Frage, woran erkennt man Gelegenheiten.

00:24:08: Man sagt so in Englisch Opportunity Nox?

00:24:10: Ja.

00:24:11: Man muss die Tür aufmachen.

00:24:13: Wenn man morgens um acht Uhr an der Mitgliederrezeption im Golfklotz sitzt und eben wartet bis die Mitglieder oder Kunden kommen und sich für den Tag auf dem Golfplatz vertreiben möchten, dann denkt man nicht an eine Chance, dass sowas vorbeikommt.

00:24:28: Hast du nicht mitgerechnet?

00:24:30: Hab

00:24:30: ich definitiv nicht mit gerechnet aber umso schöner ... Ja, dass ich das eigentlich schon immer so gerne gemacht habe.

00:24:36: Ich hab da auch gerne den Teil im Golfclub gemacht weil man einfach wirklich stets im Austausch mit Menschen war die irgendwo ja schon was erreicht hatten und auch da viele Vorbilder gesehen und es hat mich schon irgendwie inspiriert.

00:24:49: und wie gesagt sehr überraschender Moment muss ich wirklich sagen Ja, ich war tatsächlich erst mal sehr baff, aber gleichzeitig dann eben abends nach Hause.

00:24:58: Und dann sind ja oftmals so die Freund und Eltern eher die, was da gerade passiert wirklich?

00:25:05: Ich so, äh, ja!

00:25:07: Und dann ging es seinen Weg tatsächlich... Ganz gut, ja.

00:25:11: Wir hatten hier im Podcast übrigens mal eine Folge zum Thema Co-Working Spaces auf Golfplätzen.

00:25:17: Ah

00:25:18: okay!

00:25:19: Da war die Carolina Hinrichsen zu Gast ist jetzt auch schon ne Weile her.

00:25:22: aber interessant war da eben auch dass man Golf und Business irgendwie verbindet und das Leute die natürlich oft in Führungspositionen sind, die dann unterwegs sind eben auch nochmal für einen Caller in diese Golfblocks verschwinden können Diese Cubes.

00:25:38: Das war schon sehr interessant und zeigte eben auch die verschiedenen Möglichkeiten, die es dann so gibt.

00:25:42: Transportabel, ne?

00:25:45: Aber bei dir ging's dann erst mal weiter Richtung Anpfiff.

00:25:47: Erzähl doch mal wie du diese Organisation erlebt und kennengelernt hast und wie ihr sie dann auch weiterentwickelt habt.

00:25:53: Also zunächst als ich begonnen hatte... Ich glaube in Summe waren das circa acht fest angestellte Mitarbeiter und natürlich über die Vereine, die dazu kamen.

00:26:02: Auch noch Kollegenkreis mit Trainern und auch Lernbegleitern.

00:26:07: Aber die Grundidee war einfach.

00:26:08: man stand an einer Stelle wo man gesagt hat wir haben wirklich viele Nachfragen, viele Vereine wollen nach diesem Modell-Sportschulebruch soziales zu kombinieren auch ihre Arbeit machen und für die Jugendlichen da auch wirklich dasein.

00:26:22: Und man hat sich dann wirklich gefragt, wie kriegen wir das weiterentwickelt im Sinne von einer Skalierfähigkeit?

00:26:28: und da ging es darum erstmal viele Partnerschaften aus der Wirtschaft zu schließen mit neuen Stiftungen auch anzubandeln die das mitfinanzieren.

00:26:35: Aber halt letztendlich auch an jedem Standort so als jetzt.

00:26:38: zu Beginn war es dann ja drei Orte also Waldorf zu Zunhausen, dann kam es hier in Rot als Frauenförderzentrum dazu.

00:26:45: Das war meine erste Aufgabe, das Nachwuchsleistungszentrum sozusagen der TSG Hoffenheim Frauenmädchen und Frauenabteilung zu entwickeln.

00:26:54: Wenn man dann sieht, dass auch die TSG hier eine der ersten waren, die ihnen Frauen-Sport investiert hat.

00:26:59: Und das für uns gar kein Thema war, ob jetzt Mann oder Frau, sondern es einfach gesagt haben, jeder, der wirklich irgendwo möchte ... Das ist ja diese typische Diskussion, die gerade geführt wird mit der Lu Etna also aus den FC Union Berlin

00:27:13: und

00:27:13: glaublich.

00:27:14: Ich fand's ganz toll, dass sie gesagt hat, für Sie was nie Thema!

00:27:17: Und sie würde sich wünschen, wenn kein Redakteur oder Journalist mal wieder fragen würde, was es bedeutet, eine Frau im Fußball zu sein?

00:27:23: Also das finde ich schön, dass sie das so klar ausgesprochen hat.

00:27:27: Sie

00:27:28: ist natürlich die Erste und von daher gibt's viele Fragen.

00:27:31: aber ich hab auch diesen ganzen Shitstormen, diesen Hate überhaupt nicht verstanden.

00:27:35: Das jedenfalls noch sehr viel Aufbauarbeit notwendig auch gesellschaftlich.

00:27:39: ihr habt auch viel auf Bauarbeit geleistet.

00:27:41: Gib uns doch mal einen Einblick wie groß seid ihr?

00:27:44: mit wieviel Vereine arbeitet ihr?

00:27:47: Ja, also jetzt wir sind dieses Jahr für nur zwanzig Jahre jung.

00:27:50: Ich habe wie gesagt vor sechzehn Jahren bei Anpfiff gestartet.

00:27:53: da hatten wir eben zwei bzw drei Jugendförderzentren.

00:27:57: heute haben wir eine Basis dass wir sechzig fest angestellte Mitarbeiter sind in Vollzeit.

00:28:02: Wir haben in den entsprechenden Vereinen, also elf an der Zahl, wir drei Hundert Trainer anbestellt.

00:28:10: Das sind tatsächlich Trainer von tatsächlich der Papa, deine Jugendmannschaft trainiert und von uns gewisse Fort- und Ausbildung Lizenzen auch erhält bis hin wirklich junge ambitionierte Trainer die auch dann ihren Weg vielleicht in weitere Sphären der Bundesliga gehen möchten, die wir hier mit qualifizieren.

00:28:27: Und wir haben entsprechend hundertzwanzig Lernbegleiter.

00:28:30: Das sind Referendare, das sind Studenten und das sind aber auch wirklich Lehrkräfte an verschiedenen Hochschulen oder Universitäten oder auch Schulen aus der Region die uns dann eben auch im Betreuungsmodus helfen Kindern- jugendlichen hier im Verein zu unterstützen.

00:28:44: In Summe betreuen wir jeden Tag drei tausend fünfhundert Kinder Jugendliche mit diesem Personal Und das heißt eben, dass die Kinder ganz klar in erster Linie zum Fußball, zum Eishocken, zum Golf und zum Handball hier zu uns kommen.

00:28:58: Aber halt immer dieses Allround-Paket dabei haben.

00:29:01: Also schulische Förderungen in Anspruch nehmen dürfen können, die berufliche Orientierung ganz wichtiger Baustein also diese was wir vorhin hatten mit der Orientierungslosigkeit, die stark zunimmt und was es für Möglichkeiten aus viel zu vielen Optionen gibt.

00:29:15: das ist ein Thema was wir sehr systematisch die zwei Jahre vorm Schulabschluss mit an die Hand nehmen die Jugendlichen in Praxiseinsichten geben.

00:29:22: Das Partnernetzwerk aus der Wirtschaft eben auch unterstützt mit speziellen Programmen da frühzeitig irgendwie Einblicke zu erhalten, bis hin dann eben zur Ausbildung.

00:29:32: Ja und die Sozialkompetenzen werden auch über ganz viele Projekte gemacht wo wir immer wieder mit auch verschiedenen anderen Personengruppen sei es Senioren, sei es Menschen mit Behinderungen, sei das Obdachlosen also ganz viele gesellschaftliche Einblickel und Begegnung schaffen genau.

00:29:48: Das ist mal so das Kern-Element und über die Jahre hat sich eben auch noch eine Vereinsberatung entwickelt.

00:29:55: Auch ganz wichtig, weil wir einfach natürlich nicht selbst noch mehr Personal im Sinne des direkten Einsatzes fördern können sondern wo wir Vereine uns klar mit einer Beratungsmannschaft auf dem Weg machen und Vereine nach diesem Modell beraten an die Hand nehmen wie sie ihre Vereine eben zukunftsfit machen.

00:30:10: und da geht es uns vor allem darum die Menschen Also die Ehrenamtlichen da auch zu stärken und zu qualifizieren.

00:30:15: Und ihnen die richtigen Tools, vor allem Bestärkungen auch zu geben.

00:30:20: Genau!

00:30:20: Die sind ja alle mit Leidenschaft dabei.

00:30:22: also wer sich ehrenamtlich engagiert dann vielleicht sogar noch im Vorstand das ist damit viel Herz und emotional investiert.

00:30:31: in der Regel ich kenne es hier auch.

00:30:33: gleichzeitig ist es auch oft so wie ich es kennengelernt habe dass das Geld knapp ist und dass man dann eben schauen muss wie man's macht.

00:30:41: Wie ermöglicht ihr denen denn eine Zusammenarbeit mit euch?

00:30:45: Ja, also so die Quintessenz ist tatsächlich wenn die Vereine zu uns kommen.

00:30:48: Also entweder fehlt uns Geld oder es fehlt uns das Ehrenamt und wir sagen... Wir setzen halt ganz klar an einem professionellisierten Ehrenamt auch an und helfen dann wirklich die Menschen in verschiedenen Beratungsprojekten als Verein, dass man meistens als Mannschaft unterwegs und kann sich in verschiedene Projekte bei uns einbuchen.

00:31:07: Die Projekten sind alle kostenfrei, aber mit dem Hintergrund, dass entweder eben verschiedene Stiftungen oder auch die Diplomop-Stiftung selbst bzw.

00:31:14: auch die Wirtschaft diese Projekty fördert weil es hat natürlich einen absoluten Benefit wenn ich regionalen Projekt unterstütze was in meinem direkten Umfeld von der Firma liegt.

00:31:25: da habe ich das Thema, dass die Mitarbeiter davon profitieren, weil vielleicht genau ihr Verein mit den Jugendlichen, mit den Kindern die sie dort haben als Mitgliedern auch profitiert ist seiner Entwicklung.

00:31:35: Und auf der anderen Seite ist es auch eine wirkliche Plattform fürs Recruiting, auch da entwickelt sich der Verein mehr und mehr hin für Unternehmen.

00:31:43: Ich glaube, Summa-Summarung ist einfach wichtig zu wissen – jeder Verein hat am Ende so ein Potpourri an ähnlichen Herausforderungen.

00:31:51: Was wir halt ganz klar machen, ist auch Vereine zusammenbringen mit anderen Vereinen, also mit anderen vereins Vertretern.

00:31:57: Man kennt das, man hat oft seine hektische Vereins Aktivitäten, die man schnell erledigen muss.

00:32:03: Aber hat eigentlich wenig Zeit nach rechts und links zu gucken, weil ja alle unter Druck und viel Feuer haben.

00:32:09: Und das ist was wir ganz klar machen, dass wir die Menschen zusammenbringen.

00:32:13: Man redet über dieselben Herausforderungen und man vernetzt sich, man teilt plötzlich Ressourcen.

00:32:18: also wirklich der Aufsitzrasenmäher wird plötzlich an drei Vereine verliehen und man macht damit sogar wieder ein bisschen Geld.

00:32:26: Die anderen Vereine sind dankbar, dass sie keinen eigenen kaufen müssen.

00:32:29: Solche Dinge entstehen aus so ganz... banalen Begegnungen, aber am Ende reden.

00:32:34: Es ist ja immer hilfreich reden miteinander Aber wir machen auch sehr strukturelle Förderung.

00:32:40: Also, wir haben gerade das jüngste Projekt aufgesetzt wo Jugendliche einen Bildungsraum im Verein erhalten sollen also von Eicherustikal wie man es so kennt mit den Teflchen an der Wand.

00:32:51: Der wird über zwei Jahre, wird einerseits Geld gegeben um diesen Raum umzugestalten modern einzurichten was wirklich der Vereinen als Gesamtleistung tätigen muss.

00:33:01: Auf der anderen Seite erhält der Verein auch eine Bildungsgutscheine von uns.

00:33:07: wie man fülle ich diesen Raum mitleben, wie kann ich mein Ehrenamt beleben?

00:33:11: Wie kann ich diesem Raum auch für Kinder und Jugendliche dann auch inhaltlich gestalten.

00:33:15: Dass dort auch was stattfindet, was eine Bildungskomponente auch wieder innehat.

00:33:19: Und ja also diese beiden Elemente zusammen das ist der Wahnsinn.

00:33:24: wir haben da die letzte oder vielmehr die erste Runde.

00:33:26: zwanzig Vereine begleitet über zwei Jahre Was da alles passiert, also von Mitglieder zu wechseln.

00:33:32: Von Sponsoren die sich plötzlich weil das Konzept stimmig ist viel mehr dafür interessieren dort zu unterstützen.

00:33:37: Also die Wirkungen wirklich sehen anstatt irgendeine Bande nur zu unterstützen.

00:33:40: und eine Logopresenz.

00:33:43: Ich find's großartig, wenn man überlegt, dass in Deutschland sich knapp dreißig Millionen Menschen ehrenamtlich engagieren.

00:33:50: Natürlich nicht mehr so

00:33:51: richtig... In Deutschland ist schon krass

00:33:52: oder?

00:33:52: Auch im Internationalen

00:33:53: Vergleich!

00:33:53: Genau.

00:33:54: aber es verändert sich halt wie man sich engagiert.

00:33:57: Man engagiert sich mehr punktuell eher mal temporär.

00:34:00: Man verpflichtet sich nicht mehr klassisch, wie man das kennt.

00:34:03: Man is einmal Vereinsmeier und dann ist man immer und durchgängig.

00:34:07: Sondern da muss halt auch der Verein seine Strukturen anpassen, dass das attraktiv bleibt und dass er da irgendwo vielleicht kleinere Aufgaben verteilt.

00:34:14: Weil das ist natürlich auch häufig so, dass wir im Erndamt extrem viel Haftungsthemen haben.

00:34:20: Also das kann kaum jemand, der sagt, der will sich freiwillig engagieren, kann es kaum bewältigen oder kaum diese Haftungslast tragen.

00:34:26: Und das schreckt natürlich auch ab.

00:34:28: Wir sind typisch Deutsch auch sehr bürokratisch und sehr haftungsgetrieben.

00:34:33: Das müsste man letztendlich auch noch mal aus politischer Sicht besser.

00:34:37: besser betrachten, genau.

00:34:38: Aber es gibt so viele spannende Felder wo vielleicht heute die Politik noch nicht bedient oder sich zurückzieht und die natürlich dann auch eher privatwirtschaftlich oder aus der Zivilgesellschaft unterstützt wird.

00:34:50: per se eine gute Sache dass wir so gemeinschaftlich aktiv sind aber aus meiner Sicht auf Dauer nicht tragfähig das unsere Gesellschaft alles mehr und mehr auch aufnimmt.

00:35:02: da müssen doch bessere Strukturen geschaffen werden.

00:35:04: Wir glauben halt klar dass irgendwie so das invest in Beton im Sinne von neuen Sporthallen cool ist, alles richtig und wichtig.

00:35:11: Aber es geht eigentlich um die Befähigung und Stärkung der Menschen, dass auch das Ehrenamt am Ende nicht ausbrennt unter aller Last.

00:35:17: Ja

00:35:18: genau!

00:35:19: Und ich glaube, das Ehrendamt, das ist auf so vielen Ebenen wichtig ne?

00:35:23: Das ist auch für unsere Demokratie am Ende wichtig weil Menschen begegnen sich da.

00:35:27: unterschiedliche Menschen kommen zusammen und wollen was bewegen.

00:35:30: Was gibt's Schöneres?

00:35:32: Hab das oft erlebt bei uns zum Beispiel, bei den Eisbademeisters.

00:35:35: Da kommen immer wieder unterschiedliche Menschen zusammen und ja wir sammeln dann Spenden und obwohl wir noch kein Verein gegründet haben... Wir arbeiten dann immer lieber mit Vereinen zusammen.

00:35:46: Das sind wir wieder

00:35:47: bei der Myrokratie.

00:35:50: Ja

00:35:50: genau!

00:35:50: Dann brauchst du halt wieder ein Vorsitz und einen Protokollanten und wir suchen uns dann lieber Vereine für die wir das tun und wir sind am Ende auch so'n Mix.

00:35:59: Also wir machen was, das Eis baden da geht zum Storytelling Community Building und Fundraising.

00:36:04: Und dann sorgen wir am Ende dafür dass es gut klappt.

00:36:08: also wir arbeiten wie gesagt mit Vereinen zusammen und die sind dann oft auch schon geübt darin.

00:36:14: bei uns war's wirklich so dass da auch enorme Summen zusammengekommen sind.

00:36:18: Wir haben ja im ersten Jahr in zwei Monaten zehntausend Euro gesammelt, bis heute seventy-fünfzehnteusend Euro.

00:36:25: Wir haben's mal überschlagen und das alles über Social Media ... Krasser!

00:36:31: Ich glaube, dass man da auch so viel nutzen kann für den Job, was wir zum Ehrenamt lernen.

00:36:36: Das befruchtet sich sogar in beide Richtungen?

00:36:39: Ja, aber gleichzeitig ist es halt wunderbar, wenn dieses Ehren ... Amt, dass das eine Ehre ist auch von anderen Seiten entsprechend geerrt und gewertschätzt wird.

00:36:48: Das wäre gut, ja?

00:36:49: Und da sehe ich auch noch einfach Luft nach oben aber auf guten Wege immerhin.

00:36:53: und ich glaube so diese Privatinitiativen jetzt auch ab wie an für Fins Leben... Wir tun das schon ganz gut daran, dass wir trotzdem den Schulterschluss sehr zur Wirtschaft, zur Politik.

00:37:03: Also eigentlich alle Sektoren auch zusammenbringen weil aus meiner Sicht ist nur über Kooperation fortschritt möglich.

00:37:09: also es schafft jetzt in der heutigen Welt keiner mehr irgendwas im großen Stealer alleine schon.

00:37:14: daher finde ich das ganz wichtig.

00:37:16: und ja ich habe auch gemerkt die Jugendlichen, man spricht immer so pauschal über sie die Jugendlichen.

00:37:23: Die Jugend von heute?

00:37:24: Ja,

00:37:24: die Jugend von Heute aber ich kann das absolut überhaupt nicht nachvollziehen.

00:37:28: also vielleicht muss man einfach den Sport wieder noch stärker auch in der Gesellschaft verankern.

00:37:34: Also zum Beispiel Schulen tun sich ja unglaublich schwer.

00:37:36: es fehlt jede Menge sportlehrer Sportstunden fallen aus Es gibt keine richtigen Sportinfrastrukturen mehr.

00:37:43: und um die Schulen gerade Berliner Kreis ist ja fürchterlich was an dem Sportinfraktur da ist Wenn man sich überlegt, was der Sport auch fürs Lernen bedeutet.

00:37:54: Nämlich extrem viel positive Kognitionen das ist auch nicht zu unterschätzen.

00:37:58: also da gibt es genug Anlass zu sagen man bringt den Sport eigentlich schon ganz früh wieder in die Kinderwelt und Jugendwelt rein und dann hätten wir deutlich weniger Herausforderungen mit uns haben.

00:38:12: Und es muss auch bezahlbar sein ne?

00:38:14: Nicht jeder kann sich ja heutzutage auch eine Mitgliedschaft

00:38:16: an jedem

00:38:16: Verein leisten.

00:38:17: aber es gibt vielleicht Sachen Die sind dann auch eher möglich, wenn ich jetzt aber reiten will.

00:38:23: Das können dann halt nicht alle machen.

00:38:26: Auch

00:38:27: vielleicht ein Thema das man sich mal anschauen müsste was mich noch mal interessiert.

00:38:31: Also niederschwelliger Zugang

00:38:33: genau.

00:38:34: Was mich aber nochmal interessiert wir haben so ein bisschen geschaut um deine Geschichte wie du dich entwickelt hast.

00:38:40: Jetzt bist du mittlerweile in der Führungsposition auf ganz vielen Feldern tätig, nach innen aber auch noch außen natürlich.

00:38:46: Was hat dir geholfen als Führungskraft wirksam zu werden?

00:38:52: Tatsächlich... Ich wurde ja sehr früh ins Kaltführungswasser geworfen also ich habe schon mit knapp einundzwanzig zweihundert Menschen sozusagen im Team gehabt und Das hat sich oft weitergezogen, dass ich bei vielen Themen immer die Jüngste war.

00:39:09: Also das hatte ich immer so das Küppenmodus.

00:39:11: Dafür hat man natürlich auch immer ein bisschen Freiraum gehabt, aber ich glaube einfach ... Ich hab mich stärker und stärker zum Teamplayer entwickelt.

00:39:19: Also ich glaub das war erst mal ganz wichtige Erkenntnis.

00:39:21: Ich hatte früher oft die Idee, ich muss alles alleine schaffen...

00:39:25: Das ist ein absoluter Klassiker!

00:39:25: Und wenn ich nicht alleine schaffe?

00:39:26: Ist es eine typische Späche?

00:39:28: Man möchte sich und

00:39:28: anderen zeigen dass man's kann und dann merkt man aber ich schaffs vielleicht gar nicht.

00:39:33: Man muss auch gar keinen beweisen, dass ich alles

00:39:35: kann.

00:39:35: Aber dieser Erkenntnis kommt ja häufiger erst viel später.

00:39:39: Ich denke, dass ich das ganz gut geschafft habe weil ich doch sehr viel und gut kommuniziere und immer irgendwo in Vertrauensvorschuss den Menschen mit denen ich arbeite auch voraus bin.

00:39:52: also sprich mir ist ganz wichtig, dass jeder seine Entwicklung bekommen kann.

00:39:56: Also ich hab sehr früh bei Anpfiff dieses Thema Entwicklung meines Teams in Vordergrund gestellt, also selbst wenn man seine Karriere bei uns in einer recht flachen Struktur eben jetzt nicht bis die nächste Karriereliter bis ans Ende durchklettern kann war mir immer wichtig dass ich jeden Menschen sage ich mal eine Art fachliche aber auch eine persönliche Entwicklungskurve ermögliche.

00:40:19: die er selbst mitgestalten kann.

00:40:20: Das ist mir auch wichtig, das lässt sich natürlich vielleicht auf der Ebene wie wir arbeiten mit diesem Anspruch zwischen Wirtschaftlichkeit aber trotzdem irgendwo auch dem sozialen Gedanken ganz gut ermöglichen.

00:40:32: Dennoch also die Kultur von Herrn Hopp, die durchgebracht, die auch durchscheint tatsächlich.

00:40:37: Also dieses Macht versucht es besser zu machen, versucht noch besser zu werden macht Fehler probiert es von neuem, wenn's sein muss und erscholt euch nicht vor Fehlern.

00:40:48: Das ist natürlich auch was, was man sich selbst und ... Ist

00:40:51: das denn so ein bisschen der SAP-Skript bei euch?

00:40:53: Ja also ich würd wirklich sagen dieses Thema Vertrauen, das war mir sehr prägend dass er da recht frühm vielen Menschen einfach auch Verantwortung übertragen hat.

00:41:04: Und gleichzeitig aber natürlich auch viel gefordert worden ist.

00:41:07: Ja

00:41:07: das wollte ich grad sagen ne.

00:41:08: Es ist ja nicht nur mach mal irgendwie sondern

00:41:11: bitte liefert

00:41:12: dann auch

00:41:13: Genau, aber immer mit dieser Idee von Unternehmertumverarbeit.

00:41:19: Es wird zwangsläufig kommen, dass man an Grenzen stößt oder abbiegen muss in eine andere Richtung gehen muss und von seiner Strategie ein Stück weit.

00:41:27: auch eine Variation wieder ableiten muss und dieses Vorbild dann gleichzeitig auch Mensch zu sein.

00:41:33: Und Fehler auch zuzulassen, man sollte ihn halt nur einmal machen als Grundregel den Fehler aber per se war das Zugewandte eigentlich das Entscheidende.

00:41:42: also dass man immer gesagt hat man ist klar dem Thema zugewandt man ist dabei irgendwo sich zu optimieren Man hatten hohen Anspruch Man hat gewisserweise auch das Vertrauen, dass man in einem Umfeld agieren kann.

00:42:00: Und dann geht man natürlich auch ein Stück weit weiter.

00:42:02: Wenn man weiß, da hat man den Rücken auch gestärkt.

00:42:04: Selbst wenn es nicht ganz so war vielleicht wie man sich das ursprünglich gedacht hat.

00:42:09: und ja ... Kannst

00:42:11: du denn mal einen Fuck ab mit uns teilen?

00:42:14: Gibt's eine Story wo du sagst, das hat gar nicht funktioniert aber da haben wir vielleicht gerade viel draus gelernt.

00:42:24: Also wir hatten tatsächlich mal die Bemühungen jetzt vor den letzten Jahren, dass wir dieses Skalierungsthema von Anpfiffensleben vorangebracht haben.

00:42:32: Also sprich aus der Region hinaus außerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar wo so unser Heimat sitzt hat uns natürlich auch zu langen Zeiten niemand gekannt weil wir hatten jetzt auch kein Marketing bechehen klassischen Sinn oder ähnliches.

00:42:46: Und wir hatten uns über eine Skalierungsstrategie verständigt, zum Beispiel über so Hubs wie man das oft kennt.

00:42:52: Aus der Start-up-Feld

00:42:54: ja?

00:42:55: Wir waren super davon überzeugt dass es auch genau das Modell sein kann für uns.

00:43:00: aber dann kommt man ganz schnell an so Regionalitäten wenn ich sie jetzt mal schwaben baden und kur wo wir gemerkt haben, die ticken anders.

00:43:09: Die organisieren sich anders und denken das anders.

00:43:13: Da waren wir natürlich auch schwer enttäuscht, dass wir so ein bisschen aus unserer Welt nicht weiter kamen ... Ja?

00:43:21: Und was loslässt

00:43:22: denn?

00:43:22: Es ist kein klassisches Beispiel von Wir haben eine gute Idee und würden sie gerne auf die Straße bringen versus die da draußen haben vielleicht ne andere Idee.

00:43:31: Vielleicht sollten wir erst mal die fragen!

00:43:35: Ja, wir waren da schon ein Stück weit aktiv und dachten ja so für einzelt wird der ganz gut angenommen.

00:43:39: Aber dann doch noch irgendwie eine gute Kollegin, die liebe Simone ist immer so wie gehen dahin wo die Energie ist?

00:43:47: Und wo Energie fließt?

00:43:49: und das ist definitiv ein gutes Credo für jeden, der was machen möchte.

00:43:53: Ich glaube es lässt sich wenig erzwingen auch wenn man mit viel Start-up und Investoren und ähnlichem auch irgendwie in den Markt pushen kann.

00:44:00: ich glaube dennoch daran dass man sehr gut hinschauen sollte wer auf der anderen Seite ist und wieviel Energie einem da entgegen gebracht wird für dieses Thema genau.

00:44:09: Am Ende braucht's die Collaboration Die Zugewandtheit auch von der anderen Seite.

00:44:15: Deswegen also die Gründermentalität, ich habe ja dann auch die Beratung mitgegründet und wir haben ausgegründete an der Stelle.

00:44:21: Ich hatte auch da vorhin Start-up im Bereich eben Sportfan und Data Management und wie das ganze Thema vielleicht so die Fanbase weg von einer Betrachtung als Fan eine Einzelne oder Individualsportart hinzu.

00:44:33: Ich bin Sportfan, so mich selber gesehen hab.

00:44:36: Auch da mussten wir Learnings machen was die Daten und entsprechenden Commercials... Also, man lernt durch den Reitschutz habe ich viel gelernt im Sinne von eigentlich gibt es mehr schlechtere Tage.

00:44:48: Im Sinne wo du nicht gewinnst und das sich vor Augen zu halten trotzdem weiterzumachen und immer wieder aufzustehen.

00:44:56: Das ist glaube ich auch super wichtig dass man da sich auch nicht selber so arg hast teilt weil das kann ich auch nur sagen das hat mich natürlich auch ein bisschen mein Selbstdruck mich dann ins Burnout geführt irgendwann vor vor einigen Jahren mit zu vielen Ambitionen, so viel Ansprüchen an sich

00:45:11: selbst.

00:45:11: Ja das hört sich schon auch nach sehr vielen Spielfeldern an auf denen du da unterwegs bist und die

00:45:18: Beschäftigten ein- dann ja auch.

00:45:19: Das ist ja nichts was man irgendwie abends auf Knopfdruck ausschalten kann oder wie ist das bei dir?

00:45:24: Nee es war definitiv ein Learning gewesen.

00:45:28: ich habe heute zwei parallele Welten im Sinne von der Arbeit früher war das teilweise vier oder fünf also mit meiner Dozentenstelle Ja, verschiedenen Startups und Aufsichtsrat-Posten.

00:45:41: Und ich muss sagen, mein Learning war sich einfach wieder ein Stück weit mehr bei sich zu sein.

00:45:46: Die Gelegenheiten, die voll recht so längst häufig kommen, die mal früher einzuordnen, ob sie wirklich nicht auch nein sind.

00:45:53: Dann

00:45:53: ist ja die große Frage, worauf soll das einzahlen?

00:45:57: Also da kommt eine Gelegenheit und die ist interessant!

00:46:01: Wenn dann noch Neugier da ist und wenn es irgendwie kitzelt ... Was ist denn hinter dieser Tür?

00:46:07: Aber am Ende wäre es natürlich gut, wenn man irgendwie so ein Ziel hat.

00:46:11: Wenn man eine Richtung hat in die man gehen will und ich glaube dazu muss man auch erst mal in einen Reflektionsprozess kommen.

00:46:18: Und der wird manchmal wiederum erst angestoßen, wenn das einem mal nicht so gut

00:46:22: geht?

00:46:22: Absolut!

00:46:23: Da bin ich komplett bei dir.

00:46:24: also...wenn man so will ist ging auch irgendwo immer vorwärts.

00:46:28: Ich habe die ersten Studiengänge an verschiedenen Hochschulen mitentwickelt zum Thema Nachhaltigkeit oder CSR Management der Aufsichtstrepposten A und B. Es kam einfach vieles, was mir in die Hände gefallen ist.

00:46:41: aber wirklich dann zu schauen dass man immer bei sich ist und bei seinen Werten und Zielsetzungen.

00:46:46: also das ist natürlich auch so ein kleiner... Kleiner Balance-Akt, das kann ich auch sagen.

00:46:52: Es weiß jeder der hier zuhört dass es nicht einfach ist.

00:46:55: Auch nein zu sagen und zu Dingen die erstmal gut aussehen.

00:46:58: Und wir sagen immer wir wollen in Chancen denken aber trotzdem können wir auch nicht alle Chancenen angehen.

00:47:04: man muss sich fokussieren

00:47:06: vor allem Man kriegt es ja auch zurückgespiegelt.

00:47:09: Der eine sagt, das ist mental nicht gut oder der Körper zwickt an manchen Stellen.

00:47:14: Man hat genug Signal.

00:47:16: Ich hab sie lange überhört, weil im Reitsport sagst du zu häufig, dann steigst du trotzdem aufs Pferd wenn's dir heute nicht so gut ist muss ja bewegt werden und so.

00:47:24: Also ich habe weit drüber über meine Grenzen das gemacht bis dann wirklich meine Beine gesagt haben Sie möchten nicht mehr laufen.

00:47:30: von daher ... Ich hab das volle Programm mitgenommen über drei Monate bis ich dann nach einer gewissen Zeit, sag' ich mal wieder gut gehen konnte.

00:47:38: Aber das war wirklich so.

00:47:40: der Körper, sagte du... Und

00:47:41: was hast Du verändert danach?

00:47:44: Also auch tatsächlich spannend die ersten zwei Jahre wo man noch gar nicht auf der Höhe war sondern man hat zwar schon wieder gearbeitet aber alles mit ganz viel Reflexion.

00:47:52: immer wieder gucken also da auch Freiräume bekommen zu haben und zu sagen heute mache ich mal nochmal eine Pause mehr Das war enorm wichtig.

00:47:59: Da bin ich auch sehr dankbar, meinen Hauptarbeitgeber anpfiffensleben, dass man da viel Rücksicht genommen hat und mir die Sicherheit gegeben hat.

00:48:06: Ich komme wieder auf meine Führungsposition zurück.

00:48:09: Mein Team hat unglaubliches geleistet und hat natürlich für sich einen Entwicklungsschritt durchgemacht.

00:48:14: Jeder für sich sagt er hatte Dinge gelöst, die vielleicht vorher nicht auf seiner persönlichen Agenda standen.

00:48:20: Und für mich persönlich was ich jetzt anders mache... Ich wege tatsächlich ab.

00:48:26: Also ich hab immer noch diesen Impuls in mir, auch wenn ich therapeutisch hart an wie gearbeitet habe, dass sich irgendwie so ein bisschen dieses Ziel streben und immer weiter und mehr also diese Grenzen setzen.

00:48:36: Das das habe ich mir wirklich regelmäßig im drei Monatszyklus vorgenommen, dass ich so eine Reflektionstag habe wo ich sage nicht jetzt schon wieder die nächste Gelegenheit annehmen oder ähnliches.

00:48:47: Ja natürlich auch der Ausgleich.

00:48:48: Ich bin dann wieder zum Pferd gekommen als ich mit dem Reitsport komplett aufgehört mit dem reiten auch und habe jetzt nach zwanzig Jahren mich wieder an das Thema gewagt.

00:48:58: Und bin wieder mit Pferd zu, gange und reite auch meine ersten Turniere wider.

00:49:03: aber es ist hart weil der Körper noch ganz alte Muster abruft.

00:49:07: also Leistungsdruck ganz schnell abruf und da geht's jetzt halt viel auch drum.

00:49:12: Ausgleich zu schaffen Freizeit mehr Reisen also Möglichkeiten des Ausgreichs auch zu schaffen dass man nicht wieder in die alten Muster zurückfällt.

00:49:20: Das ist Arbeit aber die sich lohnt definitiv.

00:49:24: Was ist denn Arbeit für dich?

00:49:25: Welchen Stellenwert hat es, was bedeutet das für Dich?

00:49:28: Naja ich finde Arbeit ist für mich dann Arbeit wenn sich's nicht danach anfühlt.

00:49:35: Also ich finde... Ich möchte nicht als Worked Life Balance das definitiv nicht aber ich möchte irgendein Bohnen stückweit die Wertschöpfung für mich haben, dass ich am Ende des Tages heimgehen sage.

00:49:50: Ich habe jetzt hier wirklich was vorangebracht, sei es für mich aber noch viel mehr für andere.

00:49:55: und wenn ich da zufrieden in den Spiegel schauen kann dann hab' ich das Gefühl, ich habe einen guten Job gemacht, ja genau!

00:50:03: Da ist immer noch eine Nuorse die so offen ist weil der Ärger jetzt noch da ist auch irgendwie noch mehr zu bewegen.

00:50:10: Am Ende des Tages ist, wenn ich die Kollegen wirklich so unterstützen konnte, dass sie einen geilen Job gemacht haben und wir alle irgendwo die Wirkung erhöht haben.

00:50:18: Dann ist die Arbeit gut gewesen.

00:50:20: Und

00:50:21: Richtung Zukunft geschaut.

00:50:22: hast du dir noch ein paar Ziele gesteckt?

00:50:25: Nimm uns mal rein!

00:50:26: Hast du eine Vision?

00:50:28: Deutschland ist groß, die Dachregion ist groß...

00:50:32: Also wir haben ja aktuell so um die sechsten Achtzigtausend Mitglieder in Vereinen.

00:50:36: Das ist

00:50:36: schon stark!

00:50:37: Ist schon richtig cool, da hat auch der DSB echt gute Zahlen vorgelegt und Unkerschluss es hat aber damit auch ganz viele Herausforderungen fürs Ehrenamt.

00:50:47: Weiß fehlt weil die Vereine damit überlastet sind.

00:50:50: und wenn ich mir vorstelle dass wir jeden dieser ehrenamtlichen irgendwo einen eine Stärkung ermöglichen können, wie sie ihren Job, ihren Ehrenamt auch besser und erfüllter.

00:50:59: Und vor allem mit weniger Reibung und weniger diesen... Ich raufe jetzt schon zum zwanzigsten Mal die Haare zusammen und so dass wir das alles irgendwie loswerden um Ende ganz viele Menschen irgendwo im Rahmen unserer Gesellschaft auch irgendwo einen Ehrenant ausüben können, die das erfüllt.

00:51:20: Ja es sollte erfüllen!

00:51:21: Und ich finde, das ist ja auch der Ursprungsgedanke von New Work.

00:51:25: Das ist bei dieser Philosophie so... Eigentlich ging es ja darum, dass man geschaut hat was läuft eigentlich schief.

00:51:34: Warum ist das für viele wie eine milde Krankheit?

00:51:38: Und warum hätte eigentlich aber das Potenzial Menschen zu stärken?

00:51:41: und wie könnte das gehen?

00:51:42: Also es geht doch darum, Potenziale zu entdecken und zu entfalten.

00:51:46: Aber dazu muss man auch an die richtigen Stellen kommen.

00:51:48: Man braucht auch Menschen, die an einen glauben und einem was zutrauen.

00:51:53: Die vor allen Dingen am Ende des Tages einstärken.

00:51:55: und deswegen finde ich schließlich der Kreis sehr schön dass wir jetzt über dieses buzzword New Work gar nicht lang reden müssen.

00:52:02: Es geht auch euch darum Menschen zu stärken Und dadurch eine Wertschöpfung auch für Unternehmen und für Vereine hinzubekommen.

00:52:08: Und das, finde ich, greift ja hier schön ineinander?

00:52:10: Ja es ist gut zusammengefasst.

00:52:12: also am Ende ob's der junge Mensch ist oder ob es der ehrenamtliche Senior ist.

00:52:18: Egal!

00:52:18: Am Ende gehts drum.

00:52:19: wir alle in unserer Gesellschaft leisten einen Beitrag zu unserem Miteinander und wenn wir das alle so hinbekommen dass jeder gerne macht und den anderen auch sieht.

00:52:29: Also ich find' das ist auch mehr und mehr ein Thema natürlich viel bei sich ist.

00:52:34: Das bringt auch diese Situation in der Weltlage mit sich, dass man da schaut wie man sich selber gut stärken und durchmanövrieren kann.

00:52:43: Aber am Ende, wenn man es schafft, gleichzeitig noch ein bisschen den anderen gegenüber mehr zu sehen und da auch hinzuhören... Allein das fängt ja manchmal mit der kleinen Frage an die nicht nur so belanglos ist.

00:52:54: Wie geht's dir denn?

00:52:55: Sondern die wirklich ernst gemeint ist und fand ich ganz schön.

00:52:58: eine Freundin gesagt hat frag doch einfach mal Wie hast du denn geschlafen?

00:53:03: Und damit ist ja schon mal die Frage ganz anders gestellt als

00:53:05: ... Wenn man die Frage nur so ein bisschen dreht oder mal zwei Wörter anerstellt, dann ergibt sich gleich ein ganz anderes Ergebnis.

00:53:13: Das hier auch im Podcast

00:53:15: immer wieder so die

00:53:15: Erfahrungen, die ich mache.

00:53:17: Das öffnete Türen und einzelne Wörtern bringen andere Wege zu anderen Tüern.

00:53:24: Ganz

00:53:24: anderer Tür!

00:53:27: Aber

00:53:27: es braucht auch eine gewisse Aufmerksamkeit für das Gegenüber, damit die Frage gut ist und man dadurch etwas anregt.

00:53:40: Ich glaube, dass diese Quintessenz, ob es dann Führung ist oder weiter wirken bei Anpfiff ist, geht immer darum sich ein Stück weit den Perspektivwechsel auf den einzulassen und den anderen im Blick zu haben.

00:53:55: Ja, ich glaube das allein schon auch als Spiegel für sich selbst ist es ja auch immer wunderbar.

00:54:02: Ich fand zum Thema New Work ganz viel... Da habe ich mich oft gefragt wie sieht das jetzt mit KI aus wenn auch die KI-Assistenten oder Menschen sich KI Beziehungen irgendwie aufbauen und ihren KI Freunden im Austausch kommen?

00:54:16: Es ist halt vielleicht ein Übungsfeld aber es kann niemals die ganz persönliche Begegnung irgendwie ersetzen und damit auch das, was wir alle brauchen.

00:54:25: Also den Bezug zum Austausch zur Sozialisierung.

00:54:30: also von daher ja bin ich komplett dabei, dass so ein bisschen mehr... Aber auch

00:54:33: im Verein wird KI in Robotik ja einiges ersetzen?

00:54:37: Also den Rasenmäher, den kennen wir schon, da brauchen wir niemanden mehr.

00:54:40: Der braucht es ja!

00:54:41: Das bleibt auch spannend, was sich dann noch so tut.

00:54:44: Zum Schluss würde mich nur mal interessieren, was hilft dir denn so viel zu wuppen und den Überblick zu behalten, also so hands on.

00:54:51: Wie organisierst du dich in deinem Tag?

00:54:53: Welche Tools nutzt du?

00:54:54: Hast du irgendwelchen Techniken die dir helfen?

00:54:56: Also ich bin noch in so einer hybriden Situation unterwegs, dass ich tatsächlich ganz gerne mein kleines Notebook also mein schriftliches Paper dabei habe.

00:55:06: Und was ich als Routine auch erarbeitet hab ist das sich so gut wie regelmäßiges schaffe wirklich abends meine kleine Zusammenfassung vom Tag zu machen und auch daraus abzuleiten, was es für den nächsten Tag wirklich das Wichtigste auf was will ich mich fokussieren?

00:55:21: oder wo finde ich noch ungeklärte Dinge, die ich aus der Welt räumen möchte.

00:55:26: Das ist auf alle Fälle so.

00:55:27: auch die Kognition von wirklich runterschreiben das ist das, was mir einfach enorm hilft.

00:55:32: also Ich bin besser darin Auch wenn es natürlich ... Der Transfer irgendwann ins digitale schafft.

00:55:38: aber dieses erste Mal einfach das Wort runter schreiben oder die Aufgabe runterscheiden Das hat für mich eine super Übertragung von der Hand in den Kopf.

00:55:47: Das ist auf alle Fälle ein ganz wichtiges Thema.

00:55:49: Ich versuche wirklich in diese Ruhe zu kommen über Yoga, das hilft mir enorm irgendwo Klarheit und Überblick zu wahren.

00:56:01: Und was ich ganz gerne mache ist dass ich es auch einspreche, also das Schreiben und auch das Sprechen irgendwo in eine Aufnahme und die dann als KI-Zusammenfassung entsprechend nutze.

00:56:16: Das hilft auch, ich sind noch mehrere Bausteine.

00:56:19: Wenn

00:56:20: du unterwegs bist zum Beispiel beim Spazierengehen sprichst du ein paar Gedanken ein?

00:56:23: Genau das kann auch passieren.

00:56:25: ja

00:56:25: vielleicht geht die Reise da ja ohnehin mehr hin.

00:56:27: also es gab ja auch so einen AI-Pin den man sich wie so'n anstecken Mikro irgendwie in der Jacke heften kann braucht man dann gar nicht mal aufs Display schauen.

00:56:36: oder es gibt jetzt Plot es gibt so diverse Devices die man Ohne Bildschirmen sich als Recorder mit ans Telefon bappen kann zum Beispiel.

00:56:47: Also da wird viel über Voice geregelt, ich bin auch sehr gespannt was das Thema angeht.

00:56:53: Gibt es denn abschließend noch ein Buch dass du mit uns teilen kannst, das dir gut gefallen hat?

00:56:58: Das ist immer eine schöne Frage dich ja hier am Ende gerne manchmal stelle welches Buch hat dir gut gefallen?

00:57:04: Also, was mir immer wieder irgendwo zum Thema zurück auf die richtige Spur hat.

00:57:10: Die Mäuse-Strategie von Spencer Johnson ist ein ganz kleines Buch mit einer Parabel zu Mäusen und Fabelwesen, die uns aber immer gut zurückdringt.

00:57:19: Was ist denn eigentlich dein Käse im Leben?

00:57:22: Und das ist sozusagen das, was dir besonders wichtig ist.

00:57:26: Das kann man definitiv einmal im Jahr sich rausziehen und zur Überprüfung lesen, wo man steht und eine Reflektion dazu machen.

00:57:33: Dann, finde ich, habe ich mich jüngst eingelesen in das Buch Kreativität von unserer neuen Botschafterin, der Mel Rabe.

00:57:40: Die ist ja Spiegelbestellerin und hat einige Thriller geschrieben aber seit neuestem auch ein Buch, das nennt sich Kreativotet.

00:57:47: Und dass es sehr inspirierend wie man hier für uns, die Gesellschaft für sich selbst einfach in einen Prozess der Kreativity kommt, der dann auch zum Wohlarler ist.

00:57:56: also von daher... fand ich das auch sehr spannend.

00:57:59: Ja, dass wären jetzt mal so meine beiden, die ich jüngst mal wieder in der Hand hatte oder neu in der hand hatte.

00:58:04: Super!

00:58:05: Vielen Dank!

00:58:05: Also dann schaut auch gerne noch einmal in die Show-Notes.

00:58:09: liebe Leute da gibt es dann alle links zu Steffi und ... in Aktivitäten, es linken Profilen natürlich.

00:58:16: Da gibt's auch immer noch mal Stories aus ihrer Arbeit

00:58:19: und ... Danke schön!

00:58:20: Ja, schön, dass du da warst.

00:58:21: viel Erfolg weiterhin und viel Freude.

00:58:23: man merkt, dass Du mit Leidenschaft dabei bist Und das liebe ich natürlich mit Leuten zu sprechen die mit Passion Dinge bewegen.

00:58:29: Vielen

00:58:30: Dank, April für den Austausch und ja an die Möglichkeit, dass wir hier gesprochen haben.

00:58:34: Alles Gute nach Rostock.

00:58:35: vor allem

00:58:36: Ja vielen dank und alles Gute bis bald.

00:58:38: Bis bald.

00:58:39: danke tschau

00:58:39: tschow.

00:58:44: Damit sind wir schon am Ende der heutigen Podcast-Folge.

00:58:47: Wenn es euch gefallen hat, dann checkt auch mal die Show Notes.

00:58:50: Dort gibt's alles zu Steffi.

00:58:51: Folgt ihr mal auf LinkedIn, connectet euch gerne mit ihr und checkt die Webseite für Anpfiff ins Leben.

00:58:59: Und vielleicht könnt ihr mit eurem Verein da auch mal profitieren und in die Zusammenarbeit gehen.

00:59:06: Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr mit mir connectet.

00:59:08: Das könnt ihr auf LinkedIn tun.

00:59:10: Ich bin aber auch auf Instagram zum Beispiel aktiv.

00:59:13: da gibt es immer wieder Ausschnitte Video Snippets hier von diesem Podcast.

00:59:18: Da würde ich mich freuen, ihr könnt auf meiner Website mal vorbeisurfen gabrirat.com.

00:59:23: Dort gibt's mehr zum Podcast auch zur Möglichkeit hier an Bord zu kommen.

00:59:27: Das könnt ihr als Gast oder Gästen tun wenn ihr eine spannende Story habt.

00:59:31: Ihr könnt als Werbepartner an Bort kommen Wenn euch diese Community interessiert.

00:59:36: fünf bis sechs tausend Leute hören hier jeden Monat zu und die sind alle nicht nur interessiert am Thema Zukunft der Arbeit sondern sie sind auch involviert arbeiten auch mit und bewegen hier sehr viel in Deutschland und in der gesamten Dachregion.

00:59:51: Also die Möglichkeit besteht auch mit mir zusammenarbeiten, wir können auch ein Live-Podcast machen.

00:59:55: das haben wir auch schon einige Male gemacht auf eurer Veranstaltung.

00:59:59: Außerdem bin ich als Keynote Speaker unterwegs, ich war jetzt kürzlich in Hamburg mit einem neuen Vortrag New Work the Future is Female.

01:00:07: darüber hinaus gibt es aber auch noch zwei drei weitere Vorträge.

01:00:10: also wenn ihr mal eine gute unterhaltsame und interaktive Keynote braucht für eure Veranstaltungen dann

01:00:17: meldet

01:00:17: euch gerne bei mir.

01:00:18: Ich bin darüber hinaus auch als Storytelling Sparringspartner unterwegs für Gründerunternehmer und Führungskräfte, wenn also ihr eure Positionierung mit mir überarbeiten wollt.

01:00:29: Damit ihr eure Botschaften klar und verständlich präsentiert und die Leute euch zuhören und begeistert werden von euch, inspiriert werden von Ja, dann lass uns doch mal gemeinsam reingehen und schauen wo ihr steht.

01:00:45: Und eure Story entwickeln und dann auch richtig erzählen.

01:00:48: Auf LinkedIn in Podcasts auf Bühnen in Meetings überall braucht man ein gutes Unterhaltsames und auch informatives und fundiertes Storytelling.

01:00:58: Da teile ich gern mein Wissen aus mehr als vierhundert Podcast folgen und mehr als fünfzehn Jahren Arbeit in der Kommunikation.

01:01:06: Ich danke euch fürs Zuhören, abonniert gerne den New Work Chat Podcast.

01:01:10: Jede Woche Freitag gibt's hier was Neues auf die Ohren dazu auch immer mal wieder Dienstags und es gibt doch immer wieder Termine.

01:01:18: dazu empfehle ich euch Last But Not Least mein Newsletter.

01:01:22: da gibts dann nochmal alle Updates auf Substack meinen Storytelling-Newsletter also alles rund um diesen Podcast, rund um D-Dates!

01:01:31: Ich bin nämlich demnächst auf der Insel Rügen beim Project Bay Ende Juno und das findet ihr in meinem Newsletter, den ihr abonnieren könnt.

01:01:39: Auch alle Infos in den Show notes!

01:01:41: Vielen Dank fürs Zuhören.

01:01:42: Schöne Grüße aus Rostock City.

01:01:44: bleibt gesund und bleibt connected.

Über diesen Podcast

„You don’t have to listen to anyone, because in this new world, no one knows anything.“ Casey Neistat.

In meinem Podcast „New Work Chat“ interviewe ich spannende Köpfe rund um die Themen New Work, Kultur und Transformation.

Wie finden wir eine Arbeit, die uns erfüllt und einen Unterschied macht? Wie entwickeln wir unsere Unternehmen so, dass Mitarbeiter:innen dort gern arbeiten und einen besseren Job machen?

Und: Wie vereinbaren wir unsere Familie mit unserer Arbeit? Das interessiert mich als #Dadof3Girls besonders.

Ob bei einem Startup, einer Agentur oder einer Kommune. Hauptsache, wir bewegen was, experimentieren und teilen, was wir lernen. Hauptsache wir gestalten heute eine Welt, in der unsere Kinder Arbeit nicht mehr als milde Krankheit, sondern als sinnvolle Aufgabe sehen.

Den Podcast gibt´s bei Podigee, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Google & Co.

Neue Folgen erscheinen wöchentlich Freitags um 6:00 Uhr. Tune in!

von und mit Gabriel Rath

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