New Work Chat

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00:00:00: Willkommen zum

00:00:01: New York State Podcast

00:00:03: von meinem Vater.

00:00:04: Heute

00:00:04: mit Professor Doktor Eva Affelmann.

00:00:08: Viel Spaß!

00:00:14: Nehmen wir uns ja häufig Riesensachen vor, die super die Fußlündung um wirklich etwas zu verändern.

00:00:19: im Leben ist es aber wichtig sich konkrete kleine Ziele zu stecken sich auf positive Erfahrungen Erfolgserlebnisse zu fokussieren.

00:00:27: was kann ich denn schon wie kann ich daran aufbauen?

00:00:30: weil es braucht lange um neue Gewohnheiten, neue Denkmuster wirklich zu etablieren.

00:00:36: Und da ist es entscheidend am Ball zu bleiben.

00:00:38: und das gelingt deutlich eher wenn wir uns kleine Erfolgserlebnisse schaffen als wenn wir von Anfang an übernehmen.

00:00:45: Auch dieser Umgang mit Gefühlen, da wissen wir aus der Psychologie, wenn man das alles bei Seite schiebt Angst, Scham, Wut... Es wird nicht besser!

00:00:52: Es ist wie bei so einem Wald den du unter die Wasserfläche drückst Das zieht super viel Energie Du kommst aber nicht weiter.

00:00:59: Und wenn wir uns dem stellen, ich hab wahnsinnige Angst vor diesem Auftrag oder dass ich meinen Job verliere.

00:01:06: Und das erst mal zulassen, dass diese Angst da ist ohne sie direkt wegzuschieben, nimmt die paradoxerweise häufig schon ab.

00:01:12: und wir finden einen viel besseren Umgang mit genau diesen Emotionen auch im Alltag.

00:01:19: struggling ja gerade total viele weil ... Weil das Leben gefühlt immer mehr zuviel wird.

00:01:27: Und damit moin und

00:01:29: schöne Grüße aus Rostock

00:01:31: City, der schönsten deutschen Hansestadt.

00:01:33: Mein Name ist

00:01:34: Gabriel Radt

00:01:35: und ihr seid wieder goldrichtig beim New Work Chat dem Podcast für die neue

00:01:40: Arbeitswelt!

00:01:41: Heute geht es in ein ganz besonderes Gespräch und zwar durfte ich mit einer der jüngsten Professoren des Landes sprechen Professor Doktor Eva Asselmann und Ihr Buch ist gerade in aller Munde too much.

00:01:55: wir sprechen über ihren aktuellen Spiegel-Bestseller und sie zeigt uns, wie Menschen in unsicheren Zeiten wieder stark werden.

00:02:04: Sie ist Psychologin, Speakerin und ja es gerade überall auf allen Bühnen ist im TV, ist auf LinkedIn hoch und runter und ich habe mich mit

00:02:13: Eva hingesetzt

00:02:14: und wir haben gesprochen.

00:02:15: Es geht so ein bisschen um ihre Story natürlich.

00:02:18: Mich interessieren immer die Geschichten der Menschen Und dann geht's aber auch ganz konkret darum, was wir jetzt tun können um in dieser unsicheren Zeit resilienter zu werden und vielleicht sogar

00:02:29: stärker

00:02:30: wieder rauszukommen

00:02:31: aus dieser krisenhaften

00:02:33: Zeit.

00:02:33: Ich wünsche euch gute Unterhaltung und viel Inspiration!

00:02:37: Wenn es euch gefällt, dann abonniert doch bitte diesen Podcast.

00:02:40: das könnt ihr gerne auch jetzt noch tun.

00:02:42: ich gebe mir wirklich Mühe.

00:02:43: wer mir folgt weiß dass ich fahr durch die ganze Republik ich spreche Leute an vorst Mikro und in eure Ohren zu bekommen.

00:02:53: Und ihr könnt

00:02:54: das Ganze gerne supporten mit einem Abo!

00:02:57: Vielen Dank dafür, jetzt geht's los!

00:03:19: Vorstellung in die Welt bringe und genau darf ich viele Vorträge auftritt und so weiter.

00:03:24: Und Reise viel ist aber schön!

00:03:27: Und heute bist du sogar im Fernsehen, das was meine Kinder gar nicht mehr kennen.

00:03:30: Das muss man denen auch noch mal erklären?

00:03:32: Ja, ich bin heute einmal beim Könnertreff.

00:03:36: Ist schon interessant wie sich diese ganze Medienlandschaft verändert hat.

00:03:40: über die Zeit habe ich tatsächlich heute auch viel drüber nachgedacht.

00:03:43: Schaust Du noch

00:03:44: Fernsehen?!

00:03:45: Ich hab ja kein Fernseher, ich schau immer Fernsehen.

00:03:49: Ich hab mir überlegt, ob ich mal einholen soll.

00:03:51: Aber ... ja, ich mag das in Hotels den einfach anzumachen und mir dann irgendein Zeug anzuschauen.

00:03:57: Das ist so mein Hotel-Ding!

00:03:59: Ich merke aber auch dass ich den dann meistens nach einigen Minuten wieder ausmache weil ich nehm ja dann irgendwelche andere Dinge tue und mich das dann ablenkt.

00:04:06: und Ja da muss man sich vielleicht nicht unbedingt noch einen anschaffen.

00:04:09: Mal schauen

00:04:11: Geht mir auch so.

00:04:12: Wir wollen heute über deinen Buch sprechen Too Much Du bist gerade ziemlich erfolgreich unterwegs, damit das Interesse ist sehr groß auch auf meiner Seite.

00:04:22: Ich habe viele Fragen mitgebracht und wir wollen heute mal schauen worum es da geht und wollen dich natürlich zu Beginn auch erst einmal kennenlernen.

00:04:30: Es gibt ja hier eine schöne Einstiegsfrage.

00:04:32: meine mittlere Tochter Mathilda zwölf Jahre alt spricht ja hier das Intro ein und hat dich jetzt schon introduced Und ich würde dich mal bitten ihr zu erklären was du so machst?

00:04:42: Was würdest du ihr sagen?

00:04:43: Ich bin wissenschaftlerin und ich versuche herauszufinden, warum sich Menschen so verhalten wie sie sich verhalten.

00:04:58: Warum wir uns daran auch unterscheiden?

00:05:00: Und wie wir es schaffen möglichst gut mit Stress und mit Herausforderungen im Alltag umzugehen, dass es uns weiterhin gut geht und wir über längere Zeit nicht erschöpfen.

00:05:12: Und das ist ja auch ein Thema, was schon Kinder und Jugendliche betrifft.

00:05:16: Also ich als dreifacher Vater sehe das auch bei meinen Töchtern – es sind drei Mädchen bei uns – die dann auch von der Schule schnell gestresst und fühlen sich da sehr unter Druck und dann kommen noch soziale Medien dazu... also früher ging der Stress ja gefühlt in der Arbeitswelt los.

00:05:32: heute geht er ja schon etwas eher los hat man den Eindruck

00:05:36: Ja und ich finde daran sieht man immer wie wichtig das ist so psychologische Kompetenzen früh zu vermitteln nämlich nicht erst später bei irgendwelchen Weiterbildungsseminaren, sondern schon in der Kita.

00:05:46: In der Schule damit Kinder lernen auch mit so Situationen umzugehen wenn eine Klassenarbeit daneben geht weil man irgendwie ausgeschlossen wird oder eine blöde Situation war in der Schule und lange Zeit hat man ja mal gesagt das ist irgendwie so.

00:06:01: es hofftskills wurde immer ein bisschen belächelt.

00:06:03: naja Psychologie ne private Angelegenheit Es ist aber gar nicht.

00:06:08: also es ist eigentlich ein Wahnsinnig wichtiger Skill, den wir brauchen als Einzelne aber auch unternehmen ganze Gesellschaften um handlungsfähig zu bleiben.

00:06:18: In einer Welt die sich gerade rasant beschleunigt und durch KI wird das sicherlich noch ein Tucken mehr werden.

00:06:25: Erzähl mal wo kommst du her?

00:06:27: Wie bist denn du aufgewachsen?

00:06:29: Ich bin Kölnerin von Hause aus.

00:06:33: Aufgewachsen in Köln.

00:06:37: Ja, ich bin hier zur Schule gegangen.

00:06:38: Ich war auch immer relativ leistungsorientiert.

00:06:41: also ich war relativ schlecht im Sport unter sich sehr auffällig aber gut in anderen Pächern und hatte dann auch schnell so den Stempel auf diejenige die gut in der Schule ist.

00:06:55: und wenn man diesen Stempeln aufhast erwarten das andere von dir.

00:06:58: irgendwann erwartest du es auch selbst von dir und dann entsteht leichter auch mal Druck dass man das Gefühl hat, ich muss performen.

00:07:05: Ich muss gut sein und meine Leistung erhöhen usw.

00:07:08: Deswegen kenne ich das gut.

00:07:10: Wurdest du als Streberin bezeichnet?

00:07:12: So war es bei uns früher auch in der Schule, dass die, die so richtig gut waren aus Neid heraus, weil man selber dann vielleicht nicht so gut war, wann das dann so?

00:07:19: die Streber...

00:07:21: Ja, kenne ik auch!

00:07:22: Ich habe tatsächlich eine Klasse übersprungen und das ist schon der Benchmark vom Strebertum.

00:07:28: Also, ich hatte immer ein paar gute Freunde, die mich kannten.

00:07:33: Ja, das ist auch so ein deutsches Ding habe ich manchmal das Gefühl.

00:07:35: Ist doch eigentlich seltsam dass man das fast wie ein Schimpfwort früher war?

00:07:39: Du Streber!

00:07:40: Dabei ist es doch eigentlich was tolles Strebsam zu sein.

00:07:46: Was

00:07:46: sagt die Psychologin dazu?

00:07:50: Wir haben ja in Deutschland ein sehr starkes Empfinden für Gerechtigkeit und Ungleichheit und wenn da jemand heraussticht mit einer besonderen Leistung oder später im Berufsleben, wenn jemand sehr viel verdient, sehr erfolgreich ist... Es ist mein Eindruck, dass wir gerade in Deutschland... ...und so ein bisschen schwer damit tun anderen das zu gönnen.

00:08:11: Also sehr viel Neid, ein bisschen Missgunst, performistisch so strebsam oder irgendwelche Gründe findet man ja immer.

00:08:19: Warum der Erfolg jetzt nicht für sich stehen darf und ich finde es schade.

00:08:23: Ich finde da können wir uns zum Beispiel von den US-Arme Schalber abschneiden, dass man so'n bisschen offener ist und auch anerkennt wenn jemand etwas leistet oder gut in etwas ist.

00:08:33: Hast du denn mal ergründet, warum du so strebsam warst?

00:08:37: Ähm... Ich glaube das ist ein bisschen wenn du früh merkst dass du gut in etwas bist.

00:08:41: Dann erwarten ja das auch andere von dir.

00:08:43: Irgendwann erwartest du das selbst von dir und dann wird das zum Teil deiner Identität.

00:08:47: Die Self-Rolling

00:08:48: Prophecy?

00:08:49: Ja genau!

00:08:49: Wenn halt viele sagen boah ja die ist halt die Klassenbeste oder die supergutige schreibt immer nur eins plus mit Sternchen.

00:08:56: Das wird ja dann auch schnell in so Kategorien gepackt.

00:08:59: es gibt dann irgendwie die Loser und Überflieger aber innerhalb von Personen variabel ist und es Abweichungen gibt, wird ja dann gerne mal übersehen.

00:09:08: Und so dieses äußere Bild was andere dir Feedbacken übernimmst du natürlich irgendwann?

00:09:12: Ich glaube das war auch bei mir so.

00:09:15: Und was war so dein erster Job den Du hattest vielleicht auch als Schülerjob oder im Studium kannst ich noch herinnern?

00:09:23: Ja kann ich sehr gut.

00:09:24: lustige Geschichte Meine Eltern, die wollten den Sommerurlaub fahren und ich hatte da keine Lust drauf.

00:09:28: Ich war fünfzehn und deswegen habe ich mir einen Job gesucht im Seniorenheim und wollte damit arbeiten in der Küche.

00:09:36: Und das war relativ tricky weil ich halt noch nicht sechzehn war und dann braucht ihr schon jemanden, der mich sehr gut kannte, damit das so durchging und niemand das Gefühl hatte es ist jetzt irgendwie arbeitsrechtlich problematisch hat dann aber geklappt, weil ich da ein paar Leute kannte und ich konnte meine Eltern auch überreden Und dieser Job war tatsächlich körperlich extrem anspruchsvoll.

00:09:55: Also es war so eine Großküche, wo man dann zum Beispiel auch die Spülmaschinen immer ausräumen musste im Sommer und das war sehr heiß, sehr feucht, auch körperlos anstrengend mit dem vielen Geschirr was man immer tragen musste.

00:10:05: Ich habe da glaube ich einen denkbar schlechten Job abgegeben und die Leiterin der Kirche sagte dann irgendwann vor versammelter Mannschaft dass ich jetzt rausfliege und nicht mehr kommen darf!

00:10:17: Aller erste Erfahrung im Job, also wirklich vor allen Kollegen rausgeworfen zu werden und ich dachte so oh Gott wie soll das?

00:10:25: Wie soll es nur werden?

00:10:26: ein sehr interessanter Einstieg in den Job.

00:10:34: Meine älteste Tochter die wurde am ersten Tag ihres FSJ gekündigt

00:10:40: auch

00:10:40: total traumatisch weil sie auch mentale Themen hat und dann wurde ihr das nicht zugetraut, dass sie das dort schafft.

00:10:47: Dann wurde gesagt, Sie kann bitte sich erst mal um sich kümmern und darf jetzt wieder gehen.

00:10:52: Und also wie schlimm es eigentlich ist wenn man ganz zu Beginn wiedergehen soll?

00:10:57: Ja vor allem weil das manchmal glaube ich auch so Leute sind die überhaupt nicht darüber nachdenken, was das jetzt für ein Impact hat auf einen jungen Menschen der noch gar keine Erfahrung hat, dass es auch super verletzlich ist sehr prägend, wenn man das so macht.

00:11:10: Also vor allem Leuten oder auch mit solchen Worten.

00:11:14: Ja also es macht schon was in dem Moment.

00:11:17: Ich frage mich natürlich auch, was wir dafür tun können dass unsere Kinder und jetzt die Generation, die einfach nachkommt, dass sie sich gut entwickeln können und ihre Potenziale entfalten können?

00:11:29: Jetzt kann man natürlich über das Themen reden.

00:11:31: Das ist ja nachher auch die Brücke ein bisschen zu deinem Buch.

00:11:33: Du sagst dir auch, dass wir uns beanschauen müssen wie sind?

00:11:35: zur Rammündigung.

00:11:36: aber Was hast du so als Psychologin für einen Blick darauf?

00:11:40: Was können wir als Eltern, als Schulen, als Gesellschaft dafür tun dass das Kinder auch strebsam und motiviert sich entwickeln könnten.

00:11:49: Wir haben ja auch ein Blick auf Fehler, Misserfolg gescheitert.

00:11:52: also jemandem gerne vor Augen führen was jetzt alles noch nicht gelangt hat weil wir glauben es ist effizient wenn man an dem rum bastelt was eben noch nicht optimal ist.

00:12:02: Für die psychische Entwicklung ist es aber essentiell, dass man auch positives Feedback.

00:12:06: wo sind eigentlich?

00:12:06: stärken Kompetenzen was schon da.

00:12:08: Was wurde gut gemacht?

00:12:10: Erstens ist es sehr viel einfacher genau das auszubauen anstatt unendlich an irgendwelchen vermeintlichen Marken und Dingen, die uns nicht liegen rumzuarbeiten.

00:12:20: Viel wertvoller einfach den positiven Hebel zu spielen und sich genau auf das zu fokussieren.

00:12:26: Und dann verdeutigt das einem Kind natürlich auch, was es schon kann.

00:12:29: Was es beiträgt und wertvoll ist.

00:12:30: Das ist ein totaler Driver von Motivationen.

00:12:33: Man geht viel motivierter, positiver an eine Sache heran.

00:12:36: Meistert die eher und so kann sich eine positive Spirale entfalten.

00:12:40: Also Fokus auf das positive Feedbacken-Vorbild sein.

00:12:44: wie gehe ich eigentlich oben mit Schwierigkeiten, mit Fehlern flippig aus oder bleibe ruhig und suche nach einer Lösung?

00:12:52: Ich habe den Eindruck Eva dass Eltern So wie vielleicht auch Führungskräfte früher in der Arbeitswelt, dass die so eine Rolle spielen und irgendwie zu tun als ob immer alles super ist.

00:13:04: Das hattest du auch an einem anderen Podcast mal erzählt.

00:13:07: also Dass man so Dinge verharmlost und gar nicht so darüber spricht was es auch für Probleme gibt oder auch Konflikte nicht zeigt das kenne ich auch.

00:13:15: meine Eltern haben sich nie gestritten also vor uns das macht man nicht Und meine Frau und ich zumindest versuchen auch mal zu zeigen, dass das dazugehört.

00:13:24: Und dann natürlich, dass man sich verträgt.

00:13:27: Also vielleicht müssen wir uns da ein bisschen ehrlicher machen Richtung Kinder?

00:13:31: Voll, ich glaube es ist noch so ein Relikt aus der Nachkriegszeit wo ja viele versucht haben einfach alle Grauen des Krieges beiseitezuschieben.

00:13:41: Man hat heile Welt gespielt, hat das nach außen hin verkörpert.

00:13:44: Ich bin stark!

00:13:45: Ich lasse nichts an mich ran Und das sind natürlich in so einer Situation schon irgendwie funktional, gerade wenn Dinge so krass sind dass man irgendwie auch weiter funktionieren muss und es sonst einen überwältigen würde.

00:13:56: Aber langfristig ist das keine gute Haltung um zu lernen und zu wachsen.

00:14:00: Da hilft es ja sich wirklich mal konstruktiv anzuschauen.

00:14:03: warum ist das grade nach hinten losgegangen?

00:14:07: Was war vielleicht nicht gut an meinem Verhalten?

00:14:09: und wie kann ich das beim nächsten Mal besser machen?

00:14:11: Wenn wir lernen das konstruktif zu machen und unseren Kindern vorzuleben.

00:14:16: Es ist total hilfreich, damit man sich nicht so dukt oder auch Angst hat vor Fehlverhalten sondern sich sagt hey.

00:14:24: Ist jetzt nicht optimal gelaufen aber ich schaue mir einfach an wie es beim nächsten mal besser sein kann.

00:14:28: und auch dieser Umgang mit Gefühlen da wissen wir aus der Psychologie wenn man das alles beiseite schiebt angst Scham Wut es wird nicht besser.

00:14:36: es ist wie bei so einem Ball den Du unter die Wasserfläche drückst Das zieht super viel Energie, du kommst aber nicht weiter.

00:14:43: Und wenn wir uns dem stellen und sagen, ich hab da wahnsinnige Angst vor diesem Auftrag oder dass ich meinen Job verliere oder sonst wie... ...und das erstmal zulassen, dass diese Angst da ist ohne sie direkt wegzuschieben, nimmt die paradoxerweise häufig schon ab.

00:14:58: Wir finden einen viel besseren Umgang mit genau diesen Emotionen.

00:15:04: Seit wann interessierst du dich eigentlich für Psychologie?

00:15:07: Schon immer!

00:15:07: Also... Ich war schon immer superinteressiert daran, warum sich Menschen so verhalten wie sie sich verhalten.

00:15:15: Ich hab viel Astrid Lindgren gelesen mit meinen Eltern und fand zum Beispiel Karlsson vom Dach immer superstrange dass der so egocentrisch war.

00:15:23: Da hab ich da schon immer gefragt das kann ich noch ganz genau erinnern Warum der sich eigentlich so verhält?

00:15:28: Und hat meiner Mutter da auch Löcher in den Bauch gefragt.

00:15:32: Also es ist ein Thema was mich an Leben lang schon interessiert Aber natürlich

00:15:36: auch Pippi oder Michael, die sind ja alle anders.

00:15:42: Ja ich fand immer die Kinder von Bullaby am besten.

00:15:45: Es ist eigentlich ganz spannend wenn man sich diese ganzen Protagonisten... Die Kinder

00:15:53: sind gefühlt mutiger als die Erwachsenen dort in den Geschichten.

00:16:00: Identifikationsfiguren wo wir uns auch selber eine Scheibe abschneiden können.

00:16:06: und wie kam es dann?

00:16:07: Dazu, dass du gesagt hast, in diese Richtung will ich auch beruflich gehen?

00:16:10: Weil das hat den Ausschlag gegeben.

00:16:11: Es war relativ klar... weil ich mich ja schon immer für dieses Thema begeistert habe, hab' ich das dann auch immer weiter vertieft.

00:16:16: also ich hab mir zum Beispiel so Gehirn und Geist oder Psychologie heute im Abo geholt Und da liegt es natürlich dann irgendwann sehr nahe, dass man genau das auch studiert.

00:16:26: Ich hab das während des Studiums nie bereut.

00:16:28: Also ich hatte Freundinnen die haben dann so gesagt, boah ich weiß nicht ist das das Richtige?

00:16:32: sollte ich nochmal was anderes machen.

00:16:34: Das gab's bei mir nie.

00:16:35: So innerhalb des faches habe ich mir natürlich schon überlegt möchte ich jetzt wissenschaft machen oder möchte ich therapeut werden oder in der wirtschaft arbeiten?

00:16:42: aber das psychologie genommen ein ding ist dass Es war mir eigentlich so eine objektive tatsache.

00:16:49: Ich hab ja mal sociologisch studiert also sociologie und politikwissenschaften Und dann hieß es auch immer was willst du damit machen überhaupt die geist wissenschaftlichen fächern das Und es war auch ehrlich gesagt vielen, die da studiert haben.

00:17:00: Auch lange unklar was sie damit machen wollen.

00:17:03: aber du hast dir dann schon überlegt wohin's gehen soll ja?

00:17:05: Ja ich hatte teilweise mal überlegt ob ich Jura machen soll weil ich Jira voll spannend finde.

00:17:11: Einmal so True Crime und so wobei das natürlich relativ speziell ist weil das ja auch viel über Menschen aussagt gerade die Extreme.

00:17:18: Aber auch so Gesetzestexte wie man die auslegen kann wie die gestaltet sind wo die herkommen.

00:17:25: Ja, aber ich hatte schon immer auch eine Faszination für so naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten.

00:17:29: Also erforschen wie Menschen sind um da so Zusammenhänge zu verstehen.

00:17:35: Gab es in deinem Studium ein Thema das dich besonders umgehauen hast?

00:17:40: Irgendwas was du gelernt hast wo du gesagt hast krass!

00:17:43: So einen Augenöffner?

00:17:45: Ich fand wahrscheinlich viele Leute die klinische Psychologie immer besonders spannend deswegen weil man da Einblicke bekommt Fallweilspiele und in Lebenswege von Menschen, die man so auf der Straße nicht sieht.

00:17:57: Weil natürlich viele Menschen, dir zum Beispiel eine krasse Depression haben oder eine Angststörung, die leben in der Regel sehr zurückgezogen und schränken ihr ganzes Leben ein auch so innerlich diese Gefühlswelt wie starke Ängste einige Menschen haben oder auch so Issus mit sich.

00:18:12: Es sind ja also Themen, die Menschen in der Region mit sich selbst ausmachen und die im Verborgenen bleiben Und es ist sehr faszinierend, das zu sehen wie sich so ein Lebensweg entwickelt.

00:18:21: Wieso was auch zustande kommt?

00:18:23: Dass es so viele Menschen gibt die Struggeln weil wir immer meinen wenn wir mal auf Social Media gehen dass bei allen anderen alles wunderbar läuft und sich dann auch zu überlegen im Kleinen auf wie viele Menschen das eigentlich zutrifft.

00:18:35: Weil bei fast jedem Störungsbild ist es so dass man auch Anteile von sich selbst erkennt oder sich sagt ich kann das irgendwie nachvollziehen wenn auch vielleicht nicht so extrem Spannend, weil man da auch mit so gewissen Tabus bricht.

00:18:51: Und du bist dann auch relativ fix durch dein Studium durch?

00:18:54: Das kanntest du schon aus der Schulzeit mit der Geschwindigkeit und bist denn einer der jüngsten Professorinnen geworden?

00:19:00: Ja ich habe mit ... Ich glaube mir hat mein Studium abgeschlossen, dann mit... Ich war dann mit ein Dreißig auf der Professur.

00:19:12: Mir war das früher immer Ich war relativ ehrgeizig und ich wollte da noch immer in kurzer Zeit so Ziele erreichen.

00:19:18: Das ist auch irgendwie so ein beruhigendes Signal, dass man noch auf dem Track ist quasi.

00:19:26: Aber

00:19:27: du hast es aber nicht gemacht weil andere das von dir erwartet haben?

00:19:30: Du hast es wirklich gemacht, weil du dir das selbst als Ziel gesteckt hast.

00:19:36: Ja was halt hier zielstecken... Du kannst nicht alles kontrollieren, zum Beispiel bei einer Promotion.

00:19:42: Da liegt dann dein Paper irgendwo in der Zahl schafft wird, Monate lang nicht begutachtet und dann geht es auch nicht weiter mit der Promotion.

00:19:48: also du kannst das nur bedingt selber steuern.

00:19:50: ich hatte aber schon immer den Daumen drauf dass ich schnell bin weil das so ein Teil meines Selbstkonzepts war glaube ich und Das für mich jetzt auch schwierig gewesen wäre zu sagen boy Ich habe jetzt länger gebraucht oder so.

00:20:05: Es ist aber glaube ich ganz wichtig sich genau davon freizumachen.

00:20:08: was hab ich auch erkannt Einmal weil es viele äußere Faktoren gibt, die wir nicht beeinflussen können.

00:20:15: Und was wirklich wichtig ist für eine Entwicklung ist auch sich langfristig ambitionierte Ziele zu stecken und da ist das ganz normal gerade wenn du sehr ambitioniert bist dass es Durstphasen gibt wo du ganz viele Misserfolge hast wo ganz viele Dinge nicht klappen weil man eben noch dazu lernt usw.

00:20:35: Und da musst du dich ja immer wieder damit auseinandersetzen, dass da jetzt vielleicht fünf Monate in den Antrag investiert wurden.

00:20:41: Der am Ende abgelehnt wurde und das ist halt so.

00:20:46: Um damit langfristig gut umgehen zu können... ...ist es sehr wichtig eine Grundgelassenheit zu haben.

00:20:52: Also sich nicht ganz enge Ziele zu stecken und dann zu verzweifeln sondern wirklich als so eine langfristige Sache zu sehen mit einer Tendenz nach Richtung ohne sich da an so kleinen vermeintlichen Benchmarks festzumachen.

00:21:10: Das Thema Ambition finde ich sehr interessant, ich habe auch den Eindruck dass wir aus der Gallup-Studie ablesen können das die Ambition oft fehlt weil es gibt ja eine große Unzufriedenheit bei der arbeitenden Bevölkerung und die resultiert ja auch aus einer gefühlten Ohnmacht.

00:21:24: Ja?

00:21:24: Ich bin jetzt hier irgendwie drin und dann sehen wird die Wechselbereitschaftsstudio.

00:21:29: also ein Drittel der Leute kann sich vorstellen zu wechseln Nur ein kleiner Teil davon macht es dann am Ende auch, aber irgendwie ist einerseits wohl der Wunsch auch da.

00:21:38: Aber ich habe zu den Eindruck die Ambition fehlt weil die Ambction würde ja bedeuten Ich mach' dann auch!

00:21:43: Ich gehe dann auch los ne?

00:21:44: Das ist ja der Unterschied zum bloßen Wunsch.

00:21:47: Ja und ambitioniert sein heißt ja auch Die Gefahr einzugehen dass das eventuell nicht gleich klappt Dass man Misserfolge erlebt und wenn ich gar nicht erst irgendwas ausprobiere kann ich auch nicht schreitern.

00:21:57: also sehr sicher keine Ambition zu haben, weil ich dann niemals mit meinen eigenen Fehlschlägen konfrontiert werde.

00:22:04: Aber natürlich fatal und schade!

00:22:06: Also wir brauchen um uns zu entwickeln.

00:22:09: auch um langfristig erfolgreich zu sein brauchen wir eine Frustrationstoleranz das wir bereit sind uns mit all dem auseinanderzusetzen und dass wir auch bereit sind dass Dinge nicht perfekt sind.

00:22:19: gerade Leute die sehr gut sind wünschen sicher Am liebsten, dass alles ganz gerade verläuft.

00:22:25: Perfekt!

00:22:26: Ohne irgendwelche Marke.

00:22:27: das gibt es aber nicht in der realen Welt.

00:22:28: also es gibt immer wieder Umwege.

00:22:30: Es gibt Situationen wo man sich verdammt Scheiße verhalten hat und sich im Nachhinein denkt oh nee warum?

00:22:36: Das können wir aber nicht revidieren.

00:22:38: Wir können nur schauen dass wir langfristig Dinge anders machen Und das akzeptieren das eben nicht immer alles perfekt

00:22:45: ist.

00:22:46: Aber bei dir sieht es zumindest schon sehr gratulänig aus.

00:22:48: Dann jetzt das Buch, was gerade so richtig einschlägt.

00:22:51: Gab's auch mal einen richtigen Fuck-up?

00:22:55: Boah war es zu viele Anträge und Paper und Ideen, die ich schon irgendwo eingereicht habe, was dann alles abgelehnt wurde.

00:23:00: Also in den letzten sechs Wochen wurden drei große Forschungsanträge von mir abgelehnet.

00:23:07: Vor zwei Jahren da hab' ich ehigkeit in einem Projekt gearbeitet, was direkt rausgeflogen ist... Und

00:23:15: wie gehst du damit um?

00:23:17: Ärgert dich das oder kannst du das relativ schnell abhaken?

00:23:23: Ähm, ich bin da deutlich gelassen als früher.

00:23:25: Also mittlerweile ist das für mich so ein Business-Ding wo ich mir denke ja es ist so aber es ist halt trotzdem manchmal so dass ich mir so denke okay und dafür hast Du jetzt Wochen investiert, Abende wo man saß und irgendwelche Dokumente ready gemacht hat.

00:23:38: ähm Das ist in dem Moment schon schmerzhaft.

00:23:41: Ich lasse es dann meistens so ein bisschen erst mal sacken und liegen und schau mir das danach So zwei, drei Wochen nochmal an was da angekreitet wurde und überlegt mir dann wie ich das am besten weitermache.

00:23:54: Und bei diesem großen Projekt vor zwei Jahren da ehrlich gesagt habe ich während dieses Projektes geheiratet und hab die Hochzeitsvorbereitung auch so runtergefahren.

00:24:04: also ich war super gestresst weil ich ja in diesem Antrag gearbeitet habe.

00:24:10: Ich dachte mir immer jetzt Hochzeit vorbereiten!

00:24:14: Und als dann dieses Projekt abgelehnt wurde, da dachte ich mir so boah.

00:24:19: Das ist eigentlich so schade dass man sich einzelne Punkte seines Lebens so vermisst und das sollte nicht noch mal vorkommen.

00:24:29: Ich muss auf jeden Fall gelassener werden und sich zu verkrampfen auch eine Sache unter einen anderen Lebensbereich außen vorzulassen.

00:24:40: Es ist keine gute Idee!

00:24:44: Ja, es war eine sehr wichtige oder noch malige Erkenntnis da.

00:24:48: Und ich versuche auch immer andere Lebensverbreihe

00:24:51: zu verfolgen.

00:24:52: Es war also too much!

00:24:54: Ich hatte in der Zeit halt an wenig Freunde getroffen und... irgendwie dann auch vieles eher so als Belastung gesehen.

00:25:01: Das ist ja auch immer eine Perspektivstache, wenn du zum Floristen gehst um deine Hochzeitsgestecke zu besprechen, dann kannst du das entweder als eine Belastungen sehen weil du in der Zeit jetzt irgendwie nicht deinen Forschungsantrag schreibst oder es etwas sehr Schönes für einen der schönsten Tage deines Lebens den wir gerade aktiv gemeinsam mit deinem Partner gestaltet.

00:25:18: und dieser Blickwinkel ändert ja total viel.

00:25:21: und so ist es bei ganz vielen Dingen im Leben.

00:25:26: Und dein Partner hat dann die Orga übernommen größtenteils?

00:25:29: Nee, mein Partner der ist auch... Der hat

00:25:31: da auch keine Zeit.

00:25:35: Schwierig!

00:25:36: Ne wir haben das... Es war ein sehr schöner Feier am Ende.

00:25:40: Ja weil man hätte es vorher mehr so genießen können.

00:25:42: Das ist ja einfach so.. Die Handlung bleibt die selber aber die Perspektive verändert alles oder auch im Supermarkt an der Kasse.

00:25:50: Ich hatte schon auf die Situation, dass ich da stand und mir dachte so oh ne eine Schlange.

00:25:54: Ich muss jetzt irgendwie abcde machen aber man kann es halt auch anders machen uns sich sagen so hey ist jetzt halt so ich atme ein paar mal kurz durch ich schaue mich ein bisschen um ganz entspannt

00:26:05: bekommen

00:26:06: genau.

00:26:08: Und das macht halt total viel aus.

00:26:09: und also Freundschaften Hobbys Interessen das zu pflegen unsere verfolgen nehmen dem Job.

00:26:18: gibt der ja auch ganz viel energie um dann umzugehen mit einem rückschlag weil ich das aufhängt.

00:26:23: also wenn du nur noch arbeitest und dich nun mit dem job identifizierst, hast du gar kein ausgleich mehr und wenn was abgelehnt wird ist es ja auch viel viel vereinnahm da als wenn du weißt hey ich habe immer noch ganz viele andere schöne dinge in meinem nemen.

00:26:38: Das kenne ich auch so.

00:26:39: es gibt ja immer leute die Gehen sehr damit raus, dass sie ihren Job lieben und das das ihre Erfüllung ist.

00:26:45: Und haben dann auch ein großes Mitteilungsbelöfnis.

00:26:47: Das habe ich schon einige Male kennengelernt.

00:26:48: Wenn da aber was wegbricht, dann ist es gleich eine Identitätskrise.

00:26:52: Es ist glaube ich so ein New-Work-Missverständnis, dass man immer die absolute Liebe und das ganze Leben muss darin aufgehen in dem Job.

00:27:03: Ich glaube, so muss es bei Weitem nicht sein.

00:27:05: Es wäre gut wenn wir etwas finden, was wir gerne machen, wo wir uns entwickeln können, was zu uns passt!

00:27:10: zu unseren Interessen anstärken und Wert.

00:27:13: Aber das Leben ist größer, glaube ich auch.

00:27:14: Und zum Thema Hochzeitsvorbereitung meine Frau und ich hatten uns übrigens richtig den Riss gegeben damals.

00:27:19: Das war so zwahltausend elf und dann auch überlegt wer sitzt denn wo?

00:27:24: Das ist nämlich ein Riesenthema die Familie.

00:27:26: Wer sitzt denn woh nachher bei der Feier?

00:27:29: und dann hat man irgendwann tatsächlich einen System und kommen dann abends dahin also nach.

00:27:33: wir waren wirklich in der Kirche und sind dann in die Location Waren halt keine Namen Schilder.

00:27:38: und dann haben wir den Katering gefragt, was ist hier los?

00:27:41: Da meinten die... Hier sind gar keine Schilde angekommen.

00:27:43: So dass am Ende meine Oma neben der Box saß und einen gefühlten Hörschaden hatte.

00:27:47: Also auch mit diesem Problem mussten wir dann umgehen.

00:27:51: Egal wie man sich vorbereitet, wenn ich nur sagen würde es kann sowieso immer noch mal anders kommen.

00:27:57: Bei Hochzeiten sieht man, dass ja auch dieses... es wird ja immer so ein bisschen kommerziell ausgeschlachtet.

00:28:01: Der schönste Tag deines Lebens.

00:28:03: und ich finde immer wenn man mit dieser Erwartungshaltung eine Sache rangeht egal ob das jetzt die Hochzeit oder irgendwas anderes ist.

00:28:10: Boah!

00:28:11: Die Erwartungen kann ja gar nicht erfüllt werden.

00:28:12: der Druck ist im Vorhinein einfach so groß.

00:28:16: Ja also Ein bisschen Piano-Gelassenheit und Fokus auf die kleinen Dinge im Alltag.

00:28:21: Wir wissen auch aus der Forschung, so große Erfolge werden maßlos überschätzt.

00:28:26: wir sind danach kurzfristig glücklich.

00:28:28: das hält vielleicht ein paar Tage oder Wochen an.

00:28:30: Danach kehren wir zurück zu unserer Bassline.

00:28:33: Selbst Dotto Gewinner sind dankfristig nicht zufriedener Und deutlich stärkere Gluckstreiber sind die vielen, vielen kleinen Momente im Alltag also mal den Kaffee Monks genießen Beziehungen Abwechslung reinbringen.

00:28:48: Ich hab ja früher Musik gemacht in meinen zwanzigeren so Rap und Hip Hop Kram, für ein Freund von mir hat das dann ja geklappt.

00:28:54: er ist dann kommerziell sehr erfolgreich geworden als Materia.

00:28:57: Hast du bestimmt auch schon mal irgendwie was von gehört?

00:28:59: Ja!

00:29:00: Der ist da dann auch aufgetreten Ruck am Ring, Ruck im Park also vor Zehntausenden von Menschen und erzählte dann auch dass wenn der dann nach Hause kommt, hat dann Haus auf der Insel Rügen wo er ein bisschen abseits lebt.

00:29:11: dann fällt er da fast wie in so ein Loch auch, weil das ist nach einem großen Erfolg recht schwer sich mit der gefüllten Normalität auseinanderzusetzt.

00:29:23: Mega!

00:29:23: Das wissen wir zum Beispiel von Olympioniken.

00:29:27: Du hast einen Ereignis, wo du krass drauf hingearbeitet hast.

00:29:32: Stress und Glücksform ohne diesen ausgeschüttet, du standest am Randenlicht.

00:29:37: Und dann bist du auf einmal ganz alleine zu Hause und fällst ihn so noch weil du ja auch gar nicht über dieses Event hinaus geplant hast und musst erstmal diesen Kontrast regulieren.

00:29:45: also das ist super herausfordernd.

00:29:48: Bin ich mal gespannt wie es bei den Astronauten ist die jetzt von der Artemis zwei Missions zurückkehren?

00:29:52: Also was soll danach noch kommen ne?

00:29:59: Und der Druck ist natürlich krass, zum Beispiel angenommen du räumst jetzt mehrere Goldmedaillen ab oder du stürmst die Schatz.

00:30:05: Das ist natürlich super schön aber wenn du danach nochmal ein Projekt machst erwarten andere das ja auch tendenziell und alles was nicht annähernd heran reicht wird dann auch eher als Misserfolg gelabelt.

00:30:16: also der Druck und Stress steigt da sehr schnell.

00:30:21: Lassen Sie uns über dein Buch reden too much warum wir Kontrolle suchen und Kraft im Loslassen finden?

00:30:27: wie kam es dazu?

00:30:29: Einmal Forschung zu dem Thema, also sehr naheliegend.

00:30:32: Dann habe ich aber zwei Dinge in den USA erlebt die mich total beschäftigt haben.

00:30:37: Also ich war für ein Forschungsaufenthalt an der UCLA als Guest Researcher und hab da erstmal die Wahlen von Schwarm erlebt.

00:30:46: Und da hat sich ja sehr abgezeichnet wie viele Menschen sich ohnmächtig abgehängt fühlen und gerade dann werden so einfache populistische Antworten super attraktiv.

00:30:55: Hast du ihn

00:30:56: noch erlebt?

00:31:02: Ich war aber zum Beispiel bei vielen politischen Vorträgen, wo es immer hieß dass da so ein ganz knapes Kopf an den Kopf rennen.

00:31:07: Jeder sprach natürlich auch darüber.

00:31:10: also auf.

00:31:10: wenn ich ihn jetzt nicht in Person gesehen habe, ich fühlte mich sehr nah dran an dem Geschehen und dann hab' ich die Waldbrenne im LA-Hautner miterlebt.

00:31:20: Ich war auch evakuiert.

00:31:22: Also das ging rasend schnell, ich hatte morgens noch einen Termin einer Uni alles ganz normal und als ich abends mit dem Bus nach Hause gefahren bin da war der Himmel tief schwarz.

00:31:31: Normalerweise sieht man in Santa Monica immer ein wunderschön malerischen Sonnenuntergang.

00:31:35: Das war alles nicht mehr.

00:31:36: Und als ich zuhause ankam, da wirkt es echt so wie wenn er brand um die Ecke lodert also unbeschreiblich.

00:31:41: Ich habe sowas noch nie erlebt und stand da erstmal nur und wusste überhaupt nicht was ich denken sollte.

00:31:50: Und habe in dieser Zeit aber sehr viele Menschen gekannt oder kennengelernt, die wirklich alles verloren haben was sie sich über Jahre Jahrzehnte aufgebaut haben.

00:31:58: Ich war auch an Silvester noch bei einer Party gewesen im Mali-Buh auf einem riesigen Anwesen.

00:32:03: das war eine Woche später nicht mehr existent.

00:32:07: und ja es ist krass dass so aus nächster Nähe mit zu erleben einmal selbst zu spüren dieses Gefühl von Ohnmacht gegenüber der Natur was das körperlich mit ihr macht dann aber auch zu sehen, wie Menschen mit solchen Krisen umgehen.

00:32:21: Wie sie sich da Stück für Stück wieder herausarbeiten.

00:32:24: Das hat für mich zwangsläufig zu der Frage gestellt... ...wie gehen Menschen eigentlich um?

00:32:29: Mit sowas?

00:32:29: wie schaffen wir das trotz solcher Erfahrungen handlungsfähig zu bleiben im Großen und im Kleinen?

00:32:36: Weil auch im Alltag struggling ja gerade total viele weil das Leben gefühlt immer mehr zu viel wird.

00:32:43: Ja, das sehen wir in der Arbeitsfeld, das kennen wir aus dem privaten Das können wir aus den Gesprächen im Supermarkt.

00:32:48: irgendwie sind alle so latent genervt, es überfordert.

00:32:54: Und dann gibt's natürlich wiederum immer diejenigen, die appellieren und Mensches wird schon alles ja.

00:33:00: trotzdem müssen wir auch zugeben dass ist echt viel geworden ist das dieses Gefühl von überfordern seien sich bei sehr vielen einfach eingestellt hat

00:33:08: voll.

00:33:09: Ich beschreibe das auch in dem ersten Teil des Buches, woran liegt es eigentlich?

00:33:12: Und das ist nicht ein Faktor sondern sind viele Ursachen durch die Technik der rasanten Tempo dann diese permanente Reizflug, die Erwartung, die Vergleiche, Einsamkeit und so weiter... Und ganz viele haben wir jetzt auch im Kontext des Buchs zurückgemeldet.

00:33:27: Boah!

00:33:28: Das war so eine Augenöffner für mich zu sehen dass das auch strukturelle Ursachen hat Selbst nicht einfach nur zu schwach bin, weil ich dachte nur mich betrifft das.

00:33:37: Nur mir wechselt alles über den Kopf aber es scheint ja doch eine Dynamik zu sein die erklärbar ist und das finde ich so wichtig darüber aufzuklären damit Menschen solche Prozesse besser einordnen verstehen und auch gewältigen können

00:33:52: Und auch in der Arbeitswelt war es hier in der Vergangenheit so dass Führung Management sehr viel mit Kontrolle zu tun hatte zumindest der Vorstellung von Kontrolle oder dem Wunsch davon.

00:34:05: Und jetzt haben wir nach der Pandemie auch gesehen, dass viele sich das zurückwünschen die Mitarbeitenden zurückbeordern weil man hofft mit den alten Instrumenten in der neuen Zeit erfolgreich zu sein.

00:34:17: aber das ist natürlich ein Trugschluss.

00:34:19: Die Geschwindigkeit der Veränderungen nimmt ja eher noch zu und Insofern isst er Wunsche nach Kontrolle nachvollziehbar und gleichzeitig bleibt es ein frommer Wunsh.

00:34:30: Ja, und genau das ist auch die Falle in die wir da ganz schnell tappen der zentrale Claim eines Buches.

00:34:36: Wenn wir uns festkrahlen werden wir um jeden Preis absolute Kontrolle im Außen suchen verheddern wir uns in der Regel.

00:34:43: Wir wären dann eher star.

00:34:45: was wir eigentlich brauchen es aber das Gegenteil nämlich Flexibilität.

00:34:49: Wir müssen handlungsfähig bleiben vertrauen weitergehen und dabei akzeptieren dass sie eben nicht alles steuern können.

00:34:58: Und dann geht es im dritten Teil des Buches darum, wie man damit umgeht.

00:35:02: Wie man zu innerer Stärke kommt und das kannst du uns ja auch noch mal erklären ist die Erfahrung, die ich mache.

00:35:10: Eigentlich ist weniger oft mehr nicht überall dabei sein wollen, nicht überall die Notification bekommen oder keine Meinung haben vielleicht sogar.

00:35:22: Im dritten Tag geht es vor allem um Selbstwirksamkeit also dieses Vertrauen Ich kann handeln, auch wenn ich nicht alles steuern kann.

00:35:29: Und um die Frage wie wir genau das schrittweise stärken können und zwar passiert es auf einem sechswochen Programm dass sich selbst erforscht habe in Kooperation mit der Charité.

00:35:38: Ganz wichtig sind da immer viele kleine Schritte.

00:35:41: Wir nehmen uns ja häufig riesen Sachen vor, die super diffus sind um wirklich etwas zu verändern.

00:35:47: im Leben ist es aber wichtig sich konkrete kleine Ziele zu stecken positive Erfahrungen, Erfolgserlebnisse zu fokussieren.

00:35:56: Was kann ich denn schon?

00:35:57: Wie kann ich daran aufbauen?

00:36:00: Ja das ist zentral weil es braucht lange um neue Gewohnheiten, neue Denkmuster wirklich zu etablieren und da ist es entscheidend am Ball zu bleiben.

00:36:08: und das gelingt deutlich eher wenn wir uns kleine Erfolgserlebnissen schaffen als wenn wir von Anfang an übernehmen.

00:36:16: Gelingt dir auch selbst gut?

00:36:18: Schon ich würde sagen Ich bin ein Mensch mit einer sehr hohen Selbstwirksamkeit schon viele Dinge aktiv gestaltet habe.

00:36:25: Also das Buch ist ein super Beispiel, ich erinnere mich noch gut daran wie ich nach den Wahlen immer am Strand in Venice Beach geschockt bin und ganz viel über die Thematik nachgedacht habe was es jetzt eigentlich bei uns aussagt usw.

00:36:37: Und ich hatte da so diese ersten diffusen Ideen im Kopf Und das ganze habe ich ja irgendwann umgesetzt, bis das Buch jetzt überall in der Buchhandlung liegt und es ist dann eine super krass Erfahrung von Selbstwirksamkeit.

00:36:47: Ich hab etwas geschaffen was sich am Ende selbst in die Hand nehmen kann... ...und was dann sogar von anderen Menschen rezipiert wird!

00:36:53: Und solche Erfahrungen stärken natürlich meine eigene Selbstwirksamkeit und geben mir das Gefühl.. ..ich kann Dinge mitgestalten und lenken.

00:37:02: Das steckt dann dasselbst bewusst sein ne?

00:37:03: Das kennen wir wiederum auch von den Kindern.

00:37:06: Meine mittlere Tochter wie gesagt die Matilda, der hier auch mitmacht.

00:37:10: Die macht dann eben auch noch Cheerleading und die macht dann auch noch Querflöte und probiert sich gerne aus und dadurch hat sie natürlich auch Erfolgserlebnisse.

00:37:17: Auch Dinge die nicht klappen aber sie hat eben auch diese Dinge die klappen.

00:37:21: Und das braucht man natürlich auch als Erwachsene.

00:37:23: und deswegen sage ich auch mal wir müssen eigentlich ein bisschen mehr ausprobieren links und rechts auch Mal irgendwie ein Hobby ausprobierend oder mal mit jemanden sprechen Mit dem man sonst nie sprechen würde.

00:37:32: also so rauskommen aus aus dem Komfortkreis sozusagen

00:37:38: voll.

00:37:38: das sind so kreisläufe die sich mit der zeit immer weiter selbst verstärken Bezeichnen wir auch als matthäus effekt.

00:37:45: wer hat den wird gegeben?

00:37:46: also du erreichst eine kleine sache dass pusht an deine selbstwirksamkeit Du suchst dir die nächste herausforderung bis da positiv vor der energie.

00:37:53: das gelingt wieder und so weiter und so entfaltet sich das stück für stück über die zeit.

00:37:59: Das buch kommt richtig gut an.

00:38:01: dann auch in den Listen sieht man sehr deutlich also bist auf Platz elf glaube ich eingestiegen, ne?

00:38:08: Also das

00:38:09: trifft

00:38:09: einen Nerv gerade.

00:38:10: Ja

00:38:11: wir sind jetzt die ersten Wochen jede Woche kontinuierlich in Folge auf der Spiegel Bestseller-Liste.

00:38:16: Glückwunsch!

00:38:17: Ich war es mich natürlich sehr freut und ja ich glaub dass ist tatsächlich so ein too much trifft es ganz gut was viele Menschen gerade erleben weil es so ein Zeitgeistthema

00:38:26: ist.

00:38:28: Und der Titel ist auch so treffend.

00:38:30: Ich hab' auch schon mit vielen Autoren hier im Podcast gesprochen, die waren auch gar nicht so super happy mit dem Titel.

00:38:35: das ist wohl auch immer noch mal ein Ausdiskutieren mit dem Verlag und ihr habt es geschafft etwas zu finden was sehr kurz und knackig ist und wo viele Leute relating können wie man so sagt ne?

00:38:47: Ja wir haben da intern super lange dran getüftelt.

00:38:51: Das ich gestern noch, das ist immer krass.

00:38:53: Du hast dann am Ende so ein catchy Titel und denkst sie so boah ja trifft es total!

00:38:56: Und das wirkt dann so banal.

00:38:57: aber du brauchst erst mal voll lange bis du diesen Titel hast und dann wirklich so die sagen kannst ja dass ist.

00:39:02: das trifft den langen auf dem Kopf.

00:39:04: also es ist eine anspruchsvolle Prozess.

00:39:06: Ich meine du hättest auch sagen können less is more oder sowas in der Richtung Aber too much?

00:39:11: Das ist halt so ein geflügeltes Wort mittlerweile auch schon.

00:39:14: ne Ja

00:39:15: Das ist ja auch so eine Redewendung So boah hast du's mir jetzt to much trifft es einfach, was man so denkt.

00:39:22: Wie geht's jetzt weiter?

00:39:23: Schreibst du schon das nächste langsam?

00:39:27: Ich mach erst mal weiter mit Too Much damit das Buch seine Leser findet.

00:39:31: Das war

00:39:32: aber kein Nein ne eben von dir.

00:39:35: Also jemand hast du total viel Spaß.

00:39:36: ich werde wahrscheinlich also auch noch ein nächstes Buch schreiben definitiv Aber jetzt sind natürlich nicht drei Wochen oder vier Wochen nach erscheinen.

00:39:45: das erste Plus darf jetzt noch ein paar.

00:39:46: Es darf ein bisschen sacken und dann Aber werde ich die ersten Ideen zum Vorsetzungsprojekt sortieren und dann wahrscheinlich irgendwann umsetzen.

00:39:56: Wir sind gespannt, man kann dir natürlich folgen!

00:39:58: Wir tun das hier alles in die Show Notes auch link im Website des Buches sowieso.

00:40:02: Kauft euch dieses wichtige und gute Buch von Eva und vielleicht hast du ja auch noch ein Buch, dass dir mal gut gefallen hat, das du noch empfehlen kannst?

00:40:10: Das machen wir am Ende des Podcasts ja auch immer gern.

00:40:13: Ja, ich habe einen Buch was sich ganz toll finde und zwar ist das von Dorothea Assig und Dorothee Echter.

00:40:19: Das sind zwei Top Management Beraterinnen, die haben ganz tolles Buch geschrieben nämlich Ambitionen wie große Karrieren gelingen Und beschreiben der sehr schön so die impliziten Dinge Die wichtig sind um strategisch seine Karriere zu planen Umzusetzen.

00:40:34: mit welcher Haltung sollte ich eigentlich auf die Arbeit auf die Welt blicken damit Ich wirken kann langfristig in der welt?

00:40:42: und ich fand das total ein Augenöffner weil die viele Dinge beschreiben über die aus meiner Perspektive selten jemand spricht.

00:40:52: Die auch irgendwie erstmal intuitiv wirken, die sich aber noch mal ganz anders anfühlen wenn das ein Experte in Worte fasst also zum Beispiel wie wichtig das jetzt ist offen zu, zu Networken oder wie gehe ich um mit Rückschlägen und so weiter?

00:41:07: So ein ganz tolles Buch hat sehr viel an meiner Haltung verändert kann ich jedem ans Herz legen.

00:41:14: Sehr schön!

00:41:15: Vielen Dank Eva.

00:41:16: Schön, dass du da warst.

00:41:17: dir weiterhin viel Erfolg mit dem Buch aber natürlich auch mit der Forschung gibt ja auch nichts Schöneres als wenn man das tun kann was einen auch wirklich interessiert.

00:41:25: in diesem Sinne Mach's gut und bis bald!

00:41:27: Das war ein sehr schönes Gespräch.

00:41:28: Danke Gabriel, dir ein

00:41:31: schönes Wochenende!

00:41:31: Und

00:41:38: damit sind wir schon am Ende der heutigen Podcast-Episode vierhundert sieben.

00:41:43: Mit Professor Dr.

00:41:44: Eva Asselmann.

00:41:45: holt euch unbedingt ihr Buch too much, das gibt's jetzt in eurem Buchladen des Vertrauens

00:41:50: in

00:41:50: den Shownotes.

00:41:51: Gibt es natürlich auch noch mal alle Links zu Evas LinkedIn und ihrer Webseite!

00:41:57: Außerdem würde ich mich freuen, wenn ihr meine Seite mal besucht gabrilrad.com.

00:42:01: Dort gibt's mehr über mich und auch über diesen Podcast.

00:42:04: Wenn ihr mal an Bord kommen wollt als Werbepartner geht das Als Gast oder Gästin geht das natürlich.

00:42:11: dann schreibt mir einfach über eure Ideen neue Pläne, wir können auch eine Veranstaltung auf die Beine stellen.

00:42:18: Das ist auch schon oft passiert.

00:42:20: Ein Live-Podcast vielleicht wollt ihr auch einen eigenen Podcast starten

00:42:24: oder euer Format

00:42:26: erneuern dann kann ich euch auch dabei helfen und beraten.

00:42:29: das habe ich ja nun schon in den letzten zehn zwölf Jahren sehr sehr oft und auch sehr gerne getan.

00:42:35: Außerdem könnt ihr diesen Podcast abonnieren, indem ihr ihn einmal abonniert.

00:42:40: Das wäre das Erste.

00:42:41: und zweitens könnt ihr mich unterstützen, denn der Podcast ist auch mit Kosten verbunden!

00:42:46: Ich

00:42:47: reise wie gesagt für Podcast-Recordings durch Deutschland.

00:42:50: ich kaufe regelmäßig Technik ein, ich habe diverse KI-Tools die monatlich Geld kosten.

00:42:55: wenn ihr sagt ihr möchtet meine Arbeit als Podcaster unterstützen Dieser Podcast soll auch noch möglichst lange weiterleben.

00:43:02: Dann könnt ihr jetzt etwas in die digitale Kaffekasse hauen auf paypal.me-gabrielrad und rat natürlich mit TH am Ende, so wie sich das

00:43:17: gehört.

00:43:18: Außerdem könnt ihr meinen Storytelling Newsletter abonnieren, da gibt es immer Infos rund um den Podcast aber auch um Veranstaltungen auf denen ich bin.

00:43:26: Das erfahrt ihr alles.

00:43:28: in meinem Substack newsletter

00:43:30: kommt

00:43:30: diese Woche Sonntag übrigens der nächste raus.

00:43:33: Da kündige ich zum Beispiel eine Veranstaltung an die nächste Woche.

00:43:36: Da bin ich in Hamburg am Dienstagabend.

00:43:39: Wer da noch Interesse hat, da gibts einen neuen Vortrag von mir Und zwar heißt der The Future is Female.

00:43:45: Ich bin ja verheirateter Vater von drei Töchtern und bringe da so ein bisschen meine Perspektive als jemand, der unter Frauen lebt mit rein.

00:43:54: Also wenn ihr mögt, abonniert den Newsletter oder folgt mir auf LinkedIn.

00:43:58: Da werde ich bestimmt auch noch mal was über diese Veranstaltung schreiben.

00:44:02: Außerdem gibt es noch einen Storytelling-Sparingsprogramm.

00:44:05: Seit einem Jahr biete ich das an für Gründerunternehmer selbstständige Führungskräfte CEOs alle die verantwortung tragen, die entscheidungen treffen.

00:44:16: Die viel kommunizieren.

00:44:18: und ich helfe euch eure positionierung so zu überarbeiten oder auch zur er arbeiten das ihr eure geschichte so erzählt dass sie menschen interessiert, dass sie Menschen packt dass Menschen euch zuhören wollen, dass sie mit euch zusammenarbeiten wollen.

00:44:34: Ich glaube Storytelling ist so eine der wichtigsten Future Skills.

00:44:38: in Zeiten in denen wir viel über Technologie und KI sprechen müssen wir schauen wie wir Menschen wirklich begeistern ja wie wir sie auch emotional ansprechen.

00:44:47: und das bleibt das menschliche Und das müssen wir aber lernen.

00:44:51: Das können wir auch üben und da können wir richtig gut drin werden, und Storytelling, das brauchst du nicht nur wenn du in einem Podcast zu Gast bist.

00:44:57: Das brauchst Du, wenn du im Meeting bist, wenn Du eine Präsentation hast Wenn Du jemanden kennenlernst auf einer Veranstaltung wo auch immer Du Dich und Deine Ideen und Deiner Vorstellungen und Wünsche vielleicht vorstellst.

00:45:10: Da brauchst DU Storyteling!

00:45:11: Ich helfe Dir dabei gerne.

00:45:13: Auf meiner Website gibt's auch mal einen Überblick was in diesem Storytelingsparinsprogramm alles behandelt wird.

00:45:19: Wenn ihr mögt, bucht euch gerne Termin in meinem Calendly.

00:45:22: Gibt's auch in den Show Notes und dann trinken wir mal eine Tasse

00:45:24: Kaffee

00:45:24: und ich stelle euch das vor!

00:45:26: Das Ganze funktioniert auch sehr einfach Remote.

00:45:30: Vielen Dank fürs Zuhören – das war es für heute.

00:45:33: Und wir hören uns dann nächste Woche schon wieder mit New Work Chat Podcast Folge fourhundert acht bis dahin.

00:45:39: Bleibt gesund, schöne Fingsten, bleibt interessiert, bleibt neugierig und bleibt connected.

Über diesen Podcast

„You don’t have to listen to anyone, because in this new world, no one knows anything.“ Casey Neistat.

In meinem Podcast „New Work Chat“ interviewe ich spannende Köpfe rund um die Themen New Work, Kultur und Transformation.

Wie finden wir eine Arbeit, die uns erfüllt und einen Unterschied macht? Wie entwickeln wir unsere Unternehmen so, dass Mitarbeiter:innen dort gern arbeiten und einen besseren Job machen?

Und: Wie vereinbaren wir unsere Familie mit unserer Arbeit? Das interessiert mich als #Dadof3Girls besonders.

Ob bei einem Startup, einer Agentur oder einer Kommune. Hauptsache, wir bewegen was, experimentieren und teilen, was wir lernen. Hauptsache wir gestalten heute eine Welt, in der unsere Kinder Arbeit nicht mehr als milde Krankheit, sondern als sinnvolle Aufgabe sehen.

Den Podcast gibt´s bei Podigee, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Google & Co.

Neue Folgen erscheinen wöchentlich Freitags um 6:00 Uhr. Tune in!

von und mit Gabriel Rath

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